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Patent Searching and Data


Title:
GREASE GUN
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2014/033064
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a grease gun comprising a tube (12) for receiving a supply of lubricating grease and a metal gun head (14) that seals the tube at one end. Said gun comprises a cylinder bore (30) which takes up a specific amount of grease in each greasing operation and a plunger (31) that enters the cylinder bore in order to express said grease amount. The grease gun is characterised in that the gun head (14) and the tube (12) are formed by a one-piece extruded or drawn part.

Inventors:
MASER, Frank (Berliner Str. 506, Gütersloh, 33334, DE)
Application Number:
EP2013/067558
Publication Date:
March 06, 2014
Filing Date:
August 23, 2013
Export Citation:
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Assignee:
MASER, Frank (Berliner Str. 506, Gütersloh, 33334, DE)
International Classes:
F16N3/12
Foreign References:
DE4207685A1
US20120031929A1
Attorney, Agent or Firm:
TER MEER STEINMEISTER & PARTNER (Artur-Ladebeck-Str. 51, Bielefeld, 33617, DE)
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Claims:
PATENTANSPRÜCHE

1. Fettpresse mit einem Rohr (12) zur Aufnahme eines Vorrats an Abschmierfett und einem das Rohr an einem Ende abschließenden Pressenkopf (14) aus Metall, mit einer Zylinderbohrung (30), die bei jedem Pressvorgang eine bestimmte Fettmenge aufnimmt, und einem in die Zylinderbohrung eintauchenden Presskolben (31) zum Auspressen dieser Fettmenge, dadurch gekennzeichnet, dass der Pressenkopf (14) und das Rohr (12) durch eine einstückiges Press- oder Ziehteil (50) gebildet werden.

2. Fettpresse nach Anspruch 1, bei der das Press- oder Ziehteil (50) aus Aluminium oder einer Aluminiumlegierung besteht.

3. Fettpresse nach Anspruch 1 oder 2, bei der der Pressenkopf (14) einen Lagerbock (28) zum Anlenken eines Betätigungshebels (20) der Fettpresse bildet.

Description:
FETTPRESSE

Die Erfindung betrifft eine Fettpresse mit einem Rohr zur Aufnahme eines Vorrats an Abschmierfett und einem das Rohr an einem Ende abschließenden Pressenkopf aus Me- tall, mit einer Zylinderbohrung, die bei jedem Pressvorgang eine bestimmte Fettmenge aufnimmt, und einem in die Zylinderbohrung eintauchenden Presskolben zum Auspressen dieser Fettmenge.

Ein Beispiel einer solchen Fettpresse wird in DE 42 07 685 AI beschrieben.

Mit Hilfe derartiger Fettpressen wird Schmierfett unter hohem Druck in die abzuschmierenden Maschinenteile gepresst. Das Fett befindet sich in einem rohrförmigen Gehäuse und wird mit Hilfe eines Stempels in einen Pressenkopf gedrückt, der an einem Ende des Rohres angebracht ist. Der Pressenkopf weist eine Zylinderbohrung auf, in die ein üblicherweise durch einen Handhebel betätigter Kolben eintaucht. Mit Hilfe des Kolbens wird das Fett durch einen Auslassstutzen ausgepresst, der ein Rückschlagventil enthält und an den Schmiernippel des Maschinenteils ankuppelbar ist.

Angesichts des hohen Drucks muss der Pressenkopf sehr stabil ausgelegt sein. Darüber hinaus ist eine genaue Passung zwischen Kolben und Zylinder erforderlich, damit das Fett beim Pressvorgang nicht zwischen Kolben und der Zylinderwand heraus quillt. Der Pressenkopf ist deshalb üblicherweise ganz aus Metall hergestellt. Es sind jedoch auch Fettpressen mit einem Kunststoff-Pressenkopf bekannt. Das Rohr kann aus Metall oder Kunststoff bestehen und weist ein Gewinde auf, mit dem es mit dem Pressenkopf verschraubbar ist.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Fettpresse zu schaffen, die einfach hergestellt und montiert werden kann. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass der Pressenkopf und das Rohr durch ein einstückiges Press- oder Ziehteil gebildet werden.

Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben. Die Einheit aus Pressenkopf und Rohr kann beispielsweise durch Ziehpressen oder Kaltfließpressen aus einem verhältnismäßig dickwandigen scheibenförmigen Rohling aus Aluminium oder einer Aluminiumlegierung hergestellt werden. Aufgrund der einstückigen Ausbildung des Pressenkopfes und des Rohres entfällt ein anschließender 5 Montageschritt, in dem diese beiden Bauteile miteinander verschraubt werden. Zugleich werden Dichtungsprobleme an der Fügestelle zwischen diesen Bauteilen vermieden. Insbesondere bei einer Handhebelfettpresse, bei der das Rohr zugleich einen der beiden Hebel zur Betätigung des Presskolbens bildet, kann es bisher aufgrund der mechanischen Beanspruchung zu einer Verformung des Rohres kommen, mit der Folge, dass die Schraubverbindung zwischen Rohr und Pressenkopf ausreißt. Diese Gefahr wird bei der erfindungsgemäßen Fettpresse vermieden.

Der Zylinder, eine Bohrung, über die das Fett aus dem Rohr in den Zylinder eintritt, und eine Aufnahme für einen Anschlussstutzen oder ein Rückschlagventil können nachträglich in den Pressenkopf gebohrt oder gefräst werden.

15 Im folgenden werden bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnungen näher erläutert.

Es zeigen:

Fig. 1 eine Gesamtansicht einer Fettpresse;

Fig. 2 einen Schnitt durch einen Pressenkopf und ein angrenzendes Ende ei-

20 nes Rohres der Fettpresse;

Fig. 3 einen Schnitt längs der Linie III/III in Fig. 2;

Fig. 4 einen Rohling für den Pressenkopf und das Rohr; und

Fig. 5 einen Schnitt durch ein Zieh-Pressteil zur Bildung des Pressenkopfes und des Rohres.

Die in Fig. 1 gezeigte Fettpresse 10 weist ein Rohr 12 auf, das am oberen Ende in Fig. 1 durch einen Pressenkopf 14 abgeschlossen ist. Das Rohr 12 nimmt einen Fettvorrat auf, der mit Hilfe eines im Rohrinneren untergebrachten, durch eine Feder vorgespannten Schiebers 16 (Fig. 2) zum oberen Rohrende gedrückt wird. Der Schieber kann mit Hilfe eines am unteren Rohrende angebrachten Handgriffes 18 zurückgezogen werden.

An dem Pressenkopf 14 ist mit Lenkern 20 ein Betätigungshebel 22 befestigt, der eine aus einem Zylinderblock des Pressenkopfes herausragende Kolbenstange 24 beaufschlagt. Auf der der Kolbenstange 24 entgegengesetzten Seite des Pressenkopfes 14 ist ein Auslassstutzen 26 erkennbar, der - gegebenenfalls über ein geeignetes Übergangsstück - mit einem Schmiernippel verschraubbar ist und durch den das Fett ausgepresst wird.

Gemäß Fig. 2 und 3 handelt es sich bei dem Pressenkopf 14 um einen verhältnismäßig massiven Metallblock, der in einem Stück mit dem dünnwandigeren Rohr 12 ausgebildet ist. Der Pressenkopf 14 bildet einen Lagerbock 28 für die Lenker 20 und weist eine Zylinderbohrung 30 auf, die einen mit der Kolbenstange 24 verbundenen Presskolben 31 aufnimmt. Die Zylinderbohrung 30 ist über einen Durchbruch 32 in einer Wand 34 des Pressenkopfes mit dem Inneren des Rohres 12 verbunden, so dass das Fett in die Zylinderbohrung eintreten kann.

Der Anschlussstutzen 26 wird beispielsweise durch das Stahlgehäuse eines Rückschlagventils gebildet, das in eine Gewindebohrung 36 des Lagerbocks 28 eingeschraubt ist. Die ineinandergreifenden Gewinde des Anschlussstutzens 26 und der Gewindebohrung 36 sind durch einen Metallkleber miteinander verklebt, so dass der Anschlussstutzen 26 dauerhaft und unlösbar in dem Pressenkopf 14 fixiert ist. Der Einlass des Rückschlagventils ist über einen Durchbruch 38 mit dem Ende der Zylinderbohrung 30 verbunden.

Der Stempel 16 weist eine Scheibe 40 auf, die mit einer umlaufenden Dichtung 42 an der zylindrischen Innenwand des Rohres 12 abdichtet und über eine Betätigungsstange 44 mit dem Handgriff 18 verbunden ist.

Zur Herstellung der Fettpresse 10 wird zunächst ein Rohling 46 (Fig. 4) in der Form einer verhältnismäßig dicken Scheibe, beispielsweise aus einer Aluminiumlegierung, in einer Ziehpresse verformt. Von der Ziehpresse ist in Fig. 4 lediglich ein Unterwerkzeug 48 gezeigt, dessen Außendurchmesser dem gewünschten Innendurchmesser des Rohres 12 entspricht und das am oberen Ende eine Kontur aufweist, die die Form der Wand 34 des Pressenkopfes bestimmt. Der Rohling 46 hat einen Durchmesser, der etwas größer ist als der gewünschte Durchmesser der Fettpresse, und seine Dicke ist so groß, das genügend Material zur Bildung des Rohres 12 und des Pressenkopfes 14 einschließlich des Lagerbockes 28 zur Verfügung steht. In der Ziehpresse wird dann durch ein geeig- net geformtes Oberwerkzeug der Rohling 46 zu einem Ziehpressteil 50 verformt, das im Schnitt in Fig. 5 gezeigt ist. Das Ziehpressteil 50 hat die Form einer an einem Ende geschlossenen Hülse, deren Umfangwand das Rohr 12 bildet und deren Boden den Pressenkopf 14 bildet. Das Ziehpressteil 50 wird dann bearbeitet, um die Zylinderbohrung 30, die Durchbrüche 32 und 38 sowie die Aufnahme für den Anschlussstutzen 26 und das Lager für die Lenker 20 zu bilden. Der Stempel 16 wird vom offenen Ende her in das Rohr 12 eingeführt, und bevor der Handgriff 18 aufgesteckt wird, wird das Ende des Rohres mit einer lösbaren Kappe 52 verschlossen.