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Title:
GRIP
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2008/080178
Kind Code:
A1
Abstract:
A description is given of a grip with ergonomic depressions for fingers (1 - 5), on one side for the index finger (1) and the middle finger (2), possibly the ring finger (3) and the little finger (4), on the opposite side for the thumb (5), wherein the depressions for the index finger and the middle finger (the ring finger and the little finger) are arranged in the longitudinal direction of the grip and reach up to the rear end of the grip (6).

Inventors:
WASSERMANN, Matthias (Dorfstrasse 29, Stumm, A-6272, AT)
Application Number:
AT2006/000542
Publication Date:
July 10, 2008
Filing Date:
December 28, 2006
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Assignee:
WASSERMANN, Matthias (Dorfstrasse 29, Stumm, A-6272, AT)
International Classes:
B25G1/10
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Claims:

PATENTANSPRüCHE:

1. Griff mit ergonomischen Vertiefungen für Finger, auf einer Seite für Zeige- und Mittelfinger, dadurch gekennzeichnet dass die Vertiefungen in Längsrichtung des Griffes angeordnet sind, an der gegenüberliegenden Seite mit Vertiefung für Daumen, wobei die Vertiefungen auf der Seite für Zeige- und Mittelfinger bis zum hinteren Griffende reichen.

2. Griff nach Anspruch 1., dadurch gekennzeichnet, dass an der Seite für Zeige- und Mittelfinger eine zusätzliche längs verlaufende Vertiefung für den Ringfinger besteht;

3. Griff nach Anspruch 2., dadurch gekennzeichnet, dass an der Seite für Zeige- und Mittelfinger eine zusätzliche längs verlaufende Vertiefung für Kleinfinger besteht.

4. Handbetätigtes Gerät, insbesondere für Nassrasierer oder Besteck, gekennzeichnet durch einen Griff nach einem der Ansprüche 1 - 3.

Description:

GRIFF:

Die Erfindung dient der ergonomisch besseren Handhabung von verschiedenen Vorrichtungen; so beispielsweise als Griff für (Naß-) Rasierer (Figur 5), als Griff für chirurgisches - oder Tafel - Besteck (Figur 6 in Ausführung als Messer, optional als Gabel, Löffel etc), Schreibutensilien und Werkzeuge etc; dies unter Berücksichtigung der Anatomie der Finger und somit entsprechender Anpassung an die natürliche Handhaltung in gerader Verlängerung der Finger bzw. Hand.

Um einen direkten Kontakt sowie eine gute Handhabung mit dem an den Griff anzuschließenden Utensil (Rasierklinge, Pinselhaar, Gabel etc.) zu erlangen, vermittelt gegenständlicher Griff (im Vergleich zu langen Rundgriffen etwa im Bereich Nassrasierer) ein direkteres und sichereres Hantieren; dies ergibt sich nicht zuletzt aus der Kürze des Griffes und Konzentration der Bewegungen aus den Fingerenden im Gegensatz zu einem längeren Rundgriff, wobei bei einem solchen aus dem gesamten Schulter-, Ellenbogen- und Handgelenk hantiert wird.

Durch gegenständlichen Griff wird das Hantieren im Wesentlichen auf Bewegungen im Handgelenk reduziert - dies bei näherem Kontakt etwa zur Haut (so z.B. beim Rasieren). Viele Handhaltungen bei langstieligen Griffen gleichen denen der Haltung eines Schreibgerätes, sohin unter änderung des Winkels zwischen Verlängerung der Finger und dem Griff bzw. Arbeitsgerät. Durch gegenständlich neuen Griff wird eine direkte und geradlinige Kraftübertragung aus dem Handgelenk über die Finger (etwa auf die Haut) erzielt; im übrigen entsteht insbesondere aufgrund der Kürze und ergonomischen Ausbildung für die Finger (Mulden) hierdurch der Eindruck einer sichereren und ruhigeren Handhabung, zumal Finger und Griff eine "Einheit" bilden.

Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zu Grunde, einen Griff der eingangs geschilderten Art so auszugestalten, dass durch die im Gegensatz zu herkömmlichen Griffen (etwa lange Rundgriffe bei Rasierern, Besteck etc.) verkürzte Gestaltung und Vertiefungen für Finger eine direktere, ruhigere und sicherere Handhabung (bei dadurch bedingter Verringerung etwa eines Abrutschens - wie bei langstieligen Rundgriffen in höherem Maße gegeben) erreicht wird.

Gegenständlicher Griff kann mit einer Gummierung (wie etwa bei Zahnbürsten) in den entsprechenden Vertiefungen für die Finger ausgestattet werden, was ebenso zu einer sichereren Handhabung zusätzlich beiträgt. Der Griff besteht optional aus sämtlichen Materialien (Kunststoffe, Metalle, Naturfasern (Holz), Stein, Ton etc.) bei der Möglichkeit der gleichzeitigen Verwendung verschiedener Materialien zur Herstellung und Gestaltung des Griffes.

In den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt. Es zeigen die Fig. 1 bis 4 gegenständlichen Griff :

Fig.l: Ansicht von schräg oben / entspricht im wesentlichen Fig. 3.

Fig.2: Seitenansicht bei erkennbarer Lage von Zeige- (1) und Mittelfinger (2) in

Längsrichtung des Griffes; Lage des Daumens an der gegenüberliegenden Seite (5)

Fig.3: Ansicht von schräg oben mit erkennbaren in Längsrichtung zum Griff verlaufenden Mulden für Zeige (1) - Mittel (2), Ring (3) und Kleinfinger (4), wobei die Mulden bis zum Griffende (6) reichen.

Fig 4: Ansicht von unten mit Vertiefung für den Daumen (5).

Fig. 5: Griff in Darstellung als Rasierer- Griff (Rasierklingenaufsatz (7))

Fig. 6: Griff in Darstellung als Besteck -Messer -Griff (Messerklinge (8)).

Gemäß dem dargestellten Ausführungsbeispiel lässt sich gegenständlicher Griff auf eine Handhabung mit mehr oder weniger Fingern darstellen.