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Title:
GROUND COVERING MADE OF SHAPED BRICKS
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2008/052725
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a ground covering made of shaped bricks (10, 11), in particular of paving stones or slabs or the like, wherein the shaped bricks (10, 11) each have a preferably flat upper side (12) and underside (13) and at least one preferably upright side surface (14), and wherein the shaped bricks (10, 11) are laid inside the ground covering next to each other, and wherein adjacent shaped bricks (10, 11) have at least partly a gap between each other in the area of the seams (17), and wherein the gaps (17) between the adjacent shaped bricks (10, 11) are filled with a gap filler material (18) for load transfer between adjacent shaped bricks (10, 11) of the ground covering. According to the invention, it is provided that at least one contact cam (15, 16) is formed in the area of the at least one side surface (14) of each shaped brick (10, 11) for permanently laying adjacent shaped bricks (10, 11) in contact with each other. The contact cams (15, 16) differ from previous gap holders in that they make possible a permanent, nondestructive laying of adjacent shaped bricks (10, 11). The contact cams (15, 16), in contrast to previous gap holders, can be set under each other for transferring the shaped bricks (10, 11) into contact with each other in such a way that the transfer of the shaped bricks (10, 11) into the ground covering is simplified.

Inventors:
STEFFEN, Stephan (Feldmannstrasse 7, Bremen, 28355, DE)
Application Number:
EP2007/009358
Publication Date:
May 08, 2008
Filing Date:
October 29, 2007
Export Citation:
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Assignee:
SF-KOOPERATION GMBH BETON-KONZEPTE (Bremerhavener Heerstrasse 10, Bremen, 28717, DE)
STEFFEN, Stephan (Feldmannstrasse 7, Bremen, 28355, DE)
International Classes:
E01C5/00
Attorney, Agent or Firm:
ELLBERG, Nils et al. (Meissner, Bolte & PartnerHollerallee 73, Bremen, 28209, DE)
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Claims:

Patentansprüche

1. Erdreichabdeckung aus Formsteinen (10, 11 ), insbesondere aus Pflastersteinen bzw. Pflasterplatten oder dergleichen, wobei die Formsteine (10, 11) jeweils eine vorzugsweise ebene Oberseite (12) und Unterseite (13) sowie wenigstens eine vorzugsweise aufrechte Seitenfläche (14) aufweisen, und wobei die Formsteine (10, 11) innerhalb der Erdreichabdeckung nebeneinander verlegt sind, und wobei jeweils benachbarte Formsteine (10, 11) im Bereich von Fugen (17) wenigstens teilweise voneinander beabstandet sind, und wobei die Fugen (17) zwischen benachbarten Formsteinen (10, 1 1) mit einem Fugenfüllmaterial (18) verfüllt sind zum Lastabtrag zwischen benachbarten Formsteinen (10, 11) der Erdreichabdeckung, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der wenigstens einen Seitenfläche (14) jedes Formsteins (10, 11) jeweils wenigstens eine Kontaktnocke (15, 16) ausgebildet ist zur dauerhaften Kontaktverlegung benachbarter Formsteine (10, 1 1).

2. Erdreichabdeckung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktnocken (15, 16) derart bemessen sind, dass der Lastabtrag zwischen benachbarten Formsteinen (10, 11 ) über das Fugenfüllmaterial (18) im wesentlichen nicht beeinträchtigt ist.

3. Erdreichabdeckung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktnocken (15, 16) derart bemessen sind, dass es bei dauerhafter Kontaktverlegung der Formsteine (10, 11) nicht zu Beschädigungen der Formsteine (10, 11 ) bzw. deren Kontaktnocken (15, 16) kommt.

4. Erdreichabdeckung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Formsteine (10, 1 1) wenigstens teilweise derart innerhalb der

Erdreichabdeckung verlegt sind, dass eine Kontaktnocke (15, 16) eines ersten Formsteins (10, 11) dauerhaften Kontakt mit einer Seitenfläche (14) eines benachbarten zweiten Formsteins (10, 11 ) aufweist.

5. Erdreichabdeckung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Formsteine (10, 11) wenigstens teilweise derart innerhalb der Erdreichabdeckung verlegt sind, dass eine Kontaktnocke (15, 16) eines ersten Formsteins (10, 11 ) dauerhaften Kontakt mit einer Kontaktnocke (15, 16) eines benachbarten zweiten Formsteins (10, 11) aufweist.

6. Erdreichabdeckung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Tiefe der Kontaktnocke (15, 16) einer halben oder ganzen Soll-Fugenbreite zwischen benachbarten Formsteinen (10, 11) entspricht.

7. Erdreichabdeckung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktnocken (15, 16) der Formsteine (10, 1 1) identisch ausgebildet sind.

8. Erdreichabdeckung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Lage der Kontaktnocken (15, 16) benachbarter Formsteine (10, 11) miteinander korrespondiert, derart, dass Kontaktnocken (15, 16) benachbarter Formsteine (10, 1 1 ) gegeneinander stoßen.

9. Erdreichabdeckung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktnocken (15, 16), insbesondere eine Kontaktfläche (19) derselben, beim Abrütteln der Erdreichabdeckung nicht zerstört wird.

10. Erdreichabdeckung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktnocken (15, 16) eine Kontaktfläche (19) zur dauerhaften Kontaktverlegung mit benachbarten Formsteinen (10, 11 ) aufweisen.

11. Erdreichabdeckung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Querschnitt der Kontaktnocken (15, 16) zur Kontaktfläche (19) hin verjüngt.

12. Erdreichabdeckung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktnocken (15, 16) eine annähernd linienförmige Kontaktfläche (19) aufweisen.

13. Erdreichabdeckung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktfläche (19) horizontal, vertikal oder schräg gerichtet verläuft.

14. Erdreichabdeckung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktfläche (19) der Kontaktnocken (15) in einer Ebene mit der Unterseite (13) der Formsteine (10) angeordnet ist.

Description:

Erdreichabdeckung aus Formsteinen

Beschreibung

Die Erfindung betrifft eine Erdreichabdeckung aus Formsteinen, insbesondere aus Pflastersteinen bzw. Pflasterplatten oder dergleichen, wobei die Formsteine jeweils eine vorzugsweise ebene Ober- und Unterseite sowie wenigstens eine vorzugsweise aufrechte Seitenfläche aufweisen, und wobei die Formsteine innerhalb der Erdreichabdeckung nebeneinander verlegt sind, und wobei jeweils benachbarte Formsteine im Bereich von Fugen wenigstens teilweise voneinander beabstandet sind, und wobei die Fugen zwischen benachbarten Formsteinen mit einem Fugenfüllmaterial verfüllt sind zum Lastabtrag zwischen benachbarten Formsteinen der Erdreichabdeckung, gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

Erdreichabdeckungen der eingangs genannten Art sind aus der Praxis in vielen Ausführungsformen bekannt.

Um derartige Erdreichabdeckungen mit möglichst regelmäßiger Fugenbreite zwischen benachbarten Formsteinen verlegen zu können, werden gerne separate Abstandhalter aus Kunststoff, Holz oder anderen Materialien benutzt, um als Verlegehilfe zu dienen. Die

Abstandhalter werden beim Verlegen zwischen benachbarten Formsteinen angeordnet und nach dem Verlegen wieder entfernt. Die Fuge wird mit Fugenfüllmaterial verfüllt, sodass die Formsteine in ihrer Lage gesichert werden. Auf die Formsteine einwirkende Kräfte bzw. Lasten (insbesondere Schubkräfte) werden durch das Fugenfüllmaterial auf benachbarte Formsteine übertragen.

Um einen ordnungsgemäßen Lastabtrag zu gewährleisten ist eine sorgfältige und möglichst gleichmäßige Verfüllung der Fugen zwischen benachbarten Formsteinen mit Fugenfüllmaterial wichtig, da es sonst zu Beschädigungen der Formsteine beim Lastabtrag kommen kann.

Weiterhin sind Erdreichabdeckungen bekannt, bei denen jeder Formstein angeformte

Vorsprünge aufweist, die ebenfalls Abstandhalter genannt werden, aber eigentlich einem anderen Zweck dienen. Derartige Abstandhalter sind eigentlich dazu bestimmt den Stein gegen Beschädigungen zu schützen, die eventuell beim Transport zum Verlegeort oder

bei einer Nachbehandlung wie Trommeln, Rumpeln oder dergleichen auftreten können. In der Praxis werden derartige Formsteine aber gerade von Laien gerne so verlegt, dass die Abstandhalter eines Formsteins an aufrechten Seitenflächen eines oder mehrerer benachbarter Formsteine anliegen. Dies führt dazu, dass die Fuge zwischen benachbarten Formsteinen wegen der Abstandhalter nicht komplett mit Fugenfüllmaterial verfüllt werden kann. Als Ergebnis sind Beschädigungen der Formsteine beispielsweise in Form von Abplatzungen zu beobachten.

Hiervon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zu Grunde, bekannte Erdreichabdeckungen weiterzuentwickeln, insbesondere derart, dass eine einfache Verlegung ohne Beschädigung der Formsteine ermöglicht wird.

Zur Lösung dieser Aufgabe weist eine erfindungsgemäße Erdreichabdeckung die Merkmale des Anspruchs 1 auf. Es ist demnach vorgesehen, dass im Bereich der wenigstens einen Seitenfläche jedes Formsteins jeweils wenigstens eine Kontaktnocke ausgebildet ist zur dauerhaften Kontaktverlegung benachbarter Formsteine.

Die Kontaktnocken unterscheiden sich von herkömmlichen Abstandhaltern darin, dass eine dauerhafte zerstörungsfreie Anlage benachbarter Formsteine ermöglicht wird. Die Kontaktnocken können im Unterschied zu herkömmlichen Abstandhaltern zur Kontaktverlegung der Formsteine untereinander eingesetzt werden, sodass die Verlegung der Formsteine zur Erdreichabdeckung vereinfacht wird.

In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, dass die Kontaktnocken derart bemessen sind, dass der Lastabtrag zwischen benachbarten Formsteinen über das Fugenfüllmaterial im Wesentlichen nicht beeinträchtigt ist. Dies ermöglicht eine zerstörungsfreie Kontaktverlegung unter gleichzeitiger weitestgehender Beibehaltung des Lastabtrags zwischen benachbarten Formsteinen über das Fugenfüllmaterial.

Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung kann ferner oder alternativ vorgesehen sein, dass die Kontaktnocken derart bemessen sind, dass es bei dauerhafter Kontaktverlegung der Formsteine nicht zu Beschädigungen der Formsteine bzw. deren Kontaktnocken kommt.

Es kommt insbesondere darauf an die Kontaktnocken vorzugsweise mit derart kleinen Abmessungen bzw. geeigneter Gestalt auszubilden, dass der Lastabtrag in der Fuge nicht beeinträchtigt wird und gleichzeitig die Kontaktnocken mit derart großen Abmessungen bzw. geeigneter Gestalt auszubilden, dass einerseits die Kontaktnocken dauerhaft den Belastungen gewachsen sind und nicht zerstört werden und andererseits die Formsteine nicht beschädigt werden.

In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, dass die Formsteine wenigstens teilweise derart innerhalb der Erdreichabdeckung verlegt sind, dass eine Kontaktnocke eines ersten Formsteins dauerhaften Kontakt mit einer Seitenfläche eines benachbarten zweiten Formsteins aufweist.

In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, dass die Formsteine wenigstens teilweise derart innerhalb der Erdreichabdeckung verlegt sind, dass eine Kontaktnocke eines ersten Formsteins dauerhaften Kontakt mit einer Kontaktnocke eines benachbarten zweiten Formsteins aufweist.

Vorzugsweise ist vorgesehen, dass eine Tiefe der Kontaktnocke einer halben oder ganzen Soll-Fugenbreite zwischen benachbarten Formsteinen entspricht. In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, dass die Kontaktnocken der Formsteine identisch ausgebildet sind.

Vorzugsweise ist vorgesehen, dass die Lage der Kontaktnocken benachbarter Formsteine miteinander korrespondiert, derart, dass Kontaktnocken benachbarter Formsteine gegeneinander stoßen. Auf diese Weise wird die Kontaktverlegung der Kontaktnocken benachbarter Formsteine erleichtert.

Von besonderer Bedeutung in einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist, dass die Kontaktnocken, insbesondere eine Kontaktfläche derselben, beim Abrütteln der Erdreichabdeckung nicht zerstört werden.

Vorzugsweise ist vorgesehen, dass die Kontaktnocken eine Kontaktfläche zur dauerhaften Kontaktverlegung mit benachbarten Formsteinen aufweisen. Es ist demnach

ein bestimmter Abschnitt bzw. Bereich der Kontaktnocken zur Anlage an Seitenflächen und/oder Kontaktnocken benachbarter Formsteine vorgesehen.

In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, dass sich der Querschnitt der Kontaktnocken zur Kontaktfläche hin verjüngt. Auf diese Weise können die Kontaktnocken eine konisch verlaufende Gestalt aufweisen, die sich als vorteilhaft erwiesen hat.

Weitere bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen, der Beschreibung im übrigen sowie den Zeichnungen.

Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand einer Zeichnung erläutert. In dieser zeigen:

Fig. 1 einen Formstein in räumlicher Darstellung,

Fig. 2 zwei benachbarte Formsteine gemäß Fig. 1 innerhalb einer Erdreichabdeckung in einer Seitenansicht,

Fig. 3 die Darstellung gemäß Fig. 2 in vergrößertem Maßstab,

Fig. 4 eine Draufsicht auf die beiden Formsteine gemäß Fig. 2,

Fig. 5 ein weiterer Formstein in räumlicher Darstellung, und

Fig. 6 eine vergrößerte Draufsicht auf zwei Abstandhalter benachbarter Formsteine gemäß Fig. 5.

Die in Fig. 1 bis 4 einerseits gezeigten Formsteine 10 und in Fig. 5 und 6 andererseits gezeigten Formsteine 1 1 dienen zur Erstellung von nicht weiter in der Zeichnung dargestellten Erdreichabdeckungen. Die vorzugsweise aus Beton hergestellten Formsteine 10, 11 verfügen über eine Oberseite 12, eine Unterseite 13 sowie vier aufrechte Seitenflächen 14. In den vorliegenden Ausführungsbeispielen sind die

Formsteine 10, 1 1 somit quaderförmig ausgebildet, beispielsweise als Pflastersteine oder Pflasterplatten aus Beton.

Selbstverständlich können die Formsteine 10, 11 aber auch eine andere Gestalt aufweisen, wie z.B. quadratisch, dreieckig, trapezförmig, n-eckig oder mit gekrümmten bzw. gebogenen Seitenflächen 14. Auf die konkrete Gestalt der Formsteine 10, 11 kommt es im vorliegenden Fall nicht zwingend an.

Von besonderer Bedeutung ist die Gestalt von Kontaktnocken 15, 16, die jeweils an Seitenflächen 14 der Formsteine 10, 11 ausgebildet sind. Die Kontaktnocken 15, 16 dienen als Verlegehilfe für die Formsteine 10, 11. Es ist vorgesehen, dass die

Kontaktnocken 15, 16 derart ausgebildet sind, dass diese innerhalb der verlegten

Erdreichabdeckung dauerhaft an benachbarten Formsteinen 10, 11 anliegen, ohne dass es zu Beschädigungen an den Kontaktnocken 15, 16 oder den Formsteinen 10, 11 durch die üblichen Belastungen während des Einbaus oder der Benutzung der

Erdreichabdeckung kommt.

Als Anlage an benachbarten Formsteinen 10, 11 zählt dabei sowohl eine Anlage an Seitenfläche 14 derselben oder an Kontaktnocken 15, 16 der benachbarten Formsteine 10, 11.

Denkbar ist auch, dass einige Kontaktnocken 15, 16 an Seitenflächen 14 benachbarter Formsteine 10, 11 anliegen, wohingegen andere Kontaktnocken 15, 16 desselben Formstein 10, 11 an Kontaktnocken 15, 16 eines benachbarten Formsteins 10, 11 anliegen.

Die Formsteine 10, 1 1 können zudem auch herkömmliche Abstandhalter aufweisen.

Die Kontaktnocken 15, 16 sind derart gestaltet, dass der Lastabtrag innerhalb der Fuge 17 zwischen benachbarten Formsteinen 10, 11 nicht beeinträchtigt wird. Die Fuge 17 wird in üblicher Weise mit bekanntem Fugenfüllmatehal 18 befüllt zum Lastabtrag zwischen benachbarten Formsteinen 10, 11.

Eine Besonderheit besteht darin, dass die Kontaktnocken 15, 16 derart ausgebildet sind, dass dieser Lastabtrag zwischen benachbarten Formsteinen 10, 11 über das Fugenfüllmaterial 18 im Wesentlichen nicht beeinträchtigt wird. Eine weitere Besonderheit besteht darin, dass die Kontaktnocken 15, 16 derart bemessen sind, dass es bei dauerhafter Kontaktverlegung der Formsteine 10, 11 nicht zu Beschädigungen der Formsteine 10, 1 1 bzw. der Kontaktnocken 15, 16 kommt.

Im Ergebnis müssen die Kontaktnocken 15, 16 damit einen möglichst kleinen Querschnitt bzw. entsprechende Abmessungen aufweisen, um den Lastabtrag in der Fuge 17 nicht zu beeinträchtigen und andererseits groß bzw. stabil genug sein, um nicht bei der Verlegung, dem Abrütteln oder in Benutzung beschädigt zu werden.

In den Fig. 1 bis 4 einerseits sowie in den Fig. 5 und 6 andererseits sind zwei mögliche Ausgestaltungen der Erfindung gezeigt. Die Erfindung ist dabei weder auf die spezielle Anordnung der Kontaktnocken 15, 16 beschränkt, noch auf die dort gezeigte Gestalt des Formsteins 10, 11.

In Fig. 1 sind die Kontaktnocken 15 jeweils an gegenüberliegenden langgestreckten Seitenflächen 14 angeordnet. Die Kontaktnocken 15 sind derart positioniert, dass diese an Kontaktnocken 15 benachbarter Formsteine 10 zur Anlage kommen (Fig. 3 und 4). Selbstverständlich können die Kontaktnocken 15 auch anders angeordnet sein, so dass ein oder mehrere Kontaktnocken 15 an der Seitenfläche 14 eines benachbarten Formsteins 10 in dauerhaftem Kontakt anliegen. Ebenso können die kurzen Seitenflächen 14 weitere Kontaktnocken 15 aufweisen.

Vorzugsweise werden die Formsteine 10, 11 in der Praxis an allen aufrechten Seitenflächen 14 Kontaktnocken 15, 16 aufweisen.

Wie sich aus Fig. 3 ergibt, sind die Kontaktnocken 15 im unteren Bereich der Seitenflächen 14 ausgebildet. Die Kontaktnocken 15 sind im Querschnitt etwa dreieckig ausgebildet, wobei etwa die obere Steinhälfte im Bereich der Seitenflächen 14 frei von Kontaktnocken 15 ist.

Die Tiefe der Kontaktnocken 15 nimmt dabei etwa ab halber Höhe der Seitenflächen 14 kontinuierlich bis zur Ebene der Unterseite 13 der Formsteine 10 zu. Auf diese Weise wird der Lastabtrag im oberen Bereich der Fuge 17 nicht durch die Kontaktnocken 15 gestört. Da die Kontaktnocken 15 zudem insgesamt nur einen sehr kleinen Bereich der Seitenfläche 14 bedecken, wird der Lastabtrag über das Fugenfüllmaterial 18 im unteren Bereich der Fuge 17 auch nur unwesentlich beeinträchtigt.

Es versteht sich, dass die Kontaktnocken 15 entsprechend dem gewünschten Verlegemuster der Formsteine 10, 11 innerhalb der Erdreichabdeckung auch in anderer Relativstellung angeordnet sein können.

Von weiterer Bedeutung ist, dass die Kontaktnocken 15 eine Kontaktfläche 19 aufweisen, zur Anlage an benachbarten Formsteinen 10 oder deren Kontaktnocken 15. Die Kontaktfläche 19 befindet sich im Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 bis 4 im unteren Bereich der Kontaktnocken 15, nämlich im Bereich der größten Querschnittsabmessung bzw. Tiefe quer zur Fugenrichtung. Lediglich in Bereich Kontaktfläche 19 liegen die Kontaktnocken 15 aneinander an. Im Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 bis 4 ist eine linienförmige Kontaktfläche 19 gegeben. Die Kontaktfläche 19 verläuft dabei einerseits horizontalgerichtet und in der Ebene der Unterseite 13 der Formsteine 10.

Die vorstehend beschriebene Anordnung der Kontaktnocken 15 führt zu einem harmonischen Fugenbild, da die Kontaktnocken 15 aufgrund ihrer Größe und Lage nach dem Verfüllen der Fuge 17 zwischen den Formsteinen 10, 11 nicht mehr für den Betrachter ersichtlich sind.

Die Tiefe der Kontaktnocken 15 entspricht im vorliegenden Ausführungsbeispiel etwa der Hälfte der Sollfugenbreite zwischen benachbarten Formsteinen 10. Für den Fall, dass die Kontaktnocken 15 zur Anlage an gegenüberliegenden Seitenflächen 14 benachbarter Formsteine 10 bestimmt sind, können die Kontaktnocken 15 auch hinsichtlich der Tiefe der Sollfugenbreite entsprechen.

Das in Fig. 5 und 6 gezeigte alternative Ausführungsbeispiel unterscheidet sich vom ersten Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 bis 4 lediglich durch die Gestalt der Kontaktnocken 16.

Im dort gezeigten Fall verfügen die Kontaktnocken 16 über eine vertikal gerichtete Kontaktfläche 19. Die Kontaktnocken 16 sind in Draufsicht konvergierend zur Mitte der Fuge 17 ausgebildet. Im vorliegenden Fall bestehen die Kontaktnocken 16 aus zwei Abschnitten, nämlich einem ersten plattenartigen Abschnitt der unmittelbar an der Seitenfläche 14 stegartig ausgebildet ist und einem daran angeformten Stützabschnitt, der in die eigentliche Kontaktfläche 19 zuläuft.

Im übrigen entsprechen die Kontaktnocken 16 dem vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel.

Bezugszeichenliste

10 Formstein

11 Formstein

12 Oberseite

13 Unterseite

14 Seitenfläche

15 Kontaktnocke

16 Kontaktnocke

17 Fuge

18 Fugenfüllmaterial

19 Kontaktfläche