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Patent Searching and Data


Title:
GUIDE CARRIAGE OF A LINEAR ROLLING BEARING
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2005/019667
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a guide carriage of a linear rolling bearing comprising: at least one endless raceway for rolling bodies (9); a supporting body (1) on both of whose longitudinal sides a supporting section (2, 3) and a return section (5, 6) of the endless raceway are respectively provided, said supporting section (2, 3) being provided under the load of rolling off rolling bodies (9), and the return section (5, 6) being provided for load-free returning rolling bodies (9), and; head pieces (13), which are placed on the faces of the supporting body (1) and which each have a diverting section (11, 12) that joins the return section (5, 6) to the supporting section (2, 3). A lubricant channel (24), which can be connected to the raceway of the rolling bodies (9) via a valve (30), is provided for being supplied with lubricant. The valve (30) has a slot (33), which permits the passage of lubricant, crosses the cross-section of the lubricant channel (24), and which is delimited by slot surfaces (34). When the valve (30) is closed, said slot surfaces (34) rest against one another while closing the slot (33).

Inventors:
Neufang, Lothar (Tannenweg 20, Homburg/Saar, 66424, DE)
Keller, Peter (Kreuzstrasse 9, Bruchmühlbach-Miesau, 66892, DE)
Application Number:
PCT/EP2004/006753
Publication Date:
March 03, 2005
Filing Date:
June 23, 2004
Export Citation:
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Assignee:
INA-SCHAEFFLER KG (Industriestrasse 1-3, Herzogenaurach, 91074, DE)
Neufang, Lothar (Tannenweg 20, Homburg/Saar, 66424, DE)
Keller, Peter (Kreuzstrasse 9, Bruchmühlbach-Miesau, 66892, DE)
International Classes:
F16C29/06; F16C33/66; (IPC1-7): F16C29/06
Foreign References:
US6203199B1
EP0919738A1
US5584581A
DE4210299A1
US5399023A
Attorney, Agent or Firm:
INA-SCHAEFFLER KG (Industriestrasse 1-3, Herzogenaurach, 91074, DE)
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Claims:
Patentansprüche
1. Führungswagen eines Linearwälzlagers, mit wenigstens einer endlosen Laufbahn für Wälzkörper (9), und mit einem Tragkörper (1), an dessen bei den Längseiten jeweils ein Tragabschnitt (2,3) und ein Rücklaufabschnitt (5,6) der endlosen Laufbahn vorgesehen ist, wobei der Tragabschnitt (2,3) unter Last abwälzende Wälzkörper (9) und der Rücklaufabschnitt (5,6) für lastfrei rücklaufende Wälzkörper (9) vorgesehen ist, und mit an Stirnseiten des Tragkörpers (1) angeordneten Kopfstücken (13), die jeweils einen den Rücklaufabschnitt (5,6) mit dem Tragabschnitt (5,6) verbindenden Um lenkabschnitt (11,12) aufweisen, wobei ein über ein Ventil (30) an die Laufbahn der Wälzkörper (9) anschließbarer Schmiermittelkanal (24) zur Versorgung mit Schmiermittel vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil (30) einen für den Durchlaß von Schmiermittel vorgesehe nen und den Querschnitt des Schmiermittelkanals (24) durchkreuzenden Schlitz (33) aufweist, der von Schlitzflächen (34) begrenzt ist, wobei die Schlitzflächen (34) bei gesperrtem Ventil (30) unter Schließen des Schlitzes (33) aneinander anliegen.
2. Führungswagen nach Anspruch 1, bei dem zumindest eines der Kopfstücke (13) mit dem über das Ventil (30) an den Umlenkabschnitt (11,12) an schließbaren Schmiermittelkanal (24) zur Versorgung mit Schmiermittel ver sehen ist.
3. Führungswagen nach Anspruch 1, bei dem das Ventil (30) im Schmiermit telkanal (24) angeordnet und etwa als Trichter (36) ausgebildet ist, der durch den zumindest einen Schlitz (33) in Trichtersegmente (38) unterteilt ist, die mit einander benachbarten Schlitzflächen (34) den Schlitz (33) be grenzen.
4. Führungswagen nach Anspruch 3, bei dem der Trichter als Kegel (31) aus geführt ist.
5. Führungswagen nach Anspruch 3, bei dem der Schmiermittelkanal (24) mit einem am Umlenkabschnitt (11,12) gelegenen ersten Ende und mit einem an einer Schmiermittelzufuhröffnung gelegenen zweiten Ende versehen ist, wobei der Trichter (36) mit seiner Trichterspitze (37) dem ersten Ende zu gewandt ist.
6. Führungswagen nach Anspruch 3, bei dem der Trichter (36) mit seiner Trichterspitze (37) in Strömungsrichtung des Schmiermittels angeordnet ist.
7. Führungswagen nach Anspruch 3, bei dem der Trichter (36) kreuzweise geschlitzt ist.
8. Führungswagen nach Anspruch 3, bei dem der geschlitzte Trichter (36) aus Kunststoff insbesondere im Spritzverfahren hergestellt ist.
9. Führungswagen nach Anspruch 1, bei dem die den Schlitz (33) begrenzen den Schlitzflächen (34) elastisch gegeneinander gedrückt sind.
10. Führungswagen nach Anspruch 2, bei dem das Kopfstück (13) eine aus Kunststoff gebildete Verteilerplatte (14) umfasst, die mit einem verzweigten Verteilerkanal (26) versehen ist, an dessen Enden Übergabebohrungen (28) versehen sind, wobei die Schlitze (33) in den Übergabebohrungen (28) angeordnet sind.
11. Führungswagen nach Anspruch 10, bei dem die Schlitzflächen (34) einstü ckig an die Verteilerplatte (14) angeformt sind.
12. Führungswagen nach den Ansprüchen 3 und 11, bei dem der Trichter (36) einstückig an die Verteilerplatte (14) angeformt ist.
13. Führungswagen nach Anspruch 10, bei dem der Umlenkabschnitt (11,12) eine an sich bekannte innere Umlenkung (19) für die Wälzkörper (9) auf weist, wobei die innere Umlenkung (19) einstückig mit der Verteilerplatte (14) ausgebildet ist.
14. Führungswagen nach Anspruch 10, bei dem die Übergabebohrung (28) an der inneren Umlenkung (19) einmündet.
15. Führungswagen nach Anspruch 14, bei dem die innere Umlenkung (19) mit zwei benachbarten Kugelrillen (20) jeweils für eine endlose Laufbahn ver sehen sehen ist, wobei die Übergabebohrung (28) in einen die beiden Ku gelrillen (20) trennenden Trennsteg (29) münden.
Description:
Führungswagen eines Linearwälzlagers Die vorliegende Erfindung betrifft einen Führungswagen eines Linearwälzia- gers. Derartige Führungswagen sind oftmals mit einem oder mehreren Schmiermittelkanälen versehen, um Schmierstoff an die gewünschten Schmier- stellen des Linearwälzlagers zu bringen.

Aus DE 42 10 299 A1 beispielsweise ist ein Führungswagen nach den Merk- malen des Oberbegriffs des Anspruchs 1 bekannt geworden. Am Kopfstück ist ein Schmiernippel angeordnet, der an einen Schmiermittelkanal angeschlossen ist. Der Schmiermittelkanal endet im Bereich des Umlenkabschnittes an der inneren Umlenkung des Kopfstückes. An diesem Ende des Schmiermittelkanals sind Dichtlippen an dem Kopfstück ausgebildet, die an der Stirnseite des Trag- körpers anliegen und das Ende des Schmiermittelkanals schließen. Auf diese Weise ist zunächst sichergestellt, daß im Schmiermittelkanal angeordnetes Schmiermittel nicht unkontrolliert in den Wälzkörperkanal hinein auslaufen kann. Zum Zwecke des Nachschmierens kann nun Schmiermittel über den Schmiernippel durch den Schmiermittelkanal hindurchgedrückt werden, wobei unter dem nun anstehenden Druck im Schmiermittelkanal die Dichtlippen von der Stirnfläche des Tragkörpers abheben und das Schmiermittel in den Um- lenkabschnitt, also in den Wälzkörperkanal gelangt. Der Teil des Kopfstückes, der mit den Dichtlippen versehen ist, muß so elastisch ausgebildet sein, daß ein Abheben der Dichtlippen möglich ist. Zwar ermöglichen derartige Füh- rungswagen ein einwandfreies Nachschmieren, jedoch kann je nach Größe des Führungswagens die Ausbildung der Dichtlippen aufwendig sein.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen Führungswagen nach den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1 anzugeben, bei dem dieser Nachteil behoben ist. Erfindungsgemäß wird dieser Nachteil dadurch gelöst, daß das Ventil einen für den Durchlaß von Schmiermittel vorgesehenen und den Querschnitt des Schmiermittelkanals durchkreuzenden Schlitz aufweist,

der von Schlitzflächen begrenzt ist, wobei die Schlitzflächen bei gesperrtem Ventil unter Schließen des Schlitzes aneinander anliegen. Der Schlitz ist aus- gebidet, wenn das Ventil geöffnet ist. Vorzugsweise ist der Schlitz nicht ausge- bildet, wenn das Ventil gesperrt ist. Anders als bei den bekannten Führungs- wagen liegt der Schlitz im Querschnitt des Schmiermittelkanals und braucht demzufolge nicht mit der Stirnfläche des Tragkörpers zusammenwirken. Das bedeutet, daß das Bauteil, an dem das Ventil vorgesehen ist, an sich nicht weich oder elastisch oder beweglich ausgebildet zu sein braucht.

Vorzugsweise ist zumindest eines der Kopfstücke mit dem über das Ventil an den Umlenkabschnitt anschließbaren Schmiermittelkanal zur Versorgung mit Schmierstoff versehen. Üblicherweise werden diese auch mehrteilig ausgeführ- ten Kopfstücke aus Kunststoff im Spritzverfahren hergestellt. Das Ventil kann in diesem Fall einstückig an das Kopfstück oder eines der Teile des Kopfstückes angeformt werden, wobei problemlos schon während des Spritzgießens der Schlitz berücksichtigt werden kann. Vorzugsweise sind die den Schlitz begren- zenden Schlitzflächen elastisch gegeneinander gedrückt. Das bedeutet, daß außerhalb der Nachschmierintervalle der Schmiermittelkanal geschlossen ist, wenn die Schlitte gegeneinander gedrückt sind.

Für die Ausbildung als Ventil eignet sich in besonders günstiger Weise ein Trichter, der durch den zumindest einen Schlitz in Trichtersegmente unterteilt ist, die mit einander benachbarten Schlitzflächen den Schlitz begrenzen. Wäh- rend des Nachschmierens können unter dem Druck des Schmiermittels die Trichtersegmente auseinander gedrückt werden, so daß die Schlitzflächen voneinander abheben und den Schlitz freigeben, so daß Schmiermittel durch den Schlitz hindurch treten und in den Wälzkörperumlauf gelangen. Vorzugs- weise ist der Trichter als Kegel ausgeführt, was insbesondere bei der Herstel- lung des Trichters aus Kunststoff im Spritzverfahren günstig ist. Wenn der Schmiermittelkanal ein am Umlenkabschnitt gelegenes erstes Ende und ein an der Schmiermittelzuführöffnung-also beispielsweise dort wo der Schmiernip- pel sitzt-zweites Ende aufweist, ist es zweckmäßig, daß der Trichter mit sei-

ner Trichterspitze dem ersten Ende zugewandt ist. In anderen Worten ausge- drückt, die Trichterspitze liegt in Fließrichtung des Schmiermittels während des Nachschmiervorgangs. Während des Nachschmierens kann das drückende Schmiermittel gegen die Kegelsegmente des Kegels drücken wobei die Kegel- segmente voneinander weggedrückt werden und den Schlitz freigeben. Von der entgegengesetzten Seite her ist ein durchtreten von Schmiermittel durch den Schlitz nicht möglich. Denn sollte während des Verfahrens des Führungs- wagens Schmiermittel in Richtung auf die Kegelspitze gedrückt werden, so drückt dieses Schmiermittel gegen die äußeren Kegelflächen der Kegelseg- mente und drücken diese demzufolge gegeneinander, so daß die den Schlitz verschließenden Kräfte noch zunehmen.

Eine technisch einfach herzustellende und zum Zwecke des Nachschmierens besonders günstige Ausgestaltung des Schlitzes kann darin bestehen, daß der Trichter in Längsrichtug des Schmiermittelkanals gesehen kreuzweise ge- schlitzt ist. Es sind demzufolge vier Trichtersegmente gebildet, die jeweils elas- tisch auslenkbar sind so daß sie den Kreuzschlitz freigeben. Vorzugsweise ist der geschlitzte Trichter aus Kunststoff insbesondere im Spritzverfahren herge- stellt. Wenn der Trichter im Schmiermittelkanal angeordnet ist, können die Tichtersegmente mit ihrem Außenumfang an die Wand des Schmiermittelka- nals einstückig angeformt werden, und zwar so daß jedes Segment noch etas- tisch auslenkbar ist.

Eine weitere erfindungsgemäße Weiterbildung sieht vor, daß das Kopfstück eine aus Kunststoff gebildete Verteilerplatte umfaßt, die mit einem verzweigten Verteilerkanal für die Verteilung des Schmiermittels, versehen ist, an dessen Enden Übergabebohrungen versehen sind, wobei die Schlitze in den Überga- bebohrungen angeordnet sind. Üblicherweise sind die Führungswagen im Querschnitt gesehen etwa U-förmig augebildet. Der Verteilerkanal kann im Querschnitt durch den Führungswagen gesehen beispielsweise mittig zwischen den beiden Schenkeln des U-förmigen Profils beginnen und dann verzweigt werden zu beiden Schenkeln des Führungswagens. Die Übergabebohrungen

enden schließlich im Bereich des Umlenkabschnitts, also des Umlenkkanals.

Auch bei dieser erfindungsgemäßen Weiterbildung ist es günstig, wenn der Trichter einstückig an die Verteilerplatte angeformt ist. Zur Reduzierung von Bauteilen wird ferner vorgeschlagen, daß der Umlenkabschnitt eine an sich bekannte innere Umlenkung für die Wälzkörper aufweist, wobei die innere Um- lenkung einstückig mit der Verteilerplatte ausgebildet ist. Das bedeutet daß ein einziges Bauteil sowohl den Schmiermittelkanal, als auch das Ventil, als auch die innere Umlenkung aufweist. Derartige Teile können problemlos aus Kunst- stoff im Spritzverfahren hergestellt werden.

Wenn die Übergabebohrung an der inneren Umlenkung mündet, ist es gemäß einer erfindungsgemäßen Weiterbildung sinnvoll, daß die innere Umlenkung mit zwei benachbarten Kugelrillen für jeweils eine endlose Laufbahn versehen ist, wobei dann die Übergabebohrungen in einem die beiden Kugelrillen tren- nenden Trennsteg münden. Zum einen ist so sichergestellt, daß die Einmün- dung außerhalb des Laufbahnbereichs der Wälzkörper liegt, zum anderen ist sichergestellt, daß Schmiermittel gleichermaßen in beiden Kugelrillen gelangt.

Nachstehend wird die Erfindung anhand eines in insgesamt acht Figuren ab- gebildeten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigen : Figur 1 einen erfindungsgemäßen Führungswagen in Explosionsdarstel- lung, jedoch ohne Wälzkörpersatz, Figur 2 einen Querschnitt durch den erfindungsgemäßen Führungswagen aus Figur 1, jedoch mit montierten Wälzkörpersatz, Figur 3 eine Verteilerplatte des Kopfstückes des Führungswagens gemäß Figur 1 in vergrößerter perspektivischer Darstellung, Figur 4 die Verteilerplatte aus Figur 3 in einer anderen perspektivischen Darstellung,

Figur 5 die Verteilerplatten gemäß Figuren 3 und 4 in einer Stirnansicht, Figur 6 eine Einzelheit der Verteilerplatte in vergrößerter Darstellung, Figur 7 ein Schnitt durch die Verteilerplatte gemäß der Linie VII-VII aus Figur 6 und Figur 8 in vergrößerter Darstellung eine Einzelheit der Verteilerplatte aus Figur 7.

Der erfindungsgemäße Führungswagen aus Figur 1 umfaßt einen etwa U- förmigen Tragkörper 1, an dessen beiden an den Längsseiten ausgebildeten Schenkeln 1a jeweils zwei Tragabschnitte 2,3 ausgebildet sind, die vorliegend als Kugelrillen 4,5 ausgeführt sind. Ferner sind an beiden Schenkeln 1a je- weils zwei Rücklaufabschnitte 5,6 ausgebildet, die vorliegend ebenfalls als Kugelrillen 7,8 ausgeführt sind. An den Tragabschnitten 2,3 können in der Figur 2 gezeigte Wälzkörper 9-die hier als Kugeln 10 ausgeführt sind-unter Last abwälzen. An den Rücklaufabschnitten 5,6 können diese Wälzkörper 9 lastfrei zurücklaufen. Die Rücklaufabschnitte 5,6 und die Tragabschnitte 2,3 sind endlos über Umlenkabschnitte 11,12 miteinander verbunden, wobei der Umlenkabschnitt 11 den Rücklaufabschnitt 5 mit dem Tragabschnitt 2 und der Umlenkabschnitt 12 den Rücklaufabschnitt 6 mit dem Tragabschnitt 3 endlos verbindet.

Die Umlenkabschnitte 11,12 sind an Kopfstücken 13 ausgebildet, die an Stirn- seiten des Tragkörpers 1 angeflanscht sind. Jedes der Kopfstücke 13 umfaßt eine Verteilerplatte 14, eine Endstück 15, und eine Abstreiferplatte 16. Die Ver- teilerplatte 14, und die Endplatte 15 werden über Schrauben 17 an den Trag- körper 1 angeschraubt.

Die beiden Schenkel 1a des Tragkörpers 1 sind ferner im Querschnitt gesehen mit L-förmige Seitenteilen 18 versehen, die die Rücklaufabschnitte 5,6 über-

decken.

In bekannter Weise umfaßt jedes Kopfstück 13 eine innere Umlenkung 19 und eine äußere Umlenkung 21. Die innere Umlenkung 19 ist an der Verteilerplatte 14 ausgebildet und umfaßt zwei Kugelrillen 20, an der die Kugeln 10 abwälzen können. Die äußere Umlenkung 21 ist an der Endplatte 15 ausgebildet und umfaßt Kugelrillen 22, an der die Kugeln 10 abwälzen können.

Sowohl die Verteilerplatte 14 als auch die Endplatte 15 sind beide aus Kunst- stoff im Spritzverfahren hergestellt.

An der Endplatte 15 sind Gewindebohrungen 23 ausgebildet, in die Schrauben 24 hineingeschraubt sind. In zumindest eine dieser Gewindebohrungen 23 ist ein hier nicht abgebildeter Schmiernippel zum Nachschmieren eingeschraubt.

Diese Gewindebohrungen 23 kommunizieren mit einem Schmiermittelkanal 24, der an dem Kopfstück 13 ausgebildet ist. Der Schmiermittelkanal 24 ist sowohl an der Endplatte 15 als auch an der Verteilerplatte 14 ausgebildet. Schmiermit- tel aus dem an der Endplatte 15 ausgebildeten Teil des Schmiermittelkanals 24 gelangt über eine an der Verteilerplatte 14 ausgebildete Verteilerbohrung 25 an einen verzweigten Verteilerkanal 26, der rillenförmig an der dem Tragkörper 1 zugewandten Seite der Verteilerplatte 14 eingeformt ist. Der Verteilerkanal 26 erstreckt sich etwa U-förmig zu beiden Schenkeln 27 der Verteilerplatte 14.

Die beiden Enden des Verteilerkanals 26 münden jeweils in eine Übergabe- bohrung 28, die ebenfalls an der Verteilerplatte 14 ausgebildet sind. Die Über- gabebohrung 28 endet an ihrer von dem Verteilerkanal 26 abgewandten Seite im Bereich der inneren Umlenkung 19, und zwar mündet sie in einen Trennsteg 29 ein, der die beiden Kugelrillen 20 der inneren Umlenkung 19 voneinander trennt.

Da die fertig montierten Verteilerplatten 14 eng und dicht an der Stirnseite des Kopfstückes 1 anliegen, ist der Verteilerkanal 26 einwandfrei abgedichtet, so daß Schmiermittel lediglich durch die Übergabebohrungen 28 die Verteilerplat-

te 14 verlassen kann.

Die Abstreiferplatten 16 werden auf die Endplatten 15 aufgeklippst. Wenn der Führungswagen auf einer hier nicht abgebildeten Führungsschiene aufgesetzt ist, streifen diese Abstreiferplatten 16 entlang der Oberfläche der Führungs- schienen und streichen beispielsweise Verunreinigungen ab, so daß diese nicht in den Bereich der Laufbahnen der Wälzkörper gelangen.

Figur 2 zeigt den erfindungsgemäßen Führungswagen aus Figur 1 im Quer- halbschnitt.

In den weiteren Figuren 3 bis 8 sind lediglich in verschiedenen Darstellungen die Verteilerplatte 14 oder Einzelheiten davon abgebildet. Die Figuren 3 und 4 zeigen jeweils eine perspektivische Darstellung der Verteilerplatte 14, wobei Figur 3 deutlich die dem Tragkörper 1 zugewandte und wobei Figur 4 die dem Tragkörper 1 abgewandte Seite zeigt. Der Figur 3 ist besonders deutlich die Ausbildung des rillenförmig eingeformten Verteilerkanals 26 zu entnehmen.

Ferner sind deutlich auch die Verteilungbohrung 25 und die Übergabebohrun- gen 28 dargestellt. Figur 4 zeigt, daß die diese Übergabebohrungen 28 an dem Trennsteg 29 der inneren Umlenkung 19 enden.

Figur 5 zeigt eine Ansicht der Verteilerplatte 14 von der dem Tragkörper 1 zu- gewandten Seite. Deutlich sind wiederum der Verteilerkanal 26, die Verteiler- bohrung 25 und die Übergabebohrungen 28 abgebildet.

Figur 6 zeigt den Bereich der inneren Umlenkung 19 der Verteilerplatte 14 in stark vergrößerter Darstellung, und zwar die dem Tragkörper 1 abgewandte Seite. Die gemeinsame Betrachtung der Figuren 6,7 und 8 zeigt deutlich die Anordnung eines Ventils 30 in der Übergabebohrung 28. Dieses Ventil 30 ist durch einen tellerförmigen Kegel 31 gebildet, wobei eine Kegelspitze 32 in Fließrichtung des Schmiermittels liegt. Die Kegelspitze 32 ist also dem Trenn- steg 29 zugewandt. Der Kegel 31 ist kreuzweise geschlitzt wie insbesondere

der Figur 6 zu entnehmen ist. Dieser Kreuzschlitz 33 wird begrenzt durch Schlitzflächen 34. Durch den Kreuzschlitz 33 ist der Kegel 31 in vier Kegel- segmente 35 unterteilt. Jedes Kegelsegment 35 ist an seinem Außenumfang einstückig an die Verteilerplatte 14 angeformt.

Figur 8 zeigt deutlich die Ausbildung des Kreuzschlitzes 33 in einem Schnitt durch die Übergabebohrung 28. Diese Darstellung entspricht der Situation während des Nachschmierens des Führungswagens. Außerhalb der Nach- schmierintervalle ist der Kreuzschlitz 33 nicht ausgebildet, denn die den Kreuz- schlitz 33 begrenzenden Schlitzflächen 34 liegen dicht aneinander an. Dies ist möglich, da die Kegelsegmente 35 federnd gegeneinander angedrückt sind.

Wenn der Schmiermittelkanal 24 zur Nachschmierung mit weiterem Schmier- mittel beaufschlagt wird, fließt das Schmiermittel-wenn man die Darstellung gemäß Figur 8 zugrunde legt-von oben nach unten, das heißt das Schmier- mittel drückt gegen die innere Kegelfläche des Kegels 31. Die Kegelsegmente 35 weichen dem Druck des Schmiermittels aus, und wandern unter federelasti- scher Auslenkung nach unten, und geben dadurch den Kreuzschlitz 33 frei. In dieser Situation kann das Schmiermittel durch den Kreuzschlitz 34 hindurch und in den Umlenkabschnitt 11,12 gelangen.

Der Kegel 31 arbeitet hier deshalb als Ventil, da bei einer gedachten entge- gengerichteten Beaufschlagung mit Druck die Kegelsegmente 35 zunehmend gegeneinander gedrückt werden, so daß die Schlitzflächen 34 noch fester an- einander anliegen. Das bedeutet, bei entgegengerichteter Beaufschlagung ist der Kreuzschlitz 33 nicht ausgebildet.

In allgemeinerer Form kann der Kegel 31 auch als Trichter 36 bezeichnet wer- den, wobei dann die Kegelspitze 32 als Trichterspitze 37 und die Kegelseg- mente 35 als Trichtersegmente 38 bezeichnet werden können. Der Trichter 36 kann zum Beispiel anders als bei einem Kegelprofil auch durch mehrere ebene Flächen gebildet sein, die schiefwinklig zueinander angeordnet sind. Die Wir- kungsweise würde sich jedoch nicht von der des Kegels unterscheiden.

Bezugszahlenliste 1 Tragkörper 20 Kugelrille 1a Schenkel 21 äußere Umlenkung 2 Tragabschnitt 22 Kugelrille 3 Tragabschnitt 23 Gewindebohrung 4 Kugellrille 24 Schmiermittelkanal 5 Rücklaufabschnitt 25 Verteilerbohrung 6 Rücklaufabschnitt 26 Verteilerkanal 7 Kugelrille 27 Schenkel 8 Kugelrille 28 Übergabebohrung 9 Wälzkörper 29 Trennsteg 10 Kugel 30 Ventil 11 Umlenkabschnitt 31 Kegel 12 Umlenkabschnitt 32 Kegelspitze 13 Kopfstück 33 Kreuzschlitz 14 Verteilerplatte 34 Schlitzfläche 15 Endplatte 35 Kegelsegment 16 Abstreiferplatte 36 Trichter 17 Schraube 37 Trichterspitze 18 Seitenteil 38 Trichtersegment 19 innere Umlenkung