Login| Sign Up| Help| Contact|

Patent Searching and Data


Title:
GUIDE DEVICE FOR SAWS
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2003/041907
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a device for guiding handsaws (200), with two parallel guide rails (110, 120), arranged at a separation from each other, for the reciprocating guided movement of a saw. According to the invention, a continuous height adjustment can be achieved, whereby the guide rails are connected to parallel console elements (130, 140), arranged at a separation from each other, such that the guide rails each abut a console element in the region of the ends thereof. The console elements each comprise fixing devices (131, 132; 141, 142) for the height-adaptable fixing of the console elements to two opposing edges of a worktable (400).

Inventors:
Maissenhälter, Odilo (Heiligkreuztaler Strasse 7, Andelfingen, 88515, DE)
Application Number:
PCT/DE2001/004234
Publication Date:
May 22, 2003
Filing Date:
November 10, 2001
Export Citation:
Click for automatic bibliography generation   Help
Assignee:
ANTON KESSEL GMBH & CO. KG. (Altheimer Strasse 1, Andelfingen, 88515, DE)
Maissenhälter, Odilo (Heiligkreuztaler Strasse 7, Andelfingen, 88515, DE)
International Classes:
B23D45/02; B23Q9/00; B25H1/00; (IPC1-7): B23Q9/00; B23D45/02; B25H1/00
Foreign References:
US2739624A
GB2212434A
US2735456A
US4062423A
US4105055A
US4489634A
GB2287207A
US4995288A
US4630656A
US4660450A
US6079309A
Attorney, Agent or Firm:
Bender, Ernst Albrecht (Bahnhofstrasse 29, Biberach, 88400, DE)
Download PDF:
Claims:
Patentansprüche
1. Vorrichtung zum Führen handhaltbarer Sägen, mit zwei im Abstand angeordneten, zueinander parallelen Führungsschienen für reziprozierbar geführte Bewegungen einer Säge, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsschienen mit zwei im Abstand angeordneten, zueinander parallelen Konsolenelementen verbunden sind derart, dass die Führungsschienen im Bereich ihrer jeweiligen Enden an jeweils ein Konsolenelement angrenzen, wobei die Konsolenelemente jeweils Befestigungs einrichtungen zum höhenadaptierbaren Befestigen der Konsolenelemente an zwei sich gegenüberliegenden Kanten eines Werktisches aufweisen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden im Abstand angeordneten parallelen Führungsschienen jeweils sich gegenüberstehende Hohlschienen zur Aufnahme eines an einer Säge befestigten Führungsblockes aufweisen.
3. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens die eine der Führungsschienen mittels einer Fixierungseinrichtung an den Konsolenelementen seitlich verstellbar lösbar fixierbar ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine Fixierungseinrichtung als jeweils in dem oberen Teil eines Konsolenelementes ausgebildetes Langloch ausgeführt ist, das jeweils mit einer Schraube in Zusammenwirkung bringbar ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass an beiden Konsolenelementen jeweils zwei Fixierungseinrichtungen vorgesehen sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die andere der Führungsschienen mittels einer Fixierungseinrichtung an den Konsolenelementen lösbar fixierbar ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein Konsolenelement im Querschnitt Z förmig ausgeführt ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein Konsolenelement im Querschnitt Uförmig ausgeführt ist.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Konsolenelement im wesentlichen in einem Bereich zwischen den jeweiligen Fixierungseinrichtungen für die Führungsschienen mindestens eine Aussparung aufweist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den jeweiligen Fixierungseinrichtungen für die Führungsschienen zwei Aussparungen vorgesehen sind.
11. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungseinrichtungen zum höhenadaptierbaren Befestigen der Konsolenelemente an zwei sich gegenüberliegenden Kanten eines Werktisches als Langlöcher ausgeführt sind, durch die Schrauben geführt sind, die in Innengewinde eingreifen, die in seitlich in den Kanten es Werktisches versenkten Hohlschrauben ausgebildet sind.
Description:
FÜHRUNGS-VORRICHTUNG FÜR SÄGEN Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Führen handhaltbarer Sägen, mit zwei im Abstand angeordneten, zueinander parallelen Führungsschienen für reziprozierbar geführte Bewegungen einer Säge.

Vorrichtungen der eingangs genannten Art sind im Stand der Technik in unterschiedlichen Ausführungsformen bekannt.

Diesen Vorrichtungen ist es jedoch gemein, dass es einem Benutzer lediglich ermöglicht ist, ein Werkstück mit einer vorgegebenen Höhe abzusägen bzw. zu bearbeiten.

Dem hingegen ist eine stufenlose Adaptierung einer Sägen- Halterung an unterschiedlich hohe Werkstücke oder eine Einstellung, bei der ein Werkstück nur angesägt, jedoch nicht abgesägt wird, nicht ermöglicht.

Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, eine Führungs- Vorrichtung für handhaltbare Sägen zu schaffen, die stufenlos höhenverstellbar ist. Darüber hinaus soll eine Vorrichtung geschaffen werden, mit der eine stufenlose Adaptierung an unterschiedlich dimensionierte Führungsblöcke verschiedener Sägen, insbesondere von sowohl Kreissägen als auch Stichsägen, ermöglicht ist.

Für eine Vorrichtung der eingangs genannten Art wird diese Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Führungsschienen mit zwei im Abstand angeordneten, zueinander parallelen Konsolenelementen verbunden sind derart, dass die Führungsschienen im Bereich ihrer jeweiligen Enden an jeweils ein Konsolenelement angrenzen, wobei die Konsolenelemente jeweils Befestigungs- einrichtungen zum höhenadaptierbaren Befestigen der Konsolenelemente an zwei sich gegenüberliegenden Kanten eines Werktisches aufweisen.

Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.

Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird durch das Merkmal, dass die Führungsschienen mit zwei im Abstand angeordneten, zueinander parallelen Konsolenelementen verbunden sind derart, dass die Führungsschienen im Bereich ihrer jeweiligen Enden an jeweils ein Konsolenelement angrenzen, wobei die Konsolenelemente jeweils Befestigungseinrichtungen zum höhenadaptierbaren Befestigen der Konsolenelemente an zwei sich gegenüberliegenden Kanten eines Werktisches aufweisen, erreicht, dass eine

Vorrichtung geschaffen ist, mittels derer der Abstand der Führungsleisten von der Werkbankoberfläche sowie der Abstand und die Position der Führungsleisten relativ zueinander so änderbar ist, dass eine stufenlose Höhenadaptierung der Vorrichtung ermöglicht ist sowie eine stufenlosen Adaptierung an unterschiedlich breite Führungsblöcke von Sägen ermöglicht ist.

Gemäß einer ersten bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist vorgesehen, dass die beiden im Abstand angeordneten parallelen Führungsschienen jeweils sich gegenüberstehende Hohlschienen zur Aufnahme eines an einer Säge befestigten Führungsblockes aufweisen.

Dadurch wird eine sichere, leicht lösbare Führungslagerung erreicht.

Gemäß einer anderen bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist vorgesehen, dass mindestens die eine der Führungsschienen mittels einer Fixierungseinrichtung an den Konsolenelementen seitlich verstellbar lösbar fixierbar ist. Dadurch wird eine notwendige Abstandsänderung der Führungsschienen zum Zweck der Möglichkeit einer Aufnahme unterschiedlich breiter Sägen-Führungsblöcke erreicht. Die Fixierungseinrichtung ist dabei vorzugsweise als eine Fixierungseinrichtung als jeweils in dem oberen Teil eines Konsolenelementes ausgebildetes Langloch ausgeführt ist, das jeweils mit einer Schraube in Zusammenwirkung bringbar ist. Dadurch wird erreicht, dass die Abstandsänderung auf schnell herbeiführbare Weise vornehmbar ist und die Fixierung robust und belastbar ist.

Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist vorgesehen, dass an beiden Konsolenelementen jeweils zwei Fixierungs- einrichtungen vorgesehen sind. Dadurch wird eine seitlich verstellbare lösbare Fixierung der mindestens einen Führungsschiene in unterschiedlichen Positionen erreicht, wodurch die erfindungsgemäße Vorrichtung sowohl für Kreissägen als auch für Stichsägen adaptierbar ist.

Die andere der Führungsschienen der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist vorzugsweise mittels einer Fixierungseinrichtung an den Konsolenelementen lösbar fixierbar angebracht, wobei auf eine seitliche Verstellbarkeit verzichtet ist.

Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist vorgesehen, dass ein Konsolenelement zum Zweck einer Stabilitätserhöhung im Querschnitt Z-förmig ausgeführt ist. Alternativ kann ein Konsolenelement zur Stabilitätserhöhung im Querschnitt U-förmig ausgeführt sein.

Gemäß einer wichtigen bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist vorgesehen, dass ein Konsolenelement im wesentlichen in einem Bereich zwischen den jeweiligen Fixierungseinrichtungen für die Führungsschienen mindestens eine Aussparung aufweist, wobei vorzugsweise zwischen den jeweiligen Fixierungs- einrichtungen für die Führungsschienen zwei Aussparungen vorgesehen sind. Diese Ausführungsform ist vorteilhaft, um eine Führung eines Sägeblattes einer Säge über die

insgesamte Breite des Werktisches zu ermöglichen und eine Beschädigung eines Sägeblattes einer Säge zu verhindern.

Gemäß einer weiteren wichtigen bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist vorgesehen, dass die Befestigungseinrichtungen zum höhenadaptierbaren Befestigen der Konsolenelemente an zwei sich gegenüberliegenden Kanten eines Werktisches als Langlöcher ausgeführt sind, durch die Schrauben geführt sind, die in Innengewinde eingreifen, die in seitlich in den Kanten des Werktisches versenkten Hohlschrauben ausgebildet sind. Dadurch wird eine robuste und belastbare Fixierung der erfindungsgemäßen Vorrichtung an einem Werktisch erreicht.

Die erfindungsgemäße Vorrichtung wird im folgenden anhand bevorzugter Ausführungsformen erläutert, die in den Figuren der Zeichnung dargestellt sind. Darin zeigen : Fig. 1 eine bevorzugte Ausführungsform der erfindungs- gemäßen Vorrichtung in einem ersten Montagezustand in einer Ansicht von schräg oben ; Fig. 2 die in Figur 1 dargestellte bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung in einer Explosionsansicht von schräg oben ; Fig. 3 die in den Figuren 1 und 2 dargestellte bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung in einem zweiten Montagezustand in einer Ansicht von schräg oben ; Fig. 4 die in Figur 3 dargestellte bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung in einer Explosionsansicht von schräg oben ;

Fig. 5 eine weitere bevorzugte Ausführungsform der erfin- dungsgemäßen Vorrichtung in einem ersten Montagezustand in einer Ansicht von schräg oben ; Fig. 6 die in Figur 5 dargestellte bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung in einer Explosionsansicht von schräg oben ; Fig. 7 die in den Figuren 5 und 6 dargestellte bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung in einem zweiten Montagezustand in einer Ansicht von schräg oben ; Fig. 8 die in Figur 7 dargestellte bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung in einer Explosionsansicht von schräg oben ; Die in den Figuren 1 bis 4 dargestellte bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung 100 zum Führen handhaltbarer Sägen enthält zwei im Abstand angeordnete, zueinander parallel ausgerichtete Führungsschienen 110,120 zum reziprozierbaren Führen einer elektrischen Kreissäge Säge 200 oder Stichsäge 300, wobei die Führungsschienen 110,120 mit zwei im Abstand angeordneten, zueinander parallelen Konsolenelementen 130, 140 verbunden sind. Die Führungsschienen 110,120 grenzen dabei im Bereich ihrer jeweiligen Enden 110', 110'' ; 120', 120''an jeweils ein Konsolenelement 130,140 an. Die Konsolenelemente 130,140 weisen jeweils Befestigungs- einrichtungen zum höhenadaptierbaren Befestigen der Konsolenelemente 130,140 an zwei sich gegenüberliegenden Kanten 410,420 eines Werktisches 400 auf, die jeweils als Langlöcher 131,132 ; 141, 142 ausgeführt sind, durch die Schrauben 151, 152 ; 161,162 geführt sind, die in

Innengewinde eingreifen, die in seitlich in den Kanten 410, 420 des Werktisches 400 versenkten Hohlschrauben 151'r 152' ; 161', 162'ausgebildet sind.

Wie in den Figuren zu sehen ist, weisen die beiden im Abstand angeordneten parallelen Führungsschienen 110,120 jeweils sich gegenüberstehende Hohlschienen 170,171 zur Aufnahme eines an einer Säge befestigten Führungsblockes 210 auf.

Die eine der Führungsschienen 120 ist mittels einer mit Schrauben 121,121'zusammenwirkenden Fixierungseinrichtung 122,122'an den Konsolenelementen 130,140 seitlich verstellbar lösbar fixierbar, wobei die andere der Führungsschienen 110 mittels einer mit Schrauben 111, 111' zusammenwirkenden Fixierungseinrichtung 112, 122'an den Konsolenelementen 130,140 lediglich lösbar fixierbar ist.

Die Fixierungseinrichtung der einen Führungsschiene 120 ist dabei als jeweils in dem oberen Teil eines Konsolenelementes 130,140 ausgebildetes Langloch 122, 122' ausgeführt, wobei insgesamt jeweils zwei getrennte verstellbare Fixierungseinrichtungen bzw. Langlöcher 122, 122'sowie 192, 192'an beiden Konsolenelementen 130,140 für die Verwendung unterschiedlicher und unterschiedlich dimensionierter Sägen wie beispielsweise Kreis-und Stichsägen vorgesehen sind.

Die Konsolenelemente 130,140 sind jeweils im Querschnitt Z-förmig ausgeführt, wobei im wesentlichen in einem Bereich zwischen den Fixierungseinrichtungen 122,122'und 192, 192'für die Führungsschienen Aussparungen 180,181, 180' ;

181'vorgesehen sind, um eine Führung eines Sägeblattes einer Säge über die insgesamte Breite des Werktisches 400 und gegebenenfalls darüber hinaus zu ermöglichen und eine Beschädigung eines Sägeblattes einer Säge an einem Konsolenelement 130,140 zu verhindern.

Bei der in den Figuren 5 bis 7 dargestellte bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung entsprechen gleiche Bezugszahlen gleiche Bauteile wie bei der in den Figuren 1 bis 4 dargestellten bevorzugten Ausführungsform. Die in den Figuren 5 bis 7 dargestellte bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung unterscheidet sich von der in den Figuren 1 bis 4 dargestellten bevorzugten Ausführungsform lediglich darin, dass in den Konsolenelementen 130,140 keine Aussparungen 181, 181'vorgesehen sind. Bei dieser Ausführungsform wird eine Konsolenelement lediglich um 180° um seine Längsachse gedreht, wenn ein Betrieb beispielsweise von einer Kreissäge auf eine Stichsäge umgestellt wird.

Die oben erläuterten Ausführungsbeispiele der Erfindung dienen lediglich dem Zweck eines besseren Verständnisses der durch die Ansprüche vorgegebenen erfindungsgemäßen Lehre, die als solche durch das Ausführungsbeispiel nicht eingeschränkt ist.

* *** *