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Patent Searching and Data


Title:
GUIDE AND GUIDING ELEMENT
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2015/022120
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a guide comprising a base (3), a carriage (7) movable in relation to the base (3), and a guiding device (9) having a plurality of pockets, connectable to at least one supply line for a hydraulic medium under pressure, and comprising at least three guiding elements (11) having side faces. The guide is distinguished in that the at least three guiding elements (11) are formed as separate components, the at least three guiding elements (11) can be mounted on the carriage (7), the at least three guiding elements (11) are supported on the base (3), the at least three guiding elements (11) are preferably enclosed by the base (3) and the carriage (7), at least one guiding element (11) has at least one pocket, and in that two pockets cooperating with one another, at least one of which is designed as a hydrostatic pocket, are provided on one or more guiding elements (11).

Inventors:
SCHÖNFELD, Jochen (Falkenstrasse 53, Göppingen, 73035, DE)
Application Number:
EP2014/064776
Publication Date:
February 19, 2015
Filing Date:
July 09, 2014
Export Citation:
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Assignee:
HYPROSTATIK SCHÖNFELD GMBH (Felix-Hollenberg-Strasse 3, Göppingen-Jebenhausen, 73035, DE)
International Classes:
F16C29/00; F16C29/02; F16C32/06
Domestic Patent References:
WO1995024295A11995-09-14
Foreign References:
EP1975431A12008-10-01
DE2153989A11972-06-29
DE2013817A11972-01-13
CN201863005U2011-06-15
GB1333702A1973-10-17
Other References:
None
Attorney, Agent or Firm:
GLEISS, Alf-Olav et al. (Gleiss Große Schrell und Partner mbB, Leitzstrasse 45, Stuttgart, 70469, DE)
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Claims:
Ansprüche

1 . Führung mit

- einer Basis (3),

- einem gegenüber der Basis (3) verlagerbaren Schlitten (7), - mit einer Führungseinrichtung (9), die

- eine Anzahl von mit mindestens einer Zuführungsleitung für ein unter Druck stehendes hydraulisches Medium verbindbare Taschen aufweist und

- wenigstens drei Führungselemente (1 1 ) mit Seitenflächen um- fasst, dadurch gekennzeichnet, dass

- die mindestens drei Führungselemente (1 1 ) als separate Bauteile ausgebildet sind,

- die mindestens drei Führungselemente (1 1 ) an dem Schlitten (7) anbringbar sind,

- sich die mindestens drei Führungselemente (1 1 ) an der Basis (3) abstützen,

- die mindestens drei Führungselemente (1 1 ) vorzugsweise von der Basis (3) und dem Schlitten (7) umschlossen werden, - mindestens ein Führungselement (1 1 ) wenigstens eine Tasche aufweist, und dass - an einem oder mehreren Führungselementen (1 1 ) zwei miteinander zusammenwirkende Taschen vorgesehen sind, von denen mindestens eine als Hydrostatiktasche ausgebildet ist.

2. Führung mit - einer Basis (3)

- mit einem gegenüber der Basis (3) verlagerbaren Schlitten (7),

- mit einer Führungseinrichtung (9), die

- eine Anzahl von mit mindestens einer Zufuhrleitung für ein un- ter Druck stehendes hydraulisches Medium verbindbare Taschen aufweist und

- wenigstens drei Führungselemente (3) umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass

- der Schlitten (7) als um eine Drehachse rotierbarer Rundtisch ausgebildet ist,

- der radial zur Drehachse abstützbar ist,

- die mindestens drei Führungselemente (1 1 ) zumindest angenähert als Kreisringabschnitte ausgebildet sind,

- die mindestens drei Führungselemente (1 1 ) jeweils als sepa- rate Bauteile ausgebildet sind,

- die mindestens drei Führungselemente (1 1 ) vorzugsweise an der Basis (3) anbringbar sind, - der Schlitten (7) vorzugsweise eine U-förmige umlaufende Nut (109) aufweist, die senkrecht zur Drehachse (107) des Rund- tischs ausgerichtet ist, und die mindestens drei Führungselemente (1 1 ) in die Nut (109) eingreifen und den Schlitten (7) abstützen

- die mindestens drei Führungselemente (1 1 ) wenigstens eine als Hydrostatiktasche ausgebildete Tasche aufweisen,

- die mindestens drei Führungselemente (1 1 ) vorzugsweise von der Basis (3) und von dem Schlitten (7) umschlossen werden, und dass

- zur Realisierung einer bezüglich der Drehachse des Rundtisches radialen Abstützung des Schlittens (7) an der Basis (3) mindestens ein Radiallager vorgesehen ist.

3. Führung nach Anspruch 1 , gekennzeichnet durch mindes- tens einen U-förmigen Aufnahmebereich (29), der einander zugeordnete, vorzugsweise aufeinander zuweisende Führungsflächen (33, 37) aufweist, und zumindest ein Führungselement (1 1 ) aufnimmt, die mit mindestens zwei miteinander zusammenwirkenden Taschen an Führungselementen (1 1 ) zusammenwirken, wobei min- destens eine der Taschen als Hydrostatiktasche ausgebildet ist, sodass eine seitliche Führung zwischen Basis (3) und Schlitten (7) sichergestellt ist.

4. Führung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der U-förmige Aufnahmebereich (29) an der Basis (3) vorgesehen ist, und dass die Basis (3) mindestens zwei Vorsprünge (31 , 35) aufweist.

5. Führung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Basis (3) mindestens drei oder vier Vorsprünge aufweist.

6. Führung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Basis (3) linear ausgebildet ist und sich entlang einer gedachten Geraden erstreckt.

7. Führung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlitten (7) in die Basis (3) eingreift, die Öffnung der Nut (109) im Schlitten (7) von der Drehachse (107) weg weist und die Führungselemente (1 1 ) in Richtung auf die Drehachse (107) ausgerich- tet sind.

8. Führung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlitten (7) die Basis (3) von außen umgreift, sich die Nut (109) im Schlitten (7) auf die Drehachse (107) öffnet, und die Führungselemente (1 1 ) von der Drehachse (107) weg nach außen gerichtet sind.

9. Führung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Führungselement (1 1 ) zwei parallel zueinander verlaufende, erste und zweite Seitenflächen aufweist, von denen eine erste Seitenfläche (17) dem Schlitten (7) und eine zweite Seitenflä- che (41 ) der Basis (3) zugewandt ist.

10. Führung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die erste und zweite Seitenfläche parallel zu einer gedachten Geraden verlaufen.

1 1 . Führung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Führungselement (1 1 ) zwei parallel zueinander verlaufende erste und zweite Seitenflächen aufweist, von denen eine erste Seitenfläche (17) dem Schlitten (7) und eine zweite Seitenfläche (41 ) der Basis (3) zugewandt ist.

12. Führung nach Anspruch 1 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die erste und zweite Seitenfläche jeweils auf einer gedachten Kreis- ringfläche liegen, dessen Mittelachse mit der Drehachse (107) des Rundtisches zusammenfällt.

13. Führung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Führungselement (1 1 ) eine zumindest nahezu rechtwinklig zu der ersten und zweiten Seitenfläche verlaufende drit- te Seitenfläche und eine zumindest nahezu rechtwinklig zu der ersten und zweiten Seitenfläche verlaufende vierte Seitenfläche aufweist.

14. Führung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Führungselement eine zumindest nahezu rechtwinklig zu der ersten und zweiten Seitenfläche verlaufende dritte Seitenfläche und eine einen spitzen Winkel mit der ersten oder zweiten Seitenfläche einschließende vierte Seitenfläche aufweist, wobei auf der vierten Seitenfläche und auf der einen spitzen Winkel mit der vierten Seitenfläche einschließenden ersten oder zweiten Seitenfläche je mindestens eine Tasche vorgesehen ist.

15. Führung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei Führungselemente (1 1 ) jeweils eine unter einem spitzen Winkel angeordnete vierte Seite aufweisen, und dass die mindestens zwei derartigen Führungselemente auf den vierten Sei- tenflächen je mindestens eine Tasche aufweisen, wobei wenigstens eine der Taschen als Hydrostatiktasche ausgebildet ist und wobei die Taschen der beiden Führungselemente (1 1 ) miteinander zusammenwirken.

16. Führung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Führungselement (1 1 ) mindestens zwei neben- und/oder hintereinander angeordnete Taschen aufweist, von denen mindestens eine als Hydrostatiktasche ausgebildet ist. 17. Führung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Hydrostatiktaschen mit einer Medienversorgung derart verbunden sind, dass das einer Hydrostatiktasche zugeführte Medium gesteuert oder geregelt ist, sodass bei kleiner werdendem Abstand der Hydrostatiktasche zu einer Gegenfläche der Mediendruck in der Hydrostatiktasche ansteigt und umgekehrt.

18. Führung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass Hydrostatiktaschen über Regeleinrichtungen, insbesondere Kapillaren oder PM-Regler (Progressiv-Mengen-Regler) mit einem Medium versorgt werden. 19. Führung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Kapillaren oder PM-Regler in ein eine Hydrostatiktasche aufweisendes Führungselement (1 1 ) integrierbar sind.

20. Führung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Tasche vorgesehen ist, die mit einem unter konstantem Druck stehenden Medium versorgt wird, wobei der Druck zumindest weitgehend unabhängig ist von dem Abstand der Tasche zu einer Gegenfläche der Tasche.

21 . Führung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Druck in mindestens einer Hydrostatiktasche mittels min- destens eines Drucksensors erfassbar und überwachbar ist.

22. Führung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine über einen PM-Regler oder eine Kapillare mit einem Medi- um beaufschlagte Hydrostatiktasche zur Realisierung einer Hydrostatikführung

- mit mindestens einer zweiten Hydrostatiktasche zusammenwirkt, die über einen PM-Regler oder mindestens eine Kapilla- re mit einem Medium beaufschlagt wird, zusammenwirkt, oder

- mit einer Tasche zusammenwirkt, die mit einem unter Druck stehenden Medium so versorgt wird, dass in den Taschen unabhängig von dem Abstand der Tasche zu einer Gegenfläche ein zumindest nahezu konstanter Druck herrscht. 23. Führung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens drei Führungselemente (1 1 ) mit Seitenflächen wenigstens eine, vorzugsweise eine Anzahl von Taschen aufweisen, von denen die Taschen an mindestens der Hälfte der Seitenflächen als Hydrostatiktaschen ausgebildet sind, und die Taschen an maxi- mal der Hälfte der Seitenflächen mit einem definierten Mediendruck versorgt werden.

24. Führung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Basis (3) das Maschinenbett einer Werkzeugmaschine ist.

25. Führungselement (1 1 ) insbesondere zur Verwendung mit ei- ner Führung (1 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis

24, welches als Führungsflächen dienende Seitenflächen aufweist, wobei an einer oder mehreren Seitenflächen mindestens eine, vorzugsweise eine Anzahl von Taschen vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Taschen an mindestens der Hälfte der Sei- tenflächen mit einem Medium mit definiertem Medienstrom, und die Taschen an maximal der Hälfte der Seitenflächen mit einem Medium mit einem definierten, konstanten oder steuerbaren Mediendruck versorgt werden.

26. Führungselement (1 1 ) nach Anspruch 24, gekennzeichnet durch zwei parallel zueinander verlaufende erste und zweite Seitenflächen, von denen eine erste Seite dem Schlitten (7) und eine zweite Seite der Basis (3) zugeordnet ist. 27. Führungselement (1 1 ) nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, dass die erste und zweite Seitenfläche parallel zu einer gedachten Geraden verlaufen.

28. Führungselement (1 1 ) nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, dass die erste und zweite Seitenfläche jeweils auf einer gedachten Kreisringfläche liegen, deren Mittelachse mit der Drehachse (107) des als Rundtisch ausgebildeten Schlittens (7) zusammenfällt.

29. Führungselement (1 1 ) nach Anspruch 26, gekennzeichnet durch eine zumindest nahezu rechtwinklig zu der ersten und zweiten Seitenfläche verlaufende dritte Seitenfläche und eine zumindest nahezu rechtwinklig zu der ersten und zweiten Seitenfläche verlaufende vierte Seitenfläche.

30. Führungselement (1 1 ) nach Anspruch 26, gekennzeichnet durch eine zumindest rechtwinklig zu der ersten und zweiten Seiten- fläche verlaufende dritte Seitenfläche und eine einen spitzen Winkel mit der ersten oder zweiten Seitenfläche einschließende vierte Seitenfläche, wobei auf der vierten Seitenfläche und auf der einen spitzen Winkel mit der vierten Seitenfläche einschließenden ersten oder zweiten Seitenfläche je mindestens eine Tasche vorgesehen ist.

Description:
Führung und Führungselement

Beschreibung

Die Erfindung betrifft eine Führung gemäß Oberbegriff des Anspruchs 1 , außerdem eine Führung gemäß Oberbegriff des An- Spruchs 2, schließlich ein Führungselement gemäß Oberbegriff des Anspruchs 25.

Im Maschinenbau, speziell im Werkzeugmaschinenbau, werden Schlitten linear gegenüber stationären Maschinenteilen bewegt. Auch werden als Rundtische ausgebildete Schlitten eingesetzt, die gegenüber einem stationären Maschinenteil rotieren. Zur Führung derartiger Schlitten werden meist Gleit- oder Wälzlagerelemente eingesetzt. Speziell werden überwiegend Wälzführungen mit integrierter Rückführung der als Kugeln oder Rollen ausgebildeten Wälzelemente in einen Rückführungswagen sowie hierzu passende Führungs- schienen eingesetzt. Derartige Wälzführungen werden als standardisierte Bauelemente angeboten, sodass ein Anwender diese ohne Unterstützung des Herstellers zur Realisierung einer Wälzführung selbst auswählen kann. Da derartige Elemente in großer Stückzahl herstellbar sind, können sie relativ preisgünstig angeboten werden. Wälzführungen dieser Art weisen jedoch eine Reihe von Nachteilen auf, insbesondere ist die Dämpfung von Schwingungen sehr gering. Durch die Umlenkung der Wälzelemente verursachen die Führungswagen selbst Schwingungen. Aus der zur Realisierung einer ausreichenden Steife notwendigen Vorspannung der Führungen resultiert ein hoher auf Reibung beruhender Verschleiß. Außerdem ergibt sich bei Umkehr der Bewegungsrichtung der Wälzelemente eine sprunghafte Änderung der Richtung der Antriebskraft. Die Führungsschie- nen der Werkzeugmaschinen werden überdies durch die Kraft der Schrauben, welche zur Befestigung der Schienen am Maschinenbett erforderlich sind, verformt, woraus eine Beeinträchtigung der Führungsqualität des Schlittens resultiert. Es ist bekannt, zur Vermei- dung dieser Nachteile, insbesondere bei für präzise Arbeiten eingesetzten Werkzeugmaschinen, Führungen mit einer hydrostatischen Führungseinrichtung zu verwenden, die eine Anzahl von mit mindestens einer Zuführungsleitung für ein unter Druck stehendes hydraulisches Medium verbindbare Taschen aufweist. Derartige Führungen können, wie die oben erläuterten Wälzführungselemente einen oder mehrere Führungswagen aufweisen, welche durch Schienen geführt werden. Diese Schienen werden mit Schrauben an einem stationären Maschinenbett befestigt, sodass auch hier oben genannte Verformungen eintreten können. Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Führung der oben angesprochenen Art zu schaffen, welche die hier beschriebenen Nachteile vermeidet.

Zur Lösung dieser Aufgabe wird eine Führung mit den in Anspruch 1 genannten Merkmalen vorgeschlagen. Sie weist eine Basis mit ei- nem gegenüber dieser verlagerbaren Schlitten auf, außerdem eine Führungseinrichtung, die eine Anzahl von Taschen umfasst. Diese werden über mindestens eine Zuführungsleitung mit einem unter Druck stehenden hydraulischen Medium versorgt. Außerdem umfasst die Führung mindestens drei Führungselemente mit Seitenflä- chen. Sie zeichnet sich dadurch aus, dass die drei Führungselemente als separate Bauteile ausgebildet sind, die sich an der Basis abstützen. Das Gewicht des Schlittens und das von auf dem Schlitten angebrachten Werkstücken wird also von der Basis getragen. Au- ßerdem wird der Schlitten seitlich gegenüber der Basis geführt. Vorzugsweise sind die mindestens drei Führungselemente von der Basis und dem Schlitten derart umschlossen, dass sie einerseits gegen Verschmutzung geschützt sind, andererseits kann das unter Druck stehende Medium, welches im Betrieb der Führung über die Spalten austritt, relativ problemlos und damit kostengünstig aufgefangen werden. Die mindestens drei Führungselemente sind an dem Schlitten anbringbar. Mindestens eines der Führungselemente weist wenigstens eine Tasche auf, während an einem oder mehreren der wei- teren Führungselemente zwei miteinander zusammenwirkende Taschen vorgesehen sind, von denen mindestens eine als Hydrostatiktasche ausgebildet ist.

Hydrostatiktaschen zeichnen sich dadurch aus, dass deren Versorgung mit einem Medium so ausgestaltet ist, dass ein definierter Me- dienstrom gegeben ist, sodass bei einem kleiner werdenden Abstand zwischen der Tasche und einer zugehörigen Gegenfläche der Druck in diesen Taschen ansteigt, damit auch deren Tragfähigkeit. Wird der Abstand größer, so sinkt der Druck, wodurch auch die Tragfähigkeit reduziert wird. Zur Lösung dieser Aufgabe wird auch eine Führung mit den Merkmalen des Anspruchs 2 vorgeschlagen, die ebenfalls eine Basis und einen gegenüber dieser verlagerbaren Schlitten sowie eine Führungseinrichtung aufweist. Diese ist mit einer Anzahl von Taschen versehen, die mit mindestens einer Zufuhrleitung für ein unter Druck stehendes hydraulisches Medium verbunden sind. Die Führung weist schließlich mindestens drei Führungselemente auf. Sie zeichnet sich dadurch aus, dass der Schlitten hier als ein um eine Drehachse rotierbarer Rundtisch ausgebildet ist, welcher durch ein Radiallager zur Drehachse ausgerichtet ist. Diese Führung ist weiterhin dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens drei Führungselemente als Kreis- ringsegmente und als separate Bauteile ausgebildet sind. Sie sind vorzugsweise an der Basis anbringbar. Der Schlitten weist vorzugs- weise eine U-förmige Nut auf, die senkrecht zur Drehachse des Rundtischs ausgerichtet ist und in welche die mindestens drei Führungselemente eingreifen. Die mindestens drei Führungselemente weisen wenigstens je eine Tasche auf und werden von der Basis und dem Schlitten umschlossen. Durch die mindestens drei Füh- rungselemente, die in die Nut eingreifen, wird der Schlitten abgestützt, sodass die in Richtung der Drehachse wirkenden Kräfte sowie Momentbelastungen aufgefangen werden.

Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der zuerst genannten Führung ist mindestens ein U-förmiger Aufnahmebereich mit einan- der zugeordneten, vorzugsweise aufeinander zu weisenden Führungsflächen vorgesehen, die mit mindestens zwei miteinander zusammenwirkenden Taschen an Führungselementen zusammenwirken, von denen wenigstens eine als Hydrostatiktasche ausgebildet ist. Auf diese Weise wird eine seitliche Führung des Schlittens an der Basis realisiert.

Ein weiteres Ausführungsbeispiel der Führung zeichnet sich dadurch aus, dass die Basis linear ausgebildet ist, und sich vorzugsweise entlang einer gedachten Geraden erstreckt. Denkbar ist es grundsätzlich auch, eine gekrümmte Basis vorzusehen, also quasi eine Kurve zu realisieren, wobei dann die Führungselemente an diese Kontur angepasst sein müssten. Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Führung, bei welcher der Schlitten als Rundtisch ausgebildet ist, greifen die Führungselemente entweder ausgehend von der Basis von außen in die im Schlitten vorgesehene Nut ein. Möglich ist es aber auch, dass der Schlitten die Basis umgreift und die an der Basis befestigten Führungselemente von der Drehachse aus gesehen nach außen vorspringen und in die in dem Schlitten vorgesehene Nut eingreifen.

Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist vorgesehen, dass eine Schwalbenschwanzführung realisiert wird, dass also eine Au- ßenfläche, die hier als vierte Seite bezeichnet wird, einen spitzen Winkel mit einer ersten und zweiten Seite, insbesondere der Oberoder Unterseite eines Führungselements aufweist. Vorgesehen ist dabei, dass auf dieser geneigten Seite mindestens eine Tasche vorgesehen ist, die mit einer auf der Ober- beziehungsweise vorzugs- weise der Unterseite des Führungselements vorgesehenen Tasche zusammenwirkt.

Ein besonders bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Führung zeichnet sich dadurch aus, dass die mindestens drei Seitenflächen aufweisenden Führungselemente wenigstens eine Anzahl von Taschen aufweisen, von denen die Taschen an mindestens der Hälfte der Seitenflächen als Hydrostatiktaschen ausgebildet sind und die Taschen an maximal der Hälfte der Seitenflächen mit einem definierten, konstanten oder extern steuerbaren Druck beaufschlagt werden. Dabei ist der Druck unabhängig von dem Abstand zwischen der Ta- sehe und einer zugehörigen Führungsfläche. Die Taschen der Führungseinrichtung liegen dabei in einer eine Führungsfläche bildenden Seitenfläche der Führungselemente. Auf diese Weise ist es möglich, auf einfache Weise eine hydrostatische Führung zu realisieren, wo- bei eine seitliche Führung des Schlittens gegenüber der Basis realisierbar ist und/oder der Schlitten auf der Basis abstützbar ist. Es hat sich herausgestellt, dass eine derartige Ausgestaltung der Füh- rungselemente besonders vorteilhaft ist. Besonders bevorzugt wird ein Ausführungsbeispiel der Führung, bei welcher die Basis das Maschinenbett einer Werkzeugmaschine ist. Dadurch werden an dem Maschinenbett befestigte Schienen zur Führung des Schlittens vermieden, was den Vorteil hat, dass auch zur Befestigung der Schienen am Maschinenbett erforderliche Schrauben entfallen können, die stets zu einer ungenauen Führung des Schlittens führen, wodurch eine hoch exakte Bearbeitung eines Werkstücks auf dem Schlitten erschwert, wenn nicht gar unmöglich gemacht wird.

Weitere Ausgestaltungen ergeben sich aus den übrigen Unteran- Sprüchen.

Zur Lösung der Aufgabe wird auch ein Führungselement vorgeschlagen, welches als Führungsflächen dienende Seitenflächen aufweist, wobei an einer oder mehreren Seitenflächen mindestens eine, vorzugsweise eine Anzahl von Taschen vorgesehen ist. Die Führung zeichnet sich dadurch aus, dass die Taschen an mindestens der Hälfte der Seitenflächen mit einem Medium mit definiertem Medienstrom, und die Taschen an maximal der Hälfte der Seitenflächen mit einem Medium mit einem definierten, konstanten oder steuerbaren Mediendruck versorgt werden. Weitere Ausgestaltungen des Führungselements ergeben sich aus den zugehörigen Unteransprüchen. Die Erfindung wird im Folgenden anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:

Figur 1 eine Explosionsdarstellung eines ersten Ausführungsbeispiels einer Führung;

Figur 2 ein erstes Führungselement einer Führungseinrichtung der in Figur 1 dargestellten Führung in perspektivischer Ansicht von schräg oben;

Figur 3 das erste Führungselement der Führungseinrichtung der Führung gemäß Figur 1 in perspektivischer Ansicht von schräg unten;

Figur 4 ein zweites Führungselement der Führungseinrichtung der Führung nach Figur 1 in perspektivischer Ansicht von schräg oben;

Figur 5 das zweite Führungselement der Führungseinrichtung der Führung gemäß Figur 1 in perspektivischer Ansicht von schräg unten;

Figur 6 eine Skizze eines Querschnitts durch das erste Ausführungsbeispiel der Führungseinrichtung gemäß Figur 1 in zusammengebautem Zustand;

Figur 7 ein abgewandeltes zweites Ausführungsbeispiel der in den Figuren 1 bis 6 dargestellten Führung in skizziertem Querschnitt und in zusammengebautem Zustand;

Figur 8 ein drittes Ausführungsbeispiel der Führung in skizziertem Querschnitt und in zusammengebautem Zustand; ein viertes Ausführungsbeispiel einer gegenüber Figur 8 abgewandelten Führung; ein fünftes Ausführungsbeispiel einer Führung in Explosionsdarstellung; ein Führungselement der Führungseinrichtung der Führung nach Figur 10 in perspektivischer Ansicht von schräg oben; das Führungselement gemäß Figur 1 1 in perspektivischer Ansicht von schräg unten; das fünfte Ausführungsbeispiel der Führung gemäß Figur 10 in zusammengebautem Zustand als skizzierter Querschnitt; ein gegenüber Figur 13 abgewandeltes sechstes Ausführungsbeispiel der Führung in skizziertem Querschnitt; ein siebtes Ausführungsbeispiel einer Führung mit einem Rundtisch; ein Führungselement der Führungseinrichtung der Führung nach Figur 15 in perspektivischer Ansicht von schräg oben; ein gegenüber Figur 15 abgewandeltes achtes Ausführungsbeispiel der einen Rundtisch aufweisenden Führung; Figur 18 ein Führungselement der Führungseinrichtung der Führung gemäß Figur 17 in perspektivischer Ansicht von schräg oben, und

Figur 19 ein neuntes Ausführungsbeispiel einer Führung mit ei- ner Schwalbenschwanzführung.

Figur 1 zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel einer Führung 1 in Explosionsdarstellung. Sie weist eine Basis 3 sowie einen gegenüber der Basis 3 in Richtung ihrer durch einen Pfeil 5 angedeuteten Längserstreckung verlagerbaren Schlitten 7 auf. Die Führung 1 ist mit einer Führungseinrichtung 9 versehen, die mindestens drei als separates Bauteil ausgebildete, auch als Lagerelement bezeichnete, ausgebildete Führungselemente aufweist. In Figur 1 sind drei Führungselemente 1 1/1 , 1 1/2 und 1 1/3 zu sehen. Vorzugsweise sind vier paarweise einander gegenüberliegende Führungselemente vor- gesehen, wobei hier die gegenüberliegenden Führungselemente 1 1/1 und 1 1/2 zu sehen sind, und das dem Führungselement 1 1/2 gegenüberliegende Führungselement nicht sichtbar ist. Die Führungselemente, die zusammenfassend auch mit der Bezugsziffer 1 1 bezeichnet werden, sind auf der der Basis 3 zugewandten Unterseite des Schlittens 7 vorgesehen und in zusammengebautem Zustand dort auf geeignete Weise befestigt. Dazu kann mindestens eine Befestigungslasche 15 an jedem Führungselement 1 1 vorgesehen werden, welches von der Oberseite 17 der Führungselemente entspringt und beispielsweise an einem von dem plattenförmigen Grundkörper 19 des Schlittens 7 ausgehenden, gegenüber dessen Unterseite 13 vorspringenden Vorsprung 21 angebracht sind. Durch den Vorsprung 21 ist der Schlitten 7 in der hier gegebenen Vorderansicht gesehen im Wesentlichen T-förmig ausgebildet. Von der der Basis 3 zugewandten Unterseite 23 des Vorsprungs 21 aus kann eine Rippe 25 entspringen, die in Längserstreckung des Schlittens 7 verläuft und mit ihrer Seitenfläche 27 ein Widerlager für mindestens ein Führungselement bilden kann, hier für die Führungs- elemente 1 1/1 und 1 1/2. Gegenüberliegend kann die Rippe 25 eine weitere Seitenfläche 27' aufweisen, die ihrerseits ein Widerlager für das mindestens eine Führungselement, hier für das Führungselement 1 1/3, bilden, sowie für das nicht sichtbare weitere Führungselement, welches dem Führungselement 1 1/2 gegenüberliegend an- geordnet ist. Auf ein derartiges Widerlager kann bei entsprechender Fixierung des mindestens einen Führungselements 1 1 an dem Schlitten 7 verzichtet werden. Es ist also nicht zwingend erforderlich, jedoch für eine exakte Positionierung des mindestens einen Führungselements 1 1 an dem Schlitten 7 vorteilhaft. Die Basis 3 weist einen U-förmigen Aufnahmebereich 29 auf, der - in der Ansicht gemäß Figur 1 - nach rechts von einem sich in Richtung des Pfeils 5 erstreckenden, zum Schlitten 7 weisenden Vorsprung 31 begrenzt wird, welcher auf seiner Innenseite eine Führungsfläche 33 aufweist. In einem seitlichen Abstand zum ersten Vorsprung 31 ist ein sich ebenfalls in Richtung des Pfeils 5 erstreckender und in Richtung auf den Schlitten 7 weisender zweiter Vorsprung 35 vorgesehen, der parallel zum ersten Vorsprung 31 verläuft und eine Führungsfläche 37 umfasst, die der Führungsfläche 33 zugeordnet ist und auf diese zuweist, insbesondere parallel zur Führungsfläche 33 angeordnet ist. Die Basis des U-förmigen Aufnahmebereiches 29 weist eine Führungsfläche 39 auf. Der Aufnahmebereich 29 nimmt mindestens ein Führungselement auf, hier die beiden Führungselemente 1 1/1 und 1 1/2, die eine rechteckige Außenkontur aufweisen. Die Führungselemente 1 1/1 und 1 1/2 sind vorzugsweise nahe der Innenfläche 33 angeordnet, damit der Schlitten 7 möglichst im Bereich seines seitlichen in Richtung des Pfeils 5 verlaufenden Außenbereichs an der Basis 3 seitlich abgestützt ist.

Die hier dargestellten Führungselemente haben also eine im Wesentlichen rechteckige Außenkontur und weisen zwei parallel zuei- nander verlaufende als Führungsflächen dienende erste und zweite Seitenflächen auf, von denen hier eine Oberseite dem Schlitten 7 und eine Unterseite der Basis 3 zugewandt ist. Außerdem sind senkrecht zwischen der Ober- und der Unterseite verlaufende Seitenflächen, nämlich eine dritte Seitenfläche und eine vierte Seitenfläche, vorgesehen. Bei den hier dargestellten Führungselementen ist vorgesehen, dass die ersten bis vierten Seitenflächen alle in Richtung des Pfeils 5 verlaufen, gegenüberliegende Seitenflächen parallel zueinander angeordnet sind und aneinander angrenzende Seitenflächen jeweils einen rechten Winkel miteinander einschließen. Auf die in Richtung des Pfeils 5 verlaufenden Seitenflächen des mindestens einen Führungselements 1 1 wird im Folgenden näher eingegangen:

Die Führungselemente 1 1/1 und 1 1/2 weisen jeweils eine Unterseite 41/1 und 41/2 auf, die als Führungsfläche dient und mit der Führungsfläche 39 des U-förmigen Aufnahmebereichs 29 der Basis 3 so zusammenwirkt, das sich der Schlitten 7 im zusammengebauten Zustand der Führung an der Basis abstützt. Das mindestens eine Führungselement, welches in dem Aufnahmebereich 29 liegt, weist eine in Richtung des Pfeils 5 weisende Außenseite auf, die also rechtwinklig zwischen der Ober- und Unterseite des Führungselements angeordnet ist. Das erste Führungsele- ment 1 1/1 weist hier eine Außenseite 43/1 und das zweite Führungselement 1 1/2 eine Außenseite 43/2 auf. Die Außenseiten 43/1 und 43/2 bilden Führungsflächen der Führungselemente 1 1/1 und 1 1/2, die in montiertem Zustand der Führung 1 mit der Führungsfläche 33 des ersten Vorsprungs 31 zusammenwirken, damit eine seit- liehe Führung des Schlittens 7 an der Basis 3 realisiert wird.

Die Führungselemente 1 1/1 und 1 1/2 weisen außerdem eine ebenfalls in Richtung des Pfeils verlaufende Innenfläche 45 auf, die der Außenseite 43/1 beziehungsweise 43/2 gegenüberliegend angeordnet ist und parallel zur Außenseite verläuft. Bei der in Figur 1 wieder- gegebenen Darstellung ist die Innenseite 45/1 des Führungselements 1 1/1 von dem Betrachter abgewandt. Die Innenseite 45/2 des Führungselements 1 1/2 ist hier von dem Vorsprung 21 des Schlittens 7 verdeckt.

Die Außenseiten 43/1 und 43/2 wirken mit der innenliegenden Füh- rungsfläche 37 des zweiten Vorsprungs 35 zusammen. Sie bilden die inneren Führungsflächen der Führungselemente 1 1/1 und 1 1/2.

Wegen der in Richtung der durch den Pfeil 5 dargestellten Längserstreckung gegebenen Länge des Schlittens 7 sind hier zwei Führungselemente 1 1/1 und 1 1/2 vorgesehen, die auf einer Seite des Schlittens 7, hier auf dessen rechter Seite, vorgesehen und - in Längsrichtung gesehen - hintereinander angeordnet sind. Sie werden gemeinsam in dem U-förmigen Aufnahmebereich 29 unterge- bracht, wenn der Schlitten 7 auf die Basis 3 aufgelegt wird. Die Anzahl der Führungselemente hängt von der Länge des Schlittens sowie von dessen Biegesteife und Gewicht ab.

Grundsätzlich ist es denkbar, den beiden hintereinander angeordne- ten Führungselementen 1 1/1 und 1 1/2 etwa mittig ein einziges Füh- rungselement gegenüberliegend vorzusehen. Die Führung 1 weist also mindestens drei Führungselemente 1 1 der hier angesprochenen Art auf. Vorzugsweise ist aber, wie oben gesagt, vorgesehen, dass dem Führungselement 1 1/1 ein Führungselement 1 1/3 gegenüber- liegend zugeordnet ist und dem Führungselement 1 1/2 ein hier nicht dargestelltes Führungselement, welches vorzugsweise identisch ausgebildet ist wie das Führungselement 1 1/3.

Es zeigt sich also, dass der Schlitten 7 quer zur Längserstreckung gemäß dem Pfeil 5 so breit ausgelegt ist, dass auf seiner linken Sei- te (bei der Ansicht gemäß Figur 1 ) mindestens ein weiteres Führungselement 1 1/3 vorgesehen ist.

Das auf der linken Seite des Schlittens 7 angeordnete Führungselement 1 1/3 weist wiederum eine rechteckförmige Außenkontur auf. Es ist als separates Bauelement ausgebildet und links von der Rippe 25 angeordnet. Es kann sich in montiertem Zustand, also nach Anbringung an dem Schlitten 7, vorzugsweise an dessen Seitenfläche 27', abstützen.

Links von dem zweiten Vorsprung 35 weist die Basis 3 einen dritten Vorsprung 47 auf, der sich ausgehend von dem Grundkörper 49 der Basis 3 in Richtung auf den Schlitten 7 nach oben erstreckt und parallel zu den beiden anderen Vorsprüngen 31 und 35 in Richtung des Pfeils 5 verläuft. Der dritte Vorsprung 47 weist eine Innenfläche 51 auf, die einen zweiten U-förmigen Aufnahmebereich an seiner linken Seite begrenzt. Rechts wird dieser Aufnahmebereich 53 von dem zweiten Vorsprung 35 begrenzt. Das Führungselement 1 1/3 liegt innerhalb dieses zweiten Aufnahmebereichs 53, vorzugsweise nahe der Innenfläche 51 , damit der Schlitten 7 möglichst im Bereich seines seitlichen in Richtung des Pfeils 5 verlaufenden Außenbereichs an der Basis 3 abgestützt ist. Das Führungselement 1 1/3 weist eine als Führungsfläche dienende Oberseite 17/3 sowie eine ebenfalls als Führungsfläche dienende Unterseite 41/3 auf. Diese wirkt ihrerseits mit einer an der Basis 3 des U-förmigen Aufnahmebereichs 53 vorgesehenen Führungsfläche 55 zusammen, die entlang der Innenfläche 41 in Richtung des Pfeils 5 verläuft und so angeordnet ist, dass sie eben in zusammen- gebautem Zustand der Führung 1 mit der Unterseite 41/3 des Führungselements 1 1/3 zusammenwirkt und sich dieses an der Basis 3 abstützt.

Das dritte Lagerelement 1 1/3 ist auf geeignete Weise an der Unterseite des Schlittens 7 befestigt, entweder direkt mittels Schrauben, was den Regelfall darstellt, oder aber über mindestens eine Befestigungslasche 15, wie sie anhand der Führungselemente 1 1/1 und 1 1/2 erwähnt wurde.

Bei dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel ist, wie gesagt, ein zweites Lagerelement 1 1/2 vorgesehen, dass gemeinsam mit dem ersten Lagerelement 1 1/1 in dem U-förmigen Aufnahmebereich 29 angeordnet ist, wenn der Schlitten 7 auf der Basis 3 aufliegt. Um ein Abheben des Schlittens 7 von der Basis 3 zu verhindern, ist mindestens hier eine Befestigungsleiste vorgesehen, wobei eine erste Befestigungsleiste 57/1 in den Freiraum zwischen die Oberseite 17/1 des ersten Lagerelements 1 1/1 und der Oberseite 17/2 des zweiten Lagerelements einerseits und der Unterseite 13 des Schlittens 7 seitlich eingreift. Die Befestigungsleiste 57/1 ist auf geeignete Weise auf der Oberseite 59 des ersten Vorsprungs 31 verankert, beispielsweise mittels Schrauben, die hier nicht dargestellt sind, und durch Löcher 61/1 in der Befestigungsleiste 57/1 hindurchreichen und in entsprechende Löcher 63/1 in der Oberseite 59 des ersten Vorsprungs 31 eingreifen.

Durch die Befestigungsleiste 57/1 wird verhindert, dass der Schlitten 7 von der Basis 3 abheben kann.

Bei dem hier dargestellten ersten Ausführungsbeispiel der Führung 1 greift eine zweite Befestigungsleiste 57/2 in den Freiraum zwischen der Oberseite 17/3 des Führungselements 1 1/3 und der Unterseite 13 des Schlittens 7 ein. Sie ist auf der Oberseite 65 des dritten Vorsprungs 47 verankert, beispielsweise mittels Schrauben, die durch Löcher 61/2 in der Befestigungsleiste 57/1 in Löcher 63/2 eingreifen, die in der Oberseite 65 des dritten Vorsprungs 47 vorgesehen sind.

Es wird deutlich, dass die Fixierung des Schlittens 7 auf der Basis 3 mittels sehr einfacher und kostengünstig realisierbarer Rechteckleisten erfolgen kann, nämlich der Befestigungsleisten 57/1 und 57/2.

Alternativ zu der Ausführung gemäß Figur 1 kann diese auch dahin- gehend abgewandelt werden, dass die Führungselemente 1 1/3 (und 1 1/4) durch spiegelbildliche Ausführungen der Führungselemente 1 1/1 und 1 1/2 ersetzt werden. Figur 2 zeigt ein Führungselement der Führungseinrichtung 9, wie sie anhand von Figur 1 in Zusammenhang mit der Führung 1 erläutert wurde. Das Führungselement wird hier allgemein mit der Bezugsziffer 1 1 gekennzeichnet. Es kann sich hier um eines der beiden identisch ausgebildeten Führungselemente 1 1/1 beziehungsweise 1 1/2 der Führungseinrichtung 9 handeln. Gleiche Teile sind mit identischen Bezugsziffern versehen, sodass insofern auf die Beschreibung zu Figur 1 verwiesen wird.

Kurz zusammenfassend wird festgehalten, dass das Führungselement 1 1 eine als Oberseite 17 bezeichnete Seitenfläche umfasst, die hier in Figur 2 in perspektivischer Draufsicht zu sehen ist. Deutlich erkennbar ist auch die als Außenseite 43 des Führungselements 1 1 bezeichnete Seitenfläche. Verdeckt sind die weiteren Seitenflächen, die Unterseite 41 und die Innenseite 45 des Führungselements 1 1 .

Aus der Oberseite 17 entspringt mindestens eine Befestigungsla- sehe 15. Hier sind zwei Befestigungslaschen 15 und 15' zu sehen, wobei festzuhalten ist, dass die Anzahl der Befestigungslaschen an die zur Anbringung des Führungselements 1 1 an dem Schlitten 7 erforderlichen Kräfte anpassbar ist. Die Befestigungslaschen 15 und 15' werden von Schrauben 67 und 67' durchdrungen, die seitlich in den Vorsprung 21 des Schlittens 7 eingreifen und damit das Führungselement 1 1 am Schlitten 7 sicher verankern, während es an der Seitenfläche 27 der Rippe 25 anliegt.

Aus der Darstellung gemäß Figur 2 ist erkennbar, dass in der Oberseite 17 mindestens ein Loch 67 vorgesehen ist, in welches eine Be- festigungsschraube zur Verankerung des Führungselements 1 1 am Schlitten 7 eingreifen kann. Beispielhaft sind hier zwei in Richtung der durch den Pfeil 5 verlaufenden Längserstreckung des Führungs- elements 1 1 verlaufende Reihen von Löchern vorgesehen. Wird das Führungselement mittels Schrauben direkt am Schlitten 7 befestigt, kann auch auf die mindestens eine Befestigungslasche 15 verzichtet werden. In der Oberseite 17 ist auch eine Öffnung 69 zu erkennen, über welche das Führungselement 1 1 über mindestens eine Zuführungsleitung mit einem unter Druck stehenden hydraulischen Medium versorgt werden kann.

In die Oberseite 17 des Führungselements 1 1 ist eine Tasche 71 eingebracht. Eine weitere Tasche 73 ist in der Außenseite 43 des Führungselements 1 1 vorgesehen. Die Taschen 71 und 73 erstrecken sich in Richtung des Pfeils 5. Ihre Länge ist so gewählt, dass sie sich ausschließlich in der Oberseite 17 beziehungsweise der Außenseite 43 öffnen und die äußeren Begrenzungskanten der Oberseite 17 beziehungsweise Außenseite 43 nicht schneiden. In Figur 2 ist auf der Oberseite 17 beziehungsweise der Außenseite 43 lediglich jeweils eine Tasche 71 , 73 dargestellt. Es ist jedoch auch möglich, in Längserstreckung des Führungselements 1 1 , also in Richtung des Pfeils 5, zwei oder mehrere hintereinanderliegende Taschen vorzusehen. Dies gilt für alle Taschen der hier beschriebe- nen Führungen.

Außerdem ist es möglich, die Taschen 71 und 73 in Längsrichtung zu teilen, das heißt zwei oder mehrere in Längsrichtung verlaufende nebeneinanderliegende Taschen auf der Oberseite 17 beziehungsweise der Außenseite 43 vorzusehen. Auch dies gilt für alle Taschen der hier beschriebenen Führungen.

An der dem Betrachter zugewandten Vorderseite 75 des Führungselements 1 1 ist eine Einrichtung zur Beeinflussung der einer Tasche zugeordneten Mediumzufuhr vorgesehen, die also den Zufluss eines hydraulischen Mediums, welches durch die Öffnung 69 in das Führungselement 1 1 eintritt, zu einer oder mehreren Taschen des Führungselements 1 1 beeinflusst. Auf der Vorderseite 75 ist hier bei- spielhaft ein Durchflussregler 77 vorgesehen. An der gegenüberliegenden Rückseite 79 des Führungselements 1 1 ist ebenfalls eine derartige Einrichtung vorgesehen, die beispielsweise einen Durchflussregler 81 umfasst.

An der Vorderseite 75 ist auch ein Anschluss 83 für die elektrische Kontrolle des Druckes in einer der Taschen vorgesehen, entsprechend findet sich ein Anschluss 85 an der Rückseite 79 für die Kontrolle des Druckes in einer zweiten Tasche.

Figur 3 zeigt das Führungselement 1 1 der Führungseinrichtung 9, die in Zusammenhang mit der Führung 1 anhand von Figur 1 erläu- tert wurde. Figur 3 zeigt das auch in Figur 2 wiedergegebene Führungselement 1 1 , hier jedoch in perspektivischer Unteransicht. Gleiche und funktionsgleiche Teile sind mit identischen Bezugsziffern versehen, sodass insofern auf die vorangegangene Beschreibung verwiesen wird. Figur 3 zeigt die als Führungsfläche dienende Innenseite 45 des Führungselements 1 1 , außerdem dessen Rückseite 79 mit dem Durchflussregler 81 und dem Anschluss 85. Auf der Innenseite 45 ist eine Tasche 87 ausgebildet, welche der Tasche 73 gegenüberliegt, die in der hier verdeckten Innenseite 43 vorgesehen ist. Die Größe der Taschen 73 und 87 kann gleich oder unterschiedlich sein. Sie kann jeweils an die erwarteten Belastungen, also an die erforderli- chen Stütz- beziehungsweise Tragkräfte und oder die unterschiedliche Art der Ölversorgung angepasst werden.

Figur 3 zeigt die Unterseite 41 des Führungselements 1 1 , die mit einer Tasche 89 versehen ist, welche der Tasche 71 gegenüberliegt. Auch die Größe dieser Taschen kann gleich oder unterschiedlich sein. Sie kann jeweils an die erwarteten Belastungen angepasst werden. In der Regel ist die an der Unterseite 41 vorgesehene Tasche ist größer wie die an der Oberseite 17. Insgesamt weist das Führungselement 1 1 der Führungseinrichtung 9 vier Taschen 71 , 73, 87, 89, auf, von denen die Taschen 71 und 89 einander gegenüberliegend zugeordnet sind, während die Taschen 73 und 87 einander gegenüberliegend zugeordnet sind.

Die Taschen 87 und 89 verlaufen in Richtung der Längserstreckung des Führungselements 1 1 , die wiederum, wie in den Figuren 1 und 2, durch einen Pfeil 5 angedeutet ist. Die Taschen 87 und 89 schneiden die Begrenzungskanten der Innenseite 45 beziehungsweise Unterseite 41 nicht.

Die Durchflussregler 77 und 81 sind hier zweistufig ausgebaut, sie wiesen je zwei Platten P1 und P2 sowie P3 und P4 auf; sie können also jeweils zwei als Hydrostatiktaschen ausgelegte Taschen beeinflussen, nämlich die einer Hydrostatiktasche zugeführte Mediumzufuhr.

Aus den Figuren 2 und 3 ist ersichtlich, dass an mehreren Führungselementen, nämlich an den Führungselementen 1 1 /1 und 1 1/2 auf gegenüberliegenden Außenflächen der Führungselemente 1 1 , nämlich auf der Ober- und Unterseite sowie auf der Innen- und Au- ßenseite jeweils gegenüberliegende Taschen jeweils miteinander zusammenwirkend realisiert sind.

Zur Realisierung einer hydrostatischen Führung mithilfe des Führungselements 1 1 in seitlicher Richtung ist mindestens eine der Ta- sehen auf der Außenseite 43 oder der Innenseite 45 als Hydrostatiktasche auszubilden. Die andere Tasche kann eine herkömmliche Tasche sein. Hierbei gilt, dass eine Hydrostatiktasche mit einer derartigen Fluidversorgung verbunden ist, dass ein definierter Flu- idstrom gegeben ist, sodass bei kleiner werdendem Abstand zwi- sehen der Tasche und der korrespondierenden Gegenfläche, hier also der Führungsfläche 33 beziehungsweise der Führungsfläche 37, der Druck in dieser Tasche größer wird, sodass die Tragfähigkeit der Tasche ansteigt. Diese Art der Fluidverbindung kann dadurch realisiert werden, dass also ein Durchflussregler 77 der Hydrostatik- tasche zuzuordnen ist. Dabei kann die Regeleinrichtung Kapillaren oder PM-Regler aufweisen.

Denkbar ist es aber auch, dass beide einander zugeordnete Taschen 73 beziehungsweise 87 auf der Außenseite 23 beziehungsweise der Innenseite 45 als Hydrostatiktaschen der oben genannten Art ausgebildet sind.

Entsprechendes gilt für die Führung des Schlittens 7 auf der Basis 3, wobei zwischen dem Schlitten 7 und dem Führungselement 1 1 die Tasche 71 und zwischen dem Führungselement 1 1 und der Basis 3 beziehungsweise der Führungsfläche 39 die Tasche 89 wirkt. Vor- zugsweise ist die Tasche 89 auf der Unterseite 41 des Führungselements 1 1 als Hydrostatiktasche in dem oben genannten Sinne ausgebildet. Beispielhaft könnte bei dem in Figur 2 dargestellten Führungsele- ment 1 1 vorgesehen sein, dass der Durchflussregler 77 den Taschen 73 und 87 zugeordnet ist, sodass diese als Hydrostatiktaschen ausgebildet sind, und dass der Durchflussregler 81 den Ta- sehen 71 und 89 zugeordnet ist, sodass diese als Hydrostatiktaschen ausgebildet sind. Die Zuordnung kann jedoch auch umgekehrt erfolgen. Entscheidend ist, dass mittels der zweistufigen Durchflussregler 77 und 81 alle vier Taschen als Hydrostatiktaschen ausgebildet sein können. Figur 4 zeigt das Führungselement 1 1/3 der anhand von Figur 1 erläuterten Führungseinrichtung 9 der Führung 1 in perspektivischer Darstellung, und zwar in Ansicht von schräg oben. Gleiche Teile sind mit gleichen Bezugsziffern versehen, sodass in sofern auf die vorangegangene Beschreibung verwiesen wird. Das Führungselement 1 1/3 weist eine Oberseite 17/3 auf, die in Figur 4 dem Betrachter zugewandt ist. Die wie die Oberseite 17/3 in Richtung der durch einen Pfeil 5 dargestellten Längserstreckung verlaufende Außenseite 91/3 ist dem Betrachter zugewandt, während die ebenfalls in Richtung des Pfeils 5 verlaufende Innenfläche 93/3 des Führungselements 1 1/3 verdeckt ist.

Die Oberseite 17/3 des Führungselements 1 1/3 ist mit einer Tasche 95 ausgestattet, die über eine die Oberseite 17/3 durchbrechende Zufuhröffnung 97 mit einem unter Druck stehenden hydraulischen Medium versorgt wird. Die Oberseite 17/3 des Führungselements 1 1/3 ist außerdem mit mindestens einem Loch 99 versehen, hier vorzugsweise mit zwei in Richtung des Pfeils 5 verlaufenden parallelen Reihen von Löchern, in die Befestigungsschrauben eingreifen können, um das Führungselement 1 1/3 an der Unterseite 23' des Vorsprungs 21 des Schlittens 7 zu befestigen. Dabei liegt die Innenseite 93/3 vorzugsweise an der Seitenfläche 27' der Rippe 25 an. Die Befestigung des Führungs- elements 1 1/3 am Schlitten 7 kann auch auf andere Weise erfolgen, beispielsweise durch mindestens eine Befestigungslasche, die anhand von Figur 1 in Zusammenhang mit den Führungselementen 1 1/1 und 1 1/2 beschrieben und dort mit der Bezugsziffer 15 gekennzeichnet wurde. Auf der in Figur 4 verdeckten beziehungsweise dem Betrachter abgewandten Vorderseite 75/3 des Führungselements 1 1/3 ist wiederum eine Einrichtung zur Beeinflussung der einer Hydrostatiktasche zugeordneten Mediumzufuhr erkennbar, nämlich ein Durchflussregler 77. Entsprechend ist auf der in der perspektivischen Ansicht ge- mäß Figur 4 sichtbaren Rückseite 79/3 des Führungselements 1 1/3 ein Durchflussregler 81 vorgesehen, außerdem ein Anschluss 85 für die Kontrolle des Drucks in der zugehörigen Tasche.

Aus Figur 4 ist ersichtlich, dass die Außenseite 91/3 des Führungselements 1 1/3 keine Tasche aufweist. Figur 5 zeigt das in Figur 4 dargestellte Führungselement 1 1/3 wiederum in perspektivischer Ansicht, wobei hier die Unterseite 41/3, die Vorderseite 75/3 und die Innenseite 93/3 zu sehen sind, während die Rückseite 79/3 und die Oberseite 17/3 verdeckt sind.

Auf der Unterseite 41/3 ist eine Tasche 103/3 vorgesehen, die, wie die anhand von Figur 4 erläuterte zugeordnete Tasche 95 in Richtung der durch den Pfeil 5 angedeuteten Längserstreckung verläuft. Dabei ist auch hier vorgesehen, dass die Taschen 95/3 und 103/3 die Begrenzungskanten der Oberseite 17/3 beziehungsweise Unterseite 41/3 nicht berühren.

In Figur 5 ist der Durchflussregler 77 auf der Vorderseite 75 zu erkennen, außerdem der Durchflussregler 81 auf der verdeckten Rückseite 79. Schließlich ist der vorzugsweise mit einem Drucksensor versehene Anschluss 85 zur Kontrolle des Druckes in einer der Taschen erkennbar.

Das Führungselement 1 1/3 weist hier also lediglich zwei Seiten auf, nämlich die Oberseite 17/3 und die Unterseite 41/3 auf, an denen gegenüberliegende, zusammenwirkende Taschen vorgesehen sind. Auf der Oberseite findet sich die Tasche 95/3, wie in Figur 4 dargestellt. Auf der in Figur 5 sichtbaren Unterseite 41/3 findet sich die Tasche 103/3. Die beiden Taschen wirken miteinander zusammen, derart, dass eine Hydrostatikführung realisiert wird. Um dies zu errei- chen, muss mindestens eine der Taschen als Hydrostatiktasche ausgebildet sein.

Bei dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel des Führungselements 1 1/3 sind zwei einstufige, je lediglich eine Platte aufweisende Durchflussregler 77 und 81 erkennbar. Daher ist deutlich, dass hier beide Taschen 95/3 und 103/3 mit einer geregelten Fluidversorgung verbunden, also als Hydrostatiktaschen ausgebildet sind.

Wie oben gesagt, kann die Regelung des den Taschen zugeführten Mediums über Kapillaren oder PM-Regler erfolgen. Es ist, wie ebenfalls oben ausgeführt, möglich, dass eine der beiden Taschen direkt von einer Pumpe mit einem Ölstrom versorgt wird, dessen Druck unabhängig von der Größe des Abflusswiderstandes der Tasche ist. Hierfür wird kein Durchflussregler benötigt. Das in Figur 5 dargestellte Ausführungsbeispiel zeigt, dass die der Regelung des Mediumstroms dienenden Elemente, die Durchflussregler, unmittelbar mit dem Führungselement 1 1/3 verbunden sind. Es ist auch möglich, derartige Durchflussregler in die mindestens eine Zufuhrleitung zu legen, über die ein hydraulisches Medium der Führungstasche 1 1/3 zugeführt wird.

Figur 6 zeigt das anhand der Figuren 1 bis 5 erläuterte erste Ausführungsbeispiel einer Führung 1 in zusammengebautem Zustand. Es ist hier eine Prinzipskizze eines Querschnitts dargestellt, dessen Schnittebene senkrecht zu der durch den Pfeil 5 dargestellten Längserstreckung der Führung 1 verläuft. Gleiche Teile sind mit gleichen Bezugsziffern versehen, sodass insofern auf die vorangegangene Beschreibung verwiesen wird.

Kurz zusammengefasst weist die Führung eine Basis 3 auf, auf wel- eher ein Schlitten 7 verlagerbar, hier in Richtung der Längserstreckung der Führung 1 verfahrbar ist. An ihm sind die Führungselemente 1 1/1 und 1 1/3 befestigt, die anhand der Figuren 1 , 2 und 3 beziehungsweise 4 und 5 erläutert wurden; außerdem mindestens ein weiteres, hier verdecktes Führungselement, vorzugsweise zwei weitere gegenüberliegende Führungselemente. Die Basis 3 ist mit nach oben in Richtung auf den Schlitten 7 vorspringenden Vorsprüngen 31 , 35 und 47 versehen, wobei zwischen dem ersten und zweiten Vorsprung 31 und 35 ein U-förmiger Bereich ausgebildet wird, in dem das Führungselement 1 1/1 und auch, wie oben erläutert, das Führungselement 1 1/2 angeordnet sind. Die einander zugeordneten, hier aufeinander zu weisenden Führungsflächen 33 und 37 wirken mit zwei miteinander zusammenwirkenden Taschen 73 und 87 des Führungselements 1 1/1 zusammen, wobei mindestens eine der Ta- sehen als Hydrauliktasche ausgebildet ist, sodass eine seitliche Führung zwischen der Basis 3 und dem Schlitten 7 sichergestellt ist.

Auf der gegenüberliegenden Seite, in Figur 6 links, ist ein Führungs- element 1 1/3 vorgesehen, welches zur seitlichen Führung hier nichts beiträgt. Es liegt in einem Abstand zum Führungselement 1 1/1 , aufgrund dessen bei einer Erwärmung des Schlittens 7, an dem die Führungselemente 1 1 angebracht sind, eine temperaturbedingte Verlagerung des linken Führungselements 1 1/3 erfolgt. Es trägt jedoch dazu bei, dass sich der Schlitten 7 an der Basis 3 abstützen kann, und zwar über die Tasche 103/3 auf der Unterseite 41/3 des Führungselements 1 1/3.

Bei dem ersten Ausführungsbeispiel gemäß Figur 6 ist vorgesehen, dass das Führungselement eine mit der Tasche 103/3 zusammenwirkende gegenüberliegende Tasche 95/3 aufweist. Von diesen mit- einander zusammenwirkenden Taschen ist mindestens eine als Hydrauliktasche ausgebildet, sodass eine Abstützung der Schlitten 7 auf der Basis 3 gewährleitstet ist und gleichzeitig ein Abheben des Schlittens 7 durch Abstützung an der Unterseite der Befestigungsleiste 57/2 vermieden wird. Die Führungselemente 1 1/1 und 1 1/3 ragen nach rechts und links über den Vorsprung 21 hinaus, sodass zwischen der Unterseite 13 auf der rechten Seite und der Unterseite 13' auf der linken Seite des Schlittens 7 an dem Vorsprung 31 rechts beziehungsweise dem Vorsprung 47 links quasi eine U-förmige Ausnehmung zwischen Schlit- ten und Führungselement gebildet wird, in die rechts und links jeweils eine Befestigungsleiste 57/1 (rechts) und 57/2 (links) in diese Ausnehmung eingreifen kann, wobei Bereiche der Oberseite 17/1 beziehungsweise 17/3 des Führungselements 1 1/1 beziehungsweise 1 1/3 übergriffen werden. Die Befestigungsleisten 57/1 und 57/3 sind mit der Basis 3 fest verbunden, sodass der Schlitten 7 nicht von der Basis 3 abgehoben werden kann. Bei dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel ist vorgesehen, dass zwischen der Oberseite 17/1 des Führungselements 1 1/1 und der Unterseite der Befestigungsleiste 57/1 eine Tasche 73/1 vorgesehen ist, und zwischen der Unterseite der Befestigungsleiste 57/2 und der Oberseite 17/3 des Führungselements 1 1/3 eine Tasche 95/3. Figur 7 zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel einer Führung 1 , welches gegenüber dem ersten Ausführungsbeispiel gemäß den Figuren 1 bis 6 abgewandelt ist. Gleiche Bezugsziffern werden für gleiche und funktionsgleiche Teile verwendet, sodass insofern auf die vorangegangene Beschreibung verwiesen wird. Die Führung 1 weist eine Basis 3 mit drei Vorsprüngen 31 , 35 und 47 auf, die sich nach oben erstrecken. Auf der Basis 3 stützt sich der Schlitten 7 über Führungselemente 1 1/1 und 1 1/3 einer Führungseinrichtung 9 ab. Eine seitliche Führung des Schlittens 7 gegenüber der Basis 3 wird durch das Führungselement 1 1/1 zwischen den Vorsprüngen 31 und 35 erreicht, nämlich dadurch, dass das Führungselement 1 1/1 mit zwei einander gegenüberliegenden miteinander zusammenwirkenden Taschen 73/1 und 87/1 ausgebildet ist, die mit einander zugeordneten, hier aufeinander zu weisenden Führungsflächen am ersten Vorsprung 31 und am zweiten Vorsprung 35 zusammenwirken. Die seitliche Führung wird als hydrostatische Führung ausgelegt, indem eine der Taschen 73/1 oder 87/1 oder beiden Taschen als Hydrostatiktasche ausgelegt werden. Die linke Seite des Schlittens ist, wie bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Figur 6, mit einem weiteren Führungselement 1 1/3 versehen, sodass sich der Schlitten 7 auch hier an der Basis 3 abstützen kann.

Die Abstützung des Schlittens 7 auf der Basis 3 erfolgt auf der rech- ten Seite über die auf der Unterseite 41/1 vorgesehene Tasche 89/1 des ersten Führungselements 1 1/1 und über die Tasche 103/3 auf der Unterseite 41/3 des gegenüberliegenden Führungselements 1 1/3.

Figur 7 zeigt, dass bei dem zweiten Ausführungsbeispiel der Füh- rung 1 auf die in Figur 6 und in den vorangegangen Figuren ersichtlichen Befestigungsleisten 57/1 und 57/2 verzichtet wurde. Dies ist deshalb möglich, weil die Taschen 89/1 und 103/1 in den Führungselementen 1 1/1 und 1 1/3 durch das Gewicht des Schlittens 7 vorbelastet sind. Dies ist auch dadurch möglich, Anzugskräfte von Line- armotoren auszunutzen.

Der Schlitten 7 wird daher von der Basis 3 nicht abheben. Die Taschen 89/1 und 103/3 der Führungselemente 1 1/1 beziehungsweise 1 1/3 sind daher hier zwingend als Hydrostatiktaschen ausgebildet.

Auf diese Weise wird auch bei der Abstützung des Schlittens 7 auf der Basis 3 eine hydrostatische Führung realisiert.

Es ist übrigens auch beim ersten Ausführungsbeispiel nach Figur 6 möglich, die Taschen 89/1 und 103/3 der Führungselemente 1 1/1 beziehungsweise 1 1/3 als Hydrostatiktaschen auszubilden. Die nach unten gerichteten Kräfte werden durch die mit einem konstanten Druck beaufschlagten Taschen 71/1 beziehungsweise 95/3 und ge- gebenenfalls durch Gewichtkräfte sowie Niederzugkräfte von Line- armotoren bewirkt.

Figur 8 zeigt ein drittes Ausführungsbeispiel einer Führung 1 . Gleiche Teile sind mit gleichen Bezugsziffern versehen, sodass insofern auf die vorangegangene Beschreibung verwiesen wird.

Figur 8 zeigt in einer Skizze die Führung 1 im Querschnitt, wobei die Schnittebene senkrecht zu der durch den Pfeil 5 in Figur 1 dargestellten Längsrichtung der Führung 1 verläuft.

Die Führung weist eine Basis 3 auf, die einen Schlitten 7 trägt. An diesem sind mindestens drei Führungselemente 1 1 einer Führungseinrichtung 9 angebracht, über die sich der Schlitten 7 an der Basis 3 abstützt. Hier sind vorzugsweise sechs derartige Führungselemente vorgesehen, von denen drei in Figur 8 sichtbar und drei hinter den dargestellten Führungselementen vorgesehen sind. Die Basis 3 weist nach oben in Richtung auf den Schlitten 7 weisende Vorsprünge auf, wobei zwischen zwei Vorsprüngen 31 und 35 eine U-förmige Ausnehmung realisiert ist. Diese liegt, anders als bei den Ausführungsbeispielen 1 und 2, nicht an der Seite der Basis 3, sondern mittig. Daher sind hier die in der Mitte liegenden Vorsprünge mit den Bezugsziffern 31 und 35 versehen.

Rechts und links davon sind zwei weitere Vorsprünge 47 vorgesehen, wobei der Vorsprung auf der rechten Seite mit der Bezugsziffer 47r und der Vorsprung auf der linken Seite mit der Bezugsziffer 47I gekennzeichnet ist. Rechts und links von dem Führungselement 1 1/1 sind spiegelbildlich zwei Führungselemente vorgesehen, nämlich rechts das Führungselement 1 1/3'r und links das Führungselement 1 1/3Ί. Diese beiden Führungselemente entsprechen dem linken Führungselement 1 1/3 der in Figur 1 dargestellten Führung. Daher sind sie auch hier in Figur 8 mit der Bezugsziffer 1 1/3 versehen.

Die Führung 1 gemäß Figur 8 weist, wie die Führung gemäß Figur 1 Befestigungsleisten auf, welche die Führungselemente bereichsweise übergreifen und damit verhindern, dass der Schlitten 7 von der Basis 3 abgehoben wird.

Die rechte Befestigungsleiste 57/1 ragt in einen Freiraum zwischen der Unterseite 13/1 und der Oberseite des Vorsprungs 47r. Sie ist an dem Vorsprung 47r befestigt, sodass sich das Führungselement 1 1/3'r, welches an der Basis 3 befestigt ist, von unten an der Befestigungsleiste 57/1 abstützen kann.

An dem Vorsprung 31 ist die Befestigungsleiste 57/2 angebracht, welche in einen Freiraum zwischen der Unterseite 13/2 des Schlit- tens 7 und der Oberseite des Führungselements 1 1/1 gebildet ist.

Entsprechend ragt die Befestigungsleiste 57/3 in den Freiraum zwischen der Unterseite 13/3 des Schlittens 7 und der Oberseite des Führungselements 1 1/1 .

Schließlich ragt die Befestigungsleiste 57/4 in den Freiraum zwi- sehen der Unterseite 13/4 des Schlittens 7 und der Oberseite des Führungselements 1 1/3Ί.

Das Führungselement 1 1/3'r weist zwei miteinander zusammenwirkende Taschen 71/3 an der Oberseite und 89/3 an der Unterseite auf, wobei mindestens eine der Taschen, vorzugsweise die untere Tasche 89/3 als Hydrostatiktasche ausgebildet ist. Das mittlere Füh- rungselement 1 1/1 weist an seiner Oberseite rechts eine obere Tasche 71/1 r und links eine Tasche 71/11 auf. An der Unterseite ist das Führungselement mit einer Tasche 89/1 versehen.

Entsprechend ist schließlich das linke Führungselement an seiner Oberseite mit einer Tasche 71/31 und an seiner Unterseite mit einer Tasche 89/31 versehen.

Durch die einander gegenüberliegenden und miteinander zusammenwirkenden Taschen 71 und 89 an den Führungselementen 1 1 kann dadurch eine hydrostatische Führung ausgebildet werden, dass zumindest eine der Taschen, vorzugsweise die untere, 89 als Hydrostatiktasche ausgebildet ist.

Die hier angesprochenen Taschen 89 dienen dazu, dass sich der Schlitten 7 an der Basis 3 abstützen kann. Die Taschen 71 haben den Zweck, dass sich der Schlitten 7 nicht von der Basis 3 abheben kann, sondern vielmehr an den Befestigungsleisten 57/1 , 57/2, 57/3 und 57/4 abstützt. Die oberen Taschen 71 dienen also dazu, den Schlitten 7 gegen die Basis 3 anzudrücken, wie dies auch bei dem ersten Ausführungsbeispiel der Fall ist. Somit wird eine definierte, exakte Führung gewährleistet. Figur 9 zeigt ein viertes gegenüber dem in Figur 8 dargestellten abgewandeltes Ausführungsbeispiel der Führung 1 . Gleiche Teile sind mit gleichen Bezugsziffern versehen, sodass insofern auf die vorangegangene Beschreibung verwiesen wird.

Auch das vierte Ausführungsbeispiel der Führung weist eine Basis 3 auf, an der sich ein Schlitten 7 abstützt. Die Basis weist auch hier vier Vorsprünge 31 , 35 sowie 47r und 47I auf. Zwischen den Vor- Sprüngen 31 und 35 liegt ein erstes Führungselement 1 1/1 einer Führungseinrichtung 9. Rechts ist ein Führungselement 1 1/3'r vorgesehen, während links ein Führungselement 1 1/3Ί vorhanden ist.

Die seitliche Führung des Schlittens 7 an der Basis 3 erfolgt hier, wie bei dem in Figur 8 dargestellten Ausführungsbeispiel durch das erste Führungselement 1 1/1 zwischen den Vorsprüngen 31 und 35. Alle Führungselemente 1 1 haben hier lediglich mindestens eine untere Tasche, nämlich das erste Führungselement die untere Tasche 89/1 , das rechte Führungselement 1 1/3'r die untere Tasche 89/3r und das linke Führungselement 1 1/3Ί die untere Tasche 89/31.

Alle Führungselemente 1 1 haben oben keine Tasche, weil die hier dargestellte Führung 1 durch das Gewicht des Schlittens 7 oder durch andere Maßnahmen, beispielsweise durch die Anzugskräfte von Linearmotoren, vorgespannt ist und der Schlitten gegen die Ba- sis 3 angedrückt wird.

Die unteren Taschen 89 sind hier zwingend als Hydrostatiktaschen ausgebildet, um bei der Abstützung des Schlittens 7 auf der Basis 3 eine hydrostatische Führung zu gewährleisten.

Ebenso ist vorzugsweise vorgesehen, dass die seitlichen zusam- menwirkenden Taschen 73 und 87 am ersten Führungselement 1 1/1 vorzugsweise eine hydrostatische Führung bilden, wobei zumindest eine der beiden Taschen 37 oder 87 als Hydrostatiktasche ausgelegt ist. Dies gilt auch für das Ausführungsbeispiel gemäß Figur 8.

Figur 10 zeigt ein fünftes Ausführungsbeispiel einer hydrostatischen Führung 1 in Explosionsdarstellung. Gleiche und funktionsähnliche Teile sind mit identischen Bezugsziffern versehen, sodass insofern auf die Beschreibung zu den vorangegangenen Figuren verwiesen wird.

Die in Figur 10 dargestellte hydrostatische Führung 1 weist eine Basis 3 sowie eine auf dieser in Richtung ihrer durch einen Pfeil 5 an- gedeuteten Längserstreckung verfahrbaren Schlitten 7 auf. Die Führung 1 weist eine Führungseinrichtung 9 mit mindestens drei Führungselementen 1 1 auf. Hier sind vorzugsweise vier Führungseinrichtungen 1 1/1 , 1 1/2 und gegenüberliegend 1 171 und 1 172 dargestellt, wobei letztere hier verdeckt ist. Die Führungselemente sind alle als separate Bauteile und ausgebildet, sodass im Folgenden hier lediglich von einem Führungselement 1 1 die Rede sein wird.

Die Basis 3 ist im Wesentlichen U-förmig ausgebildet und weist damit einen U-förmigen Aufnahmebereich 29 auf, der rechts und links begrenzt wird von einem ersten Vorsprung 31 und einem zweiten Vorsprung 35, wobei die beiden Vorsprünge 31 und 35 von der Basis 3 aus in Richtung auf den Schlitten 7 weisen, und in Richtung des Pfeils 5 verlaufen. Der erste Vorsprung 31 weist eine dem Aufnahmebereich 29 zugewandte Innenseite auf, die als Führungsfläche 33 dient. Entsprechend weist der zweite Vorsprung 35 eine Innenfläche auf, die ebenfalls als Führungsfläche 37 dient. Die beiden Führungsflächen 33 und 37 verlaufen parallel zueinander in Richtung des Pfeils 5. Der U-förmige Aufnahmebereich 29 weist also zwei einander zugeordnete, hier aufeinander zu weisende Führungsflächen 33 und 37 auf, die, wie aus dem Folgenden ersichtlich wird, dazu die- nen, eine seitliche Führung des Schlittens 7 bezüglich der Basis 3 zu gewährleisten. Der Führungsfläche 33 ist eine unter 90° dazu in Richtung des Pfeils 5 verlaufende Führungsfläche 39 am Grund des Aufnahmebereichs 29 zugeordnet, der als Führungsfläche 37 die- nenden Innenfläche eine entsprechende Führungsfläche 39'. Die beiden im Bereich des Grunds des U-förmigen Aufnahmebereichs 29 liegenden Führungsflächen 39 und 39' dienen der Abstützung des Schlittens 7 auf der Basis 3. Der Schlitten 7 weist einen Grundkörper 19 auf, der einen in Richtung auf die Basis 3 vorspringenden Vorsprung 21 umfasst, von dem eine Rippe 25 ausgeht. Der Schlitten 7 ist also im Wesentlichen T- förmig ausgebildet, wobei der Vorsprung 21 und die Rippe 25 in Richtung des Pfeils 5 verlaufen. An der Unterseite 23 des Vorsprungs 21 ist das mindestens eine Führungselement befestigt, hier alle vier Führungselemente 1 1 .

Auf der Oberseite 17 aller Führungselemente 1 1 sind Löcher 67 zu sehen, vorzugsweise wiederum zwei im Wesentlichen parallele Reihen von Löchern, die in Richtung des Pfeils 5 verlaufen. Sie dienen dazu, Befestigungselemente, vorzugsweise Schrauben, aufzunehmen, mittels derer die Führungselemente 1 1 am Grundkörper 19 des Schlittens 7 befestigt werden.

Die Führungselemente 1 1 stützen sich an den in Richtung des Pfeils 5 verlaufenden Seitenflächen 27 und 27' der Rippe 25 ab und sind somit in einer definierten Position am Schlitten 7 befestigt. Die korrekte Ausrichtung des mindestens einen Führungselements gegenüber dem Schlitten kann grundsätzlich auch auf andere Weise realisiert werden. Das hier dargestellte Ausführungsbeispiel ist aber relativ einfach und kostengünstig realisierbar. Die Führungselemente 1 1 sind hier mit insgesamt drei Taschen ausgestattet, wobei eine erste Tasche im Bereich der Oberseite 17 an- geordnet ist, eine zweite Tasche im Bereich der Unterseite 41 , die vorzugsweise bei allen Führungselementen identisch ausgebildet ist; eine dritte Hydrostatiktasche findet sich im Bereich der Außenseite 43 der Führungselemente. Dies ist aus den nachfolgenden Figuren ersichtlich und wird unten näher erläutert.

Wird der Schlitten 7 mit den daran befestigen Führungselementen 1 1 gegenüber der Basis 3 abgesenkt und in diese eingesetzt, so liegen die Führungselemente innerhalb des U-förmigen Aufnahmebereichs 29, wobei die Unterseiten 41 der Führungselemente mit den Führungsflächen 39 und 39' zusammenwirken. Auf diese Weise stützt sich der Schlitten 7 an der Basis 3 ab. Die jeweils an der Außenseite 43 der eine rechteckige Außenkontur aufweisenden Führungselemente 1 1 vorgesehenen Taschen wirken mit der Führungsfläche 33 des ersten Vorsprungs 31 beziehungsweise und der als Führungsfläche 37 dienenden Innenseite des zweiten Vorsprungs 35 zusammen. Somit wird eine seitliche Führung realisiert.

Der Schlitten 7 wird an der Basis 3 mittels mindestens einer Befestigungsleiste fixiert, hier sind, wie bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Figur 1 , zwei Befestigungsleisten 57/1 und 57/2 vorgesehen, die auf der Oberseite 59 des ersten Vorsprungs 31 beziehungsweise auf der Oberseite 105 des zweiten Vorsprungs 35 mittels Schrauben fixiert sind. Dazu sind in den Befestigungsleisten Löcher 61/1 beziehungsweise 61/2 vorgesehen, die vorzugsweise in einer, insbesondere zwei parallelen Reihen angeordnet sind, die parallel zum Pfeil 5 ver- laufen. Durch die Löcher 61/1 , 61/2 geführte Schrauben greifen in Löcher 63/1 beziehungsweise 63/2 in den Oberseiten 59 beziehungsweise 105 des ersten Vorsprungs 31 beziehungsweise des zweiten Vorsprungs 35 ein. Die Befestigungsleisten 57/1 und 57/2 greifen in einen Zwischenraum, der durch die Unterseite 13 des Schlittens 7 und die Oberseiten 17 der Führungselemente 1 1 umgrenzt wird.

Da die Befestigungsleisten 57/1 und 57/2 über die am Schlitten 7 befestigten Führungselemente 1 1 greifen, kann der Schlitten 7 nach Montage der Befestigungsleisten 57/1 und 57/2 nicht mehr von der Basis 3 abgehoben werden. Die Befestigungsleisten 57/1 und 57/2 sind, wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel als schlichte Rechteckleisten ausgebildet, also preiswert herstellbar. Bei dem in Figur 10 dargestellten Ausführungsbeispiel ist es möglich, die hydrostatische Führung 1 lediglich mit drei Führungselementen auszugestalten, beispielsweise mit den beiden Führungselementen 1 1/1 und 1 1/2 auf der einen, dem Betrachter zugewandten Seite der Führung 1 und mit einem gegenüberliegenden dritten Führungsele- ment 1 1/3, welches auf der in Figur 1 dem Betrachter abgewandten Seite der Führung 1 angeordnet ist und zur Vermeidung von Kippelementen vorzugsweise in der Mitte zwischen den beiden Führungselemente 1 1/1 und 1 1/2 angeordnet ist. Die beiden Führungselemente 1 1/1 und 1 1/2 verhindern, dass der Schlitten 7 in Richtung einer senkrecht zum Pfeil 5 verlaufende Achse eine Kippbewegung durchführt. Das gegenüberliegende dritte Führungselement sorgt für eine Dreipunktauflage des Schlittens 7 auf der Basis 3, sodass eine Kippbewegung des Schlittens 7 um eine parallel zum Pfeil 5 verlaufende Achse verhindert wird. Eine derartige Ausgestaltung ist sehr wohl auch bei dem in Figur 1 dargestellten ersten Ausführungsbeispiel der Führung 1 denkbar. Wie oben erläutert, sind jedoch hier wie bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Figur 1 vier derartige Führungselemente vorgesehen werden, sodass auf beiden Seiten des Schlittens 7 eine stabile AbStützung des Schlittens auf der Basis 3 gegeben ist. Die mindestens drei Führungselemente 1 1 des fünften Ausführungsbeispiels der Führung 1 weisen hier vorzugsweise jeweils drei Taschen auf, wobei auf jeder Außenseite eines Führungselements 1 1 eine Tasche vorgesehen ist. Denkbar ist es auch, auf einer oder mehrerer der Außenseiten zwei hintereinander in Richtung des Pfeils 5 angeordnete Taschen vorzusehen oder aber parallel zueinander angeordnete, in Richtung des Pfeils 5 verlaufende Taschen. Die auf jeweils gegenüberliegenden Außenseiten der Führungselemente 1 1 liegenden Taschen wirken miteinander zusammen.

Um eine hydrostatische Führung zu realisieren, ist mindestens eine der Taschen als Hydrostatiktasche ausgebildet, sodass sowohl eine seitliche Führung des Schlittens 7 gegenüber der Basis 3 gewährleistet ist, als auch eine Führung in Richtung des Pfeils 5 zwischen den Führungsflächen 39 und 39' beziehungsweise der Unterseite 107/1 , 107/2 der Befestigungsleisten 57/1 beziehungsweise 57/2. Figur 1 1 zeigt eines der identisch ausgebildeten Führungselemente, die in Figur 10 erkennbar sind und zwar in perspektivischer Ansicht von schräg oben. Es kann sich beispielsweise um das Führungselement 1 1/1 handeln. Identisch angeordnet ist auch das Führungselement 1 1/2 in Figur 10. Die gegenüberliegenden Führungselemente sind gespiegelt zu einer gedachten sich in Richtung des Pfeils 5 erstreckenden Mittelebene der hydrostatischen Führung 1 angeordnet. Das Führungselement der Führungseinrichtung 9 der Führung 1 weist eine Oberseite 17 mit einer Tasche 71 auf, welche in Richtung der durch den Pfeil 5 gekennzeichneten Längserstreckung verläuft und so dimensioniert ist, dass sie weder die Vorder- noch die Hinter- kante der Oberseite 17 schneidet, auch nicht die beiden seitlichen Längskanten der Oberseite 17.

In die Oberseite 17 sind außerhalb der Tasche 71 Löcher 67 eingebracht, in die Befestigungsschrauben eingreifen können, mittels derer das Führungselement 1 1 am Schlitten 7 verankert wird. Vor- zugsweise sind zwei in Richtung des Pfeils 5 verlaufende Reihen von Löchern 67 vorgesehen, wie in Figur 1 1 dargestellt.

Denkbar ist es grundsätzlich auch, die Führungselemente 1 1 , wie anhand von Figur 2 erläutert, mittels Laschen 15 am Schlitten 7 zu verankern. In der Oberseite 17 der Führungselemente 1 1 ist eine Öffnung 69 vorgesehen, über die den Taschen ein unter Druck stehendes hydraulisches Medium zugeführt wird, welches dann innerhalb der Führungselemente 1 1 an deren Taschen weitergeführt wird. Das Führungselement 1 1 weist eine Einrichtung zur Beeinflussung des einer Tasche zugeführten Mediums und ist hier mit einem Durchflussregler 77 auf der Vorderseite 75 versehen. Auf der Rückseite befindet sich ein Durchflussregler 81 .

Auf der dem Betrachter zugewandten Außenseite 43 des Führungselements 1 1 ist eine Tasche 73 vorgesehen, die sich ebenfalls in Richtung des Pfeils 5 erstreckt und die so dimensioniert ist, dass ihre Außenkontur die Außenkanten der Außenseite 43 nicht schneidet. Es verbleibt also ein die Tasche 73 umgebender Rand, der, wie bei der Tasche 71 und bei allen hier beschriebenen Taschen, mit der Gegenfläche 33 einen hydraulischen Widerstand bildet. Die Außenseite 43 wirkt als Führungsfläche des Führungselements 1 1 .

Figur 1 1 zeigt noch, dass das Führungselement 1 1 auf seiner Vor- derseite 75 einen Anschluss 83 und auf seiner hier dem Betrachter abgewandten Rückseite 79 einen Anschluss=85 aufweist. Diese umfassen vorzugsweise einen Drucksensor und dienen dazu, den Druck in einer Tasche zu kontrollieren

Wie oben gesagt, weisen gegenüberliegende Führungselemente 1 1 auf ihren Außenseiten jeweils Taschen auf, wobei die Taschen der gegenüberliegenden Führungselemente paarweise einander zugeordnet und miteinander zusammenwirkend sind, von denen zur Realisierung einer hydrostatischen Führung jeweils mindestens eine als Hydrostatiktasche realisiert ist. Das in Figur 1 1 dargestellte Ausführungsbeispiel des Führungselements weist einen Durchflussregler 77 und einen Durchflussregler 81 auf. Diese dienen dazu, Taschen des Führungselements 1 1 mit einem geregelten Medienstrom zu versorgen. Dabei ist es möglich, wenigstens eine der paarweise zugeordneten Taschen als Hydrosta- tiktasche auszubilden, oder aber auch beide gegenüberliegende Taschen.

Bei den anhand der Figuren 1 bis 3 dargestellten Führungselementen des ersten Ausführungsbeispiels der Führung waren beide Durchflussregler 77 und 81 zweistufig aufgebaut und wiesen jeweils zwei Platten P1 und P2 beziehungsweise P3 und P4 auf, welche Regler für die Versorgung von Taschen umfassten. Dabei konnten Kapillaren als Regler verwendet werden oder aber PM-Regler. Bei dem in Figur 1 1 dargestellten Ausführungsbeispiel der Führung 1 wird deutlich, dass das Führungselement 1 1 einen zweistufigen Durchflussregler 77 mit zwei Platten P1 und P2 umfasst und einen einstufigen Regler 81 mit einer einzigen Platte P3. Es können also bei dem Führungselement 1 1 drei Taschen als Hydrostatiktaschen ausgelegt werden. Dabei wirken die auf der Ober- und Unterseite des Führungselements vorgesehen Taschen 71 und 89 miteinander zusammen, um eine Hydrostatikführung des Schlittens auf den Führungsflächen 39 und 39' der Basis 3 zu realisieren. Auch eine seitliche Führung des Schlittens 7 auf der Basis 3 kann als hydrostatische Führung ausgelegt werden, wenn die auf der Außenseite 43 liegenden Taschen 73 der beiden gegenüberliegenden Führungselemente miteinander zusammenwirken und mindestens eine der Taschen als Hydrostatiktasche ausgelegt ist. Figur 12 zeigt eines der in Figur 10 dargestellten Führungselemente 1 1 , beispielsweise das Führungselement 1 1/1 in perspektivischer Ansicht von schräg unten. Gleiche und funktionsgleiche Teile sind auch hier mit identischen Bezugsziffern versehen, sodass insofern auf die vorangegangene Beschreibung der Figuren verwiesen wird. Das Führungselement 1 1 weist eine Unterseite 41 auf, die als Führungsfläche dient und mit einer Tasche 89 versehen ist. Auch hier gilt, dass sich die Tasche 89 in Richtung der Längserstreckung des Führungselements 1 1 beziehungsweise der Führung 1 erstreckt, ohne die seitlichen Begrenzungskanten der Unterseite 41 zu schnei- den, sodass sich hier, wie auch bei allen anderen Taschen der hier abgehandelten Führungen, ein umlaufender Rand ergibt, mittels dessen im Zusammenwirken mit der Führungsfläche 39 an der Basis 3 ein hydraulischer Widerstand entsteht.

Auf der hier dem Betrachter zugewandten Rückseite 79 ist der Durchflussregler 81 angeordnet. In Figur 12 ist jedoch auch der auf der gegenüberliegenden, hier verdeckten Vorderseite 75 des Führungselements 1 1 angeordnete Durchflussregler 77 zu erkennen. Weiter sind der Anschluss 83 und der Anschluss 85 zu sehen, mittels welchen jeweils der Druck in einer Tasche kontrolliert werden kann. Aus der Darstellung gemäß Figur 12 ist erkennbar, dass die hier dem Betrachter zugewandte Innenseite 41 des Führungselements 1 1 keine Tasche aufweist. Das hier dargestellte Ausführungsbeispiel des Führungselements 1 1 weist also drei Taschen auf, von denen die Tasche 71 und die Tasche 89 einander zugeordnet und gegen- überliegend zugeordnet sind. Die auf der hier verdeckten Außenseite angeordnete Tasche 73 hat kein Pendant, ihr ist also an diesem Führungselement keine Tasche gegenüberliegend zugeordnet.

In den Figuren 10 bis 12 ist erkennbar, dass die hier vorliegenden, als separate Bauteile ausgebildeten Führungselementen 1 1 alle eine rechteckige Außenkontur aufweisen, also Seitenflächen, die sich in Richtung des Pfeils 5 erstrecken, sowie eine Vorderseite 75 und eine Rückseite 79.

Figur 13 zeigt das anhand der Figuren 10 bis 12 erläuterte fünfte Ausführungsbeispiel der zusammengebauten Führung 1 in einem als Skizze wiedergegebenen Querschnitt, dessen Schnittebene senkrecht zu der durch den in den vorangegangenen Figuren wiedergegebenen Pfeil 5 gegebenen Längserstreckung der Führung 1 ange- ordnet ist. Gleiche Teile sind mit gleichen Bezugszeichen versehen, sodass insofern auf die vorangegangene Beschreibung verwiesen wird.

Die Führung 1 weist also eine Basis 3 auf, auf welcher ein Schlitten 7 ruht und in Längsrichtung der Basis verfahrbar ist. An dem Schlitten 7 sind die beiden Führungselemente 1 1/1 und 1 171 einer Führungseinrichtung 9 wiedergegeben, die auch anhand von Figur 1 erläutert wurden. In den zwischen der Unterseite 13 beziehungsweise 13' des Schlittens und der Oberseite 17 beziehungsweise 17' der Führungselemente 1 1/1 beziehungsweise 1 171 gegebenen Freiraum greifen die Befestigungsleisten 57 und 57', mit denen der Schlitten 7 an der Basis gehalten wird.

Die Führungselemente 1 1/1 und 1 171 weisen jeweils an der Oberbeziehungsweise Unterseite gegenüberliegende Taschen 71 und 71 ' beziehungsweise 89 und 89' auf, die miteinander zusammenwirken, und von denen mindestens eine als Hydrostatiktasche ausgebildet ist, vorzugsweise die untere der Taschen, also die Taschen 89 und 89'.

An ihren jeweiligen Außenseiten 43 beziehungsweise 43' weisen die Führungselemente 1 1/1 und 1 171 Taschen 73 beziehungsweise 73' auf, die der seitlichen Führung des Schlittens 7 innerhalb des U- förmigen Aufnahmebereichs 29 dienen, wie dies oben beschrieben wurde. Die Taschen 73, 73' wirken mit den Führungsflächen 33 und 37 an den Vorsprüngen 31 und 35 zusammen. Auch hier handelt es sich um miteinander zusammenwirkende Taschen, von denen mindestens eine als Hydrostatiktasche ausgebildet sein kann. Da die Führungselemente drei Platten P1 bis P3 in Zusammenhang mit den Durchflussreglern 77 und 81 aufweisen, können bei dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel die an den Außenseiten liegenden Taschen beide als Hydrostatiktaschen ausgebildet sein.

Figur 14 zeigt ein gegenüber dem anhand der Figuren 10 bis 13 er- läuterten Ausführungsbeispiel abgewandeltes sechstes Ausführungsbeispiel einer Führung 1 wiederum im skizzierten Querschnitt, wobei auch hier die Schnittebene senkrecht zur Längserstreckung der Führung 1 verläuft, die durch den Pfeil 5 in vorangegangenen Figuren angedeutet ist. Gleiche Teile sind mit gleichen Bezugsziffern versehen, sodass auf die vorangegangene Beschreibung Bezug genommen wird.

Im Wesentlichen wird hier auf die Unterschiede des hier dargestellten Ausführungsbeispiels gegenüber dem fünften Ausführungsbeispiel in Figur 13 eingegangen: Die Basis 3 weist zwei seitliche Vorsprünge 31 (links) und 35 (rechts) auf, welche den U-förmigen Aufnahmebereich 29 für die Führungselemente 1 1/1 und 1 171 einer Führungseinrichtung 9 seitlich begrenzen. Sie weisen an ihren Innenseiten einander zugeordnete, hier aufeinander zu weisende Führungsflächen 33 und 37 auf, die mit den seitlichen Taschen 73 und 73' der Führungselemente 1 1/1 und 1 171 zusammenwirken. Zur Realisierung einer hydrostatischen Führung kann mindestens eine der beiden einander zugeordneten Taschen 73, 73' als Hydrostatiktasche ausgebildet sein. Vorzugsweise werden, wie bei dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel beide Taschen als Hydrostatiktaschen realisiert.

Der Schlitten 7 ist auf die Basis 3 aufgesetzt, sodass die mindestens drei, vorzugsweise vier Führungselemente sowie der zentrale Vor- sprung 21 des Schlittens 7 zwischen den Vorsprüngen 31 und 35 in der Ausnehmung 29 angeordnet ist. Das Gewicht des Schlittens 7 und das möglicherweise auf diesem Schlitten ruhender Werkstücke wird in die Grundfläche des U-förmigen Aufnahmebereichs 29 einge- leitet: Der Schlitten stützt sich auf den Taschen 89 und 89' wie bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Figur 3 und den übrigen Ausführungsbeispielen auf Führungsflächen 39 und 39' der Basis 3 ab.

Bei dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel wird auf Befestigungsleisten verzichtet, weil hier Kräfte, die den Schlitten 7 von der Basis abheben könnten, nicht erwartet werden. Es ist also möglich, den Schlitten 7 gegenüber der Basis vorzubelasten, beispielsweise allein durch das Gewicht des Schlittens und der Werkstücke und/oder durch Anzugskräfte von Linearmotoren.

Aus diesem Grund sind den vorzugsweise als Hydrostatiktaschen ausgelegten Taschen 39 und 39' keine gegenüberliegenden Taschen zugeordnet, wie dies bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Figur 7 der Fall ist.

Allen Führungselementen 1 1 der in den vorangehenden und auch nachfolgenden Figuren dargestellten Ausführungsbeispiele der Füh- rung 1 ist folgender Gesichtspunkt gemeinsam:

Die Taschen werden mit einem unter Druck stehenden Medium versorgt, welches den Führungselementen 1 1 zugeführt wird. Die Taschen der Führungselemente 1 1 liegen in als Führungsflächen dienenden Seitenflächen der Führungselemente 1 1 , die mit Führungs- flächen der Basis 3 zusammenwirken, dergestalt, dass die Taschen durch die Führungsflächen an der Basis 3 so abgedeckt werden, dass sich innerhalb der Taschen ein Überdruck aufbauen kann. Auf diese Weise wird eine Druckkraft in den Taschen aufgebaut, über welche die Führungselemente 1 1 sich an den gegenüberliegenden seitlichen Führungsflächen der Basis 3 abstützen, aber auch an den am Grund des U-förmigen Aufnahmebereichs 29 vorgesehenen Füh- rungsflächen 39 und 39'.

Anhand der Figuren wurden Befestigungsleisten 57 beschrieben, die in den Freiraum zwischen den Oberseiten 17 der Führungselemente 1 1 und der Unterseite 13 des Schlittens 7 eingreifen und über Schrauben an der Basis 3 befestigt sind. Die Unterseiten 107/1 der Befestigungsleiste 57/1 und die Unterseite 107/2 der Befestigungsleiste 57/2 dienen als Führungsflächen für die unter den Befestigungsleisten 57 liegenden Führungselemente 1 1 , sie wirken also mit den als Führungsflächen dienenden Oberseiten 17 derart zusammen, dass die in den Oberseiten liegenden Taschen der Führungselemente 1 1 einen Überdruck aufbauen können, sodass sich die Führungselemente 1 1 an der Unterseite 107 der Befestigungsleisten 57 abstützen und eine nach unten in Richtung auf die Basis 3 wirkende Kraft aufgebaut wird.

Aus den Figuren wird deutlich, dass die Taschen 89 in den Untersei- ten 41 der Führungselemente 1 1 in der Regel größer sind als die Taschen 71 in der Oberseite 17 der Führungselemente 1 1 . Diese Dimensionierung wird deshalb gewählt, weil an den Unterseiten 41 eine größere Belastbarkeit erforderlich ist, um dem Gewicht des Schlittens 7 und dem Gewicht von auf dem Schlitten aufliegenden Werkstücken entgegen zu wirken.

Auf den Oberseiten 17 der Führungselemente 1 1 sind vorzugsweise kleinere Hydrostatiktaschen 71 vorgesehen, weil die auf den Schlit- ten 7 nach oben wirkenden Kräfte, die den Schlitten 7 von der Basis 3 abheben könnten, in der Regel geringer sind als die nach unten wirkenden Kräfte.

Ein Vergleich der beispielsweise in den Figuren dargestellten Füh- rungselemente 1 1 zeigt noch Folgendes:

Bei der Führungseinrichtung 9 des ersten Ausführungsbeispiels der hydraulischen Führung 1 gemäß Figur 1 weisen die Führungsele- mente 1 1/1 und 1 1/2 vier Taschen auf. Alle vier Taschen werden über die Öffnung 69 mit einem unter Überdruck stehenden hydrauli- sehen Medium versorgt. Bei dem in Figur 2 dargestellten Ausführungsbeispiel der Führungselemente ist vorgesehen, dass die dort dargestellten Durchflussregler 77 und 81 alle vier Taschen beeinflussen, das heißt, die Zufuhr des Hydraulikmediums zu allen vier Taschen wird über die Durchflussregler beeinflusst; hier werden also vier Hydrostatiktaschen realisiert.

Aus Figur 2 ist ersichtlich, dass die Durchflussregler 77 und 81 der Führungselemente 1 1/1 und 1 1/2 zwei parallel zueinander verlaufende, auf der Vorderseite 75 beziehungsweise Rückseite 79 aufliegende Platten aufweisen, wobei der Durchflussregler 77 die Platten P1 und P2 umfasst und der Durchflussregler 81 die Platten P3 und P4. Innerhalb dieser Platten sind Einrichtungen vorgesehen, mit deren Hilfe der Zufluss des unter Druck stehenden Mediums zu den Hydrostatiktaschen beeinflussbar ist.

Beispielsweise sind die Platten P1 und P2 des Durchflussreglers 77 den als Hydrostatiktaschen ausgebildeten Taschen 73 und 87 zugeordnet, während die Platten P3 und P4 des Durchflussreglers 81 den Hydrostatiktaschen 71 und 89 zugeordnet sind. Es zeigt sich, dass bei dem in Figur 10 dargestellten fünften Ausführungsbeispiel der hydrostatischen Führung 1 die Führungselemente 1 1 nicht vier paarweise einander zugeordnete Taschen aufweisen, sondern lediglich drei, zwei der Taschen, die an gegenüberliegenden Seitenflächen ausgebildet sind, wirken miteinander zusammen. Dabei ist vorgesehen, dass auf der Oberseite 17 die als Hydrostatiktasche ausgelegte Tasche 71 und auf der Unterseite 41 die als Hydrostatiktasche ausgelegte Tasche 89 vorgesehen ist. Die Größenverhältnisse sind hier so gewählt, wie oben beschrieben: Die obere Hydrostatiktasche 71 ist kleiner, das heißt sie weist eine geringere Oberfläche auf, als die untere Hydrostatiktasche 89.

Die Führungselemente 1 1 des fünften Ausführungsbeispiels der Führung 1 weisen lediglich auf ihrer Außenseite 43 eine vorzugsweise als Hydrostatiktasche ausgelegte Tasche 73 auf, während die Innenseiten 45 ohne Tasche ausgebildet ist.

Entsprechend weist der den als Hydrostatiktaschen ausgebildeten Taschen 71 und 89 zugeordnete Durchflussregler 77 zwei Platten P1 und P2 auf, innerhalb derer die Beeinflussung des unter Druck stehenden Mediums, welches durch die Öffnung 69 den Taschen 71 und 89 zugeführt wird, stattfindet.

Da lediglich auf der Außenseite 43 eine einzige als Hydrostatiktasche ausgebildete Tasche 73 vorgesehen ist, braucht der Durchflussregler 81 lediglich eine Platte P3 zu umfassen.

Entsprechend ist vorgesehen, dass das Führungselement 1 1/3 des ersten Ausführungsbeispiels der hydrostatischen Führung 1 gemäß Figur 1 , welches lediglich zwei vorzugsweise als Hydrostatiktaschen ausgebildete Taschen 95/3 und 103/3 aufweist, einen Durchflussreg- ler 77/3 mit nur einer Platte P1 und einen Durchflussregler 81/3 mit nur einer Platte P3 aufweist. Beide Platten P1 und P3, die auf den gegenüberliegenden Vorder- und Rückseiten des Führungselements 1 1/3 angeordnet sind, werden über einen einzigen Anschluss 85/3 versorgt, der die Platten P1 und P3 also mit Energie versorgt und deren elektrische Ansteuerung sicherstellt.

Alternativ hierzu können die beiden Taschen 95/3 und 103/3 auch durch einen Durchflssregler 77/3 oder 81/3 mit zwei Platten P1 und P2 beziehungsweise P3 und P4 versorgt werden. Innerhalb der Platten P1 bis P4 können je nach Bedarf, PM-Regler (Progressiv-Mengen-Regler) vorgesehen sein, oder lediglich Kapillaren, also Durchflussleitungen mit geringem Innendurchmesser, über welche das einem Führungselement zugeführte hydraulische Medium an eine Hydrostatiktasche geleitet wird. Bei Bedarf kann auch vorgesehen sein, dass das hydraulische Medium ohne einen als Kapillare ausgebildeten Vorwiderstand an eine Tasche geliefert wird, sodass diese unmittelbar mit einem im Wesentlichen konstanten Pumpendruck beaufschlagbar ist.

Die Mediumversorgung von Hydrostatiktaschen über PM-Regler, Kapillaren oder eine direkte Pumpenverbindung zur Erzeugung eines praktisch konstanten Drucks in einer Tasche ist grundsätzlich bekannt, sodass hier nicht näher darauf eingegangen wird.

Bei den anhand der Figuren 1 bis 9 erläuterten Ausführungsbeispielen wird eine seitliche Führung des Schlittens 7 gegenüber der Basis 3 durch einander zugeordnete parallel zueinander in Längsrichtung der Basis 3 verlaufende Führungsflächen 33 und 37 realisiert, die an Vorsprüngen 31 und 35 vorgesehen sind und unter einem Winkel von 90° gegenüber einer Führungsfläche 39 am Grund einer Ausnehmung 29 verlaufen. In diese Ausnehmung 29 wird mindestens ein Führungselement 1 1 eingebracht, welches an zwei seiner ebenfalls als Führungsflächen dienenden Seitenflächen, hier der Außen- seite 43 und der Innenseite 45, jeweils mindestens eine Tasche aufweist, über welche sich das Führungselement 1 1 an den Führungsflächen 33 und 37 abstützt.

Die beiden Seitenflächen des Führungselements 1 1 (Außenseite 43, Innenseite 45) weisen ein Paar von zusammenwirkenden Taschen auf, auf der Außenseite 43 die Tasche 73 und auf der Innenseite 45 die Tasche 87, von denen mindestens eine als Hydrostatiktasche ausgebildet ist. Diese Taschen wirken mit einander zugeordneten, vorzugsweise aufeinander zuweisenden Führungsflächen, nämlich den Führungsflächen 33 und 37 zusammen. Die beiden zusammenwirkenden Taschen 73 und 87 sind hier an ein und demselben Führungselement realisiert.

Bei den anhand der Figuren 10 bis 14 erläuterten Ausführungsbeispielen der Führung 1 ist vorgesehen, dass die Basis 3 wiederum zwei Vorsprünge 31 und 35 aufweisen, die zwei einander zugeordne- te, vorzugsweise aufeinander zu weisende Führungsflächen umfassen, nämlich die Führungsfläche 33 am ersten Vorsprung 31 und die Führungsfläche 37 am zweiten Vorsprung 35.

Die beiden Führungsflächen 33 und 37 verlaufen unter einem Winkel von 90° gegenüber Führungsflächen 39 und 39' am Grund der Aus- nehmung 29 in der Basis 3, welche die Führungselemente 1 1 der Führungseinrichtung 9 aufnimmt. Die seitliche Führung des Schlittens 7 gegenüber der Basis 3 wird also auch hier durch die Führungsflächen des ersten Vorsprungs 31 und des zweiten Vorsprungs 35 übernommen.

An dem Schlitten 7 sind hier, wie bei den vorangegangenen Ausfüh- rungsbeispielen, mindestens drei, vorzugsweise vier Führungselemente 1 1/1 , 1 1/2 und 1 171 , 1 172 vorgesehen.

An den jeweiligen Außenseiten 43 der gegenüberliegenden Führungselemente, beispielsweise 1 1/1 und 1 171 sind Taschen 73 vorgesehen. Die Außenseiten 43 der gegenüberliegenden Führungs- elemente 1 1 bilden die Führungsflächen der Führungselemente 1 1 . Die Taschen 73 der einander gegenüberliegenden Führungselemente 1 1 , 1 1 ' bilden zusammenwirkende Taschen, die mit den aufeinander zuweisenden Führungsflächen 33 und 51 zusammenwirken.

Hier ist also vorgesehen, dass jeweils gegenüberliegend ein Paar zusammenwirkender Taschen 73 vorgesehen ist, von denen mindestens eine als Hydrostatiktasche ausgebildet ist. Die seitliche Führung des Schlittens 7 gegenüber der Basis 3 wird hier also durch die Außenseiten 43 von einander gegenüberliegenden Führungselementen bewerkstelligt. Anders als bei den Ausführungsbeispielen nach den Figuren 1 bis 9 wird die seitliche Führung also nicht durch ein Paar zusammenwirkender Taschen an ein und demselben Führungselement realisiert, sondern durch ein Paar zusammenwirkender Taschen an einander gegenüberliegenden Führungselementen.

Insgesamt zeigt sich, dass an Seitenflächen der Führungselemente 1 1 vorgesehene Taschen, die Taschen 73 und 87 an ein und demselben Führungselement beziehungsweise Taschen 73 und 73' an einander gegenüberliegenden Führungselementen für die seitliche Führung des Schlittens 7 auf der Basis 3 vorgesehen sind.

Allen Ausführungsbeispielen gemäß den Figuren 1 bis 14 ist gemeinsam, dass für die Abstützung des Schlittens 7 auf der Basis 3 an der Ober- beziehungsweise Unterseite eines Führungselements mindestens eine vorzugsweise als Hydrostatiktasche ausgebildete Tasche vorgesehen ist. Dabei genügt bei vorgespannten Führungen 1 an den Führungselementen für diese Art der Abstützung des Schlittens auf der Basis eine auf der Unterseite der Führungsele- mente vorgesehene Tasche, wobei diese Tasche auch unterteilt sein kann in mehrere hintereinander beziehungsweise nebeneinander liegende Teiltaschen.

Ist es erforderlich, auch ein Abheben des Schlittens 7 von der Basis 3 zu vermeiden, sind sowohl auf der Ober- als auch auf der Untersei- te der Führungselemente miteinander zusammenwirkende Taschen vorgesehen, von denen mindestens eine als Hydrostatiktasche ausgebildet ist.

Die Ausführungen zu der seitlichen Führung eines Schlittens 7 gegenüber einer Basis 3 und der Abstützung des Schlittens 7 auf der Basis 3 gelten auch für das unten in Figur 19 dargestellte Ausführungsbeispiel.

Den hier anhand der Figuren 1 bis 14 erläuterten und auch den nachfolgenden erläuterten Ausführungsbeispielen der Führung 1 ist gemeinsam, dass die Führungselemente 1 1 der Führungseinrichtung 9 als separate, das heißt als eigenständige, vorzugsweise standardisierte Bauteile ausgebildet sind, die in die Führung 1 eingebaut werden. Die Führungselemente 1 1 zeichnen sich dadurch aus, dass sie als separate Bauteile ausgebildet sind und bei den anhand der Figuren 1 bis 14 erläuterten Ausführungsbeispielen eine zumindest nahezu rechteckige Außenkontur aufweisen, also einander parallel gegenüberliegende Seitenflächen, Oberseite 1 1 , Unterseite 41 bezie- hungsweise Innenseite 43, Außenseite 45, die mit Taschen versehen werden, die je nach Bedarf als Hydrostatiktaschen ausgelegt sind.

Zumindest angenähert rechtwinklig zu diesen Seitenflächen verlaufen die Vorderseite 75 beziehungsweise Rückseite 79 der Führungselemente 1 1 , wo je nach Bedarf ein oder zwei vorzugsweise Druck- sensoren aufweisende Anschlüsse 83 beziehungsweise 85 vorgesehen werden können und an die Anzahl der Hydrostatiktaschen an- gepasste Durchflussregler 77 beziehungsweise 81 .

Der Raumbedarf der Führungselemente 1 1 ist vorzugsweise jeweils gleich, sodass der Konstrukteur einer Führung 1 verschiedene Aus- führungsbeispiele, wie sie in den Figuren dargestellt sind, auf einfache Weise mit Führungselementen 1 1 ausstatten kann, wobei die Anzahl von Taschen an die Ausführungsform der Führung 1 beziehungsweise an die Position der Führungselemente 1 1 innerhalb der Führung 1 anpassbar ist. Für Konstrukteure von Führungen 1 ist es daher ohne weiteres möglich, auf verschiedene Ausführungsbeispiele und Ausgestaltungen von Führungen abgestimmte Führungselemente 1 1 quasi modular auszuwählen. Eine Anpassung der Führungselemente 1 1 ist bezüglich der rechteckigen Außenkontur nicht erforderlich. Es ist lediglich nötig, die Anzahl der Taschen beziehungsweise Hydrostatiktaschen an den jeweiligen Anwendungsfall anzupassen. Dies erleichtert den Aufbau von verschiedenen Führungen wesentlich.

Den Ausführungsbeispielen der Führung 1 , wie sie in den Figuren dargestellt sind, ist gemeinsam, dass die Basis 3 vorzugsweise durch das Maschinenbett einer Werkzeugmaschine gebildet wird, welches besonders stabil ist. Das heißt an der Basis 3 vorgesehenen Führungsflächen 39 und 55 verändern sich bei Belastung kaum und werden auch durch Schrauben nicht verformt , es gibt also praktisch keine oder allenfalls sehr geringe Durchbiegungen im Bereich dieser Führungsflächen 39 und 55. Dadurch ergibt sich eine sehr exakte Führung eines Schlittens 7 gegenüber der Basis 3 mit Hilfe der hier erläuterten Führungselemente 1 1 . Dies ermöglicht eine hochpräzise Bearbeitung von auf dem Schlitten 7 befestigten Werkstücken.

Den anhand der Figuren 1 bis 19 erläuterten verschiedenen Ausfüh- rungsbeispiele einer Führung 1 ist gemeinsam, dass die Führungselemente 1 1 im eingebauten Zustand rundum von der Basis 3 beziehungsweise den Befestigungsleisten 57 umschlossen sind, der eine Führungsfläche bildenden Oberseite 17 der Führungselemente 1 1 ist die Unterseite 107 der Befestigungsleisten 57 zugeordnet, welche eine Führungsfläche der Befestigungsleisten 57 bildet. Die Unterseiten 107 der Befestigungsleisten dienen in dem unmittelbar der Oberseite 17, insbesondere einer Tasche 71 zugeordneten Bereich eine Führungsfläche. In dem in Längsrichtung der Befestigungsleisten 57, also in Richtung des Pfeils 5 gesehen gegenüberliegenden Bereich der Befestigungsleisten 57 sind die Löcher 61 für Befestigungsschrauben vorgesehen. Durch die räumliche Trennung der Führungsfläche auf der Unterseite 107 der Befestigungsleiste und der Löcher 61 für die Befestigung der Befestigungsleisten 57 wird si- chergestellt, dass die Führungsflächen der Befestigungsleisten nicht oder allenfalls minimal verformt werden durch die Kräfte der Befestigungsschrauben, welche die Löcher 61 durchgreifen. Da die Unterseite der Befestigungsleisten 57 im Bereich der Löcher 61 fest auf der Oberseite zugehöriger Vorsprünge der Basis 3 aufliegen, ergibt sich die optimale Abstützung der Befestigungsleisten 57, weil die Kräfte der die Löcher durchgreifenden Befestigungsschrauben die Befestigungsleisten 57 nicht beziehungsweise nur zu einem äußerst geringen Maße verformen. Dadurch ergeben sich zwischen der Un- terseite 107 der Befestigungsleisten 57 und der mindestens einen Oberseite 17 einen Führungselements 1 1 optimale Führungseigenschaften, das heißt der Spalt zwischen einander zugeordneten Führungsflächen ist konstant und ändert sich auch bei einer Verlagerung des Schlittens 7 in Richtung des Pfeils 5 gegenüber der Basis 3 nicht beziehungsweise praktisch nicht.

Die in die Basis 3 eingreifenden Schrauben greifen jeweils in Vorsprünge 31 , 47 bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Figur 1 beziehungsweise in Vorsprünge 31 , 35 bei dem Ausführungsbeispiel 10 beziehungsweise in die weiteren in Figur 8 gezeigten Vorsprünge ein. Die in die Basis 3 eingebrachten Spannkräfte der Schrauben verformen die Führungsflächen 39, 55 beim Ausführungsbeispiel der Führung gemäß Figur 1 beziehungsweise die Führungsflächen 39 und 39' bei dem Ausführungsbeispiel der Führung 1 gemäß Figur 10 beziehungsweise bei den anderen Ausführungsbeispielen nicht, so- dass auch hier die Führungsflächen durch Spannkräfte nicht verformt werden und sich optimale Führungseigenschaften ergeben.

Dadurch, dass die Führungselemente 1 1 im eingebauten Zustand rundum eingeschlossen sind, kann aus dem Spalt zweier gegen- überliegender Führungsflächen austretendes Öl, welches dem Spalt zwischen den Führungsflächen über eine Tasche zugeführt wird, nicht in die Umgebung der Führung 1 gelangen. Es verbleibt vielmehr innerhalb des Systems, insbesondere innerhalb der U-förmigen Aufnahmebereiche 29 beziehungsweise 53 der Führung 1 . Dadurch kann aus dem Spalt zwischen zwei Führungsflächen austretendes Öl rückgeführt werden, ohne dass dieses durch bei der Bearbeitung von dem auf dem Schlitten 7 aufliegenden Werkstück entstehende Späne verunreinigt würde. Dies gilt auch für die nachfolgend erläuterten Ausführungsbeispiele der Führung, die Befestigungsleisten 57 und/oder einen U-förmigen Aufnahmebereich 29 aufweisen.

Figur 15 zeigt ein siebtes Ausführungsbeispiel einer Führung 1 mit einer Basis 3 und mit einem gegenüber dieser verlageren Schlitten 7. Gleiche und funktionsgleiche Teile sind mit gleichen Bezugsziffern versehen, sodass insoweit auf die Beschreibung zu den vorangegangenen Figuren verwiesen wird.

Bei dem hier dargestellten siebten Ausführungsbeispiel der Führung 1 ist der Schlitten 7 als Rundtisch ausgebildet, der um eine Drehach- se 107 rotierbar ist. Auch hier ist also ein gegenüber der Basis 3 verlagerbarer Schlitten 7 vorgesehen. Die Führung weist eine Führungseinrichtung 9 auf, die wenigstens drei Führungselemente 1 1 umfasst, die vorzugsweise identisch ausgebildet sind. Daher wird im Folgenden lediglich auf das in Figur 15 rechts angeordnete, auch in Figur 16 dargestellte Führungselement 1 1 näher eingegangen.

Wird eine derartige Führung 1 mit einem Rundtisch mit mindestens drei Führungselementen 1 1 realisiert, so liegen diese allerdings nicht in einer Schnittebene, die durch die Drehachse 107 verläuft. Sie sind in der Regel vielmehr in gleichmäßigem Umfangsabstand zueinander angeordnet, nämlich in einem Winkelabstand von 120°. Denkbar ist es auch, eine Führung der hier angesprochenen Art mit vier Füh- rungselementen 1 1 zu versehen, die jeweils auf einer gedachten Durchmesserlinie angeordnet und paarweise einander zugeordnet sind, wobei die Paare auf Durchmesserlinien liegen, die vorzugsweise senkrecht aufeinander stehen. Es sind auch Führungen mit mehr als vier Führungselementen realisierbar. Die Führungselemente 1 1 weisen wenigstens eine mit mindestens einer Zufuhrleitung für ein unter Druck stehendes hydraulisches Medium verbindbare Taschen auf, die anhand der nachfolgenden Figur näher erläutert wird.

Die Führungselemente 1 1 sind auch hier als separate Bauteile aus- gebildet, sodass, wie bei den vorangegangenen Ausführungsbeispielen modulare Führungselemente geschaffen werden können, die für verschiedene Anwendungsfälle ausgelegt und von einem Verwender leicht nutzbar sind. Dabei können auch hier - wie bei allen Ausführungsbeispielen - herkömmliche Wälzführungen durch die hier be- schriebenen vorzugsweise standardisierten Führungselemente ersetzt werden.

Die Führungselemente 1 1 sind bei diesem Ausführungsbeispiel an der Basis angebracht, die hier einen umlaufenden Vorsprung 31 aufweist, der einen U-förmigen Aufnahmebereich 29 umschließt, in den ein Vorsprung 21 des Schlittens 7 eingreift.

Der Schlitten 7 weist eine in dessen Umfangsfläche ausgebildete, umlaufende U-förmige Nut 109 auf, die senkrecht zur Drehachse 107 des als Rundtisch ausgebildeten Schlittens ausgerichtet ist. Die Führungselemente 1 1 sind an der Basis 3 befestigt, und zwar am umlaufenden Vorsprung 31 . Sie liegen in einem Abstand zum Grund des U-förmigen Aufnahmebereichs 21 . Die mindestens drei Führungselemente 1 1 greifen von außen in die Nut 109 ein und sind in Richtung auf die Drehachse 107 ausgerichtet. Die Höhe der Nut 109, gemessen in Richtung der Drehachse 107, ist so gewählt, dass die obere und untere Begrenzungsfläche der Nut 109 an die Oberseite 17 beziehungsweise an die Unterseite 41 der Führungselemente angrenzen. Der Grund 1 1 1 der Nut 109 weist hier zur Drehachse 107. Eine Radialabstützung des als Rundtisch ausgebildeten Schlittens 7 gegenüber der Basis 3 wird mit vorzugsweise mechanischen Lagern, insbesondere Radiallagern, bewirkt, die vorzugsweise ausschließlich eine Abstützung des Schlit- tens 7 in radialer Richtung zur Drehachse 107 bewirken.

Die Nut 109 kann beispielsweise durch ein spanabtragendes Verfahren in den Grundkörper des als Rundtisch ausgebildeten Schlittens 7 eingebracht werden, sodass diese von dem Grund 1 1 1 ausgehende, einander gegenüberliegende Seitenwände aufweist. Vorzugsweise wird jedoch in den Grundkörper des Schlittens eine randoffene Nut eingebracht, die nur eine von dem Grund 1 1 1 ausgehende Seitenwand umfasst. Die Nut kann in diesem Fall durch ein vorzugsweise ringförmiges Verschlusselement V geschlossen werden, sodass diese zwei vom Grund 1 1 1 ausgehende, einander ge- genüberliegende Seitenwände umfasst. Das Verschlusselement V ist in Figur 15 gestrichelt dargestellt. Figur 16 zeigt eines der in Figur 15 dargestellten Führungselemente 1 1 der Führungseinrichtung 9. Das Führungselement 1 1 ist als separates Bauteil ausgebildet und weist die Außenkontur eines Kreisringabschnittes auf, welches entlang einer Kreislinie gekrümmt ist, deren Mittelpunkt mit der Drehachse 107 zusammenfällt.

Das Führungselement 1 1 weist eine konvexe Außenseite 43 auf, die dem Betrachter von Figur 16 zugewandt ist. Verdeckt ist die Innenseite 45 des Führungselements, die konkav ausgebildet ist, also entgegengesetzt gewölbt ist wie die Außenseite 43. Das Führungselement 1 1 weist auf seiner der Außenseite 43 zugewandten Seite mindestens ein Loch 67 auf, durch welches eine in Figur 16 nicht dargestellte Schraube hindurchgreifen kann, um das Führungselement 1 1 an der Basis 3 festzuschrauben.

Zur Befestigung des Führungselements 1 1 ist vorzugsweise eine Reihe von Löchern 67 vorgesehen, die auf einer gedachten Kreislinie liegt, insbesondere sind zwei derartiger Reihen von Löchern vorgesehen, um eine sichere Verankerung des Führungselements 1 1 an der Basis 3 zu gewährleisten.

Aus Figur 16 ist erkennbar, dass das Führungselement 1 1 über die Innenseite des Vorsprungs 31 in Richtung auf die Drehachse 107 vorspringt und in die Nut 109 eingreift, um den Schlitten 7 abzustützen.

Das Führungselement 1 1 ist im Bereich seiner Oberseite 17 mit einer Tasche 71 versehen, die über mindestens eine Zufuhrleitung mit einem unter Druck stehenden hydraulischen Medium versorgt wird, welches beispielsweise über eine Öffnung Ö in die Tasche 71 eintreten kann, sodass dort ein Druck aufbaubar ist.

Auf der der Oberseite 17 gegenüberliegenden Unterseite 41 des Führungselements 1 1 kann eine weitere Tasche vorgesehen wer- den, wie sie beispielsweise anhand von Figur 3 erläutert wurde. Sofern sowohl an der Oberseite 17 sowie an der Unterseite 41 mindestens eine Tasche vorgesehen ist, kann das Führungselement 1 1 sowohl nach unten als auch nach oben gerichtete Belastungen aufnehmen. Bei der üblichen Ausführung von Führungen 1 gemäß Figur 15 ist die Drehachse 107 senkrecht angeordnet und der Schlitten 7 oben auf der Basis 3 angeordnet. Dann wirken von oben auf die Taschen 71 der Führungselemente 1 1 die Gewichtskräfte des Schlittens und des Werkstücks. Daher ist hier vorzugsweise die obere Tasche 71 größer ausgebildet als eine auf der Unterseite 41 vorgesehene Tasche, die gegebenenfalls dann ganz entfallen kann, wenn die Vorbelastung der Taschen 71 durch Gewichtskräfte stets größer ist als abhebende Kräfte z.B. aus Bearbeitungskräften. Bei dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel des Führungselements 1 1 ist vorzugsweise vorgesehen, dass dieses ausschließlich auf der Oberseite 17 eine Tasche 71 aufweist, gegebenenfalls auch noch auf der gegenüberliegenden Unterseite, dass aber weder auf der Außenseite 41 noch auf der Innenseite 45 Taschen vorhanden sind. Damit ist das Führungselement 1 1 ausschließlich dazu ausgelegt, den Schlitten 7 in axialer Richtung, das heißt in Richtung der Drehachse 107 abzustützen, nicht jedoch eine seitliche Abstützung zu gewährleisten, die verhindert, dass die Drehachse 107 des Schlittens gegenüber eine gedachten Mittelachse eines Aufnahmebe- reichs 29 abweicht, der von einem umlaufenden Vorsprung 31 umgeben ist, welcher sich vom Grund der Ausnehmung 29 - in Figur 15 - nach oben erstreckt.

Figur 17 zeigt ein achtes Ausführungsbeispiel einer Führung 1 , welches gegenüber dem in Figur 15 dargestellten siebten Ausführungsbeispiel abgewandelt ist, also einen als Rundtisch ausgebildeten Schlitten 7 aufweist. Gleiche Teile sind mit gleichen Bezugsziffern versehen, sodass insofern auf die Beschreibung der vorangegangenen Figuren verwiesen wird, insbesondere zu der betreffenden Figur 15.

Die Führung 1 ist im Querschnitt dargestellt, wobei der Schnitt die Drehachse des Schlittens 7 schneidet, der auf der Basis 3 ruht und von den Führungselementen 1 1 einer Führungseinrichtung 9 getragen wird.

Die Führung 1 weist mindestens drei Führungselemente auf. Der Schnitt in den Figuren 15 und 17 ist so gelegt, dass zwei Führungselemente dargestellt sind. Vorzugsweise weist die Führung 1 wie bei den Ausführungsbeispielen gemäß Figur 15 drei Führungselemente auf, die vorzugsweise in Umfangsrichtung gesehen in gleichem Winkelabstand zueinander angeordnet sind. Falls die Führung 1 mit vier Führungselementen 1 1 ausgebildet ist, liegen diese jeweils paarweise einander gegenüber auf vorzugsweise senkrecht aufeinander stehenden Durchmesserlinien. Auch hier können grundsätzlich mehr als vier Führungselemente vorgesehen werden. Die Führungselemente, die, wie bei den vorangegangenen Ausführungsbeispielen als separate Bauelemente ausgebildet sind, sind vorzugsweise identisch ausgebildet, sodass hier lediglich auf ein Führungselement 1 1 eingegangen wird. Das Führungselement 1 1 ist an der Basis 3 mithilfe von Schrauben befestigt. Die Führungselemente 1 1 ragen über die Außenkontur der Basis 3 radial nach außen und sind von der Drehachse 7 des als Rundtisch ausgebildeten Schlittens 7, der gegenüber der Basis 3 drehbar ist, weg gerichtet. Der Schlitten 7 umgreift C-förmig die Basis 3 und weist in seinem um die Basis 3 herumlaufenden äußeren Bereich eine umlaufende Nut 109 auf, die sich in Richtung auf die Drehachse 107 öffnet, also umgekehrt ausgerichtet ist, als dies bei dem siebten Ausführungsbeispiel gemäß Figur 15 der Fall ist. Im Übrigen ergibt sich die bei dem vorangehenden Ausführungsbeispiel gemäß Figur 15 erläuterte Situation: Die mindestens drei Führungselemente 1 1 ragen in die Nut 109 hinein und tragen den als Rundtisch ausgebildeten Schlitten 7, der sich damit an der Basis 3 abstützt. Grundsätzlich ist vorgesehen, dass die mindestens drei Führungselemente 1 1 nicht dazu dienen, eine radiale Abstützung des Schlittens 7 an der Basis 3 zu gewährleisten. Vielmehr ist grundsätzlich vorgesehen, dass hier ein Radiallager üblicher Art eingesetzt wird, welches sicherstellt, dass sich der Schlitten 7 konzentrisch zur Basis 3 dreht.

Für die Nut 109 im Schlitten 7 gilt hier das zum Ausführungsbeispiel gemäß Figur 15 Gesagte entsprechend:

Die Nut 109 kann in den Grundkörper des Schlittens beispielsweise durch ein spanabtragendes Verfahren eingebracht werden, sodass vom Nutgrund 1 1 1 ausgehende seitliche Seitenwände entstehen, die einander gegenüberliegend angeordnet sind und parallel zueinander verlaufen. Die Seitenwände werden, wie bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Figur 15, durch Ringflächen realisiert, deren Mittelachse mit der Drehachse 107 zusammenfällt.

Auch hier kann in den Schlitten 7 eine randoffene Nut eingebracht werden, die lediglich eine von dem Grund 1 1 1 ausgehende Seitenwand umfasst. Die gegenüberliegende Seitenwand wird in diesem Fall ebenfalls durch ein Verschlusselement V realisiert, welches in Figur 17 gestrichelt eingezeichnet ist.

Figur 18 zeigt eines der bei dem siebten Ausführungsbeispiel gemäß Figur 17 verwendeten Führungselemente 1 1 der Führungseinrichtung 9. Es ist, wie das in Figur 16 gezeigte Führungselement, als Kreisringabschnitt ausgebildet und ist entlang einer gedachten Kreis- linie gekrümmt, deren Mittelpunkt mit der Drehachse 107 zusammenfällt.

Das Führungselement 1 1 weist eine konvexe Außenseite 45 auf, die in Figur 18 dem Betrachter zugewandt ist. Die konkave Innenseite 43 ist dem Betrachter abgewandt und damit nicht sichtbar. Sie kann an der Basis 3 anliegen. Hier ist mindestens ein Loch 67 vorgesehen, vorzugsweise wenigstens eine Reihe von Löchern, vorzugsweise zwei Reihen, die auf einer gedachten Kreislinie liegen und dazu dienen, Schrauben aufzunehmen, mittels derer das Führungselement 1 1 an der Basis 3 fixiert wird, sodass der über die Außenkontur der Basis radial nach außen, also weg von der Drehachse 107 gerichtete Bereich den Schlitten 7 tragen kann. Auf der Oberseite 17 des Führungselements 1 1 ist eine Tasche 71 vorgesehen. Über diese stützt sich der Schlitten 7 auf dem Füh- rungselement 1 1 und damit auf der Basis 3 ab.

Denkbar ist es, auf der Unterseite 41 des Führungselements 1 1 eine weitere Tasche vorzusehen, die in der Regel kleiner ist als die hier sichtbare Tasche 71 , weil die Hauptlast des Schlittens von der oberen Seite 71 getragen werden muss. Im Übrigen wird zur Vermeidung von Wiederholungen auf die Erläuterungen zum Führungselement 1 1 gemäß Figur 16 verwiesen. Für die in den Figuren 16 und 18 dargestellten Führungselemente gilt, dass grundsätzlich eine Tasche 71 auf der Oberseite 17 ausreichend sein kann, um den Schlitten 7 an der Basis 3 zu führen, während dieser eine Drehbewegung um die Drehachse 107 gegenüber der feststehenden Basis 3 ausführt. Um ein Abheben des Schlittens 7 von der Basis 3 zu verhindern, sind vorzugsweise auf der Unterseite 41 der Führungselemente 1 1 ebenfalls Taschen vorgesehen, die kleiner sein können, weil die Hauptlast von der oberen Tasche 71 getragen werden muss.

Vorzugsweise sind die Führungselemente 1 1 so ausgelegt, dass ei- ne hydrostatische Führung des Schlittens 7 an der Basis 3 gewährleistet ist. Dazu sind die Taschen 71 als Hydrostatiktaschen ausgebildet.

Die beiden Führungselemente gemäß den Figuren 16 und 18 weisen auf den Stirnseiten Durchflussregler 77 beziehungsweise 81 auf, über die der oberen Tasche 71 und der nicht sichtbaren unteren Tasche ein hydraulisches Medium zugeführt wird, wobei die Fluidver- sorgung so gestaltet ist, dass ein definierter Medienstrom realisiert ist, sodass bei kleiner werdendem Abstand zwischen den Taschen und den seitlichen Begrenzungsflächen der Nut 109 im Schlitten 7 der Druck in diesen Taschen ansteigt, damit auch deren Tragfähigkeit. Die Durchflussregler 77 und 81 sind hier einstufig ausgebildet und weisen jeweils eine Platte P1 (Durchflussregler 77) beziehungsweise P3 (Durchflussregler 81 ) auf, welche ausgelegt ist, dass die Medien Versorgung der zugehörigen Taschen geregelt ist. Dazu können in den Platten P1 und P3 Kapillare vorgesehen werden oder aber PM-Regler. Dabei ist es nicht erforderlich, dass in beiden Plat- ten gleichartige Regler vorgesehen sind. Alternativ kann auch nur ein Regler 77 oder 81 mit dann zwei Platten P1 und P2 oder P3 und P4 vorgesehen werden.

Beide Führungselemente 1 1 der Figuren 16 und 18 weisen auf ihrer Außenseite 43 beziehungsweise Innenseite 45 vorzugsweise keine Taschen auf, sodass sie als modulare Bausteine verwendet werden können, unabhängig davon, wie die radiale Abstützung des Schlittens 7 gegenüber der Basis 3 erfolgt.

Für alle hier angesprochenen Taschen der Führungen gemäß den Figuren 15 bis 18 ist festzuhalten, dass auf den Seitenflächen der Führungen, hier auf der Oberseite 17 und gegebenenfalls auf der Unterseite 41 , jeweils eine Tasche vorgesehen werden kann. Möglich sind auch mehrere hintereinanderliegende Taschen, die also auf einer gemeinsamen Kreislinie angeordnet sind. Denkbar ist es schließlich auch, nebeneinanderliegende Taschen vorzusehen, die auf getrennten konzentrischen Kreislinien angeordnet sind.

Darüber hinaus kann die Größe der zusammenwirkenden Taschen an die jeweilige Belastung der Führung angepasst werden. Figur 19 zeigt ein neuntes Ausführungsbeispiel einer Führung 1 . Sie umfasst eine Basis 3, auf der sich ein Schlitten 7 abstützt, wobei dieser über mindestens drei Führungselemente 1 1 einer Führungseinrichtung 9 von der Basis 3 getragen wird. In der Querschnittsdarstel- lung, deren Schnittebene senkrecht zur Längsrichtung der Führung 1 verläuft, die beispielsweise in Figur 1 mit dem Pfeil 5 gekennzeichnet wurde, sind zwei einander gegenüberliegende Führungselemente 1 1/1 und 1 1/3 erkennbar. Hier sind gleiche und funktionsgleiche Teile mit identischen Bezugsziffern versehen, sodass grundsätzlich auf die Beschreibung der vorangegangenen Figuren verwiesen werden kann.

Es handelt sich hier um eine Führung 1 , deren Längsrichtung sich in einer gedachten Linie, vorzugsweise einer gedachten Geraden erstreckt. Die Basis 3 ist hier im Wesentlichen plattenförmig ausgebil- det. Am Rand der Basis sind rechts und links Befestigungsleisten 57/1 und 57/3 vorgesehen, welche die Führungselemente 1 1/1 und 1 1/3 halten, welche am Schlitten 7 befestigt sind, wie dies bei den vorangegangenen Ausführungsbeispielen der Fall ist. Zumindest eine der Befestigungsleisten 57 kann auch aus einem Teil mit der Ba- sis 3 gefertigt werden, diese kann also einen sich in Richtung des Schlittens erhebenden Bereich aufweisen, dessen Querschnitt dem einer Befestigungsleiste entspricht.

Die Führungselemente sind spiegelbildlich zu einer gedachten Mittelebene ausgebildet, sodass im Folgenden die Beschreibung des rechten Führungselements 1 1/1 für beide der hier dargestellten Führungselemente gilt. Im Übrigen ist vorgesehen, dass mindestens drei derartiger Führungselemente vorgesehen sind, beispielsweise zwei auf der rechten Seite und eines auf der gegenüberliegenden Seite, wobei dieses etwa in der Mitte zwischen den beiden rechten Füh- rungselementen angeordnet ist.

Vorzugsweise sind aber vier Führungselemente vorgesehen, die paarweise einander gegenüberliegend angeordnet sind, wie dies anhand des ersten Ausführungsbeispiels gemäß den Figuren 1 bis 6 beziehungsweise des zweiten Ausführungsbeispiels gemäß den Figuren 10 bis 13 erläutert wurde.

Die in Zusammenhang mit den Ausführungsbeispielen nach den Figuren 1 bis 14 erläuterten Führungselemente waren sämtlich im Wesentlichen rechteckförmig und als separate Bauteile ausgebildet. Auch die Führungselemente des neunten Ausführungsbeispiels gemäß Figur 19 sind ebenfalls als separate Bauteile ausgebildet. Sie weisen auch zwei parallel zueinander verlaufende erste und zweite Seitenflächen auf, von denen eine Oberseite 17/1 beziehungsweise 17/3 dem Schlitten 7 zugewandt ist, und eine Unterseite 41/1 beziehungsweise 41/3 der Basis 3. Die Führungselemente 1 1 sind auf ihrer Unterseite 41 mit einer Tasche 89/1 beziehungsweise 89/3 versehen, mittels derer sich die Führungselemente 1 1 auf der Oberfläche 1 15 der Basis 3 abstützen, die im Bereich des rechten Füh- rungselements 1 1/1 eine Führungsfläche 39 bildet und im Bereich des zweiten Führungselements 1 1/3 eine Führungsfläche 55.

Die Innenseite 45/1 und 45/3 der Führungselemente 1 1/1 , 1 1/3 verläuft zumindest überwiegend rechtwinklig zwischen der ersten und zweiten Seitenfläche der Führungselemente, also zwischen deren Ober- beziehungsweise Unterseite, kann im Grunde aber nahezu beliebig geformt sein. Die gegenüberliegende Außenseite 43/1 beziehungsweise 43/3 der beiden Führungselemente 1 1 ist unter einem spitzen Winkel zur Unterseite 41/1 beziehungsweise 41/3 geneigt und weist eine Tasche 73/1 beziehungsweise 73/3 auf. Die Taschen 73/1 und 73/3 gegen- überliegender Führungselemente wirken miteinander zusammen, wobei zur Realisierung einer hydrostatischen Führung mindestens eine dieser Taschen als Hydrostatiktasche ausgebildet ist. Die Befestigungsleisten 57/1 und 57/3 weisen parallel zu den geneigten Außenseiten 43/1 , 43/3 verlaufende Begrenzungsflächen 1 17/1 be- ziehungsweise 1 17/3 auf, sodass eine sogenannte Schwalbenschwanzführung der Führungselemente 1 1 an den Begrenzungsflächen 1 17 der Befestigungsleisten 57 realisiert wird.

Durch die unter einem spitzen Winkel angeordneten Taschen 73/1 und 73/3 wird eine seitliche Führung des Schlittens 7 auf der Basis 3 realisiert. Durch die schräg gestellten Taschen 73 wird auch eine nach unten in Richtung auf die Basis 3 wirkende Kraftkomponente realisiert, welche den Schlitten 7 gegen die Basis 3 andrückt und eine sichere Führung auf der Basis gewährleistet.

Die Schwalbenschwanzführung führt also dazu, dass der Schlitten 7 spielfrei auf der Basis 3 getragen wird und bei waagrechter Anordnung der Führung 1 das Gewicht des Schlittens einschließlich des Gewichts von Werkstücken auf dem Schlitten 7 spielfrei von der Basis 3 getragen wird. Durch die Schwalbenschwanzführung wird auch eine seitliche Führung des Schlittens 7 gegenüber der Basis 3 reali- siert.

Für die hier angesprochenen Taschen gilt das für die oben erläuterten Taschen Gesagte entsprechend: Es können jeweils in Richtung der Längserstreckung der Führung 1 verlaufende einzelne Taschen vorgesehen werden, aber auch hintereinander in einer Reihe liegende Taschen. Schließlich können auch parallel in Längsrichtung der Führung angeordnete Taschen realisiert werden. Die Größe der Taschen 89 beziehungsweise 73 wird an die jeweiligen Belastungsfälle angepasst, um ausreichende Trag- beziehungsweise Führungskräfte aufbauen zu können.

Durch das in Figur 19 dargestellte Ausführungsbeispiel ergibt sich durch die plattenförmige Basis gemeinsam mit den seitlichen Befes- tigungsleisten 57 letztlich ein U-förmiger Aufnahmebereich 29 für den Schlitten 7, wie er auch bei vorangegangenen Ausführungsbeispielen erwähnt wurde.

Aus den Erläuterungen zur Anordnung von Taschen an den Führungselementen der hier beschriebenen Ausführungsbeispiele der Führung 1 wurde Folgendes deutlich:

In einigen Fällen wurden einander gegenüberliegende zusammenwirkende Taschen realisiert, von denen mindestens eine als Hydrostatiktasche realisiert ist. Die übrigen Taschen einer hier angesprochenen Führungseinrichtung werden direkt an eine Fluidquelle mit konstantem oder steuerbaren Druck, insbesondere an eine das Medium fördernde Pumpe angeschlossen, wobei der in diesen Taschen wirkende Druck unabhängig von dem Abstand zwischen der Tasche und einer zugehörigen Führungsfläche ist. Es ist auch möglich, beide gegenüberliegende und miteinander zusammenwirkende Taschen als Hydrostatiktaschen zu realisieren. Eine hydrostatische Führung kann dabei beim Abstützen eines Schlittens 7 auf einer Basis 3 realisiert werden, wobei dann vorzugsweise die untere Tasche 89 als Hydrostatiktasche ausgebildet ist und die obere Tasche 71 als reguläre Tasche, die vorzugsweise direkt an eine Pumpe angeschlossen ist und damit mit zumindest praktisch konstantem Pumpendruck versorgt wird. Die untere Tasche 89 bildet mit der oberen Tasche 71 dann ein Paar zusammenwirkender Taschen, die auf einander zugeordneten Seitenflächen (Oberseite beziehungsweise Unterseite) angeordnet sind, welche Führungsflächen des Führungselements 1 1 bilden.

In den Fällen, in denen der Schlitten 7 vorgespannt ist, das heißt durch sein Eigengewicht oder durch Anzugskräfte von Linearmotoren ausreichend gegen die Basis 3 angedrückt wird, kann auf die obere Tasche 71 verzichtet werden. Die als separate Bauteile realisierten Führungselemente 1 1 aller Ausführungsbeispiele sind vorzugsweise vorgefestigt und modular verwendbar, das heißt, ein Verwender kann bestehende Wälzführungen durch die hier beschriebenen Führungselemente ersetzen. Es können auch auf verschiedene Belastungen abgestimmte Füh- rungselemente geschaffen werden, die ein Verwender problemlos bei der Realisierung verschiedener Führungen einsetzen kann. Im Fall von Reparaturen können derartige Führungselemente problemlos eingesetzt werden.

Gegenstand der Erfindung sind also auch, wie sich aus den Erläute- rungen oben ergibt, Führungselemente 1 1 , die insbesondere mit Führungen 1 der oben beschriebenen Art verwendet werden, die als Führungsflächen dienende Seitenflächen aufweisen, wobei an einer oder mehreren Seitenflächen mindestens eine, vorzugsweise eine Anzahl von Taschen vorgesehen ist. Die Führungselemente zeichnen sich dadurch aus, dass die Taschen an mindestens der Hälfte der Seitenflächen mit einem Medium mit einem definierten Medien- ström versorgt werden, sodass also Hydrostatiktaschen realisiert sind, und die Taschen an maximal der Hälfte der Seitenflächen der Führungselemente mit einem Medium mit einem definierten, konstanten oder steuerbaren Mediendruck versorgt werden.

Auf diese Weise lassen sich Führungselemente realisieren, die, wie beschrieben ausgestaltet, als separate Bauteile realisiert und modu- lar verwendbar sind, insbesondere in Zusammenhang mit Führungen 1 der oben genannten Art. Dabei ist es möglich, aufgrund der hier vorgesehenen Außenkontur der Führungselemente diese als Ersatz für bestehende Wälzlager einzusetzen. Durch den modularen Aufbau der Führungselemente lassen sich neue Führungen einfach realisieren. Auch die Reparatur bestehender Führungen ist angesichts der modularen Ausbildung der Führungselemente einfach möglich, wobei in solchen Fällen bestehende Wälzlager durch die hier angesprochenen Führungselemente, wie sie oben auch im Einzelnen beschrieben wurden, zu ersetzen. Dies gilt unabhängig davon, welche der oben beschriebenen Ausführungsformen der Führungen 1 realisiert werden. Die Führungselemente sind bei sämtlichen beschriebenen Ausführungsbeispielen der Führungen einsetzbar. Insgesamt zeigt sich, dass Führungen auf diese Weise realisierbar sind, die Führungselemente mit deutlich größeren Taschen aufweisen, wie dies bei bekannten Führungen der Fall ist. Dies resultiert daraus, dass bei den hier beschriebenen Führungselementen ein sehr günstiges Verhältnis von Baugröße des Führungselements zu möglicher Taschengröße realisierbar ist. Dies ist beispielsweise aus den Figuren 2, 5, 1 1 , 12, 16 und 18 ersichtlich, wo im Vergleich zur Größe der Seitenfläche relativ große Taschen realisiert sind. Die Fläche der Taschen ist relativ groß im Vergleich zur Größe der zugehörigen Seiten- beziehungsweise Führungsfläche. Bezug genommen wird hier auf die Tasche 73 in der Außenfläche 43, die Tasche 89 in der Unterseite 41 , die Tasche 103 in der Unterseite 41 ' und auf die Tasche 71 in der Oberseite gemäß den Figuren 16 und 18.

Wegen der großen Taschen reichen niedrigere Drücke in den Taschen, also auch niedrigere Pumpendrücke aus, um die erforderlichen Führungs- und Abstützkräfte aufzubauen. Durch die niedrigeren Drücke ergeben sich geringere Medienströme. Der bei der Medi- enversorgung gegebene Energieverlust ist proportional zum Produkt aus Pumpendruck und Medienstrom. Durch die größeren Taschen und dem damit verbundenen niedrigeren Druck ergibt sich eine überproportionale Reduktion der Pumpenverlustleistung und damit auch der Kühlleistung, welche für den Betrieb der Führung erforder- lieh ist. Dies führt zu einer Reduzierung der Kosten der Medienversorgung, die für Führungen und Führungselemente der hier angesprochenen Art aufgebracht werden müssen.