| 1. | ^ 91 G U T T A P E R C H A (GP) Fullstifte, im DauerDesinfiziens, dadurch gekennzeichnet, dass diese dem Zahnarzt zur unmittelbaren Insertion angeboten werden, ohne den bisherigen Zeitaufwand für Desinfektion. |
| 2. | 100 G_U_T_T_A_:_P_E_R_C_H_A__ GP:)_Fullstιfte, ιm_DauerDesιnfιzιens nach Schutzaπspruch 9.1 dadurch gekennzeichnet, dass diese standig in einer Lösung eingeschlossen sind, die für Desin¬ fektionszwecke in der Zahnmedizin allgemein anerkannt ist (s.Opt.Darst. Fig. 1/4). |
| 3. | 101 Die GPFüllstifte können nach abheben der Violenkappe (s.Opt.Darst. Fig. 1/2, Stöpsel und Kappe identisch) mit autoclavierter Pincette ein¬ zeln aus der Viole entnommen und "desinfiziert" sofort insertiert werden. |
1. 1 G U T T A - P E R C H A (GP- ) Fullstifte , im Dauerdesiπfiziens
wurden auf der letzten 26. Int. Dental Show in Köln vom 27.o3. - 01. 04. 1995, von keinem Hersteller angeboten, wovon wir uns augenschein¬ lich und durch Studium der Prospekte, der ausgehandigten Muster, sowie durch Gespräche überzeugen konnten.
2.0 Fundstellen und Stand der Technik:
2.1 Roeko in D - Langenau, Pf 1150
Katalog 1995, Seiten 21 - 23, keinerlei Hinweis auf Sterilität oder des¬ infizierte GP-Füllstifte.
2.2 Vereinigte Dentalwerke in D - 81319 München, Pf 701949.
Katalog März 1995, Seiten 48 - 51, keinerlei Hinweis auf Sterilität oder Desinfektion deren GP-Fullstifte.
2.3Hygenιc Corp., Home Ave, Akron, Ohio/USA, unser Geschäftspartner.
Maschinenfertigung, verkauft in Violen und Schiebecassetten, keinerlei Hinweis auf Sterilität oder desinfizierte GP-Fullstifte.
2.4 De Trey/Dentsply/Maillefer -Gruppe in CH-1338 Ballaigues, unser Geschäfts¬ partner, Fertigung von Hand in Billiglohnlandern, keinerlei Hinweis auf Sterilität oder desinfizierte GP-Füllstifte.
2.5 Sure Products Co. Ltd., Gurodanji, P0B 20, Seoul, Korea.
Hand rolled GP-Points (Füllstifte), keinerlei Hinweis auf Sterilität oder Desinfektion deren GP-Füllstifte.
2.6 Diadent Manufacturing INC., 11-3871 North Fräser Way, BURNABY B.C. Canada, V5J 5G6.
GP-Füllstifte, Made in Korea, keinerlei Hinweis auf Sterilität oder desin¬ fizierte GP-Füllstifte in deren "Spill Proof Box".
3.U Bisherige Uesinfektion:
3.1 Unmittelbar vor der Insertion wurden die GP-Füllstifte ca. 5 Min. in Alko¬ hol, oder Bleichwasser (Liquor Natrii Hypochlorosi) gelegt.
3.2 Mittels Tabletten, z.B. aus Paraformaldehyd in Petrischalen (im Angebot bei der Firma Becht GmbH, D-77601 Offenburg, Pf. 1145). Es entsteht pene¬ tranter Geruch, beim öffnen des Deckels.
4.0 Problem:
4.1 Es gibt 19 verschiedene Grossen (ISO 10 - 140) dieser GP-Füllstifte.
4.2 Die passende Grosse kann jeweils erst nach dem aufbereiten des Wurzelka¬ nals bestimmt werden. Eine vorher-Desinfektion ist nicht möglich, da das GP-Molekül, ehern ein Isopren mit Trans-Doppelbindung, z.B. durch Chlor¬ abspaltung (im Bleichwasser) sich verändert. Zuerst verliert es die Bruch¬ dehnung (neue GP-Füllstifte haben 1.000 %) , darauf werden sie brüchig. Methode 3.2 ist nicht ausreichend und wird wegen Geruchsbelästigung kaum angewendet.
4.3 UV-Bestrahlung reduziert die Bruchdehnung gegen null.
4.4 Röntgen-Bestrahlung hat gleiche Wirkung.
4.5 Reiner Alkohol hat längerfristig gleiche Auswirkung.
5.0 Problemlösung^
5.1 Durch die in Schutzanspruch 10.0 aufgeführten Merkmale.
6.0 Erreichte_Vorteile:
6.1 Die GP-Füllstifte können unmittelbar insertiert werden.
6.2 5 Min. Zeitgewinn, bei einem Kostensatz derzeit DM 150,- pro Arb..-Stunde.
7.0 Weitere vorteιlhafte_Ausgestaltung^
7.1 Das Gehäuse mit Deckel aus hochschlagfestem PS (s.Opt.Darst. Fig. I/l), verhindern weitgehend Bruch der Violen aus Glas (s.Opt.Darst. Fig. II/5) . Bei Bruch derselben nimmt der Schdumstoffeinsatz (s.Opt.Darst. Fig. II/6) das gesamte Dauerdesinfiziens (s.OptOarst. Fig. 1/4) auf.
8.0 Optische Darstellung:
8.1 Fig. I/l Gehäuse mit Deckel, hochschlagfestes PS.
8.2 Fig. 1/2 Stöpsel (Violenkappe) mit Ringdichtungen.
8.3 Fig. 1/3 GP-Fullstifte.
8.4 Fig. 1/4 Dauerdesinfiziens.
8.5 Fig. II/5 Viole, z.B. Glas.
8.6 Fig. II/6 Schaumstoffeinsatz.
