HASENPFLUG, Timo (Rödelheimer Lanstrasse 26, Frankfurt/Main, 60487, DE)
HONNEFELLER, Katja (Königsteiner Strasse 13a, Friedrichsdorf, 61381, DE)
SMETANA, Norbert (Stiftung-Waisenhaus-Weg 25, Frankfurt/Main, 60438, DE)
SÖRENSEN, Olaf (Schneckenburger Strasse 15, Mainz, 55131, DE)
SENG, Jürgen (Schlossborner Strasse 17, Kelkheim, 65779, DE)
KLÖPPEL-RIECH, Michael (Allmendstrasse 48a, Friedberg, 61169, DE)
HASENPFLUG, Timo (Rödelheimer Lanstrasse 26, Frankfurt/Main, 60487, DE)
HONNEFELLER, Katja (Königsteiner Strasse 13a, Friedrichsdorf, 61381, DE)
SMETANA, Norbert (Stiftung-Waisenhaus-Weg 25, Frankfurt/Main, 60438, DE)
SÖRENSEN, Olaf (Schneckenburger Strasse 15, Mainz, 55131, DE)
SENG, Jürgen (Schlossborner Strasse 17, Kelkheim, 65779, DE)
| Patentansprüche
1. Haarpflegegerät mit einem Griff (3), einem mit dem Griff (3) verbindbaren Funktionskopf (4), der eine Haarbearbeitungsvorrichtung (5), insbesondere ein Borsten- und/oder Zinkenfeld (6), aufweist, sowie eine der Haarbearbeitungsvorrichtung (5) abgewandte Geräterückseite (8) und ferner eine lonenausbringvorrichtung (9) zum Ausbringen von Ionen auf das Haar, die zumindest eine Schalteinheit, eine lonen- quelle, einen lonenauslass (11) und eine den lonenauslass (11) umgebene Hülse (13, 170) aufweist, wobei das Haarpfelgegerät ferner eine Erdungsfläche (22) zur Abfuhr/Begrenzung von elektronischen Ladungen aufweist, welche an einem Gehäuseteil (13) in der Umgebung des lonenauslasses (11) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die lonenquelle relativ zum Potentialniveau der Erdungsfläche ein Potentialniveau von - 10 bis - 3 KV hat, die Hülse (13, 170) relativ zum Potentialniveau der Erdungsfläche ein Potentialniveau von - 2,5 bis - 1 KV oder von 20 % bis 50 % des Potentialniveaus der lonenquelle hat und die Geräterückseite (8) relativ zum Potentialniveau der Erdungsfläche ein Potentialniveau von - 500 bis - 100 V oder von 2 % bis 10 % des Potentialniveaus der lonenquelle hat.
2. Haarpflegegerät nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei die Schalteinheit gleiches Potentialniveau wie die Erdungsfläche hat.
3. Haarpflegegerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die genannte Geräterückseite (8) in der Umgebung des lonenauslasses (11), vorzugsweise auf einer Bauteilinnenseite, mit zumindest einer weiteren Erdungsfläche (122) versehen ist.
4. Haarpflegegerät nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei die weitere Erdungsfläche (122) an einem Gehäusebauteil (108) angeordnet ist, das in lonenaustrittsrich- tung betrachtet stromab des lonenauslasses (11) zu diesem benachbart angeordnet ist.
5. Haarpflegegerät einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei mindestens eine Erdungsfläche (22, 122) eine Metalloberfläche umfasst, die auf einen nichtleitenden, vorzugsweise aus Kunststoff bestehenden, Korpus- und/oder Gehäusewandungsteil des Funktionskopfes (4) und/oder des Gehäuseteils (13) in der Umgebung des lone- nauslasses (11) aufgebracht ist.
6. Haarpflegegerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei am Funktionskopf (4) eine weitere Erdungsfläche (21) angeordnet ist.
7. Haarpflegegerät nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei die Erdungsfläche (21) am Funktionskopf (4) die Haarbehandlungsvorrichtung (5) zumindest abschnittsweise, vorzugsweise ringförmig, umgibt und/oder unmittelbar an die Haarbearbeitungsvorrichtung (5) angrenzend angeordnet ist.
8. Haarpflegegerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Erdungsfläche (22) an dem den lonenauslass (11) umgebenden Gehäuseteil (13) angeordnet ist und am lonenauslass (9) eine Gehäuseoberfläche bildet, die ein Hochspannungselement (12) zur Abgabe der Ionen umgibt.
9. Haarpflegegerät nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei das den lonenauslass (11 ) umgebende Gehäuseteil (13) eine Mündungsseite (14), in die eine Austrittsöffnung (17) zum Austritt der Ionen vorgesehen ist, und zumindest eine weitere, geschlossene Gehäuseseite (16) aufweist, wobei die Erdungsfläche (22) an der geschlossenen Gehäuseseite vorgesehen ist.
10. Haarpflegegerät nach einem der beiden vorhergehenden Ansprüche, wobei das das den lonenauslass (11) umgebende Gehäuseteil (13) als Hülse ausgebildet ist.
11. Haarpflegegerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Mündungsseite (14) des lonenauslasses (11) frei von Gegenelektroden ausgebildet ist.
12. Haarpflegegerät nach dem Oberbegriff des Anspruches 1 oder einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der einzige lonenauslass (11) oder alle lonenauslässe (11) auf der der Haarbearbeitungsvorrichtung (5) abgewandten Geräterückseite (8) angeordnet sind.
13. Haarpflegegerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der zumindest eine lonenauslass (11) oder alle lonenauslässe (11) in einem Randbereich der Rück- seite des Funktionskopfs (4) angeordnet sind derart, dass eine über der Funktionskopfrückseite entstehende lonenwolke erzeugbar ist.
14. Haarpflegegerät nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei ein Energiespeicher, vorzugsweise in Form einer Batterie und/oder eines Akkus, zur Energieversorgung der lonenausbringvorrichtung (9) vorgesehen ist.
15. Haarpflegegerät nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei der Funktionskopf (4) und/oder die Haarbearbeitungsvorrichtung (5) von einem den Griff (3) bildenden Ge- rätegrundkorpus (2) lösbar befestigt ist. |
Haarpflegegerät mit optimierter lonenabgabe
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Haarpflegegerät mit einem Griff, einem mit dem Griff verbindbaren Funktionskopf, der eine Haarbearbeitungsvorrichtung, insbesondere ein Borsten- und/oder Zinkenfeld, aufweist, sowie einer lonenausbringvorrichtung zum Ausbringen von Ionen auf das Haar, die zumindest einen lonenauslass aufweist.
In jüngerer Zeit sind Haarpflegegeräte, insbesondere Haarbürsten, bekannt geworden, die neben ihrer primären Funktion, d.h. im Falle einer Haarbürste Kämmen, Bürsten und Formen des Haares, als Zusatzapplikation Ionen ausbringen. Derartige Ionen sind üblicherweise mit negativen Elektronen beladene Moleküle. Mit Hilfe einer solchen lonenapplikation kann das Haar und die Haarpflege verbessert werden, insbesondere kann ein statisches Aufladen der Haare und ein entsprechendes Abstehen der Haare vermieden werden.
Aus der US 2005/284495 ist eine Haarbürste bzw. ein Haartrockner mit integriertem Bürstenaufsatz bekannt, der auf einer von dem Borstenfeld abgewandten Geräterückseite sowie auf einer das Borstenfeld tragenden Gerätevorderseite jeweils einen lonenauslass aufweist, der Ionen in Richtung des Funktionskopfs austreten lässt.
Bei derartigen Haarpflegegeräten mit lonenapplikation sollen die Ionen einerseits natürlich gezielt auf das Haar ausgebracht werden, andererseits soll keine punktuelle, sondern eine möglichst gleichmäßig verteilte Beaufschlagung des Haars erfolgen. Der lonenaustrag wird dabei nicht nur durch unmittelbare mechanische Hindernisse, wie vor dem lonenauslass befindliche Haare oder eine im Weg liegende Hand des Benutzers, behindert, sondern auch durch elektrostatische Gegenfelder, die von stark negativ geladenen Bauteilen, die die negativ geladenen Ionen sozusagen abwehren, oder Bauteilen mit hohen positiven Ladungen, die eine anziehende Feldwirkung auf die Ionen haben, ausgehen können. Derartige Ladungen können beispielsweise an dem Borstenfeld selbst entstehen, wenn mit diesem durch die Haare gekämmt wird. Auch im Bereich des lonenauslasses können sich elektrostatische Felder am Gerätegehäuse bilden, die den lonenaustritt behindern können.
Ein weiterer zu verbessernder Aspekt bei vorbekannten Haarpflegegeräten der genannten Art ist die Benutzungssicherheit, die durch die vorgenannten starken Aufladungen am Gerät beeinträchtigt werden kann.
BESTATIGUNGSKOPIE
Hiervon ausgehend liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein verbessertes Haarpflegegerät der genannten Art zu schaffen, das Nachteile des Standes der Technik vermeidet und letzteren in vorteilhafter Weise weiterbildet. Insbesondere soll mit einfachen Mitteln ein gleichmäßiger, effizienter lonenaustrag auf das Haar erreicht werden, ohne aber die Benutzungssicherheit des Geräts zu beeinträchtigen.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch ein Haarpflegegerät gemäß Anspruch 1 gelöst. Bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
Es wird also vorgeschlagen, eine elektrostatische Aufladung und Gegenfelder zumindest an den Teilen des Haarpflegegeräts durch geeignete Gegenmaßnahmen zu beseitigen, die dem lonenaustrag auf das Haar im Weg stehen bzw. den lonenaustrag beeinträchtigen können. Ohne Beeinträchtigung durch solche elektrostatischen Gegenfelder kann eine gleichmäßig verteilte, nichtsdestotrotz jedoch gezielte und effiziente lonenbeaufschlagung des Haars auch mit einer nur einfachen Ausbildung der lonenausbringvorrichtung erreicht werden, die in einer einfachen Ausbildung der Erfindung mit nur einem einzigen lonenauslass auskommen kann. Erfindungsgemäß zeichnet sich das Haarpflegegerät dadurch aus, dass es eine der Haarbearbeitungsvorrichtung abgewandte Geräterückseite aufweist, sowie eine lonenausbringvorrichtung zum Ausbringen von Ionen auf das Haar, die zumindest eine Schalteinheit, eine lonenquelle, einen lonenauslass und eine den lonenauslass umgebene Hülse aufweist, wobei das Haarpfelgegerät ferner eine Erdungsfläche zur Abfuhr/Begrenzung von elektronischen Ladungen aufweist, welche an einem Gehäuseteil in der Umgebung des lonenauslasses angeordnet ist, wobei die lonenquelle relativ zum Potentialniveau der Erdungsfläche ein Potentialniveau von - 10 bis - 3 KV hat, die Hülse relativ zum Potentialniveau der Erdungsfläche ein Potentialniveau von - 2,5 bis -1 KV oder von 20 % bis 50 % des Potentialniveau der lonenquelle hat und die Geräterückseite relativ zum Potentialniveau der Erdungsfläche ein Potentialniveau von - 500 bis - 100 V oder von 2 % bis 10 % des Potentialniveau der lonenquelle hat.
Je nach Art des Haarpflegegerätes kann also die lonenquelle relativ zum Potentialniveau der Erdungsfläche ein Potentialniveau gewählt aus einem Bereich von minus (-) 10 Kilovolt (KV) bis - 8 KV oder von -8 KV bis -6 KV oder von -6 KV bis - 3 KV haben.
Die den lonenauslass umgebende Hülse kann in verschiedener Form ausgeführt sein. Sie kann beispielsweise zylinder- oder trichterförming sein. Sie kann ein recht guter elektrischer Leiter sein, so dass die Hülse fast das Potentialniveau einer anliegenden Erdungsfläche an-
nimmt oder sie kann ein schlechter Leiter sein, so dass trotz anliegender Erdung sich teilweise aufladen kann, ihre Aufladung aber durch die anliegende Erdung begrenzt wird. Die Hülse kann relativ zum Potentialniveau der Erdungsfläche ein Potentialniveau gewählt aus einem Bereich von minus (-) 2,5 Kilovolt (KV) bis - 2 KV oder von - 2 KV bis -1 ,5 KV oder - 1 ,5 KV bis -1 KV haben. Das Potentialniveau der Hülse sollte auf das Potentialniveau der lonenquelle abgestimmt sein. Das Potentialniveau der Hülse kann ein Potentialniveau gewählt aus einem Bereich von 50 % bis 40 % oder von 40 % bis 30 % oder von 30 % bis 20 % des Potentialniveaus der lonenquelle sein.
Die Gehäuserückseite kann ebenfalls in verschiedener Form ausgeführt sein. Sie kann ein guter elektrischer Leiter sein, so dass die Gehäuserückseite zumindest annähernd das Potentialniveau einer anliegenden Erdungsfläche annimmt oder sie kann eine schlechter Leiter sein, so dass trotz anliegender Erdung sich teilweise aufladen kann, ihre Aufladung aber durch die anliegende Erdung begrenzt wird. Die Gehäuserückseite kann relativ zum Potentialniveau der Erdungsfläche ein Potentialniveau gewählt aus einem Bereich von minus (-) 500 Volt (V) bis - 300 V oder von - 300 V bis -200 V oder -200 V bis -100 V haben. Das Potentialniveau der Gehäuserückseite sollte auf das Potentialniveau der lonenquelle abgestimmt sein. Das Potentialniveau der Gehäuserückseite kann ein Potentialniveau gewählt aus einem Bereich von 10 % bis 8 % oder von 8 % bis 5 % oder von 5 % bis 2 % des Potentialniveaus der lonenquelle sein.
Bei einem nichtleitenden oder zumindest nicht gut leitenden Gehäuseteil (wie der Gehäuserückseite oder der Hülse) kann das Potentialniveau des Gehäuseteils an verschiedenen Stellen verschieden sein. Das Potentialniveau ist dann am besten an einer Außenseite des Bauteils zu bestimmen. Im Rahmen der vorliegenden Erfindung genügt es, wenn das Potentialniveau an einer dem lonenstrom zugewandten Stelle auf der Außenseite des Bauteils in den oben genannten Bereichen liegt. Dieses Potentialniveau kann dann als das Potentialniveau des Bauteils gelten.
Ein optimale Potentialverteilung kann durch die Verteilung von Erdungsflächen am Haarpflegegerät und die Auswahl der Materialien insbesondere bezogen auf deren Leitfähigkeit beeinflußt werden.
Die Erdungsflächen, das heißt jeweils die erste Erdungsfläche, die zweite und weitere Erdungsflächen, allein oder zusammen, können dabei beliebig gestaltet sein. Sie können einen flächigen oder punktförmigen Kontaktbereich aufweisen, über den eine Abfuhr/Begrenzung
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von elektronischen Ladungen erfolgt. Sie können ferner eine Kontaktplatte aufweisen, die mit einer anderen Fläche, beispielsweiser einer Innenfläche oder Aussenfläche eines Kunststoffbauteils verbunden ist, beispielsweise durch Klebung. Die Kontaktfläche kann starr oder biegsam ausgeführt sein. Ferner können die Erdungsflächen eine elektrisch kontaktierte Schraube umfassen, die in einen Schraubdom im Plastikteil eingeschraubt ist.
Eine Erdungsfläche soll hierin dann als „in der Umgebung" eines anderen angeordnet gelten, wenn sie auf das andere Bauteil wirken kann, das heißt zur Abfuhr/Begrenzung von elektronischen Ladungen von diesem anderen Bauteil geeignet ist. Das Bauteil kann dazu direkt von der Erdungsfläche kontaktiert werden oder auch nur indirekt. Auch bei indirekter Kontaktierung sollte der Abstand zum Bauteil nicht mehr als 1 oder 5 oder 10 Millimeter betragen. Der Abstand kann von der elektrischen Leitfähigkeit des Bauteils oder zu überbrückender Bauteile abhängen.
Ferner kann der Funktionskopf und/oder ein Gehäuseteil in der Umgebung des lonenaus- lasses zumindest eine weitere Erdungsfläche zur Abfuhr/Begrenzung von elektrostatischen Ladungen aufweisen („dritte Erdungsfläche"). Eine derartige Erdungsfläche am Funktionskopf und/oder an einem den lonenauslass umgebenden Gehäuseteil verhindert bzw. begrenzt eine übermäßige Aufladung und dementsprechend elektrostatische Felder im Bereich des Funktionskopfs und im Bereich des lonenauslasses, die den lonenaustrag auf das Haar behindern könnten. Insbesondere können dabei sowohl am Funktionskopf als auch an dem Gehäuseteil in der Umgebung des lonenauslasses derartige Erdungsflächen vorhanden sein.
Die Erdungsfläche kann dabei grundsätzlich verschieden ausgebildet sein. Insbesondere kann die Erdungsfläche in Form einer Metalloberfläche ausgebildet sein, die auf einem nicht leitenden, vorzugsweise aus Kunststoff bestehenden Korpus- bzw. Gehäuseteil des Funktionskopfes und/oder des lonenauslasses aufgebracht ist. Der Korpus des Funktionsteils bzw. des lonenauslasses an sich kann also weiterhin als Kunststoffspritzgussteil oder in anderer Weise gefertigtes Kunststoffteil ausgebildet sein. Die Erdungsfläche in Form einer Metalloberfläche, die vorteilhafterweise auf einer Außenseite der genannten Korpusteile angeordnet und deren Außenoberfläche bilden kann, verhindert dabei nicht nur den lonenaustrag beeinträchtigende Felder, sondern erhöht auch die Betriebssicherheit des Haarpflegegeräts.
Alternativ oder zusätzlich zu einer Erdungsfläche auf der Außenseite eines Korpusteils kann in vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung auch auf einer Innenfläche eines Korpusteils
eine Erdungsfläche vorgesehen sein. Dabei kann die Anordnung auf der Innen- oder Außenseite je nach Bauteil unterschiedlich sein. Während die Erdungsfläche an dem genannten Funktionskopf und/oder an einem den lonenauslass umschließenden Auslassgehäuse vorteilhafterweise auf einer Außenfläche des entsprechenden Korpusteiles vorgesehen sein kann, bringt es andererseits besondere Vorteile mit sich, an einem weiteren Korpusteil in der Umgebung des lonenauslasses, insbesondere einem in Austrittsrichtung hinter dem Auslass liegenden Korpusteil, über dem sich die lonenwolke ausbreitet, eine Erdungsfläche bzw. - einrichtung auf der Innenfläche des entsprechenden Korpusteiles vorzusehen.
Hinsichtlich der Anordnung der Erdungsflächen können dabei verschiedene Ausführungen vorteilhaft sein. Am Funktionskopf kann eine vorteilhafte Anordnung darin bestehen, dass die Erdungsfläche mit der Haarbehandlungsvorrichtung, insbesondere dem Borsten- und/oder Zinkenfeld verbunden ist. Beispielsweise kann die Erdungsfläche sozusagen das Bett bilden, das die Borsten bzw. Zinken des Borstenfeldes oder das ggf. auch anders ausgebildete Bearbeitungswerkzeug der Haarbearbeitungsvorrichtung trägt. Alternativ oder zusätzlich zu dem vorgenannten Borsten- und/oder Zinkenfeld kann die Haarbearbeitungsvorrichtung beispielsweise auch eine Pflegefläche aus einem geeigneten Material, wie beispielsweise Keramik, zur Haarpflege aufweisen. Alternativ oder zusätzlich kann eine Heizfläche mit geeigneter Form, insbesondere einer glatten, konkaven und/oder konvex gerundeten Bearbeitungsfläche, vorgesehen sein
Auch hinsichtlich der Anordnung der Erdungsfläche am lonenauslass („erste Erdungsfläche") sowie in dessen Umgebung können verschiedene Ausbildungen vorteilhaft sein. Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung umfasst der lonenauslass einen vorzugsweise separaten Gehäusebaustein, der ein die Ionen abgebendes Hochspannungselement kästen- und/oder boxförmig umschließt und eine Mündungsseite aufweist, in der eine Auslassöffnung zum Austritt der von dem Hochspannungselement erzeugten Ionen vorgesehen ist. Vorteilhafterweise ist die vorgenannte Erdungsfläche auf einer der Nicht- Mündungsseiten des genannten Gehäusebausteins vorgesehen. Die Mündungsseite des Gehäusebausteins kann insbesondere gänzlich frei von Gegenelektroden ausgebildet sein. Die Erdungsfläche kann dabei auf einer an die Mündungsseite angrenzenden Seitenfläche des Auslassgehäuses angeordnet sein, die das vorgenannte, vorzugsweise dorn-, stift- oder spitzenförmige Hochspannungselement umfangsseitig umgibt. Alternativ oder zusätzlich kann eine Erdungsfläche auch an einer rückseitigen Auslassgehäusefläche vorgesehen sein, die der Mündungsseite gegenüberliegt.
Alternativ oder zusätzlich zu einer solchen Erdungsfläche am Auslassgehäuse kann auch ein zu dem lonenauslass benachbarter Gehäusebaustein und/oder eine in der Umgebung des lonenauslasses angeordnete Gehäusefläche mit einer Erdung („zweite Erdungsfläche") versehen sein. Insbesondere kann ein Gehäusebauteil stromab des lonenauslasses, über dem sich die lonenwolke ausbreitet bzw. ausbreiten soll, geerdet sein, wobei dieses Gehäusebauteil in der vorgenannten Weise vorteilhafterweise aus einem nicht leitenden Material bestehen und mit einer darauf aufgebrachten Erdungsfläche versehen sein kann. Die elektrische Erdung des Gehäusebauteils in der Umgebung des lonenauslasses kann dabei in einfachster Ausführungsform über eine elektrisch kontaktierte Schraube erfolgen, die in einen Schraubdom im Plastikteil eingeschraubt ist. Alternativ oder zusätzlich kann die elektrische Erdung über einen Andruck einer Metallelektrode erfolgen, die eine Erdungsfläche der vorgenannten Art bildet. Das genannte Gehäusebauteil bzw. die genannten Gehäusebauteile können dabei über einen Kontakt zum Massepotential der Spannungsschaltung des Geräts geerdet sein, wodurch eine elektrostatische Aufladung zwar nicht unmöglich ist, aber hinreichend begrenzt wird, um die durch die Aufladung entstehenden elektrischen Gegenfelder so klein zu halten, dass sie die Ausbreitung der Ionen aus dem lonenauslass nicht behindern.
Die elektrische Erdung des Gehäusebauteils, über dem sich die lonenwolke ausbreitet, erfolgt dabei vorteilhafterweise nicht im Sichtfeld der lonenwolke, sondern auf einer dem lonenauslass abgewandten Gehäusebauteilseite, insbesondere einer Innenfläche des Gehäusebauteils.
Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung und insbesondere der zweiten Erdungsfläche kann das Gerätegehäuse in einem Bereich, über dem sich die aus dem lonenauslass austretende lonenwolke ausbreitet, und/oder in der Umgebung des lonenauslasses mit einer lonenleit- bzw. lonensteuervorrichtung versehen sein. Eine Steuerung der Ionen kann hierbei in vorteilhafter Weise dadurch erreicht werden, dass in der Umgebung des lonenauslasses mehrere separate Gehäusebauteile vorgesehen werden, von denen zumindest eines geerdet wird und zumindest ein weiteres ungeerdet ausgebildet wird. Während das ungeerdete Gehäuseteil sich elektrisch aufladen und dadurch die Ionen ablenken kann, können sich die Ionen über den geerdeten, nichtleitenden Gehäusebauteilen ungehindert ausbreiten, so dass durch ein entsprechendes Muster von geerdeten und ungeerdeten Gehäusebauteilen die Ausbreitung der austretenden Ionen entsprechend gesteuert werden kann.
Je nach Anwendungsfall kann eine solche lonenleitvorrichtung unterschiedlich ausgebildet sein, um verschiedene Ausbreitungsmuster zu erzeugen. In bevorzugter Ausführungsform der Erfindung kann in der Umgebung des lonenauslasses ein zur Gerätelängsmittelebene symmetrisches Muster aus geerdeten und ungeerdeten Gehäusebauteilen vorgesehen sein, so dass eine insgesamt symmetrische lonenausbreitung erreicht wird. Alternativ kann jedoch auch eine von der Symmetrie bezüglich der Längsmittelebene abweichende Konfiguration getroffen werden, beispielsweise um gezielt ein Gerät für Rechtshänder oder ein Gerät für Linkshänder zu schaffen.
Alternativ oder zusätzlich zu der vorgenannten Ausbildung, die Erdungsfläche unmittelbar mit der Haarbearbeitungsvorrichtung zu verbinden, kann die Erdungsfläche am Funktionskopf („dritte Erdungsfläche") die Haarbehandlungsvorrichtung auch umfangsseitig zumindest abschnittsweise, vorzugsweise ringförmig umgeben und/oder unmittelbar an die Haarbehandlungsvorrichtung angrenzend angeordnet sein. Insbesondere kann ein Metallstreifen um die Haarbehandlungsvorrichtung herum am Funktionskopf als Erdungsfläche vorgesehen sein. Dabei kann die Haarbearbeitungsvorrichtung selbst, also beispielsweise das Borsten- und/oder Zinkenfeld, bzw. der Gehäusekorpus des Funktionskopfes selbst aus nicht leitendem Material bestehen. Vorteilhafterweise ist die Erdungsfläche am Funktionskopf nicht in unmittelbarer Nähe des zumindest einen lonenauslasses vorgesehen. Die Erdungsfläche kann vorteilhafterweise am Rand neben der Haarbearbeitungsvorrichtung im die Haarbearbeitungsvorrichtung tragenden Funktionskopf angeordnet sein.
In Weiterbildung der Erfindung wird auch das Gehäusepotential mit dem Körper des Anwenders elektrisch kontaktiert. In Weiterbildung der Erfindung kann der Griff des Haarpflegegeräts eine elektrisch leitende Kontaktfläche zur Ableitung von positiven Ladungen auf den jeweiligen Benutzer des Haarpflegegeräts aufweisen. Hierdurch wird der Anwender vor einer Aufladung geschützt. Die Abgabe von negativen Ionen kann nämlich den Anwender negativ aufladen. Durch die Kontaktfläche am Griff können andererseits positive Ladungen auf den Anwender übertragen werden, wodurch sich der Aufladungseffekt durch die negativen Ionen kompensiert. Dies ist insbesondere bei einer Ausbildung des Haarpflegegeräts ohne Netz- anschluss, insbesondere als Batterie- und/oder Akkugerät, von Vorteil. Bei einem solchen Nicht-Netzgerät bewirkt die Generation der negativen Ionen üblicherweise auch eine äquivalente Menge an positiver Ladung auf dem Gerät, da dem Gerät als Batterie- bzw. Akkugerät das Bezugspotential fehlt. Durch diese positive Ladung am Gerät kann über die vorgenannte elektrisch wirksame Kontaktfläche am Griff eine negative Aufladung des Anwenders kompensiert werden.
Durch die weitgehend beeinträchtigungsfreie lonenabgabe auf das Haar, die von den Erdungsflächen und die dadurch beseitigten bzw. beschnittenen Ladungsfelder am Gerät erreicht wird, kann eine besonders einfache Ausbildung der lonenausbringvorrichtung insbesondere hinsichtlich lonenauslassanordnung erreicht werden. In Weiterbildung der Erfindung kann dabei insbesondere vorgesehen sein, dass die lonenabgabe ausschließlich auf der Geräterückseite erfolgt, die von der die Primärfunktion des Haarpflegegeräts erbringenden Haarbearbeitungsvorrichtung abgewandt ist. überraschenderweise kann hierdurch eine gleichmäßig verteilte und trotzdem gezielt auf die Haare gerichtete lonenausbringung erreicht werden. Bislang wurde üblicherweise versucht, zumindest einen Teil der Ionen auf der Gerätevorderseite im Bereich des Haarbearbeitungswerkzeugs auszubringen, um sozusagen die Ionen direkt in den zu pflegenden Bereich einzubringen, da man davon ausgegangen ist, dass auf der Geräterückseite ausgebrachte Ionen mehr oder minder am Ziel, d.h. dem zu pflegenden Haar, vorbeigehen. Insbesondere in Verbindung mit den zuvor beschriebenen Erdungsflächen und der Beseitigung bzw. Begrenzung störender Ladungsfelder kann durch einen lonenaustrag auf der Geräterückseite eine besonders gleichmäßig verteilte und doch nahezu vollständige Ausbringung der Ionen auf die Haare erreicht werden, da die Haare üblicherweise eine - von den ausgebrachten Ionen zu kompensierende - positive Ladung aufweisen, die die Ionen anzieht. Dieser Effekt reicht aus, wenn keine stärkeren Störungsfelder am Haarpflegegerät vorhanden sind, die den lonenaustrag behindern würden. Durch die Anordnung des lonenauslasses bzw. aller lone- nauslässe auf der Geräterückseite erfolgt der lonenaustritt ohne mechanische Behinderungen durch eine Benutzerhand oder vor dem lonenauslass befindliche Haarsträhnen.
Grundsätzlich kann ein einziger lonenauslass ausreichend sein. Gegebenenfalls können auch mehrere lonenauslässe auf der Geräterückseite angeordnet sein. In beiden Fällen ist die Anordnung vorteilhafterweise symmetrisch zur Längsmittelebene des Haarpflegegeräts getroffen. Vorzugsweise ist der zumindest eine lonenauslass bzw. sind die mehreren lonenauslässe derart beschaffen, dass eine Hauptaustrittsrichtung der Ionen bzw. die Summe der Hauptaustrittsrichtungen der Ionen in die Ebene der Rückseitenfläche bzw. über die Fläche der Rückseite symmetrisch zur Längsmittelebene gerichtet ist. Die Hauptaustrittsrichtung des lonenauslasses ist dabei vorteilhafterweise im wesentlichen - grob gesprochen - parallel zur Rückseitenfläche ausgerichtet, so dass die Ionen im wesentlichen parallel zur Geräterückseite über diese hinweg austreten. Alternativ oder zusätzlich kann eine leicht spitzwinklig (nach oben) abgespreizte lonenabgabe vorgesehen sein. Dabei kann der lone-
nauslass in einem Winkel von vorzugsweise 0° bis 45°, vorzugsweise 0° bis 30°, zur Fläche der Rückseite geneigt sein.
Um eine gleichmäßige lonenverteilung auf dem Haar zu erreichen, ist der zumindest eine lonenauslass am Rand der Geräterückseitenfläche angeordnet, die der Haarbearbeitungsvorrichtung gegenüberliegt, so dass sich eine lonenwolke über der Rückseite des Funktionskopfes bildet.
Bei Anordnung nur eines einzigen lonenauslasses ist dieser vorteilhafterweise in der Längsmittelebene selbst angeordnet. Bei Anordnung von zwei lonenauslässen auf der Geräterückseite können diese von der Längsmittelebene beabstandet auf selber Höhe zueinander und vorzugsweise leicht zur Mittelebene hin geneigt angeordnet sein. Alternativ kann bei Anordnung zweier lonenauslässe auf der Geräterückseite eine gegenüberliegende Anordnung vorgesehen sein dergestalt, dass beide lonenauslässe an gegenüberliegenden Rändern der rückwärtigen Funktionskopffläche angeordnet und aufeinander gerichtet sind, so dass sie die Ionen sozusagen aufeinander zu austreten lassen.
Die Haarbearbeitungsvorrichtung kann fest mit dem Funktionskopf verbunden sein und kann auch fest in den Funktionskopf integriert sein. Alternativ kann die Haarbehandlungsvorrichtung vorteilhafterweise wechselbar an dem Funktionskopf montiert sein, so dass ein Funktionskopf mit verschiedenen Haarbearbeitungsvorrichtung verbindbar und nutzbar ist. Neben einem Borsten- oder Zinkenfeld kommen auch andere Haarbearbeitungsvorrichtung in Frage, so zum Beispiel: eine Wärmebehandlungseinrichtung, eine beheizbarer Haarglätter, eine Warmlufteinrichtung, etwa in der Form eine Haartrockners oder einer Warmluftbürste. Solche verschiedenen Haarbearbeitungsvorrichtung erfordern in der Regel verschiedene Arten der Handhandung und des Greifens des Gerätes, so dass es vorteilhaft ist, elektrisch leitende Flächen in der offenbarten Art anzubieten. Außerdem sollte der lonenstrom so abgegeben werden, dass er sowohl seiner Stärke, als auch seiner geometrischen Verteilung nach mit einer Vielzahl von Funktionsköpfen gut kompatibel ist.
Diese und weitere Merkmale der Erfindung gehen außer aus den Ansprüchen auch aus der nachfolgenden Beschreibung und/oder den zugehörigen Zeichnungen hervor, wobei die Merkmale in verschiedener Kombination und Unterkombination miteinander sowie einzeln ungeachtet ihrer Zusammenfassung in den Ansprüchen den Gegenstand der Erfindung bilden können. Die Erfindung wird nachfolgend anhand bevorzugter Ausführungsbeispiele und zugehöriger Zeichnungen näher erläutert. In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 : eine Draufsicht auf die Rückseite eines Haarpflegegeräts in Form einer Haarbürste nach einer vorteilhaften Ausführung der Erfindung, die den lonenauslass in der Längsmittelebene am Rand der Rückseite des Funktionskopfs zeigt,
Fig. 2: einen Längsschnitt durch die Haarbürste aus Fig. 1 entlang der dort eingetragenen Linie A-A, wobei eine Erdungsfläche am Funktionskopf unter dem dort vorgesehenen Zinkenfeld vorgesehen ist,
Fig. 3: eine Draufsicht auf die Vorderseite einer Haarbürste nach einer weiteren vorteilhaften Ausführung der Erfindung, bei der die Erdungsfläche am Funktionskopf in Form eines das Zinkenfeld am Rand umgebenden Metallstreifens vorgesehen ist,
Fig. 4: eine Draufsicht auf die Rückseite einer Haarbürste nach einer weiteren vorteilhaften Ausführung der Erfindung, die die Anordnung zweier lonenauslässe am Rand der Rückseite des Funktionskopfes symmetrisch zur Längsmittelebene zeigt,
Fig. 5: eine stirnseitige Ansicht der Haarbürste aus Fig. 4, die die zueinander aufgespreizten, im wesentlichen parallel zur Rückseitenfläche der Haarbürste verlaufenden Hauptaustrittsrichtungen der lonenauslässe zeigt,
Fig. 6: eine Draufsicht auf die Rückseite einer Haarbürste nach einer weiteren vorteilhaften Ausführung der Erfindung, bei der zwei lonenauslässe einander entgegengerichtet in der Längsmittelebene der Haarbürste vorgesehen sind,
Fig. 7: einen Längsschnitt der Haarbürste aus Fig. 6 entlang der dort eingetragenen
Linie A-A, die die unterschiedliche Neigung der lonenauslässe auf der Rückseite der Haarbürste zeigt,
Fig. 8: eine schematische, perspektivische Ansicht des lonenauslasses und seines Auslassgehäuses nach einer vorteilhaften Ausführung der Erfindung, bei der eine Bodenfläche des Auslassgehäuses als Erdungsfläche ausgebildet ist,
Fig. 9: eine stirnseitige Draufsicht auf die Mündungsseite des lonenauslasses aus Fig. 8,
Fig. 10: einen schematischen Längsschnitt durch den lonenauslass aus den beiden vorhergehenden Figuren,
Fig. 11 : eine perspektivische, schematische Darstellung eines lonenauslasses nach einer alternativen vorteilhaften Ausführung der Erfindung, bei der nur ein Teilbereich der Bodenseite des Auslassgehäuses als Erdungsfläche ausgebildet ist,
Fig. 12: eine schematische, perspektivische Darstellung eines lonenauslasses nach einer weiteren vorteilhaften Ausführung der Erfindung, bei der eine Seitenfläche des Auslassgehäuses teilweise als Erdungsfläche ausgebildet ist,
Fig. 13: eine schematische, perspektivische Ansicht eines lonenauslasses nach einer weiteren vorteilhaften Ausführung der Erfindung, bei der eine der Mündungsseite gegenüberliegende Rückseite des Auslassgehäuses als Erdungsfläche ausgebildet ist,
Fig. 14: eine schematische, perspektivische Darstellung eines lonenauslasses nach einer weiteren vorteilhaften Ausführung der Erfindung, bei der zwei gegenüberliegende Seitenflächen des Auslassgehäuses jeweils teilweise als Erdungsflächen ausgebildet sind,
Fig. 15: eine schematische, perspektivische Darstellung eines Haarpflegegeräts in Form einer Haarbürste nach einer weiteren vorteilhaften Ausführung der Erfindung mit einem lonenauslass auf eine Rückseite der Haarbürste, wobei das Gehäusebauteil des Geräts in der Umgebung des lonenauslasses geerdet ist, und
Fig. 16: eine schematische, perspektivische Darstellung eines Haarpflegegeräts ähnlich Fig. 15, wobei in der Umgebung des lonenauslasses auf der Rückseite des Geräts mehrere separate Gehäusebauteile vorgesehen sind, von denen nur eines geerdet und die anderen ungeerdet sind.
Das in den Figuren 1 und 2 dargestellte Haarpflegegerät 1 umfasst einen Gerätegrundkor- pus 2, der einen Griff 3 aufweist und in seinem Inneren bzw. an seiner Außenschale noch zu
beschreibende elektronische Einrichtungen aufweist. Der genannte Griff 3 trägt einen Funktionskopf 4, der als Haarbearbeitungsvorrichtung 5 auf der Gerätevorderseite 7 ein Borstenfeld 6 trägt. Es versteht sich jedoch, dass auch andere Haarbearbeitungswerkzeuge, wie beispielsweise Heizstäbe oder Haarformelemente oder ggf. auch ein Gebläseausgang, vorgesehen sein können, wenn das Haarpflegegerät als Haarformgerät und/oder Haartrockner ausgebildet ist. Die genannten Haarbearbeitungswerkzeuge können ggf. auch miteinander kombiniert werden.
Die genannte Haarbearbeitungsvorrichtung 5 kann fest in den Funktionskopf 4 integriert sein. Alternativ kann die Haarbearbeitungsvorrichtung 5 vorteilhafterweise wechselbar an dem Funktionskopf 4 montiert sein, so dass ein Funktionskopf 4 mit verschiedenen Haarbearbeitungsvorrichtungen 5 ausrüstbar und nutzbar ist.
Vorteilhafterweise kann das Haarpflegegerät 1 dabei einen modularen Aufbau mit mehreren aneinandersetzbaren Bausteinen besitzen, wobei insbesondere der ganze Funktionskopf 4 und/oder in der genannten Weise die Haarbearbeitungsvorrichtung 5 von dem Gerätegrund- korpus 2 separat ausgebildet sein kann. Hierbei können zwischen den verschiedenen Bausteinen vorteilhafterweise formschlüssig wirkende Verbindungsmittel beispielsweise in Form von Rastzungen und -taschen vorgesehen sein, die ein werkzeugfreies Abnehmen und Wiederaufsetzen der Bausteine ermöglichen.
Wie Figur 1 und 2 zeigen, ist weiterhin an dem Gerätegrundkorpus 2 auf dessen der Haarbearbeitungsvorrichtung 5 abgewandten Geräterückseite 8 eine lonenausbringvorrichtung 9 vorgesehen, die einen lonenemitter umfasst, der im Innenraum des Gerätegrundkorpus 2 angeordnet und/oder ein im lonenauslass 11 angeordnetes Hochspannungselement 12 zur Abgabe der Ionen aufweisen kann. Das genannte Hochspannungselement 12 kann dabei in einem kästen- bzw. mantelartigen Auslassgehäuse 13 angeordnet sein, dessen Wandung auf einer Mündungsseite 14 eine Austrittsöffnung 17 aufweist, durch die die abgegebenen Ionen austreten können.
In der gezeichneten Ausführungsform ist der lonenauslass 11 düsenförmig bzw. diffusorartig ausgebildet und bewirkt einen gerichteten lonenaustritt, vgl. Figur 2. Vorteilhafterweise ist dabei der lonenauslass 11 auf der Geräterückseite 8 angeordnet, die dem Borstenfeld 6 gegenüberliegt bzw. von diesem abgewandt ist und sozusagen den Rücken der Haarbürste bildet. Vorteilhafterweise ist dabei der lonenauslass 11 in der Längsmittelebene 18 angeordnet, welche die Zeichenebene der Figur 2 bildet, wobei vorteilhafterweise der lonenauslass
11 mit seiner Hauptaustrittsrichtung 19 leicht spitzwinklig zur rückseitigen Geräteoberfläche geneigt und von dieser weggerichtet ist, vgl. Figur 2, wobei der Neigungswinkel vorteilhafterweise zwischen 0° und 45° beträgt und in der gezeichneten Ausführungsform vorteilhafterweise etwa zwischen 20° und 30° betragen kann. Wie die Figuren 1 und 2 zeigen, ist der lonenauslass 11 dabei am Rand der Rückseitenfläche des Funktionskopfes, die dem Borstenfeld 6 gegenüberliegt, angeordnet, so dass die aus dem ionenauslass 11 austretenden Ionen eine lonenwolke über der Rückseite des Funktionskopfs 4 bilden. Insbesondere kann der lonenauslass 11 dabei, wie Figur 1 zeigt, etwa - grob gesprochen - im übergangsbereich zwischen dem Griff 3 und dem Funktionskopf 4 angeordnet sein.
Im Inneren des Gerätegrundkorpus 2 ist eine nicht eigens gezeigte Energieversorgungseinheit untergebracht, die vorzugsweise in Form einer Batterie- oder Akkueinrichtung ausgebildet sein kann. Vorteilhafterweise ist das Haarpflegegerät 1 energieautark ausgebildet, d.h. es besitzt kein permanentes Netzteil, welches Strom aus der Steckdose liefern würde. Selbstverständlich kann ein Netzkabel angesteckt werden, um die Akkus im Inneren des Gerätegrundkorpus 2 zu laden. über die genannte Energieversorgungseinheit wird die lone- nausbringvorrichtung 9 gespeist, um die lonengenerierung zu bewirken.
Wie Figur 2 zeigt, ist das Haarpflegegerät 1 vorteilhafterweise mit einer Erdungsvorrichtung 20 versehen, um unerwünschte Geräteaufladungen zu vermeiden, Beeinträchtigungen des lonenaustritts zu vermeiden und die Sicherheit des Gerätebetriebs zu verbessern. In der gezeichneten Ausführungsform gemäß Figur 2 kann die Erdungsvorrichtung 20 im Bereich des Funktionskopfes 4 eine Erdungsfläche 21 aufweisen („dritte Erdungsfläche"), die den Aufbau hoher Ladungsfelder im Bereich des Funktionskopfes 4, insbesondere im Bereich der Haarbearbeitungsvorrichtung 5, unterbindet. In der Ausführung gemäß Figur 2 ist die Erdungsfläche 21 unmittelbar mit der Haarbearbeitungsvorrichtung 5 verbunden, wobei sie als Träger ausgebildet ist und unter der Haarbearbeitungsvorrichtung 5 sitzt, die darauf befestigt ist, vgl. Figur 2. Die Erdungsfläche 21 besteht dabei vorteilhafterweise aus einer Metalloberfläche und/oder einer Metallbeschichtung, die auf dem im übrigen aus Kunststoff ausgebildeten Funktionskopfkorpus aufgebracht ist. Die Erdungsfläche 21 kann mit dem Gerätepotential, insbesondere im Inneren des Gerätes angeordneten Massebausteinen, verbunden sein.
Alternativ oder zusätzlich kann die funktionskopfseitige Erdungsfläche 21 auch einen am Rand des Borstenfeldes 6 angeordneten Metalloberflächenkorpus, vorzugsweise in Form eines Metallstreifens, aufweisen, der das Borstenfeld 6 ringförmig umgibt, oder, wie in Figur
3 dargestellt, U-förmig von drei Seiten her umschließt. Das Borstenfeld 6 und der restliche Korpus des Funktionskopfes 4 kann nichtleitend ausgebildet, insbesondere aus Kunststoff gefertigt sein. Im Falle einer Erdungsfläche 21 am Rand des Borstenfeldes 6 gemäß Figur 3 umgibt die Erdungsfläche 21 einen ausreichenden Teil des Borstenfeldes 6, um dort entstehende Ladungen in ausreichendem Maße zu kompensieren. Vorteilhafterweise wird sich der Metallstreifen entlang zumindest 50 % des Umfangs der Haarbearbeitungsvorrichtung 5 erstrecken.
Wie die Figuren 4 und 5 zeigen, kann das Haarpflegegerät 1 auf seiner Geräterückseite 8 auch mehrere lonenauslässe 11 aufweisen, wobei in der gezeichneten Ausführungsform gemäß den Figuren 4 und 5 zwei lonenauslässe 11 vorgesehen sind, die in Längsrichtung des Geräts betrachtet auf selber Höhe angeordnet und bezüglich der Längsmittelebene 18 symmetrisch zueinander positioniert sind. Vorteilhafterweise sind die lonenauslässe 11 dabei am Rand der Funktionskopfrückseite angeordnet, wobei sie unter einem Winkel von größenordnungsmäßig 60° bis 120°, vorzugsweise etwa 90°, zueinander geneigt sind, um eine gleichmäßig verteilte lonenwolke zu erzeugen. In der gezeichneten Ausführungsform sind dabei die lonenauslässe 11 mit ihrer Hauptaustrittsrichtung 18 parallel zur Oberfläche der Geräterückseite 8 ausgerichtet, so dass die Ionen im wesentlichen parallel zur Funktionskopfrückseite austreten. In der gezeichneten Ausführung lassen die lonenauslässe 11 dabei die Ionen in divergierenden Richtungen austreten, um über dem Funktionskopf 4 bzw. dessen Rückseite eine lonenwolke gleichmäßig zu verteilen.
Alternativ zu der Ausführung gemäß den Figuren 4 und 5 können auch mehrere lonenauslässe 11 in der Längsmittelebene 18 angeordnet sein, vgl. Figuren 6 und 7. Vorteilhafterweise sind dabei die beiden lonenauslässe 11 einander entgegengerichtet, wobei sie auf gegenüberliegenden Seiten in Randbereichen der Funktionskopfrückseite angeordnet sind, vgl. Figuren 6 und 7, um eine über der Funktionskopfrückseite entstehende lonenwolke austreten zu lassen.
Vorteilhafterweise können dabei die beiden lonenauslässe 11 zur Oberfläche der Geräterückseite unterschiedlich geneigt sein. Während der eine lonenauslass mit seiner Hauptaustrittsrichtung 18 im wesentlichen parallel zur Oberfläche der Geräterückseite 8 ausgerichtet ist, ist der andere lonenauslass 11 zur genannten Oberfläche der Geräterückseite leicht spitzwinklig geneigt, vorzugsweise unter einem Winkel von 0° bis 40°, insbesondere 10° bis 30°. Wie die Figuren 6 und 7 zeigen, kann es dabei besonders vorteilhaft sein, wenn der im übergangsbereich zwischen dem Griff 3 und dem Funktionskopf 4 angeordnete lonenaus-
lass 11 leicht geneigt ist, während der an dem vom Griff 3 abgewandten Ende der Funktionskopfrückseite angeordnete lonenauslass 11 parallel zur Geräterückseite 8 angeordnet sein kann.
Wie die Figuren 8 bis 10 zeigen, umfasst die vorgenannte Erdungsvorrichtung 20 dabei vorteilhafterweise auch eine dem lonenauslass 11 zugeordnete Erdungsfläche 22 („erste Erdungsfläche"). Insbesondere ist dabei diese Erdungsfläche 22 auf einer Gehäuseaußenfläche des Auslassgehäuses 13 vorgesehen, das den lonenemitter bzw. dessen Hochspannungselement 12 umgibt. Wie Figur 8 am besten zeigt, umfasst das - grob gesprochen - kastenförmige Auslassgehäuse 13 eine eine Stirnseite bildende Mündungsseite 14, in der eine Austrittsöffnung 17 für den Austritt der abgegebenen Ionen vorgesehen ist. Das Hochspannungselement 12 ist zentral im Auslassgehäuse 13 angeordnet und endet kurz vor der genannten Austrittsöffnung 17 im Inneren des Auslassgehäuses 13, vgl. Figur 10. Das Hochspannungselement 12 umfaßt typischerweise einen Draht oder besteht aus einem solchen, welcher in der Regel in einer isolierenden Hülle geführt wird, während das Auslassgehäuse in der Regel aus einem anderen, dritten Material, beispielsweise aus Kunststoff besteht (die schematische Figur 10 macht Materialunterschiede nicht offenbar).
In der Ausführungsform gemäß den Figuren 8 bis 10 ist dabei eine - bezogen auf das Hochspannungselement 12 umfangsseitige - Seitenfläche 16 mit der Erdungsfläche 22 versehen. Dies kann gemäß den Figuren 8 bis 10 eine Bodenseite des Auslassgehäuses 13 sein, die dem Gerätegrundkorpus 2 zugewandt ist. Alternativ oder zusätzlich kann dies auch eine Seitenwandfläche 16 des Auslassgehäuses 13 sein, wie dies Figur 12 zeigt.
Gemäß den Figuren 8 bis 10 ist die gesamte Bodenseite des Auslassgehäuses 13 als Erdungsfläche 22 insbesondere in Form einer Metalloberfläche ausgebildet, wobei der Gehäusekorpus im übrigen nicht leitend ausgebildet und insbesondere aus Kunststoff gefertigt sein kann. Wie Figur 11 zeigt, kann die entsprechende Fläche - im Falle der Figur 11 die bodenseitige Seitenfläche - des Auslassgehäuses 13 auch nur abschnittsweise mit der Erdungsfläche 22 versehen sein, d.h. die Erdungsfläche 22 muss nicht zwangsweise die gesamte Seitenfläche bedecken, vgl. Figur 11.
Auch bei der Ausführung gemäß Figur 12 ist nur etwa die Hälfte der Seitenfläche 16 als Erdungsfläche 22 ausgebildet.
Wie Figur 13 zeigt, kann auch die Rückseite des Auslassgehäuses 13, die der Mündungsseite 14 gegenüberliegt, als Erdungsfläche 22 ausgebildet sein.
Eine weitere Ausführung zeigt Figur 14. Hier sind einander gegenüberliegende Seitenflächen 16 des Auslassgehäuses 13 mit jeweils einer Erdungsfläche 22 versehen, wobei diese in der gezeichneten Ausführungsform nur in Form eines die Seitenflächen 16 teilweise bedeckenden Streifens ausgebildet sind.
Ein Haarpflegegerät 1 nach einer weiteren Ausführung der Erfindung zeigt Fig. 15. Soweit nicht anders beschrieben, kann dieses Haarpflegegerät den vorhergehenden Ausführungsformen entsprechen, wobei für entsprechende Bauteile entsprechende Bezugsziffern in Fig. 15 verwendet sind. Im Wesentlichen unterscheidet sich das Haarpflegegerät gemäß Fig. 15 von den vorhergehenden dadurch, dass die gesamte Rückseite des Funktionskopfes geerdet ist. Der Gehäusebauteil 108, der den Rücken des Funktionskopfes 4 bildet und den lo- nenauslass 11 umgibt, besteht an sich aus nicht leitendem Material, insbesondere aus Plastik, so dass sich das Gehäusebauteil 108 an sich elektrostatisch aufladen kann. Das genannte Gehäusebauteil 108 ist jedoch über einen Kontakt zum Massepotential der Hochspannungsschaltung geerdet, wodurch die elektrostatische Aufladung zwar nicht unmöglich, aber hinreichend begrenzt wird, so dass die durch Aufladung entstehenden elektrischen Gegenfelder so klein sind, dass sie die Ausbreitung der Ionen aus dem lonenauslass nicht behindern. Die elektrische Erdung kann hierbei über die Erdungsfläche 122 („zweite Erdungsfläche") erfolgen. Die Erdungsfläche 122 kann hierbei auch als eine elektrisch kontaktierte Schraube in einem Schraubdom in dem Gehäusebauteil 108 ausgebildet sein. Alternativ oder zusätzlich kann ein Andruck einer Metallelektrode auf das Gehäusebauteil 108 vorzugsweise auf dessen Innenseite aufgebracht sein. In beiden Fällen wird also eine mit dem Massepotential verbundene Erdungsfläche an dem Gehäusebauteil 108 vorgesehen, um dessen elektrostatische Aufladung zu verhindern bzw. zu unterdrücken.
Wie Fig. 15 zeigt, erstreckt sich das geerdete Gehäusebauteil 108 in der Umgebung des lonenauslasses 11 im Wesentlichen über die gesamte rückwärtige Gerätekorpusoberfläche bzw. deren Abschnitt, über dem sich die aus dem lonenauslass 11 austretende lonenwolke ausbreitet. Der geerdete Gehäusebauteil 108 erstreckt sich dabei von einer der Mündungsseite 14 des lonenauslasses 11 abgewandten Hinterseite des lonenauslasses 11 beginnend insbesondere großflächig bis vor dem lonenauslass 11 , d.h. in Austrittsrichtung der Ionen aus dem genannten lonenauslass 11 betrachtet stromab des genannten lonenauslasses 11 , vgl. Fig. 15. Der lonenauslass 11 bildet sozusagen eine Insel in der Oberfläche des geerde-
ten Gehäusebauteiles 108, wobei der größere Teil Gehäusebauteiles 108, in der gezeichneten Ausführung mehr als zwei Drittel des Gehäusebauteils 108, auf der Austrittsseite des lonenauslasses 11 liegt, vgl. Fig. 15.
Der genannte lonenauslass 11 ist dabei in den genannten Gehäusebauteil 108 integriert, insbesondere wölbt sich Letzterer domförmig auf, um Platz für die Austrittsöffnung 17 des lonenauslasses 11 zu schaffen, die in der gezeichneten Ausführungsform von einer Hülse 170 vorzugsweise aus Plastik gebildet wird, die den lonenemitter auslassseitig umschließt, vgl. Fig. 15.
Anstelle der in Fig. 15 gezeigten vollflächigen Erdung des Gehäusebauteiles im Austrittsbereich des lonenemitters 10 können, wie dies Fig. 16 zeigt, in der Umgebung des lonenauslasses 11 auch mehrere, separate Gehäusebauteile 108 a und 108 b vorgesehen sein, von denen zumindest eines geerdet ist, während zumindest ein anderes nicht geerdet ist. Die nicht geerdeten Teile können sich elektrostatisch aufladen, wodurch die Ionen abgelenkt werden. Im Gegensatz hierzu können sich die Ionen über den geerdeten Teilen unbeeinträchtigt ausbreiten, so dass insgesamt eine Steuerung der lonenwolke erreicht wird. Das Muster aus geerdeten und nicht geerdeten Gehäusebauteilen in der Umgebung des lonenauslasses 11 bildet insofern eine lonenleitvorrichung.
Wie Fig. 16 zeigt, kann diese lonenleitvorrichtung bzw. das Muster aus geerdeten und ungeerdeten Gehäusebauteilen 108 a und 108 b vorteilhafterweise symmetrisch zur Längsmittelebene 18 des Haarpflegegeräts 1 angeordnet sein bzw. ausgebildet sein. Konkret zeigt Fig. 16 einen zentralen, sich von dem lonenauslass 11 weg trapezförmig erweiternden Gehäusebauteil 108 a, der in der zuvor genannten Weise geerdet ist. Dieser zentrale, streifenförmige Gehäusebauteil 108 a wird rechts und links von zwei seitlichen Gehäusebauteilen 108 b flankiert, die ungeerdet bleiben und sich somit elektrostatisch aufladen können. Bei diesem Ausführungsbeispiel bildet die lonenleitvorrichtung sozusagen einen Austrittskanal bzw. -korridor, der einen zielgerichteten lonenaustritt zulässt und ein zu starkes seitliches Ausbreiten unterdrückt. Je nach Anwendungsfall können jedoch auch andere Muster von geerdeten bzw. ungeerdeten Gehäusebauteilen vorgesehen werden, um eine je nach Anwendungsfall passende Steuerung der Ausbreitung der lonenwolke zu erreichen.
