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Patent Searching and Data


Title:
HAIR IRON
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2011/110403
Kind Code:
A1
Abstract:
The present invention relates to a hair iron (1), in particular a straightener, having two arms (2, 3) which are mounted one on the other such that they can pivot, wherein an ironing plate (4, 5) is arranged on each of the two arms (2, 3), it being possible for at least one of said ironing plates to be heated. In this case, it is essential to the invention that at least one of the ironing plates (4, 5) is mounted in a spring-elastic manner by means of a spring device (6), and that the spring device (6) has a constant spring characteristic in a predefined region (D), so that a preferably constant compressive force (F) can be exerted on the hair (8) when the hair iron (1) is used.

Inventors:
JOBST, Thomas (Kraiburgerstr. 22, Oberflossing, 84570, DE)
SCHÖNFELDER, Thomas (Hofweg 6a, Marquartstein, 83250, DE)
Application Number:
EP2011/052117
Publication Date:
September 15, 2011
Filing Date:
February 14, 2011
Export Citation:
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Assignee:
BSH BOSCH UND SIEMENS HAUSGERÄTE GMBH (Carl-Wery-Str. 34, München, 81739, DE)
JOBST, Thomas (Kraiburgerstr. 22, Oberflossing, 84570, DE)
SCHÖNFELDER, Thomas (Hofweg 6a, Marquartstein, 83250, DE)
International Classes:
A45D1/04; A45D2/00
Attorney, Agent or Firm:
BSH BOSCH UND SIEMENS HAUSGERÄTE GMBH (83 01 01, München, 81701, DE)
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Claims:
Patentansprüche

1. Haarglätter (1 ), insbesondere ein Straightener, mit zwei schwenkbar aneinander gelagerten Armen (2,3), wobei an den beiden Armen (2,3) jeweils eine Glättplatte (4,5) angeordnet ist, von denen zumindest eine beheizbar ist,

dadurch gekennzeichnet,

- dass zumindest eine der Glättplatten (4,5) über eine Federeinrichtung (6) federelastisch gelagert ist,

- dass die Federeinrichtung (6) in einem vordefinierten Bereich (D) eine konstante Federkennlinie aufweist, sodass bei der Anwendung des Haarglätters (1 ) eine vorzugsweise konstante Druckkraft (F) auf die Haare (8) ausgeübt werden kann.

2. Haarglätter nach Anspruch 1 ,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Federeinrichtung (6) vorgespannt ist.

3. Haarglätter nach Anspruch 1 oder 2,

dadurch gekennzeichnet,

dass eine Anzeigeeinrichtung (7) vorgesehen ist, die ein akustisches und/oder optisches Signal erzeugt, sofern zumindest eine federelastische Glättplatte (4,5) belastet ist.

4. Haarglätter nach Anspruch 3,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Anzeigeeinrichtung (7) eine Leuchteinrichtung (9) aufweist und zumindest bei geschlossenem Haarglätter (1 ) ein Lichtsignal erzeugt.

5. Haarglätter nach Anspruch 3 oder 4,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Anzeigeeinrichtung (7) eine Leuchteinrichtung (9) aufweist und folgende Lichtsignale erzeugen kann,

- blaues Licht, sofern der Haarglätter (1 ) geöffnet ist,

- grünes Licht, sofern der Haarglätter (1 ) geschlossen ist und der vordefinierte

Bereich (D) weder unterschritten noch überschritten wird,

- rotes Licht, sofern der vordefinierte Bereich (D) überschritten wird.

Haarglätter nach einem der Ansprüche 1 bis 5,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Anzeigeeinrichtung (7) eine Akustikeinrichtung aufweist und ein akustisches Signal erzeugen kann, sofern der Haarglätter (1 ) geschlossen ist und der vordefinierte Bereich (D) weder unterschritten noch überschritten wird, und/oder ein weiteres akustisches Signal, sofern der vordefinierte Bereich (D) überschritten wird.

Haarglätter nach einem der Ansprüche 1 bis 6,

dadurch gekennzeichnet,

dass ein Anschlag (14) vorgesehen ist, der eine Schließbewegung des Haarglätters (1 ) begrenzt.

Description:
Haarglätter

Die vorliegende Erfindung betrifft einen Haarglätter, insbesondere einen sogenannten Straightener, mit zwei schwenkbar aneinander gelagerten Armen, gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 .

Aus der EP 1 030 571 B1 ist ein Haarglätter mit einem Griffteil, einem Heizteil zum

Erwärmen der Haare und einem Halteteil bekannt, der in einen geöffneten und einen geschlossenen Zustand überführbar ist, wobei die Haare beim Betrieb des Haarglätters zwischen dem Heizteil und dem Halteteil eingelegt werden. Darüber hinaus ist ein

Druckteil zum Erzeugen einer Andruckkraft auf die Haare vorgesehen, das zwischen dem Heizteil und dem Halteteil angeordnet ist und das federelastisch an dem Haarglätter gehalten ist.

Aus der JP 2-25902 ist ein weiterer gattungsgemäßer Haarglätter bekannt.

Bei derzeit üblichen Haarglättern besteht oftmals das Problem, dass bei deren

Anwendung ein konstanter Druck, der üblicherweise das beste Frisierergebnis liefern würde, vom Anwender nicht oder zumindest nicht konstant aufgebracht werden kann. Vielmehr ist der Druck auf die Haare beim Haarglätten abhängig von der Betätigung durch den Anwender, wobei ein zu hoher Druck zu Schäden am Haar führen kann, während ein zu geringer Druck zu einem schlechten Frisierergebnis führt.

Die vorliegende Erfindung beschäftigt sich deshalb mit dem Problem, für einen

Haarglätter der gattungsgemäßen Art, eine verbesserte oder zumindest eine alternative Ausführungsform anzugeben, die insbesondere den Gebrauch des Haarglätters auch für Ungeübte erleichtert.

Dieses Problem wird erfindungsgemäß durch den Gegenstand des unabhängigen

Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche. Die vorliegende Erfindung beruht auf dem allgemeinen Gedanken, einen an sich bekannten Haarglätter mit zwei schwenkbar aneinander gelagerten Armen, so

auszubilden, dass bei der Benutzung des Haarglatters unabhängig von der Druckkraft des Anwenders eine konstante und vordefinierte Druckkraft auf die Haare ausgeübt und dadurch eine optimales Frisierergebnis erzielt werden kann. An den beiden schwenkbar aneinander gelagerten Armen befindet sich dabei üblicherweise jeweils eine Glättplatte, von denen zumindest eine beheizbar ist. Wenigstens eine dieser Glättplatten,

vorzugsweise jedoch beide, ist über eine Federeinrichtung federelastisch gelagert ist, wobei die Federeinrichtung in einem vordefinierten Bereich eine konstante Federkennlinie aufweist, sodass bei der üblichen Anwendung des Haarglätters eine vorzugsweise konstante Druckkraft auf die Haare ausgeübt werden kann und zwar unabhängig von der vom Anwender tatsächlich aufgebrachten Druckkraft. Mit dem erfindungsgemäßen Haarglätter ist es somit selbst für Ungeübte möglich, diesen richtig einzusetzen und ein optimales Frisierergebnis zu erhalten. Bei einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung, ist die Federeinrichtung vorgespannt. Hierdurch kann ein üblicherweise vorhandener Anstieg der Federkennlinie zu Beginn der Belastung der Glättplatten vorweggenommen werden, so dass die für ein optimales Frisierergebnis erforderliche Druckkraft sofort zur Verfügung steht. In diesem Fall beginnt der Bereich mit der konstanten Federkraft bereits unmittelbar zu Beginn der Belastung. Selbstverständlich kann dabei die Federeinrichtung mehrere einzelne Federn aufweisen, die alle die charakteristische Federkennlinie aufweisen.

Zweckmäßig ist eine Anzeigeeinrichtung vorgesehen, die ein akustisches und/oder optisches Signal erzeugt, sofern zumindest eine federelastische Glättplatte belastet ist. Hierdurch kann der Anwender sofort darüber informiert werden, dass der Haarglätter in Betrieb ist. Zur Verfeinerung kann die Anzeigeeinrichtung eine Leuchteinrichtung aufweisen, die folgende Lichtsignale erzeugen kann: Ein blaues Licht, sofern der

Haarglätter geöffnet ist, ein grünes Licht, sofern der Haarglätter geschlossen ist und der vordefinierte Bereich weder unter noch überschritten wird, sowie ein rotes Licht, sofern der vordefinierte Bereich überschritten wird. Bei grünem Licht ist sich somit der Benutzer sicher, dass er die für ein optimales Frisierergebnis entsprechende Druckkraft auf die Haare ausübt, wogegen er bei einem roten Licht sofort erkennt, dass die von ihm auf den Haarglätter ausgeübte Druckkraft zu hoch ist, was zu einer Schädigung der Haare führen kann. Zusätzlich oder alternativ hierzu kann die Anzeigeeinrichtung eine

Akustikeinrichtung aufweisen, welche in der Lage ist, ein akustisches Signal zu erzeugen, sofern der Haarglätter geschlossen ist und der vordefinierte Bereich weder unterschritten noch überschritten wird, und/oder die in der Lage ist, ein weiteres oder alternatives akustisches Signal zu erzeugen, sofern der vordefinierte Bereich überschritten wird. Eine derartige Akustikeinrichtung ist insbesondere dann vorteilhaft, wenn der Anwender beim Benutzen des Haarglätters an den eigenen Haaren keinen direkten Sichtkontakt zu diesem hat und dadurch die beispielsweise von der Leuchteinrichtung ausgesendeten Signale nicht erkennen könnte. Eine derartige Akustikeinrichtung kann beispielsweise ein kostengünstiger und kleiner elektronischer Lautsprecher sein, der lediglich in der Lage sein muss, ein für den Anwender des Haarglätters verständliches Signal zu erzeugen.

Weitere wichtige Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den

Unteransprüchen, aus den Zeichnungen und aus der zugehörigen Figurenbeschreibung anhand der Zeichnungen.

Es versteht sich, dass die vorstehend genannten und die nachstehend noch zu erläuternden Merkmale nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar sind, ohne den Rahmen der vorliegenden Erfindung zu verlassen.

Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und wird in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert, wobei sich gleiche

Bezugszeichen auf gleiche oder ähnliche oder funktional gleiche Bauteile beziehen. Dabei zeigen, jeweils schematisch,

Fig. 1 eine Schnittdarstellung durch einen erfindungsgemäßen Haarglätter,

Fig. 2 eine mögliche Federkennlinie einer Feder oder federelastischen Lagerung einer

Glättplatte des Haarglätters, eine mögliche Ausführungsform einer Sensoreinrichtung bei geöffnetem

Haarglätter, Fig. 3b eine Darstellung wie in Fig. 3a, jedoch bei geschlossenem Haarglätter.

Entsprechend der Fig. 1 , weist ein erfindungsgemäßer Haarglätter 1 , der üblicherweise als Straightener bezeichnet wird, zwei schwenkbar aneinander gelagerte Arme 2 und 3 auf, wobei an den beiden Armen 2, 3 jeweils eine Glättplatte 4, 5 angeordnet ist.

Zumindest eine dieser Glättplatten 4, 5 ist dabei insbesondere elektrisch beheizbar.

Selbstverständlich ist dabei auch vorstellbar, dass die Glättplatte 4 und/oder die

Glättplatte 5 einen integralen Bestandteil des jeweiligen Arms 3, 2 bilden und nicht wie in dem in Fig. 1 dargestellten Beispiel aufgesetzt sind. Um eine vergleichsweise leichte und gleichzeitig richtige Anwendung des Haarglätters 1 sicherstellen zu können, ist zumindest eine der Glättplatten 4,5, vorzugsweise jedoch beide, über eine Federeinrichtung 6 federelastisch gelagert, wobei die Federeinrichtung 6 in einem vordefinierten Bereich D (vgl. Fig. 2) eine konstante Federkennlinie aufweist, sodass bei der Anwendung des Haarglätters 1 eine vorzugsweise konstante Druckkraft F auf die Haare 8 ausgeübt werden kann. Die Federeinrichtung 6, bzw. einzelne Federn 13 der Federeinrichtung 6 sind dabei vorgespannt, so dass ein Wegbereich Si, in welchem die Federkraft F üblicherweise erst ansteigt, in Fig. 2 vorzugsweise null ist und die vordefinierte Federkraft F unmittelbar zu Beginn der Belastung der Glättplatten 4,5 zur Verfügung steht. Des Weiteren kann eine Anzeigeeinrichtung 7 vorgesehen sein, die ein akustisches und/oder ein optisches Signal erzeugt, sofern zumindest eine federelastische Glättplatte (4,5) belastet ist. Die Anzeigeeinrichtung 7 kann dabei eine Leuchteinrichtung 9 aufweisen und zumindest bei geschlossenem Haarglätter 1 ein Lichtsignal erzeugen. Denkbar ist auch, dass die Anzeigeeinrichtung 7 folgende Lichtsignale erzeugen kann: Ein blaues Licht, sofern der Haarglätter 1 geöffnet ist, grünes Licht, sofern der Haarglätter 1 geschlossen ist und der vordefinierte Bereich D nicht überschritten wird und ein rotes Licht, sofern der vordefinierte Bereich D überschritten wird. Wichtig für die richtige Benutzung des Haarglätters 1 ist nämlich, dass die auf die Haare 8 ausgeübte Druckkraft F nicht zu gering und nicht zu stark ist, da ansonsten entweder ein lediglich

unbefriedigendes Frisierergebnis erreicht wird oder aber die Belastung für die Haare 8 überproportional ansteigt, was zu einer Schädigung derselben führen kann. Optional ist dabei die Anzeigeeinrichtung 7 in der Lage, in Abhängigkeit der Druckkraft F ein akustisches Signal zu erzeugen, welches beispielsweise über einen nicht näher bezeichneten elektronischen Lautsprecher ausgegeben wird. Da insbesondere bei einer Selbstanwendung des erfindungsgemäßen Haarglätters 1 nicht immer gewährleistet werden kann, dass der Benutzer die von der Leuchteinrichtung 9 erzeugten optischen Signale sehen kann, ist insbesondere ein Erzeugen eines akustischen Signals von Vorteil.

Gemäß der Fig. 3 ist ein Schalter 10 gezeigt, der entsprechend der Schließbewegung des Haarglätters 1 betätigt wird. Gemäß der Fig. 3a ist dabei der Schalter 10 bei geöffnetem Haarglätter 1 gezeigt, wobei ein Druckstift 1 1 nicht in Kontakt mit einer Druckplatte 12 gelangt. Gemäß der Fig. 3b ist der Haarglätter 1 in geschlossenem Zustand gezeigt, wobei deutlich wird, dass in diesem Zustand die Druckplatte 12 den Druckstift 1 1 des Schalters 10 eindrückt. Zusätzlich kann noch ein Anschlag 14 vorgesehen sein (vgl. Fig. 3), der eine Schließbewegung des Haarglätters 1 begrenzt. Mit dem erfindungsgemäßen Haarglätter 1 ist es somit selbst für ungeübte Benutzer einfach möglich, diesen richtig anzuwenden und damit die Gefahr eines unbefriedigenden Frisierergebnis ebenso zu reduzieren, wie die Gefahr, die Haare 8 durch eine zu hohe Druckkraft F zu schädigen. Insbesondere die Erzeugung von akustischen Signalen kann die richtige Handhabung des Haarglätters 1 zusätzlich erleichtern, wobei denkbar ist, dass das akustische Signal als Dauerton ausgebildet ist, sofern die auf die Haare 8 ausgeübte Druckkraft F im vordefinierten Druckkraftbereich D liegt. Der Bereich D ist dabei so definiert, dass in diesem sowohl ein optimales Frisierergebnis erreicht, als auch die Gefahr der Schädigung der Haare 8 zuverlässig ausgeschlossen werden können.

Bezugszeichnliste

1 Haarglätter

2 Arm

3 Arm

4 Glättplatte

5 Glättplatte

6 Federeinrichtung

7 Anzeigeeinrichtung

8 Haare

9 Leuchteinrichtung

10 Schalter

1 1 Druckstift

12 Druckplatte

13 Feder

14 Anschlag

D Bereich

F Druckkraft

Si Wegbereich