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Title:
HAMMOCK SAFETY SYSTEM
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2019/069246
Kind Code:
A9
Abstract:
The invention relates to a spacer element (22) for supporting two yoke timbers (18) of a slab formwork (1), which run parallel to one another and are supported on props (12), in a transverse direction (4) transversely to the yoke timbers (18) and transversely to the props (12), comprising a beam element (24) having two opposite end sides, on which there are arranged bearing elements (26, 26') for taking up transverse forces in and against the transverse direction (4) from the yoke timbers (18), characterised by holding elements (33) on the end sides of the beam element (24) for fastening a net (27).

Inventors:
LÜSCHER, Manuel (Schlossberg 24, 3533 Bowil, 3533, CH)
ZAUGG, Daniel (Feld 203, 3437 Rüderswil, 3437, CH)
Application Number:
IB2018/057673
Publication Date:
May 31, 2019
Filing Date:
October 03, 2018
Export Citation:
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Assignee:
ZAUGG CONSTRUCTION GMBH (Feld 203, 3437 Rüderswil, 3437, CH)
LÜSCHER, Manuel (Schlossberg 24, 3533 Bowil, 3533, CH)
ZAUGG, Daniel (Feld 203, 3437 Rüderswil, 3437, CH)
International Classes:
E04G21/32; E04G11/50; E04G17/00; E04G25/00
Attorney, Agent or Firm:
PATENTANWÄLTE VON BÜLOW & TAMADA (Rotbuchenstraße 6, München, 81547, DE)
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Claims:
Patentansprüche

1. Distanzelement (22) zur Abstützung zweier parallel zueinander verlaufender auf Deckenstützen (12) getragenen Jochhölzern (18) einer Deckenschalung (1) in einer Querrichtung (4) quer zu den

Jochhölzern (18) und quer zu den Deckenstützen (12), umfassend ein Balkenelement (24) mit zwei gegenüberliegenden Endseiten, an denen Lagerelemente (26, 26') zur Aufnahme von Querkräften in und entgegen der Querrichtung (4) aus den Jochhölzern (18) angeordnet sind, gekennzeichnet durch Halteelemente (33) an den Endseiten des

Balkenelementes (24) zur Befestigung eines Netzes (27).

2. Distanzelement (22) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteelemente (33) an den Lagerelementen (26, 26') angeordnet sind.

3. Distanzelement (22) nach Anspruch 2, wobei die Halteelemente (33) einstückig mit den Lagerelementen (26, 26') ausgebildet sind.

4. Distanzelement (22) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteelemente (33) Einhängelemente sind, an denen das Netz (27) einhängbar ist.

5. Distanzelement (22) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Einhängeelement einen Haken (34) umfasst.

6. Distanzelement (22) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Einhängeelement einen weiteren Haken (35) umfasst, wobei die Haken (34, 35) in jedem Einhängeelement antiparallel und

beabstandet (37) zueinander angeordnet sind.

7. Distanzelement (22) nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei die Lagerelemente (26) auf die Jochhölzer (18) aufsteckbar und auf den Jochhölzern (18) verschiebbar sind.

8. Distanzelement (22) nach Anspruch 7, wobei die auf den Jochhölzern (18) verschiebbaren Lagerelemente (26) einen

Fixierpunkt (32) zum Angriff eines Fixiermittels (49) umfassen, welches das Lagerelement (26) gegen eine Verschiebung auf dem Jochholz (18) an diesem fixiert.

9. Absturzsicherungssystem für eine Deckenschaltung (1, 1') umfassend zwei parallel zueinander verlaufende auf Deckenstützen (12) getragene Jochhölzer (18) und zwei die Jochhölzer (18) in einer Querrichtung (4) quer zu den Jochhölzern (18) und quer zu den Deckenstützen (12) abstützenden Distanzelemente (22) nach einem der vorstehenden

Ansprüche.

10. Verfahren zum Sichern eines Monteurs auf einer Deckenschalung (1, 1') beim Auflegen einer Schalungsdecke auf die Deckenschalung (1, 1'), umfassend :

- Aufstellen der Deckenschalung (1, 1') durch Aufstellen von

Deckenstützen (12) sowie Verbinden der Deckenstützen (12) mit

Jochhölzern (18) in einer Längsrichtung (3) quer zu den

Deckenstützen (12) und Verbinden der Deckenstützen (12) mit

Distanzelementen (22) in einer Querrichtung (4) quer zu den

Deckenstützen (12) und quer zu den Jochhölzern (18), und

- Befestigen eines Netzes (27) an der aufgestellten Deckenschalung (1, 1') mindestens auf halber Höhe der Deckenstützen (12) derart, dass eine durch die Querrichtung (4) und die Längsrichtung (3) aufgespannte sowie durch die Jochhölzer (18) und die Distanzelemente (22) begrenzte Fläche von dem Netz (27) abgedeckt ist.

Description:
DISTANZELEMENT ZUR ABSTUTZUNG VON JOCHHOLZEM

Beschreibung

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Distanzelement zur Abstützung zweier parallel zueinander verlaufender auf Deckenstützen getragenen Jochhölzern einer Deckenschalung sowie ein Absturzsicherungssystem für eine Deckenschalung mit dem Distanzelement.

Distanzelemente für Deckenschalungen sind beispielsweise aus der EP 0049096 Al bekannt.

Aufgabe der Erfindung ist es, bekannte Distanzelemente für

Deckenschalungen zu verbessern.

Die Aufgabe wird durch die Merkmale des unabhängigen Anspruchs 1 gelöst. Bevorzugte Weiterbildungen sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.

Gemäß einem Aspekt der Erfindung umfasst ein Distanzelement zur Abstützung zweier parallel zueinander verlaufender auf Deckenstützen getragenen Jochhölzern einer Deckenschalung in einer Querrichtung quer zu den Jochhölzern und quer zu den Deckenstützen ein Balkenelement mit zwei gegenüberliegenden Endseiten, an denen Lagerelemente zur Aufnahme von Querkräften in und entgegen der Querrichtung aus den Jochhölzern angeordnet sind. Das angegebene Distanzelement umfasst erfindungsgemäß Halteelemente an den Endseiten des Balkenelementes zur Befestigung eines Netzes. Dem angegebenen Distanzelement liegt die Überlegung zugrunde, dass beim Aufbau einer Deckenschalung der Monteur zunächst das Gerüst mit den Deckenstützen, den Jochhölzern und den Distanzelementen aufbaut und dann auf dem Gerüst die eigentliche Schalungsdecke auflegt. Beim Auflegen der Schalungsdecke werden hohe Anforderungen an die

Balancierfähigkeit des Monteurs gestellt. Allerdings sind auch

Sicherungsmaßnahmen für Notfälle zu treffen, wenn dem Monteur beispielsweise unerwartet schwindelig wird.

In der eingangs genannten Schalungsdecke weisen die Distanzelemente einen sehr geringen Abstand voneinander auf. Das hat den Vorteil, dass der Monteur bei einem Sturz ein benachbartes Distanzelement greifen könnte. Zusätzlich wäre es möglich, den Monteuer an den Jochhölzern anzuleinen. In jedem Fall besitzt die Konstruktion eine hohe Zahl an Einzelteilen, die sehr zeitaufwändig zu montieren sind. Das Anleinen schränkt darüber hinaus den Bewegungsspielraum des Monteurs ein, was den Zeitbedarf beim Auflegen der Schalungsdecke weiter in die Höhe treibt.

Das angegebene Distanzelement geht hier mit dem Vorschlag,

Halteelemente für ein Netz anzubringen, einen anderen Weg. Das gesamte Gerüst lässt sich zunächst aufbauen und das Netz an den

Halteelementen aufspannen. Das Netz deckt eine große Auffangfläche ab, so dass die Distanzelemente und die Jochhölzer in einem großen Abstand zueinander angeordnet werden können. Der Monteur braucht sich nicht anzuleinen und kann die Schalungsdecke mit dem größt möglichen Bewegungsspielraum auflegen. Der Zeitbedarf zum Aufbau einer Deckenschalung wird dadurch deutlich reduziert.

In einer Weiterbildung des angegebenen Distanzelementes sind die Halteelemente an den Lagerelementen angeordnet. Auf diese Weise lässt sich das Netz mit der größtmöglichen Fläche aufspannen.

In einer bevorzugten Weiterbildung des angegebenen Distanzelementes sind die Halteelemente einstückig mit den Lagerelementen ausgebildet. Auf diese Weise sind die Halteelemente fest an den Lagerelementen gehalten und bieten einen sehr hohen Halt für das Netz. Zur einstückigen Ausbildung können das Lagerelement und das Halteelement

beispielsweise verschweißt sein. Eine alternative Ausführung wäre, das Halteelement im Lagerelement auszuführen, beispielsweise wenn das Lagerelement eine geeignete Öffnung als Halteelement aufweist, in der das Netz verknotet werden könnte.

In einer anderen Weiterbildung des angegebenen Distanzelementes sind die Halteelemente Einhängelemente, an denen das Netz einhängbar ist. Das Einhängen des Netzes ist nicht nur beim Aufbauen der

Deckenschalung sehr zeitsparend, das Netz lässt sich auch beim

Abbauen der Deckenschalung sehr schnell wieder abnehmen.

In einer zusätzlichen Weiterbildung des angegebenen Distanzelementes umfasst jedes Einhängeelement einen Haken. Durch den Haken lässt sich in einfacher Weise eine lösbare Verbindung zwischen Netz und

Einhängeelement realisieren, ohne dass am Netz ein öffenbares

Formschlusselement angebracht werden muss. Allerdings wäre auch eine ösenförmige Ausführung des Einhängeelementes denkbar, wobei dann das Netz beispielsweise mittels Karabinern eingehängt werden müsste.

In einer besonderen Weiterbildung des angegebenen Distanzelementes umfasst jedes Einhängeelement einen weiteren Haken, wobei die Haken in jedem Einhängeelement antiparallel und beabstandet zueinander angeordnet sind. Die beiden antiparallel gegeneinander ausgerichteten Haken sichern das eingehängte Netz gegen ein versehentliches

Herausrutschen.

In einer noch anderen Weiterbildung des angegebenen Distanzelementes sind die Lagerelemente auf die Jochhölzer aufsteckbar und auf den Jochhölzern verschiebbar. Auf diese Weise ist der Abstand zwischen den Distanzelementen beliebig einstellbar und beispielsweise an die

maximale Zugbelastbarkeit eines Netzes anpassbar.

In einer zweckmäßigen Weiterbildung des angegenen Distanzelementes umfassen die auf den Jochhölzern verschiebbaren Lagerelemente einen Fixierpunkt zum Angriff eines Fixiermittels, welches das Lagerelement gegen eine Verschiebung auf dem Jochholz an diesem fixiert. Das

Fixiermittel kann eine Schraube, ein Nagel, eine Niete oder dergleichen sein. Mit dem Fixiermittel wird im Einsatz des Netzes, falls ein Monteur in das Netz fällt, verhindert, dass sich die das Netz tragenden

Distanzelemente aufeinander zu bewegen.

Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung umfasst ein

Absturzsicherungssystem für eine Deckenschaltung zwei parallel zueinander verlaufende auf Deckenstützen getragene Jochhölzer und zwei die Jochhölzer in einer Querrichtung quer zu den Jochhölzern und quer zu den Deckenstützen abstützende angegebene Distanzelemente.

In dem angegebenen Absturzsystem sollten die beiden Distanzelemente stets mit weniger als 2,50 m voneinander beabstandet sein, um

zulässige Maximalbelastungen auf die Deckenschalung nicht zu

überschreiten.

Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung umfasst ein Verfahren zum Sichern eines Monteurs auf einer Deckenschalung beim Auflegen einer Schalungsdecke auf die Deckenschalung die Schritte: Aufstellen der Deckenschalung durch Aufstellen von Deckenstützen sowie Verbinden der Deckenstützen mit Jochhölzern in einer Längsrichtung quer zu den Deckenstützen und Verbinden der Deckenstützen mit Distanzelementen in einer Querrichtung quer zu den Deckenstützen und quer zu den Jochhölzern und Befestigen eines Netzes an der aufgestellten

Deckenschalung mindestens auf halber Höhe der Deckenstützen derart, dass eine durch die Querrichtung und die Längsrichtung aufgespannte sowie durch die Jochhölzer und die Distanzelemente begrenzte Fläche von dem Netz abgedeckt ist.

Die oben beschriebenen Eigenschaften, Merkmale und Vorteile dieser Erfindung sowie die Art und Weise, wie diese erreicht werden, werden verständlicher im Zusammenhang mit der folgenden Beschreibung der Ausführungsbeispiele, die im Zusammenhang mit der Zeichnung näher erläutert werden. Es zeigen: Fig. 1 eine schematische Raumansicht auf eine Deckenschalung,

Fig. 2 eine schematische Raumansicht auf ein Lagerelement in der Deckenschalung der Fig. 1,

Fig. 3 eine schematische Seitenansicht auf ein Balkenelement in der Deckenschalung der Fig. 1,

Fig. 4 eine schematische Raumansicht eines Ausschnittes aus dem

Balkenelement der Fig. 3,

Fig. 5 eine schematische Raumansicht auf ein Ende eines

Distanzelementes in der Deckenschalung der Fig . 1,

Fig. 6 eine schematische Raumansicht des Distanzelementes der Fig. 5, das an einem Jochholz aufgehängt ist und ein Netz trägt,

Fig. 7 eine schematische Raumansicht eines Lagerelementes einer alternativen Deckenschalung, und

Fig. 8 eine schematische Raumansicht der alternativen Deckenschalung in einem teilmontierten Zustand.

In den Figuren werden gleiche technische Elemente mit gleichen

Bezugszeichen versehen und nur einmal beschrieben. Die Figuren sind rein schematisch und geben vor allem nicht die tatsächlichen

geometrischen Verhältnisse wieder.

Es wird auf Fig. 1 Bezug genommen, die eine schematische Raumansicht auf eine Deckenschalung 1 zeigt. Die Deckenschalung 1 ist in einem Raum 2 aufgestellt, der sich in einer Längsrichtung 3, einer

Querrichtung 4 und einer Höhenrichtung 5 erstreckt, und der durch einen Boden 6 und Wände 8 abgegrenzt ist. Der Raum 2 kann über eine Tür 10 betreten werden kann. Aufgabe der Deckenschalung 1 ist es, eine nicht weiter gezeigte Schalungsdecke zu halten, auf der eine Betondecke gegossen werden kann, um den Raum 2 auf der dem Boden 6

gegenüberliegenden Seite einzuhausen.

Die Deckenschalung 1 umfasst hierfür eine Vielzahl von

Deckenstützen 12, die jeweils einen auf dem Boden 6 in der

Höhenrichtung 5 aufgestellten Stützenfuß 14 und auf der dem

Stützenfuß 14 gegenüberliegenden Seite ein Gabelelement 16 besitzen. Die Deckenstützen 12 sind teleskopartig aufgebaut, so dass sich ein Abstand zwischen dem Stützenfuß 14 und dem Gabelelement 16 einstellen lässt.

In den Gabelelementen 16 der Deckenstützen 12 sind sich in der

Längsrichtung 3 erstreckende Jochhölzer 18 gehalten, auf denen die nicht weiter gezeigte Schalungsdecke aufgelegt werden kann. Die

Jochhölzer 18 sind in der Längsrichtung 3 kürzer ausgebildet, als die auf der Deckenschalung 1 herzustellende Decke, weshalb in der

Längsrichtung 3 mehrere Jochhölzer 18 aneinandergereiht und in einem Stossbereich 20 aus Stoss miteinander verbunden werden. Von diesen Stoßbereichen 20 sind in Fig . 1 nicht alle mit einem Bezugszeichen referenziert.

Zur Aufnahme von Kräften in der Querrichtung 4 sind zwischen den Jochhölzern 18 Distanzelemente 22 angeordnet, die zwischen den

Jochhölzern 18 einen konstanten Abstand sicherstellen und vermeiden, dass die Konstruktion umfällt, bis auf die Jochhölzer 18 die

Schalungsdecke aufgelegt ist. Jedes Distanzelement 22 umfasst ein sich in der Querrichtung 4 erstreckendes Balkenelement 24, an dessen beiden Enden in der Querrichtung 4 je ein in die Jochhölzer 18 eingehängtes Lagerelement 26 in Form eines Anschlussbügels gehalten ist.

Beim Aufbau der Deckenschalung 1 werden Distanzelemente 22 an die Stoßbereiche 20 angelegt. Die dann verbleibenden Distanzelemente 22 werden gleichmäßig auf die Bereiche zwischen den Stoßbereichen 20 und/oder auf die Bereiche zwischen einem Stoßbereich 20 und einer Wand 8 verteilt. An den einzelnen Lagerelementen 26 sind in der vorliegenden Ausführung Netze 27 gehalten. Ein Monteur kann zur Montage der oben genannten Schalungsdecke auf den Jochhölzern 18 auf diesen laufen. Wenn der Monteur bei diesen Arbeiten das Gleichgewicht verliert, so fangen ihn die Netze auf.

Nachstehend werden zwei verschiedene Ausführungen zur Befestigung der Netze beschrieben. Die erste Ausführung ist Gegenstand der Fig. 2 bis 6. Die zweite Ausführung ist Gegenstand der Figuren 7 bis 10. Beide Ausführungen lassen sich in beliebiger Weise miteinander kombinieren.

Es wird auf Fig. 2 Bezug genommen, die eine schematische Raumansicht auf eines der Lagerelemente 26 in der Deckenschalung 1 der Fig. 1 zeigt.

Das Lagerelement 26 weist einen Haken 28 mit einer sich in der

Höhenrichtung 5 erstreckenden Hakenvorderplatte 29 und

Hakenrückplatte 30 auf, die an der in der Höhenrichtung 5 gesehenen Oberseite mit einer Hakendeckplatte 31 miteinander verbunden sind.

Von der Hakenvorderplatte 31 erstreckt sich in der Querrichtung 4 vom Haken 28 weg ein Formschlusselement in Form einer Aufsteckhülse 31, auf die eines der Balkenelemente 24 der Fig . 1 aufsteckbar ist. Zur Sicherung des Balkenelementes 24 auf der Aufsteckhülse 31 ist durch die Mantelfläche der Aufsteckhülse 31 eine Durchgangsöffnung 32 geführt, in die sich ein Sicherungsbolzen einführen lässt, wie er beispielsweise in Fig. 4 mit dem Bezugszeichen 43 referenziert ist. Auf die

Aufsteckverbindung zwischen dem Lagerelement 26 und dem

Balkenelement 24 wird an späterer Stelle näher eingegangen.

In der Höhenrichtung 5 gesehen unterhalb der Aufsteckhülse 32 ist ein Halteelement 33 angeordnet. Das Halteelement 33 umfasst in der vorliegenden Ausführung einen ersten Haken 34, der in einer durch die Querrichtung 4 und der Höhenrichtung 5 aufgespannten Ebene

antiparallel zu einem zweiten Haken 35 liegt. Antiparallel heißt in diesem Zusammenhang, dass eine Hakenöffnung 36 zum Einlegen eines

Strickes, eines Ringes oder dergleichen des ersten Hakens 34 zumindest in der Querrichtung 4 gesehen in eine andere Richtung weist, als eine Hakenöffnung 36 des zweiten Hakens 35. Damit sich der zuvor genannte Strick oder der Ring in die beiden Haken 34, 35 einsetzen lässt, müssen die beiden Haken 34, 35 mit einem Abstand 37 in der Längsrichtung 3 voneinander beabstandet sein.

In der Höhenrichtung 5 unterhalb des Halteelementes 33 gesehen ist eine weitere Durchführöffnung 32 durch die Hakenvorderplatte 29 ausgebildet, auf die an späterer Stelle näher eingegangen wird.

Bevor auf die Verwendung der Lagerelementes 26 der Fig. 2 in der Deckenschalung 1 näher eingegangen wird, sollen zunächst die

Balkenelemente 24 anhand Fig. 3 und 4 näher erläutert werden, in denen eines der Balkenelemente 24 schematisch dargestellt ist.

Das Balkenelement 24 ist analog zu den Deckenstützen 12 als

Teleskopstange mit einem ersten Teilrohr 38 und einem im ersten Teilrohr 38 geführten zweiten Teilrohr 39 ausgeführt.

Das erste Teilrohr 38 besitzt einen in Fig. 3 nicht gezeigten

Innendurchmesser, der größer ist als der Außendurchmesser der

Aufsteckhülse 31. Somit lässt sich das erste Teilrohr 38 auf die

Aufsteckhülse 31 der Lagerelemente 26 aufsetzen. An seinen beiden Enden weist das erste Teilrohr 38 jeweils eine durch die Mantelfläche geführte Durchgangsöffnung 32 auf, die in derselben Weise ausgeführt ist, wie die Durchgangsöffnung 32 durch die Mantelfläche der

Aufsteckhülse 31 des Lagerelementes 26. Wird das erste Teilrohr 38 mit dem dem zweiten Teilrohr 39 gegenüberliegenden Ende auf die

Aufsetzhülse 31 aufgesetzt, lassen sich die beiden

Durchgangsöffnungen 32 deckungsgleich übereinander legen, so dass sich der oben genannte Sicherungsbolzen durch die

Durchgangsöffnungen 32 durchführen lässt.

Das zweite Teilrohr 39 besitzt ein erstes Rohrteil 40 und ein konzentrisch auf das erste Rohrteil aufgesetztes zweites Rohrteil 41. Das erste

Rohrteil 40 besitzt einen kleineren Außendruchmesser als das zweite Rohrteil 41. Der Außendurchmesser des ersten Rohrteils 40 ist ferner kleiner als der Innendurchmesser des ersten Teilrohres 38, so dass sich das erste Rohrteil 40 in das erste Teilrohr 38 einschieben lässt.

Auf dem ersten Rohrteil 40 des zweiten Teilrohres 39 befindet sich eine Lochreihe 42 mit auf einer axial verlaufenden Gerade liegenden

Durchgangsöffnungen 32 durch die Mantelfläche des ersten

Rohrteiles 40. Jede Durchgangsöffnung 32 der Lochreihe 42 lässt sich deckungsgleich über die Durchgangsöffnung 32 an dem Ende des ersten Teilrohres 38 legen, in welches das zweite Teilrohr 39 eingeschoben ist. Auf diese Weise lassen sich die beiden Teilrohre 38, 39 in verschiedenen axialen Lagen zueinander mit einem Sicherungsbolzen 43 fixieren. An dem ersten Rohrteil 40 gegenüberliegenden Ende des zweiten

Rohrteiles 41 befindet sich eine weitere Durchgangsöffnung 32, die in der gleichen Weise wirkt, wie die Durchgangsöffnung 32 am anderen Ende der Teleskopstange, weshalb auf eine extra Beschreibung verzichtet werden soll.

Der Sicherungsbolzen 43 weist einen Bolzenkopf 44 auf, von dem sich das eigentliche in die Durchgangsöffnungen 32 einführbare

Bolzenelement 45 weg erstreckt. Optional kann um den Bolzenkopf 44 verschwenkbar die in Fig. 4 gezeigte Bügelfeder 46 angeordnet sein, mit der sich das Bolzenelement radial an der Teleskopstange sichern lässt.

Eine alternative Ausführung des Sicherungsbolzens 43 ist in Fig . 5 gezeigt, in der eine schematische Raumansicht auf ein Ende eines

Distanzelementes 22 zu sehen ist.

Der Sicherungsbolzen 43 ist dort als Schraubverbindung mit einer

Schraube 47 und einer auf der Gegenseite verschraubten Mutter 48 ausgeführt.

Anhand der Fig . 6, die eine schematische Raumansicht an einem der Jochhölzer 18 aufgehängten Distanzelement 22 mit einem daran aufgehängten Netz 27 zeigt, wird nun die Montage der Deckenschalung 1 mit den daran befestigten Netzen 27 kurz erläutert. io

Nachdem die Jochhölzer 18 auf die Deckenstützen 12 aufgesetzt werden, werden die Distanzelemente 22 zusammengesetzt. Hierzu wird zunächst das als Teleskoprohr 38, 39 ausgeführte Balkenelement 24 in seiner Länge eingestellt. Anschließend werden auf das Balkenelement 24 die Lagerelemente 26 aufgesetzt, indem die Aufsteckhülsen 31 in die Enden des Teleskoprohres 38, 39 eingeführt werden. Abschließend werden die Aufsteckhülsen 31 und die Enden des Teleskoprohres 38, 39

gegeneinander mit den Sicherungsbolzen 43 fixiert.

Die so zuammengesetzten Distanzelemente werden nun zwischen die Jochhölzer 18 eingesetzt und unter Berücksichtigung der Lage der oben genannten Stoßbereiche 20 in ihrer Lage auf der Längsachse 3

positioniert.

Nach der Positionierung der Distanzelemente 22 wird durch die

Durchführöffnung 32 der Hakenvorderplatte 29 ein Fixiermittel 49, wie eine Schraube, ein Nagel oder dergleichen in das Jochholz 18 dahinter getrieben, so dass die einzelnen Distanzelemente 22 in der

Längsrichtung 3 an den Jochhölzern 18 fixiert sind.

Anschließend abschließend wird das Netz 27 an den Halteelementen 33 aufgehängt. Das Netz 27 weist ein umlaufendes Außenseil 50 auf, an dem ins Innere hinein mehrere kleinere gegeneinander vermaschte Seile 51 gehalten sind. Das Außenseil 50 wird zum Aufhängen des

Netzes 27 in den Abstand 37 zwischen die beiden Haken 34, 35 des Halteelementes 33 eingeführt und dann über die Hakenöffnungen 36 in die Haken 34, 35 eingesetzt. Nachdem dies an allen Halteelementen 33 durchgeführt wurde, ist das Netz 27 aufgehängt, und die Jochhölzer 18 können durch den Monteur zur Auslegung der Schalungsdecke betreten werden.

Es wird auf Fig. 7 Bezug genommen, die eine schematische Raumansicht eines alternativen Lagerelementes 26' einer in Fig. 8 in einem

teilmontierten Zustand dargestellten alternativen Deckenschalung 1' zeigt. Das alternative Lagerelement 26' der alternativen Deckenschalung 1' besitzt eine Grundplatte 52, durch die mittig eine

Gestängedurchführung 53 für einen nicht dargestellten Gestängestummel geführt ist. An der in Höhenrichtung betrachteten Unterseite der

Grundplatte 52 sind in der Querrichtung 4 gesehen auf den

gegenüberliegenden Seiten Aufsteckhülsen 31 angebracht. Wie am

Lagerelement 26 der Fig. 2 können die Aufsteckhülsen 31 einstückig mit der Grundplatte 52 verbunden sein. Allerdings sind die Aufsteckhülsen 31 hier nicht axial sondern tangential aufgelegt, und das jeweils auch nur über einen axialen Teilbereich. Auf einer radial der Grundplatte 52 gegenüberliegenden Seite besitzen die Aufsteckhülsen je ein

Halteelement 33, welches grundsätzlich genauso aufgebaut sein kann, wie das Halteelement 33 der Fig. 2. In der vorliegenden Ausführung sind die Halteelemente 33 allerdings beispielhaft als geschlossene Ösen 54 ausgeführt. Im Übrigen weisen auch die Aufsteckhülsen 31 des

alternativen Lagerelementes 26 Durchführöffnungen 32 zur Fixierung der Balkenelemente 24 auf.

Als Balkenelemente 24 können die in den Fig . 3 und 4 bereits

beschriebenen Balkenelemente 24 verwendet werden.

Das alternative Lagerelement 26' eignet sich, wenn das Gabelelement 16 auf die Deckenstütze 12 getrennt aufsetzbar ist. In diesem Fall kann das alternative Lagerelement 26' wie in Fig. 8 gezeigt, zwischen der

Deckenstütze 12 und dem Gabelelement 16 gehalten werden. Das

Gabelelement 16 weist in diesem Fall den oben erwähnten

Gestängestummel an seiner in Höhenrichtung 5 gesehenen Unterseite auf, der durch die Gestängedurchführung 53 hindurch axial endseitig in die Deckenstütze 12 eingeführt wird.

Zum Aufstellen der alternativen Deckenschalung 1' können zunächst die Deckenstützen 12 mit den Distanzelementen 22 verbunden und erst anschließend die Jochhölzer 18 auf die Deckenstützen aufgesetzt werden. Die Reihenfolge ist hier beliebig. Ein weiterer Vorteil der alternativen Deckenschalung 1' ist eine reduzierte Teilezahl, weil immer gleichzeitig zwei Aufsteckhülsen 31 an einer Grundplatte 52 angeordnet sind.

Allerdings lassen sich die so hergestellten Distanzelemente 22 nicht mehr beliebig positionieren, weil durch die gemeinsame Grundplatte 52 mehrere Distanzelemente 22 mechanisch miteinander verbunden sind.

Die Netze 27 können an den Halteelementen 33 in Form der Ösen 54 in der Fig. 8 beispielsweise über Karabinerhaken befestigt werden.

Grundsätzlich ließen sich die Halteelemente 33 auch an jeder anderen Stelle der Deckenschalungen 1, 1' befestigen. So ließe sich

beispielsweise die Halteelemente 33 in die Jochhölzer 18 schrauben oder mit anderen geeigneten Befestigungsmitteln dort halten. Auch eine alternative oder zusätzliche Befestigung der Halteelemente 33 an den Deckenstützen 12 wäre denkbar, wie Seile oder Haltegurte.