Wolter, Bernd (Henkelshof 2 Remscheid, D-42897, DE)
Münnekehoff, Gerd (Langestrasse 80 Remscheid, D-42857, DE)
Wolter, Bernd (Henkelshof 2 Remscheid, D-42897, DE)
| 1. | Handführbares Trenngerät (1), insbesondere Handkreis säge, mit einem motorischen Antriebsteil (2,101) und einem kreisscheibenförmigen, rotierend antreibbaren Trennelement (4,102) sowie mit einer Einrichtung zum Zuführen einer Schneidflüssigkeit aus einem Vorrats raum (10,103) in einen Arbeitsbereich am Umfang des Trennelementes (4,102), dadurch gekennzeichnet, daß der Vorratsraum (10,103) für die Schneidflüssigkeit in einen Handgriff (12,104) des Antriebsteils (2,101) integriert ist. |
| 2. | Trenngerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Handgriff (12,104) von einem außen an einem Gehäuse (18,108) des Antriebsteils (2,101) befestigten Rohr stück (14) gebildet ist, dessen RohrInnenvolumen den Vorratsraum (10,103) bildet. |
| 3. | Trenngerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Handgriff (12,104) in der Nähe des Trennelementes (4, 102) angeordnet ist, wobei sich ein erster Griffab schnitt (20,110) ausgehend von seinem ersten, in der Nähe des Außenumfanges des Trennelementes (4,102) liegenden Griffende (22,105) etwa parallel zu einer Rotationsachse des Trennelementes (4,102) von diesem weg erstreckt und vorzugsweise über eine Biegung (24, 111) in einen sich senkrecht zur Rotationsachse er streckenden, insbesondere etwa diametral zum Trenn element (4,102) verlaufenden zweiten Griffabschnitt (26,112) übergeht. |
| 4. | Trenngerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Handgriff (12) im Bereich seines ersten Griffendes (22) über ein Halteteil (16) am Gehäuse (18) befestigt ist, während der zweite Griffabschnitt (26) in einem freien Griffende (28) ausläuft. |
| 5. | Trenngerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Handgriff (104) über ein Anschlußstück (107), welches einen mit dem Vorratsraum (103) verbundenen Zuführ kanal (109) für die Schneidflüssigkeit aufweist, am Gehäuse (108) des Antriebsteils (101) befestigt ist. |
| 6. | Trenngerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Griffabschnitt (110) in ein freies Rohrende (105) ausläuft, während der Handgriff (104) im Bereich seines zweiten Griffabschnittes (112) im Bereich des anderen Rohrendes (106) über das Anschlußstück (107) am Gehäuse (108) befestigt ist. |
| 7. | Trenngerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Handgriff (12,104) ein integriertes Betätigungs element (30,113) zum bedarfsweisen dosierten Über führen der Schneidflüssigkeit aus dem integrierten Vorratsraum (10,103) zum Arbeitsbereich des Trenn elementes (4,102) aufweist. |
| 8. | Trenngerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungselement (30,113) ein Druckknopf (32,114) einer in den Handgriff (12,104) integrierten Druck pumpe ist, wobei der Druckknopf (32,114) vorzugsweise am freien Griffende (22,105) angeordnet ist. |
| 9. | Trenngerät nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Handgriff (12,104)insbesondere stirnseitig an seinem freien Griffende (28) oder im Bereich des am Gehäuse (108) befestigten Rohrendes (106)eine mit einem Verschlußstück (34,115) verschließbare Füllöff nung aufweist. |
| 10. | Trenngerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Handgriff (104) Befestigungsmittel (116) zur unver lierbaren Halterung des Verschlußstückes (115) auf weist. |
| 11. | Trenngerät nach einem der Ansprüche 5 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß eine Längsachse (YY) des Zuführkanals (109) parallel zur Rotationsachse (XX) verläuft und innerhalb des Gehäuses (108) des Antriebsteils (101) im Bereich eines Griffues (117) am Zuführkanal (108) ein An schluß (118) für einen geräteinternen Zuführschlauch angeordnet ist, der zum Zuführen der Schneidflüssig keit in den Arbeitsbereich am Umfang des Trennelemen tes (102) dient. |
| 12. | Trenngerät nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Zuführschlauch an eine Hohlwelle (119) zum Antrieb des Trennelementes (102) angeschlossen ist, die mindestens eine radiale Ausströmöffnung im Bereich des Trennele mentes (102) aufweist. |
| 13. | Trenngerät nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Trennelement (4,102) als DoppelKreissägeblatt aus zwei parallelen, gegensinnig rotierenden Teilsägeblät tern (102a, 102b) ausgebildet ist, wobei die Schneid flüssigkeit derart vom Zentrum her zwischen die Teil sägeblätter (102a, 102b) zugeführt wird, daß sie selbsttätig fliehkraftbedingt radial nach außen in den Arbeitsbereich gelangt. |
| 14. | Trenngerät nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß in die Einrichtung zum Zuführen der Schneidflüssigkeit aus dem Vorratsraum (103) in den Arbeitsbereich am Um fang des Trennelementes (102) ein, insbesondere im Übergangsbereich des Zuführkanals (109) in das Gehäuse (108) angeordnetes, Rückschlagventil (120) integriert ist. |
| 15. | Trenngerät nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Handgriff (114) in mindestens zwei, vorzugsweise um 180°, gegeneinander verdrehten Montagestellungen am Gehäuse (108) des Antriebsteils (101) befestigbar ist. |
| 16. | Trenngerät nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Handgriff (104) als KunststoffSpritzgußoder als LeichtmetallDruckgußTeil, insbesondere aus zwei mit einander lösbar verbundenen Schalenhälften gebildet ist. |
Es ist eine derartige Handkreissäge bekannt, bei der das Trennelement als Doppel-Kreissägeblatt aus zwei parallelen, gegensinnig rotierenden Teilsägeblättern ausgebildet ist.
Dieses bekannte Gerät hat sich im wesentlichen gut bewährt, weil aufgrund der gegensinnig rotierenden Teilsägeblätter nur sehr geringe Reaktionskräfte bei der Anwendung ent- stehen, so daß das Gerät gut von Hand geführt werden kann.
Für bestimmte Anwendungen, insbesondere zum Sägen von Metallen, wie Aluminium, ist es zweckmäßig, eine Schneid- flüssigkeit einzusetzen, die üblicherweise aus einer 61- Wasser-Emulsion besteht. Bei dem bekannten Gerät muß hierzu eine Vorratsflasche extern am Gehäuse des Antriebsteils gehaltert werden. Dies kann beim Einsatz des Gerätes inso- fern ungünstig sein, als es zu Kollisionen zwischen der außen überstehenden Vorratsflasche und dem jeweils zu trennenden Werkstück und/oder umliegenden, im Arbeits- bereich liegenden Teilen kommen kann. Ferner muß zum Betätigen jeweils ein kurzer Druck auf die Vorratsflasche erfolgen, wozu die Bedienungsperson eine Hand vom jeweili- gen Handgriff wegnehmen muß. Dies könnte eventuell sogar zu gefährlichen Situationen führen.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrun- de, ein Trenngerät der gattungsgemäßen Art zu schaffen, welches eine kompakte und ergonomisch günstige Bauform aufweist und eine sichere und komfortable Bedienung er- möglicht.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß der Vor- ratsraum für die Schneidflüssigkeit in einen Handgriff des Antriebsteils integriert ist. Es entfällt somit vorteilhaf- terweise die bisher erforderliche Vorratsflasche, so daß überstehende und eventuell beim Betrieb störende Teile ver- mieden werden. Zudem weist der Handgriff in bevorzugter Ausgestaltung ein integriertes Betätigungselement zum bedarfsweisen dosierten (portionsweisen) Überführen der Schneidflüssigkeit aus dem integrierten Vorratsraum zum Arbeitsbereich des Trennelementes auf. Hierdurch wird ein sehr hoher Bedienungskomfort erreicht, indem die Bedie- nungsperson die Hand am Handgriff belassen und das Betäti- gungselement beispielsweise mit dem Daumen betätigen kann. Hierzu ist das Betätigungselement zweckmäßigerweise durch einen Druckknopf gebildet, der in einer ergonomischen Aus- gestaltung in dem Bereich des Handgriffs angeordnet ist, der leicht mit dem Daumen erreichbar ist. Mit dem Druck- knopf kann eine integrierte Druckpumpe betätigt werden, die nach Art einer Zerstäuberpumpe oder eines Dosierspenders ausgebildet ist. Damit kann bedarfsweise jeweils eine bestimmte Portion der Schneidflüssigkeit aus dem integrier- ten Vorratsraum in den Arbeitsbereich des Trennelementes überführt werden.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungsmerkmale der Erfindung sind in den Unteransprüchen sowie der folgenden Beschrei- bung enthalten.
Anhand von in der Zeichnung veranschaulichten, bevorzugten Ausführungsbeispielen soll im folgenden die Erfindung näher erläutert werden. Dabei zeigen : Fig. 1 eine Perspektivansicht eines erfindungsgemäßen Trenngerätes, Fig. 2 eine teilgeschnittene Vorderansicht in Pfeilrich- tung II gemäß Fig. 1 des Handgriffs des erfin- dungsgemäßen Trenngerätes in einer ersten Aus- führungsform, Fig. 3 eine teilgeschnittene Frontansicht einer zweiten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Trenn- gerätes, Fig. 4 eine teilgeschnittene Aufsicht des erfindungs- gemäßen Trenngerätes gemäß Fig. 3, Fig. 5 eine Schnittdarstellung analog zu Fig. 3, aller- dings nur des Bereichs des Handgriffs in einer weiteren Ausführungsform, und Fig. 6 eine gesonderte Detail-Schnittansicht einer gemäß Fig. 5 verwendeten, speziellen Druckpumpe.
Bei dem ersten, in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel ist ein von Hand führbares Trenngerät 1 als Handkreissäge ausgebildet. Das Trenngerät 1 besteht aus einem motori- schen, insbesondere elektromotorischen Antriebsteil 2 und einem kreisscheibenförmigen, rotierend antreibbaren Trenn- element 4. Bei der bevorzugten Ausführungsform ist das Trennelement 4-in an sich bekannter Weise-als Doppel- Kreissägeblatt 6 aus zwei parallelen, gegensinnig rotieren- den Teilsägeblättern ausgebildet. Die beiden Teilsägeblät- ter sind in Fig. 1 nicht gesondert erkennbar, jedoch werden ihre gegensinnigen Rotationsrichtungen durch Pfeile 7a und 7b angedeutet.
Das Trenngerät 1 ähnelt von seiner Bauform her insofern einem Winkelschleifer, als der Antriebsteil 2 eine läng- liche Form aufweist und in einem, und zwar dem vorderen Endbereich das Trennelement 4 um eine sich quer, senkrecht zur Längserstreckung des Antriebsteils 2 erstreckende Rota- tionsachse geführt ist.
Für bestimmte Einsatzzwecke, insbesondere zum Sägen von Metallen, wie beispielsweise Aluminium, ist eine Einrich- tung zum Zuführen von Schneidflüssigkeit in einen Arbeits- bereich am Außenumfang des Trennelementes 4 vorgesehen.
Hierzu ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß ein Vorratsraum 10-siehe Fig. 2-für die Schneidflüssigkeit in einen Handgriff 12 des Antriebsteils 2 integriert ist. Bei dem Handgriff 12 handelt es sich um einen Führungsgriff, der im vorderen, dem Trennelement 4 benachbarten Bereich des An- triebsteils 2 angeordnet ist. Dieser Handgriff 12 wird zweckmäßigerweise von einem einfachen Rohrstück 14 gebildet (Fig. 2), dessen Rohr-Innenvolumen den Vorratsraum 10 bil- det. Dieses Rohrstück 14 wird über ein Halteteil 16 außen an einem Gehäuse 18 des Antriebsteils 2 befestigt. Dabei erstreckt sich ein erster Griffabschnitt 20 ausgehend von seinem ersten, in der Nähe des Außenumfangs des Trenn- elementes 4 liegenden Griffende 22 etwa parallel zu der Rotationsachse des Trennelementes 4 von diesem weg. Vor- zugsweise geht der erste Griffabschnitt 20 über eine Biegung 24 von insbesondere etwa 90° in einen sich senk- recht zur Rotationsachse erstreckenden, wie dargestellt vorzugsweise etwa diametral zum Trennelement 4 verlaufenden zweiten Griffabschnitt 26 über. Der Handgriff 12 ist im Bereich seines ersten Griffendes 22 über das als Halte- winkel ausgebildete Halteteil 16 am Gehäuse 18 befestigt, während der zweite Griffabschnitt 26 in einem freien Griff- ende 28 ausläuft. Der mit Abstand seitlich auf der dem Trennelement 4 axial abgekehrten Seite neben dem Gehäuse 18 verlaufende zweite Griffabschnitt 26 dient zur Ablage des Gerätes, indem er das Gerät so abstützt, daß das eventuell noch rotierende Trennelement 4 sicher vom jeweiligen Unter- grund beabstandet ist.
Wie sich aus Fig. 2 ergibt, weist der Handgriff 12 ein integriertes Betätigungselement 30 auf, mit dem bei Bedarf jeweils eine dosierte Portion der Schneidflüssigkeit aus dem integrierten Vorratsraum 10 zum Arbeitsbereich des Trennelementes 4 überführt werden kann. Dieses Betätigungs- element 30 arbeitet nach dem Prinzip einer handelsüblichen Zerstäuberpumpe bzw. eines Dosierspenders und besitzt hier- zu einen Druckknopf 32, der vorzugsweise stirnseitig am ersten Griffende 22 angeordnet ist. Hierdurch ist der Druckknopf 32 sehr gut und komfortabel mit dem Daumen der- jenigen Hand erreichbar, die den Handgriff 12 führt. Gemäß Fig. 2 weist der Handgriff 12 weiterhin eine mit einem insbesondere verschraubbaren Verschlußstück 34 mediendicht verschließbare Füllöffnung auf, die insbeson- dere stirnseitig am freien Griffende 28 angeordnet ist.
Der Handgriff 12 besitzt ferner einen Auslaß 36, der zweck- mäßigerweise von einem Anschlußstutzen für eine Verbin- dungsleitung 38 (s. Fig. 1) gebildet wird. Zweckmäßiger- weise ist der Auslaß 36 im Endbereich des zweiten Griffab- schnittes 26 senkrecht zu dessen Längserstreckung und ins- besondere in der Nähe der Rotationsachse, dieser etwa ge- genüberliegend angeordnet. Über die-insbesondere flexible -Verbindungsleitung 38 ist der Auslaß 36 mit einem Zuführ- anschluß 40 des Antriebsteils 2 verbunden. Dieser Zuführ- anschluß 40 ist zentrisch in Verlängerung der Rotations- achse am Antriebsteil 2 angeordnet und geht in einen in der Zeichnung nicht erkennbaren, zentrischen, axialen Kanal so- wie weiterhin in mindestens eine radiale Ausströmöffnung im Bereich des Trennelementes 4 über. Aufgrund der kurzen Distanz zwischen dem Zuführanschluß 40 des Antriebsteils 2 und dem etwa axial gegenüberliegenden Auslaß 36 ist vor- teilhafterweise eine nur sehr kurze Verbindungsleitung 38 notwendig. Dies ist für den praktischen Einsatz ein beson- derer Vorteil, weil die Gefahr eines Hängenbleibens der Verbindungsleitung 38 an umliegenden Teilen außerordentlich gering ist.
Bei der bevorzugten Ausführungsform mit Doppel-Kreissäge- blatt 6 sind zwei gegensinnig rotierende Antriebswellen vorgesehen, durch die hindurch sich ein axialer Kanal er- streckt, über den die Schneidflüssigkeit derart vom Zentrum her zwischen die Teilsägeblätter zugeführt wird, daß es nachfolgend selbsttätig fliehkraftbedingt zwischen den Teilsägeblättern radial nach außen in den Arbeitsbereich gelangt.
Bei der Ausführung nach Fig. 3 und 4 ist der Handgriff von einem außen an dem Gehäuse des Antriebsteils befestigten Rohrstück gebildet, dessen Rohr-Innenvolumen wiederum den Vorratsraum bildet, jedoch über ein Anschlußstück, welches einen mit dem Vorratsraum verbundenen Zuführkanal für die Schneidflüssigkeit aufweist, am Gehäuse des Antriebsteils befestigt ist. Die Fertigung des Handgriffs aus dem Rohr- stück läßt sich dabei in technologisch wenig aufwendiger Weise realisieren. Das insbesondere im Bereich eines der Rohrenden des Handgriffes befindliche Anschlußstück erfüllt mit Vorteil gleichzeitig zwei unterschiedliche Funktionen : Einerseits dient es zur, vorzugsweise star-ren, Befestigung des Handgriffes am Gehäuse, andererseits kann über den mit dem Vorratsraum verbundenen Zuführkanal des Anschlußstückes die Schneidflüssigkeit transportiert werden, wobei zu die- sem Zweck keine störenden bzw. unter Umständen eine Unfall- gefahr darstellenden externen Schläuche am erfindungs- gemäßen Trenngerät vorgesehen werden müssen.
Wie sich nun aus Fig. 3 und 4 ergibt, ist der Handgriff 104 von einem einfachen Rohrstück gebildet, dessen Rohr- Innenvolumen den Vorratsraum 103 formt. Dieses Rohrstück ist über ein vorzugsweise im Bereich eines seiner Rohrenden 105,106 befindliches Anschlußstück 107 am Gehäuse 108 des Antriebsteils 101 befestigt. Das Anschlußstück 107 weist einen mit dem Vorratsraum 103 verbundenen Zuführkanal 109 für die Schneidflüssigkeit auf und ist bevorzugtermaßen ein starres Bauteil, das auch einstückig mit dem Rohrstück aus- geführt sein kann. Überhaupt besteht technologisch die vor- teilhafte Möglichkeit, den ganzen Handgriff 104 als ein aus Kunststoff bestehendes Spritzguß-oder als Leichtmetall- Druckguß-Teil herzustellen.
Ein erster Griffabschnitt 110 des Handgriffs 104 erstreckt sich, ausgehend von seinem ersten, in der Nahe des Außen- umfangs des Trennelementes 102 liegenden Rohrende 105 etwa pa-rallel zur Rotationsachse X-X des Trennelementes 102 von diesem weg. Vorzugsweise geht der erste Griffabschnitt 110 über eine Biegung 111 von insbesondere etwa 90° in einen sich senkrecht zur Rotationsachse X-X erstreckenden, wie dargestellt vorzugsweise etwa diametral zum Trennelement 102 verlaufenden, zweiten Griffabschnitt 112 über.
Der Handgriff 104 läuft im Bereich des ersten Griffab- schnittes 110 in das erste, freie, Rohrende 105 aus, während der zweite Griffabschnitt 112 im Bereich des zwei- ten Rohrendes 106 über das Anschlußstück 107 am Gehäuse 108 befestigt ist. Der mit Abstand seitlich auf der dem Trenn- element 102 axial abgekehrten Seite neben dem Gehäuse 108 verlaufende zweite Griffabschnitt 112 dient zur Ablage des Gerätes, indem er das Gerät so abstützt, daß das eventuell noch rotierende Trennelement 102 sicher vom jeweiligen Untergrund beabstandet ist.
Wie sich aus Fig. 3 ergibt, weist der Handgriff 104 ein integriertes Betätigungselement 113 auf, mit dem bei Bedarf jeweils eine dosierte Portion der Schneidflüssigkeit aus dem Vorratsraum 103 zum Arbeitsbereich des Trennelementes 102 überführt werden kann. Dieses Betätigungselement 113 arbeitet nach dem Prinzip einer Zerstäuberpumpe bzw. eines Dosierspenders und besitzt hierzu einen Druckknopf 114, der vorzugsweise stirnseitig am ersten Rohrende 105 angeordnet ist. Hierdurch ist der Druckknopf 114 sehr gut und komfor- tabel mit dem Daumen derjenigen Hand erreichbar, die den Handgriff 104 führt. Gemäß Fig. 3 weist der Handgriff 104 weiterhin eine mit einem Verschlußstück 115 mediendicht verschließbare Füll- öffnung auf, die insbesondere stirnseitig am zweiten Rohr- ende 107 angeordnet ist. Der Handgriff 104 weist dabei in diesem Bereich zweckmäßigerweise Befestigungsmittel 116 zur unverlierbaren Halterung des Verschlußstückes 115 auf.
Das Anschlußstück 107 ist derart am Gehäuse 108 angeordnet, daß eine Längsachse Y-Y des Zuführkanals 109 parallel zur Rotationsachse X-X des Trennelements 102 verläuft. Inner- halb des Gehäuses 108 des Antriebsteils 101 ist im Bereich eines Griffues 117 am Zuführkanal 109 ein Anschluß 118 für einen gehäuseinternen (nicht dargestellten) Zuführschlauch angeordnet, der zum Zuführen der Schneidflüssigkeit in den Arbeitsbereich am Umfang des Trennelementes 102 dient. Der Zuführschlauch ist einerseits an den Anschluß 118 des Zu- führkanales 109 und andererseits an eine Hohlwelle 119 zum Antrieb des Trennelementes 102 angeschlossen. Die Hohlwelle 119 besitzt im Bereich des Trennelementes 102 mindestens eine radiale Ausströmöffnung für die Schneidflüssigkeit.
Das Anschlußstück 107 kann auch derart am Gehäuse 108 an- geordnet sein, da die Längsachse Y-Y des Zuführkanals 109 und die Rotationsachse X-X des Trennelements 102 mitein- ander fluchten. Auf diese Weise kann der gehäuseinterne Zuführschlauch kürzer ausgebildet sein bzw. er kann ganz entfallen, da die Schneidflüssigkeit aus dem Zuführkanal 109 direkt in die Hohlwelle 119 gelangen kann.
Bei der bevorzugten Ausführungsform mit Doppel-Kreissäge- blatt sind zwei gegensinnig rotierende Antriebswellen vor- gesehen, durch die hindurch sich ein axialer Kanal er- streckt, über den die Schneidflüssigkeit derart vom Zentrum her zwischen die Teilsägeblätter 102a, 102b zugeführt wird, daß sie nachfolgend selbsttätig fliehkraftbedingt zwischen den Teilsägeblättern 102a, 102b radial nach außen in den Arbeitsbereich gelangt.
Vorteilhafterweise ist in die Einrichtung zum Zuführen der Schneidflüssigkeit aus dem Vorratsraum 103 in den Arbeits- bereich am Umfang des Trennelementes 102 ein, insbesondere im Übergangsbereich des Zuführkanals 109 in das Gehäuse 108, d. h. im Bereich des Griffues 17 befindliches, Rück- schlagventil 120 integriert, wodurch eine eventuelle Rück- saugwirkung des Betätigungselementes 113 zur Dosierung der Schneidflüssigkeit kompensiert werden kann.
Wie Fig. 3 und 4 verdeutlichen, ist der Handgriff 104 im Bereich seines Griffues 117 mit dem Gehäuse 108 verbunden.
In der dargestellten Ausführung befinden sich im Griffuß 117 zwei Öffnungen 121, die zur Befestigung des Handgriffes 104 mittels eines Schraubbolzens 122 o. dgl. in einer kor- respondierenden, nicht näher bezeichneten Öffnung des Ge- häuses 108 dienen. Die Öffnungen 121 im Griffuß 117 liegen beidseitig des Zuführkanals 109 auf einer Linie (vgl. Fig.
4), so daß der Handgriff 104 in zwei verschiedenen, um 180° gegeneinander verdrehten Montagestellungen am Gehäuse 108 des Antriebsteils 1 befestigbar ist. Bedarfsweise könnten auch weitere oder in einem anderen Winkel zueinander stehende, derartige Montagestellungen für den Handgriff 104 vorgesehen sein.
Wie die Zeichnung des weiteren erkennen läßt, weist der Griffuß 17 zusätzlich Zentrier-und Halteelemente 23 auf, die ebenfalls-jedoch nur formschlüssig-in korrespondie- rende Öffnungen im Gehäuse 8 eingreifen.
Was nun noch die Fig. 5 und 6 betrifft, so entspricht diese Ausführungsform weitgehend der Ausführung nach Fig. 3 und 4, so daß entsprechende Bezugszeichen verwendet wurden. Un- terschiedlich ist die Art der hier verwendeten Druckpumpe, wobei es sich um eine in Fig. 6 veranschaulichte, an sich bekannte Membranpumpe 130 handelt. Diese Membranpumpe 130 besitzt als Betätigungselement eine elastische, etwa kuppelförmige Membran 131 sowie eine integrierte Rück- schlagventilanordnung 132, die praktisch aus zwei einzel- nen, in entgegengesetzten Richtungen wirksamen Rückschlag- ventilen besteht. Ein von der Membran 131 gebildeter Hohl- raum läßt sich bezüglich seines Volumens durch Druck auf die Membran 131 verkleinern, so daß das innerhalb der Membran 131 vorhandene Medium über die Rückschlagventil- anordnung 132 und einen Druckanschluß 133 hinausgepumpt wird. Nachfolgend wird aufgrund der Elastizität der Membran 131 der von ihr gebildete Hohlraum selbstätig wieder ver- größert, wodurch über einen Ansauganschluß 134 und die Ventilanordnung 132 Medium angesaugt wird. Mit dem Druck- anschluß 133 ist ein Zuführschlauch 135 verbunden, der innerhalb des Handgriffs 104 zum Antriebsteil 101 führt.
Mit dem Ansauganschluß 134 ist ein Ansaugschlauch 136 verbunden, der auf seiner anderen Seite mit dem Verschluß- stück 115 verbunden ist. Bei bestimmungsgemäßer Haltung des Gerätes sammelt sich das im Vorratsraum 103 enthaltene Medium schwerkraftbedingt im Bereich des Verschlußstückes 115, so daß es jedenfalls über den Ansaugschlauch 136 ange- saugt werden kann. Um ein Öffnen des Vorratsraums 103 durch Entnahme des Verschlußstückes 115 zu ermöglichen, ist der Ansaugschlauch 136 durch eine innere Schlaufenbildung 137 verlängert.
Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten und beschrie- benen Ausführungsbeispiele beschränkt, sondern umfaßt auch alle im Sinne der Erfindung gleichwirkenden Ausführungen. Beispielsweise könnte das eine Rohrende 106 selbst das am Gehäuse 108 befestigte Anschlußstück 107 mit dem Zuführkanl 109 bilden. Die Füllöffnung könnte in diesem Fall an einer geeigneten anderen Stelle des Handgriffs 104 vorgesehen werden. Auch kann eine Anordnung des Anschlußstücks 107 in einem mittleren Bereich des Handgriffs konzipiert werden.
Ferner ist die Erfindung nicht auf die im Anspruch 1 defi- nierte Merkmalskombination beschränkt, sondern kann auch durch jede beliebige andere Kombination von bestimmten Merkmalen aller insgesamt offenbarten Einzelmerkmale defi- niert sein. Dies bedeutet, daß grundsätzlich praktisch je- des Einzelmerkmal des Anspruchs 1 weggelassen bzw. durch mindestens ein an anderer Stelle der Anmeldung offenbartes Einzelmerkmal ersetzt werden kann. Insofern ist der An- spruch 1 lediglich als ein erster Formulierungsversuch für eine Erfindung zu verstehen.
