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Title:
HAND-HELD POWER TOOL AND METHOD FOR DAMPING A HAND-HELD POWER TOOL
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2018/036720
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a hand-held power tool (10), in particular an oscillating hand-held power tool, comprising a drive unit (12); at least one machine housing (14) which is designed as an outer housing and in which the drive unit (12) is received; at least one coupling housing (16) which is designed as an additional outer housing, which is connected to the machine housing (14) in an assembled state, and which is provided for coupling to an energy storage unit (18); an electronic unit (20) which is arranged at least partly within the coupling housing (16); and a damping unit (22) which at least partly damps the transmission of vibrations and/or oscillations from the machine housing (14) to the coupling housing (16) during the operation of the drive unit (12).

Inventors:
PALAVER, Thomas (Gotthard-Mueller-Str. 39, Filderstadt, 70794, DE)
LUTZ, Tobias (Anna-Hermann-Strasse 8, Filderstadt, 70794, DE)
GYORI, Szabolcs (Geranien 18, Leinfelden-Echterdingen, 70771, DE)
Application Number:
EP2017/067977
Publication Date:
March 01, 2018
Filing Date:
July 17, 2017
Export Citation:
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Assignee:
ROBERT BOSCH GMBH (Postfach 30 02 20, Stuttgart, 70442, DE)
International Classes:
B25F5/00; B24B23/00
Domestic Patent References:
WO2014009133A12014-01-16
Foreign References:
DE102007028382A12008-12-24
DE202012100274U12012-03-15
EP1714748A22006-10-25
DE102012214257A12014-02-13
EP2251152A12010-11-17
EP2000267B12012-08-22
US20140326477A12014-11-06
DE102014103856A12015-09-24
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Claims:
Ansprüche

1. Handwerkzeugmaschine (10), insbesondere Oszillationshandwerkzeugmaschine, mit einer Antriebseinheit (12), mit wenigstens einem als Außengehäuse ausgebildeten Maschinengehäuse (14), in welcher die Antriebseinheit (12) aufgenommen ist, mit wenigstens einem als weiteres Außengehäuse ausgebildeten und in einem montierten Zustand mit dem Maschinengehäuse (14) verbundenen Kopplungsgehäuse (16), welches zu einer Kopplung mit einer Energiespeichereinheit (18) vorgesehen ist, mit einer Elektronikeinheit (20), welche zumindest teilweise innerhalb des Kopplungsgehäuses (16) angeordnet ist, und mit einer Dämpfungseinheit (22), welche bei einem Betrieb der Antriebseinheit (12) eine Übertragung von Vibrationen und/oder Schwingungen von dem Maschinengehäuse (14) auf das Kopplungsgehäuse (16) zumindest teilweise dämpft.

2. Handwerkzeugmaschine (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektronikeinheit (20) als Steuerelektronik für die Energiespeichereinheit (18) ausgebildet ist.

3. Handwerkzeugmaschine (10) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Kopplungsgehäuse (16) das Maschinengehäuse (14) in einem Verbindungsbereich (24) zumindest teilweise umgreift.

4. Handwerkzeugmaschine (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Kopplungsgehäuse (16) zumindest zwei voneinander trennbare Kopplungsgehäuseteile (26, 28) aufweist. Handwerkzeugmaschine (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Kopplungsgehäuse (16) zumindest zwei in eine erste Trennrichtung (30) voneinander trennbare Kopplungsgehäuseteile (26, 28) und das Maschinengehäuse (14) zumindest zwei in eine von der ersten Trennrichtung (30) verschiedene zweite Trennrichtung (32) voneinander trennbare Maschinengehäuseteile (34, 36) aufweist.

Handwerkzeugmaschine (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Kopplungsgehäuse (16) zumindest einen Griffbereich (38) definiert.

Handwerkzeugmaschine (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Maschinengehäuse (14) zumindest einen weiteren Griffbereich (40) definiert.

Handwerkzeugmaschine (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Dämpfungseinheit (22) zumindest ein Dämpfungselement (42) umfasst, welches zumindest im Wesentlichen zylinderförmig ausgebildet ist.

Handwerkzeugmaschine (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch zumindest ein von dem Maschinengehäuse (14) und dem Kopplungsgehäuse (16) separat ausgebildetes Ausrichtelement (44), welches dazu vorgesehen ist, bei einer Verbindung des Maschinengehäuses (14) und des Kopplungsgehäuses (16), das Maschinengehäuse (14) und das Kopplungsgehäuse (16) relativ zueinander auszurichten.

Handwerkzeugmaschine (10) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Dämpfungseinheit (22) zumindest ein Dämpfungselement (42) umfasst, welches im montierten Zustand das Maschinengehäuse (14), das Kopplungsgehäuse (16) und das Ausrichtelement (44) unmittelbar kontaktiert. Verfahren zur Dämpfung einer Handwerkzeugmaschine (10), insbesondere Oszillationshandwerkzeugmaschine, insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 10, wobei die Handwerkzeugmaschine (10) eine Antriebseinheit (12), wenigstens ein als Außengehäuse ausgebildetes Maschinengehäuse (14), in welcher die Antriebseinheit (12) aufgenommen ist, wenigstens ein als weiteres Außengehäuse ausgebildetes und in einem montierten Zustand mit dem Maschinengehäuse (14) verbundenes Kopplungsgehäuse (16), welches zu einer Kopplung mit einer Energiespeichereinheit (18) vorgesehen ist, und eine Elektronikeinheit (20) aufweist, welche zumindest teilweise innerhalb des Kopplungsgehäuses (16) angeordnet ist, wobei bei einem Betrieb der Antriebseinheit (12) eine Übertragung von Vibrationen und/oder Schwingungen von dem Maschinengehäuse (14) auf das Kopplungsgehäuse (16) zumindest teilweise gedämpft wird.

Description:
Beschreibung

Handwerkzeugmaschine und Verfahren zur Dämpfung einer

Handwerkzeugmaschine

Stand der Technik

Aus der EP 2 000 267 Bl ist eine Handwerkzeugmaschine bekannt, mit einem Maschinengehäuse, einem mit dem Maschinengehäuse verbundenen Kopp- lungsgehäuse und einer zwischen dem Maschinengehäuse und dem Kopplungsgehäuse angeordneten Dämpfungseinheit, welche dazu vorgesehen ist, eine Übertragung von Vibrationen und/oder Schwingungen auf eine mit dem Kopplungsgehäuse koppelbare Energiespeichereinheit zu dämpfen, wobei eine Elektronikeinheit in dem Maschinengehäuse angeordnet ist.

Ferner ist aus der US 2014/0326477 AI eine Handwerkzeugmaschine bekannt, welche ein als Außengehäuse ausgebildetes Maschinengehäuse sowie ein als Innengehäuse ausgebildetes, vibrationsgedämpft mit dem Maschinengehäuse verbundenes Kopplungsgehäuse aufweist.

Zudem ist aus der DE 10 2014 103 856 AI eine Handwerkzeugmaschine bekannt, welche ein als Innengehäuse ausgebildetes Maschinengehäuse sowie ein als Außengehäuse ausgebildetes, vibrationsgedämpft mit dem Maschinengehäuse verbundenes Kopplungsgehäuse aufweist.

Offenbarung der Erfindung

Es wird eine Handwerkzeugmaschine, insbesondere eine Oszillationshandwerkzeugmaschine, vorgeschlagen, mit einer Antriebseinheit, mit wenigstens einem als Außengehäuse ausgebildeten Maschinengehäuse, in welcher die Antriebseinheit aufgenommen ist, mit wenigstens einem als weiteres Außengehäuse ausgebildeten und in einem montierten Zustand, insbesondere in einem Verbindungsbereich, mit dem Maschinengehäuse verbundenen Kopplungsgehäuse, welches zu einer Kopplung mit einer, vorteilhaft zu einer Versorgung der Antriebseinheit vorgesehenen, Energiespeichereinheit vorgesehen ist, mit einer Elektronikeinheit, welche zumindest teilweise, vorzugsweise zu wenigstens einem Großteil und besonders bevorzugt vollständig, innerhalb des Kopplungsgehäuses angeordnet ist, und mit einer Dämpfungseinheit, welche bei einem Be- trieb der Antriebseinheit eine Übertragung von Vibrationen und/oder Schwingungen von dem Maschinengehäuse auf das Kopplungsgehäuse zumindest teilweise dämpft. Unter„vorgesehen" soll insbesondere speziell, ausgelegt und/oder ausgestattet verstanden werden. Darunter, dass ein Objekt zu einer bestimmten Funktion vorgesehen ist, soll insbesondere verstanden werden, dass das Objekt diese bestimmte Funktion in zumindest einem Anwendungs- und/oder Betriebszustand erfüllt und/oder ausführt. Unter dem Ausdruck„zu wenigstens einem Großteil" sollen insbesondere zumindest 55 %, vorteilhaft zumindest 65 %, vorzugsweise zumindest 75 %, besonders bevorzugt zumindest 85 % und besonders vorteilhaft zumindest 95 % verstanden werden. Die Handwerkzeugmaschine kann als beliebige, vorteilhaft elektrisch ausgebildete, besonders vorteilhaft oszillierende, Handwerkzeugmaschine ausgebildet sein, wie beispielsweise als Gartengerät, als Bohrmaschine, als Kombihammer, als Bohr- und/oder Meißelhammer, als Bohrmaschine, als Akku-Schrauber, als Akku- Bohrer, als Fräse, als Hobel, als Säge und/oder als Schleifmaschine oder der- gleichen. Bevorzugt ist die Handwerkzeugmaschine als Multifunktionshandwerk- zeugmaschine und besonders bevorzugt als Multifunktionsoszillationshandwerk- zeugmaschine ausgebildet. Insbesondere kann die Handwerkezugmaschine auch zumindest eine, insbesondere mit der Antriebseinheit in Wirkverbindung stehende, Bearbeitungseinheit, zumindest eine, insbesondere zumindest teilwei- se, vorzugsweise zu wenigstens einem Großteil und besonders bevorzugt vollständig, innerhalb des Maschinengehäuses angeordnete, weitere Elektronikeinheit und/oder die, vorteilhaft als Batteriepack und/oder als Akkupack ausgebildete, Energiespeichereinheit umfassen. Unter einer„Bearbeitungseinheit" soll dabei insbesondere eine Einheit verstanden werden, welche insbesondere zumindest zu einer Aufnahme von zumindest einem Bearbeitungswerkzeug vorgesehen ist und/oder zumindest ein Bearbeitungswerkzeug aufweist. Die Bearbeitungseinheit könnte dabei, insbesondere mittels der Antriebseinheit, linear, drehbar und/oder rotierend antreibbar sein. Bevorzugt ist die Bearbeitungseinheit jedoch als Oszillationseinheit ausgebildet und, insbesondere mittels der Antriebseinheit, oszillierend, insbesondere in einer hin und her Bewegung über einen definierten Winkelbereich, antreibbar. Ferner soll unter einem„Außengehäuse" insbesondere ein Gehäuse verstanden werden, bei welchem zumindest 50 %, vorteilhaft zumindest 60 %, vorzugsweise zumindest 70 %, besonders vorteilhaft zumindest 80 % und besonders bevorzugt zumindest 90 %, einer gesamten Gehäuseoberfläche des Außengehäuses einer Umgebung der Handwerkzeugmaschine zugewandt ist und/oder, insbesondere von einem Benutzer und/oder von außen, frei zugänglich ist. Insbesondere sind dabei zumindest 50 %, vorteilhaft zumindest 60 %, vor- zugsweise zumindest 70 %, besonders vorteilhaft zumindest 80 % und besonders bevorzugt zumindest 90 %, sämtlicher von einer Gehäuseoberfläche des Außengehäuses ausgehender und insbesondere senkrecht zu der Gehäuseoberfläche ausgerichteter Geraden frei von einem Schnittpunkt mit einem anderen Bauteil der Handwerkzeugmaschine, insbesondere dem Maschinengehäuse und/oder dem Kopplungsgehäuse. Unter einer„Elektronikeinheit" soll zudem insbesondere eine, insbesondere mittels einer Spannung und/oder einem Strom betriebene, Einheit mit zumindest einem elektrischen und/oder elektronischen Bauteil verstanden werden. Insbesondere kann das zumindest eine elektrische und/oder elektronische Bauteil dabei durch, insbesondere auf das zumindest eine elektrische und/oder elektronische Bauteil übertragene, Vibrationen und/oder

Schwingungen in seiner Funktionsweise beeinträchtigt, beschädigt und/oder zerstört werden. Vorteilhaft ist die Elektronikeinheit als Elektronikleiterplatte und/oder als Elektronikplatine ausgebildet.

Darüber hinaus soll unter einer„Dämpfungseinheit" insbesondere eine Einheit, insbesondere mit zumindest einem Dämpfungselement, verstanden werden, welche dazu vorgesehen ist, insbesondere mechanische, Vibrationen und/oder Schwingungen von dem Maschinengehäuse auf das Kopplungsgehäuse, welche insbesondere von der Antriebseinheit und/oder der Bearbeitungseinheit auf das Maschinengehäuse übertragen werden, zumindest teilweise zu dämpfen und insbesondere zu reduzieren. Vorzugsweise ist die Dämpfungseinheit und/oder das wenigstens eine Dämpfungselement hierzu zwischen dem Maschinengehäuse und dem Kopplungsgehäuse und vorteilhaft in dem Verbindungsbereich an- geordnet. Besonders bevorzugt kontaktiert die Dämpfungseinheit und/oder das wenigstens eine Dämpfungselement das Maschinengehäuse und/oder das Kopplungsgehäuse unmittelbar, insbesondere in wenigstens einem Anwendungszustand und vorteilhaft dauerhaft. Vorzugsweise weist das Maschinengehäuse und/oder das Kopplungsgehäuse dabei zumindest eine, insbesondere an eine Form und/oder Kontur des Dämpfungselements angepasste, Aufnahmevertiefung für das wenigstens eine Dämpfungselement auf. Besonders vorteilhaft ist das wenigstens eine Dämpfungselement flexibel und vorteilhaft elastisch ausgebildet und besteht insbesondere zumindest teilweise, vorzugsweise zu wenigstens einem Großteil und besonders bevorzugt vollständig, aus einem flexiblen und vor- teilhaft elastischen Material. In diesem Zusammenhang soll unter einem„elastischen Objekt" insbesondere ein Objekt verstanden werden, das zumindest einen Teilbereich und/oder zumindest einen Teil aufweist, der in einem normalen Betriebszustand zumindest in seiner Position um zumindest 0,1 cm, vorzugsweise um zumindest 0,5 cm und besonders bevorzugt um zumindest 1 cm, elastisch veränderbar ist, und das insbesondere eine von einer Veränderung der Position abhängige und vorzugsweise zu der Veränderung proportionale Gegenkraft erzeugt, die insbesondere der Veränderung entgegen wirkt. Insbesondere ist das elastische Objekt wiederholt, insbesondere beschädigungsfrei, verformbar und strebt insbesondere nach einer Verformung selbstständig wieder einer Grund- form zu. Das flexible und vorteilhaft elastische Material kann dabei insbesondere ein Silikon, ein Elastomer, ein Thermoplast, ein Gummi, insbesondere synthetischer Gummi und/oder vorteilhaft natürlicher Gummi, und/oder ein gummiähnliches Material sein. Besonders vorteilhaft umfasst die Dämpfungseinheit zudem mehrere, insbesondere zumindest zwei, zumindest vier und/oder zumindest sechs, vorteilhaft zumindest im Wesentlichen baugleiche, Dämpfungselemente.

Unter„zumindest im Wesentlichen baugleichen" Objekten sollen dabei insbesondere Objekte verstanden werden, welche zumindest im Wesentlichen identisch zueinander ausgebildete Außenformen aufweisen, sich jedoch insbesondere in zumindest einem Merkmal, wie beispielsweise einem inneren Aufbau, einem Ma- terial und/oder einer Funktionsweise voneinander unterscheiden können. Bevorzugt sind die zumindest im Wesentlichen baugleichen Objekte jedoch abgesehen von Fertigungstoleranzen und/oder im Rahmen fertigungstechnischer Möglichkeiten und/oder im Rahmen standardisierter Toleranzen zueinander identisch.

Durch eine entsprechende Ausgestaltung der Handwerkzeugmaschine kann insbesondere eine Effizienz, insbesondere eine Bauraumeffizienz, eine Bauteileeffizienz, eine Lebenseffizienz, eine Umwelteffizienz und/oder eine Kosteneffizienz, verbessert werden. Insbesondere kann dabei eine Vibrationsdämpfung einer Elektronikeinheit und einer Energiespeichereinheit erreicht werden, wodurch vor- teilhaft eine Lebensdauer der Elektronikeinheit und der Energiespeichereinheit verlängert werden kann. Zudem können auf einen Benutzer einwirkende Vibrationen und/oder Schwingungen reduziert werden, wodurch vorteilhaft ein Bedienkomfort erhöht werden kann. Darüber hinaus kann besonders vorteilhaft eine Standzeit und/oder eine Dauerfestigkeit verbessert und/oder ein Verschleiß mi- nimiert werden.

Die Elektronikeinheit kann beispielsweise als Steuerelektronik für die Antriebseinheit, als Steuerelektronik für eine Bedieneinheit, als Steuerelektronik für eine Anzeigeeinheit und/oder als Auswerteelektronik für einen Betrieb der Handwerkzeugmaschine oder dergleichen ausgebildet sein. Vorzugsweise ist die Elektroni- keinheit jedoch als Steuerelektronik für die Energiespeichereinheit ausgebildet und insbesondere zu einer Steuerung eines Betriebs und/oder einer Versorgung der Energiespeichereinheit vorgesehen. Vorteilhaft weist die Elektronikeinheit in diesem Fall in zumindest einem Betriebszustand eine Wirkverbindung, vorteilhaft eine elektrische Verbindung, mit der Energiespeichereinheit auf. Hierdurch kann insbesondere eine sichere und vorteilhaft vibrationsgedämpfte Verbindung zwischen der Energiespeichereinheit und der Elektronikeinheit erreicht werden.

Ferner wird vorgeschlagen, dass das Kopplungsgehäuse das Maschinengehäuse in einem Verbindungsbereich, insbesondere zwischen dem Kopplungsgehäuse und dem Maschinengehäuse, insbesondere dem zuvor genannten Verbindungs- bereich, zumindest teilweise, vorzugsweise zu wenigstens einem Großteil und besonders bevorzugt vollständig, umgreift, wodurch insbesondere eine Stabilität und/oder eine Bauraumeffizienz verbessert werden kann. Zudem kann eine Montageeffizienz und/oder eine Wartungseffizienz verbessert werden. Weist das Kopplungsgehäuse zumindest zwei, vorteilhaft genau zwei, voneinander trennbare Kopplungsgehäuseteile auf, kann insbesondere eine vorteilhaft einfache Montage des Kopplungsgehäuses an dem Maschinengehäuse und/oder eine vorteilhaft einfache Montage der Dämpfungseinheit erreicht werden. Beson- ders vorteilhaft weist das Maschinengehäuse zumindest zwei, vorteilhaft genau zwei, voneinander trennbare Maschinengehäuseteile auf. Vorzugsweise weisen das Maschinengehäuse und/oder das Kopplungsgehäuse dabei eine Schalenbauweise auf. Besonders bevorzugt ist jedem der Kopplungsgehäuseteile und/oder Maschinengehäuseteile zumindest eines der Dämpfungselemente der Dämpfungseinheit zugeordnet.

In einer Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass das Kopplungsgehäuse zumindest zwei in eine erste Trennrichtung voneinander trennbare Kopplungsgehäuseteile, insbesondere die bereits zuvor genannten Kopplungsgehäuseteile, und das Maschinengehäuse zumindest zwei in eine von der ersten Trennrichtung verschiedene zweite Trennrichtung voneinander trennbare Maschinengehäuseteile, insbesondere die bereits zuvor genannten Maschinengehäuseteile, aufweist. Bevorzugt ist die erste Trennrichtung dabei zumindest im Wesentlichen senkrecht zu der zweiten Trennrichtung ausgerichtet. In diesem Zusammenhang soll der Ausdruck„zumindest im Wesentlichen senkrecht" insbe- sondere eine Ausrichtung einer Richtung relativ zu einer Bezugsrichtung definieren, wobei die Richtung und die Bezugsrichtung, insbesondere in einer Ebene betrachtet, einen Winkel insbesondere zwischen 82° und 98°, vorteilhaft zwischen 85° und 95° und besonders bevorzugt zwischen 88° und 92° einschließen. Hierdurch kann insbesondere eine Montage weiter vereinfacht und/oder eine Stabilität weiter verbessert werden.

Eine besonders hohe Bauraumeffizienz und/oder Benutzerfreundlichkeit, insbesondere durch eine Reduzierung der Vibrationen und/oder Schwingungen, kann insbesondere erreicht werden, wenn das Kopplungsgehäuse zumindest einen Griffbereich, vorteilhaft hinteren und/oder der Bearbeitungseinheit abgewandten Griffbereich, insbesondere zu einem Führen und/oder Halten der Handwerkzeugmaschine, definiert. Darüber hinaus wird vorgeschlagen, dass das Maschinengehäuse zumindest einen weiteren Griffbereich, vorteilhaft vorderen und/oder der Bearbeitungseinheit zugewandten Griffbereich, insbesondere zu einem Führen und/oder Halten der Handwerkzeugmaschine, definiert, wodurch insbesondere eine vorteilhafte Gewichtsverteilung und/oder Führung der Handwerkzeugmaschine erreicht werden kann.

Die Dämpfungseinheit könnte beispielsweise zumindest ein zumindest im Wesentlichen kegelförmig, kegelstumpfformig, kugelförmig und/oder halbkugelförmig ausgebildetes Dämpfungselement umfassen. In einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung wird jedoch vorgeschlagen, dass die Dämpfungseinheit zumindest ein Dämpfungselement umfasst, welches zumindest im Wesentlichen zylinderförmig, insbesondere kreiszylinderförmig, ausgebildet ist. Vorteilhaft sind sämtliche Dämpfungselemente der Dämpfungseinheit zumindest im Wesentlichen zylinderförmig, insbesondere kreiszylinderförmig, ausgebildet. Bevorzugt ist das Dämpfungselement und/oder sind die Dämpfungselemente dabei hohlzylinder- förmig ausgebildet. Unter einem„zumindest im Wesentlichen zylinderförmigen" Objekt soll in diesem Zusammenhang insbesondere ein Objekt verstanden werden, welches von einem zylinderförmigen Referenzobjekt mit einem Volumenanteil von höchstens 30 %, vorzugsweise von höchstens 20 % und besonders be- vorzugt von höchstens 10 % abweicht. Entsprechendes soll insbesondere für die

Wendungen zumindest im Wesentlichen kegelförmig, kegelstumpfformig, kugelförmig und/oder halbkugelförmig gelten. Hierdurch kann insbesondere eine nahezu bauraumneutrale Dämpfungseinheit bereitgestellt werden. Zudem kann eine Dämpfungswirkung vorteilhaft verbessert werden. Ferner wird vorgeschlagen, dass die Handwerkzeugmaschine zumindest ein von dem Maschinengehäuse und dem Kopplungsgehäuse separat ausgebildetes, vorteilhaft stiftförmiges, Ausrichtelement aufweist, welches dazu vorgesehen ist, bei einer Verbindung des Maschinengehäuses und des Kopplungsgehäuses, das Maschinengehäuse und das Kopplungsgehäuse relativ zueinander auszurichten. Vorzugsweise ist das Ausrichtelement in dem Verbindungsbereich angeordnet.

Besonders bevorzugt ist das Ausrichtelement zumindest in einem montierten Zustand kraft- und/oder formschlüssig mit dem Maschinengehäuse und/oder dem Kopplungsgehäuse verbunden, vorteilhaft mittels einer Klemmverbindung und/oder einer Schraubverbindung. Ferner kann ein Ausrichtelement alternativ einstückig mit einem Maschinengehäuse und/oder einem Kopplungsgehäuse ausgebildet sein. Unter„einstückig" soll in diesem Zusammenhang insbesondere zumindest stoffschlüssig verbunden und/oder miteinander ausgebildet verstan- den werden. Der Stoffschluss kann beispielsweise durch einen Klebeprozess, einen Anspritzprozess, einen Schweißprozess, einen Lötprozess und/oder einen anderen Prozess hergestellt werden. Vorteilhaft soll unter einstückig aus einem Stück und/oder in einem Stück geformt verstanden werden. Vorzugsweise wird dieses eine Stück aus einem einzelnen Rohling, einer Masse und/oder einem Guss, wie beispielsweise in einem Extrusionsverfahren, insbesondere einem Ein- und/oder Mehrkomponenten-Extrusionsverfahren, und/oder einem Spritzgussverfahren, insbesondere einem Ein- und/oder Mehrkomponenten- Spritzgussverfahren, hergestellt. Hierdurch kann insbesondere eine vorteilhafte Montage und/oder Ausrichtung der Bauteile während einer Montage erreicht werden.

Eine besonders vorteilhafte Dämpfungswirkung kann insbesondere dann erreicht werden, wenn die Dämpfungseinheit zumindest ein Dämpfungselement umfasst, welches im montierten Zustand das Maschinengehäuse, das Kopplungsgehäuse und das Ausrichtelement unmittelbar kontaktiert. Vorteilhaft kontaktieren zumin- dest zwei Dämpfungselemente der Dämpfungseinheit im montierten Zustand das

Maschinengehäuse, das Kopplungsgehäuse und das Ausrichtelement unmittelbar.

Ferner wird ein Verfahren zur Dämpfung einer Handwerkzeugmaschine, insbesondere einer Oszillationshandwerkzeugmaschine, vorgeschlagen, wobei die Handwerkzeugmaschine eine Antriebseinheit, wenigstens ein als Außengehäuse ausgebildetes Maschinengehäuse, in welcher die Antriebseinheit aufgenommen ist, wenigstens ein als weiteres Außengehäuse ausgebildetes und in einem montierten Zustand, insbesondere in einem Verbindungsbereich, mit dem Maschinengehäuse verbundenes Kopplungsgehäuse, welches zu einer Kopplung mit einer, vorteilhaft zu einer Versorgung der Antriebseinheit vorgesehenen, Energiespeichereinheit vorgesehen ist, und eine Elektronikeinheit aufweist, welche zumindest teilweise, vorzugsweise zu wenigstens einem Großteil und besonders bevorzugt vollständig, innerhalb des Kopplungsgehäuses angeordnet ist, wobei bei einem Betrieb der Antriebseinheit eine Übertragung von Vibrationen und/oder Schwingungen von dem Maschinengehäuse auf das Kopplungsgehäuse, insbesondere mittels einer Dämpfungseinheit, zumindest teilweise gedämpft wird. Hierdurch kann insbesondere eine Effizienz, insbesondere eine Bauraumeffizienz, eine Bauteileeffizienz, eine Lebenseffizienz, eine Umwelteffizienz und/oder eine Kosteneffizienz, verbessert werden. Insbesondere kann dabei eine Vibrationsdämpfung einer Elektronikeinheit und einer Energiespeichereinheit erreicht werden, wodurch vorteilhaft eine Lebensdauer der Elektronikeinheit und der Energiespeichereinheit verlängert werden kann. Zudem können auf einen Benutzer einwirkende Vibrationen und/oder Schwingungen reduziert werden, wodurch vorteilhaft ein Bedienkomfort erhöht werden kann. Darüber hinaus kann besonders vorteilhaft eine Standzeit und/oder eine Dauerfestigkeit verbessert und/oder ein Verschleiß minimiert werden.

Die Handwerkzeugmaschine und das Verfahren zur Dämpfung der Handwerkzeugmaschine sollen hierbei nicht auf die oben beschriebene Anwendung und Ausführungsform beschränkt sein. Insbesondere können die Handwerkzeugmaschine und das Verfahren zur Dämpfung der Handwerkzeugmaschine zu einer Erfüllung einer hierin beschriebenen Funktionsweise eine von einer hierin genannten Anzahl von einzelnen Elementen, Bauteilen und Einheiten abweichende Anzahl aufweisen.

Zeichnung Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung. In der

Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Die Zeichnung, die Beschreibung und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird die Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren Kombinationen zusammenfassen.

Es zeigen:

Fig. 1 eine als Oszillationshandwerkzeugmaschine ausgebildete

Handwerkzeugmaschine in einer Außenansicht, Fig. 2 die Handwerkzeugmaschine in einer Teilexplosionsdarstellung, Fig. 3 eine Detaildarstellung der Handwerkzeugmaschine,

Fig. 4 ein Längsschnitt durch einen Verbindungsbereich der Handwerkzeugmaschine und

Fig. 5 eine weitere Detaildarstellung der Handwerkzeugmaschine in der Schnittdarstellung aus Figur 4.

Beschreibung des Ausführungsbeispiels

Figur 1 zeigt eine Handwerkzeugmaschine 10 in einer schematischen Darstellung. Die Handwerkzeugmaschine 10 ist als Oszillationshandwerkzeugmaschine ausgebildet. Die Handwerkzeugmaschine 10 ist als Multifunktionshandwerk- zeugmaschine ausgebildet und insbesondere wahlweise zu einer Schleifbearbeitung, einer Fräsbearbeitung, einer Sägebearbeitung, einer Schneidbearbeitung und/oder einer Raspelbearbeitung vorgesehen. Die Handwerkzeugmaschine 10 ist motorisch betreibbar ausgebildet. Im vorliegenden Fall ist die Handwerkzeugmaschine 10 als eine Elektrohandwerkzeugmaschine ausgebildet. Die Handwerkzeugmaschine 10 ist dabei kabellos ausgebildet und somit insbesondere batteriebetrieben und/oder akkubetrieben. Alternativ ist denkbar, eine Handwerkzeugmaschine als beliebige andere Handwerkzeugmaschine auszubilden, wie beispielsweise als Bohrhammer, als Meißelhammer, als Schlagbohrmaschine, als Abbruchhammer, als Bohrmaschine, als Fräse, als Säge, als Akku-Schrauber und/oder als Gartengerät oder dergleichen. Zudem ist denkbar, eine Handwerkzeugmaschine kabelgebunden auszubilden und somit insbesondere netzbetrieben.

Die Handwerkzeugmaschine 10 umfasst eine Gehäuseeinheit 46. Die Gehäuseeinheit 46 bildet ein Außengehäuse der Handwerkzeugmaschine 10. Innerhalb der Gehäuseeinheit 46 sind wenigstens ein Großteil der für einen Betrieb der

Handwerkzeugmaschine 10 benötigten Bauteile angeordnet.

Die Gehäuseeinheit 46 umfasst ein Maschinengehäuse 14. Das Maschinengehäuse 14 ist als Außengehäuse ausgebildet. Das Maschinengehäuse 14 bildet im vorliegenden Fall einen vorderen Teil der Handwerkzeugmaschine 10. Innerhalb des Maschinengehäuses 14 sind wenigstens ein Großteil der für einen Antrieb der Handwerkzeugmaschine 10 benötigten Bauteile angeordnet.

Das Maschinengehäuse 14 ist ferner zumindest zweiteilig ausgebildet und um- fasst zwei Maschinengehäuseteile 34, 36. Die Maschinengehäuseteile 34, 36 weisen eine Schalenbauweise auf. Die Maschinengehäuseteile 34, 36 sind als Gehäuseschalen ausgebildet. Die Maschinengehäuseteile 34, 36 sind voneinander trennbar ausgebildet. Im vorliegenden Fall sind die Maschinengehäuseteile 34, 36 in eine Trennrichtung 32 voneinander trennbar. Die Maschinengehäusetei- le 34, 36 sind somit zu einem Trennen und/oder zu einem Verbinden in die

Trennrichtung 32 bewegbar. Die Trennrichtung 32 ist im vorliegenden Fall senkrecht zu einer Bearbeitungsebene und/oder einem Untergrund ausgerichtet. Demnach weisen die Maschinengehäuseteile 34, 36 eine horizontale Trennungsebene auf.

Darüber hinaus definiert das Maschinengehäuse 14 einen Griffbereich 40. Der Griffbereich 40 ist als Führungsgriffbereich ausgebildet. Der Griffbereich 40 ist auf einer einem Frontbereich zugewandten Seite der Handwerkzeugmaschine 10 angeordnet. Der Griffbereich 40 ist im vorliegenden Fall zumindest im Wesentli- chen zu einem Führen der Handwerkzeugmaschine 10 vorgesehen. Prinzipiell könnte eine Trennrichtung jedoch auch parallel zu einer Bearbeitungsebene und/oder einem Untergrund ausgerichtet sein. Zudem könnte ein Maschinengehäuse dreiteilig und/oder vierteilig ausgebildet sein. Auch könnte ein Maschinengehäuse prinzipiell einstückig und/oder einteilig ausgebildet sein. Ferner könnte ein Maschinengehäuse und/oder wenigstens ein Maschinengehäuseteil auch eine Topfbauweise oder eine Kombination aus Schalenbauweise und Topfbauweise aufweisen. Zudem ist denkbar, dass ein Maschinengehäuse ein zusätzliches Griffelement zu einem Halten und/oder Führen einer Handwerkzeugmaschine aufweist und/oder, dass ein zusätzliches Griffelement zu einem Halten und/oder Führen der Handwerkzeugmaschine an dem Maschinengehäuse befestigbar ist.

Darüber hinaus umfasst die Gehäuseeinheit 46 ein Kopplungsgehäuse 16. Das Kopplungsgehäuse 16 ist als Außengehäuse ausgebildet. Das Kopplungsgehäu- se 16 ist separat von dem Maschinengehäuse 14 ausgebildet. Das Kopplungs- gehäuse 16 bildet im vorliegenden Fall einen hinteren Teil der Handwerkzeugmaschine 10. Das Kopplungsgehäuse 16 ist zu einer Kopplung mit einer Energiespeichereinheit 18 vorgesehen. Dazu weist das Kopplungsgehäuse 16 eine Schnittstelle 48 zu einer Anbindung der, im vorliegenden Fall insbesondere als Akkupack ausgebildeten, Energiespeichereinheit 18 auf. Innerhalb des Kopplungsgehäuses 16 sind zudem wenigstens ein Großteil der für einen Betrieb der Energiespeichereinheit 18 benötigten Bauteile angeordnet.

Das Kopplungsgehäuse 16 ist in einem montierten Zustand mit dem Maschinen- gehäuse 14 verbunden. Im vorliegenden Fall ist das Kopplungsgehäuse 16 dabei in einem, im vorliegenden Fall insbesondere zumindest im Wesentlichen zentral bezüglich der Handwerkzeugmaschine 10 angeordneten, Verbindungsbereich 24 mit dem Maschinengehäuse 14 verbunden. In dem Verbindungsbereich 24 umgreift das Kopplungsgehäuse 16 das Maschinengehäuse 14 vollständig.

Das Kopplungsgehäuse 16 ist ferner zumindest zweiteilig ausgebildet und um- fasst zwei Kopplungsgehäuseteile 26, 28 (vgl. auch Figur 2). Die Kopplungsgehäuseteile 26, 28 weisen eine Schalenbauweise auf. Die Kopplungsgehäuseteile 26, 28 sind als Gehäuseschalen ausgebildet. Die Kopplungsgehäuseteile 26, 28 sind voneinander trennbar ausgebildet. Im vorliegenden Fall sind die Kopplungsgehäuseteile 26, 28 in eine weitere Trennrichtung 30 voneinander trennbar (vgl. Figur 2). Die Kopplungsgehäuseteile 26, 28 sind somit zu einem Trennen und/oder zu einem Verbinden in die weitere Trennrichtung 30 bewegbar. Die weitere Trennrichtung 30 ist von der Trennrichtung 32 verschieden. Die weitere Trennrichtung 30 ist senkrecht zu der Trennrichtung 32 ausgerichtet. Die weitere

Trennrichtung 30 ist im vorliegenden Fall parallel zu der Bearbeitungsebene und/oder dem Untergrund ausgerichtet. Demnach weisen die Kopplungsgehäuseteile 26, 28 eine vertikale Trennungsebene auf. Darüber hinaus definiert das Kopplungsgehäuse 16 einen weiteren Griffbereich

38. Der weitere Griffbereich 38 ist als Hauptgriffbereich ausgebildet. Der weitere Griffbereich 38 ist auf einer dem Frontbereich abgewandten Seite der Handwerkzeugmaschine 10 angeordnet. Der weitere Griffbereich 38 ist im vorliegenden Fall zumindest im Wesentlichen zu einem Halten der Handwerkzeugmaschine 10 vorgesehen. Prinzipiell könnte eine weitere Trennrichtung jedoch auch senkrecht zu einer Bearbeitungsebene und/oder einem Untergrund ausgerichtet sein. Zudem könnte ein Kopplungsgehäuse dreiteilig und/oder vierteilig ausgebildet sein. Auch könnte ein Kopplungsgehäuse prinzipiell einstückig und/oder einteilig ausgebildet sein. Ferner könnte ein Kopplungsgehäuse und/oder wenigstens ein Kopplungsgehäuseteil auch eine Topfbauweise oder eine Kombination aus Schalenbauweise und Topfbauweise aufweisen. Zudem ist denkbar, dass ein Kopplungsgehäuse ein zusätzliches Griffelement zu einem Halten und/oder Führen einer Handwerkzeugmaschine aufweist und/oder, dass ein zusätzliches Griffelement zu einem Halten und/oder Führen der Handwerkzeugmaschine an dem Kopplungsgehäuse befestigbar ist.

Insbesondere um eine Montage des Kopplungsgehäuses 16 an dem Maschinengehäuse 14 zu vereinfachen, umfasst die Handwerkzeugmaschine 10 zudem wenigstens ein Ausrichtelement 44 (vgl. insbesondere Figur 2). Im vorliegenden Fall umfasst die Handwerkzeugmaschine 10 zwei Ausrichtelemente 44, wobei insbesondere in den Figuren 2 bis 5 der Übersichtlichkeit halber lediglich eines der Ausrichtelemente 44 mit einem Bezugszeichen versehen ist. Die Ausrichtelemente 44 sind separat von dem Maschinengehäuse 14 ausgebildet. Zudem sind die Ausrichtelemente 44 separat von dem Kopplungsgehäuse 16 ausgebil- det. Die Ausrichtelemente 44 bestehen aus Metall. Die Ausrichtelemente 44 sind zumindest im Wesentlichen baugleich zueinander. Die Ausrichtelemente 44 sind ferner stiftförmig ausgebildet. Die Ausrichtelemente 44 sind dabei zumindest im Wesentlichen hohlzylinderförmig ausgebildet. Im vorliegenden Fall, sind die Ausrichtelemente 44 als Zentrierstifte ausgebildet. Die Ausrichtelemente 44 sind zu- mindest dazu vorgesehen, bei einer Verbindung des Maschinengehäuses 14 und des Kopplungsgehäuses 16, das Maschinengehäuse 14 und das Kopplungsgehäuse 16 relativ zueinander auszurichten.

Im montierten Zustand sind die Ausrichtelemente 44 kraft- und/oder formschlüs- sig mit dem Maschinengehäuse 14 verbunden. Im vorliegenden Fall sind die Ausrichtelemente 44 im montierten Zustand mittels einer Klemmverbindung mit dem Maschinengehäuse 14 verbunden.

Zudem sind die Ausrichtelemente 44 im montierten Zustand kraft- und/oder formschlüssig mit dem Kopplungsgehäuse 16 verbunden. Im vorliegenden Fall sind die Ausrichtelemente 44 im montierten Zustand mittels einer Schraubverbindung mit dem Kopplungsgehäuse 16 verbunden. Dazu umfasst jedes der Ausrichtelemente 44 ein Innengewinde, welches zur Aufnahme eines Schraubverbindungs- elements 66 dient. Die Ausrichtelemente 44 sind somit zu einer Befestigung des Kopplungsgehäuses 16 an dem Maschinengehäuse 14 vorgesehen.

Ferner sind die Ausrichtelemente 44 im montierten Zustand derart ausgerichtet, dass eine jeweilige Haupterstreckungsrichtung der Ausrichtelemente 44 parallel zu der weiteren Trennrichtung 30 ist. Darüber hinaus sind die Ausrichtelemente 44 in die Trennrichtung 32 versetzt zueinander angeordnet. Alternativ könnte eine Handwerkzeugmaschine auch genau ein Ausrichtelement und/oder mehrere, insbesondere zumindest drei, zumindest vier und/oder zumindest fünf, Ausrichtelemente umfassen. Ferner könnte wenigstens ein Ausrichtelement auch aus Kunststoff bestehen. Zudem kann wenigstens ein Ausrichtelement einstückig mit einem Maschinengehäuse und/oder einem Kopplungsgehäuse ausgebildet sein.

Zudem ist denkbar, wenigstens ein Ausrichtelement als Vollelement und/oder Vollprofil auszubilden.

Die Handwerkzeugmaschine 10 weist ferner eine Bearbeitungseinheit 50 auf (vgl. Figur 1). Die Bearbeitungseinheit 50 ist in dem Frontbereich der Handwerkzeugmaschine 10 angeordnet. Die Bearbeitungseinheit 50 ist in einem Frontbereich des Maschinengehäuses 14 angeordnet. Im vorliegenden Fall ist die Bearbeitungseinheit 50 zumindest teilweise innerhalb des Maschinengehäuses 14 angeordnet. Die Bearbeitungseinheit 50 umfasst zumindest eine Bearbeitungswerk- zeugaufnahme, welche zu einer Aufnahme eines Bearbeitungswerkzeugs vorgesehen ist. Das Bearbeitungswerkzeug ist im vorliegenden Fall zu einer spanenden Bearbeitung von Werkstücken vorgesehen. Alternativ ist denkbar, dass eine Bearbeitungseinheit unmittelbar einem Bearbeitungswerkzeug entspricht. Zum Antrieb und/oder Betrieb der Bearbeitungseinheit 50 umfasst die Handwerkzeugmaschine 10 eine Antriebseinheit 12. Die Antriebseinheit 12 ist innerhalb des Maschinengehäuses 14 angeordnet. Die Antriebseinheit 12 umfasst einen Motor 60, im vorliegenden Fall insbesondere einen Elektromotor. Die Antriebseinheit 12 umfasst ferner ein Getriebe 62, im vorliegenden Fall insbesondere ein Oszillationsgetriebe. Zudem steht die Antriebseinheit 12 in Wirkverbindung mit der Bearbeitungseinheit 50. Die Antriebseinheit 12 ist dazu vorgesehen, die Bearbeitungseinheit 50 oszillierend, insbesondere in einer hin und her Bewegung über einen definierten Winkelbereich, anzutreiben. Alternativ ist denkbar, einen Motor einer Antriebseinheit als Verbrennungsmotor und/oder Hybridmotor auszu- bilden. Auch könnte ein Getriebe grundsätzlich von einem Oszillationsgetriebe verschieden sein.

Die Handwerkzeugmaschine 10 umfasst zudem eine Elektronikeinheit 20. Die Elektronikeinheit 20 ist als elektrische und/oder elektronische Einheit ausgebildet. Im vorliegenden Fall ist die Elektronikeinheit 20 als Elektronikplatine ausgebildet.

Die Elektronikeinheit 20 ist vollständig in dem Kopplungsgehäuse 16 angeordnet. Die Elektronikeinheit 20 ist als Steuerelektronik ausgebildet. Die Elektronikeinheit 20 ist im vorliegenden Fall als Steuerelektronik für die Energiespeichereinheit 18 ausgebildet und insbesondere zu einer Steuerung eines Betriebs und/oder einer Versorgung der Energiespeichereinheit 18 vorgesehen. Demnach weist die Elektronikeinheit 20 in zumindest einem Betriebszustand eine elektrische Verbindung mit der Energiespeichereinheit 18 auf. Alternativ oder zusätzlich könnte eine Elektronikeinheit jedoch auch als Steuerelektronik für eine Antriebseinheit und/oder als Auswerteelektronik ausgebildet sein.

Bei einem Betrieb der Antriebseinheit 12 werden nun, insbesondere aufgrund der Oszillationsbewegung der Bearbeitungseinheit 50 und/oder der Antriebseinheit 12, Vibrationen und/oder Schwingungen auf das Maschinengehäuse 14 übertragen. Insbesondere um eine Übertragung dieser Vibrationen und/oder Schwin- gungen auf das Kopplungsgehäuse 16 zumindest teilweise abzuschwächen, wodurch die Elektronikeinheit 20 und die Energiespeichereinheit 18 geschützt werden, umfasst die Handwerkzeugmaschine 10 eine Dämpfungseinheit 22 (vgl. insbesondere Figur 2). Die Dämpfungseinheit 22 ist zwischen dem Maschinengehäuse 14 und dem Kopplungsgehäuse 16 angeordnet. Die Dämpfungseinheit 22 ist in dem Verbindungsbereich 24 angeordnet. Die Dämpfungseinheit 22 kontaktiert das Maschinengehäuse 14 und das Kopplungsgehäuse 16 unmittelbar. Die Dämpfungseinheit 22 ist dazu vorgesehen, bei einem Betrieb der Antriebseinheit 12 eine Übertragung von Vibrationen und/oder Schwingungen von dem Maschinengehäuse 14 auf das Kopplungsgehäuse 16 zumindest teilweise zu dämpfen. Dazu umfasst die Dämpfungseinheit 22 zumindest ein Dämpfungselement 42. Im vorliegenden Fall umfasst die Dämpfungseinheit 22 vier Dämpfungselemente 42, wobei insbesondere in den Figuren 2 bis 5 der Übersichtlichkeit halber lediglich eines der Dämpfungselemente 42 mit Bezugszeichen versehen ist. Die Dämpfungselemente 42 sind zumindest im Wesentlichen baugleich. Die Dämpfungselemente 42 sind zylinderförmig, im vorliegenden Fall insbesondere kreiszylinder- förmig, ausgebildet. Die Dämpfungselemente 42 sind ferner hohlzylinderförmig ausgebildet.

Die Dämpfungselemente 42 sind darüber hinaus flexibel ausgebildet. Die Dämpfungselemente 42 sind verformbar ausgebildet. Die Dämpfungselemente 42 sind elastisch ausgebildet und bestehen vollständig aus einem elastischen Material. Die Dämpfungselemente 42 bestehen aus einem dämpfungsfähigen Material. Im vorliegenden Fall bestehen die Dämpfungselemente 42 aus Gummi.

In einem montierten Zustand kontaktieren die Dämpfungselemente 42 das Maschinengehäuse 14, das Kopplungsgehäuse 16 und zumindest eines der Ausrichtelemente 44 unmittelbar. Dabei sind jeweils zwei der Dämpfungselemente 42 bezüglich der weiteren Trennrichtung 30 auf gegenüberliegenden Seiten der Handwerkzeugmaschine 10 angeordnet. Die Dämpfungselemente 42 sind vollständig innerhalb des Kopplungsgehäuses 16 angeordnet. Die Dämpfungselemente 42 sind zwischen einer Innenseite des Kopplungsgehäuses 16 und einer Außenseite des Maschinengehäuses 14 angeordnet, insbesondere eingeklemmt. Im vorliegenden Fall weist das Maschinengehäuse 14 dabei mehrere, im vorliegenden Fall insbesondere vier, zu den Dämpfungselementen 42 korrespondierende Aufnahmevertiefungen 64 auf, wobei im montierten Zustand in jeder der Aufnahmevertiefungen 64 eines der Dämpfungselemente 42 angeordnet ist (vgl. insbesondere Figur 3). Zudem sind jedem der Ausrichtelemente 44 zwei der Dämpfungselemente 42 zugeordnet. Dabei umgreifen die Dämpfungselemente 42 das jeweilige Ausrichtelement 44 vollständig.

Im Folgenden wird nun unter Verweis auf die Figuren 4 und 5 eine Anordnung eines Dämpfungselements 42 der Dämpfungselemente 42 näher beschrieben, wobei die folgende Beschreibung, insbesondere aufgrund der zumindest im We- sentlichen baugleichen Bauweise der Dämpfungselemente 42, auch auf die anderen Dämpfungselemente 42 übernommen werden kann.

Das Dämpfungselement 42 ist in einer der Aufnahmevertiefungen 64 des Ma- schinengehäuses 14 angeordnet. Dabei kontaktiert eine erste Deckfläche 68 des

Dämpfungselements 42 das Maschinengehäuse 14. Zudem kontaktiert eine Außenseitenfläche 70 des Dämpfungselements 42 das Maschinengehäuse 14. Im vorliegenden Fall kontaktiert die Außenseitenfläche 70 des Dämpfungselements 42 das Maschinengehäuse 14 zumindest über einen Teil einer gesamten Erstre- ckung des Dämpfungselements 42.

Ferner umgreift das Dämpfungselement 42 eines der Ausrichtelemente 44 vollständig. Dabei kontaktiert eine Innenseitenfläche 72 des Dämpfungselements 42 das Ausrichtelement 44. Im vorliegenden Fall kontaktiert die Innenseitenfläche 72 des Dämpfungselements 42 das Ausrichtelement 44 über eine gesamte Erstre- ckung des Dämpfungselements 42.

Darüber hinaus kontaktiert eine, insbesondere der ersten Deckfläche 68 gegenüberliegende, zweite Deckfläche 74 des Dämpfungselements 42 das Kopplungs- gehäuse 16.

Alternativ könnte eine Dämpfungseinheit auch eine andere Anzahl an Dämpfungselementen aufweisen, wie beispielsweise genau ein Dämpfungselement und/oder zwei Dämpfungselemente und/oder zumindest sechs Dämpfungsele- mente. Auch könnte wenigstens ein Dämpfungselement eine von einem Zylinder abweichende Form aufweisen und beispielsweise kegelstumpfförmig ausgebildet sein. Ferner könnte wenigstens ein Dämpfungselement prinzipiell auch aus Silikon und/oder einem Thermoplasten bestehen.