Heckmann, Markus (Hoernlesweg 3 Filderstadt, 70794, DE)
Wanek, Helmut (Kreuzstr. 4 Bietigheim-Bissingen, 74321, DE)
Heckmann, Markus (Hoernlesweg 3 Filderstadt, 70794, DE)
| 1. | Handwerkzeugmaschine (10) mit einem Gehäuse (12), das, insbesondere an einem Zusatzhandgriff (28) einen einstellbaren Tiefenanschlag (32) trägt, dadurch gekennzeichnete, daß der Tiefenanschlag (32) formschlüssig, insbesonder verrastbar, gegenüber der Handwerkzeugmaschine (10) festlegbar ist. |
| 2. | Handwerkzeugmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, daß die formschlüssige Position des Tiefenan schlags (32) mittels eines als Schiebetaste (36) ausge stalteten Betätigungselements lösbar arretierbar ist. |
| 3. | Handwerkzeugmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekenn zeichnet, daß der Zusatzhandgriff (28) oben die Schiebetaste (36) und eine Längsführung (38) des Tiefenanschlags (32) trägt. |
Es sind Handwerkzeugmaschinen, insbesondere Handbohrmaschi- nen und Bohrhämmer mit einem am Gehäusehals befestigbaren Tiefenanschlag bekannt, mit dem ein Bohren von Löchern mit annähernd gleicher einstellbarer Tiefenbegrenzung möglich ist. Bei den bekannten Handwerkzeugmaschinen muß zum Einstellen des Tiefenanschlags auf ein gewünschtes Maß eine Klemmschraube gelöst werden, damit der stabförmige Tiefenanschlag in seiner Längsführung verstellbar ist.
Sodann ist anschließend an dessen gewählte Einstellposition Die Klemmschraube wieder festzudrehen, um ein ungewolltes Ändern der Einstellposition zu verhindern, wobei das Lösen und Festdrehen der Klemmschraube zeitaufwendig, umständlich und wegen der Kraftschlüssigen Befestigungsart unsicher ist.
Vorteile der Erfindung Die Handwerkzeugmaschine nach dem Anspruch 1 hat den Vor- teil, daß der Tiefenanschlag bequem und schnell einstellbar
ist, ohne die Handwerkzeugmaschine auf einer Unterlage abzu- stützen.
Außerdem ist durch die formschlüssige Festlegung des Tiefenanschlags dessen Position sicherer, weil weniger leicht ungewollt verstellbar.
Zeichnung Nachstehend ist die Erfindung anhand eines Ausführungsbei- spiels mit zugehöriger Zeichnung näher erläutert Es zeigen Figur 1 eine räumliche Darstellung eines erfindungsgemäßen Bohrhammers mit Tiefenanschlag Figur 2 eine Draufsicht des Zusatzhandgriff-Fortsatzes mit Schiebetaste Figur 3 einen Querschnitt des Zusatzhandgriff-Fortsatzes Figur 4 eine Oberansicht des Zusatzhandgriff-Fortsatzes Figur 5 ein Längsschnitt des Zusatzhandgriff-Fortsatzes Figur 6 eine Draufsicht der Schiebetaste Figur 7 eine Seitenansicht der Schiebetaste Figur 8 eine Draufsicht der Blattfeder und Figur 9 eine Seitenansicht der Blattfeder Beschreibung des Ausführungsbeispiels Figur 1 zeigt eine räumliche Darstellung einer als Bohrham- mer ausgestalteten Handwerkzeugmaschine 10 in der Ansicht von links vorn. Die Handwerkzeugmaschine hat ein Gehäuse 12 mit einem als Spatengriff ausgestalteten Handgriff 14, der eine Schalttaste 16 enthält, aus der nach unten ein E-Kabel 18 zur Energieversorung des nichtdargestellten, im Inneren eines zum Gehäuse 12 gehörenden Motor-Gehäuse 20 angeordne- ten Motors austritt. Das Motor-Gehäuse 20 ist gegenüber ei- ner Längsachse 27 der Handwerkzeugmaschine 10 rechtwinklig
abgewinkelt angeordnet. Die Längsachse 27 ist durch einen Maschinenhals 22, ein Spannfutter 24 und ein als Bohrer ausgestaltetes Einsatzwerkzeug 26 definiert.
Ebenfalls rechtwinklig nach unten tritt ein Zusatzhandgriff 28 von der Längsachse 27 weg, der am Maschinenhals 22 mit- tels eines Spannbandes 30 abnehmbar gehaltert ist.
Der Zusatzhandgriff 28 enhält einen oberen Fortsatz 29 mit einer konkaven, radialen Abstützfläche 40, die zur Anlage an den Maschinenhals 22 bestimmt ist und die dem Zusatzhand- griff 29 einen sicheren Halt am Gehäuse 12 gibt.
Beiderseits der konkaven, radialen Abstützfläche 40 bildet der obere Fortsatz 29-in Betrachtungsrichtung von vorn- zwei Schenkel, von denen nur der größere Tragschenkel 31 näher bezeichnet ist. Darin ist ein als Sechskantstab aus- gestalteter Tiefenanschlag 32 drehgesichert längsverschieb- bar in einer als Sechskantbohrung ausgestalteten Längsfü- hrung 38 gelagert. Der Tiefenanschlag 32 hat an gegenüber- liegenden Sechkantflächen ein oberes und ein unteres Zahn- profil 34,35 mit dem er sich formschlüssig in der Längsfüh- rungs 38 lösbar festhält.
Der Tragschenkel 32 trägt an seinem freien Ende eine ver- schiebbar gelagerte Taste 36. Diese ist mit Haltefüßen 46 in einer schwalbenschwanzartigen Längsführung 50 des freien Endes des Tragschenkels 31 gegen Herausfallen gesichert.
Im Inneren des Tragschenkels 32 ist eine zentrale, sackloch- artige Ausnehmung 41 zur Aufnahme einer Blattfeder 42 ange- ordnet, die darin verschwenkbar gelagert ist. Die Blattfeder 42 ist mit ihrem unteren Ende 43 in einem im Boden der Aus- nehmung 41 vorhandenen Einspannschlitz 45 lösbar gesteckt und eingespannt. Die unten umgebogenen und dort eingespannte
Blattfeder 42 stützt sich mit ihrem oberen Ende 47 gegen ei- ne schräge Druckfläche 44 der Taste 36, so daß diese ela- stisch seitlich hin-und her verschiebbar ist.
Die Längsführung 38 zur Aufnahme des Tiefenanschlags 32 im Tragschenkel 31 setzt sich im unteren Bereich der Taste 36 als fluchtende, seitlich offene Längsöffnung fort, deren unterer, u-schenkelartiger Bereich innen ein Gegenzahnprofil 48 trägt, das an die Zahnprofile 34,35 des Tiefenanschlags 32 angepaßt ist und mit diesen in formschlüssigen Eingriff bringbar ist.
Durch die vorgespannte Blattfeder 42 wird die Taste 36 mit ihrem Gegenzahnprofil 48 im Eingriff zum sechkant- stabförmigen Tiefenanschlag 32 gehalten, so daß er in dieser Position formschlüssig am Zusatzhandgriff 28 unverschiebbar festgelegt ist.
Durch Drücken der Taste 36 löst sich deren Gegenverzahnung 48 aus dem ihr zugewandten Zahnprofil 35 des Tiefenanschlags 36. Sobald die Taste 36 freigegeben wird, rastet ihre Gegen- verzahnung 48 in das Zahnprofil 35 des Tiefenanschlags 36 ein und hält diesen fest.
