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Patent Searching and Data


Title:
HAND SAW
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2007/025654
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a hand saw with a handle (3) for handling the hand saw and a saw blade that is connected to the handle and that has a toothed cutting edge (11). The handle comprises a handle part (5) to be encircled by the hand of a user, thereby applying a handling force. The handle part determines a direction of force application (K) in which the applied handling force is passed into the saw blade. When the hand saw is advanced, the direction of force application intersects the cutting edge in the area of a first quarter length of the cutting edge next to the handle or in the area of an imaginary extension of the cutting edge into the handle.

Inventors:
FIELD ROBERT (DE)
GEIER MANFRED (DE)
Application Number:
PCT/EP2006/008166
Publication Date:
March 08, 2007
Filing Date:
August 18, 2006
Export Citation:
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Assignee:
IRWIN IND TOOLS GMBH (DE)
FIELD ROBERT (DE)
GEIER MANFRED (DE)
International Classes:
B23D49/10; B23D51/01
Foreign References:
US20030000092A12003-01-02
JPH09109105A1997-04-28
DE1503991A11970-04-23
Attorney, Agent or Firm:
SCHMID, Nils, T. F. et al. (Hollerallee 32, Bremen, DE)
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Claims:
IRWIN Industrial Tools GmbH

Handsäge

Ansprüche

1. Handsäge mit einem Griff (3, 103) zum Betätigen der Handsäge (1, 101) und einem Sägeblatt (7, 107), das mit dem Griff (3, 103) verbunden ist und einen mit Zähnen versehenen Schneidrand (11, 111) aufweist, wobei der Griff (3, 103) ein von der Hand einer Bedienperson zu umgebendes Griffteil (5, 105) aufweist, um dem Griff (3, 103) eine Betätigungskraft mitzuteilen, und das Griffteil (5, 105) eine Krafteintragsrichtung festlegt, in der die mitgeteilte Betätigungskraft in das Sägeblatt (7, 107) eingeleitet wird, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer Vorschubbewegung der Handsäge (1, 101) die Krafteintragsrichtung den Schneidrand (11, 111) des Sägeblatts (7, 107) im Bereich einer ersten, dem Griff (3, 103) nahen Viertellänge des Schneidrands (11,111) oder im Bereich einer gedachten Verlängerung des Schneidrands (11, 111) in den Griff (3, 103) schneidet.

2. Handsäge nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, daß die Krafteintragsrichtung den Schneidrand (11, 111) des Sägeblatts (7, 107) im Bereich des übergangs zwischen dem Griff (3, 103) und dem Sägeblatt (7,107) schneidet.

3. Handsäge nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Griff (3, 103) und/oder das Griffteil (5, 105) derart weit zur Schneidkante (11, 111) des Sägeblatts (7, 107) in einer zur Schneidkante (11, 111) vertikalen Richtung (V) verlagert gehalten ist, daß die gedachte Verlängerung des Schneidrands (11, 111) den Griff (3, 103) und/oder das Griffteil (5, 105) zumindest teilweise kreuzt.

4. Handsäge nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die gedachte Verlängerung des Schneidrands (11, 111) den Griff (3, 103) und/oder das Griffteil (5, 105) in einem Bereich eines ersten, dem Schneidrand (11, 111) nahen Höhenviertels (D) des Griffs (3, 103) kreuzt.

5. Handsäge insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein Neigungswinkel (α, ß) zwischen der Krafteintragsrichtung und einem im wesentlichen linearen Verlauf des Schneidrands größer oder gleich 25° ist.

6. Handsäge insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein Neigungswinkel (α) zwischen der Krafteintragsrichtung und einem im wesentlichen geraden Verlauf des Schneidrands (11) größer als 35° ist.

7. Handsäge insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein Neigungswinkel (α) zwischen der Krafteintragsrichtung und einem im wesentlichen geraden Verlauf des Schneidrands (11) größer als 40° ist.

8. Handsäge insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein Neigungswinkel (α) zwischen der Krafteintragsrichtung und einem im wesentlichen geraden Verlauf des Schneidrands (11) größer als 45° ist.

9. Handsäge nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß ein Neigungswinkel (α, ß) zwischen der Krafteintragsrichtung und einem im wesentlichen geraden Verlauf des Schneidrands (11, 111) kleiner als 60° ist.

10. Handsäge nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Griff (3, 103) einen Halteabschnitt (9, 109) aufweist, an dem das Sägeblatt (7, 107) befestigt ist, und das dem Sägeblatt (7, 107) ferne Griffteil (5, 105) und der Halteabschnitt (9, 109) derart miteinander verbunden sind, daß sie eine Ringstruktur bilden, die eine Aussparung zum Durchgriff der Finger einer Bedienperson definiert.

Description:

Handsäge

Die Erfindung betrifft eine Handsäge mit einem Griff zum Betätigen der Handsäge und einem Sägeblatt. Bei einer Hin- und Herbewegung kommt der mit Zähnen versehener Schneidrand des Sägeblattes in abspanenden Eingriff mit einem Werkstück.

Moderne Handsägen besitzen Zähne mit sich gegenüberliegenden Flanken, die beide ausgesprochen scharf und gehärtet sind. Die Schneideffizienz und die Eindringeffizienz der Zähne in das Werkstück sind dadurch optimiert. Der Betätigungsgriff der Handsäge weist üblicherweise ein von dem Sägeblatt abgewandtes Griffteil auf, das zum Betätigen der Handsäge von der Hand einer Bedienperson umfaßt wird. Beim Sägen in einer Vorschubbewegung wird dem Griff vor allem eine hin zum Sägeblatt gerichtete Betätigungskraft mitgeteilt, bei der eine vertikale Kraftkomponente das Eindringen der Zähne in das Werkstück veranlaßt und die horizontale Kraftkomponente für die Hin- und Herbewegung der Handsäge verantwortlich ist.

Eine bekannte, sich im alltäglichen Gebrauch aufgrund ihrer sehr hohen Schneideeffizienz bewährt habende Handsäge ist in Figur 1 a dargestellt. Die Handsäge a umfaßt einen Griff b mit einem Griffteil c und einem Halteabschnitt d, wobei der Griffteil c und der Halteabschnitt d eine einstückige, im wesentlichen ringförmige Struktur bilden, die ein Aussparung k für den Durchgriff der Finger einer Bedienperson definiert. An dem Halteabschnitt d ist ein Metallsägeblatt e befestigt, dessen Höhe vom Griffteil c hin zum freien Ende f kontinuierlich abnimmt. Das Sägeblatt e umfaßt einen im wesentlichen geraden Schneidrand g, der mit einer Zahnreihe ausgebildet ist, deren Zähne aus geometrischer Sicht im wesentlichen identisch sind. Zwischen zwei Zahnreihengruppen ist eine sich in das Sägeblatt erstreckende, im wesentlichen L-förmige Aussparung zur Aufnahme und zum Abtransport von Sägespänen aus dem Schnittbereich des Werkstücks ausgebildet.

In Figur Ib ist ein Krafteintragsvektor h angedeutet, dessen Richtung angibt, wie die bei einer Vorschubbewegung von der Bedienperson dem Griffteil c mitgeteilte Betätigungskraft in das Sägeblatt e eingeleitet wird. Die Wirkrichtung des Krafteintragsvektors h ist im wesentlichen als Lotrechte zur Längserstreckung des Griffteils c definiert, den die Hand der Bedienperson umfaßt. Der Krafteintragsvektors h spaltet sich in eine horizontale Komponente II H und eine vertikale Komponente hv auf. Wie in Figur Ib ersichtlich ist, überwiegt die horizontale Komponente 1I H deutlich, so daß eine Bedienperson einen Großteil der Betätigungskraft dafür aufbringt, die Vorschub- und Rückzugsbewegung durchzuführen. Der Krafteintragsvektor h schneidet den Schneidrand g im wesentlichen in der Mitte des Sägeblatts, die durch die zum Schneidrand g senkrechte Mittellinie M definiert ist.

Den Schnittpunkt der Krafteintragsrichtung im wesentlichen auf Höhe der Mittellinie M festzulegen beruht auf der technischen Annahme, daß damit die gesamte Handsägenlänge am besten ausgeschöpft werden könne und eine optimale Kontrolle der Handsäge beim Ansägen gewährleistet sei. Trotz der guten Sägeeffektivität der bekannten Handsäge stellte es sich für eine ungeübte Bedienperson als schwierig heraus, beim Ansägen des Werkstücks eine Sägespur zu legen und die Handsäge in der frischen Sägespur zu halten. Vielmehr neigt die bekannte Handsäge dazu, beim Ansägen entweder aus der frischen Sägespur heraus zu springen und 4er Sägespur benachbarte Oberflächenbereiche des Werkstücks zu verletzen oder sich mit dem Werkstück zu verhaken, was meist ein Absetzen und ein erneutes Ansetzen der Handsäge notwenig macht.

Es isf Aufgabe der Erfindung, eine Handsäge mit einem Griff zur Betätigung der Handsäge und einem Sägeblatt dahingehend zu verbessern, daß der Handsäge ein bessere Handhabekontrolle für das Ansägen eines Werkstücks verliehen wird, ohne die Sägeeffektivität der Handsäge zu beeinträchtigen.

Diese Aufgabe wird durch die Merkmale von Patentanspruch 1 gelöst.

Danach ist eine durch das Griffteil des Griffs, über den die Betätigungskraft der Handsäge mitgeteilt wird, definierte Krafteintragsrichtung, in der die mitgeteilte Betätigungskraft bei einer Vorschubbewegung in das Sägeblatt eingeleitet wird, derart festgelegt, daß sie den Schneidrand des Sägeblatts in einem Bereich einer ersten, dem Griff nahen Viertellänge des

Schneidrands oder eine gedachte Verlängerung des Schneidrands im Bereich des Griffs schneidet.

Es stellte sich überraschenderweise heraus, daß mit der Verlagerung der Schnittstelle zwischen der Krafteintragsrichtung bei Vorschub der Handsäge und dem Schneidrand hin zum Griffteil eine deutliche Vereinfachung des Ansägens eines unversehrten Werkstücks einhergeht. Die Kontrolle über die Handsäge wird mit der erfindungsgemäßen Maßnahme derart verbessert, daß selbst ungeübten Bedienpersonen ein kontinuierlicher Sägevorgang mit einem einmaligen Ansetzen der Handsäge an dem Werkstück ohne weiteres gelingt. überraschenderweise geht mit der verbesserten Handhabekontrolle keine Abnahme der Sägeeffektivität einher. Im Gegenteil stellte sich gemäß einer Versuchsreihe unerwarteterweise heraus, daß aufgrund der verbesserten Handhabekontrolle der erfindungsgemäßen Handsäge ein Werkstück bei wesentlichen weniger Sägehüben durchtrennt wird als mit einer bekannte Handsäge identischer Sägeblattkonfiguration. Auch konnte festgestellt werden, daß bei der erfindungsgemäßen Handsäge Ermüdungserscheinungen der Bedienperson erst viel später auftraten als bei der bekannten Handsäge. Mit der Verlagerung der Schnittstelle zwischen der Krafteintragsrichtung und dem Schneidrand hin zum Griff, können dem Werkstück bei gleichem Betätigungskraftaufwand höhere vertikale Kraftkomponenten mitgeteilt werden, was die Zähne des Schneidrands tiefer in das Werkstück eindringen läßt. Aufgrund der erfindungsgemäßen Maßnahme konnte festgestellt werden, daß die Sägeeffektivität bei einem Sägehub erhöht werden kann, weil die an den Sägezähnen angreifenden Betätigungskräfte über das gesamte Sägeblatt gleichmäßig verteilt werden. Durch die Verlagerung der Schnittstelle hin zum Griff wurde zum einen verhindert, daß übermäßige Sägekräfte in das Werkstück im Bereich der Schneidrandmitte eingeleitet werden. Zu große vertikale Sägekräfte können zu vermeidende Verfestigungen am zu sägenden Werkstück hervorrufen, welche dem Sägevorgang nicht förderlich sind. Die Erfindung stellt hingegen sicher, daß an jedem Zahn im wesentlichen die gleiche Betätigungskraft dem Werkstück mitgeteilt wird, so daß auch der sonst wenig effektive freie Endbereich des Schneidrands des Sägeblatts stärker und wirksam beim Sägevorgang beteiligt ist.

Hierbei ist vorzugsweise der Schnittpunkt so weit zum Griff hin zu verlagern oder sogar darüber hinaus, daß ein Treffen des Schneideingriffs des Schneidrands mit dem Werkstück und der Schnittstelle zwischen Krafteintragsrichtung und Schneidrand in jedem Sägebetriebszu- stand verhindert bleibt.

Bei einer bevorzugten Ausführung der Erfindung schneidet die Krafteintragsrichtung den Schneidrand des Sägeblatts im Bereich des übergangs oder der Verbindung zwischen dem Griff und dem Sägeblatt. Mit dieser Konfiguration scheint die Handhabekontrolle über die Handsäge optimiert zu sein.

Eine konstruktive Möglichkeit, eine Verschiebung der Schnittstelle zwischen der Krafteintragsrichtung bei Vorschub der Säge und der Schneidkante hin zum Griff zu realisieren, kann darin bestehen, daß der Griff und/oder der Griffteil zur Schneidkante des Sägeblatts hin in einer zur Schneidkante vertikalen Richtung verlagert wird. Mit der Verlagerung des Griffteils hin zum Schneidrand kann der Neigungswinkel zwischen der Krafteintragsrichtung und der Schneidkante, also das Verhältnis von vertikaler und horizontaler Komponente der Betätigungskraft, konstant gehalten werden. Vorzugsweise kann der Griff und/oder das Griffteil derart weit zum Schneidrand verlagert sein, daß eine gedachte Verlängerung des Schneidrands den Griff und/oder den Griffteil in einem Bereich eines ersten, dem Schneidrand nahen Höhenviertels des Griffs kreuzt.

Eine weitere Möglichkeit, die gewünschte Verlagerung der Krafteintragsrichtung hin zum Griff zu erreichen, ohne den strukturellen Aufbau der bekannten Handsäge, insbesondere den Anbindungsort des Sägeblatts an den Griff, zu verändern, besteht darin, den Neigungswinkel zwischen der Krafteintragsrichtung und dem im wesentlichen linearen Verlauf des Schneidrands zu vergrößern, indem das Griffteil stärker zum Schneidrand des Sägeblatts hin geneigt wird/

Beide Möglichkeiten können kombiniert werden.

In einem von dem oben erläuterten unabhängigen oder abhängigen Aspekt der Erfindung soll der Neigungswinkel zwischen der Krafteintragsrichtung bei Vorschub der Handsäge und dem geraden Verlauf des Schneidrands größer als 25° sein. Eine besonders gute Ansägkontrolle und Sägeeffektivitäten wurden bei Neigungswinkeln zwischen 35° und 45° erreicht. Vorzugsweise ist festzuhalten, daß der Neigungswinkel kleiner als 60° sein soll. Es sei klar, daß der Neigungswinkel zum Schneidrand als Referenzlinie betrachtet wird. Sollte für den Schneidrand keine gerade Referenzlinie vorliegen, so kann beispielsweise bei einem gewellten Schneidrand die entsprechende Mittellinie des gewellten Schneidrands als Referenzlinie

dienen. Sollte ein bogenförmiger Schneidrand gewählt sein, so ist die Referenzlinie für den Schneidwinkel die Tangente an der Schnittstelle zwischen der Krafteintragsrichtung und dem bogenförmigen Schneidrand.

Weitere Vorteile, Eigenschaften und Merkmale der Erfindung werden durch die folgende Beschreibung bevorzugter Ausführungen der Erfindung anhand der beiliegenden Zeichnungen deutlich, in denen zeigen:

Figur 2a eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen Handsäge;

Figur 2b eine schematische Ansicht der Handsäge nach Figur 2a mit einer Veranschaulichung des Betätigungskraftverlaufs bei einer Vorschubbewegung der Handsäge;

Figur 3a eine Seitenansicht einer weiteren erfindungsgemäßen Handsäge und

Figur 3b eine schematische Ansicht der Handsäge gemäß Figur 3a mit Veranschaulichung des Betätigungskraftverlaufs bei einer Vorschubbewegung der Handsäge.

Die erfindungsgemäße Handsäge 1 gemäß Figur 2a umfaßt einen Griff 3, der zu dem Griff (c) der bekannten Handsäge gemäß Figur 1 a identisch ist.

Der Griff 3 umfaßt einen einem Sägeblatt 7 fernen Griffteil 5, der von der Hand einer Bedien- persoή umfaßt werden kann. Des weiteren weist der Griff 3 einen Halteabschnitt 9 auf, an dem das Sägeblatt 7 befestigt ist.

Bei der Handsägenausführung gemäß Figur 2a ist das Sägeblatt 7 mit einer kontinuierlichen Zahnreihe 11 versehen, die sich ununterbrochen von dem freien Ende 13 der Säge bis zum Griff 3 erstreckt.

Wie bei einem konstruktiven Vergleich der Handsägenausführungen gemäß Figur 1 a und Figur 2a ersichtlich ist, ist der Griff 3 deutlich in vertikaler Richtung V hin zum Schneidrand 11 verlagert. Außerdem ist der Griffteil 5 wesentlicher stärker hin zum Schneidrand 1 1 geneigt als das Griffteil c der bekannte Handsäge a gemäß Fig. 1 a.

Ein überschüssige Sägeblattabschnitt auf der dem Schneidrand 11 gegenüberliegenden Seite des Sägeblatts 7 im Bereich des Griffs 3 ist zum Verringern des Gewichts der Handsäge 1 ausgespart.

Wie in Figur 2b ersichtlich ist, schneidet der durch das Griffteil 5 definierte Krafteintragsvektor K bei einer Vorschubbewegung der Handsäge den Schneidrand 11 aufgrund der bezüglich dem Schneidrand 11 abgesenkten und geneigten Position des Griffs 3 am übergangsbereich U, insbesondere genau am übergang (Q), vom Sägeblatt 7 zum Griff 3. Die Richtung des Krafteintragsvektors K ist durch die Lotrechte zur Griffläche des Griffteils 5 definiert, an welcher der Handballen (nicht dargestellt) der Bedienperson anliegt. Es zeigte sich, daß die Nähe des Schnittpunkts P zum Griff für die deutlichere Verbesserung der Handhabekontrolle der Handsäge 1 verantwortlich ist. Der Neigungswinkel α zwischen der Richtung des Krafteintragsvektor K und dem Schneidrand 11 liegt bei ca. 45°.

Bei dem Krafteintragsvektor K sind die horizontale und vertikale Komponente im wesentlichen gleich groß, so daß beim Betätigen der Handsäge 1 gleiche Kräfte für die horizontale Bewegung der Handsäge 1 und für das Eindringen der Zähne in das Werkstück (nicht dargestellt) aufgebracht werden können.

Bei der Ausführung gemäß Figur 3 a sind zur besseren Lesbarkeit der Figurenbeschreibung identische Bezugsziffern verwendet, die gegenüber der Ausführung gemäß Figur 2a und 2b um 100 erhöht sind.

Die Handsäge 101 ist bezüglich des strukturellen Aufbaus des Griffs 103 und des Sägeblatts 107 im wesentlichen identisch zur Handsäge 1 gemäß Fig. 2a. Der Schneidrand 1 1 1 des Sägeblatts 107 ist zu dem der bekannten Säge a gemäß Fig. Ia identisch ausgeführt. Das Sägeblatt 107 unterscheidet sich von dem Sägeblatt 7 gemäß der Ausführung gemäß Figur 2a darin, daß eine gröbere Verzahnung vorgesehen ist, die durch L-förmige Spanaufnahmeaussparungen 121 in Zahngruppen unterteilt ist. Jede Zahngruppe weist eine identische Anzahl von Zähnen auf.

Wie in Figur 3b ersichtlich ist, schneidet die Richtung des Krafteintragsvektors K bei einer Vorschubbewegung der Handsäge 1 den Schneidrand 1 1 1 des Sägeblatts 107 im übergangsbereich U, insbesondere genau am übergang Q, zwischen Griff 103 und Sägeblatt 107.

Im Gegensatz zur Ausführung gemäß Figur 2b ist allerdings der Neigungswinkel ß zwischen der Richtung des Krafteintragsvektors K und dem Schneidrand 111 mit ca. 35° kleiner als der Neigungswinkel α gemäß der Ausführung in Figur 2b, aber größer als der der bekannten Handsäge a gemäß Figur Ib. Um die Schnittstelle P zwischen der Richtung des Krafteintragsvektors K und dem Schneidrand 1 1 1 gemäß der Ausführung nach Figur 3b in den übergangsbereich U zwischen dem Griff 103 und dem Sägeblatt 107 zu verlagern, ist der Griff 103 wesentlich stärker in vertikaler Richtung V hin zum Schneidrand 111 verschoben, so daß eine gedachte Verlängerung m des Schneidrands 111 den Griff 103 im Bereich von dessen erstem Höhenviertel D kreuzt.

Es sei klar, daß bei beiden erfindungsgemäßen Handsägenausführungen die vertikale Komponente Kv des Krafteintragsvektors K größer ist als die der bekannten Handsäge a gemäß Fig. Ia, wodurch die Sägeeffektivität der erfindungsgemäßen Handsäge 1, 101 gegenüber der bekannten Handsäge a deutlich verbessert ist.

Die in der vorstehenden Beschreibung, den Figuren und den Ansprüchen offenbarten Merkmale können sowohl einzeln als auch in beliebiger Kombination für die Realisierung der Erfindung in den verschiedenen Ausgestaltungen von Bedeutung sein.

IRWIN Industrial Tools GmbH

Bezugszeichenliste

1, 101 Handsäge

3, 103 Griff

5, 105 Griffteil

7, 107 Sägeblatt

9, 109 Halteabschnitt

11, 11 1 Schneidrand

13, 113 freies Ende der Säge

121 Spanaufnahmeaussparungen α, ß Neigungswinkel

D Höhenviertel

H horizontale Richtung

K Krafteintragsvektor

Kv vertikale Komponente von K

K H horizontale Komponente von K m gedachte Verlängerung

P Schnittstelle

Q übergang

U übergangsbereich

V vertikale Richtung