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Title:
HAND TOOL MACHINE WITH A PIVOTABLE TOOL COVER
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2002/070198
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a hand tool machine which consists of a driveable disk-shaped tool (14), especially an angular grinding machine, a hand-guided circular saw or similar, which can be rotated about an axis of rotation (16), comprising a pivotable tool cover (22). According to the invention, the tool cover (22) has a substantially curved front face and is embodied in such a way that it can move substantially parallel to the plane of the disk-shaped tool (14) in order to release said tool, whereby the front face of the tool cover (22), when actuated, moves across at least one part of the surface of the disk-shaped tool (14) in a direction which is perpendicular to the peripheral direction thereof.

Inventors:
Hofmann, Albrecht (Seilerstrasse 11/1 Steinenbronn, 71144, DE)
Krondorfer, Harald (Erlenweg 8/2 Ludwigsburg, 71638, DE)
Schomisch, Thomas (Echterdinger Strasse 26 Leinfelden-Echterdingen, 70771, DE)
Application Number:
PCT/DE2001/004851
Publication Date:
September 12, 2002
Filing Date:
December 21, 2001
Export Citation:
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Assignee:
ROBERT BOSCH GMBH (Postfach 30 02 20 Stuttgart, 70442, DE)
Hofmann, Albrecht (Seilerstrasse 11/1 Steinenbronn, 71144, DE)
Krondorfer, Harald (Erlenweg 8/2 Ludwigsburg, 71638, DE)
Schomisch, Thomas (Echterdinger Strasse 26 Leinfelden-Echterdingen, 70771, DE)
International Classes:
B23D45/16; B23D47/00; B24B23/02; B24B55/05; B25F5/00; B27G19/04; (IPC1-7): B24B23/02; B24B55/05
Foreign References:
US5440815A
US4711055A
DE9403777U1
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Claims:
Ansprüche
1. Handwerkzeugmaschine mit einem rotierend antreibbaren, scheibenförmigen Werkzeug (14), insbesondere eine hand geführte Winkelschleifmaschine, eine handgeführte Kreis säge oder dergleichen, umfassend eine bewegliche Werk zeugabdeckung (22), dadurch gekennzeichnet, daß die Werkzeugabdeckung (22) eine im wesentlichen gekrümmte Stirnseite hat und zur Freigabe des scheibenförmigen Werkzeugs (14) im wesentlichen parallel zu dessen Ebene derart bewegbar ausgebildet ist, daß die Stirnseite der Werkzeugabdeckung (22) bei einer Betätigung zumindest einen Teil der Oberfläche des scheibenförmigen Werkzeugs (14) in einer Richtung quer zur Umfangsrichtung dessel ben überquert.
2. Handwerkzeugmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, daß die Werkzeugabdeckung (22) schwenkbar ge lagert ist und eine gegenüber der Drehachse (16) des scheibenförmigen Werkzeugs (14) radial versetzte Schwenkachse (24) aufweist.
3. Handwerkzeugmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekenn zeichnet, daß die Schwenkachse (24) seitlich neben dem scheibenförmigen Werkzeug (14) angeordnet ist.
4. Handwerkzeugmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekenn zeichnet, daß die Schwenkachse (24) an. einer einem Hand griff (30) gegenüberliegenden Seite des scheibenförmigen Werkzeugs (14) angeordnet ist.
5. Handwerkzeugmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnseite der Werkzeug abdeckung (22) zumindest teilweise als Führungsfläche ausgebildet ist.
6. Handwerkzeugmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekenn zeichnet, daß an der Stirnseite der Werkzeugabdeckung (22) ein Gleitmaterial (74) angeordnet ist.
7. Handwerkzeugmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekenn zeichnet, daß das Gleitmaterial (74) auswechselbar ist.
8. Handwerkzeugmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Werkzeugabdeckung (22) einen sichelförmigen Grundriß aufweist.
9. Handwerkzeugmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Werkzeugabdeckung (22) in ihre Schließrichtung federbelastet ist.
10. Handwerkzeugmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Werkzeugabdeckung (22) eine Verriegelungsvorrichtung (28,42,46) aufweist.
11. Handwerkzeugmaschine nach Anspruch 10, dadurch gekenn zeichnet, daß die Verriegelungsvorrichtung (28,42) zu mindest teilweise in einem Handgriff (30) integriert ist.
12. Handwerkzeugmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Werkzeugabdeckung (22) einen Schlitz (80) für das scheibenförmige Werkzeug (14) aufweist.
13. Handwerkzeugmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Werkzeugabdeckung (22) eine Schwenkführung (72) aufweist.
14. Handwerkzeugmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Werkzeugabdeckung (22) mit einer Schnittiefenbegrenzung zusammenwirkt.
Description:
HANDWERKZEUGMASCHINE MIT EINER SCHWENKBAREN WERKZEUGABDECKUNG Stand der Technik Die Erfindung geht aus von einer Handwerkzeugmaschine mit ei- nem rotierend antreibbaren, scheibenförmigen Werkzeug nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

Eine derartige Handwerkzeugmaschine kann beispielsweise als handgeführte Winkelschleifmaschine oder handgeführte Kreissä- ge ausgebildet sein.

Bei einem aus der Praxis bekannten handgeführten Winkel- schleifer ist eine das scheibenförmige Werkzeug darstellende, kunstharzgebundene Trennscheibe etwa über 180° ihres Umfangs mittels einer Schutzhaube abgedeckt. Die Schutzhaube kann starr montiert sein und deckt den in Richtung des Benutzers weisenden Bereich der Trennscheibe zumindest teilweise ab.

Der vom Benutzer abgewandte Bereich der Trennscheibe liegt frei und dient zur Bearbeitung eines Werkstücks.

Bei einer aus der Praxis bekannten handgeführten Kreissäge . ist das scheibenförmige Werkzeug aus einem im wesentlichen kreisscheibenförmigen Sägeblatt gebildet. Das Sägeblatt kann mittels einer im wesentlichen um die Drehachse des Sägeblatts schwenkbaren Schutzabdeckung nahezu vollständig abgeschirmt sein. Beim Eintauchen des Sägeblatts in ein zu bearbeitendes, plattenartiges Werkstück öffnet die Schutzabdeckung entweder selbsttätig oder nach Auslösen einer Verriegelung. Sobald das Sägeblatt aus dem zu bearbeitenden Werkstück entfernt wird, schließt die Schutzabdeckung selbsttätig.

Vorteile der Erfindung Die Erfindung geht aus von einer Handwerkzeugmaschine mit ei- nem rotierend antreibbaren, scheibenförmigen Werkzeug, insbe- sondere einer handgeführten Winkelschleifmaschine, einer handgeführten Kreissäge oder dergleichen, umfassend eine be- wegliche Werkzeugabdeckung.

Es wird vorgeschlagen, daß die Werkzeugabdeckung eine im we- sentlichen gekrümmte Stirnseite hat und zur Freigabe des scheibenförmigen Werkzeugs im wesentlichen parallel zu dessen Ebene derart bewegbar ausgebildet ist, daß die Stirnseite der Werkzeugabdeckung bei einer Betätigung zumindest einen Teil der Oberfläche des scheibenförmigen Werkzeugs in einer Rich- tung quer zur Umfangsrichtung desselben überquert. Eine der- artige Werkzeugabdeckung kann durch bezüglich des scheiben- förmigen Werkzeugs radial gerichteten Druck auf eine beliebi- ge Stelle der gekrümmten Stirnseite, deren Kontur in Schließ- stellung beispielsweise im wesentlichen dem Umfang des schei- benförmigen Werkzeugs folgt, in Freigabestellung gebracht werden. Die Handwerkzeugmaschine nach der Erfindung bietet demnach die Möglichkeit, daß das scheibenförmige Werkzeug im Bereich der Werkzeugabdeckung im wesentlichen in beliebiger Richtung an ein Werkstück angesetzt werden kann. Die Werk- zeugabdeckung gibt das scheibenförmige Werkzeug stets frei.

Mit der im wesentlichen gekrümmten Stirnseite kann ein Verha- ken der Werkzeugabdeckung an einem Werkstück sicher vermieden werden, auch wenn das Werkstück eine unebene Oberfläche auf- weist.

Die Werkzeugabdeckung schützt einen Benutzer auf wirksame Weise vor unbeabsichtigten Berührungen des scheibenförmigen Werkzeugs, welches beispielsweise eine kunstharzgebundene Trennscheibe oder ein Sägeblatt mit Schneiden aus Hartmetall ist.

Die Werkzeugabdeckung ist bevorzugt schwenkbar gelagert, wo- durch eine schmutzunempfindliche Lagerung einfach realisiert werden kann. Sie weist hierbei eine gegenüber der Drehachse des scheibenförmigen Werkzeugs radial versetzte Schwenkachse auf. Grundsätzlich ist es natürlich auch denkbar, die Werk- zeugabdeckung verschiebbar auszubilden.

Die Schwenkachse ist vorteilhaft seitlich neben dem scheiben- förmigen Werkzeug angeordnet. Dadurch können über einen gro- ßen Winkelbereich des Werkzeugs vorteilhafte, beim Andrücken des Werkzeugs bzw. der Werkzeugabdeckung an ein Werkstück auftretende Hebelverhältnisse erreicht und es können geringe Auslenkkräfte der Werkzeugabdeckung erzielt werden. Ferner kann die Schwenkachse konstruktiv einfach und platzsparend integriert werden.

In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung wird vorge- schlagen, daß die Schwenkachse an einer einem Handgriff, ins- besondere einem Zusatzhandgriff, gegenüberliegenden Seite des scheibenförmigen Werkzeugs angeordnet ist, wodurch auf einer dem Handgriff zugewandten Seite eine Verriegelungsvorrichtung integriert werden kann, die vorteilhaft aufgrund günstigen Hebelverhältnissen kostengünstig, leicht und platzsparend in- tegriert werden kann. Möglich ist jedoch auch, die Schwenk- achse auf der dem Handgriff zugewandten Seite anzuordnen, wo- durch eine Verriegelungsvorrichtung besonders konstruktiv einfach im Bereich der Schwenkachse und des Handgriffs inte- griert werden kann.

Vorteilhaft ist die Stirnseite der Werkzeugabdeckung zumin- dest teilweise als Führungsfläche ausgebildet, was zu einer einfachen Handhabung der Handwerkzeugmaschine an einer Werk- stückoberfläche führt.

Damit die Werkzeugabdeckung auf dem zu bearbeitenden Werk- stück möglichst reibungsfrei bewegt werden kann, ist an der Stirnseite der Werkzeugabdeckung vorteilhaft ein Gleitmateri- al angeordnet. Das Gleitmaterial kann beispielsweise aus Te- flon oder einem Kunststoff wie POM gebildet sein.

Da das Gleitmaterial bei Benutzung der Handwerkzeugmaschine Verschleiß in Form von Abrieb unterworfen ist, ist dieses vorteilhaft auswechselbar ausgebildet. Beispielsweise kann eine Gleitschiene, die z. B. aus POM gebildet ist, über eine Schnappverbindung an der Stirnseite der Werkzeugabdeckung aufgesteckt sein. Eine Gleitschiene kann jedoch auch über an- dere, dem Fachmann als sinnvoll erscheinende Befestigungsmit- tel an der Werkzeugabdeckung befestigt sein, wie beispiels- weise über Schrauben usw.

Eine materialsparende und vorteilhafte leichte Ausführungs- form der Handwerkzeugmaschine nach der Erfindung besteht dar- in, daß die Werkzeugabdeckung einen im wesentlichen sichel- förmigen Grundriß aufweist. Eine solche Ausführungsform ge- währleistet zudem, daß ein großer Schwenk-und damit Arbeits- bereich zur Verfügung steht, ohne mit der Antriebsachse des scheibenförmigen Werkzeugs in Konflikt zu kommen. Es ist je- doch auch denkbar, die Werkzeugabdeckung beispielsweise halb- kreisförmig auszubilden. In diesem Fall ist es gegebenenfalls erforderlich, die Werkzeugabdeckung mit einer Ausnehmung zu versehen, in welche beim Schwenken der Werkzeugabdeckung die Antriebsachse des scheibenförmigen Werkzeugs geführt ist.

Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Handwerkzeugmaschi- ne nach der Erfindung ist die Werkzeugabdeckung in Schließ- richtung federbelastet, wodurch sichergestellt werden kann, daß, sobald das scheibenförmige Werkzeug vom Werkstück abge- hoben wird, die Werkzeugabdeckung selbsttätig in seine Schließrichtung zurückschwenkt und den Bediener vor dem Werk- zeug schützt.

Die Werkzeugabdeckung besitzt vorteilhaft eine Verriegelungs- vorrichtung. Mit einer Verriegelungsvorrichtung kann erreicht werden, daß die Werkzeugabdeckung nur durch eine gezielte Be- tätigung bzw. Entriegelung der Verriegelungsvorrichtung bei Andruck auf ein Werkstück das Werkzeug freigibt. Die Verrie- gelungsvorrichtung kann in der Weise ausgebildet sein, daß die Werkzeugabdeckung nur bei ordnungsgemäßer Benutzung der Handwerkzeugmaschine entriegelbar ist, und die Sicherheit der Handwerkzeugmaschine kann erhöht werden.

Ferner wird vorgeschlagen, daß die Verriegelungsvorrichtung zumindest teilweise in einem Handgriff, insbesondere einem Zusatzhandgriff bzw. Zweithandgriff, integriert ist. Es kann konstruktiv einfach erreicht werden, daß erst bei einer si- cheren Griffhaltung die Verriegelungsvorrichtung entriegelt, die Werkzeugabdeckung in ihre Freigabestellung bewegt und die Handwerkzeugmaschine benutzt werden kann. Ferner kann die Verriegelungsvorrichtung platzsparend mit wenigen zusätzli- chen Bauteilen im Handgriff, insbesondere in einem Zweithand- griff, integriert werden, und zwar kann besonders vorteilhaft ein Bedienelement zur Entriegelung integriert werden.

Eine besonders vorteilhafte und sichere Werkzeugabdeckung liegt vor, wenn diese einen Schlitz für das scheibenförmige Werkzeug aufweist und das scheibenförmige Werkzeug in Rich- tung einer Werkzeugachse von beiden Seiten überdeckt. Bei Be- nutzung der Handwerkzeugmaschine durchgreift das scheibenför- mige Werkzeug zum Eintauchen in ein Werkstück diesen Schlitz.

Der Schlitz kann in eine einstückig hergestellte Werkzeugab- deckung eingebracht sein oder zwischen zwei, gegebenenfalls einzeln aufgehängten, die Werkzeugabdeckung bildenden Bautei- len liegen. Diese beiden Bauteile können wiederum einzeln oder gemeinsam in Schließrichtung federbelastet sein. Des weiteren kann beispielsweise eines der Bauteile sichelförmig und das andere Bauteil halbkreisförmig ausgebildet sein.

Die Werkzeugabdeckung kann eine Schwenkführung aufweisen, welche ein gerichtetes Schwenken der Werkzeugabdeckung ge- währleistet bzw. zusätzlich unterstützt und als zweite Lager- stelle derselben dienen kann.

Die Handwerkzeugmaschine nach der Erfindung kann mit einer Schnittiefenbegrenzung versehen sein, wodurch gegenüber einer Handwerkzeugmaschine mit einer separaten Schnittiefenbegren- zung zusätzliche Bauteile, Montageaufwand und Gewicht einge- spart werden können. Die Schnittiefenbegrenzung kann bei- spielsweise aus einem in die Schwenkführung integrierten, bolzenartigen Anschlag für die Werkzeugabdeckung bestehen.

Zeichnung Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbe- schreibung. In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Handwerkzeugmaschine nach der Erfindung dargestellt. Die Zeichnung, die Beschreibung und die Ansprüche enthalten zahl- reiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird die Merkma- le zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvol- len weiteren Kombinationen zusammenfassen.

Es zeigen : Fig. 1 eine schematische Darstellung einer ersten Ausführungsform einer handgeführten Winkel- schleifmaschine nach der Erfindung, Fig. 2 eine zweite Ausführungsform, Fig. 3 eine dritte Ausführungsform, Fig. 4 eine vierte Ausführungsform, Fig. 5 einen-schematischen Schnitt entlang der Linie V-V in Fig. 4.

Beschreibung der Ausführungsbeispiele In Fig. 1 ist eine handgeführte Winkelschleifmaschine 10 dar- gestellt, die eine elektrisch betätigte Antriebseinheit 12 zum rotierenden Antrieb einer hier gestrichelt dargestellten kunsthärzgebundenen Trennschleifscheibe 14 aufweist. Die Trennschleifscheibe 14 dreht sich im Betrieb der Winkel- schleifmaschine 10 um eine Drehachse 16. Die Antriebseinheit 12 kann einem Benutzer der Winkelschleifmaschine als Hand- griff dienen.

An der in Richtung der Antriebseinheit 12 weisenden Seite der Trennschleifscheibe 14 ist eine Schutzhaube 18 angeordnet.

Die Schutzhaube 18 ist an der Antriebseinheit 12 befestigt, deckt die Trennschleifscheibe 14 zum Benutzer hin umfangsei- tig ab und schützt den Benutzer vor der Trennschleifscheibe 14 und insbesondere vor abgetragenen Bestandteilen, die durch die Trennschleifscheibe 14 nach außen geschleudert werden.

Die Schutzhaube 18 ist an der Seite der Trennschleifscheibe 14 angeordnet, die einem zur Bearbeitung eines Werkstücks dienenden Arbeitsbereich 20 der Trennschleifscheibe 14 gegen- überliegt. Der Arbeitsbereich 20 der Trennschleifscheibe 14 ist mittels einer erfindungsgemäßen Werkzeugabdeckung 22 ge- schützt, welche über einen eine Schwenkachse bildenden Bolzen 24 an der Schutzhaube 18 schwenkbar gelagert ist. Der Bolzen 24 ist seitlich neben der Trennschleifscheibe 14, auf einer einem Zusatzhandgriff 30 zugewandten Seite angeordnet, der sich senkrecht zur Antriebseinheit 12 erstreckt.

Die Werkzeugabdeckung 22 ist mittels einer den Bolzen 24 um- greifenden Feder 26 in Richtung ihrer Schließstellung bela- stet. Die Schließstellung der Werkzeugabdeckung 22 entspricht der in Fig. 1 durchgezogen dargestellten Stellung. In dieser Stellung überdeckt die Werkzeugabdeckung 22 den Arbeitsbe- reich 20 der Trennschleifscheibe 14 in Richtung der Drehachse 16 von beiden Seiten. Die Werkzeugabdeckung 22 weist in Rich- tung der Drehachse 16 von beiden Seiten der Trennschleif- scheibe 14 jeweils eine Schale auf. Die beiden Schalen sind jeweils im Grundriß sichelförmig mit einer gekrümmten Stirn- seite ausgebildet und begrenzen einen Schlitz, in welchen der Arbeitsbereich 20 der Trennschleifscheibe 14 in der Schließ- stellung der Werkzeugabdeckung 22 eingreift und welchen die Trennschleifscheibe 14 beim Eintauchen in ein Werkstück durchgreift. Eine den Arbeitsbereich 20 der Trennschleif- scheibe 14 freigebende Arbeitsstellung der Werkzeugabdeckung 22 ist in Fig. 1 gestrichelt dargestellt.

Zur Sicherung der Schließstellung der Werkzeugabdeckung 22 weist die Handwerkzeugmaschine 10 eine Verriegelungsvorrich- tung mit einem Verriegelungselement 28 auf. Das Verriege- lungselement 28 ist tastenartig ausgebildet, ist im Zusatz- handgriff 30 integriert und erstreckt sich auf der dem Ar- beitsbereich 20 zugewandten Seiten des Zusatzhandgriffs 30 in dessen Längsrichtung. Das Verriegelungselement 28 ist am Zu- satzhandgriff 30 über einen Bolzen 32 drehbar befestigt, der im Bereich des freien Endes des Zusatzhandgriffs 30 angeord- net ist und als Drehachse für das tastenartig ausgebildete Verriegelungselement 28 dient.

Das Verriegelungselement 28 ist mittels einer Druckfeder 34 in Richtung seiner Sperrstellung belastet. In der Sperrstel- lung greift das Verriegelungselement 28 an einem an die Werk- zeugabdeckung 22 angeformten Nocken 36 an, und zwar in der Weise, daß das Verriegelungselement 28 mit Sperrkräften in seine Längsrichtung belastet wird. Wird der Zusatzhandgriff 30 von einem Bediener umgriffen und das Verriegelungselement 28 in Richtung des Zusatzhandgriffs 30 entgegen der Drucke- der 34 in seine Entriegelungsstellung ausgelenkt, gibt das Verriegelungselement 28 den Nocken der Werkzeugabdeckung 22 frei, und die Werkzeugabdeckung 22 kann über die Trenn- schleifscheibe 14 geschwenkt und der Arbeitsbereich 20 der Trennschleifscheibe 14 kann freigegeben werden. Die Entriege- lungsstellung des Verriegelungselements 28 ist gestrichelt dargestellt. Auf der dem Zusatzhandgriff 30 abgewandten Seite ist die Werkzeugabdeckung 22 in einer nicht näher dargestell- ten Nut der Schutzhaube 18 geführt.

Des weiteren verfügt die Winkelschleifmaschine 10 über einen Anschlag 38 für die Werkzeugabdeckung 22. Die maximale Aus- lenkung der Werkzeugabdeckung 22, d. h. die Anschlagstellung derselben, ist in Fig. 1 gestrichelt dargestellt.

In Fig. 2 ist eine alternative Ausführungsform einer Winkel- schleifmaschine 40 dargestellt. Im wesentlichen gleichblei- bende Bauteile sind in den dargestellten Ausführungsbeispie- len grundsätzlich mit den gleichen Bezugszeichen beziffert.

Fernen kann bezüglich gleichbleibender Merkmale und Funktio- nen auf die Beschreibung zum Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 verwiesen werden.

Die Winkelschleifmaschine 40 unterscheidet sich von der Win- kelschleifmaschine nach Fig. 1 dadurch, daß die Werkzeugab- deckung 22 an der dem Zusatzhandgriff 30 abgewandten Seite der Trennschleifscheibe 14 an einem die Schwenkachse bilden- den Bolzen 24 gelagert ist, sowie durch die Ausbildung einer Verriegelungsvorrichtung 42. Die Verriegelungsvorrichtung 42 umfaßt eine mittels einer Druckfeder 34 in Sperrichtung bela- stete Taste 44, welche zur Freigabe eines Riegels 46 dient und in den Zusatzhandgriff 30 integriert ist. Die Taste 44 entspricht im wesentlichen dem Verriegelungselement 28 des Ausführungsbeispiels aus Fig. 1. Der Riegel 46 ist an einem Bolzen 48 drehbar gelagert und mittels einer Druckfeder 50 in Sperrichtung belastet.

Bei Betätigung der in den Zusatzhandgriff 30 integrierten Ta- ste 44, die mit ihrem freien Ende an einer schiefen Ebene 54 eines an den Riegel 46 angeformten Nocken 52 gleitet, wird der Riegel 46 entgegen der Federkraft der Druckfeder 50 ver- dreht, so daß die Werkzeugabdeckung 22 auf Druck gegen ein Werkstück in Richtung der Drehachse 16 des scheibenförmigen Werkzeugs 14 verschwenkt werden kann. Die Trennschleifscheibe 14 wird durch den Schlitz der Werkzeugabdeckung 22 freigege- ben. Wird die Winkelschleifmaschine 40 von dem zu bearbeiten- den Werkstück entfernt, schwenkt die Werkzeugabdeckung 22 wieder über den Arbeitsbereich 20 der Trennschleifscheibe 14 und rastet am Riegel 46 ein.

In Fig. 3 ist eine Winkelschleifmaschine 60 dargestellt, die sich von derjenigen nach Fig. 2 dadurch unterscheidet, daß der Riegel 46 nicht mittels einer Taste sondern mittels eines Entriegelungsknopfs 62 betätigbar ist, welcher einstückiger Bestandteil des Riegels 46 ist.

Bei Betätigung des Entriegelungsknopfs 62 schwenkt der Riegel 46 um den Bolzen 48 entgegen der Federkraft der Druckfeder 50 in seine Freigabestellung, so daß die Werkzeugabdeckung 22 bei einer Bearbeitung eines Werkstücks in Richtung der ge- strichelt dargestellten Stellung verschwenkt werden kann.

Wird die Trennschleifscheibe 14 vom Werkstück entfernt, schwenkt die Werkzeugabdeckung 22 selbsttätig in ihre Schließstellung zurück und rastet am Riegel 46 ein. Die Win- kelschleifmaschine 60 ist gesichert.

In Fig. 4 ist eine Winkelschleifmaschine 70 dargestellt, die sich von derjenigen nach Fig. 3 dadurch unterscheidet, daß sie mit einer eine Schwenkführung bildenden Führungsschiene 72 für die Werkzeugabdeckung 22 versehen ist. Die Führungs- schiene 72 ist in der Schutzhaube 18 integriert und ist mit einer aus einem verschiebbaren, in beliebiger Stellung arre- tierbaren Bolzen 82 bestehenden, verstellbaren Schnittiefen- begrenzung ausgestattet.

Wie insbesondere Fig. 5 zu entnehmen ist, weist die Werk- zeugabdeckung 22 zwei Schalen 76,78 auf, welche einen im we- sentlichen L-förmigen Querschnitt haben und einen Schlitz 80 für die Trennschleifscheibe 14 begrenzen. Durch den L- förmigen Querschnitt können breite Stirnseiten der Schalen 76,78 und ein vorteilhaftes Führungsverhalten sichergestellt werden.

Auf den Schalen 76,78 der Werkzeugabdeckung 22 des Ausfüh- rungsbeispiels in Fig. 4 und 5 ist jeweils an deren Stirnsei- te eine auswechselbare Gleitschiene 74 aus Kunststoff aufge- bracht. Die Gleitschienen 74 bilden Führungsflächen und er- leichtern das Führen der Winkelschleifmaschine 70 über ein Werkstück.

Bezugszeichen 10 Winkelschleifmaschine 12 Antriebseinheit 14 Trennschleifscheibe 16 Drehachse 18 Schutzhaube 20 Arbeitsbereich 22 Werkzeugabdeckung 24 Bolzen 26 Feder 28 Verriegelungselement 30 Zusatzhandgriff 32 Bolzen 34 Druckfeder 36 Nocken 38 Anschlag 40 Winkelschleifmaschine 42 Verriegelungsvorrichtung 44 Taste 46 Riegel 48 Bolzen 50 Druckfeder 52 Nocken 54 Schiefe Ebene 60 Winkelschleifmaschine 62 Entriegelungsknopf 70 Winkelschleifmaschine 72 Führungsschiene 74 Gleitschiene 76 Schale 78 Schale 80 Schlitz 82 Bolzen