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Title:
HAND TOOL WITH A RATCHET FUNCTION
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2018/115171
Kind Code:
A2
Abstract:
The invention relates to a hand tool (1) with a ratchet function, comprising a tool handle (2), in which a first clamping jaw (5) is rigidly mounted on the tool handle (3) on a jaw-sided end, and comprising a second clamping jaw (8) which faces the first clamping jaw (5) and which is moveably mounted so as to move with respect to the first clamping jaw (5), the second clamping jaw can be positioned in a clamping position in relation to the first clamping jaw (5), in which a hexagon object (9) arranged therebetween is surrounded by the first clamping jaw (5) and the second clamping jaw (8). The first clamping jaw (5) comprises a clamping jaw mouth section (19) facing a mouth opening (17), and a clamping jaw handle section (20) facing the tool handle (3), the contour (21, 22) thereof facing the mouth opening (17) respectively having a continuous profile and the first corner area (23) opens at an angle of between 20° and 40° on a common first corner area (23). The second clamping jaw (8) comprises a clamping jaw mouth section (24) facing the mouth opening (17) and a clamping jaw handle section (25) facing the tool handle (3), the contour (26, 27) facing the mouth opening (17) respectively comprising a continuous profile and which opens at an angle of between 20° and 40° on a common second corner area (28).

Inventors:
HIRSE, Gernot (Am Forsthaus Gravenbruch 24 A, Neu-Isenburg, 63263, DE)
Application Number:
EP2017/083901
Publication Date:
June 28, 2018
Filing Date:
December 20, 2017
Export Citation:
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Assignee:
HIRSE-PATENT-LIZENZ-GMBH (Am Forsthaus Gravenbruch 24 A, Neu-Isenburg, 63263, DE)
International Classes:
B25B7/02; B25B7/10; B25B13/28; B25B13/46
Other References:
None
Attorney, Agent or Firm:
KATSCHER HABERMANN PATENTANWÄLTE (Dolivostraße 15a, Darmstadt, 64293, DE)
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Claims:
P a t e n t a n s p r ü c h e

1. Handwerkzeug (1) mit einer Ratschenfunktion mit einem Werkzeuggriff (2), bei dem an einem maulseitigen Ende eine erste Klemmbacke (5) starr an dem Werkzeuggriff (3) angeordnet ist, und mit einer verlagerbar zu der ersten Klemmbacke (5) gelagerten und der ersten Klemmbacke (5) zugewandten zweiten Klemmbacke (8), die in einer

Klemmposition relativ zu der ersten Klemmbacke (5)

positioniert werden kann, in welcher ein dazwischen angeordnetes Sechskantobjekt (9) von der ersten Klemmbacke (5) und der zweiten Klemmbacke (8) umgriffen wird, und wobei die zweite Klemmbacke (8) ausgehend von der

Klemmposition in eine Aufnahmeposition verlagert werden kann, in welcher die zweite Klemmbacke (8) zu der ersten Klemmbacke (5) einen größeren Abstand als in der

Klemmposition aufweist und das Sechskantobjekt (9)

freigegeben ist, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Klemmbacke (5) einen einer Maulöffnung (17) zugewandten Klemmbackenmaulabschnitt (19) und einen dem Werkzeuggriff (3) zugewandten Klemmbackengriffabschnitt (20) aufweist, wobei der Klemmbackenmaulabschnitt (19) und der

Klemmbackengriffabschnitt (20) jeweils eine Anlagefläche für eine Seitenkante (31, 32, 33) des Sechskantobjekts (9) bilden, deren der Maulöffnung (17) zugewandten Kontur (21, 22) jeweils einen stetigen Verlauf aufweist, sodass eine Verkantung des Sechskantobjekts (9) innerhalb der

Anlageflächen vermieden wird, und wobei die Anlageflächen in einem Winkel zwischen 20° und 40° in einen gemeinsamen ersten Eckbereich (23) münden, dass die zweite Klemmbacke (8) einen der Maulöffnung (17) zugewandten Klemmbackenmaulabschnitt (24) und einen dem Werkzeuggriff (3) zugewandten Klemmbackengriffabschnitt (25) aufweist, wobei der Klemmbackenmaulabschnitt (24) und der

Klemmbackengriffabschnitt (25) jeweils eine Anlagefläche für eine Seitenkante (31, 32, 33) des Sechskantobjekts (9) bilden, deren der Maulöffnung (17) zugewandten Kontur (26, 27) jeweils einen stetigen Verlauf aufweist, sodass eine Verkantung des Sechskantobjekts (9) innerhalb der

Anlageflächen vermieden wird, und wobei die Anlageflächen in einem Winkel zwischen 20° und 40° in einen gemeinsamen zweiten Eckbereich (28) münden, wobei das Sechskantobjekt (9) in einer ersten Klemmposition (10) so zwischen den beiden Klemmbacken (5, 8) aufgenommen werden kann, dass zwei gegenüberliegende Ecken (29, 30) des Sechskantobjekts (9) in dem ersten Eckbereich (23) und in dem zweiten

Eckbereich (28) aufgenommen sind, und wobei das

Sechskantobjekt (9) nach einem Ratschenschritt zwischen 20° und 40° in einer zweiten Klemmposition (18) in einer entsprechend verdrehten Ausrichtung so zwischen den beiden Klemmbackenmaulabschnitten (19, 24) festgelegt werden kann, dass zwei Ecken (30, 34) des Sechskantobjekts (9), zwischen denen nur eine weitere Ecke (50) des Sechskantobjekts (9) angeordnet ist, in dem ersten Eckbereich (23) und in dem zweiten Eckbereich (28) aufgenommen sind.

2. Handwerkzeug (1) nach Anspruch 1, dadurch

gekennzeichnet, dass ein Werkzeugmaul so ausgestaltet und relativ zu dem Werkzeuggriff (3) angeordnet ist, dass die beiden Klemmpositionen (10, 18) selbsthemmend ausgestaltet sind und bei der Ausübung eines Drehmoments auf ein

Sechskantobjekt (9), dass sich in einer der beiden

Klemmpositionen (10, 18) befindet, keine Kraftwirkung erzeugt wird, welche die beiden Klemmbacken (5, 8) aus der jeweiligen Klemmposition (10, 18) in Richtung einer

Öffnungsposition verlagern will. 3. Handwerkzeug (1) nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Konturen (21, 26) der beiden Klemmbackenmaulabschnitte (19, 24) und die Konturen (22, 27) der beiden Klemmbackengriffabschnitte (20, 25) jeweils einen gradlinigen Verlauf aufweisen.

4. Handwerkzeug (1) nach Anspruch 3, dadurch

gekennzeichnet, dass die Konturen (21, 26) der beiden

Klemmbackenmaulabschnitte (19, 24) parallel zueinander verlaufen .

5. Handwerkzeug (1) nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Konturen (21, 22, 26, 27) des Klemmbackenmaulabschnitts (19, 24) und/oder des

Klemmbackengriffabschnitts (20, 25) einer der beiden

Klemmbacken (5, 8) einen mindestens abschnittsweise

konvexen Verlauf aufweist.

6. Handwerkzeug (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine gedachte Verbindungslinie (40), welche so durch die beiden Eckbereiche (23, 28) verläuft, dass zwei Schnittpunkte (41, 42) mit den beiden Konturen der Klemmbacken (5, 8) einen größten Abstand zueinander aufweisen, einen Winkel zwischen 80° und 100° zu mindestens einem gradlinig verlaufenden

Klemmbackenmaulabschnitt (19, 24) der Klemmbacken (5, 8) aufweist .

7. Handwerkzeug (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in mindestens einem Eckbereich (23, 28) der zugeordnete Klemmbackengriffabschnitt (20, 25) in einen Winkelabschnitt (36) mündet, der einen Winkel von 60° relativ zu dem zugeordneten Klemmbackengriffabschnitt (20, 25) aufweist und sich über eine Länge von mehr als 0,5 mm erstreckt, bevor der Winkelabschnitt (36) in den

zugeordneten Klemmbackenmaulabschnitt (19, 24) übergeht. 8. Handwerkzeug (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Klemmbacke (8) an einem längsverschiebbar relativ zu dem Werkzeuggriff (3) verlagerbaren Auszugselement (7) angeordnet ist. 9. Handwerkzeug (1) nach Anspruch 8, dadurch

gekennzeichnet, dass die beiden Klemmbacken (5, 8) so ausgebildet sind und das Auszugselement (7) relativ zu dem Werkzeuggriff (3) so in eine Lagerposition verlagert werden kann, dass sich die beiden Klemmbackenmaulabschnitte (19, 24) der beiden Klemmbacken (5, 8) berühren.

10. Handwerkzeug (1) nach Anspruch 9, dadurch

gekennzeichnet, dass sich jeweils der Maulöffnung (17) zugewandte Enden (47, 48) der beiden

Klemmbackenmaulabschnitte (19, 24) der beiden Klemmbacken (5, 8) in der Lagerposition berühren.

11. Handwerkzeug (1) nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass sich das Auszugselement (7) über ein Federelement an dem Werkzeuggriff (2) abstützt und dass der Werkzeuggriff (2) eine Federgleitfläche (14) aufweist, an der das Federelement bei einer Längsverschiebung des Auszugselements (7) entlang gleitet und an der sich das Federelement bei einer Schwenkbewegung des Auszugselements (7) abstützt. 12. Handwerkzeug () nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Auszugselement (7) entlang einer Längsachse eines Griffabschnitts (3) des

Werkzeuggriffs (2) in Verlängerung des Griffabschnitts (3) angeordnet und verlagerbar ist.

13. Handwerkzeug (1) nach einem der Ansprüche 8 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Auszugselement (7) über ein ein Langloch aufweisendes Gewerbe (37, 38, 46)

längsverschiebbar an dem Werkzeuggriff (2) gelagert ist.

14. Handwerkzeug (1) nach einem der Ansprüche 8 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Werkzeuggriff (2) ein Führungselement (6) schwenkbar gelagert ist und dass das Auszugselement (7) über ein ein Langloch aufweisendes Gewerbe (37) längsverschiebbar an dem Führungselement (6) gelagert ist.

15. Handwerkzeug (1) nach einem der vorangehenden

Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an dem

Auszugselement (7) ein in Richtung des Griffabschnitts (3) des Werkzeuggriffs (2) abstehender Öffnungshebel (15) ausgebildet ist, durch dessen Betätigung das Auszugselement (7) relativ zu der unbeweglich an dem Werkzeuggriff (2) angeordneten Klemmbacke (5) verschwenkt werden kann.

16. Handwerkzeug (1) nach Anspruch 15, dadurch

gekennzeichnet, dass der Öffnungshebel (15) ähnlich wie der Werkzeuggriff (2) ausgebildet ist und einen neben dem Griffabschnitt (3) des Werkzeuggriffs (2) verlaufenden Hebelabschnitt (39) aufweist.

Description:
Handwerkzeug mit einer Ratschenfunktion

Die Erfindung betrifft ein Handwerkzeug mit einer

Ratschenfunktion zum Anziehen und Lösen von

Sechskantobjekten mit einem Werkzeuggriff, bei dem an einem maulseitigen Ende eine erste Klemmbacke starr an dem

Werkzeuggriff angeordnet ist, und mit einer verlagerbar zu der ersten Klemmbacke gelagerten und der ersten Klemmbacke zugewandten zweiten Klemmbacke, die in einer Klemmposition relativ zu der ersten Klemmbacke positioniert werden kann, in welcher ein dazwischen angeordnetes Sechskantobjekt von der ersten Klemmbacke und der zweiten Klemmbacke umgriffen wird, und wobei die zweite Klemmbacke ausgehend von der Klemmposition in eine Aufnahmeposition verlagert werden kann, in welcher die zweite Klemmbacke zu der ersten

Klemmbacke einen größeren Abstand als in der Klemmposition aufweist und das Sechskantobjekt freigegeben ist.

Handwerkzeuge zum Anziehen und Lösen von Sechskantobjekten wie beispielsweise Schrauben und Muttern sind in

verschiedenen Varianten und Ausgestaltungen aus der Praxis bekannt. Dabei kann zwischen Schraubenschlüsseln mit einem Werkzeuggriff und Zangen mit zwei schwenkbar miteinander verbundenen und relativ zueinander verlagerbaren

Werkzeuggriffen unterschieden werden. Ein Handwerkzeug, das zwei feststehende Klemmbacken aufweist, kann ausschließlich für Sechskantobjekte einer vorgegebenen Größe verwendet werden. Um unterschiedlich große Sechskantobjekte mit jeweils unterschiedlichem Durchmesser ergreifen und mit dem Handwerkzeug verdrehen zu können, muss mindestens eine der beiden Klemmbacken relativ zu der anderen Klemmbacke verlagerbar sein.

Es sind Handwerkzeuge mit einer Ratschenfunktion bekannt, bei denen mindestens eine der beiden Klemmbacken

verschwenkbar an dem Werkzeuggriff gelagert ist. Wenn das Handwerkzeug in einer Klemmrichtung um das Werkstück herum verdreht wird, werden die beiden Klemmbacken aufeinander zu verschwenkt und umgreifen das Sechskantobjekt, so dass bei einer Bewegung in Klemmrichtung ein Drehmoment auf das zwischen den Klemmbacken festgelegte Sechskantobjekt ausgeübt werden kann. Wird das Handwerkzeug dagegen in einer der Klemmrichtung entgegengesetzten Drehrichtung verdreht, so werden die beiden Klemmbacken voneinander weg verschwenkt und die Öffnungsweite des durch die beiden Klemmbacken gebildeten Werkzeugmauls dadurch vergrößert, so dass das Handwerkzeug um das Sechskantobjekt herum verdreht werden kann, ohne mit dem Sechskantobjekt in Eingriff zu treten und dementsprechend ohne ein Drehmoment auf das Sechskantobjekt auszuüben.

Es sind auch Handwerkzeuge mit einer Ratschenfunktion bekannt, bei denen die beiden Klemmbacken mit einer

Translationsbewegung relativ zueinander verlagert werden können, um die Öffnungsweise des Werkzeugmauls während eines Verdrehens des Handwerkzeugs relativ zu dem

Sechskantobjekt zu vergrößern. Üblicherweise wird dabei eine der beiden Klemmbacken in einer Linearführung

zwangsgeführt und kann entgegen einer Federkraft oder manuell relativ zu der feststehenden Klemmbacke verlagert werden .

Derartige Handwerkzeuge mit einer Ratschenfunktion sind dabei üblicherweise selbsthemmend ausgestaltet, so dass bei einem Verdrehen des Handwerkzeugs in Klemmrichtung die beiden Klemmbacken aufeinander zu verschwenkt und in der Klemmposition selbsthemmend gehalten werden, ohne dass ein Benutzer beispielsweise über einen Klemmhebel eine

zusätzliche Klemmkraft aufbringen muss.

Wenn das Handwerkzeug eine Ratschenfunktion mit 30°

Schritten ermöglicht, muss das Handwerkzeug nur jeweils 30° oder etwas mehr als 30° verschwenkt werden, um das

Sechskantobjekt neu klemmend aufzunehmen und erneut um 30° verdrehen zu können. Eine Ratschenfunktion mit 30°

Schritten benötigt lediglich einen geringen Raumbedarf in der Umgebung eines Sechskantobjekts während der Handhabung und wird von einem Benutzer oftmals als besonders angenehm empfunden .

Aus der Praxis bekannte Handwerkzeuge mit einer

Ratschenfunktion weisen jedoch üblicherweise eine

aufwändige Mimik und Konstruktion auf, wodurch sich die Herstellungskosten erhöhen. Zudem weisen diese

Handwerkzeuge oftmals ein vergleichsweise hohes

Eigengewicht und eine große Breite quer zu der

Längsrichtung des Werkzeuggriffs auf und sind zudem oftmals breiter als eine vergleichbare Zange, weshalb diese

Handwerkzeuge trotz der Ratschenfunktion oftmals als unhandlich empfunden werden. Als besonders unangenehm wird es bei einem Wechsel von zwei aufeinanderfolgenden Klemmpositionen nach einem Ratschenschritt von 30°

empfunden, wenn die Klemmbacken des Handwerkzeugs einen großen seitlichen Versatz zwischen den beiden

Klemmpositionen aufweisen und das Sechskantobjekt in jeder der beiden Klemmpositionen manuell neu in dem Werkzeugmaul positioniert und festgelegt werden muss.

Es wird deshalb als eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung angesehen, ein Handwerkzeug der genannten Gattung mit einer Ratschenfunktion mit 30° Schritten so auszugestalten, dass das Handwerkzeug möglichst einfach zu bedienen ist.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die erste Klemmbacke einen einer Maulöffnung zugewandten

Klemmbackenmaulabschnitt und einen dem Werkzeuggriff zugewandten Klemmbackengriffabschnitt aufweist, wobei der Klemmbackenmaulabschnitt und der Klemmbackengriffabschnitt jeweils eine Anlagefläche für eine Seitenkante des

Sechskantobjekts bilden, deren der Maulöffnung zugewandten Kontur jeweils einen stetigen Verlauf aufweist, sodass eine Verkantung des Sechskantobjekts innerhalb der Anlageflächen vermieden wird, und wobei die Anlageflächen in einem Winkel zwischen 20° und 40° in einen gemeinsamen ersten Eckbereich münden, dass die zweite Klemmbacke einen einer Maulöffnung zugewandten Klemmbackenmaulabschnitt und einen dem

Werkzeuggriff zugewandten Klemmbackengriffabschnitt

aufweist, wobei der Klemmbackenmaulabschnitt und der

Klemmbackengriffabschnitt jeweils eine Anlagefläche für eine Seitenkante des Sechskantobjekts bilden, deren der Maulöffnung zugewandten Kontur jeweils einen stetigen

Verlauf aufweist, sodass eine Verkantung des

Sechskantobjekts innerhalb der Anlageflächen vermieden wird, und wobei die Anlageflächen in einem Winkel zwischen 20° und 40° in einen gemeinsamen zweiten Eckbereich münden, wobei das Sechskantobjekt in einer ersten Klemmposition so zwischen den beiden Klemmbacken aufgenommen werden kann, dass zwei gegenüberliegende Ecken des Sechskantobjekts in dem ersten Eckbereich und in dem zweiten Eckbereich

aufgenommen sind, und wobei das Sechskantobjekt nach einem Ratschenschritt zwischen 20° und 40° in einer zweiten

Klemmposition in einer entsprechend verdrehten Ausrichtung so zwischen den beiden Klemmbackenmaulabschnitten

festgelegt werden kann, dass zwei Ecken des

Sechskantobjekts, zwischen denen nur eine weitere Ecke des Sechskantobjekts angeordnet ist, in dem ersten Eckbereich und in dem zweiten Eckbereich aufgenommen sind. Aufgrund der erfindungsgemäßen Ausgestaltung des Werkzeugmauls kann ein zwischen den beiden Klemmbacken angeordnetes

Sechskantobjekt von der ersten Klemmposition in die zweite Klemmposition verlagert werden, indem das Handwerkzeug um einen der beiden Eckbereiche um das Sechskantobjekt

verschwenkt wird, ohne dass eine zusätzliche seitliche Verlagerung des Sechskantobjekts in dem Werkzeugmaul erforderlich wird. Das Sechskantobjekt kann durch ein

Verdrehen des Handwerkzeugs um den ersten Eckbereich, wobei eine Ecke des Sechskantobjekts in dem ersten Eckbereich verbleibt, und anschließend durch ein Verdrehen um den zweiten Eckbereich, wobei eine dann in diesem zweiten

Eckbereich angeordnete Ecke des Sechskantobjekts in dem zweiten Eckbereich verbleibt, jeweils aufeinanderfolgend in die erste Klemmposition und in die zweite, gegenüber der ersten Klemmposition verdrehte Klemmposition gebracht werden. Da immer eine der beiden in den Eckbereichen angeordneten Ecken des Sechskantobjekts in dem betreffenden Eckbereich verbleibt, ist die Anordnung des

Sechskantobjekts in dem Werkzeugmaul jederzeit vorgegeben, ohne dass eine manuelle Positionierung oder Ausrichtung des Werkzeugmauls relativ zu dem Sechskantobjekt notwendig wird.

Die einzelnen Klemmbackenabschnitte bilden jeweils

Anlageflächen für eine Seitenkante des Sechskantobjekts. Ein in dem Werkzeugmaul aufgenommenes Sechskantobjekt kann in Abhängigkeit von der Klemmposition mit einer Seitenkante flächig an der zugeordneten Anlagefläche anliegen, sodass eine zuverlässige Aufnahme des Sechskantobjekts in dem Werkzeugmaul unterstützt wird und ein vergleichsweise großes Drehmoment übertragen werden kann.

Dabei ist es nicht erforderlich, dass die Klemmbacken so ausgebildet sind, dass mit dem Handwerkzeug

aufeinanderfolgende Ratschenschritte von jeweils 30° ermöglicht und vorgegeben werden. Es ist denkbar, dass die zweite Klemmposition des Sechskantobjekts in dem

Werkzeugmaul um einen Winkel zwischen 20° und 40° relativ zu der ersten Klemmposition verdreht ist, so dass in einem nachfolgenden Ratschenschritt das Sechskantobjekt um den zu 60° verbleibenden Restwinkel verdreht werden muss, um wieder in die erste Klemmposition zu gelangen. In vielen Fällen werden jedoch gleichmäßige Ratschenschritte von jeweils 30° als besonders angenehm empfunden.

Die Konturen der Klemmbacken, bzw. der beiden durch die Klemmbackenabschnitte gebildeten Anlageflächen jeder

Klemmbacke weisen erfindungsgemäß jeweils einen stetigen Verlauf und keine Zahnkonturen mit mehreren vorspringenden Zähnen innerhalb eines Klemmbackenabschnitts auf. Der stetige Verlauf kann erfindungsgemäß ein gerader Verlauf sein. Es ist ebenfalls denkbar, dass der stetige Verlauf eine sich nicht sprunghaft ändernde Krümmung aufweist, wie es beispielsweise bei Zahnkonturen der Fall ist. Ein stetiger Verlauf einer gekrümmten Kontur einer Klemmbacke kann erfindungsgemäß einen kreisförmigen oder elliptischen Krümmungsabschnitt oder aber einen zykloidenförmigen

Krümmungsabschnitt aufweisen. Die erste und die zweite Klemmposition des Sechskantobjekts in dem Werkzeugmaul werden jeweils durch die beiden Eckbereiche vorgegeben. Eine davon abweichende Verkantung des Sechskantobjekts innerhalb des Werkzeugmauls , wie es bei Zahnkonturen möglich wäre, wird vermieden. Durch eine geeignete

Ausgestaltung der Konturen kann bei einem Verdrehen des Handwerkzeugs relativ zu dem Sechskantobjekt eine

Verlagerung des Sechskantobjekts in eine der beiden

Klemmpositionen hinein unterstützt werden. In bevorzugter Weise ist vorgesehen, dass das Werkzeugmaul so ausgestaltet und relativ zu dem Werkzeuggriff angeordnet ist, dass die beiden Klemmpositionen selbsthemmend

ausgestaltet sind und bei der Ausübung eines Drehmoments auf ein Sechskantobjekt, dass sich in einer der beiden Klemmpositionen befindet, keine Kraftwirkung erzeugt wird, welche die beiden Klemmbacken aus der jeweiligen

Klemmposition in Richtung einer Öffnungsposition verlagern will . Gemäß einer Ausgestaltung des Erfindungsgedankens ist vorgesehen, dass die Konturen der beiden

Klemmbackenmaulabschnitte und die Konturen der beiden Klemmbackengriffabschnitte jeweils einen gradlinigen

Verlauf aufweisen. Die Klemmbackenmaulabschnitte und die Klemmbackengriffabschnitte können dann jeweils über die gesamte Länge an einer in der jeweiligen Klemmposition zugeordneten Seitenkante des Sechskantobjekts anliegen und die betreffende Klemmposition zuverlässig vorgeben. Eine unbeabsichtigte Verlagerung aus der betreffenden

Klemmposition heraus wird auch bei der Ausübung eines großen Drehmoments auf das Sechskantobjekt zuverlässig verhindert.

Besonders vorteilhaft ist es dabei, wenn die Konturen der beiden Klemmbackenmaulabschnitte parallel zueinander verlaufen. Ein Sechskantobjekt kann dann in einer der beiden Klemmpositionen zwischen den beiden

Klemmbackenmaulabschnitten klemmend so festgelegt werden, dass jeder der beiden Klemmbackenmaulabschnitte jeweils längs einer Seitenkante von zwei gegenüberliegenden

Seitenkanten des Sechskantobjekts über den gesamten Verlauf hinweg anliegt. Eine Länge einer Kontaktfläche zwischen dem Klemmbackenmaulabschnitt und der zugeordneten Seitenkante des Sechskantobjekts wird dabei entweder durch eine Länge des Klemmbackenmaulabschnitts oder durch eine Länge der zugeordneten Seitenkante des Sechskantobjekts vorgegeben, je nachdem, welche Länge kürzer ist.

Gemäß einer alternativen Ausgestaltung des

erfindungsgemäßen Handwerkzeugs ist vorgesehen, dass die Konturen des Klemmbackenmaulabschnitts und/oder des

Klemmbackengriffabschnitts einer der beiden Klemmbacken einen mindestens abschnittsweise konvexen Verlauf aufweist. Durch den konvexen Verlauf kann eine Raschenbewegung und ein Verdrehen des Handwerkzeugs relativ zu dem Sechskanto jekt erleichtert werden, während das

Sechskantobjekt zwischen der ersten und der zweiten

Klemmposition verlagert wird.

Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass eine gedachte

Verbindungslinie, welche so durch die beiden Eckbereiche verläuft, dass zwei Schnittpunkte mit den beiden Konturen der Klemmbacken in den Eckbereichen einen größten Abstand zueinander aufweisen, einen Winkel zwischen 80° und 100° zu mindestens einem gradlinig verlaufenden

Klemmbackenmaulabschnitt der Klemmbacken aufweist. Eine derartige Ausgestaltung und Formgebung des Werkzeugmauls eignet sich in besonderer Weise für eine üblicherweise gewünschte Selbsthemmung des Handwerkzeugs, durch welche die Handhabung des Handwerkzeugs erleichtert wird.

Gemäß einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung des Erfindungsgedankens ist vorgesehen, dass in mindestens einem Eckbereich der zugeordnete Klemmbackengriffabschnitt in einen Winkelabschnitt mündet, der einen Winkel von 60° relativ zu dem zugeordneten Klemmbackengriffabschnitt aufweist und sich über eine Länge von mehr als 0,5 mm erstreckt, bevor der Winkelabschnitt in den zugeordneten Klemmbackenmaulabschnitt übergeht. Mit dem Winkelabschnitt kann in eine in diesem Eckbereich angeordnete Ecke des Sechskantobjekts über zumindest einen kurzen Abschnitt an beiden an die Ecke des Sechskantobjekts angrenzenden

Seitenkanten flächig anliegend umgriffen und zuverlässig aufgenommen werden, um ein möglichst großes Drehmoment übertragen zu können, ohne dass die Gefahr eines

unerwünschten Durchrutschens besteht. Der Winkelabschnitt kann beispielsweise 1 mm oder 2 mm oder sogar länger ausgestaltet sein. Zweckmäßigerweise ist die Länge des Winkelabschnitts an den Größenbereich der Sechskantobjekte angepasst, für welchen das Handwerkzeug vorgesehen ist. Der Winkelabschnitt kann abgerundet in den angrenzenden

Klemmbackenmaulabschnitt übergehen, um eine

Ratschenbewegung des Handwerkzeugs um das Sechskantobjekt zu erleichtern. Um einen großen Größenbereich für Sechskantobjekte zu ermöglichen, die mit dem Handwerkzeug ergriffen und

verdreht werden können, ist vorgesehen, dass die zweite Klemmbacke an einem längsverschiebbar relativ zu dem

Werkzeuggriff verlagerbaren Auszugselement angeordnet ist. Über eine Verlagerung des Auszugselements kann in einfacher Weise ein Abstand zwischen den beiden Klemmbacken und damit auch die Maulgröße des Werkzeugmauls an ein Sechskantobjekt angepasst und vorgegeben werden. Mit dem erfindungsgemäßen Handwerkzeug können unter Verwendung des Auszugselements nicht nur Sechskantobjekte mit einem Durchmesser, der sich um 4 bis 5 mm unterscheiden kann, sondern auch

Sechskantobjekte bearbeitet werden, deren Durchmesser sich um deutlich mehr als 5 mm, beispielsweise um 10 oder 15 mm oder bis zu 25 mm oder 30 mm oder mehr unterscheiden kann. Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung des

Auszugselements lässt sich mit einer geringen Anzahl von beweglichen Teilen ein Handwerkzeug herstellen, das auf Grund des geringen Raumbedarfs vielseitig einsetzbar ist und ein geringes Eigengewicht aufweist. Eine Breite des erfindungsgemäßen Handwerkzeugs muss nicht wesentlich größer als eine Breite einer dreilagigen Zange mit einer vergleichbaren Maulgröße sein. Um die Ratschenfunktion zu ermöglichen ist das Auszugselement entweder schwenkbar gelagert oder eine geringe Längsverstellung möglich, um bei einem Verschwenken des Handwerkzeugs um das unbewegliche Sechskantobjekt die Öffnungsweite des Werkzeugmauls ausreichend variieren zu können .

In vorteilhafter Weise ist vorgesehen, dass die beiden Klemmbacken so ausgebildet sind und das Auszugselement relativ zu dem Werkzeuggriff so in eine Lagerposition verlagert werden kann, dass sich die beiden

Klemmbackenmaulabschnitte der beiden Klemmbacken berühren. Zu diesem Zweck kann ein dem Werkzeuggriff zugewandter Bereich der ersten Klemmbacke als ein schmaler Stegbereich ausgebildet sein, während ein daran angepasster Bereich der zweiten Klemmbacke eine mittige durchgehende Ausnehmung aufweist und mit Verbindungselementen an den Außenseiten der zweiten Klemmbacke den in der Ausnehmung verlagerbaren Stegbereich der ersten Klemmbacke umgibt. Die beiden

Klemmbacken können bei einer Nichtbenutzung des

Handwerkzeugs vollständig zusammengeschoben werden, so dass das Handwerkzeug nur einen sehr geringen Raumbedarf

aufweist. In dem fast geschlossenen Werkzeugmaul können auch flache Objekte wie beispielsweise Bleche oder Drähte ergriffen und gehandhabt werden.

Zweckmäßigerweise ist vorgesehen, dass sich jeweils der Maulöffnung zugewandte Enden der beiden Klemmbackenmaul ¬ abschnitte der beiden Klemmbacken in der Lagerposition berühren. Die beiden Enden der Klemmbackenmaulabschnitte schließen in der Lagerposition bündig aneinander an. Keine der beiden Klemmbacken ragt in diesem Fall nennenswert über die andere Klemmbacke hinaus, wodurch die Handhabung des Handwerkzeugs sowohl während einer Benutzung als auch während der Lagerung des nicht benutzten Handwerkzeugs erleichtert wird.

Gemäß einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung des Erfindungsgedankens ist vorgesehen, dass sich das

Auszugselement über ein Federelement an dem Werkzeuggriff abstützt und dass der Werkzeuggriff eine Federgleitfläche aufweist, an der das Federelement bei einer

Längsverschiebung des Auszugselements entlang gleitet und an der sich das Federelement bei einer Schwenkbewegung des Auszugselements abstützt. Das Federelement und die

Federgleitfläche können raumsparend in einer Ausnehmung in dem Werkzeuggriff angeordnet sein. Es ist ebenfalls möglich, das Federelement an einer Außenseite des

Werkzeuggriffs oder des Auszugselements entlanggleiten zu lassen .

Vorzugsweise ist vorgesehen, dass das Auszugselement entlang einer Längsachse eines Griffabschnitts des

Werkzeuggriffs in Verlängerung des Griffabschnitts

angeordnet und verlagerbar ist. Mit Ausnahme der

Klemmbacken können seitlich erheblich über den

Werkzeuggriff vorspringende Komponenten des Handwerkzeugs vermieden werden. Durch die Möglichkeit, das Auszugselement entlang der Längsachse in Verlängerung des Griffabschnitts verlagern zu können, kann auch für unterschiedliche

Maulgrößen, die über das Auszugselement vorgegeben werden, jeweils eine raumsparende Anordnung und Ausrichtung des Werkzeugmauls ermöglicht werden. Auch bei einem großen Abstand der beiden Klemmbacken zueinander und einem dadurch an große Werkstücke angepassten Werkzeugmaul muss keine der beiden Klemmbacken seitlich von dem Werkzeuggriff weg verlagert werden, wodurch die Handhabung beeinträchtigt werden könnte. Das erfindungsgemäße Handwerkzeug kann eine Breite aufweisen, die nicht wesentlich größer als eine Breite einer Zange mit einer vergleichbaren Maulgröße ist.

Die Handhabung und insbesondere eine Verstellung des

Auszugselements können dadurch erleichtert werden, dass das Auszugselement über ein ein Langloch aufweisendes Gewerbe längsverschiebbar an dem Werkzeuggriff gelagert ist. Das Gewerbe kann beispielsweise einen Druckknopf aufweisen, der federbetätigt in einer Raststellung das Auszugselement relativ zu dem Werkzeuggriff schwenkbar festlegt und bei einer Druckbetätigung eines Benutzers eine Verstellung des Auszugselements erlaubt.

Es ist ebenfalls möglich, dass an dem Werkzeuggriff ein Führungselement schwenkbar gelagert ist und dass das

Auszugselement über ein ein Langloch aufweisendes Gewerbe längsverschiebbar an dem Führungselement gelagert ist. Mit dem Führungselement kann das Auszugselement in einer vorteilhaften Weise relativ zu einer Schwenkachse

angeordnet werden. Das Führungselement kann einen oder mehrere Führungsanschläge aufweisen, um eine Verlagerung und insbesondere ein Ausziehen oder Zusammenziehen des Auszugselements zu erleichtern und zu begrenzen. Das

Auszugselement ist über das Führungselement schwenkbar gelagert, wodurch eine besonders einfache und für viele Werkstücke geeignete Ratschenfunktion ermöglicht wird. An dem Auszugselement kann erfindungsgemäß ein in Richtung des Griffabschnitts des Werkzeuggriffs abstehender

Öffnungshebel ausgebildet sein, durch dessen Betätigung das Auszugselement relativ zu der unbeweglich an dem

Werkzeuggriff angeordneten Klemmbacke verschwenkt oder verlagert werden kann. Bei dem Öffnungshebel kann es sich um einen kurzen, lediglich einige Zentimeter oder kürzer ausgebildeten Hebelarm handeln, der ausgehend von dem

Auszugselement seitlich etwas über den Werkzeuggriff hinausragt. Der Öffnungshebel ist dabei zweckmäßigerweise so angeordnet und ausgestaltet, dass der Öffnungshebel von einem Benutzer, der das Handwerkzeug an dem Griffabschnitt des Werkzeuggriffs ergriffen hat und handhabt, durch eine Betätigung eines Fingers oder des Daumens ausgelenkt und das Auszugselement dadurch verschwenkt oder verlagert werden kann. Auf diese Weise ist der Benutzer nicht dazu gezwungen, das Handwerkzeug umzugreifen oder mit einer weiteren Hand den Öffnungshebel zu betätigen. Es ist erfindungsgemäß ebenfalls möglich, dass der

Öffnungshebel erheblich länger ausgestaltet ist und sich wie ein zweiter Werkzeuggriff im Wesentlichen parallel zu dem ersten Werkzeuggriff erstreckt. Es ist auch möglich, dass anstelle des Öffnungshebels ein zweiter Werkzeuggriff vorgesehen ist, der in das Auszugselement mündet und mit welchem das Auszugselement verschwenkt oder verlagert werden kann. Dabei kann durch ein verschwenkendes Öffnen der beiden Werkzeuggriffe auch das Werkzeugmaul geöffnet werden, um bei einem Zusammendrücken der beiden

Werkzeuggriffe das Werkzeugmaul zu schließen und ein zwischen den Klemmbacken aufgenommenes Sechskantobjekt mit einer über die Werkzeuggriffe aufgebrachten Klemmkraft zusätzlich in dem Werkzeugmaul festzulegen.

Der Öffnungshebel kann auch ähnlich wie der Werkzeuggriff ausgebildet sein und einen neben dem Griffabschnitt des Werkzeuggriffs verlaufenden Hebelabschnitt aufweisen. Auf diese Weise kann der Benutzer den Werkzeuggriff und den entsprechend ausgebildeten Öffnungshebel ergreifen und das Handwerkzeug wie eine Zange benutzen.

Nachfolgend werden verschiedene Ausführungsformen des Erfindungsgedankens exemplarisch erläutert, die in der Zeichnung dargestellt sind. Es zeigt: Fig. 1 eine schematische Darstellung einer

erfindungsgemäßen Ausgestaltung eines Handwerkzeugs, wobei ein Auszugselement mit einer daran angeordneten Klemmbacke in eine Klemmposition verlagert ist, in welcher ein

Sechskantobjekt zwischen den Klemmbacken festgelegt ist,

Fig. 2 eine schematische Darstellung einer

erfindungsgemäßen Ausgestaltung eines Handwerkzeugs, wobei eine Klemmbacke über ein Gewerbe längsverstellbar an einem Werkzeuggriff gelagert ist,

Fig. 3 eine ebenfalls schematische Darstellung einer abweichenden Ausgestaltung eines Werkzeugmauls eines erfindungsgemäßen Handwerkzeugs, Fig. 4 eine schematische Darstellung eines wiederum abweichend ausgestalteten Handwerkzeugs, wobei das

Auszugselement an dem Griffabschnitt des Werkzeuggriffs längsverschiebbar gelagert ist und mit einem Nockenelement festgelegt werden kann, welches längsverschiebbar in einem Gewerbe an dem Werkzeuggriff gelagert ist, Fig. 5 eine schematische Darstellung des in Fig. 4

dargestellten Handwerkzeugs, wobei ein großes

Sechskantobjekt in dem Werkzeugmaul umgriffen ist, und zwei verschiedene Klemmpositionen für das Sechskantobjekt gezeigt sind,

Fig. 6 eine schematische Darstellung des Handwerkzeugs gemäß Fig. 5, wobei ein kleines Sechskantobjekt in dem Werkzeugmaul umgriffen ist, und Fig. 7 eine schematische Darstellung des in den Fig. 5 und 6 dargestellten Handwerkzeugs, wobei die beiden Klemmbacken fast in eine Lagerposition verlagert sind, in welcher sich die beiden Klemmbacken berühren. Ein in Figur 1 schematisch in einer teilgeschnittenen

Ansicht dargestelltes Handwerkzeug 1 weist einen

Werkzeuggriff 2 mit einem Griffabschnitt 3 auf, wobei der Griffabschnitt 3 in Figur 1 lediglich verkürzt angedeutet ist. Der Werkzeuggriff 2 mündet an einem maulseitigen Ende 4 des Handwerkzeugs 1 in eine erste Klemmbacke 5, die seitlich versetzt zu einer Längsachse des Griffabschnitts 3 des Werkzeuggriffs 2 angeordnet ist. In der Nähe der ersten Klemmbacke 5 ist ein Führungselement 6 um eine Schwenkachse 49 schwenkbar an dem Werkzeuggriff 2 gelagert. In dem

Führungselement 6 ist wiederum ein Auszugselement 7

längsverschiebbar in dem Führungselement 6 gelagert. Das Auszugselement 7 weist an einem maulseitigen Ende 4 des Handwerkzeugs 1 eine zweite Klemmbacke 8 auf, die zusammen mit der ersten Klemmbacke 5 ein Werkzeugmaul bildet.

Zwischen den beiden Klemmbacken 5, 8 kann ein mit

durchgezogenen Linien dargestelltes Sechskantobjekt 9 in einer ersten Klemmposition 10 klemmend aufgenommen werden.

An dem Auszugselement 7 ist eine Blattfeder 11 mit einem ersten Ende 12 momentenfest festgelegt. Ein dem ersten Ende 12 gegenüberliegendes Ende 13 liegt an einer

Federgleitfläche 14 an, die an dem Werkzeuggriff 2

ausgebildet ist. Die Federgleitfläche 14 ist ebenflächig ausgebildet und verläuft in Längsrichtung des

Werkzeuggriffs 2. Auch das Auszugselement 7 ist in dem um die Schwenkachse 49 schwenkbar gelagerten Führungselement 6 derart geführt, dass das Auszugselement 7 bei einem nicht verschwenkten Führungselement 6 im Wesentlichen in der Längsrichtung des Werkzeuggriffs 2 und damit auch der

Ausrichtung der Federgleitfläche 14 entsprechend verlagert und ausgezogen, bzw. zusammengeschoben werden kann. Durch die Blattfeder 11, die an der Federgleitfläche 14

abgestützt und mit einer Federkraft beaufschlagt wird, wird das Führungselement 6 zu dem maulseitigen Ende 4 des

Handwerkzeugs 1 hin verschwenkt, bzw. gedrückt. Durch eine Betätigung eines Öffnungshebels 15, der als

Verlängerung des Auszugselements 7 ausgebildet ist und an einem von dem Auszugselement 7 entfernten Ende 16 von dem Werkzeuggriff 2 absteht, kann das Auszugselement 7 zusammen mit dem Führungselement 6 um die Schwenkachse 49

verschwenkt werden, um die an dem Auszugselement 7

angeordnete zweite Klemmbacke 8 von der ersten Klemmbacke 5 weg zu verschwenken und das Werkzeugmaul zu öffnen, bzw. eine von der ersten Klemmbacke 5 und der zweiten Klemmbacke 8 gebildete Maulöffnung 17 zu vergrößern. Das

Sechskantobjekt 9 kann dann in das Werkzeugmaul eingeführt und zwischen der ersten Klemmbacke 5 und der zweiten

Klemmbacke 8 ergriffen und in der ersten Klemmposition 10 festgelegt werden, wie es mit einer durchgezogenen Linie in Fig. 1 angedeutet ist. Nach einer Drehbewegung des

Handwerkzeugs 1 im Uhrzeigersinn um etwa 30°, mit welcher das Sechskantobjekt 9 mit verdreht wird, kann das

Handwerkzeug 1 um ebenfalls etwa 30° zurückverdreht werden, wobei das Sechskantobjekt 9 unverändert in seiner Position verbleibt und die zweite Klemmbacke 8 entgegen der

Federkraft der Blattfeder 12 etwas geöffnet wird, so dass das Handwerkzeug 1 ohne eine Rückwärtsdrehung des

Sechskantobjekts 9 zurückverdreht werden kann, bis das Sechskantobjekt 9 um 30° relativ zu dem Handwerkzeug 1 verdreht in einer zweiten Klemmposition 18 ergriffen und festgelegt werden kann, wie es mit einer gestrichelten Linie in Fig. 1 angedeutet ist.

Die erste Klemmbacke 5 weist einen der Maulöffnung 17 des Werkzeugmauls zugewandten Klemmbackenmaulabschnitt 19 und einen dem Werkzeuggriff 3 zugewandten Klemmbackengriff- abschnitt 20 auf. Der Klemmbackenmaulabschnitt 19 und der Klemmbackengriffabschnitt 20 bilden jeweils eine

Anlagefläche für eine Seitenkante des Sechskantobjekts 9 und weisen jeweils eine der Maulöffnung 17 zugewandte glatte Kontur 21, 22 mit einem stetigen, jedoch konvex gekrümmten Verlauf auf. Die beiden Anlageflächen gehen in einem ersten Eckbereich 23 ineinander über, wobei die

Konturen 21, 22 in einem Winkel von etwa 30° relativ zueinander in den ersten Eckbereich 23 münden. Die zweite Klemmbacke 8 weist ebenfalls einen der Maulöffnung 17 zugewandten Klemmbackenmaulabschnitt 24 und einen dem

Werkzeuggriff 2 zugewandten Klemmbackengriffabschnitt 25 auf, die ebenfalls jeweils eine Anlagefläche für eine

Seitenkante des Sechskantobjekts 9 bilden. Diese durch den Klemmbackenmaulabschnitt 24 und den

Klemmbackengriffabschnitt 25 gebildeten Anlageflächen weisen jeweils eine der Maulöffnung 17 zugewandte glatte Kontur 26, 27 mit einem gradlinigen Verlauf auf, die in einem Winkel von 30° in einen zweiten Eckbereich 28 münden.

In der ersten Klemmposition 10 ist das Sechskantobjekt 9 mit einer ersten Ecke 29 in dem ersten Eckbereich 23 und mit einer gegenüberliegenden zweiten Ecke 30 in dem zweiten Eckbereich 28 angeordnet, wobei eine erste Seitenkante 31 des Sechskantobjekts 9 flächig an der zugeordneten Kontur 27 des angrenzenden Klemmbackengriffabschnitts 25 der zweiten Klemmbacke 8 anliegt. Wenn das Handwerkzeug 1 in einem ersten Ratschenschritt um 30° gegen den Uhrzeigersinn verdreht wird, verschwenkt die zweite Klemmbacke 8 etwas und vergrößert dadurch die Öffnungsweite der Maulöffnung 17. Das Sechskantobjekt 9 kippt um die in dem zweiten

Eckbereich 28 angeordnete zweite Ecke 30, bis eine an die erste Seitenkante 31 angrenzende zweite Seitenkante 32 flächig an der Kontur 26 des Klemmbackenmaulabschnitts 24 der zweiten Klemmbacke 8 anliegt. Das Sechskantobjekt 9 liegt dann mit einer der zweiten Seitenkante 32

gegenüberliegenden dritten Seitenkante 33 an der Kontur 21 des ersten Klemmbackenmaulabschnitts 19 an. Durch eine Drehbewegung des Handwerkzeugs im Uhrzeigersinn klemmen die beiden Klemmbacken 5, 8 auf Grund der selbsthemmenden Wirkung das Sechskanto jekt 9 zwischen sich ein und

bewirken ein Verdrehen des Sechskantobjekts 9.

In einem anschließenden zweiten Ratschenschritt wird das Handwerkzeug 1 wieder gegen den Uhrzeigersinn um 30° verdreht, wobei eine dritte Ecke 34 des Sechskantobjekts 9 in den ersten Eckbereich 23 gleitet und die dritte

Seitenkante 33 zum Werkzeuggriff 2 hin gleitet, bis eine vierte Ecke 35 sich in dem zweiten Eckbereich 28 befindet.

Um das bei einem Verschwenken des Handwerkzeugs 1 auf das Sechskantobjekt 9 ausgeübte Drehmoment zu unterstützen und ein zuverlässiges Umgreifen des Sechskantobjekts 9 zu erleichtern weist der zweite Eckbereich 28 einen

Winkelabschnitt 36 auf, der einen Winkel von 60° relativ zu dem Klemmbackengriffabschnitt 25 der zweiten Klemmbacke 8 aufweist. Der Winkelabschnitt 36 weist in dem exemplarisch in Figur 1 gezeigten Ausführungsbeispiel eine Länge von etwa 2 mm auf. Die zweite Ecke 30 des Sechskantobjekts 9 wird in dem zweiten Eckbereich 28 auf beiden Seiten von dem flächig anliegenden Klemmbackengriffabschnitt 25 und von dem flächig anliegenden Winkelabschnitt 36 umgriffen und dadurch zuverlässig in dem zweiten Eckbereich 28 so

festgelegt, dass ein großes Drehmoment von dem Handwerkzeug 1 auf das Sechskantobjekt 9 übertragen werden kann.

Durch eine geeignete Ausgestaltung des Auszugselements 7 und eines in Figur 1 nicht näher dargestellten Gewerbes 37 kann das erfindungsgemäße Handwerkzeug 1 über einen weiten Größenbereich an verschiedene Größen von Sechskantobjekten 9 angepasst werden, so dass das Handwerkzeug 1

beispielsweise für Sechskantobjekte 9 mit einem Durchmesser zwischen 5 mm und 35 mm und gegebenenfalls auch für größere oder kleinere Sechskantobjekte 9 geeignet ist.

In Figur 2 ist exemplarisch eine abweichende Ausgestaltung des Handwerkzeugs 1 dargestellt. Die zweite Klemmbacke 8 ist an einem Auszugselement 7 angeordnet, welches über ein abweichend ausgestaltetes Gewerbe 38 längsverschiebbar und um die Schwenkachse 49 schwenkbar an dem Werkzeuggriff 2 gelagert ist. Das Auszugselement 7 mündet in einem der zweiten Klemmbacke 8 abgewandten Ende in einen

Hebelabschnitt 39, der ganz ähnlich wie der Griffabschnitt 3 des Werkzeuggriffs 2 ausgebildet ist, so dass eine zangenartige Handhabung des Handwerkzeugs 1 ermöglicht wird. Der Hebelabschnitt 39 des Auszugselements 7 kann dabei wie der Öffnungshebel 15 genutzt und bedient werden. Es ist ebenfalls möglich, bei einem Verschwenken des

Handwerkzeugs 1 zum Anziehen eines Sechskantobjekts 9 den Griffabschnitt 3 und den Hebelabschnitt 39 zu umgreifen und dadurch einen zusätzlichen Klemmdruck auf das

Sechskantobjekt 9 auszuüben.

In Figur 3 ist zur Veranschaulichung ein wiederum

abweichend ausgestaltetes Werkezugmaul 17 des

erfindungsgemäßen Handwerkzeugs 1 vergrößert abgebildet. Der erste Eckbereich 23 und der zweite Eckbereich 28 sind relativ zueinander so angeordnet, dass eine

Verbindungslinie 40, welche so durch die beiden Eckbereiche 23, 28 verläuft, dass zwei Schnittpunkte 41, 42 mit den beiden Konturen der Klemmbacken 5, 8 einen größten Abstand zueinander aufweisen, einen Winkel von etwa 90° zu den beiden gradlinig verlaufenden Klemmbackenmaulabschnitten 19, 24 der Klemmbacken 5, 8 aufweist. In Figur 3 ist das Sechskanto jekt 9 in der ersten Klemmposition 10 mit einer durchgezogenen Linie dargestellt, während dasselbe

Sechskantobjekt 9 in der zweiten Klemmposition 18 mit einer gestrichelten Linie dargestellt ist.

Die in den Figuren 1 bis 3 dargestellten Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Handwerkzeugs 1 sind jeweils

selbsthemmend ausgebildet, sodass das Sechskantobjekt 9 in der ersten Klemmposition 10 so in dem Werkzeugmaul

aufgenommen ist, dass bei einer Ausübung eines Drehmoments auf das Handwerkzeug 1 die beiden Klemmbacken 5, 8 nicht voneinander weggedrückt, sondern in die das Sechskantobjekt 9 umgreifende Klemmposition hineingedrückt werden. Die für eine einfache Handhabung des Handwerkzeugs 1 wünschenswerte selbsthemmende Wirkung kann insbesondere durch eine

geeignete Anordnung und Ausrichtung der Klemmbacken 5, 8 und des Gewerbes 37, 38 beeinflusst und vorgegeben werden.

In den Figuren 4 bis 7 ist jeweils der Kopfbereich eines wiederum abweichend ausgestalteten Handwerkzeugs 1

dargestellt. Im Gegensatz zu den vorangehend beschriebenen Varianten des erfindungsgemäßen Handwerkzeugs 1 ist bei der in den Figuren 4 bis 7 dargestellten Variante die erste Klemmbacke 5, welche starr und einstückig an dem

Werkzeuggriff 2 ausgebildet ist, an einem dem

Griffabschnitt 3 abgewandten Ende des Werkzeuggriffs 2 angeordnet. Das Auszugselement 7 mit der zweiten Klemmbacke 8, die näher an dem Griffabschnitt 3 angeordnet und in den Figuren 4 bis 7 jeweils unterhalb der ersten Klemmbacke 5 dargestellt ist, ist über eine gradlinig verlaufenden

Führungsnut 43 längsverschiebbar an dem Werkzeuggriff 2 gelagert. Der Öffnungshebel 15 weist einen Nocken 44 auf, der mit einer daran angepassten Ausnehmung 45 in dem

Auszugselement 7 in Eingriff steht. Durch ein Verschwenken des Öffnungshebels 15 zum Griffabschnitt 3 des

Werkzeuggriffs 2 hin wird das Auszugselement 7 zur ersten Klemmbacke 5 hin verlagert und das Sechskantobjekt 9 klemmend zwischen der ersten Klemmbacke 5 und der zweiten Klemmbacke 8 festgelegt, während durch ein Verschwenken des Öffnungshebels 15 von dem Werkzeuggriff 2 weg das

Auszugselement 7 von der ersten Klemmbacke 5 weg verlagert und eine Öffnungsweite des Werkzeugmauls vergrößert wird. Über ein Gewerbe 46 kann der Öffnungshebel 15 und das mit dem Öffnungshebel 15 in Eingriff stehende Auszugselement 7 entlang der Führungsnut 43 verschoben und die Öffnungsweite des Werkzeugmauls an verschieden große Sechskantobjekte 9 angepasst werden.

Die erste Klemmbacke 5 und das Auszugselement 7 mit der zweiten Klemmbacke 8 sind jeweils in einem Bereich um den jeweiligen Klemmbackengriffabschnitt 20, 25 so

ausgestaltet, dass die beiden Klemmbacken 5, 8 teilweise übereinander geschoben werden können, bis die beiden gradlinig verlaufenden Klemmbackenmaulabschnitte 19, 24 flächig aneinander anliegen. Abweichend von der in den Figuren 4 bis 7 gezeigten Ausgestaltung können die

Klemmbacken 5, 8 und das Auszugselement 7 auch so

ausgebildet sein, dass die Klemmbacken 5, 8 vollständig zusammengeschoben werden können, bis die beiden

Klemmbackenmaulabschnitte 19, 24 aneinander anliegen. Der Maulöffnung 17 zugewandte Enden 47, 48 der beiden

Klemmbackenmaulabschnitte 19, 24 der beiden Klemmbacken 5, 8 berühren sich in einer Lagerposition, in welcher die beiden Klemmbacken 5, 8 vollständig ineinandergeschoben sind und die beiden Klemmbackenmaulabschnitte 19, 24 flächig aneinander anliegen.