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Title:
HANDLE HANGER
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2010/012368
Kind Code:
A1
Abstract:
A two-piece handle hanger comprises a holding part (1) that can be connected to an end of a handle, for example the end of a broomstick, and an end part (2) arranged on the holding part (1), wherein the end part (2) has a surface with high static friction. In one particular embodiment, the end part (2) and the holding part (1) can be rotated relative to each other and have surfaces with different static friction.

Inventors:
FISCHER, Klaus-Jürgen (Dörnberg-Hütte 14, Holzappel, 56379, DE)
ZENS, Detlef (Kur-Kölner-Strasse 9, Burglahr, 57632, DE)
Application Number:
EP2009/005037
Publication Date:
February 04, 2010
Filing Date:
July 10, 2009
Export Citation:
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Assignee:
LEIFHEIT AG (Leifheitstrasse, Nassau, 56377, DE)
FISCHER, Klaus-Jürgen (Dörnberg-Hütte 14, Holzappel, 56379, DE)
ZENS, Detlef (Kur-Kölner-Strasse 9, Burglahr, 57632, DE)
International Classes:
B25G1/10; B25G1/00
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Claims:
Patentansprüche

1. Stielaufhänger mit einem Halteteil, das am Ende eines Stiels, beispielsweise am Ende eines Besenstiels, befestigbar ist und mit einem an dem Halteteil angeordneten Abschlussteil, dadurch gekennzeichnet, dass das Abschlussteil eine Oberfläche mit hoher Haftreibung aufweist.

2. Stielaufhänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Abschlussteil aus einem Material mit hoher Haftreibung hergestellt ist

3. Stielaufhänger nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Abschlussteil aus einem weichen Material hergestellt ist und/oder dass das Abschlussteil eine Oberfläche aus einem weichen Material aufweist.

4. Stielaufhänger nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Abschlussteil aus einem rauen Material hergestellt ist und/oder dass das Abschlussteil eine Oberfläche aus einem rauen Material aufweist.

5. Stielaufhänger nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Abschlussteil drehbar an dem Halteteil angeordnet ist.

6. Stielaufhänger nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Abschlussteil aus einem elastisch verformbaren Kunststoff und/oder aus thermoplastischen Elastomer (TPE) und/oder aus Gummi und/oder aus gummiähnlichem Material hergestellt ist.

7. Stielaufhänger nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Abschlussteil einen Durchbruch und/oder eine Ausnehmung für einen Aufhängehaken aufweist.

8. Stielaufhänger nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchbruch senkrecht zu der Achse angeordnet ist, um die das Abschlussteil drehbar ist.

Hf

9. Stielaufhänger nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteteil und das Abschlussteil aus unterschiedlichem Material hergestellt sind.

10. Stielaufhänger nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteteil und das Abschlussteil unterschiedliche Härte aufweisen.

11. Stielaufhänger nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteteil und das Abschlussteil unterschiedliche Rauigkeit aufweisen. 12. Stielaufhänger nach einem der Ansprüche 1 bis 11 , dadurch gekennzeichnet, dass das Halteteil und das Abschlussteil Oberflächen mit unterschiedliche Haftreibung aufweisen.

13. Stielaufhänger nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteteil eine Oberfläche aus einem thermoplastischen Kunststoff, wie beispielsweise Polypropylen (PP) oder

Polyamid (PA), insbesondere PA 6, aufweist und/oder dass das Halteteil aus einem thermoplastischen Kunststoff, wie beispielsweise Polypropylen (PP) oder Polyamid (PA), insbesondere PA 6, hergestellt ist.

Hf

Description:
Stielaufhänger

Die Erfindung betrifft einen Stielaufhänger mit einem Halteteil, das am Ende eines Stiels, beispielsweise am Ende eines Besenstiels, befestigbar ist und mit einem an dem Halteteil angeordneten Abschlussteil. Aus DE 78 231 136 ist ein Gerätestiel mit einer am freien Ende angeordneten zweiteiligen Aufhängeeinrichtung bekannt, wobei ein Teil wenigstens eine umlaufende Nut aufweist, in die der andere Teil mittels wenigstens einem Steg einfasst. Die Aufhängevorrichtung hat den Nachteil, dass der Stiel, insbesondere wenn dieser kardanisch an dem Wischkopf angeordnet ist, umkippt, wenn er an eine senkrechte Fläche, wie etwa eine Wand oder einen Schrank gelehnt wird.

Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Stielaufhänger anzugeben, der es erlaubt, den Stiel bzw. das Stielgerät an dem er befestigt ist, an einer senkrechte Fläche ohne die Gefahr des Umfalles anlehnen zu können.

Die Aufgabe wird durch einen Stielaufhänger gelöst, der dadurch gekennzeichnet ist, dass das Abschlussteil eine Oberfläche mit hoher Haftreibung aufweist.

Die Erfindung hat insbesondere den Vorteil, dass auf Grund der hohen Haftreibung der Stiel bzw. das Stielgerät an dem erfindungsgemäße Stielaufhänger angeordnet ist, meist selbst dann nicht umfällt, wenn er bzw. es mit erheblicher Seiteneigung angelehnt wird. Dies selbst dann, wenn das Abschlussteil relativ zum Halteteil drehbar angeordnet ist, weil in erfindungsgemäßer Weise die hohe Haftreibungseigenschaft des Abschlussteils auch gegen das Halteteil wirkt. Vorzugsweise sind die Materialoberflächen derart aufeinander abgestimmt, dass der Benutzer das Abschlussteil mit vertretbaren Kräften gegen das Halteteil verdrehen kann, dass jedoch die Haftreibung ausreichend groß ist, um ein Abrollen des

Hf Abschlussteils an der senkrechten Fläche, gegen die der Stiel bzw. das Stielgerät gelehnt ist, - auch bei größerer Seitneigung - vermieden ist.

Bei einer besonderen Ausführung ist vorgesehen, dass das Abschlussteil aus einem weichen Material hergestellt ist und/oder dass das Abschlussteil eine Oberfläche aus einem weichen Material aufweist. Diese Ausführung hat den Vorteil, dass der Stiel bzw. das Stielgerät an dem erfindungsgemäße Stielaufhänger angeordnet ist ohne die Gefahr einer Beschädigung, wie Kratzer, hervorzurufen an Möbeln oder Wänden angelehnt werden kann.

Es kann zusätzlich vorgesehen sein, dass das Abschlussteil aus einem rauen Material hergestellt ist und/oder dass das Abschlussteil eine Oberfläche aus einem rauen Material aufweist, um eine besonders hohe Haftreibung bereitstellen zu können.

Bei einer besonderen Ausführung ist vorgesehen, dass das Abschlussteil drehbar an dem Halteteil angeordnet ist. Hierdurch wird erreicht, dass ein Aufhängen des Stiels bzw. das Stielgeräts, an dem erfindungsgemäße Stielaufhänger angeordnet ist, unabhängig von der Ausgestaltung oder Orientierung eines Aufhängehakens oder eines Nagels ermöglicht ist. Hierzu kann insbesondere vorgesehen sein, dass das Abschlussteil einen Durchbruch und/oder eine Ausnehmung für einen Aufhängehaken aufweist. Der Durchbruch und/oder die Ausnehmung ist bei einer vorteilhaften

Ausführung senkrecht zu der Achse angeordnet ist, um die das Abschlussteil drehbar ist.

In vorteilhafter Weise kann das Abschlussteil des erfindungsgemäßen Stielaufhängers aus einem elastisch verformbaren Kunststoff und/oder aus thermoplastischen Elastomer (TPE) und/oder aus Gummi und/oder aus gummiähnlichem Material hergestellt sein.

Bei einer besonderen Ausführung sind das Halteteil und das Abschlussteil aus unterschiedlichem Material hergestellt sind, wobei insbesondere vorgesehen sein kann, dass das Halteteil und das Abschlussteil unterschiedliche Härte und/oder unterschiedliche Rauigkeit aufweisen.

Bei einer besonderen Ausführung ist das Halteteil eine Oberfläche aus einem thermoplastischen Kunststoff, wie beispielsweise Polypropylen (PP) oder Polyamid (PA), insbesondere PA 6, aufweist hergestellt. Es kann zusätzlich

Hf oder stattdessen auch vorgesehen sein, dass das Halteteil aus einem thermoplastischen Kunststoff, wie beispielsweise Polypropylen (PP) oder Polyamid (PA), insbesondere PA 6, hergestellt ist.

In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand schematisch dargestellt und wird anhand der Figuren nachfolgend beschrieben, wobei gleich wirkende Elemente mit denselben Bezugszeichen versehen sind.

Die Figur zeigt einen erfindungsgemäßen Stielaufhänger in einer Explosionsdarstellung mit einem Halteteil 1 , das am Ende eines nicht dargestellten Stiels, beispielsweise am Ende eines Besenstiels, befestigbar ist. Das Halteteil 1 weist eine Öffnung 3 auf in die der Stiel einführbar ist. Die Befestigung an einem Stiel kann beispielsweise durch Klemmpassung oder durch Verklebung erfolgen. An dem Halteteil 1 ist ein Abschlussteil 2 angeordnet, das eine Oberfläche mit hoher Haftreibung aufweist. Das Halteteil 1 weist an dem von der Öffnung 3 angewandten Ende einen Wulst 4 auf der mit einer innen umlaufenden Nut 5 des Abschlussteils 2 zusammen wirkt. Durch die Nut wist gewährleistet, dass das Halteteil 1 und das Abschlussteil 2 sicher miteinander - jedoch relativ zueinander drehbar - verbunden sind. Das Abschlussteil 2 weist einen Durchbruch 6 für einen Aufhängehaken auf.

Die Erfindung wurde in Bezug auf eine besondere Ausführungsform beschrieben. Es ist jedoch selbstverständlich, dass Änderungen und Abwandlungen durchgeführt werden können, ohne dabei den Schutzbereich der nachstehenden Ansprüche zu verlassen.

Hf Bezugszeichenliste

Halteteil

Abschlussteil

Öffnung

Wulst

Nut

Durchbruch