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Patent Searching and Data


Title:
HANDLING DEVICE FOR MECHANICALLY GRIPPING, HOLDING, MOVING OR OTHERWISE HANDLING OBJECTS, IN PARTICULAR FOR HANDLING EQUIPMENT
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/1994/012323
Kind Code:
A2
Abstract:
A handling device for mechanically gripping, holding, moving or otherwise handling objects of any shape having a defined or undefined position, in particular for handling equipment, for example industrial robots, consists of a large number of holding pins which are lowered onto the object to be held, are movably mounted in the longitudinal direction in bores of a holding pin guiding plate and are used to clamp the objects. The objects are released once again by pushing back the holding pins by means of an ejector plate.

Inventors:
SEHRT FRIEDHELM (DE)
Application Number:
PCT/DE1993/001102
Publication Date:
June 09, 1994
Filing Date:
November 19, 1993
Export Citation:
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Assignee:
SEHRT FRIEDHELM (DE)
International Classes:
B25J15/08; B25B1/24; B25J15/10; (IPC1-7): B25J15/10; B25B1/24
Foreign References:
DE2823584A11979-12-06
US2486494A1949-11-01
FR2221237A11974-10-11
EP0328740A21989-08-23
US4572564A1986-02-25
GB2148239A1985-05-30
DE3812155A11988-11-03
Other References:
MACHINERY AND PRODUCTION ENGINEERING Bd. 141, Nr. 3638 , November 1983 , SILVER END , WITHAM ,GB Seite 55 KNIGHT 'Pick -up device needs no power'
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Claims:
Patentansprüche1. Handhabungsvorrichtung zum mechanischen Greifen, Halten, Be¬ wegen oder derg
1. l.
2. Handhaben von Gegenständen, insbesondere für Handhabungsgeräte, dadurch gekennzeichnet, daß mit einer Befestigungsplatte (3) verbunden eine auf die zu erfassenden Gegenstände (6) mit einer Vielzahl dicht angeordneter Boh¬ rungen (8) versehene Haltestiftführungsplatte (2) zu beweg¬ bar ist, in denen nach unten frei herausragend, runde oder mehrkantige Haltejfifte (1) längsverschieblich geführt sind, deren untere, den Gegenstand (6) tangierende Enden (9, 10, 11, 12) zu den Konturbereichen des Gegenstandes (6) durch elastische Verformung der Haltestifte (1) bei Annäherung in einen Reibschluß und gegebenenfalls zu Formschluß gelangen, und oberhalb der Haltestiftführungsplatte (2, 14) eine auf diese mittels eines Auswurfgerätes (5) absenkbare Auswerfer¬ platte (4) angeordnet ist.
3. Handhabungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich¬ net, daß durch die Auswerferplatte (4) ein Schalter (7) zur Ansteuerung eines Handhabungsgerätes betätigbar ist.
4. Handhabungsvorrichtuπg nach den Ansprüchen 1 und 2., dadurch gekennzeichnet, daß die Haltestifte (1) in auf konzentri¬ schen Kreisen, parallel oder in unterschiedlich zueinander verlaufenden Richtungen angeordneten Bohrungen (8) längsver¬ schieblich geführt sind.
5. Handhabuπgsvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltestifte beliebig oder in Reihen, parallel oder in unterschiedlich zueinander verlaufenden Richtungen angeordneten Bohrungen (8) längsverschieblich geführt sind.
6. Haπdhabungsvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltestifte spiralförmig, parallel oder in unterschiedlich zueinander verlaufenden Richtungen angeordneten Bohrungen (8) längsverschieblich geführt sind.
7. Handhabungsvorrichtuπg nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrungen (8) zur Aufnahme der Hal¬ testifte (1) in einer einheitlichen Winkellage kreisförmig oder vieleckig nach der Mitte der Haltestiftführungsplatte (2,14) ERSÄΓZBLATT symmetrisch zulaufend ausgerichtet sind.
8. Handhabungsvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltestifte (1) durch einen Druck¬ luftstrahl aus den Druckluftdüsen (22) längsbewegt werden.
9. HandhabungsVorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 1 , dadurch gekennzeichnet, daß die unteren Enden der Haltestifte mit Spitze (12) versehen sind.
10. HandhabungsVorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die unteren Enden der Haltestifte (1) mit Formelementen (9) versehen sind.
11. Handhabungsvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die unteren Enden der Haltestifte (1) mit einer Reibbelagschicht (10) versehen sind.
12. HandhabungsVorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltestifte (1) an den oberen, aus der Haltestiftführungsplatte (2) herausragenden Enden mit Verdickungen (11) versehen sind.
13. HandhabungsVorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daßmehrere Haltestiftführungsplatten (2) mit jeweils gleichen oder auch unterschiedlichen Haltestift anordnungen und Haltestiftausführungen zu einer Einheit mit einer Auswerferplatte (4) oder mit mehreren Auswerferplatten (4) parallel oder winklig zueinander zusa menfügbar sind.
14. 1Handhabungsvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltestiftführungsplatte zweiteilig (14) ausgeführt ist.
15. HandhabungsVorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß sie mit einem Vibrator (15) ausgestattet ist.
16. HandhabungsVorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenstände (6) von Hand oder von einem Einschubgerät (16) in beliebiger Winkellage zwischen vertikal und horizontal in die Haltestiftgruppe zur weiteren Handhabung eingesteckt werden. Ersε ?r !att 1 .
17. Handhabungsvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 15, da¬ durch gekennzeichnet, daß zwei oder mehrere Haltestiftfüh¬ rungsplatten (2, 14) konzentrisch und getrennt axial ver¬ schiebbar mit jeweils gleichen oder unterschiedlichen Halte¬ stiftanordnungen und Haltestiftausführungen zu einer Einheit mit einer Auswerferplatte (4) oder mit mehreren Auswerfer¬ platten (4) zusammenfügbar sind.
18. HandhabungsVorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß zwei oder mehrere Haltestiftführungs platten konzentrisch und getrennt gegeneinander verdrehbar mit jeweils gleichen oder unterschiedlichen Haltestiftanord¬ nungen und Haltestiftausführungen zu einer Einheit mit Aus¬ werferplatte (4) oder mit mehreren Auswerferplatten (4) zu¬ sammenfügbar sind.
19. Handhabungsvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß zwei oder mehrere Haltestift führungsplatten (2) an Schlitten (17) befestigt sind, die relativ zum Tragarm (18) von Hand oder angetrieben von An¬ triebsgeräten (21) verfahrbar sind.
20. HandhabungsVorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß zwei oder mehrere Haltestiftführung splatten (2) an Schwenkarmen (19) befestigt sind, die rela¬ tiv zum Tragarm (18) von Hand oder angetrieben von Antriebs geraten (21) geschwenkt werden können.
21. Handhabungsvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß eine oder mehrere Spannplatten (20) durch ein oder mehrere Antriebsgeräte (21) relativ zur Hal¬ testiftführungsplatte (2,14) in gleichen oder gegensinnigen Richtungen bewegbar sind.
22. HandhabungsVorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß eine oder mehrere Spannplatten (20) durch ein oder mehrere Antriebsgeräte (21) relativ zur Hal¬ testiftführungsplatte (2, 14) radial bewegbar sind.
23. HandhabungsVorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß eine oder mehrere Spannplatten (20) durch ein oder mehrere Antriebsgeräte (21) relativ zur C_ 75 Haltestiftführungsplatte (2, 14) parallel gegensinnig beweg¬ bar sind.
24. Handhabungsvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß eine oder mehrere Spannplatten (20) durch ein oder mehrere Antriebsgeräte (21) relativ zur Hal¬ testiftführungsplatte (2, 14) verdrehbar bewegbar sind.
25. Handhabungsvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß an der Haltestiftführungsplatte (2,...eine Lichtschranke (23) angebracht ist, die ein Signal gibt, so¬ bald Haltestifte mit dem oberen Ende in den Strahlengang ge¬ langen.
26. Handhabungsvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 24, dadurch gekennzeichnet, daß eine Schaltsensorplatte 24) lose auf den Haltestiftεn (1) aufliegt und durch diese zwischen den ein¬ stellbaren oberen und unteren Schaltsensoren (25) bewegt wird zur wegabhängigen Steuerung eines Handhabungsgerätes.
27. Handhabungsvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 25, dadurch gekennzeichnet, daß ein Kraftsensor mit Befestigungsflansch (26) oberhalb der Handhabungsvorrichtung angeordnet ist zur kraftabhängigen Steuerung eines Handhabungsgerätes.
28. Haπdhabungsvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 26, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltestiftführungsplatte (2,14) durch eine Steckverbindung (27) leicht austauschbar gestaltet ist.
29. Handhabungsvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 27, dadurch gekennzeichnet, daß nur wenige Haltestifte (1) in günstiger Oberflächenposition des• Gegenstandes (6) angeordnet sind und das Auswurfgerät (5) den Gegenstand (6) direkt ausstößt.
30. Handhabungsvorrichtuπg nach den Ansprüchen 1 bis 28, dadurch gekennzeichnet, daß zur Handbetätigung die Haltestiftführungs¬ platte (2,14) mit einem Gehäuse mit Griff (30) verbunden ist, in dem der Auswerferhaπdhebel (29) mit Auswerferplatte (4) geführt ist. ERSATZBLATT.
Description:
Beschreibung

Handhabungsvorrichtung zummechanischen Greifen, Halten, Bewe¬ gen oder dergl. Handhaben von Gegenständen insbesondere für Handhabungsgeräte

Die Erfindung betrifft eine Handhabungsvorrichtung zum mechani¬ schen Greifen, Halten, Bewegen oder dergl. Handhaben von Gegen¬ ständen insbesondere für Handhabungsgeräte z.B. Industrierobo¬ ter. Das Greifen und Handhaben beliebig geformter Gegenstände aus unterschiedliche Werkstoffen in lagebestimmter oder lageunbe¬ stimmter Position ist eine zentrale und schwierige Aufgabe in der Handhabungstechnologie. Bekannt sind eine Vielzahl mechanischer Zwei- oder Mehrfin¬ gergreifer mit einem hohen Aufwand für die notwendige Greifbe¬ wegung mit vielen Hebel-, Lager-, Arbeits-, Steuer- und Signal¬ elementen, die nur lagebestimmte Gegenstände eines sehr einge¬ schränkten Formenbereiches greifen und handhaben können. 5 Weiter bekannt sind z.B. Sauggreifer mit einem hohen maschinel¬ len Aufwand zur Erzeugung des Vakuums, die wiederum nur lagebe¬ stimmte Gegenstände mit relativ großen, nicht porösen und glat¬ ten Oberflächen greifen und handhaben können.

Weiter bekannt sind z.B. Magnetgreifer, die nur Gegenstände aus n magnetischen Werkstoffen greifen und handhaben können.

Alle bekannten Greifersysteme haben den Nachteil, daß sie nur für spezielle und lagebestimmte Gegenstände entwickelt wurden und dann auch nur diese greifen und handhaben können. Bei einem Wechsel zu anderen Gegenständen oder einer anderen Lage der Ge- ~> genstände müssen die bekannten Greifersysteme entsprechend um¬ gerüstet, umgebaut, ausgetauscht oder sogar neu konstruiert und gebaut werden.

Die heute geforderte hohe Flexibilität bei HandhabungsSystemen mit automatischer und schneller Anpassung an unterschiedliche n Teilespektren wird mit den bekannten Greifersystemen nicht er¬ reicht.

ERSATZBLATT

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Gegenstände beliebi¬ ger Geometrie, aus unterschiedlichen Werkstoffen, in lagebe- stimmter oder lageunbestimmter Position, einzeln oder gleich¬ zeitig zu mehreren mit einer einfachen HandhabungsVorrichtung 5 zu greifen und zu handhaben, wobei die Anpassung an un¬ terschiedliche Gegenstände und unterschiedlichen Lagen der Ge¬ genstände automatisch erfolgen soll.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die in den Kennzeichen der Patentansprüche angegebenen Merkmale gelöst. in Die mit der Erfindung erzielbaren Vorteile liegen insbesondere darin, daß die beschriebene HandhabungsVorrichtung ohne Ein¬ stellung und Umbau beliebig geformte Gegenstände, aus gleichen oder unterschiedlichen Werkstoffen, einzeln oder mehreren, aus lagebestimmter oder lageunbestimmter Position, auch aus einem

15 Haufwerk oder zu aus ungeordneter Anordnung aus einem Behälter greifen und handhaben kann.

Die Anpassung der Handhabungsvorrichtung an die unterschiedli¬ chen Formen der Gegenstände erfolgt automatisch. Hat die Hand¬ habungsvorrichtung einen oder mehrere Gegenstände bestimmungs- 2n gemäß erfaßt, so kann automatisch ein Schalter betätigt werden, durch den z.B. ein Handhabungsgerät angesteuert wird.

Hohe Flexibilität beim Greifen und Handhaben von Gegenständen wird mit der beschriebenen Handhabungsvorrichtung insbesondere bei Handhabungsgeräten z.B. Industrierobotern erreicht.

25 Diese Handhabungsvorrichtung ist aber auch als Handgerät in vielen Anwendungsfälleπ nützlich, wenn es um die Handhabung heißer, toxischer oder strahlender Gegenstände geht.

ERSATZBLATT

In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung darge ¬ stellt. Es zeigen:

Fig. 1 die HandhabungsVorrichtung in der Seitenansicht

(Schnitt) mit gleichzeitig zu erfassenden Gegenständen;

- Fig. 2 die Handhabungsvorrichtung nach Fig. 1 in der Drauf ¬ sicht (Schnitt) ;

F g. 3 die HandhabungsVorrichtung nach Fig. 1 über den Gegenständen;

Fig. 4 die HandhabungsVorrichtung nach Fig. 1 auf die Gegen- in stände zur Aufnahme abgesenkt;

Fig. 5 die HandhabungsVorrichtung nach Fig. 1, die Gegenstände tragend;

Fig. 6 die HandhabungsVorrichtung nach Fig. 1 mit Druckluftdü¬ sen;

15 Fig. 7 die Vorrichtung mit runder Haltestiftführungsplatte und v-förmig konzentrisch angeordneten Haltestiften in Sei¬ tenansicht (Schnitt) , auf die Gegenstände zur Aufnahme abgesenkt;

Fig. 8 die Handhabungsvorrichtung nach Fig. 7 in der 2n Draufsicht(Schnitt) ;

Fig. 9 die Seitenansicht von vier unterschiedlich ausgestalte¬ ten Haltestiften;

Fig.10 die Draufsicht auf ein vierteiliges Handhabungsvor- richtungssystem, bestehend aus vier Einzelvorrichtungen 25 nach Fig. 1 bis 8;

Fig.11 die Handhabungsvorrichtung nach Fig. 1 zusätzlich mit einemVibrator;

Fig.12 die HandhabungsVorrichtung zusätzlich mit einem Ein¬ schubgerät;

~ ~ Fig. 13 eine zweiteilige HandhabungsVorrichtung, bestehend aus einer äußeren Ringvorrichtung II und einer inneren Kernvorrichtung I in der Draufsicht;

ERSATZEIJTT

Fig. 14 die zweiteilige HandhabungsVorrichtung nach Fig. 1 bis 8 in der Seitenansicht;

Fig. 15 eine zweiteilige Handhabungsvorrichtung in der Drauf ¬ sicht mit Tragarm und beweglichen Schlitten;

- Fig. 16 eine zweiteilige Handhabungsvorrichtung in der Drauf ¬ sicht mit Tragarm und Schwenkarmen;

Fig. 17 den unteren Teil der HandhabungsVorrichtung nach Fig. 1 zusätzlich mit zwei Spannplatten unterhalb der Halte- stiftführungsplattenmit zwei Antriebsgeräten; in Fig. 18 den unteren Teil der Handhabungsvorrichtung nach Fig. 1 zusätzlich mit zwei Spannplatten innerhalb der Halte- stiftführungsplatte mit zwei Antriebsgeräten;

Fig. 19 die Draufsicht auf eine Spannplattenanordnung mit zwei Spannplatten;

15 Fig. 20 die Draufsicht auf eine Spannplattenanordnung mit drei Spannplatten;

Fig. 21 die Draufsicht auf eine Spannplattenanordnung mit vier Spannplatten;

Fig. 22 die Draufsicht auf eine Spannplattenanordnung mit 2n zwei verdrehbaren Spannplatten;

Fig. 23 die Handhabungsvorrichtung nach Fig. 1, zusätzlich aus ¬ gestattet mit Schaltsensorplatte, Schaltsensoreπ, Kraft ¬ meßsensor mit Befestigungsflansch und Steckverbindung;

Fig. 24 die Handhabuπgsvorrichtung zur manuellen Handhabung mit 25 Auswerferhandhebel und Gehäuse mit Griff

Fig. 25 die Handhabungsvorrichtung mit objektangepaßten Halte- stifteπ und Auswerfereinrichtung

ERSATZBLATT

Fig. 1 zeigt die einzelnen Elemente der HandhabungsVorrichtung in der Seitenansicht (Schnitt) . Die Haltestiftführungsplatte 2 ist mit der Befestigungsplatte 3 verbunden, die wiederum von Hand oder durch ein Handhabungsgerät z.B. einem Industrierobo- ter bewegt wird. In der Haltestiftführungsplatte 2 sind in ei¬ ner Vielzahl von Bohrungen 8 Haltestifte 1 l ngsverschieblich angeordnet.

Oberhalb der Haltestifte 1 ist die Auswerferplatte 4 mittels eines nicht näher beschriebenen Auswurfgerätes 5 auf die Halte- stifte absenkbar.

Bewegt man die Befestigungsplatte 3 mit der Haltestiftführung¬ splatte 2 auf die zu handhabenden Gegenstände 6, die z.B. auf einem Tisch liegen, so wird ein Teil der Haltestifte 1 von der Oberfläche der Gegenstände 6 in den Bohrungen 8 relativ zur Haltestiftführungsplatte 2 verschoben, wodurch auch die Auswer ¬ ferplatte 4 zurückgedrückt wird. Hierdurch kann ein Schalter 7 betätigt werden, der das Signal zur Beendigung der Senkbewegung gibt.

Durch die Vielzahl der Haltestifte 1 bedingt werden immer eini- ge Haltestifte 1 in so günstiger Position tangential zur Ober¬ fläche der Gegenstände 6 sein, daß sie federnd ausweichen und die Gegenstände durch Kraftschluß und/oder bei entsprechender Ausbildung der Haltestifte 1 auch durch Formschluß klemmen und halten zum weiteren Handhaben. Die geklemmten Gegenstände 6 werden durch Zurückschieben der Haltestifte 1 mit der Auswerferplatte 4 wieder gelöst.

Fig. 2 zeigt die HandhabungsVorrichtung nach Fig. 1 in der Draufsicht (Schnitt) mit zwei verschiedenen Gegenständen 6 in der Klemmposition. Die Fig. 3 bis 5 zeigen die einzelnen Bewegungsphasen der Hand ¬ habungsVorrichtung nach Fig. 1 beim Aufnehmen und wieder Able¬ gen von Gegenständen.

Fig. 3 zeigt die Handhabungsvorrichtung über den zu handhaben¬ den Gegenständen 6 vor dem Aufnehmen bzw. nach dem Ablegen der¬ el en.

ßRSATZBL/TT

Fig. 4 zeigt die HandhabungsVorrichtung auf die Gegenstände 6 zur Aufnahme abgesenkt. Die Auswerferplatte 4 wurde durch die Haltestifte 1 zurückgedrückt und der Schalter 7 ist betätigt und gibt ein Signal zum Anheben der Handhabungsvorrichtung. Sind die Gegenstände 6 beim Anheben nicht gefaßt, so sinkt die Auswerferplatte wieder ab und der Schalter 7 bleibt unbetätigt.

Dies kann für die Steuerung des Handhabungsgerätes z.B. das Signal sein, den Greifvorgang zu wiederholen oder abzubrechen.

Fig. 5 zeigt die HandhabungsVorrichtung mit angehobenen Gegen- ständen 6 in Verfahrposition. Sollen die Gegenstände 6 nach er¬ folgter Bewegung wieder abgelegt werden, so wird das Auswurfge¬ rät 5 betätigt, die Auswerferplatte 4 wird nach unten bewegt und drückt die Haltestifte 1 und damit die Gegenstände 6 heraus und die Position der Fig. 3 ist wieder erreicht. Fig. 6 zeigt die Handhabungsvorrichtung nach Fig. 1 mit zusätz¬ lichen Druckluftdüsen 22. Durch einen kurzzeitigen Druckluft¬ strahl werden die Haltestifte an den oberen Verdickungen beauf¬ schlagt und auf die zu handhabenden Gegenstände gedrückt. Dies ist besonders zweckmäßig, wenn die Schwerkraft der Haltestifte zum Andrücken auf die Gegenstände nicht ausreicht. Mit dieser Handhabungsvorrichtung können auch Gegenstände 6 aus geneigter Position wie dargestellt oder sogar aus vertikaler Ebene aufge¬ nommen werden.

Fig. 7 zeigt eine andere Ausbildung der Handhabungsvorrichtung. Auch hier ist die Haltestiftführungsplatte 2 mit der Befesti¬ gungsplatte 3 verbunden. In der Haltestiftführungsplatte 2 sind wiederum in einer Vielzahl von konzentrischen schrägen Bohrun¬ gen 8 Haltestifte längsverschieblich angeordnet.

Oberhalb der Haltestifte 1 ist die Auswerferplatte 4 mittels eines nicht näher beschriebenen Auswerfgerätes 5 auf die Halte¬ stifte absenkbar.

Das Funktionsprinzip dieser Ausbildung der Vorrichtung ist das gleiche wie bei Fig. 1 beschrieben. Durch die Schrägstellung der Führungsstifte 1 kann eine bessere Klemmung bei manchen Ge- genständen 6 erreicht werden.

Ersatz öiatt

Fig. 8 zeigt die Handhabungsvorrichtung nach Fig. 7 in der Draufsicht (Schnitt) mit einem zu handhabenden Werkstück 6. In der Figur 9 werden verschiedene Ausbildungsformen der Halte¬ stifte 1 dargestellt mit Spitzen 12, mit Zylinderform 11, mit Reibbelag 10 und mit Formelement 9 am unteren Ende. Je nach den zu handhabenden Gegenständen werden die geeigneten Haltestif e 1 ausgewählt. Bei den Haltestiften mit Formelementen 9 und Reibbelag 10 werden die Gegenstände 6 neben dem Reibschluß ge¬ gebenenfalls auch durch Formschluß gehalten. Die Verdickungen 13 haben die Aufgabe, die Haltestifte 1 axial in einer Richtung festzulegen und gleichzeitig wird durch die Erhöhung der Ge¬ wichtskraft die Klemmkraft der Haltestifte auf die Gegenstände erhöht. In Fig. 9 ist außerdem die Ausführung einer zweiteili¬ gen Haltstiftführungsplatte 14 in Parallelanordnung gezeigt. Fig. 10 zeigt die Draufsicht auf ein vierteiliges Handhabungs- vorrichtungsSystem, bestehend aus vier HandhabungsVorrichtungen I bis IV nach Fig. 1 bis 8 zum gleichzeitigen oder zeitversetz¬ ten Greifen von Gegenständen 6 von unterschiedlichen Plätzen und zum wahlweisen gleichzeitigen oder zeitversetzten Ablegen der Gegenstände an einem oder an mehreren Plätzen.

Die einzelnen HandhabungsVorrichtungen I bis IV können im Sy¬ stem parallel oder leicht geneigt zueinander ausgeführt werden, um gemeinsam einen oder mehrere Gegenstände zu erfassen. Außer¬ dem können sie aus jeweils gleichen oder auch unterschiedlichen Haltestiften 1 oder Haltstiftanordnungen bestehen, damit ein optimales Erfassen der Gegenstände erreicht wird.

Hierdurch können die Verfahrwege insbesondere bei Handhabungs¬ geräten z.B. Industrierobotern bei dieser Systemanordnung durch die Möglichkeit des jederzeitigen Greifens und Ablegens unter- schiedlicher Gegenstände einzeln oder zu mehreren wesentlich verkürzt werden.

Fig. 11 zeigt eine HandhabungsVorrichtung nach Fig. 1, die zu¬ sätzlich mit einem Vibrator 15 ausgestattet ist. Bei manchen Gegenständen 6 wird die Klemmwirkung durch Vibration erhöht. Weiter ist eine Lichtschranke 23 dargestellt, die ein Signal an die Steuerung des Handhabungsgerätes gibt, sobald die Halte-

Prsrϊ-M-

stifte durch die Gegenstände relativ zur Haltestiftführung ¬ splatte längsverschoben werden und mit den oberen Enden in den Strahlengang gelangen.

Fig. 12. zeigt eine Handhabungsvorrichtung nach Fig. 1, wobei der zur greifende Gegenstand durch ein Einschubgerät 16 in die Handhabungsvorrichtung eingesteckt wird. Das Einstecken eines Gegenstandes in die Handhabungsvorrichtung kann auch von Hand erfolgen.

Fig. 13 zeigt eine zweiteilige Handhabungsvorrichtung, ähnlich wie in Fig. 1 bis 8 beschrieben, bestehend aus einer äußeren Ringvorrichtung II und einer inneren Kernvorrichtung I in der Draufsicht.

Fig. 14 zeigt die zweiteilige Handhabungsvorrichtung nach Fig. 13 in der Seitenansicht, wobei beide Vorrichtungen I und II axial unabhängig voneinander beweglich gelagert sind, ohne sich gegenseitig zu behindern. Diese Kombination von zwei oder meh ¬ reren HandhabungsVorrichtungen hat den Vorteil, daß bei Akti ¬ vierung nur der Kernvorrichtung I kleine Gegenstände 6 erfaßt werden und beim Einsatz beider Vorrichtungen I und II größere oder mehrere Gegenstände aufgenommen werden.

W erden die HandhabungsVorrichtungen I und II nach Fig. 13 unab ¬ hängig voneinander gegensinnig drehbar gelagert und entspre ¬ chend vom nicht näher dargestellten Antriebsgerät 21 angetrie ¬ ben, so können nach dem Absenken der HandhabungsVorrichtungen auf größere Gegenstände 6, deren äußeren Konturen beiden Halte- stiftbereichen I und II angehören, diese bei Drehung durch die gegensinnig bewegten Haltestifte 1 zusätzlich gespannt werden.

Fig. 15 zeigt eine zweiteilige Handhabungsvorrichtung in der Draufsicht mit einem Tragarm 18 auf dem zwei Schlitten 17 mit jeweils einer HandhabungsVorrichtung nach Fig. 1 bis 8 befe ¬ stigt sind. Der Vorteil dieser zweiteiligen Handhabungsvorrich ¬ tung liegt darin, daß beim Greifen größerer Gegenstände 6 eine Haltestiftanordnung nur an bestimmten Konturelementen der Au ¬ ßenkontur zur Klemmung benötigt wird. Die Schlitten werden von den Antriebsgeräten 21 angetrieben und bewegen hierzu die Hand ¬ habungsvorrichtungen I und II in die entsprechenden Positionen.

ERSATZBLATT

Hierdurch wird die Anzahl der benötigten Haltestifte stark re¬ duziert. Durch die Bewegung der Schlitten kann außerdem die In¬ nen- oder Außenklemmung der Gegenstände 6 erhöht werden.

Fig. 16 zeigt eine zweiteilige HandhabungsVorrichtung in der Draufsicht mit einem Tragarm 18, auf dem zwei Schwenkarme (19) befestigt sind, die jeweils eine HandhabungsVorrichtung nach Fig. 1 bis 8 tragen. Der Vorteil dieser zweiteiligen Handha¬ bungsvorrichtung ist im Prinzip der gleiche wie bereits unter Fig. 15 beschrieben, nur da? die Schlitten 17 durch Schwenkarme 19 ersetzt werden.

Fig. 17 und 18 zeigen jeweils den unteren Teil der Handhabungs¬ vorrichtung nach Fig. 1, zusätzlich ausgestattet mit zwei Spannplatten (20) und zwei Antriebsgeräten 21.

In Fig. 17 sind die Spannplatten 20 unterhalb der Haltestift- führungsplatte 14 und in Fig. 18 sind die Spannplatten inner¬ halb der Haltestiftführungsplatten 14 angeordnet.

Die Spannplatten 20, die durch die nicht näher beschriebenen Antriebsgeräte 21 bewegt werden, haben die Aufgabe, die Halte¬ stifte 1, wenn sie sich bei der Greifbewegung der Oberfläche der Gegenstände 6 angepaßt haben axial durch Kraftschluß fest¬ zusetzen. Dies wird erreicht durch Verschieben der Spannplatten 20 relativ zur Haltestiftführungsplatten-Anordnung 2, 14. Durch das Lagerspiel in der Haltestiftführungsplattenanordnung 2, 14 werden auch die unteren Enden der Haltestifte 1 bewegt. Erhöht man durch weiteres Bewegen der Spannplatten 20 die Kraft auf die Haltestifte, so werden diese elastisch verformt, wie auf der linken Seite der Fig. 20 und 21 zu sehen ist. Durch die Verformung bewegen sich die unteren Enden der Haltestifte 1, wodurch die Greiffunktion mit Kraft- und/oder Formschluß inten- siviert werden kann.

Fig. 19 zeigt eine Spannplattenanordnung nach Fig. 17 und 18 in der Draufsicht mit zwei Spannplatten 20, die gegeneinander be¬ wegt werden durch die nicht näher beschriebenen Antriebsgeräte 21. Hierdurch werden die Haltestifte 1 in den zwei Zonen eben- falls gegeneinander bewegt zur besseren Klemmung der Gegenstän¬ de 6.

ERSATZBLATT

Fig. 20 zeigt eine Spannplattenanordnung nach Fig. 17 und 18 in der Draufsicht mit drei Spannplatten 20, die radial bewegt werden durch die nicht näher beschriebenen Antriebsgeräte 21. Hierdurch werden auch die Haltestifte 1 in den drei Zonen radi- al bewegt zur besseren Klemmung der Gegenstände 6.

Fig. 21 zeigt eine Spannplattenanordnung nach Fig. 17 und 18 in der Draufsicht mit vier Spannplatten 20, die parallel zueinan¬ der jeweils gegensinnig bewegt werden durch die nicht näher be¬ schriebenen Antriebsgeräte 21. Hierdurch werden auch die Halte- stifte 1 in den vier Zonen gegensinnig parallel bewegt zur bes¬ seren Klemmung der Gegenstände 6.

Fig. 22 zeigt eine Spannplattenanordnung nach Fig. 17 und 18 in der Draufsicht mit zwei Spannplatten 20, die gegeneinander ver¬ dreht werden durch die nicht näher beschriebenen Antriebsgeräte 21. Hierdurch werden die Haltestifte 1 in den zwei Zonen gegen¬ einander verdreht zur besseren Klemmung der Gegenstände 6.

Fig. 23 zeigt die Handhabungsvorrichtuπg über einem Gegenstand 6 mit Schaltsensorplatte 24, die auf den Haltestiften 1 aufliegt. In dieser Stellung sind die unteren Schaltsensoren 25 betätigt, wodurch der Steuerung eines Handhabungsgerätes signalisiert wird, daß kein Gegenstand gefaßt ist. Wird die Handhabungsvorrichtuπg auf den Gegenstand 6 zu bewegt, so werden die Haltestifte mit der Schaltsensorplatte 24 solange nach oben verschoben, bis die oberen, einstellbaren Schaltsensoren 25 erreicht sind und somit der Steuerung des Handhabungsgerätes wegabhängig signalisiert wird, daß ein Gegenstand 6 gefaßt ist. Durch die Auswerferplatte 4 mit Auswurfgerät 5 werden die Schaltsensorplatte 24 und die Haltestifte 1 in die gezeichnete Anfangsstelluπg gebracht, wodurch der Gegenstand 6 wieder ausgestoßen und abgelegt wird. Die Hand- habungsvorrichtung hat außerdem auch noch einen Kraftsensor mit Befestiguπgsflansch 26, wodurch auch bei Bedarf eine kraft¬ abhängige Steuerung eines Handhabungsgerätes bei der Aufnahme des Gegenstandes 6 ermöglicht wird. Über die Steckverbindung 27 sind die Haltestiftführungsplatten 2,14 leicht auszutauschen.

Ersatzb.aff

Fig. 24 zeigt eine handbetätigte Handhabuπgsvorrichtung über einem Gegenstand 6. Wird die Handhabungsvorrichtuπg auf den Gegenstand 6 abgesenkt, so wird der Gegenstand G von den Haltestiften 1 geklemmt und kann aufgenommen werden. Über den Auswerferhaπdhebel 29 kann mit der Auswerferplatte 4 der ge¬ faßte Gegenstand 6 gelöst und abgelegt werden.

Fig. 25 zeigt eine Handhabuπgsvorrichtung mit nur zwei Halte¬ stiften 1, die in günstiger Gegenstaπdkoπturposition angeord¬ net sind und den Gegegstand 6 klemmen und halten. Durch die Auswerferplatte 4 mit Auswurfgerät 5 wird der Gegenstand 6 wieder gelöst.

Bezeichnungen:

1 Haltestift

2 Haltestiftführungsplatte, einteilig

3 Befestigungsplatte

4 Auswerferplatte

5 Auswurfgerat

6 Gegenstand

7 Schalter

8 Bohrung

9 Formelement z.B. Kugel, Kegel und dergl.

10 Reibbelag

11 Zylinder

12 Spitze

13 Verdickung

14 Haltestiftführungsplatte, zweiteilig

15 Vibrator

16 Einschubgerät

17 Schlitten

18 Tragarm

19 Schwenkarm

20 Spannplatte

21 Antriebsgerät

22 Druckluftdüse

23 Lichtschranke

24 Schaltsensorplatte

25 Schaltseπsor

26 Kraftmeßsensor mit Befestigungsflaπsch

27 Steckverbindung

28 Feder

29 Auswerferhanαhebel

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