Login| Sign Up| Help| Contact|

Patent Searching and Data


Title:
HARD-SURFACE VACUUM CLEANING SYSTEM HAVING AN EXTENSION DEVICE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2014/032712
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a hard-surface vacuum cleaning system (10; 100; 120; 140; 160), comprising a portable hard-surface vacuum cleaner (12) for sucking up a liquid-air mixture from a hard surface, in particular from a window pane, having a suction nozzle (18), a suction unit (44) and a separation device (32) which is arranged in the flow path between the suction nozzle (18) and the suction unit (44) and which is connected to a dirty liquid tank (56), and having a handgrip (16) for gripping the hard-surface vacuum cleaner. In order to widen the area of use of the hard-surface vacuum cleaner (12) to areas which lie outside the immediate range of the user, the hard-surface vacuum cleaner system has an extension device (14; 104; 124; 144; 164), which is detachably connected to the hard-surface vacuum cleaner and has a handhold (96; 174) that can be gripped by the user.

Inventors:
STEWEN CHRISTIAN (DE)
LINDAUER ROLF (DE)
Application Number:
EP2012/066795
Publication Date:
March 06, 2014
Filing Date:
August 29, 2012
Export Citation:
Click for automatic bibliography generation   Help
Assignee:
KAERCHER GMBH & CO KG ALFRED (DE)
STEWEN CHRISTIAN (DE)
LINDAUER ROLF (DE)
International Classes:
A47L1/05; A47L7/00; A47L9/24; A47L9/32; A47L11/30
Domestic Patent References:
WO2009086892A12009-07-16
WO2005061943A12005-07-07
WO2009086891A12009-07-16
WO2009086892A12009-07-16
WO2009086893A22009-07-16
Foreign References:
EP0822776A11998-02-11
US20100242209A12010-09-30
Attorney, Agent or Firm:
HOEGER, STELLRECHT & PARTNER (DE)
Download PDF:
Claims:
P A T E N T A N S P R Ü C H E

1. Hartflächenabsaugsystem umfassend ein tragbares Hartflächenabsauggerät (12) zum Absaugen eines Flüssigkeits-Luftgemisches von einer Hartfläche, insbesondere von einer Fensterscheibe, mit einer Saugdüse (18), einem Saugaggregat (44) und einer im Strömungsweg zwischen der Saugdüse (18) und dem Saugaggregat (44) angeordneten Abscheideeinrichtung (32) zum Abscheiden von Flüssigkeit aus dem Flüssigkeits- Luftgemisch, wobei die Abscheideeinrichtung (32) mit einem Schmutzflüssigkeitstank (56 verbunden ist, und mit einem Handgriff (16) zum Ergreifen des Hartflächenabsauggerätes (12), dadurch gekennzeichnet, dass das Hartflächenabsaugsystem (10; 100; 120; 140; 160) eine Verlängerungseinrichtung (14; 104; 124; 144; 164) aufweist, die mit dem Hartflächenabsauggerät (12) lösbar verbindbar ist und eine vom Benutzer ergreifbare Handhabe (96; 174) umfasst.

2. Hartflächenabsaugsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verlängerungseinrichtung (14; 104; 124; 144; 164) ein Verbindungsteil (74; 110; 126; 146; 166) aufweist, das mit dem Hartflächenabsauggerät (12) kraft- und/oder formschlüssig verbindbar ist.

3. Hartflächenabsaugsystem nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Hartflächenabsauggerät (12) ein erstes und ein zweites Geräteteil aufweist, die lösbar miteinander verbindbar sind, wobei das erste Geräteteil wahlweise mit dem zweiten Geräteteil oder mit einem am Verbindungsteil (74; 110) angeordneten Austauschteil (72; 108) lösbar verbindbar ist, wobei das Austauschteil (72; 108) die Betriebsfunktion des zweiten Geräteteils zumindest teilweise übernimmt.

4. Hartflächenabsaugsystem nah Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Geräteteil die Saugdüse (18) des Hartflächenabsauggeräts (12) ausbildet und das Austauschteil als alternative Saugdüse (72) ausgestaltet ist.

5. Hartflächenabsaugsystem nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die alternative Saugdüse (72) alternativ zur Saugdüse (18) des Hartflächenabsauggerätes (12) mit einem Gehäuseoberteil (26) des Hartflächenabsauggerätes (12) lösbar verbindbar ist.

6. Hartflächenabsaugsystem nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Geräteteil eine Schutzkappe (68) des Hartflächenabsauggerätes (12) ausbildet und das Austauschteil als alternative Schutzkappe (108) ausgestaltet ist.

7. Hartflächenabsaugsystem nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die alternative Schutzkappe (108) alternativ zur Schutzkappe (68) des Hartflächenabsauggerätes (12) mit einem Geräteunterteil (42) des Hartflächenabsauggerätes (12) lösbar verbindbar ist.

8. Hartflächenabsaugsystem nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Geräteteil den Schmutzflüssigkeitstank (56) des Hartflächenabsauggerätes (12) ausbildet und das Austauschteil als alternativer Schmutzflüssigkeitstank ausgestaltet ist.

9. Hartflächenabsaugsystem nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der alternative Schmutzflüssigkeitstank alternativ zum Schmutzflüssigkeitstank (56) des Hartflächenabsauggerätes (12) mit einem Gehäuseunterteil (42) des Hartflächenabsauggerätes (12) lösbar verbindbar ist.

10. Hartflächenabsaugsystem nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Geräteteil ein Gehäuseteil (26) des Hartflächenabsauggerätes (12) ausbildet und das Austauschteil als alternatives Gehäuseteil ausgestaltet ist.

11. Hartflächenabsaugsystem nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuseteil (26) des Hartflächenabsauggerätes (12) ein

Abscheidegehäuse (28) ausbildet, das die Abscheideeinrichtung (32) aufnimmt.

12. Hartflächenabsaugsystem nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsteil (126) eine Aufnahme (128) aufweist, die ein Geräteteil (26) des Hartflächenabsauggerätes (12) zumindest teilweise aufnimmt.

13. Hartflächenabsaugsystem nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Geräteteil (26) mit der Aufnahme (128) steckbar verbindbar ist.

14. Hartflächenabsaugsystem nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Geräteteil (26) mit der Aufnahme (128) verrastbar oder in die Aufnahme (128) einklemmbar ist.

15. Hartflächenabsaugsystem nach Anspruch 12, 13 oder 14, dadurch

gekennzeichnet, dass das Verbindungsteil (126) das in die Aufnahme (128) eingesetzte Geräteteil (26) in Umfangsrichtung zumindest teilweise umgreift.

16. Hartflächenabsaugsystem nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsteil (166) zwischen zwei lösbar miteinander verbindbare Geräteteile (26, 18) des Hartflächenabsauggerätes (12) einsetzbar ist.

17. Hartflächenabsaugsystem nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass am Verbindungsteil (166) ein Griffteil (164) angeordnet ist.

18. Verlängerungseinrichtung für ein Hartflächenabsaugsystem nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verlängerungseinrichtung (14; 104; 124; 144; 164) ein Verbindungsteil (74; 110; 126; 146; 166) aufweist, das zur kraft- und/oder formschlüssigen Verbindung mit dem Hartflächenabsauggerät (12) des Hartflächen- absaugsystems (10; 100; 120; 140; 160) ausgestaltet ist.

19. Verlängerungseinrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass am Verbindungsteil (74; 110) ein Austauschteil (72; 108) angeordnet ist, das alternativ zu einem zweiten Geräteteil (18; 68) des Hart- flächenabsauggerätes (12) mit einem ersten Geräteteil des Hartflächen- absauggerätes (12) lösbar verbindbar ist, wobei das Austauschteil (72; 108) die Betriebsfunktion des zweiten Geräteteils zumindest teilweise übernimmt.

20. Hartflächenabsauggerät nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass das Austauschteil als Saugdüse (18), Schmutzflüssigkeitstank (45), Schutzkappe (68) oder Gehäuseteil (26) ausgestaltet ist.

21. Verlängerungseinrichtung nach Anspruch 18, 19 oder 20, dadurch

gekennzeichnet, dass das Austauschteil (72; 108) und das Verbindungsteil (74; 110) gemeinsam ein einteiliges Kunststoffformteil ausbilden.

22. Verlängerungseinrichtung nach einem der Ansprüche 18 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Verlängerungseinrichtung (14; 104; 124; 144) ein Verlängerungsteil (90) aufweist, an dem das Verbindungsteil (74; 110; 126; 146) gehalten ist.

23. Verlängerungseinrichtung nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass das Verlängerungsteil (90) mindestens zwei teleskopierbare Rohrteile (92, 94) aufweist.

24. Verlängerungseinrichtung nach Anspruch 22 oder 23, dadurch gekennzeichnet, dass das Verlängerungsteil (90) mit dem Verbindungsteil (74; 110; 126; 146) lösbar verbindbar ist.

25. Verlängerungseinrichtung nach Anspruch 22, 23 oder 24, dadurch gekennzeichnet, dass die Verlängerungseinrichtung (14; 104; 124; 144) ein Gelenkteil (84) aufweist, das mit dem Verbindungsteil (74; 110; 126; 146) und mit dem Verlängerungsteil (90) verbindbar ist.

26. Verlängerungseinrichtung nach einem der Ansprüche 18 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsteil (126) eine Aufnahme (128) aufweist zum Aufnehmen eines Geräteteils (26) des Hartflächenabsaug- gerätes (12).

27. Verlängerungseinrichtung nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsteil (126) eine Hülse (130) aufweist zum Einsetzen eines Geräteteils (26) des Hartflächenabsauggerätes (12).

28. Verlängerungseinrichtung nach einem der Ansprüche 18 bis 27, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsteil (146) zwei elastisch verformbare oder miteinander verspannbare Haltearme (148, 150) aufweist, wobei ein Geräteteil (16) des Hartflächenabsauggerätes (12) zwischen die beide Haltearme (148, 150) einsetzbar ist.

29. Verlängerungseinrichtung nach Anspruch 18 oder nach einem der

Ansprüche 22 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass die Verlängerungseinrichtung (164) einen Verlängerungskanal (168) ausbildet, der in den Strömungsweg zwischen der Saugdüse (18) und dem Saugaggregat (44) des Hartflächenabsauggerätes (12) einsetzbar ist.

30. Verlängerungseinrichtung nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, dass seitlich neben dem Verlängerungskanal (168) ein Griffteil (174) angeordnet ist.

Description:
HARTFLÄCHENABSAUGSYSTEM MIT VERLÄNGERUNGSEINRICHTUNG

Die Erfindung betrifft ein Hartflächenabsaugsystem umfassend ein tragbares Hartflächenabsauggerät zum Absaugen eines Flüssigkeits-Luftgemisches von einer Hartfläche, insbesondere von einer Fensterscheibe, mit einer Saugdüse, einem Saugaggregat und einem im Strömungsweg zwischen der Saugdüse und dem Saugaggregat angeordneten Abscheideeinrichtung zum Abscheiden von Flüssigkeit aus dem Flüssigkeits-Luftgemisch, wobei die Abscheideeinrichtung vorzugsweise über eine Flüssigkeitsauslassöffnung mit einem

Schmutzflüssigkeitstank verbunden ist, und mit einem Handgriff zum Ergreifen des Hartflächenabsauggerätes.

Tragbare Hartflächenabsauggeräte mit einer Saugdüse, einem Saugaggregat und einer im Strömungsweg zwischen der Saugdüse und dem Saugaggregat angeordneten Abscheideeinrichtung kommen zum Absaugen von Hartflächen zum Einsatz, insbesondere zum Absaugen gefliester Wände und Böden und auch zum Entfernen eines Wasserfilms von einer Glasfläche, beispielsweise einer Fensterscheibe. Die Saugdüse weist hierzu üblicherweise mindestens eine flexible Abstreiflippe auf und kann an der abzusaugenden Hartfläche manuell entlanggeführt werden. Die Saugdüse steht über einen Strömungsweg mit einem Saugaggregat in Strömungsverbindung, unter dessen Wirkung ein Unterdruck erzeugt werden kann, so dass ein Flüssigkeits-Luftgemisch über die Saugdüse in ein Gehäuse des Hartflächenabsauggeräts eingesaugt werden kann. Im Strömungsweg zwischen der Saugdüse und dem Saugaggregat befindet sich eine Abscheideeinrichtung . Diese weist üblicherweise mindestens ein Abscheideelement auf, das in einer Abscheidekammer angeordnet ist. Die Abscheidekammer kann vom Saugaggregat mit Unterdruck beaufschlagt werden und mit Hilfe des mindestens einen Abscheideelements kann Flüssigkeit aus dem eingesaugten Flüssigkeits-Luftgemisch abgeschieden werden. Die abgeschiedene Flüssigkeit kann in einen Flüssigkeitstank des Hartflächen- absauggeräts gelangen. Die Verbindung zwischen der Abscheidekammer und dem Flüssigkeitstank kann über eine Flüssigkeitsauslassöffnung der Abscheidekammer erfolgen. Zur Energieversorgung kann das Hartflächenabsauggerät mindestens eine wiederaufladbare Batterie aufweisen.

Derartige Hartflächenabsauggeräte sind aus den Veröffentlichungen

WO 2009/086891 AI, WO 2009/086892 AI und WO 2009/086893 AI bekannt. Sie haben sich in der Praxis bewährt. Insbesondere Fensterscheiben und Spiegelflächen können mit ihrer Hilfe wirkungsvoll gereinigt werden. Hierzu ergreift der Benutzer das Hartflächenabsauggerät an einem Handgriff und führt es an der Fensterscheibe bzw. an der Spiegelfläche entlang . Ein auf der Fensterscheibe oder der Spiegelfläche befindlicher Wasserfilm kann wirkungsvoll abgesaugt und in den Schmutzflüssigkeitstank überführt werden. Letzterer kann bei Bedarf entleert werden.

Wünschenswert ist es, den Bereich der Hartfläche, den der Benutzer mittels des Hartflächenabsauggeräts auf einfache Weise erreichen kann, zu vergrößern. Dies gilt beispielsweise für großflächige Fensterscheiben und hochgelegene Dachfenster. Für die Reinigung derartiger Hartflächen muss der Benutzer bisher mehrmals seine Standposition verändern und hierbei den Reinigungsvorgang unterbrechen. Hochgelegene Dachfenster kann der Benutzer zumeist nur mittels einer Leiter erreichen.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, den Einsatzbereich des eingangs genannten Hartflächenabsauggeräts zu erweitern auf Bereiche, die außerhalb der unmittelbaren Reichweite des Benutzers liegen.

Diese Aufgabe wird bei einem Hartflächenabsaugsystem der gattungsgemäßen Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass das Hartflächenabsaugsystem eine Verlängerungseinrichtung aufweist, die mit dem Hartflächenabsauggerät lösbar verbindbar ist und eine vom Benutzer ergreifbare Handhabe umfasst. Die Verlängerungseinrichtung kann bedarfsweise mit dem Hartflächenabsauggerät verbunden und von diesem gelöst werden. Der Benutzer kann die Verlängerungseinrichtung an einer Handhabe ergreifen. Wurde die Verlängerungseinrichtung mit dem Hartflächenabsauggerät verbunden, so kann der Benutzer das Hartflächenabsauggerät mittels der Verlängerungseinrichtung ohne Änderung seiner Standposition an Bereichen der Hartfläche entlangführen, die er ohne Einsatz der Verlängerungseinrichtung nicht ohne Weiteres erreichen könnte. Die Verlängerungseinrichtung vergrößert somit den Einsatzbereich des Hartflächenabsauggeräts auf Bereiche, die außerhalb der unmittelbaren Reichweite des Benutzers liegen. Dies erleichtert beispielsweise die Reinigung großflächiger Fensterscheiben, denn durch den Einsatz der Verlängerungseinrichtung erhält der Benutzer einen deutlich vergrößerten Betätigungsradius, so dass auch großflächige Fensterscheiben innerhalb kurzer Zeit wirkungsvoll gereinigt werden können. Auch hochgelegene Dachfenster können mittels des Hartflächenabsauggeräts unter Einsatz der Verlängerungseinrichtung in kürzerer Zeit gereinigt werden.

Günstig ist es, wenn die Verlängerungseinrichtung ein Verbindungsteil aufweist, das mit dem Hartflächenabsauggerät kraft- und/oder formschlüssig verbindbar ist. Das Verbindungsteil bildet ein Kopplungselement, mit dessen Hilfe die Verlängerungseinrichtung bei Bedarf an das Hartflächenabsauggerät angekoppelt werden kann. Die Ankopplung gestaltet sich sehr einfach, da das Verbindungsteil kraftschlüssig und/oder formschlüssig mit dem Hartflächenabsauggerät verbindbar ist.

Beispielsweise kann vorgesehen sein, dass das Verbindungsteil einen Gehäusebereich des Hartflächenabsauggeräts in Umfangsrichtung zumindest teilweise umgreift, wobei es mit dem Hartflächenabsauggerät beispielsweise verklemmbar, verschraubbar oder verrastbar ist und die Klemm-, Schraub- bzw. Rastverbindung vom Benutzer vorzugsweise ohne Einsatz spezieller Werkzeuge bedarfsweise hergestellt und gelöst werden kann. Bei einer besonders vorteilhaften Ausführungsform ist vorgesehen, dass das Hartflächenabsauggerät ein erstes und ein zweites Geräteteil aufweist, die lösbar miteinander verbindbar sind, wobei das erste Geräteteil wahlweise mit dem zweiten Geräteteil oder einem am Verbindungsteil angeordneten Austauschteil lösbar verbindbar ist, wobei das Austauschteil die Betriebsfunktion des zweiten Geräteteils zumindest teilweise übernimmt. Bei einer derartigen Ausgestaltung weist das Hartflächenabsauggerät zumindest zwei lösbar miteinander verbindbare Geräteteile auf. Das Herstellen und Lösen der Verbindung der beiden Geräteteile erfolgt bevorzugt ohne spezielles Werkzeug. Insbesondere kann vorgesehen sein, dass die beiden Geräteteile über eine Rastoder Schraubverbindung miteinander verbindbar sind. Die Verlängerungseinrichtung umfasst ein Austauschteil, das am Verbindungsteil angeordnet ist und das bei Einsatz der Verlängerungseinrichtung statt des zweiten Geräteteils des Hartflächenabsauggeräts mit dem ersten Geräteteil verbunden werden kann. Der Benutzer hat somit die Möglichkeit, das zweite Geräteteil durch das Austauschteil auszutauschen mit dem Resultat, dass das Austauschteil die

Betriebsfunktion des zweiten Geräteteils zumindest teilweise übernimmt und die Verlängerungseinrichtung durch Herstellen der Verbindung zwischen dem Austauschteil und dem ersten Geräteteil mit dem Hartflächenabsauggerät mechanisch verbunden ist.

Von besonderem Vorteil ist es, wenn das Austauschteil die Betriebsfunktion des zweiten Geräteteils vollständig übernimmt, so dass das Hartflächenabsauggerät trotz seiner Verbindung mit der Verlängerungseinrichtung keinerlei Einbußen in seiner Funktionsfähigkeit erleidet. Unter der Betriebsfunktion des zweiten Geräteteils wird hierbei die Funktion verstanden, die das Geräteteil während des Betriebs des Hartflächenabsauggeräts erfühlt.

Es kann beispielsweise vorgesehen sein, dass das zweite Geräteteil die Saugdüse des Hartflächenabsauggeräts ausbildet und das Austauschteil als alternative Saugdüse ausgestaltet ist. Möchte der Benutzer die Verlängerungseinrichtung zum Einsatz bringen, so kann er die Saugdüse des Hartflächenabsauggeräts von einer Saugdüsenhalterung des Hartflächenabsauggeräts abtrennen. Die Saugdüsenhalterung bildet ein erstes Geräteteil des Hart- flächenabsauggeräts und die Saugdüse bildet ein zweites Geräteteil des Hart- flächenabsauggeräts. Statt der Saugdüse des Hartflächenabsauggeräts kann der Benutzer die Saugdüse der Verlängerungseinrichtung mit der Saugdüsenhalterung des Hartflächenabsauggeräts verbinden. Die Saugdüse der Verlängerungseinrichtung bildet ein Austauschteil, das statt der Saugdüse des Hartflächenabsauggeräts zum Einsatz kommen kann. Hat der Benutzer die Saugdüse der Verlängerungseinrichtung mit der Saugdüsenhalterung des Hartflächenabsauggeräts verbunden, so ist dadurch die Betriebsbereitschaft des Hartflächenabsauggeräts wieder hergestellt und das Hartflächenabsauggerät kann in Kombination mit der Verlängerungseinrichtung zur Reinigung beispielsweise großflächiger Fensterscheiben zum Einsatz kommen.

Günstigerweise umfasst das Hartflächenabsauggerät ein Gehäuseoberteil, das die Saugdüsenhalterung ausbildet. Bei einer derartigen Ausgestaltung ist die alternative Saugdüse alternativ zur Saugdüse des Hartflächenabsauggeräts mit dem Gehäuseoberteil lösbar verbindbar.

Es kann auch vorgesehen sein, dass das zweite Geräteteil eine Schutzkappe des Hartflächenabsauggeräts ausbildet und das Austauschteil als alternative Schutzkappe ausgestaltet ist. Die Schutzkappe ist bevorzugt an dem der Saugdüse abgewandten Endbereich des Hartflächenabsauggeräts angeordnet und bildet einen Stoßschutz aus. Im Sinne der voranstehenden Erläuterungen kann die Schutzkappe ein zweites Geräteteil des Hartflächenabsauggeräts ausbilden, das mit einem ersten Geräteteil, beispielsweise einem Gehäuseunterteil, des Hartflächenabsauggeräts lösbar verbindbar ist. Beispielsweise kann vorgesehen sein, dass die Schutzkappe mit dem Gehäuseunterteil ver- rastbar oder verschraubbar ist. Soll die Verlängerungseinrichtung zum Einsatz kommen, so kann die Schutzkappe des Hartflächenabsauggeräts vom Gehäuseunterteil getrennt werden und stattdessen kann als Austauschteil eine Schutzkappe der Verlängerungseinrichtung mit dem Gehäuseunterteil verbunden werden, so dass anschließend die Schutzkappe der Verlängerungseinrichtung die Funktion der Schutzkappe des Hartflächenabsauggeräts übernimmt. Die Verlängerungseinrichtung ist dann mechanisch belastbar mit dem Hart- flächenabsauggerät verbunden, so dass dieses unter Einsatz der Verlängerungseinrichtung betrieben werden kann.

Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist das zweite Geräteteil als Schmutzflüssigkeitstank des Hartflächenabsauggeräts ausgebildet und das Austauschteil ist als alternativer Schmutzflüssigkeitstank ausgestaltet. Bei einer derartigen Ausführungsform kann für den Einsatz der Verlängerungseinrichtung der Schmutzflüssigkeit des Hartflächenabsauggeräts durch den alternativen

Schmutzflüssigkeitstank der Verlängerungseinrichtung ausgetauscht werden. Anschließend kann dann das Hartflächenabsauggerät in Kombination mit der Verlängerungseinrichtung beispielsweise zur Reinigung großflächiger Fensterscheiben zum Einsatz kommen .

Der Schmutzflüssigkeitstank des Hartflächenabsauggeräts ist bei einer vorteilhaften Ausführungsform mit einem Gehäuseunterteil des Hartflächenabsauggeräts lösbar verbindbar. Das Gehäuseunterteil bildet somit im Sinne der voranstehenden Erläuterungen ein erstes Geräteteil des Hartflächenabsauggeräts, mit dem der alternative Schmutzflüssigkeitstank alternativ zum Schmutzflüssigkeitstank des Hartflächenabsauggeräts lösbar verbindbar ist.

Es kann auch vorgesehen sein, dass das zweite Geräteteil ein Gehäuseteil des Hartflächenabsauggeräts ausbildet und das Austauschteil als alternatives Gehäuseteil ausgestaltet ist. Das Gehäuseteil des Hartflächenabsauggeräts, beispielsweise ein Gehäuseoberteil oder Gehäuseunterteil, kann bei einer derartigen Ausgestaltung durch das alternative Gehäuseteil der Verlängerungseinrichtung ersetzt werden, sofern die Verlängerungseinrichtung zum Einsatz kommen soll.

Günstig ist es, wenn ein Gehäuseoberteil des Hartflächenabsauggeräts mit einem Gehäuseunterteil des Hartflächenabsauggeräts lösbar verbindbar ist. Im Sinne der voranstehenden Erläuterungen kann dann das Gehäuseunterteil ein erstes Geräteteil des Hartflächenabsauggeräts ausbilden und das Gehäuse- Oberteil kann ein zweites Geräteteil des Hartflächenabsauggeräts ausbilden, wobei alternativ zum Gehäuseoberteil des Hartflächenabsauggeräts das Austauschteil der Verlängerungseinrichtung zum Einsatz kommen kann, das ein alternatives Gehäuseoberteil ausbildet.

Das Gehäuseoberteil des Hartflächenabsauggeräts bildet bei einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ein Abscheidgehäuse aus, das die Abscheideeinrichtung aufnimmt.

Das Gehäuseunterteil des Hartflächenabsauggeräts umgibt bei einer vorteilhaften Ausführungsform das Saugaggregat und vorzugsweise auch eine Steuereinrichtung des Hartflächenabsauggeräts.

Bei einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Hartflächen- absaugsystems weist das Verbindungsteil der Verlängerungseinrichtung eine Aufnahme auf, die ein Geräteteil des Hartflächenabsauggeräts zumindest teilweise aufnimmt. Bei einer derartigen Ausgestaltung kann der Benutzer für den Einsatz der Verlängerungseinrichtung ein Geräteteil des Hartflächenabsauggeräts in die Aufnahme des Verbindungsteils einsetzen, um eine lösbare Verbindung zwischen dem Hartflächenabsauggerät und der Verlängerungseinrichtung herzustellen. Bei Bedarf kann der Benutzer das Hartflächenabsauggerät von der Verlängerungseinrichtung wieder lösen, indem er das in die Aufnahme eingesetzte Geräteteil der Aufnahme wieder entnimmt.

Das Geräteteil des Hartflächenabsauggeräts ist bei einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung mit der Aufnahme des Verbindungsteils steckbar verbindbar.

Insbesondere kann vorgesehen sein, dass das Geräteteil des Hartflächenabsauggeräts mit der Aufnahme des Verbindungsteils verrastbar oder in die Aufnahme einklemmbar ist. Das Hartflächenabsauggerät und das Verbindungsteil können miteinander zusammenwirkende Rastelemente aufweisen. Es kann auch vorgesehen sein, dass das Verbindungsteil Klemmelemente umfasst, zwischen denen das Geräteteil des Hartflächenabsauggeräts eingeklemmt werden kann. Die Klemmelemente sind vom Benutzer vorzugsweise werkzeuglos arretierbar und lösbar.

Besonders günstig ist es, wenn das Verbindungsteil das in die Aufnahme eingesetzte Geräteteil des Hartflächenabsauggeräts in Umfangsrichtung zumindest teilweise umgreift.

Insbesondere kann vorgesehen sein, dass das Verbindungsteil das in die Aufnahme eingesetzte Geräteteil in Umfangsrichtung vollständig umgibt. Das Verbindungsteil kann hierzu nach Art einer Hülse ausgestaltet sein, in die das Geräteteil des Hartflächenabsauggeräts eingesetzt werden kann.

Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Hartflächen- absaugsystems ist das Verbindungsteil zwischen zwei lösbar miteinander verbindbare Geräteteile des Hartflächenabsauggeräts einsetzbar. Bei einer derartigen Ausgestaltung kommt das Verbindungsteil zusätzlich zu den Geräteteilen des Hartflächenabsauggeräts zum Einsatz. Hierzu kann das Verbindungsteil zwischen zwei lösbar miteinander verbindbare Geräteteile des Hartflächenabsauggeräts eingesetzt werden.

Von besonderem Vorteil ist es, wenn das Verbindungsteil zwischen eine Saugdüse und eine Saugdüsenhalterung des Hartflächenabsauggeräts einsetzbar ist. Der Abstand, den die Saugdüse zur Saugdüsenhalterung einnimmt, kann dadurch auf konstruktiv einfache Weise verlängert werden um dem Benutzer die Möglichkeit zu geben, unter Beibehaltung seiner bisherigen Standposition Bereiche der Hartfläche zu reinigen, die ohne Einsatz der Verlängerungseinrichtung nicht erreichbar wären.

Von Vorteil ist es, wenn am Verbindungsteil ein Griffteil festgelegt ist. Dies gibt dem Benutzer die Möglichkeit, das Hartflächenabsaugsystem mit beiden Händen zu ergreifen, wobei er mit einer Hand den Handgriff des Hartflächen- absauggeräts und mit der anderen Hand den am Verbindungsteil festgelegten Griffteil der Verlängerungseinrichtung ergreift.

Die Erfindung betrifft auch eine Verlängerungseinrichtung für ein Hartflächen- absaugsystem der voranstehend erläuterten Art. Um den Einsatzbereich des eingangs beschriebenen Hartfiächenabsauggeräts zu erweitern auf Bereiche, die außerhalb der unmittelbaren Reichweite des Benutzers liegen, wird erfindungsgemäß eine Verlängerungseinrichtung bereitgestellt, die ein Verbindungsteil aufweist, das zur kraft- und/oder formschlüssigen Verbindung mit dem Hartflächenabsauggerät ausgestaltet ist.

Am Verbindungsteil ist bei einer vorteilhaften Ausführungsform der Verlängerungseinrichtung ein Austauschteil angeordnet, das alternativ zu einem zweiten Geräteteil des Hartfiächenabsauggeräts mit einem ersten Geräteteil des Hartfiächenabsauggeräts lösbar verbindbar ist, wobei das Austauschteil die Betriebsfunktion des zweiten Geräteteils zumindest teilweise übernimmt. Wie voranstehend bereits erläutert, kann das Austauschteil identisch zum zweiten Geräteteil ausgestaltet sein und dadurch dessen Betriebsfunktion vollständig übernehmen, sofern anstatt des zweiten Geräteteils das Austauschteil mit dem ersten Geräteteil des Hartfiächenabsauggeräts verbunden wird . Durch die Herstellung der Verbindung zwischen dem Austauschteil und dem ersten Geräteteil ist die Verlängerungseinrichtung mit dem Hartflächenabsauggerät verbunden und bildet in Kombination mit dem Hartflächenabsauggerät ein Hart- flächenabsaugsystem, mit dem auch großflächige Hartflächen, insbesondere großflächige Fensterscheiben, zuverlässig gereinigt werden können.

Das Austauschteil ist bei einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Verlängerungseinrichtung als Saugdüse, Schutzkappe, Schmutzflüssigkeitstank oder Gehäuseteil, insbesondere als Abscheidegehäuse ausgestaltet, das alternativ zur Saugdüse, Schutzkappe, zum Schmutzflüssigkeitstank oder zu einem Gehäuseteil des Hartfiächenabsauggeräts zum Einsatz kommen kann. Das Austauschteil und das Verbindungsteil der Verlängerungseinrichtung bilden bei einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung gemeinsam ein einteiliges Kunststoffformteil aus.

Günstig ist es, wenn die Verlängerungseinrichtung ein Verlängerungsteil aufweist, an dem das Verbindungsteil gehalten ist. Vorzugsweise ist das Verlängerungsteil rohrförmig ausgestaltet.

Die Länge des Verlängerungsteils ist bevorzugt variabel .

Das Verlängerungsteil weist günstigerweise mindestens zwei teleskopierbare Rohrteile auf. Zur Änderung der Länge des Verbindungsteils können die beiden Rohrteile bei Bedarf mehr oder weniger weit ineinander gesteckt werden .

Von Vorteil ist es, wenn das Verlängerungsteil mit dem Verbindungsteil lösbar verbindbar ist. Dies gibt die Möglichkeit, das Verbindungsteil am Hartflächen- absauggerät zu belassen und lediglich das Verlängerungsteil vom Verbindungsteil zu lösen, wenn das Hartflächenabsauggerät vom Benutzer lediglich an dessen Handgriff ergriffen werden soll, eine Erweiterung des Einsatzbereiches des Hartflächenabsauggeräts also nicht erforderlich ist.

Bei einer vorteilhaften Ausführungsform der erfindungsgemäßen Verlängerungseinrichtung weist die Verlängerungseinrichtung ein Gelenkteil auf, das mit dem Verbindungsteil und dem Verlängerungsteil vorzugsweise lösbar verbindbar ist. Das Gelenkteil ist zwischen dem Verbindungsteil und dem Verlängerungsteil angeordnet und ermöglicht es, das Verlängerungsteil relativ zum Verbindungsteil um eine Schwenkachse zu verschwenken. Die Schwenkachse ist bevorzugt senkrecht zur Längsachse des Verlängerungsteils ausgerichtet. Mittels des Griffteils kann die Ausrichtung des Verbindungsteils relativ zum Verlängerungsteil verändert werden. Dies ermöglicht es, die Ausrichtung des Hartflächenabsauggeräts und insbesondere die Ausrichtung von dessen Saugdüse, relativ zur Ausrichtung des Verlängerungsteils zu verändern. Dadurch kann die Ausrichtung der Saugdüse auf einfache Weise an die Ausrichtung einer zu reinigenden Hartfläche, beispielsweise an die Neigung eines Dachfensters, angepasst werden. Die Handhabung des Hartflächenabsauggeräts wird dadurch vereinfacht.

Günstigerweise ist das Gelenkteil mit dem Verbindungsteil und/oder mit dem Verlängerungsteil verrastbar. Es kann beispielsweise vorgesehen sein, dass das Gelenkteil einen Gelenkzapfen aufweist, der in einen Aufnahmeschacht des Verbindungsteils einsetzbar und mit Hilfe zusammenwirkender Rastelemente mit dem Verbindungsteil lösbar verrastbar ist.

Das Verlängerungsteil weist bei einer vorteilhaften Ausgestaltung einen Verlängerungszapfen auf, der in eine Aufnahme des Gelenkteils einsetzbar und mittels zusammenwirkender Rastelemente mit dem Gelenkteil lösbar verrastbar ist.

Wie bereits erwähnt, ist es von Vorteil, wenn das Verbindungsteil der Verlängerungseinrichtung eine Aufnahme aufweist zum Aufnehmen eines Geräteteils des Hartflächenabsauggeräts. Zur Herstellung einer lösbaren Verbindung zwischen dem Hartflächenabsauggerät und der Verlängerungseinrichtung kann ein Geräteteil des Hartflächenabsauggeräts, beispielsweise ein Gehäuseoberteil, ein Gehäuseunterteil, eine Schutzkappe oder zum Beispiel der Handgriff des Hartflächenabsauggeräts, in eine Aufnahme des Verbindungsteils eingesetzt werden.

Das Verbindungsteil kann Schraub-, Rast- und/oder Klemmelemente aufweisen zur Herstellung einer Schraub-, Rast- und/oder Klemmverbindung mit dem Geräteteil.

Günstig ist es, wenn das Verbindungsteil eine Hülse aufweist zum Einsetzen eines Geräteteils des Hartflächenabsauggeräts.

Es kann beispielsweise vorgesehen sein, dass die Saugdüse des Hartflächenabsauggeräts mit einem Gehäuseoberteil des Hartflächenabsauggeräts lösbar verbindbar ist. Nachdem der Benutzer die Saugdüse vom Gehäuseoberteil getrennt hat, kann er das Gehäuseoberteil in die Aufnahme des Verbindungsteils, insbesondere in eine Hülse des Verbindungsteils, einsetzen, wobei das Gehäuseoberteil die Aufnahme so weit durchgreift, dass anschließend die Saugdüse wieder mit dem Gehäuseoberteil verbunden werden kann. Das Verbindungsteil umgreift dann das Gehäuseoberteil und nimmt eine Position zwischen der Saugdüse und einem Geräteunterteil des Hartflächenabsauggeräts ein, wobei das Gehäuseoberteil mit dem Gehäuseunterteil und die Saugdüse mit dem Gehäuseoberteil verbunden ist. Das Verbindungsteil ist dadurch mechanisch belastbar mit dem Hartflächenabsauggerät verbunden, so dass dieses unter Zuhilfenahme der Verlängerungseinrichtung an der Hartfläche entlanggeführt werden kann.

Günstig ist es, wenn das Verbindungsteil zwei elastisch verformbare oder miteinander verspannbare Haltearme aufweist, wobei ein Geräteteil des Hartflächenabsauggeräts zwischen die Haltearme einsetzbar ist. Beispielsweise kann vorgesehen sein, dass zwischen die beiden Haltearme der Handgriff des Hartflächenabsauggeräts einsetzbar ist.

Die Verlängerungseinrichtung bildet bei einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung einen Verlängerungskanal aus, der in den Strömungsweg zwischen der Saugdüse und dem Saugaggregat des Hartflächenabsauggeräts einsetzbar ist. Mittels des Verlängerungskanals der Verlängerungseinrichtung kann der Strömungsweg zwischen der Saugdüse und dem Saugaggregat des Hartflächenabsauggeräts verlängert werden.

Günstigerweise ist seitlich neben dem Verlängerungskanal ein Griffteil angeordnet, mit dem der Benutzer die Verlängerungseinrichtung ergreifen kann.

Die nachfolgende Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen der Erfindung dient im Zusammenhang mit der Zeichnung der näheren Erläuterung . Es zeigen : Figur 1 : eine perspektivische Darstellung einer ersten vorteilhaften Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Hartflächenabsaugsystems mit einem Hartflächenabsauggerät und einer Verlängerungseinrichtung, wobei die Verlängerungseinrichtung vom Hartflächenabsauggerät getrennt ist;

Figur 2 : eine Schnittansicht nach Art einer Explosionsdarstellung des Hart- flächenabsauggeräts aus Figur 1 ;

Figur 3 : eine Seitenansicht der Verlängerungseinrichtung aus Figur 1 ;

Figur 4: eine Seitenansicht des Hartflächenabsaugsystems aus Figur 1, wobei die Verlängerungseinrichtung mit dem Hartflächenabsauggerät verbunden ist;

Figur 5 : eine perspektivische Darstellung des Hartflächenabsaugsystems aus

Figur 1, wobei die Verlängerungseinrichtung mit dem Hartflächenabsauggerät verbunden ist;

Figur 6: eine Seitenansicht einer zweiten vorteilhaften Ausführungsform

eines erfindungsgemäßen Hartflächenabsaugsystems;

Figur 7 : eine Seitenansicht einer dritten vorteilhaften Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Hartflächenabsaugsystems;

Figur 8: eine Seitenansicht einer vierten vorteilhaften Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Hartflächenabsaugsystems, und

Figur 9 : eine Seitenansicht einer fünften vorteilhaften Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Hartflächenabsaugsystems.

In den Figuren 1 bis 5 ist schematisch eine erste vorteilhafte Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Hartflächenabsaugsystems dargestellt, das insge- samt mit dem Bezugszeichen 10 belegt ist. Das Hartflächenabsaugsystem 10 umfasst ein tragbares Hartflächenabsauggerät 12 und eine Verlängerungseinrichtung 14, die bei Bedarf mit dem Hartflächenabsauggerät 12 verbunden werden kann, um den Einsatzbereich des Hartflächenabsauggeräts 12 zu erweitern auf Bereiche, die außerhalb der unmittelbaren Reichweite des Benutzers liegen.

Mit Hilfe des Hartflächenabsauggeräts 12 kann ein Flüssigkeitsfilm von einer Hartfläche, insbesondere von einer Fensterscheibe, abgesaugt werden. Das Hartflächenabsauggerät 12 umfasst einen Handgriff 16, der vom Benutzer ergriffen werden kann, um das Hartflächenabsauggerät 12 an der zu reinigenden Hartfläche entlangzuführen. Das Hartflächenabsauggerät 12 weist eine Saugdüse 18 auf mit einer Abstreiflippe 20 und einer Stützlippe 22, die zwischen sich einen Saugmund definieren, an den sich ein Saugkanal 24

anschließt.

In Figur 2 ist das Hartflächenabsauggerät 12 nach Art einer Explosionsdarstellung im Schnitt dargestellt. Die Saugdüse 18 ist mit einem Gehäuseoberteil 26 lösbar verbindbar. Das Gehäuseoberteil 26 bildet eine Saugdüsenhalterung und ein Abscheidegehäuse 28, das eine Abscheidekammer 30 umgibt und eine Abscheideeinrichtung 32 in Form einer Prallwand 34 aufnimmt. Ist die Saugdüse 18 mit dem Gehäuseoberteil 26 verbunden, so ragt der Saugkanal 24 in die Abscheidekammer 30. Zur Herstellung der lösbaren Verbindung zwischen der Saugdüse 18 und dem Gehäuseoberteil 26 können in der Zeichnung schematisch dargestellte, dem Fachmann an sich bekannte Rastelemente zum Einsatz kommen.

Auf der dem Saugkanal 24 abgewandten Seite der Prallwand 34 ragt in die Abscheidekammer 30 ein vorderer Leitungsabschnitt 36 einer Unterdruckleitung 38 hinein. Der vordere Leitungsabschnitt 36 ist im Gehäuseoberteil 26 angeordnet und schließt sich mit seinem der Prallwand 34 abgewandten Endbereich an einen hinteren Leitungsabschnitt 40 der Unterdruckleitung 38 an, wobei der hintere Leitungsabschnitt 40 in einem Gehäuseunterteil 42 des Hartflächenabsauggeräts 12 angeordnet ist. Das Gehäuseunterteil 42 ist mit dem Gehäuseoberteil 26 lösbar verbindbar. Hierzu kommen dem Fachmann an sich bekannte und deshalb zur Erzielung einer besseren Übersicht in der Zeichnung nicht dargestellte Rastelemente zum Einsatz. An den hinteren Leitungsabschnitt 40 der Unterdruckleitung 38 schließt sich ein im Gehäuseunterteil 42 angeordnetes Saugaggregat 44 mit einer Saugturbine 46 und einem Motor 48 an. Seitlich neben dem Motor 48 ist im Gehäuseunterteil 42 eine wiederaufladbare Batterie 50 angeordnet, die den Motor 48 mit Energie versorgt.

Das Gehäuseunterteil 42 bildet den Handgriff 16 aus, der den hinteren Leitungsabschnitt 40 der Unterdruckleitung 38 umgibt und der vom Benutzer ergriffen werden kann .

Auf der dem Handgriff 16 abgewandten Seite bildet das Gehäuseunterteil 42 eine Tankaufnahme 54, in die ein Schmutzflüssigkeitstank 56 eingesetzt ist. Bei Bedarf kann der Schmutzflüssigkeitstank 56 von der Tankaufnahme 54 entnommen und entleert werden.

Ist das Gehäuseoberteil 26 mit dem Gehäuseunterteil 42 verbunden, so steht die Abscheidekammer 30 über eine Flüssigkeitsauslassöffnung 58 mit dem Schmutzflüssigkeitstank 56 in Verbindung . Die Flüssigkeitsauslassöffnung 58 wird von einem Auslasstrichter 60 definiert, der im Gehäuseoberteil 26 angeordnet ist. An den Auslasstrichter 60 schließt sich eine Befüllungseinrichtung 62 an, über die der Schmutzflüssigkeitstank 58 mit Flüssigkeit befüllt werden kann. Die Befüllungseinrichtung 62 umfasst ein Einlassrohr 64, das in den Schmutzflüssigkeitstank 56 eintaucht, sowie ein Luftauslassrohr 66, das entlang des Einlassrohrs 64 verläuft und über das Luft aus dem Schmutzflüssigkeitstank 56 in die Abscheidekammer 30 entweichen kann, wenn der

Schmutzflüssigkeitstank 56 mit Flüssigkeit befüllt wird .

Wird die Saugturbine 46 vom Motor 48 in Drehnung versetzt, so wird die Abscheidekammer 30 mit Unterdruck beaufschlagt und ein Flüssigkeits-Luft- gemisch kann über den Saugkanal 24 in die Abscheidekammer 30 eingesaugt werden. In der Abscheidekammer 30 kann mittels der Prallwand 34 Flüssigkeit aus dem eingesaugten Flüssigkeits-Luftgemisch abgeschieden werden. Die Flüssigkeit kann anschließend über die Flüssigkeitsauslassöffnung 58 und das Einlassrohr 64 in den Schmutzflüssigkeitstank 56 gelangen, und die eingesaugte Luft kann über die Unterdruckleitung 38, das Saugaggregat 44 und diesem in Strömungsrichtung nachgeordnete Luftauslassöffnungen 52 des Gehäuseunterteils 42 nach außen abgegeben werden.

Der dem Gehäuseoberteil 26 abgewandte Endbereich des Gehäuseunterteils 42 ist von einer Schutzkappe 68 umgeben, die mit dem Gehäuseunterteil 42 lösbar verbunden ist. Zur lösbaren Verbindung können beispielsweise miteinander zusammenwirkende Rastelemente zum Einsatz kommen. Alternativ kann vorgesehen sein, dass die Schutzkappe 68 mit dem Gehäuseunterteil 42 verschraubt werden kann.

Zum Absaugen eines Flüssigkeitsfilms von einer Hartfläche, insbesondere von einer Fensterscheibe, kann der Benutzer das Hartflächenabsauggerät 12 am Handgriff 16 ergreifen und die Saugdüse 18 mit der Abstreiflippe 20 und der Stützlippe 22 an der Hartfläche entlangführen. Falls der Benutzer den Einsatzbereich des Hartflächenabsauggeräts 12 erweitern möchte, so dass er auch außerhalb seiner unmittelbaren Reichweite angeordnete Bereiche der Hartfläche mit der Abstreiflippe 20 und der Stützlippe 22 erreichen kann, dann kann der Benutzer das Hartflächenabsauggerät 12 mit der Verlängerungseinrichtung 14 verbinden . Bei der in den Figuren 1 bis 5 dargestellten Ausführungsform umfasst die Verlängerungseinrichtung 14 ein Austauschteil in Form einer alternativen Saugdüse 72, die identisch ausgebildet ist wie die voranstehend erläuterte Saugdüse 18 und ebenfalls eine Abstreiflippe 20 und eine Stützlippe 22 aufweist sowie einen Saugkanal 24. Die alternative Saugdüse 72 ist einteilig mit einem Verbindungsteil 74 der Verlängerungseinrichtung 14 verbunden. Die alternative Saugdüse 72 bildet in Kombination mit dem Verbindungsteil 74 ein einteiliges Kunststoffformteil aus. Das Verbindungsteil 74 bildet eine Stützfläche 76 aus, die beim Herstellen der Verbindung zwischen der alternativen Saugdüse 72 und dem Gehäuseoberteil 26 an eine Außenseite 78 des Gehäuseoberteils 26 flächig angelegt werden kann, so dass das Verbindungsteil 74 vom Gehäuseoberteil 26 abstützbar ist, wenn statt der Saugdüse 18 die alternative Saugdüse 72 mit dem Gehäuseoberteil 26 verbunden ist.

Das Verbindungsteil 74 umfasst einen ersten Aufnahmeschacht 80, in den ein Gelenkbolzen 82 eines Gelenkteils 84 der Verlängerungseinrichtung 14 eingesetzt werden kann, wobei mittels an sich bekannter und deshalb zur Erzielung einer besseren Übersicht in der Zeichnung nicht dargestellter Rastelemente eine Rastverbindung zwischen dem Gelenkbolzen 82 und dem ersten Aufnahmeschacht 80 erzielt wird.

Das Gelenkteil 84 weist dem Gelenkbolzen 82 abgewandt einen zweiten Aufnahmeschacht 86 auf, in den ein Verlängerungsbolzen 88 eines rohrförmigen Verlängerungsteils 90 eingesetzt werden kann.

Mittels in der Zeichnung ebenfalls nicht dargestellter, dem Fachmann an sich bekannter Rastelemente kann eine Rastverbindung zwischen dem Verlängerungsbolzen 88 und dem zweiten Aufnahmeschacht 86 hergestellt werden.

Der Gelenkbolzen ist mittels des Gelenkteils 84 relativ zum zweiten Aufnahmeschacht 86 um eine senkrecht zur Längsachse 89 des Verlängerungsteils 90 ausgerichtete Schwenkachse 91 verschwenkbar und in einer gewünschten Schwenkstellung lösbar arretierbar.

Das Verlängerungsteil 90 weist ein erstes Rohrteil 92 und ein zweites Rohrteil 94 auf, die teleskopierbar miteinander verbunden sind, so dass die Länge des Verlängerungsteils 90 vom Benutzer individuell eingestellt werden kann. Der dem Gelenkteil 84 abgewandte Endbereich des zweiten Rohrteils 94 bildet eine Handhabe 96 aus, die vom Benutzer ergriffen werden kann. Dies gilt ihm die Möglichkeit, die Verlängerungseinrichtung 14 an der Handhabe 96 zu ergreifen, so dass er mittels der Verlängerungseinrichtung 14 die Abstreiflippe 20 und die Stützlippe 22 an Bereichen der Hartfläche entlangführen kann, die er ohne Einsatz der Verlängerungseinrichtung 14 nicht ohne Weiteres erreichen könnte.

Das Gelenkteil 84 gibt dem Benutzer die Möglichkeit, die Ausrichtung des Hartflächenabsauggeräts 12 bei Einsatz der Verlängerungseinrichtung 14 relativ zu einer zu reinigenden Hartfläche individuell einzustellen. Das Gelenkteil 84 weist dem Fachmann an sich bekannte Arretierungselemente auf, die zwischen einer Freigabestellung und einer Arretierungsstellung hin und her bewegbar sind . Zur Änderung der Schwenkstellung, die der Gelenkbolzen 82 relativ zum zweiten Aufnahmeschacht 86 einnehmen soll, kann der Benutzer die Arretierungselemente manuell in ihre Freigabestellung bewegen, und in der gewünschten Schwenkstellung können die Arretierungselemente in ihre Arretierungsstellung bewegt werden, so dass der Gelenkbolzen 82 relativ zum zweiten Aufnahmeschacht 56 eine vom Benutzer gewünschte Schwenkstellung beibehält.

In Figur 6 ist schematisch eine zweite vorteilhafte Ausführungsform eines Hartflächenabsaugsystems dargestellt, das insgesamt mit dem Bezugszeichen 100 belegt ist. Bei dem in Figur 6 dargestellten Hartflächenabsaugsystem 100 kommt ebenso wie bei den nachfolgend erläuterten und in den Figuren 7 bis 9 beschriebenen Hartflächenabsaugsystemen das Hartflächenabsauggerät 12 zum Einsatz, das voranstehend bereits im Einzelnen erläutert wurde.

Im Unterschied zum Hartflächenabsaugsystem 10 weist das Hartflächenabsaugsystem 100 eine Verlängerungseinrichtung 104 auf, bei der das Austauschteil nicht als alternative Saugdüse sondern als alternative Schutzkappe 108 ausgebildet ist. Zur Herstellung einer kraft- und formschlüssigen Verbindung zwischen dem Hartflächenabsauggerät 12 und der Verlängerungseinrichtung 104 kann der Benutzer die Schutzkappe 68 vom Gehäuseunterteil 42 lösen und stattdessen die alternative Schutzkappe 108 am Gehäuseunterteil 42 befestigen. Die alternative Schutzkappe 108 ist einstückig mit einem Verbindungsteil 110 der Verlängerungseinrichtung 104 verbunden. Das Verbindungsteil 110 weist einen ersten Aufnahmeschacht 112 auf. Zusätzlich zum Verbindungsteil 110 weist auch die Verlängerungseinrichtung 104 das voranstehend bereite erläuterte Gelenkteil 84 und das voranstehend ebenfalls erläuterte Verlängerungsteil 90 auf. Der Gelenkbolzen 82 kann in den ersten Aufnahmeschacht 112 des Verbindungsteils 110 eingefügt und mit diesem verrastet werden, und mittels des Gelenkteils 84 kann auch bei der Verlängerungseinrichtung 104 die Ausrichtung des Gelenkbolzens 82 relativ zum zweiten Aufnahmeschacht 86 des Gelenkteils 84 individuell eingestellt werden.

Auch die Verlängerungseinrichtung 104 gibt dem Benutzer somit die Möglichkeit, den Einsatzbereich des Hartflächenabsauggeräts 12 zu erweitern auf Bereiche, die außerhalb seiner unmittelbaren Reichweite liegen.

In Figur 7 ist eine dritte vorteilhafte Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Hartflächenabsaugsystems dargestellt, das insgesamt mit dem Bezugszeichen 120 belegt ist. Im Unterschied zu den Hartflächenabsaugsystemen 10 und 100 weist das Hartflächenabsaugsystem 120 eine Verlängerungseinrichtung 124 auf mit einem Verbindungsteil 126, das eine Aufnahme 128 aufweist, in die ein Geräteteil des Hartflächenabsauggeräts 12, im dargestellten Ausführungsbeispiel das Gehäuseoberteil 26, eingesetzt werden kann. Das Verbindungsteil 126 umfasst hierzu eine Hülse 130, die das Gehäuseoberteil 26 in Umfangsrichtung vollständig umgibt. Zur Herstellung der Verbindung zwischen der Verlängerungseinrichtung 120 und dem Hartflächenabsauggerät 12 kann der Benutzer in einem ersten Schritt die Saugdüse 18 vom Gehäuseoberteil 26 abtrennen. Anschließend kann er das Gehäuseoberteil 26 von unten in die Hülse 130 einsetzen. Das Gehäuseoberteil 26 durchgreift die Hülse 130 so weit, dass anschließend die Saugdüse 18 wieder auf das Gehäuseoberteil 26 aufgesetzt und mit diesem verrastet werden kann. Die Saugdüse 18 sitzt dann auf der Hülse 130 auf und das Hartflächenabsauggerät 12 ist an der Hülse 130 mechanisch belastbar gehalten.

Das Verbindungsteil 126 bildet einen ersten Aufnahmeschacht 132 aus und die Verlängerungseinrichtung 124 umfasst in gleicher Weise wie die voranstehend erläuterten Verlängerungseinrichtungen 14 und 104 das Gelenkteil 84 und das Verlängerungsteil 90. Der Gelenkbolzen 82 des Gelenkteils 84 kann in den ersten Aufnahmeschacht 132 eingesetzt und mit diesem verrastet werden, und das Verlängerungsteil 90 taucht mit einem Verlängerungsbolzen 88 in den zweiten Aufnahmeschacht 86 des Gelenkteils 84 ein, wobei mittels des

Gelenkteils 84 die Ausrichtung des Gelenkbolzens 82 relativ zum zweiten Aufnahmeschacht 86 individuell eingestellt werden kann. Somit kann der Benutzer auch beim Hartflächenabsaugsystem 120 die Neigung des Hartflächen- absauggeräts 12, insbesondere die Neigung der Abstreiflippe 20 und der Stützlippe 22, relativ zum Verlängerungsteil 90 individuell einstellen.

Auch das Hartflächenabsaugsystem 120 gibt dem Benutzer die Möglichkeit, den Einsatzbereich des Hartflächenabsauggeräts 12 zu erweitern.

In Figur 8 ist eine vierte vorteilhafte Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Hartflächenabsaugsystems schematisch dargestellt, das insgesamt mit dem Bezugszeichen 140 belegt ist. Das Hartflächenabsaugsystem 140 umfasst zusätzlich zum Hartflächenabsauggerät 12 eine Verlängerungseinrichtung 144, die ebenfalls das Gelenkteil 84 und das Verlängerungsteil 90 aufweist, wie sie voranstehend unter Bezugnahme auf die Figuren 1 bis 5 im Einzelnen bereits erläutert wurden. Zusätzlich umfasst die Verlängerungseinrichtung 144 ein Verbindungsteil 146 mit zwei elastisch verformbaren Haltearmen 148, 150, zwischen die der Handgriff 16 des Hartflächenabsauggeräts 12 rastend eingesetzt werden kann. Der Handgriff 16 wird von den beiden Haltearmen 148, 150 in Umfangsrichtung teilweise umgriffen, wobei durch die elastische Verformbarkeit der Haltearme 148, 150 eine belastbare mechanische Verbindung zwischen dem Verbindungsteil 146 und dem Handgriff 16 sichergestellt ist.

Die beiden Haltearme 148, 150 klemmen den Handgriff 16 zwischen sich ein. Es kann auch vorgesehen sein, dass die beiden Haltearme 148, 150 miteinander verklemmbar sind . Geeignete Klemmeinrichtungen sind dem Fachmann an sich bekannt und bedürfen daher vorliegend keiner näheren Erläuterung . Das Verbindungsteil 146 bildet zusätzlich zu den Haltearmen 148, 150 einen ersten Aufnahmeschacht 152 aus, in den der Gelenkbolzen 82 unter Herstellung einer Rastverbindung eingesetzt werden kann. Mittels des Gelenkteils 84 kann auch beim Hartflächenabsaugsystem 140 die Ausrichtung des Hartflächenabsauggeräts 12 und insbesondere die Ausrichtung der Abstreiflippe 20 und der Stützlippe 22 relativ zum rohrförmigen Verlängerungsteil 90 individuell eingestellt werden.

Auch das Hartflächenabsaugsystem 140 gibt dem Benutzer die Möglichkeit, den Einsatzbereich des Hartflächenabsauggeräts 12 bei Bedarf zu erweitern.

In Figur 9 ist eine fünfte vorteilhafte Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Hartflächenabsaugsystems dargestellt, das insgesamt mit dem Bezugszeichen 160 belegt ist. Das Hartflächenabsaugsystem 160 weist eine Verlängerungseinrichtung 164 auf mit einem Verbindungsteil 166, das zwischen zwei lösbar miteinander verbindbare Geräteteile des Hartflächenabsauggeräts 12, im dargestellten Ausführungsbeispiel zwischen die Saugdüse 18 und das Gehäuseoberteil 26, eingesetzt werden kann. Das Verbindungsteil 166 umfasst einen Verlängerungskanal 168 mit einem vorderen Verlängerungskanalabschnitt 170, der ein rückwärtiges Ende des Saugkanals 24 der Saugdüse 18 aufnimmt, und mit einem hinteren Verlängerungskanalabschnitt 172, der in die Abscheidekammer 30 hineinragt.

Seitlich neben dem Verbindungsteil 166 ist ein Griffteil 174 angeordnet, der vom Benutzer ergriffen werden kann. Dies gibt ihm die Möglichkeit, das Hartflächenabsaugsystem 160 mit beiden Händen zu ergreifen, wobei er mit einer Hand den Handgriff 16 des Hartflächenabsauggeräts 12 und mit der anderen Hand den Griffteil 174 der Verlängerungseinrichtung 164 ergreift.

Auch das Hartflächenabsaugsystem 160 gibt dem Benutzer die Möglichkeit, den Einsatzbereich des Hartflächenabsauggeräts 12 auf Bereiche zu erweitern, die außerhalb seiner unmittelbaren Reichweite liegen.