| Patentansprüche : 1. Hutprofilträger mit mindestens einem Auflagerflansch für Decken und/oder Deckenelemente mit luftführenden Kanälen, dadurch gekennzeichnet, dass in der Längsseite (5) des Hutprofilträgers (3) oberhalb des Auflagerflansches (2) Durchtrittsöffnungen (6} vorgesehen sind, die mit den in den Decken (8) und/oder den Deckenelementen (1) angeordneten Kanälen (4 ) verbindbar sind. 2. Hutprofilträger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchtrittsoffnungen (6) über Verbindungselemente (9, 13) mit den Kanälen (4) verbindbär sind. 3. Hutprofilträger nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet , dass die Verbindungselemente als Hülse (9) , Rohrabschnitte {13) od. dgl . ausgebildet sind. 4. Hutprofilträger nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungselemente (9, 13) Dichtungen (11), Dichtringe (12) od. dgl. aufweisen. 5. Hutprofilträger nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchtrittsöffnungen (6) verschließbar sind. 6. Hutprofilträger nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchtrittsöffnungen (6) auf der Längsseite (5) des Hutprofilträgers (3) von einem U-förmigen, offenen Plansch (15) umgeben sind, in die ein Verbindungselement (13), ein Verschlussdeckel .od. dgl. einschiebbar ist. |
Die Erfindung betrifft einen Hütprofilträger mit mindestens einem Auflagerflansch für Decken und/oder Deckenelemente mit luftführenden Kanälen.
Es ist bekannt, die Hohlkammern (luftführende Kanäle) von Spannbeton-Fertigdecken (Spannbeton-Hohlplatten) al-s
Lüftungsleitungen zu benutzen und in Lüftungskanalnetze zu integrieren .
Die luftführenden Hohlkammern (Kanäle) verlaufen parallel zur Spannrichtung der Spannbeton-Fertigdecken, Zur Anbindung der luftführenden Hohlkammern an das übrige Lüftungskanalnetz sind zusätzliche Lüftungskanäle erforderlich.. Diese werden in üblicher Weise über Kernbohrungen oder Ausschnitte im oberen oder unteren Spiegel der Spannbeton- Fertigdecken hergestellt. Auch ein Anschluss an den Stirnseiten der Spannbeton- Fertigdecken ist möglich, sofern die Spahnbeton-Fertigdecken auf ein tragendes Bauteil aufgelegt werden-. Es ist auch möglich, bei Spannbeton-Fertigdecken durch
vorheriges Einlegen von Rohren Lüftungskanäle zu erhalten.
Zur Vereinfachung der Anbindung der Lüftungskanäle in den Decken und den Deckenelementen an das übrige Lüftungsnetz wird vorgeschlagen, in der Längsseite des Hutprofilträgers oberhalb des Auflagerflansches Durchtrittsöffnungen vorzusehen, die mit den in den Decken und/oder den Deckenelementen angeordneten Kanälen verbindbar sind.
Vorteilhaft sind die Durchtrittsöffnungen über
Verbindungselemente mit den Kanälen verbindbar.
Vorzugsweise sind diese Verbindungselemente als Hülsen,
Rohrabschnitte od. dgl . ausgebildet. Vorteilhaft haben die Verbindungselemente Dichtungen, Dichtringe od. dgl.
Bei einer bevorzugten Ausbildungsform sind die
Durchtrittsöff ungen verschließbar.
Vorteilhaft sind die Durchtrittsöffnungen auf der Längsseite des Hutprofilträgers von einem U- förmigen, offenen Flansch umgeben, in den ein Verbindungselement , ein Verschlussdeckel od. dgl. einschiebbar ist.
Die Erfindung ist in den Zeichnungen beispielhaft dargestellt. Es zeigen :
Fig. 1 auf den Auflager.flanschen von zwei Hutprofilträgern
gelagerte Deckenelemente in perspektivischer Draufsicht mit weggeschnittenen Teilen,
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Decke nach Fig. 1 mit angedeuteter
Luftführung,
Fig. 3 einen Schnitt durch die Decke nach B - B' der Decke nach
Fig. 2,
Fig. 4 einen Schnitt durch eine Decke aus Ortbeton,
Fig.. 5 eine Draufsicht auf eine Decke mit einer anderen
Luftführung,
Figuren 6 und 7 ein als Hülse ausgebildetes Verbindungselement in perspektivischer Ansicht und im Schnitt und
Figuren 8 und 9 ein als Rohrabschnitt ausgebildetes
Verbindungselement in perspektivischer Ansicht und im Schnitt.
Nach der Figur 1 sind Deckenelemente 1 mit ihren Enden auf dem Auflagerflansch 2 von Hutprofilträgern 3 gelagert. Die
Deckenelemente 1 weisen in Längsrichtung der Deckenelemente verlaufende Kanäle 4 auf, die mit in den Längsseiten 5 am
Hutprofilträger oberhalb der Auflagerflansche 2 angeordneten Durchtrittsöffnungen 6 verbunden sind.
Wie insbesondere die Figuren 2 bis 4 zeigen, ist das Innere der . Hutprofilträger 3 als Luftführungskanal ausgebildet, der mit den Kanälen 4 in den Deckenelementen 1 in Verbindung steht .
Geeignete Austrittsöffnungen 7 sind an der Unterseite der Deckenelemente 1 vorgesehen. Es sind auch Austrittsöffnungen an der Oberseite der Deckenelemente möglich.
Der Schnitt der Figur 4 zeigt den Anschluss eines
Lüftführungskanal s 4 an seitliche Hutprofilträger 3 bei einer
Ortbetondecke 8.
Nach Figur 5 hat ein Hutprofilträger 3 an beiden Längsseiten Auflagerflansche 2, auf denen Deckenelemente 1 gelagert sind. Vom Hutprofilträger 3 aus werden die Kanäle 4 in den Deckenelementen auf beiden Seiten versorgt.
Nach den Figuren 6 und 7 ist ein Verbindungselement als Hülse 9 ausgebildet. Die Hülse 9 hat einen umlaufenden Flansch 10
(Fig. 7) mit einer Dichtung 11 zum Anschluss an die
Durchtrittsöff ung 6 des Hutprofilträgers 3. Der in den Kanal 4 des Deckenelementes 1 ragende Abschnitt der Hülse 9 ist über eine Ringdichtung 12 im Kanal abgedichtet. Nach den Figuren 8 und 9 ist ein Verbindungselement als
Rohrabschnitt 13 mit umlaufenden Flanschen 14 an beiden Enden ausgebildet .
Wie Figuren 8 und 9 weiter zeigen, ist die Durchtrittsöffnung 6 in der Längsseite 5 des Hutprofilträgers 3 von. einem U-förmigen, oben offenen Flansch 15 umgeben, in die der Rohrabschnitt 13 mit seinem Flansch 14 von oben eingeschoben werden kann. Zur Aufnahme von Toleranzen können auch zwei ineinander geschobene
Rohrabschnitte mit unterschiedlichem Durchmesser und jeweils einem Flansch verwendet werden.
Die Fig. 9 zeigt, dass auch das Deckenelement 1 entsprechende Flansche ' 15 aufweist. Auch bei dieser Ausführungsform können zusätzliche Dichtungen vorgesehen sein.
In den oben offenen Flansch 15 können auch nicht dargestellte Verschlussdeckel eingeschoben werden. Auf diese Weise ist es möglich, den Hutprofilträger 3 mit Durchtrittsöff ungen 6 zu versehen, die dann bei Bedarf an den. vorgesehenen Stellen geöffnet werden.
