P a t e n t a n s p r ü c h e
) Kopf - Sicherheitsgurt für Autofahrer (1 ) mit einem am festen Stirnbügel
(8) und dem daran über ein Scharnier (15) klappbar befestigten Kinnbügel (3) des Kopf-Sicherheitsgurtes an- und untergebrachten mulifunktionalen Kommunikations-System, wobei das multifunktionale Kommunikations-System Vorrichtungen aufweist, welche die menschlichen fünf Sinne (Sehen. Hören, Riechen, Schmecken, Fühlen) als afferente Perceptionsträger erfassen. ) Kopf -Sicherheitsgurt für Autofahrer (1) nach Anspruch 1 , wobei die
Vorrichtungen des multifunktionalen Kommunikations-Systems die menschlichen efferenten Fähigkeiten wie Sprechen in Mikrophone (4) und Bewegungen der Augen registrieren und dadurch Ein- / Ausschalten des Radios sowie seiner Radiosenderwahl und / oder einen Dialog mit einem Navigationssystem oder einem Autotelefon initiieren, wobei das multifunktionale Kommunikations-System Veränderungen der Lichteinfallintensität an den Augenpupillen registriert und eine abstimmbare Verdunklung der Autoscheiben einleitet.
) Kopf - Sicherheitsgurt für Autofahrer (1 ) nach Anspruch 1 , wobei die Vorrichtungen (13) des multifunktionalen Kommunikations-Systems den zentralen-corticalen Gehirn-Denkprozess mit Magnet-Resonanz- Signaldarstellung (z.B. als Tomographie) oder anderer Signalabtastungoder Signaldarstellungstechniken erfassen und dadurch eine Himstrom gesteuerte Bremsvorgang-Initiierung stattfindet, welche eine deutlich verkürzte Latenzzeit zwischen Gefahrerkennung und effektiver Bremswirkung am Fahrzeug bewirkt.
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KOPF-SICHERHEITSGURT MIT MULTIFUNKTIONALEM KOMMUNIKAT I ONS SYSTEM
Fahrer moderner Autos wenden immer öfter die eigene, persönliche Sprache zur Initiierung von Geräten im Auto an, wie z.B. Initiierung des Autoradios und dessen Senderauswahl oder Straßenführungskarten mit sprachlicher Anweisung der Fahrtrichtung ( sog. Navigationssystem ). Bei letzterem wird dem Fahrer der Fahrweg zu seinem vorgegebenen Ziel nicht nur auf dem Bildschirm angezeigt, sondern auch angesagt . Das Angesagte muss der Autofahrer per Worten wieder bestätigen. Somit tritt der Autofahrer in eine echte Kommunikation mit dem Gerät.
Oa sich zukünftige Autos mit immer höheren Fahrgeschwindigkeiten fortbewegen werden, werden Autofahrer und Insassen zu ihrer eigenen Personensicherheit neben den bisher schon üblichen Körpersicherheitsgurten auch Sicherheitsgurte für den Kopf tragen, denn die heute üblichen Airbags wirken zufriedenstellend nur bis zu einer Aufprallgeschwindigkeit von 50 km/h ( 30 mph ) .
Es liegt nahe, an den Kopf - Sicherheitsgurt ein multifunktionales Kommunikationssystem für den Autofahrer zu bauen, so dass neben kommunikativer Verbesserung gleichzeitg auch höhere Sicherheit für den Kopf des Autofahrers und höhere Sicherheit für alle Insassen erreicht werden.
Stand der Technik
Schmücker beschreibt im Gebrauchsmuster DE 202005014 874 U1 vom 12.09.2005 einen Kopf-Sicherheitsgurt mit festem Stirnbügel und daran klappbar befestigtem Kinnbügel.
Rodemer und Ohlenburger beschreiben in der DE 100 33 985 A1 vom 13.7.2000 Halterungen für Mikrofone am Körper-Sicherheitsgurt, so dass eine Kommunikation im nahen Bereich des Mundes des Fahrers oder mehrerer Fahrzeuginsassen untereinander möglich ist. Es besteht aber auch die Möglichkeit, damit in Gefahrensituationen entsprechend mit Bereichen außerhalb des Fahrzeuges zu kommunizieren.
Yandle beschreibt in der US 5 162 006 A vom 18.6.1991 eine Sicherheitsausrüstung in Verbindung mit einem Sicherheitsgurtsystem, welche aus einer Weste mit aufblasbarem und transparentem Airbag und einer Atemmaske besteht, die es einem Fahrzeuginsassen erlauben über einen Zwei-Minuten-Zeitraum das Fahrzeug sicher zu verlassen.
Aufgabe
Dem Anmeldungsgegenstand liegt die Aufgabe zugrunde, die Sicherheit von Fahrer und Insassen in Autos dadurch zu erhöhen, dass die Reaktionszeit in Gefahrensituationen verkürzt und eine Ablenkung des Fahrers vom Verkehrsgeschehen beim Verrichten von Nebentätigkeiten weitgehend vermieden wird.
Erfindung
An den Stirnbügel und Kinnbügel eines Kopf-Sicherheitsgurtes werden die einzelnen Komponenten des multifunktionalen Kommunikationssystems gebaut.
Die einzelnen Komponenten des multifunktionalen Kommunikationssystems betreffen die technischen Geräte zur jeweiligen Umsetzung a ) der menschlichen fünf Sinne ( Hören, Sehen, Riechen, Schmecken und Fühlen ) als afferente Kopfleistungen, b ) menschlicher Fähigkeiten im Kopfbereich ( Sprechen, Größe der Augenpupille in Abhängigkeit von der Lichteinstrahlung, muskuläre Bewegung der Gesichtsmuskulatur ) als efferente Kopfleistungen, c ) Hirnstrom gesteuerter Impulsgebung z.B. für eine schnellere Bremseinleitung des Autos ohne Zeitverzögerung durch die Latenz der langen Nervenbahnen bis zum peripheren Muskel der Beine . Diese Abtastung von zentral - corticalen Gehirn-Denkprozessen des Großhirns mittels den Kopf selbst nicht berührender Technik erscheint in naher Zukunft möglich. Erste Untersuchungen mit Magnet - Resonanz - Tomografie ( MRT ) bei Personen mit heftigem, plötzlichen Gedankenprozess haben diese Möglichkeit schon nachgewiesen.
Wie Figur 1 in der beigefügten Zeichnung vereinfacht darstellt, kann das multifunktionale Kommunikationssystem am Kopf - Sicherheitsgurt 10 eines Autofahrers 1 folgende Geräte und Vorrichtungen beinhalten:
- Sprechen:
Hier kann über ein Mikrophon 4 am Kinnbügel 3 des Kopf-Sicherheitsgurtes Sprache aufgenommen werden , um damit z.B. die Initiierung von technischen Geräten im Auto auszulösen oder als Teil einer Telephonanlage dienen. Bei den Navigationssystemen können über dieses Mikrophon 4 die Worte des Autofahrers 1 aufgenommen werden. über einen Lautsprecher 14 für das Ohr 16 kann ein Sprachdialog mit dem Navigationsgerät geführt werden.
- Hören:
Hier kann der Autofahrer über einen Lautsprecher 14 nahe an seinem Ohr Worte empfangen. Dieser Lautsprecher 14 ist für das Navigationssystem eines Autos sinnvoll, aber es wäre auch gut für die Durchsage von aufgetretenen Motorschäden während der Fahrt oder der Ansage von Fehlern im Diagnose-Test der Elektronik. Bisher verlaufen derartige elektronische Diagnose-Tests über einen Monitorsichtschirm in der Werkstatt. Derartige Such- und Kontroll-Systeme für technische Fehler können alle über diesen Lautsprecher als sprechende Information an den Autofahrer führen.
- Sehen :
Hier kann mit einer Brille 7, die am Stimbügel 10 des Kopf-Sicherheitsgurtes befestigt ist, die Sehfähigkeit des Autofahrers verbessert werden. Anwendbar ist eine Brille 7 aber auch beim Fahren mit polarisiertem Licht als Mittel gegen Blendungsphänomene durch entgegenkommende Fahrzeuge bei Nachtdunkelheit . Mit dieser herunterklappbaren Brille 7 wäre eine praktikable Lösung für das Fahren mit polarisiertem Licht gegeben.
- Riechen bzw. Atmen:
über die Nase kann z.B. Außenluft direkt vom äußeren des Autos herangeführt werden, jedoch hat dieser Luftweg 6 derzeitig in der Autotechnik keinen Stellenwert
- Schmecken :
über eine verbale Initierung während der Autofahrt könnte ein Trinkschlauch 5, der am Kinnbügel 3 des Kopf-Sicherheitsgurtes befestigt ist, an den Mund herangeführt werden. Der Blick des Autofahrers müßte beim Trinken während der Fahrt z.B. auf der Autobahn nicht mehr abgewendet werden und somit wäre diese Lösung insbesondere für (Berufs-) Alleinfahrer eine hervorragende Lösung, Unfälle durch Ablenkung vom eigentlichen Fahrgeschehen zu vermeiden.
- Abtastung zentral-corticaler Gehirn-Denkprozesse des Großhirns :
Zu einer derartigen Abtastung 13 sind die ersten Schritte mittels Magnet- Resonanz-Tomographie ( MRT ) erfolgt. Für die Verkürzung der Latenzzeit vom Erkennen der Gefahr bis zum Einsetzen des Bremsvorganges ist die direkte Verbindung vom Gehirn zur Autobremse unter Ausschaltung der langen Nervenfasern des Bremsbeines wünschenswert.
Bezugszeichenliste
1 Autofahrer
2 Hals des Autofahrers
3 Kinnbügel mit schalenförmigem Kinnteil
4 Mikrophone im Kinnbügel
5 Ansaugrohr für Mund
6 Ansaugrohr für Nase
7 Brille klappbar
8 Gepolsterte Metallschiene des Stirnbügels
9 Haar des Autofahrers
10 Stirnbügel des Kopf - Sicherheitsgurtes
11 Kopfhaar
12 Rückenlehne des Autofahrersitzes
13 Vorrichtung zur Erfassung zentral-corticaler Denkprozesse ( z.B. Initiierung eines Bremsvorganges )
14 Lautsprecher für das Ohr
15 Scharnier am festen Stirnbügel für Kinnbügel
16 Ohr des Autofahrers
17 Längenverstellung des Kinnbügels
18 Körper - Sicherheitsgurt
Next Patent: METHOD AND TOOL FOR HOT FORMING A METAL WORKPIECE
