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Title:
HEADLIGHT HAVING A CONVERSION LUMINAIRE, A VEHICLE THEREWITH, CONTROL METHOD THEREFOR, AND VEHICLE HAVING AT LEAST ONE SUCH HEADLIGHT, AND DEVICE AND METHOD FOR MEASURING A CONVERSION LUMINAIRE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2019/110224
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a device for measuring a conversion luminaire (2), comprising at least one radiation source (4), and a converter (6) separate thereto for converting a primary radiation emitted by the radiation source (4) to a conversion radiation, having a supplier (8) that is designed to supply a radiation source (4) with energy, a displacement unit (10) that is designed for setting a distance between a radiation source (4) and a converter (6), and a measuring device (20) that is designed for measuring at least one property of a converter (6).

Inventors:
MARKWIRTH, Mathias (Paarstr. 46, Regensburg, 93059, DE)
MUSTER, Jasmin (Haselweg 3, Heidenheim, 89522, DE)
Application Number:
EP2018/080327
Publication Date:
June 13, 2019
Filing Date:
November 06, 2018
Export Citation:
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Assignee:
OSRAM GMBH (Marcel-Breuer-Straße 6, München, 80807, DE)
International Classes:
F21S41/16; H01S5/00; H01S5/022; H01S5/024; H01S5/06
Domestic Patent References:
WO2012128384A12012-09-27
Foreign References:
US20140339983A12014-11-20
DE102014118351A12016-06-16
DE102012223854A12014-06-26
DE102015226636A12017-06-29
DE202015001682U12015-03-24
US20160290856A12016-10-06
DE102015213460A12017-01-19
DE102015220838A12017-04-27
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Claims:
ANSPRÜCHE

1. Scheinwerfer mit einer Konversionsleuchte (2), die zumindest eine Strahlungsquelle (4) und einen dazu separaten Konverter (6) umfasst, aufweisend einen Verlagerer (22), der zum Einstellen zumindest eines

Abstands (d) zwischen der Strahlungsquelle (4) und dem Konverter (6) vorbereitet ist, und eine Steuerung (30), die zum Vorgeben des einzustellenden Abstands (d) vorbereitet ist. 2. Scheinwerfer mit einer Konversionsleuchte (2) gemäß dem Anspruch 1, ferner aufweisend einen Speicher (38), wobei die Steuerung (30) dazu vorbereitet ist, den einzustellenden Abstand (d) anhand eines gespei cherten Werts vorzugeben. 3. Scheinwerfer mit einer Konversionsleuchte (2) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 2, ferner aufweisend eine Schnittstelle (40), wobei die Steuerung (30) dazu vorbereitet ist, den einzustellenden Abstand (d) an hand eines über die Schnittstelle (40) übergebbaren Werts vorzugeben.

4. Fahrzeug mit zumindest einem Scheinwerfer (44) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei das Fahrzeug einen Speicher aufweist, in dem ein Wert für jeden der zu mindest einen Scheinwerfer (44) speicherbar ist, an hand dessen der jeweils einzustellende Abstand (d) vorgebbar ist.

5. Steuerungsverfahren für einen Scheinwerfer (44) mit einer Konversionsleuchte (2), die zumindest eine Strahlungsquelle (4) und einen dazu separaten Konver ter (6) umfasst, aufweisend die Schritte Vorgeben ei nes zwischen der Strahlungsquelle (4) und dem Konver ter (6) einzustellenden Abstands (d) und Einstellen des Abstands (d) zwischen der Strahlungsquelle (4) und dem Konverter (6) .

6. Steuerungsverfahren für einen Scheinwerfer (44) mit einer Konversionsleuchte (2) gemäß dem Anspruch 5, aufweisend den Schritt Erfassen eines gespeicherten Werts, wobei bei dem Vorgeben der einzustellende Ab stand (d) anhand des erfassten Werts vorgegeben wird.

7. Steuerungsverfahren für einen Scheinwerfer (44) mit einer Konversionsleuchte (2) gemäß einem der Ansprü che 5 bis 6, aufweisend den Schritt Erfassen eines an einer Schnittstelle (40) übergebenen Werts, wobei bei dem Vorgeben der einzustellende Abstand (d) anhand des erfassten Werts vorgegeben wird.

8. Vorrichtung zum Vermessen einer Konversionsleuchte (2), die zumindest eine Strahlungsquelle (4) und ei nen dazu separaten Konverter (6) zum Konvertieren ei ner von der Strahlungsquelle (4) abgegebenen Primär strahlung in eine Konversionsstrahlung umfasst, auf weisend einen Versorger (8), der zum Versorgen einer Strahlungsquelle (4) mit Energie vorbereitet ist, ei nen Verlagerer (10), der zum Einstellen eines Ab stands zwischen einer Strahlungsquelle (4) und einem Konverter (6) vorbereitet ist, und eine Messeinrich- tung (20), die zum Messen zumindest einer Eigenschaft eines Konverters (6) vorbereitet ist.

9. Vorrichtung zum Vermessen einer Konversionsleuchte (2) gemäß dem Anspruch 8, wobei die Messeinrichtung (20) zum Messen zumindest einer Temperatur vorberei tet ist.

10. Vorrichtung zum Vermessen einer Konversionsleuchte (2) gemäß einem der Ansprüche 8 bis 9, wobei der Ver- lagerer (10) dazu vorbereitet ist, den Abstand (d) zwischen einer Strahlungsquelle (4) und einem Konver ter (6) mit einer Schrittweite von höchstens 100 gm, bevorzugt höchstens 50 gm, bevorzugter höchstens 10 gm, noch bevorzugter höchstens 5 gm und am bevorzug testen höchstens 1 gm einzustellen. 11. Vorrichtung zum Vermessen einer Konversionsleuchte

(2) gemäß einem der Ansprüche 8 bis 10, wobei die Vorrichtung (1) dazu vorbereitet ist, ein Ergebnis eines Messens der zumindest einen Eigenschaft in ei nem Speicher (38) der Konversionsleuchte (2) zu spei- ehern.

12. Verfahren zum Vermessen einer Konversionsleuchte (2), die zumindest eine Strahlungsquelle (4) und einen da zu separaten Konverter (6) zum Konvertieren einer von der Strahlungsquelle (4) abgegebenen Primärstrahlung in ein Konversionsstrahlung umfasst, aufweisend die Schritte: Einstellen eines Abstands (d) zwischen der Strahlungsquelle (4) und dem Konverter (6), Versorgen der Strahlungsquelle (4) mit Energie, und Messen zu mindest einer Eigenschaft des Konverters (6) .

13. Verfahren zum Vermessen einer Konversionsleuchte (2) gemäß dem Anspruch 12, wobei bei dem Messen zumindest eine Temperatur des Konverters (6) gemessen wird.

14. Verfahren zum Vermessen einer Konversionsleuchte (2) gemäß einem der Ansprüche 12 bis 13, wobei bei dem Einstellen der Abstand (d) zwischen der Strahlungs quelle (4) und dem Konverter (6) mit einer Schritt- weite von höchstens 100 qm, bevorzugt höchstens 50 qm, bevorzugter höchstens 10 qm, noch bevorzugter höchstens 5 qm und am bevorzugtesten höchstens 1 qm eingestellt wird.

15. Verfahren zum Vermessen einer Konversionsleuchte (2) gemäß einem der Ansprüche 12 bis 14, aufweisend ein

Speichern eines Ergebnisses des Messens der zumindest einen Eigenschaft in einem Speicher (38) der Konver sionsleuchte (2).

Description:
SCHEINWERFER MIT EINER KONVERSIONSLEUCHTE, FAHRZEUG DAMIT, STEUERUNGSVERFAHREN DAFÜR UND FAHRZEUG MIT ZUMINDEST EINEM SOLCHEN SCHEINWERFER SOWIE VORRICHTUNG UND VERFAHREN ZUM VERMESSEN EINER KONVERSIONSLEUCHTE

BESCHREIBUNG

Die Erfindung geht aus von einer Konversionsleuchte, die zumindest eine Strahlungsquelle und einen dazu separaten Konverter zum Konvertieren einer von der Strahlungsquelle abgegebenen Primärstrahlung in eine Konversionsstrahlung umfasst. Die Strahlungsquelle kann in einem Strahlungs quellenteil enthalten sein, das beispielsweise zusätzlich einen Treiber oder eine Kontaktierung, wie eine standar disierte Kontaktierung enthält. Der Konverter kann in ei nem Konversionsteil enthalten sein, das beispielsweise zusätzlich einen mit dem Konverter thermisch verbundenen Kühlkörper bzw. eine Temperatursenke enthält.

Die Konversionsleuchte ist vorzugsweise eine Leuchte mit der sogenannten LARP-Technologie . Das fachsprachliche Ak ronym LARP steht für Laser Activated Remote Phosphor. Aus dem Stand der Technik sind solche LARP-Systeme bekannt. Nachfolgend werden Dokumente betreffend eine sogenannte Mikro-LARP-Technologie bzw. pLARP-Technologie eingeführt.

Dokument DE 10 2012 223 854 Al offenbart eine Remote- Phosphor-Konvertereinrichtung, aufweisend eine Halterung mit mindestens einer von außen sichtbaren Referenz, min destens ein von der Halterung gehaltenes Konverterelement und mindestens ein von der Halterung gehaltenes Primär- strahlung-Abstrahlelement , welches dazu eingerichtet ist, von ihm emittierte Primärstrahlung auf das Konverterele ment zu richten. Dokument DE 10 2015 226 636 Al offenbart eine Leuchtvor richtung mit einer Laserdiode zum Aussenden von Strahlung mit einer ersten Wellenlänge, mit einem Gehäuse, welches eine Durchgangsöffnung aufweist, wobei die Laserdiode in einem Innenraum des Gehäuses angeordnet ist, und mit ei ner Wandlereinrichtung zum Wandeln der ausgesendeten Strahlung mit der ersten Wellenlänge in eine Strahlung mit einer zweiten Wellenlänge, wobei die Wandlereinrich tung in oder an dem Gehäuse angeordnet ist und die Wand lereinrichtung die Durchgangsöffnung des Gehäuses ver schließt .

Dokument DE 20 2015 001 682 Ul offenbart eine Beleuch tungseinrichtung für ein Fahrzeug mit einer Laserdiodena nordnung, einem Lichtwellenlängenkonversionselement zur Wellenlängenkonversion des von der Laserdiodenanordnung erzeugten Lichts sowie einer Sicherheitsvorrichtung zur Messung eines Fehlerfalls des Lichtwellenlängenkonversi onselements, wobei die Sicherheitsvorrichtung mindestens einen Signalgeber und mindestens einen Signalempfänger zum Senden und Empfangen von Messstrahlung aufweist, wo bei der mindestens eine Signalgeber und der mindestens eine Signalempfänger auf unterschiedlichen Seiten des Lichtwellenlängenkonversionselements angeordnet sind, so dass Messstrahlung vom mindestens einen Signalgeber das Lichtwellenlängenkonversionselement durchdringt .

Allgemein formuliert: Bei der LARP-Technologie wird durch eine Strahlungsquelle eine Anregungsstrahlung abgegeben. Die Strahlungsquelle wird häufig als Lichtquelle bezeich net, kann aber prinzipiell auch eine elektromagnetische Strahlung außerhalb des sichtbaren Lichts abgeben. Die Anregungsstrahlung wird auch als Anregungsstrahl oder Pumpstrahl oder Pumplaserstrahl bezeichnet bzw. konfigu riert. Die von der Strahlungsquelle abgegebene Anregungs strahlung trifft auf einen Konverter bzw. der Konverter wird mit der Anregungsstrahlung bestrahlt. Der auch als Konversionselement bezeichnete Konverter ist vorzugsweise von der Strahlungsquelle beabstandet angeordnet. Er weist einen Leuchtstoff auf, und/oder er besteht daraus. Die Anregungsstrahlung wird vom Leuchtstoff zumindest teil weise absorbiert und zumindest teilweise in eine Konver sionsstrahlung umgewandelt bzw. wellenlängen-umgewandelt . Eine vom Konverter abgegebene Ausgangsstrahlung bzw. Nutzstrahlung umfasst also zumindest die Konversions strahlung. Die Ausgangsstrahlung kann die Anregungsstrah lung - genauer gesagt: einen nicht-konvertierten und/oder nicht-absorbierten Anteil der Anregungsstrahlung - umfas sen. Die Konversionsstrahlung ist vorzugsweise ein Kon versionslicht. Die Wellenlängen und somit die spektralen Eigenschaften und/oder Farbe der Konversionsstrahlung werden durch die Konversionseigenschaften des Leucht stoffs bestimmt.

Bei der Auslegung einer Konversionsleuchte ist häufig ei ne Betriebstemperatur zu beachten, welche maßgeblich durch die Einflüsse Umgebungstemperatur und Leistungs dichte der Konversion bestimmt wird. Die Umgebungstempe ratur wird beispielsweise durch eine Motorrauminnentempe ratur bei einem Frontscheinwerfer eines Passagierfahr zeugs üblicher Bauart vorgegeben zu durchschnittlich etwa 85°C. Die Leistungsdichte der Konversion wird beispiels weise durch Parameter wie die Fläche bzw. den Durchmesser einer Anregungsstrahl-Einkoppelfläche des Konverters, die gesamte Strahlungsstärke der Anregungsstrahlung und die Dicke des Konverters beeinflusst. Häufig wird eine hohe Leistungsdichte der Konversion angestrebt, um Kosten beim Leuchtstoff sparen zu können, und/oder um eine möglichst punktförmige Strahlungsquelle und damit ein möglichst kleines Etendue (Ausdehnung des Strahlenbündels) zu er halten .

Die Effizienz einer Konversionsleuchte wird beispielswei se in Konverter-seitiger bzw. Abgabe-seitiger Leuchtdich te (Strahlungsstärke je Fläche bzw. Lichtstärke je Flä che) je Strahlungsquelle-seitiger bzw. Eingabe-seitiger Stromstärke oder in Konverter-seitigem bzw. Abgabe seitigem Strahlungsstrom bzw. Lichtstrom (Strahlungsstär ke je Raumwinkel bzw. gesamte Strahlungsstärke bzw. Lichtstärke je Raumwinkel bzw. gesamte Lichtstärke) je Strahlungsquelle-seitiger bzw. Eingabe-seitiger Strom stärke beurteilt. Dabei sind die Konversionseffizienz und damit auch die strahlungstechnischen Größen wie Leucht dichte und Weißpunkt der Nutzstrahlung stark von der Tem peratur des Konverters (Leuchtstoff) abhängig. Eine höhe re Konvertertemperatur verringert die Konversionseffizi enz. Deshalb ist es wichtig, mit zunehmender Anregungs leistung die Konverterkühlung entsprechend anzupassen. So kommt es je nach gewähltem Leuchtstoff bei einer bestimm ten Temperatur zu einem thermisches Quenchen genannten Phänomen, wobei infolge eines Überschreitens einer Grenz temperatur die Leuchtdichte und der Strahlungsstrom sin ken. Fachsprachlich wird dies ein Überrollen genannt. Um einer im Allgemeinen vorliegenden Forderung nach mög lichst hohem Lichtstrom nachzukommen, ist man daher be strebt, einen Konverter bei einer möglichst hohen, nicht- überrollender Temperatur bzw. knapp unter der Temperatur, bei welcher thermisches Quenchen auftritt, zu betreiben.

Weitere Anforderungen können eine Farbhomogenität , einen vom Konverter im Betrieb abgegebenen Lichtstrom, eine vom Konverter im Betrieb abgegebene Leuchtdichte, eine Effi zienz, eine ein Überrollen vermeidende Konvertertempera tur, eine Energieaufnahme, eine Lebensdauer und/oder der gleichen betreffen. Die Anforderungen können dabei maxi male, durchschnittliche, mediane und/oder minimale Werte oder dergleichen und/oder ein Zeitverhalten oder derglei chen betreffen.

Es liegen also verschiedene Anforderungen vor. Anders formuliert: eine an verschiedene Anforderungen anpassbare und/oder auslegbare Konversionsleuchte wird benötigt. Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine An- forderungs-gemäß einstellbare Konversionsleuchte vorzuse hen, sowie eine Möglichkeit zum Anforderungs-gemäßen Ein stellen vorzusehen. Dabei sollen Aspekte der Serienher stellung, wie eine Automatisierbarkeit , eine Reproduzier barkeit, eine einfache Konstruktion, geringe Kosten und dergleichen nach Möglichkeit beachtet werden.

Diese Aufgabe wird gelöst durch den Scheinwerfer gemäß dem unabhängigen Anspruch 1, das Steuerungsverfahren ge mäß dem unabhängigen Anspruch 4, die Vorrichtung zum Ver messen gemäß dem unabhängigen Anspruch 8 und das Verfah ren zum Vermessen gemäß dem unabhängigen Anspruch 12. Be sonders vorteilhafte Ausgestaltungen finden sich in den abhängigen Ansprüchen.

Ein erfindungsgemäßer Scheinwerfer mit einer Konversions leuchte, die zumindest eine Strahlungsquelle und einen dazu separaten Konverter umfasst, weist einen Verlagerer, der zum Einstellen zumindest eines Abstands zwischen der Strahlungsquelle und dem Konverter vorbereitet ist, und eine Steuerung, die zum Vorgeben des einzustellenden Ab stands vorbereitet ist, auf. Durch ein Einstellen des Ab stands zwischen der Strahlungsquelle und dem Konverter kann die Konversion eingestellt werden, insbesondere die Leistungsdichte und/oder die Temperatur des Konverters. Mittels des Verlagerers kann der Abstand eingestellt wer den, und mittels der Steuerung kann dem Verlagerer der einzustellende Abstand vorgegeben werden. Somit ist der Scheinwerfer mit Steuerung, Verlagerer und Konversions leuchte gemäß einer Anforderung bzw. gemäß Anforderungen einstellbar .

Ein Scheinwerfer kann zumindest eine Konversionsleuchte aufweisen. D.h. der Scheinwerfer kann zwei oder mehr Kon versionsleuchten aufweisen. D.h. auch, der Scheinwerfer kann neben einer oder zwei oder mehr Konversionsleuchte/- n weitere Elemente, wie eine Optik, eine verstellbare Op tik, einen Optikversteller, eine Energieversorgungsschal tung, und dergleichen aufweisen. Allgemein formuliert, ein erfindungsgemäßer Scheinwerfer umfasst jedenfalls die anspruchsgemäßen Merkmale, und er kann darüber hinaus zu mindest ein mechanisch wirkendes, aktiv und/oder passiv elektrisch und/oder elektronisch wirkendes, mechatronisch wirkendes, chemisch wirkendes und/oder physikalisch wir kendes Element umfassen.

Bei der Strahlungsquelle handelt es sich vorzugsweise um eine Laserdiode oder eine Laserdiodenanordnung, welche vorzugsweise Strahlung im Wellenlängenbereich von 400 nm bis 450 nm emittiert. Alternativ kann die lichtemittie- rende Komponente eine lichtemittierende Diode (LED) sein. Diese kann in Form mindestens einer einzeln gehäusten LED oder in Form mindestens eines LED-Chips, der eine oder mehrere Leuchtdioden aufweist, vorliegen. Es können meh rere LED-Chips auf einem gemeinsamen Substrat ("Sub mount") montiert sein und eine LED bilden, oder einzeln oder gemeinsam beispielsweise auf einer Platine (z.B. FR4, Metallkernplatine, etc.) befestigt sein ("CoB" = Chip on Board) . Die mindestens eine LED kann mit mindes tens einer eigenen und/oder gemeinsamen Optik zur Strahl führung ausgerüstet sein, beispielsweise mit mindestens einer Fresnel-Linse oder einem Kollimator. Anstelle oder zusätzlich zu anorganischen LEDs, beispielsweise auf Ba sis von AlInGaN oder InGaN oder AlInGaP, sind allgemein auch organische LEDs (OLEDs, z.B. Polymer-OLEDs ) einsetz- bar. Die LED-Chips können direkt emittierend sein oder einen vorgelagerten Leuchtstoff aufweisen. Die LEDs kön nen in Form von Mikro-LEDs ausgestaltet sein. Die Emissi onswellenlängen der lichtemittierenden Komponenten können im ultravioletten, sichtbaren oder infraroten Spektralbe reich liegen. Die lichtemittierenden Komponenten können zusätzlich mit einem eigenen Konverter ausgestattet sein. Bevorzugt emittieren die LED-Chips weißes Licht im ge normten ECE-Weißfeld der Automobilindustrie, beispiels weise realisiert durch einen blauen Emitter und einen gelb/grünen Konverter. Ein Ausschluss einer bestimmten Strahlungsquellenart ist nicht beabsichtigt. Auch der Be griff „Leuchte" soll eine Strahlung außerhalb des sicht baren Bereichs nicht ausschließen. Die Strahlungsquelle kann eine rotationssymmetrische oder eine nicht rotationssymmetrische Abstrahlcharakteristik aufweisen. Wenn die Strahlungsquelle und der Konverter zueinander separat sind, dann ist zumindest ein Abstand zwischen diesen einstellbar, wobei der Abstand im Grenzfall bis zu einem festen Kontakt oder zu einem festen Kontakt unter Zwischenfügen zumindest einen optischen Elements ver schwinden kann.

Die Konversionsleuchte kann eine transmissive oder eine reflektive Konverteranordnung einsetzen, wobei eine transmissive Konverteranordnung bevorzugt wird. Es kann vorgesehen sein, dass der Konverter an einem Trägersub strat angeordnet ist. Vorzugsweise ist der Konverter höchstens 200 pm dick. Der Konverter kann ein rotations symmetrisches oder bevorzugt ein nicht rotationssymmetrisches Gauß-Profil bezüglich seiner Ab strahlcharakteristik aufweisen. Eine Winkel-Abhängigkeit der Abstrahlcharakteristik des Konverters kann bestimmt werden, indem ein Rand eines Leuchtflecks durch einen In tensitätsabfall auf 1/e oder 1/e 2 oder dergleichen oder auf lo oder 2o oder dergleichen definierbar ist.

Der Scheinwerfer kann eine zwischen die Strahlungsquelle und den Konverter geschaltete Optik bzw. eine dem Konver ter vorgeschaltete Optik und/oder eine dem Konverter nachgeschaltete Optik umfassen. Eine Optik kann zumindest eine Linse, zumindest einen Filter, zumindest eine Blen de, zumindest einen Reflektor und/oder dergleichen umfas sen .

Die Konversionsleuchte ist vorzugsweise so konfiguriert, dass eine Einstrahlfläche einer von der Strahlungsquelle abgegebenen - und gegebenenfalls mittels einer Optik be einflussten - Strahlung auf einer Einkoppelfläche des Konverters einen Durchmesser oder eine Länge der längeren Halbachse oder einen Halbachsenmittelwert von höchstens 50gm, bevorzugt höchstens 20gm und stärker bevorzugt höchstens 10gm aufweist. Dabei wird von einem etwa 140gm dicken Konverter ausgegangen, bzw. vorzugsweise von einer etwa 140gm langen Durchstrahlungsstrecke durch den Kon verter (wie einem etwa 70gm dicken Konverter in Reflexi onsbetrieb) . Wenn die Dicke des Konverters demgegenüber verlängert oder verkürzt wird, beispielsweise im Bereich 70gm und 150 gm, kann auch eine korrespondierend vergrö ßerte oder verkleinerte Einstrahlfläche vorgesehen wer den. Die Einstrahlfläche kann als eine eingangsseitige oder einkoppelseitige Leistungsdichteverteilung definiert sein und erfasst werden.

Der Begriff „etwa" kann beispielsweise bedeuten, dass ei ne Abweichung in den fachüblichen Toleranzen oder von bis zu 5% vorhanden sein kann.

Ein Vorteil der reflektiven Variante liegt in der besse ren thermischen Anbindung des Konverters, da im Gegensatz zur transmissiven Variante keine optisch transparente Wärmesenke, wie beispielsweise ein Substrat, auf dem dann der Leuchtstoff angeordnet ist, erforderlich ist. So kann beispielsweise bei der reflektiven Variante der Leucht stoff auf einem metallischen Spiegel angeordnet sein, dessen Wärmeleitfähigkeit im Vergleich zum lichtdurchläs sigen Substrat, wie beispielsweise Saphir, deutlich er höht ist. Somit kann konstruktiv relativ einfach einem thermischen Quenchen entgegengewirkt werden. Bei der re flektiven Variante sind beide Optiken oder optische Teil systeme Prinzip-bedingt im gleichen Halbraum angeordnet, was vorrichtungstechnisch aufwendig ist und eine Syste meffizienz herabsetzen kann.

Ein Vorteil bei der transmissiven Variante liegt in der vorrichtungstechnisch einfachen Ausgestaltung eines opti schen Gesamtsystems. So kann im Strahlengang zwischen der Laserdiode und dem Leuchtstoff eine erste Optik zum Zu führen der Anregungsstrahlung zum Leuchtstoff vorgesehen sein. Im Nachgang zum Leuchtstoff kann eine weitere Optik angeordnet sein, die vom Leuchtstoff emittiertes Nutz licht abbildet. Bei der transmissiven Variante können die Optiken oder die optischen Teilsysteme in einem jeweili gen Halbraum, also vor und nach dem Leuchtstoff, angeord net sein. Dies führt insbesondere zu einem großzügigeren Bauraum für die Optiken. Beispielsweise bei Fahrzeug scheinwerfern kann die transmissive Variante wegen einer geraden Strahlführung bevorzugt sein. Sowohl bei der transmissiven als auch bei der reflektiven Variante kann aus Sicherheitsgründen eine Sicherheitsabschaltung gefor dert sein, um zu verhindern, dass eine Ausgangsstrahlung oder kohärente Ausgangsstrahlung (qualitative Forderung) oder zumindest eine einen quantitativen oder qualitativen Grenzwert oder eine solche Grenzquote übersteigende Aus gangsstrahlung emittierbar ist. LARP- bzw. pLARP- Sicherheitsabschaltungen sind beispielsweise in den Pa tentschriften US20160290856, DE102015213460 und DE102015220838 beschrieben.

Der Konverter weist einen Leuchtstoff auf, oder er be steht aus diesem. Der Leuchtstoff wird auch als Wellen längenkonversionselement bezeichnet. Unter einem Leucht stoff kann jeglicher, insbesondere fester, Stoff verstan den werden, welcher die Wellenlängenumwandlung ermög- licht. Die Wellenlängenumwandlung kann beispielsweise auf Fluoreszenz oder Phosphoreszenz beruhen. Sie kann eine up-Konversion hin zu kürzeren Wellenlängen und Down- Konversion hin zu längeren Wellenlängen umfassen. Der Leuchtstoff absorbiert eingestrahltes Licht (Primärstrah- lung) aus dem Laser zumindest teilweise und konvertiert die Wellenlänge des eingestrahlten Lichts. Das Licht konvertierter Wellenlänge (Konversionslicht) wird vom Leuchtstoff emittiert. Weißlicht lässt sich z.B. durch Teilkonversion von blauen Primärlichts in gelbes Konver sionslicht erzeugen. Beispielsweise ist der Leuchtstoff (Material, Dicke) so gewählt, dass dieser eingestrahltes blaues Licht (Primärlicht) teilweise in gelbes Konversi onslicht konvertiert. Das vom Leuchtstoff emittierte gel be Konversionslicht sowie nicht konvertiertes Primär licht, welches also nicht durch den Leuchtstoff absor biert bzw. konvertiert wurde und durch den Leuchtstoff hindurch tritt, kann durch das LARP-System als Nutzlicht nach außen hin abgestrahlt werden. Diese Kombination aus blauem Restlicht und gelbem Konversionslicht wird als Weißlicht wahrgenommen. Je nach gewähltem Wellenlängen konversionselement kann eine Primärstrahlung (Anregungs licht) in Konversionslicht anderer Wellenlängen umgewan delt werden, bei einer Down-Konversion beispielsweise in blaues, grünes, gelbes, rotes Licht bzw. auch in IR- Strahlung .

Bei der Down-Konversion wird die Anregungsstrahlung der Strahlungsquelle durch den bestrahlten Leuchtstoff in Konversionsstrahlung mit längeren Wellenlängen als die Anregungsstrahlung konvertiert. Beispielsweise kann so mit Hilfe des Konversionselements blaue Anregungsstrah- lung, insbesondere blaues Laserlicht, in rote und/oder grüne und/oder gelbe Konversionsstrahlung konvertiert werden. Bei einer teilweisen Konversion ergibt dann bei spielsweise eine Überlagerung von nichtkonvertiertem blauen Anregungslicht und gelbem Konversionslicht weißes Nutzlicht .

Wenn der Scheinwerfer dazu vorbereitet ist, den einzu stellenden Abstand anhand eines Werts vorzugeben, kann ein Anforderungs-gemäßes Einstellen reproduziert werden. Wenn der Scheinwerfer ferner zumindest einen Speicher aufweist, wobei die Steuerung dazu vorbereitet ist, den einzustellenden Abstand anhand zumindest eines gespei cherten Werts vorzugeben, kann einer bevorzugten Ausfüh rungsform gemäß ein Anforderungs-gemäßes Einstellen re produziert werden. Auch wenn der Scheinwerfer zumindest eine Schnittstelle aufweist, wobei die Steuerung dazu vorbereitet ist, den einzustellenden Abstand anhand zu mindest eines über die Schnittstelle übergebbaren Werts vorzugeben, kann einer bevorzugten Ausführungsform gemäß ein Anforderungs-gemäßes Einstellen reproduziert werden. Weiterbildend kann vorgesehen sein, dass die wie vorste hend konfigurierte Konversionsleuchte zum Nachregeln vor bereitet ist, um beispielsweise einer zeitlich variablen Änderung, wie einer Umgebungstemperaturvariation, einer Strahlungsintensitätsänderung und/oder einem Alterungs prozess Rechnung zu tragen. Auch wenn der Scheinwerfer zumindest einen Sensor, wie einen Umgebungstemperatur sensor und/oder einen Konvertertemperatursensor und/oder einen Wellenlängensensor und/oder dergleichen, aufweist, wobei die Steuerung dazu vorbereitet ist, den einzustel lenden Abstand anhand eines durch den Sensor erfassten Werts vorzugeben, kann einer bevorzugten Ausführungsform gemäß ein Anforderungs-gemäßes Einstellen reproduziert werden. Im vorgenannten Fall kann eine adaptierende bzw. Adaptions-fähige Konversionsleuchte oder ein solcher Scheinwerfer vorliegen. Die vorstehenden Beispiele können auch ganz oder teilweise kombiniert werden. Darüber hin aus können beispielsweise der Scheinwerfer und/oder die Konversionsleuchte werksseitig vermessen und nach dem Einbau bezüglich des Abstands eingestellt werden. Bei spielsweise können der Scheinwerfer und/oder die Konver sionsleuchte zwischen einem Betriebsabstand und einem an deren Abstand (wie einem Reinigungsabstand, einem Grund abstand beispielsweise bei einem entspannten Verlagerer, einem anderen Betriebsabstand oder dergleichen) einge stellt werden.

Der Scheinwerfer kann zur Verwendung im Kraftfahrzeugbau vorgesehen sein. So kann der Scheinwerfer zum Betrieb in einem Umgebungstemperaturfeld von etwa oder höchstens (iSv. auch weniger als) -40°C bis etwa oder mindestens (iSv. auch höher als) +125°C vorbereitet sein. Insbeson dere kann der Scheinwerfer für einen Betrieb oder Dauer betrieb bei etwa +80°C bis/und/oder +85°C vorbereitet sein .

Der Verlagerer kann dazu konfiguriert sein, einen Ver stellbereich von zumindest etwa lOOpm oder von auf einen Nullpunkt bezogen zumindest etwa +/-50pm oder dergleichen aufzuweisen. Einem Verstellbereich von etwa lOOpm ent spricht beispielsweise auch ein auf einen Nullpunkt bezo gener Verstellbereich von etwa -30pm bis etwa +70pm. Un ter einem Nullpunkt oder Referenzpunkt kann ein etwa durch einen mechanischen oder elastischen Anschlag oder einen elektrischen Kontakt vorgebbarer Verlagerungsab stand verstanden werden. Unter einem Nullpunkt oder Refe renzpunkt kann ein sich durch Entspannen eines Verlage- rers ergebender Abstand verstanden werden. Beispielsweise kann der Verlagere zumindest einen Piezokristall und/oder zumindest einen Piezokristallstapel und/oder einen mit einem Piezokristall gekoppelten Hebel aufweisen. In einem solchen Fall kann sich ein Nullpunkt ergeben, wenn der Piezokristall nicht mit Energie beaufschlagt wird. Bevor zugt ist weiters ein Verstellbereich von zumindest etwa 200pm. Bevorzugter ist ein Verstellbereich von zumindest etwa 1mm (lOOOpm) .

Zum Einstellen des Abstands gibt es mehrere Möglichkei ten, von welchen keine ausgeschlossen sein soll. Eine Möglichkeit ist, dass der Verlagerer zum Verlagern des Konverters konfiguriert ist. Eine Möglichkeit ist, dass der Verlagerer zum Verlagern des Konverters bei festge legter Strahlungsquelle konfiguriert ist. Eine Möglich keit ist, dass der Verlagerer zum Verlagern des Konver ters relativ zur Strahlungsquelle konfiguriert ist. Eine Möglichkeit ist, dass der Verlagerer zum Verlagern der Strahlungsquelle konfiguriert ist. Eine Möglichkeit ist, dass der Verlagerer zum Verlagern der Strahlungsquelle bei festgelegtem Konverter konfiguriert ist. Eine Mög lichkeit ist, dass der Verlagerer zum Verlagern der Strahlungsquelle relativ zum Konverter konfiguriert ist. Eine Möglichkeit ist, dass der Verlagerer ein einteiliger Verlagerer zum Verlagern der Strahlungsquelle oder des Konverters ist. Eine Möglichkeit ist, dass der Verlagerer ein zweiteiliger Verlagerer ist, wobei ein Teil zum Ver lagern der Strahlungsquelle und ein Teil zum Verlagern des Konverters konfiguriert ist, oder wobei ein Teil zum Verlagern der Strahlungsquelle und ein Teil zum Relativ verlagern des Konverters bezüglich der Strahlungsquelle konfiguriert ist, oder wobei ein Teil zum Verlagern des Konverters und ein Teil zum Relativverlagern der Strah lungsquelle konfiguriert ist. Der Verlagerer oder ein weiterer Verlagerer oder ein Teil des Verlagerers kann zum Verlagern zumindest eines optionalen zwischen die Strahlungsquelle und den Konverter zwischengeschalteten optischen Elements konfiguriert sein. Das optische Ele ment kann festgelegt sein. Das optische Element kann an die Strahlungsquelle oder an den Konverter gekoppelt sein. Das optische Element kann relativ zur Strahlungs quelle oder relativ zum Konverter verlagerbar sein. Der Verlagerer oder ein weiterer Verlagerer oder ein Teil des Verlagerers kann zum Verlagern zumindest eines optionalen dem Konverter nachgeschalteten optischen Elements konfi guriert sein.

Der Scheinwerfer kann auch eine Halogen-Retrofit-LED- Lampe und dergleichen sein oder umfassen. Der Scheinwer fer kann eine pixelierte Strahlung abgeben. Der Schein werfer kann eine Leuchten-Matrixanordnung umfassen. Der Scheinwerfer kann verschieden Abgabe-starke oder ver schieden Abgabe-stark einstellbare Leuchten umfassen. Der Scheinwerfer kann zumindest eine Leuchten-Gruppe umfas sen. Der Scheinwerfer kann Leuchten verschiedener Leuch tentypen umfassen.

Die Aufgabe der Erfindung wird auch gelöst durch ein Fahrzeug mit einem Scheinwerfer wie vorstehend beschrie ben, wobei das Fahrzeug die Vorteile des jeweilig ausge führten Scheinwerfers übernimmt. Das Fahrzeug kann ein Luftfahrzeug oder ein wassergebundenes Fahrzeug oder ein landgebundenes Fahrzeug oder ein Raumfahrzeug sein. Das landgebundene Fahrzeug kann ein Kraftfahrzeug oder ein Schienenfahrzeug oder ein Fahrrad sein. Besonders bevor zugt ist das Fahrzeug ein Lastkraftwagen oder ein Perso nenkraftwagen oder ein Kraftrad. Das Fahrzeug kann des Weiteren als nicht-autonomes oder teil-autonomes oder au tonomes Fahrzeug ausgestaltet sein.

Weitere Anwendungsbereiche können beispielsweise Schein werfer für Effektlichtbeieuchtungen, Entertainmentbe leuchtungen, Architainmentbeleuchtungen, Allgemeinbe leuchtung, medizinische und therapeutische Beleuchtung, Beleuchtungen für den Gartenbau (Horticulture) etc. sein.

Die Aufgabe der Erfindung wird auch durch ein Steuerungs verfahren für einen Scheinwerfer mit einer Konversions leuchte, die zumindest eine Strahlungsquelle und einen dazu separaten Konverter umfasst, aufweisend die Schritte Vorgeben eines zwischen der Strahlungsquelle und dem Kon verter einzustellenden Abstands und Einstellen des Ab stands zwischen der Strahlungsquelle und dem Konverter gelöst. Indem der vorgegebene Abstand zwischen der Strah lungsquelle und dem Konverter eingestellt wird, kann An- forderungs-gemäß eingestellt werden.

Wenn das Steuerungsverfahren den Schritt Erfassen eines gespeicherten Werts, wobei bei dem Vorgeben der einzu stellende Abstand anhand des erfassten Werts vorgegeben wird, aufweist, kann ein Anforderungs-gemäßes Einstellen reproduziert werden. Auch wenn das Steuerungsverfahren den Schritt Erfassen eines an einer Schnittstelle überge benen Werts, wobei bei dem Vorgeben der einzustellende Abstand anhand des erfassten Werts vorgegeben wird, auf weist, kann ein Anforderungs-gemäßes Einstellen reprodu ziert werden.

Im Übrigen wird hinsichtlich des Steuerungsverfahrens auf die Vorbeschreibung bezüglich des Scheinwerfers verwie sen, welche entsprechend für das Steuerungsverfahren an wendbar ist.

Die Aufgabe wird gelöst durch eine Vorrichtung zum Ver messen einer Konversionsleuchte, die zumindest eine Strahlungsquelle und einen dazu separaten Konverter zum Konvertieren einer von der Strahlungsquelle abgegebenen Primärstrahlung in eine Konversionsstrahlung umfasst, aufweisend einen Versorger, der zum Versorgen einer Strahlungsquelle mit Energie vorbereitet ist, einen Ver- lagerer, der zum Einstellen eines Abstands zwischen einer Strahlungsquelle und einem Konverter vorbereitet ist, und eine Messeinrichtung, die zum Messen zumindest einer Ei genschaft eines Konverters vorbereitet ist. Indem die Vorrichtung durch den Versorger und den Verlagerer die Konversionsleuchte in verschiedenen Auslegungen bzw. Be triebsmodi betreiben kann, und die Messeinrichtung den Konverter dabei vermessen kann, stellt die Vorrichtung eine Möglichkeit zum Auslegungs-gemäßen Einstellen der Konversionsleuchte dar.

Wenn ein zwischen der Strahlungsquelle und dem Konverter zwischengeschaltetes optisches Element vorgesehen ist, kann die Aufgabe auch gelöst werden durch eine Vorrich tung zum Vermessen einer Konversionsleuchte, die zumin dest eine Strahlungsquelle, einen dazu separaten Konver ter zum Konvertieren einer von der Strahlungsquelle abge- gebenen Primärstrahlung in eine Konversionsstrahlung und ein dazwischen geschaltetes optisches Element umfasst, aufweisend einen Versorger, der zum Versorgen einer Strahlungsquelle mit Energie vorbereitet ist, einen Ver- lagerer, der zum Einstellen eines Abstands zwischen einer Strahlungsquelle und einem Konverter und/oder eines Ab stands zwischen einer Strahlungsquelle und einem opti schen Element und/oder eines Abstands zwischen einem op tischen Element und einem Konverter vorbereitet ist, und eine Messeinrichtung, die zum Messen zumindest einer Ei genschaft eines Konverters vorbereitet ist. Dabei werden die vorstehenden Vorteile erreicht.

Der Versorger ist, mit anderen Worten, zum Versorgen der Strahlungsquelle einer zu vermessenden Konversionsleuchte mit Energie vorbereitet. Der Verlagerer ist, mit anderen Worten, zum Einstellen eines Abstands zwischen der Strah lungsquelle einer bzw. der zu vermessenden Konversions leuchte und einem zugeordneten Konverter bzw. dem Konver ter der zu vermessenden Konversionsleuchte vorbereitet. Die Messeinrichtung ist, mit anderen Worten, zum Messen zumindest einer Eigenschaft eines bzw. des zugeordneten Konverters bzw. des Konverters der zu vermessenden Kon versionsleuchte vorbereitet.

Der Verlagerer kann zum antreibenden und/oder festlegen- den Einstellen vorbereitet sein. Der Verlagerer kann zum wiederholten und/oder serienartigen und/oder regelmäßigen und/oder musteraufnehmenden (iSv. Muster einzustellender Abstände) und/oder Algorithmus-gesteuerten (iSv. Algo rithmus zum nach zumindest einem Parameter optimierten Vorgang des Einstellens) und/oder gesteuerten und/oder rückmeldungs-gesteuerten Einstellen vorbereitet sein. Bei einer bekannten Strahlungsquelle soll eine von dem Konverter abgebbare Konversionsstrahlung als eine Eigen schaft des Konverters gelten. Zu den Eigenschaften des Konverters gehören auch eine Überrolltemperatur, eine Ab sorptionsrate, eine Transmissionsrate bzw. Reflexionsrate und dergleichen.

Weiterbildend kann vorgesehen sein, dass der Versorger zum stufenlosen und/oder abgestuften Versorgen vorberei tet ist, sodass ein Zusammenhang zwischen Energieversor gung und messbarer Eigenschaft vermessbar ist. Weiterbil dend kann vorgesehen sein, dass der Verlagerer zum stu fenlosen und/oder abgestuften Verlagern vorbereitet ist, sodass ein Zusammenhang zwischen Abstand und messbarer Eigenschaft vermessbar ist.

Wenn die Messeinrichtung zum Messen zumindest einer Tem peratur, wie einer Oberflächentemperatur oder einer Ober flächentemperaturverteilung, vorbereitet ist, kann eine Überrolltemperatur bestimmt werden, und kann in der Folge ein die Überrolltemperatur vermeidender Abstand einge stellt werden. Je präziser bzw. auflösender die Tempera tur des Konverters gemessen wird, umso präziser kann die Überrolltemperatur bestimmt werden.

Der Verlagerer ist weiterbildend dazu vorbereitet, bei spielsweise den Abstand zwischen einer Strahlungsquelle und einem Konverter mit einer Schrittweite von höchstens 100 qm, bevorzugt höchstens 50 qm, bevorzugter höchstens 10 qm, noch bevorzugter höchstens 5 qm und am bevorzug testen höchstens 1 qm einzustellen. Schon kleinste Varia tionen beim Abstand zwischen der Strahlungsquelle und dem Konverter können verhältnismäßig große Änderungen bei der Konvertertemperatur und damit der Effizienz des Konver ters zur Folge haben. Beispielsweise kann ein Schritt von nur 5pm eine Effizienzänderung von bis zu 10% bewirken.

Wenn die Vorrichtung dazu vorbereitet ist, ein Ergebnis eines Messens der zumindest einen Eigenschaft in einem Speicher der Konversionsleuchte zu speichern, kann eine Einstellung reproduziert werden. Auch wenn die Vorrich tung dazu vorbereitet ist, ein Ergebnis eines Messens der zumindest einen Eigenschaft in einem mit der Konversions leuchte kommunizierend verbindbaren Speicher, wie einem Fahrzeugzentralspeicher, einem Lichtanlagenzentralspei cher, einem Scheinwerferspeicher und/oder dergleichen zu speichern, kann eine Einstellung reproduziert werden. Beispielsweise kann ein werksseitiges einmaliges Vermes sen mit einem wiederholten Einstellen im Betrieb kombi niert werden, sodass beispielsweise ein Aufwand zum Ver messen nur einmalig anfällt. Die Vorrichtung kann dazu vorbereitet sein einen Wert, zumindest einen Wert, einen Parametersatz, wie die Koeffizienten eines eine Umge bungstemperatur und/oder eine Betriebsdauer und/oder eine Lebensbetriebsdauer einbeziehenden Polynoms, eine Tabel le, wie eine Look-Up-Table, und/oder dergleichen zu spei chern bzw. in einem Speicher abrufbar zu hinterlegen. Ei ne solche Tabelle kann beispielsweise in einer Dimension eine Umgebungstemperatur oder einen Treiberstrom oder dergleichen und in der anderen Dimension einen einzustel lenden Abstand enthalten. Eine Tabelle kann auch mehr als zwei Dimensionen enthalten.

Die Vorrichtung kann einen Temperierer enthalten, der ei ne Umgebungstemperatur um die Konversionsleuchte herum einstellt bzw. vorgibt. Somit kann das Verhalten der Kon- versionsleuchte bei verschiedene Temperaturen, wie von - 40°C bis +125°C vermessen werden. Die Vorrichtung kann einen Strömungserzeuger enthalten, um einen kühlenden Luftstrom für einen passiven Kühlkörper oder dergleichen zu simulieren. Solche Vorrichtungs-Elemente können bei verschiedenen Intervallen betrieben werden, und als Di mension einer Ergebnistabelle Eingang in ein Vermessungs ergebnis finden.

Im Übrigen wird auf die Vorbeschreibung bezüglich des Scheinwerfers und des Steuerungsverfahrens verwiesen.

Die Aufgabe wird auch gelöst durch ein Verfahren zum Ver messen einer Konversionsleuchte, die zumindest eine Strahlungsquelle und einen dazu separaten Konverter zum Konvertieren einer von der Strahlungsquelle abgegebenen Primärstrahlung in eine Konversionsstrahlung umfasst, aufweisend die Schritte: Versorgen der Strahlungsquelle mit Energie, Einstellen eines Abstands zwischen der Strahlungsquelle und dem Konverter, und Messen zumindest einer Eigenschaft des Konverters. Mittels des Verfahrens können dieselben Vorteile wie mit der Vorrichtung zum Vermessen einer Konversionsleuchte erreicht werden, es wird nämlich eine Möglichkeit zum Anforderungs-gemäßen Einstellen gegeben.

Die Aufgabe der Erfindung wird unter Erzielen der vorge nannten Vorteile auch gelöst durch ein Verfahren zum Ver messen einer Konversionsleuchte, die zumindest eine Strahlungsquelle und einen dazu separaten Konverter zum Konvertieren einer von der Strahlungsquelle abgegebenen Primärstrahlung in eine Konversionsstrahlung umfasst, aufweisend die Schritte: Einstellen eines Abstands zwi- sehen der Strahlungsquelle und dem Konverter, Versorgen der Strahlungsquelle mit Energie, und Messen zumindest einer Eigenschaft des Konverters.

Mit anderen Worten: Insofern ein Verfahren eine Lehre ei ner zeitlichen Abfolge einzelner Verfahrensschritte ist, können die Schritte des Versorgens und des Verlagerns in beliebiger Reihenfolge und/oder zumindest teilweise gleichzeitig erfolgend vorgesehen werden.

Wenn bei dem Messen zumindest eine Temperatur, wie eine Oberflächentemperatur oder eine Oberflächentemperaturver teilung, des Konverters gemessen wird, kann eine Über rolltemperatur bestimmt werden, und kann in der Folge ein die Überrolltemperatur vermeidender Abstand eingestellt werden .

Vorzugsweise wird bei dem Einstellen der Abstand zwischen der Strahlungsquelle und dem Konverter mit einer Schritt weite von höchstens 100 qm, bevorzugt höchstens 50 qm, bevorzugter höchstens 10 qm, noch bevorzugter höchstens 5 qm und am bevorzugtesten höchstens 1 qm eingestellt. Auf diese Weise kann eine hohe Präzision beim Anforderungs gemäßen Auslegen erreicht werden.

Wenn das Verfahren ein Speichern eines Ergebnisses des Messens der zumindest einen Eigenschaft in einem Speicher der Konversionsleuchte aufweist, kann eine Einstellung reproduziert werden.

Mit anderen Worten, es wird auch ein Justageverfahren vorgeschlagen, um einmalig einen idealen Abstand bzw. ei nen Anforderungs-gemäß ausgelegten Abstand zwischen einer Strahlungsquelle und einem Konverter zu bestimmen. So kann die Leistung bzw. Effizienz für eine jeweilige An wendung angepasst bzw. optimiert werden.

Im Übrigen wird auf die Vorbeschreibung verwiesen, welche entsprechend auf das Verfahren zum Vermessen einer Kon versionsleuchte anwendbar bzw. übertragbar ist.

Im Folgenden soll die Erfindung anhand einer Ausführungs form näher erläutert werden. Die Figuren zeigen:

Fig 1 schematisch geschnitten eine Vermessungsvorrich tung mit einer Strahlungsquelle und einem Konver ter,

Fig. 2 beispielhaft eine Tabelle mit gemessenen Leucht dichten bei verschiedenen Abständen und Stromstär ken,

Fig 3 beispielhaft eine Tabelle mit gemessenen Licht strömen bei verschiedenen Abständen und Stromstär ken,

Fig. 4 beispielhaft eine andere Tabelle mit gemessenen

Leuchtdichten bei verschiedenen Abständen und Stromstärken, und Fig.5 schematisch mit geschnittenen und blockschaltbild- lichen Symbolen einen Scheinwerfer.

Die Figuren sind lediglich schematischer Natur und dienen nur dem Verständnis der Erfindung. Gleiche Elemente sind über die Figuren und Ausführungsformen hinweg mit densel- ben Merkmalen versehen. Auf eine erneute Beschreibung gleicher Merkmale wird größtenteils verzichtet. Die Fig. 1 zeigt eine Vorrichtung 1 zum Vermessen einer Konversionsleuchte 2 gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung. Die Konversionsleuchte 2 nach dem LARP- Prinzip bzw. vorliegend bevorzugt in der Bauform Mikro- LARP bzw. pLARP umfasst eine Strahlungsquelle 4 und einen Konverter 6. Die Strahlungsquelle 4 ist dabei an einem Versorger 8 der Vorrichtung 1 festgelegt, und der Konver ter 6 ist an einem Verlagerer 10 der Vorrichtung 1 fest gelegt. Der Verlagerer 10 ist in diesem Fall entlang ei ner die Strahlungsquelle 4 und den Konverter 6 verbinden den optischen Achse 12 verlagerbar.

Die Strahlungsquelle 4 ist hier ein als Laserchip bezei- chenbares Halbleiterbauteil. Sie ist an einen primären Kühlkörper 14 montiert, und zwar bevorzugt in einer Be- triebs-ähnlichen bzw. Betriebs-realistischen Weise, mit anderen Worten, die Vorrichtung 1 simuliert vorzugsweise bezüglich der Montage, der Wärmeleitfähigkeit und/oder der Wärmekapazität einen Scheinwerferbetrieb. Vorliegend ist der primäre Kühlkörper 14 an einen optionalen sekun dären Kühlkörper 16 montiert, welcher ein Teil einer op tionalen aktiven Temperaturregelung ist. Auf diese Weise kann während des Betriebs - in der Vorrichtung 1 wie auch im Betrieb in einem Scheinwerfer - eine Temperaturrege lung bzw. Temperierung der Strahlungsquelle 4 erfolgen, um für einen effizienten Betrieb der Strahlungsquelle 4 eine möglichst niedrige Betriebstemperatur der Strah lungsquelle 4 zu erreichen bzw. die Strahlungsquelle auf einer definierten Betriebstemperatur, beispielsweise 80°C, zu halten.

Der Konverter 6 ist hier durch einen Halter 18 gehalten, der eine Betriebs-realistische thermische Anbindung an den Konverter 6 sowie ein ein Betriebs-realistisches thermisches Verhalten, wie eine Wärmeleitfähigkeit, eine Wärmekapazität und/oder eine Wärmeabführleistung, auf weist. Der Halter 18 ist ein Teil des Verlagerers 10, und er ist derart konfiguriert, dass er entlang der optischen Achse 12 verlagerbar ist. Genauer gesagt, der Halter 18 ist dazu konfiguriert, den Konverter 6 entlang der opti schen Achse 12 linear zu definieren und reproduzierbar zu bewegen. Der Verlagerer 10 mit dem Halter 18 und der Ver sorger 8 mit den Kühlkörpern 14, 16 sind derart gestal tet, dass der Konverter 6 möglichst bis an die Strah lungsquelle 4 hin verlagerbar ist, zumindest jedoch ein sehr kleiner Abstand zwischen diesen realisierbar ist. Der Abstand wird wie in der Fig. 1 im Folgenden mit d be zeichnet .

Abgabeseitig des Konverters 6 ist eine Messeinrichtung 20 angeordnet. Diese ist dazu angeordnet und konfiguriert, eine Farbe, einen Anregungsstrahlungsanteil, einen Kon versionsstrahlungsanteil, eine Leuchtdichte, einen Licht strom, ein Leuchtflächendurchmesser und eine Oberflächen temperaturverteilung des Konverters 6 zu erfassen, wobei in einer kostensparenden Variante beispielsweise nur eine der genannten Größen gemessen wird. Die genannten Größen sind bzw. zeigen Eigenschaften des betriebenen Konverters 6. Die Messeinrichtung 20 kann auf der optischen Achse 12 oder - wie vorliegend - neben der optischen Achse 12 an geordnet sein

Ein Verfahren zum Vermessen der Konversionsleuchte 2 sieht beispielsweise vor, dass zunächst der kleinstmögli- che Abstand d eingestellt wird. Unter Beibehalten dieser Position wird ein der Strahlungsquelle 4 zugeführter Treiberstrom I in Intervallen schrittweise erhöht. Gleichzeitig wird der primäre Kühlkörper 14 und/oder der Halter 18 auf einer konstanten Temperatur gehalten, wie beispielsweise 80°C. Bei jeder eingestellten Stromstärke I werden die Größen Farbe, Anregungsstrahlungsanteil, Konversionsstrahlungsanteil, Leuchtdichte, Lichtstrom und Oberflächentemperaturverteilung des Konverters 6 gemes sen. Dabei kann ein Folgeergebnis eine obere Grenze des Treiberstroms I sein, die sich aus der maximalen zulässi gen Stromstärke I der Strahlungsquelle 4 oder einem Über rollverhalten des Konverters 6 ergibt, je nachdem, wel cher Wert zuerst erreicht wird. Diese Messserie wird nun für verschiedene Abstände d wiederholt, wobei der Abstand d in Intervallen schrittweise erhöht bzw. geändert wird. Für jeden Abstand d wird als Folgeergebnis die obere Grenze des Treiberstroms neu bestimmt.

Ein weiteres Folgeergebnis kann eine obere Grenze des Ab stands d sein, beispielsweise wenn dem Konverter 4 eine Apertur (nicht dargestellt) nachgeschaltet ist, und sich aus den Messergebnissen ergibt, dass ein Leuchtfleck (nicht dargestellt) die Apertur erreicht.

Ein weiteres Folgeergebnis kann eine obere Grenze des Ab stands d sein, bei welcher/m festgestellt wird, dass der Lichtstrom und/oder die Leuchtdichte abnimmt.

Im Ergebnis erhält die Vorrichtung 1 nach dieser Messrei he für jeden der gemessenen Werte eine Tabelle bzw. Mat rix, wobei die eingestellten Größen Treiberstrom I in Am pere [A] und Abstand d in Millimeter [mm] die Spalten und Zeilen ergeben, und die jeweilige gemessene Größe der Zelle entspricht. Solche Tabellen sind beiliegend in den Fign. 2 bis 4 dargestellt und werden detailliert vorge stellt .

Die Fig. 2 zeigt beispielhaft gemessene Leuchtdichtewer te. Diese können beispielsweise einem Mittelwert entspre chen, welcher in einer Fläche mit einem Radius von 50pm um ein maximales Pixel herum aufnehmbar ist. Die Leucht dichte Lu wird beispielsweise in Candela/Fläche [cd/mm 2 ] gespeichert. Der maximale zulässige Laserdioden- Betriebsstrom beträgt hier 2,7 A. In der Fig. 2 ist bei den Stromstärken 2,2A, 2,5A und 2,7A bei Abständen d kleiner 0,2 mm ein thermisches Quenchen bzw. Überrollen erkennbar .

Die Fig. 3 zeigt beispielhaft gemessene Lichtstromwerte . Diese können ebenfalls beispielsweise einem Mittelwert entsprechen, welcher in einer Fläche mit einem Radius von 50pm um ein maximales Pixel herum aufnehmbar ist. Der Lichtstrom Lm wird beispielsweise in Candela*Raumwinkel [lm]=[cd*sr] gespeichert. In der Fig. 3 ist kein Überrol len erkennbar.

Die Fig. 4 zeigt wieder beispielhaft gemessene Leucht dichtewerte. In der Fig. 4 ist bei einer Stromstärke von 1,8 A ein thermisches Quenchen bei einem Abstand d klei ner als 0,3 mm erkennbar, bei einer Stromstärke von 2,0 A ein thermisches Quenchen bei einem Abstand d kleiner als 0,5 mm, bei einer Stromstärke von 2,2 A ein thermisches Quenchen bei einem Abstand d kleiner als 0,7 mm, bei ei ner Stromstärke von 2,5 A ein thermisches Quenchen bei einem Abstand d kleiner als 0,6 mm und bei einer Strom stärke von 2,7 A ein thermisches Quenchen bei einem Ab stand d kleiner als 0,7 mm, erkennbar an den betragsmäßig abnehmenden Messwerten. Im Übrigen wird auf die Beschrei bung zur Fig. 2 verwiesen.

Die gemessenen oder andere Tabellen können in einem Spei cher (wie einem Speicher 38 eines Scheinwerfers 44, s.u.) gespeichert werden.

Ein in der Fig. 5 dargestellter Scheinwerfer 44 enthält die Konversionsleuchte 2, welche zuvor aus der Vorrich tung 1 entfernt wurde. Zusätzlich zu der Strahlungsquelle 4 , dem primären Kühlkörper 14 und der Konverter 6 ent hält der Scheinwerfen einen Verlagerer 22, welcher dem Verlagerer 10 möglichst ähnlich ist, und einen Halter 24 und einen Antrieb 26 umfasst. Die Strahlungsquelle 4 wird über eine Schaltung 28 mit Strom versorgt. Die Schaltung 28 und der Antrieb 26 sind mit einer Steuerung 30 verbun den. Die Steuerung 30 ist weiters mit einem Umgebungstem peratursensor 32, einem Primärkühlkörpertemperierer 34, einer der Messeinrichtung 20 ähnlichen Messeinrichtung 36, einem Speicher 38 und einer Schnittstelle 40, die mit einer Gegenschnittstelle 42 verbindbar ist, verbunden. Die genannten Einheiten ermöglichen eine Regelung der Größen Treiberstrom I und Abstand d zum Erreichen eines Anforderungs-gemäßen Betriebs des Scheinwerfers.

Die Schnittstelle 40 ermöglich beispielsweise eine Kommu nikation mit einer elektronischen Steuerungseinheit (ECU; electronic control unit) , wie einer Body Control Unit (BCU) und/oder zumindest einem optischen Sensor. Der op tische Sensor ist beispielsweise aus folgenden Typen von Sensoren ausgewählt, wobei auch eine Kombination möglich ist: Kamera, Light Detection and Ranging (LiDAR) Sensor, Radio Detection and Ranging (Radar) Sensor, Infrarot (IR) Sensor, Ultraviolett (UV) Sensor.

BEZUGSZEICHENLISTE

Vorrichtung 1

Konversionsleuchte 2 Strahlungsquelle 4

Konverter 6

Versorger 8

Verlagerer 10 optische Achse 12 primärer Kühlkörper 14 sekundärer Kühlkörper 16

Halter 18

Messeinrichtung 20

Verlagerer 22 Halter 24

Antrieb 26

Schaltung 28

Steuerung 30

Umgebungstemperatursensor 32 Primärkühlkörpertemperierer 34 Messeinrichtung 36

Speicher 38

Schnittstelle 40

Gegenschnittstelle 42 Scheinwerfer 44

Abstand d

Treiberstrom I

Leuchtdichte Lu

Lichtstrom Lm