Holzer, Stefan (Bleiche 12 Giengen, D-89537, DE)
Hirath, Jürgen (Osterholzer Str. 162 Heidenheim, D-89522, DE)
Holzer, Stefan (Bleiche 12 Giengen, D-89537, DE)
BSH BOSCH UND SIEMENS HAUSGERÄTE GMBH (Zentralabteilung Patente/Lizenzen Hochstr. 17 München, D-81669, DE)
| 1. | Wärmeisolierende Wandung mit einem weitestgehend vakuumdichten Au ßenmantel und einer dazu beabstandeten, zumindest weitestgehend vaku umdichten Innenverkleidung, wobei die Innenverkleidung und der Außen mantel miteinander durch ein zumindest annähernd im Querschnitt u förmig geformtes Verbindungsprofil mit einer membranartig ausgebildeten Basis vakuumdicht verbunden sind, welches zusammen mit dem Außenmantel und der Innenverkleidung einen mit Wärmeisolationsmaterial verfüllten Zwischenraum umschließt, dadurch gekennzeichnet, daß das uförmig ausgebildete Verbindungsprofil (18) mit seinen Schenkeln (19) den Außenmantel (13,17) und die Innenverkleidung (12,16) übergreift und daß die Schenkel (19) vakuumdicht an der Innenverkleidung (12,16) und dem Außenmantel (13,17) festgesetzt sind. |
| 2. | Wärmeisolierende Wandung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Innenverkleidung (12,16) und dem Außenmantel (13,17) wärmeisolationsseitig zumindest annähernd über die Länge und die Höhe der Schenkel (19) des uförmigen Verbindungsprofils (18) ein Hinterlegelement (24) vorgesehen ist. |
| 3. | Wärmeisolierende Wandung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Hinterlegelement (24) aus einem Edelstahistreifen oder einem Aluminiumstreifen mit einer zumindest die Materialstärke des Außenmantels (13,17) bzw. der Innenverkleidung (12,16) aufweisenden Materialstärke besteht. |
| 4. | Wärmeisolierende Wandung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn zeichnet, daß das uförmige Verbindungsprofil (19) zur Verbindung des Außenmantels (13,17) und der Innenverkleidung (12,16) aus mehreren Längsabschnitten (21) zusammengesetzt ist, deren Stoßstellen bildende Enden (22) zumindest weitestgehend vakuumdicht miteinander verbunden sind. |
| 5. | Wärmeisolierende Wandung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß an den Stoßstellen ein uförmig ausgebildetes, zumindest die Stoßstellen überbrückendes Stützelement (23) vorgesehen ist, auf welchen die Enden der Längsabschnitte (21) des Verbindungsprofils (18) aufliegen und vakuumdicht miteinander verbunden sind. |
| 6. | Wärmeisolierende Wandung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das uförmige Stützelement (23) mit seinen Schenkeln wärmeisolationsseitig an der Innenverkleidung (12,16) und dem Außenmantel (13,17) festgesetzt ist. |
| 7. | Wärmeisolierende Wandung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das uförmige Verbindungsprofil (18) von einem u förmigen Abdeckprofil (25) abgedeckt ist, welches mit seinen Schenkeln (26) die Schenkel (19) des Verbindungsprofils (18) übergreift und an diesem gehaltert ist. |
| 8. | Wärmeisolierende Wandung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Abdeckprofil (25) zu seiner Halterung Haltemittel aufweist, welche das Abdeckprofil (25) mit seiner Basis unter Bildung eines Aufnahmerahmens (29) im Abstand zur Basis (20) des Verbindungprofils (18) zu haltern vermögen. |
| 9. | Wärmeisolierende Wandung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltemittel am Abdeckprofil (25) als an der Innenseite seiner Schenkel (26) im Abstand der Höhe des Verbindungsprofiles (18) angeordneten Halteleisten (27) ausgebildet sind. |
| 10. | Wärmeisolierende Wandung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufnahmerahmen (29) zur Einbringung einer am Abdeckprofil (25) gehalterten leitungsartigen Heizung (30) dient. |
| 11. | Wärmeisolierende Wandung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenverkleidung (12,16), der Außenmantel (13, 17) und das Verbindungsprofil (18) aus Edelstahl oder aluminiumkaschierten Kunststoff gebildet sind. |
| 12. | Wärmeisolierende Wandung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Wärmeisolationsmaterial aus offenzelligem Polymerschaum gebildet ist, welcher auf eine oberhalb seiner Glastemperatur liegenden Temperatur erwärmt und bei dieser Temperatur unter Druck verdichtet ist. |
| 13. | Kältegerät mit einem wärmeisolierenden Gehäuse und wenigstens einer wärmeisolierend ausgebildeten Tür, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (10) und die Tür (25) nach einem der Ansprüche 1 bis 12 ausgebildet sind. |
| 14. | Haushaltsherd mit einer einen Backraum umgebenden, wärmeisolierend ausgeführten Herdmuffel, dadurch gekennzeichnet, daß die Herdmuffel nach einem der Ansprüche 1 bis 12 ausgebildet ist. |
| 15. | Wasserführendes Haushaltsgerät, wie Waschmaschine, Geschirrspüler oder dergleichen, mit einem wärmeisolierend ausgeführten Gehäuse, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse nach einem der Ansprüche 1 bis 12 ausgebildet ist. |
Aus der DE OS 197 45 861 A1 ist eine auf Vakuumisolationstechnik basierende wärmeisolierende Wandung zur Anwendung bei einem Kältegerätegehäuse, einer Kältegerätetür oder einer bei einem Haushaltsherd verwendeten Offenmuffel bekannt.
Die aus dieser Druckschrift bekannte vakuumisolierte Wandung besitzt zwei beispielsweise aus Edelstahl angefertigte Hüllwände, welche miteinander durch ein an ihren freien Rändern angeordnetes, im Querschnitt u-förmig ausgebildetes Verbindungsprofil vakuumdicht miteinander verbunden sind. Zur vakuumdichten Verbindung sind die Schenkel des U-Profils mit den freien Enden der Hüllwände, parallel zu diesen, beispielsweise durch ein Strahtschweißverfahren verschweißt. Zur Ausführung des Schweißvorganges, insbesondere zum schweißgerechten Verspannen der miteinander zu verschweißenden Bauteile sind Spann-und Ab- stützwerkzeuge erforderlich. Die letzteren sind bei der Ausführung des Schweißvorganges zwischen die Schenkel des u-förmigen Verbindungsprofiles einzu- bringen, um einerseits die Verspannkräfte der zu verschweißenden Bauteile abzufangen und andererseits einer zu starken Deformierung der Bauteile an ihrer Verbindungsstelle vorzubeugen. Durch diese Maßnahmen ist zwar eine prozeßsichere, einwandfreie Fertigung der eingangs genannten wärmeisolierender Gehäuse und Türen gewährleistet, jedoch sind diese Maßnahmen fertigungsaufwendig und somit kostenträchtig. Außerdem ist bei dieser Art der Anbringung des u-förmigen Verbindungsprofiles zur Vermeidung unnötiger Wärme-bzw. Kälteverluste der Raum
zwischen den Schenkeln des Verbindungsprofiles mit Wärmeisolationsmaterial zu verfüllen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine wärmeisolierende Wandung gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1 mit einfachen konstruktiven Maßnahmen zu verbessern.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelost, daß das u-förmig ausgebildete Verbindungsprofil mit seinen Schenkeln den Außenmantel und die Innenverkleidung übergreift und daß die Schenkel vakuumdicht an der Innenverkleidung und dem Außenmantel festgesetzt sind.
Durch die erfindungsgemäße Befestigung des Verbindungsprofiles derart, daß dessen Schenkel mit Ihrer Innenseite im Befestigungszustand des Profiles an den Außenseiten des Außenmantels bzw. der Innenverkleidung anliegen und an diesen Seiten beispielsweise durch Verschweißen oder Verkleben vakuumdicht festgesetzt sind, ist ein Zwischenraum, wie er bei der herkömmlichen Anbringung des u-förmigen Verbindungsprofiles entsteht und zur Vermeidung von Wärmeisolationsverlusten mit Wärmeiso ! ationsmateriat zu verfüllen ist, vermieden. Darüber hinaus ist eine mögliche Verletzungsgefahr, hervorgerufen durch die beim Herstellprozeß des Außenmantels bzw. der Innenverkleidung an deren Rändern erzeugten scharfen Kanten für das Fertigungspersonal bei der Handhabung der warmeisolierenden Wandung während ihres Fertigungsdurchlaufes aufgrund der kappenähnlichen Abdeckung der scharfkantigen freien Ränder der Innenverkleidung bzw. des Außenmantels durch das u-förmige Verbindungsprofil beseitigt. Durch die Verwendung eines erhöht druckfesten offenzelligen Wärmeisolationsmaterials, wie beispielsweise einem zur Erhöhung seiner Druckfestigkeit bei erhöhter, über der Glastemperatur liegenden Temperatur ge- preßten offenzelligen Polymerschaum, wie z. B. Polystyrolschaum, unter der Herstellerbezeichnung DOW INSTILL, erübrigen sich zudem Werkzeuge zur Abstützung der beim schweißgerechten Verspannen des Außenmantels bzw. der Innenverkleidung mit den Schenkeln des u-förmigen Verbindungsprofils entstehenden Spannkräfte. Das über die freien Enden des Außenmantels und der Innenverkleidung gestülpte u-förmige Verbindungsprofil ermöglicht im Vergleich zum Stand der Technik eine optimierte Nutzung der wärmeisolierenden Wandungen, da diese auch an der
Verbindungsstelle ihrer äußeren Hüllwände nunmehr vollwertiges Wärmeisolations- vermögen besitzen.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung ist vorgesehen, daß an der Innenverkleidung und dem Außenmantel wärmeisolationsseitig zumindest annähernd über die Lange und Höhe der Schenkel des u-förmigen Verbindungsprofil im Hinterlegteil vorgesehen ist.
Durch die Verwendung eines Hinterlegteils ist sichergestellt, daß die beim Verschweiß- vorgang der Schenkel des u-förmigen Verbindungsprofiles mit dem Außenmantel bzw. der Innenverkleidung entstehende Wärme von dem als Stützkörper zwischen dem Au- ßenmantel und der Innenverkleidung eingebrachten offenzelligen Wärmeisolationsmaterial zumindest weitestgehend abgeschirmt ist, wodurch sich die Prozeßführung des Verschweißvorganges, nämlich das beim vakuumdichten Verbinden des Verbindungsprofiles mit dem Außenmantel bzw. der Innenverkleidung uneriäßtiche Durchschweißen deutlich erleichtert.
Als besonders günstig im Hinblick auf die Wärmeabschirmung einerseits und die Ausführung des Schweißprozesses andererseits hat sich ein Hinterlegteil zur Abschirmung der beim Verschweißvorgang auftretenden Schweißwärme von dem als Stützkörper zwischen dem Außenmantel und der Innenverkleidung eingebrachten offenzelligen Wärmeisolationsmaterial gezeigt, wenn nach einer nächsten vorteilhaften Ausgestaltung des Gegenstandes der Erfindung vorgesehen ist, daß das Hinterlegelement aus einem Edelstahistreifen oder einem Aluminiumstreifen mit einer zumindest die Materialstärke des Außenmantels bzw. der Innenverkleidung aufweisenden Materialstärke besteht. Bei Materialstärken in der Größenordnung von 1 mm haben sich bereits gute Wärmeabschirmergebnisse gezeigt.
Entsprechend einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung ist vorgesehen, daß das u-förmige Verbindungsprofil zur Verbindung des Außenmantels und der Innenverkleidung aus mehreren Längsabschnitten zusammengesetzt ist, deren Stoßstellen bildende Enden zumindest weitestgehend vakuumdicht miteinander verbunden sind.
Durch die Möglichkeit das Verbindungsprofil abschnittsweise entlang der zu verbindenden Ränder zwischen der Innenverkleidung und dem Außenmantel vakuumdicht befestigen zu können, vereinfacht sich die Herstellung der vakuumdichten Verbindung, z. B. hergestellt durch Verkleben oder Verschweißen, erheblich, wodurch die Fertigungskosten für die wärmeisolierende Wandung deutlich gesenkt sind.
Besonders prozeßsicher vakuumdicht miteinander verbindbar sind die entlang der zu verbindenden Ränder des Außenmantels und der Innenverkleidung ineinander gefügten Enddabschnitte der einzelnen Längsabschnitte, wenn nach einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung vorgesehen ist, daß an den Stoßstellen ein u-förmig ausgebildetes, zumindest die Stoßstellen überbrückendes Stützelement vorgesehen ist, auf welchem die Enden der u-förmigen Verbindungsteile aufliegen und vakuumdicht miteinander verbunden sind. Die als Auflager für die membranartig ausgebildete Basis der Verbindungsprofile dienenden Stützelemente erleichtern zugleich das vakuumdichte Verbinden der Enden der Längsabschnitte an den Stoßstellen.
Besonders einfach und prozeßsicher festsetzbar sind die u-förmigen Stützelemente am Außenmantel einerseits und der Innenverkleidung andererseits, wenn nach einer nächsten bevorzugten Ausgestaltung des Gegenstandes der Erfindung vorgesehen ist, daß das u-förmige Stützelement mit seinen Schenkeln wärmeisolationsseitig an der Innenverkleidung und dem Außenmantel festgesetzt ist.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung ist vorgesehen, daß das u-förmige Verbindungsprofil von einem u-förmigen Abdeckprofil abgedeckt ist, welches mit seinen Schenkeln die Schenkel des Verbindungsprofiies übergreift und an diesem gehaltert ist. Durch die u-förmige Ausbildung des Abdeckprofiles ist das Verbindungsprofil sowohl an seinen am Außenmantel bzw. an der Innenverkleidung vakuumdicht, beispielsweise durch Verschweißen oder Verkleben festgesetzten Schenkeln als auch an seiner stoßempfindlichen membranartigen Basis geschützt.
Entsprechend einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung ist vorgesehen, daß das Abdeckprofil zu seiner Halterung Haltemittel aufweist, welche das Abdeckprofil mit seiner Basis unter Bildung eines Aufnahmeraums im Abstand zur Basis des Verbindungsprofils zu haltern vermögen.
Durch die Schaffung eines Zwischenraums zwischen der stoßempfindlichen Basis des Verbindungsprofils und der Basis des Abdeckprofiles ist erstere auch bei einer relativ hohen Stoßbelastung des Abdeckprofils geschützt. Zudem ermöglicht der Zwischenraum auf platzsparende und ästhetische Weise die An-und Unterbringung von weiteren Funktionsteilen, beispielsweise eines Ankers für eine bei einer Kältegerätetür zur Anwendung kommende Magnetdichtung oder einer Heizleitung zur Vermeidung einer Betauung des Kältegerätegehäuses im Bereich seiner Zugangsöffnung.
Besonders positionsgenau im Hinblick auf die Bildung des Aufnahmeraumes gehalten ist das Abdeckprofil, wenn nach einer nächsten vorteilhaften Ausgestaltung des Gegenstandes der Erfindung vorgesehen ist, daß die Haltemittel am Abdeckprofil als an der Innenseite seiner Schenkel im Abstand der Höhe des Verbindungsprofils angeordnete Halteleisten ausgebildet sind.
Besonders unauffällig und besonders günstig hinsichtlich der Wärmeeinieitung zur Verhinderung der Betauung eines Kältegerätegehäuses an seiner Zugangsöffnung angeordnet ist eine leitungsartige Heizung, wenn nach einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung vorgesehen ist, daß der Aufnahmeraum zur Einbringung einer am Abdeckprofil gehalterten leitungsartigen Heizung dient.
Besonders robust und beständig im Hinblick auf die Aufrechterhaltung des zwischen dem Außenmantel und der Innenverkleidung erzeugten Vakuums ist eine wärmeisotierende Wandung ausgebildet, wenn nach einer nächsten bevorzugten Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung vorgesehen ist, daß die Innenverkleidung, der Außenmantel und das Verbindungsprofil aus dünnwandigem Edelstahl oder aluminiumkaschiertem Kunststoff gebildet sind.
Besonders günstig hinsichtlich seines Wärmeisolationsvermögens im Verhältnis zu dem dafür erforderlichen isolierenden Wandstärken ausgebildet ist ein Kältegerät mit einem wärmeisolierenden Gehäuse und wenigstens einer wärmeisolierenden Tür, wenn nach einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung vorgesehen ist, daß das Gehäuse und die Tür nach einem der Ansprüche 1 bis 11 ausgebildet sind.
Ebenso besonders günstig hinsichtlich seines Wärmeisolationsvermögens im Hinblick auf die dafür in Ansatz zu bringende Stärke der wärmeisolierenden Wandungen ausgebildet ist ein Haushaltsherd mit einer einen Backraum umgebenden wärmeisolierend ausgeführten Ofenmuffel, wenn nach einer alternativen Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung vorgesehen ist, daß die Ofenmuffel nach einem der Ansprüche 1 bis 11 ausgebildet ist.
Die Erfindung ist in der nachfolgenden Beschreibung anhand eines in der beigefügten Zeichnung vereinfacht dargestellten Kältegerätegehäuses erläutert.
Es zeigen : Fig. 1 in vereinfachter schematischer Darstellung ein warmeisolierendes Ge- häuse wie einen Haushaltskühlschrank mit einem Außenmantel, einer dazu beabstandeten Innenverkleidung und einem deren freien Ränder vakuumdicht miteinander verbindenden, von einem Abdeckprofil abgedeckten Verbindungsprofil, in Schnittdarstellung von der Seite, Fig. 2 ausschnittsweise das Gehäuse gemäß Fig. 1 in Schnittdarstellung gemäß der Schnittlinie ll-ll, in Schrägansicht von vorne Fig. 3 ausschnittsweise das Gehäuse ohne Abdeckprofil im Bereich seines Verbindungsprofils, im raumbildlicher Schnittdarstellung von vorne und Fig. 4 das aus einzelnen Längsabschnitten zusammengefügte und an der Fügestelle von einem Stützelement abgestützte Verbindungsprofil mit dem vakuumdicht daran festgesetzten Hüllwänden des
wärmeisolierenden Gehäuses, in raumbildlicher Schnittdarstellung von vorne.
Figur 1 ist ein für ein Haushaltskältegerät, wie einen Kühl-oder Gefrierschrank, geeignetes wärmeisolierendes Gehäuse 10 unter Anwendung von Vakuumisolationstechnik gezeigt, innerhalb welchem ein beispielsweise als Kuhl-oder Gefrierraum ausgebildeter Nutzraum 11 vorgesehen ist. Dieser ist von einer vakuumdichten, beispielsweise aus einem 0,4 mm starken Edelstahlblech oder korrosionsgeschützten Stahlblech geformten Innenverkleidung 12 ausgekleidet.
Beabstandet zur lnnenverkleidung 12 ist eine ebenso aus 0,4 mm starkem Edelstahlblech oder korrosionsgeschützten Stahlblech gebildeter vakuumdichter Außenmantel 13 vorgesehen, welcher zusammen mit der Innenverkleidung 12 die Hüllschichten des Gehäuses 10 bildet. Zwischen dem Außenmantel 13 und der Innenverkleidung 12 ist ein zur Abstützung der Innenverkleidung 12 bzw. des Au- ßenmantels 13 in evakuiertem Zustand des Gehäuses 10 dienendes, evakuierbares Warmeisolationsmaterial 14 wie beispielsweise offenzelliger Polyurethanschaum oder offenzelliger Polystyrolschaum eingebracht. Derartiges Wärmeisolationsmaterial 14 dient auch als wärmeisolierende evakuierbare Füllung einer am Gehäuse 10 verschwenkbar angeschlagenen Tür 15, welche wie das Gehäuse 10 an seiner den Nutzraum 11 zugewandten Innenseite eine vakuumdichte Innenverkleidung 16 und einen dazu beabstandeten vakuumdichten Außenmantel 17 besitzt, welcher wie die Innenverkleidung 16 z. B. aus Edelstahlblech oder korrosionsgeschütztem Stahlblech mit einer Materialstärke von 0,4 mm zumindest weitestgehend spanlos geformt ist. Zur vakuumdichten Verbindung der Innenverkleidung 16 mit dem Außenmantel 17 bzw. der Innenverkleidung 12 mit dem Außenmantel 13 ist an deren freien Rändern umlaufend ein im Querschnitt u-förmig ausgebildetes Verbindungsprofil 18 vorgesehen, welches für die Tür 15 und das Gehäuse 10 identisch ausgebildet ist und welches zur Herstellung des Türkorpus zusammen mit der Innenverkleidung 16 und dem Außenmantel 17 und zur Herstellung des Gehäusekorpus mit der In- nenverkleidung 12 und dem Außenmantel 13 dient zusammen mit den Hüliwänden der Tür 15 bzw. den Hüllwänden des Gehäuses 10 umschließt das Verbindungsprofil 18 einen evakuierbaren Zwischenraum, welcher mit dem Wärmeisolationsmaterial 14 zur Abstützung der als Hüllwände dienenden Innenverkleidung 12 und des Außenmantels
13 bzw. zur Abstützung der Innenverkleidung 16 und des Außenmantels 17 im evakuierten Zustand des Gehäuses 10 bzw. der Tür 15 verfüllt ist.
Wie aus den Figuren 2 bis 4 hervorgeht, weist das im folgendem am Beispiel des Gehäuses 10 beschriebene Verbindungsprofil 18 zwei u-Profil-Schenkel 19 auf, welche miteinander durch eine membranartig ausgebildete dünnwandige Basis 20 verbunden sind, wobei die Basis 20 und die im wesentlichen die Materialstärke der Innenverkleidungen bzw. der Außenmäntel aufweisenden U-Profil-Schenkel 19 aus vakuumdichtem Material wie beispielsweise Edelstahl oder dergleichen gebildet sind.
Das Verbindungsprofil 18 übergreift mit seinen U-Profilschenkeln 19 die Innenverkleidung 16 und den Außenmantel 17 bzw. die Innenverkleidung 12 und den Außenmantel 13 derart, daß deren Außenseite mit der Innenseite der U-Profilschenkel 19 und die Basis 20 mit ihrer Innenseite mit den freien Enden der Innenverkleidung 12 bzw. 16 bzw. des Außenmantels 13 bzw. 17 zur Anlage kommt.
Wie insbesondere Figur 4 zeigt, ist das im Querschnitt u-förmig ausgebildete Verbin- dungsprofil 18 entlang der freien, vakuumdicht zu verbindenden Ränder zwischen der Innenverkleidung 12 und dem Außenmantel 13 bzw. der Innenverkleidung 16 und dem Außenmantel 17 in mehrere Längsteilabschnitte 21 unterteilt, wobei deren in einem gewissen Fügeabstand voneinander angeordneten Enden 22 sich auf einem im Querschnitt als U-Profil ausgebildeten Stützelement 23 abstützen. Dieses ist mit seinen Schenkeln an den einander zugewandten Innenseiten der Innenverkleidung 12 und des Außenmantels 13 bzw. der Innenverkleidung 16 und des Außenmantels 17 festgesetzt, wobei die Basis des u-förmigen Stützelements 23 an zumindest im wesentlichen höhengleich mit den freien Enden der lnnenverkleidung 12 bzw. 16 und des Außenmantels 13 bzw. 17 abschließt und als Auflagefläche für die membranartige Basis 20 der Teilabschnitte 21 dient. An die Stützelemente 23 schließen sich in etwa höhengleich zu dessen Schenkeln ausgebildete flachprofilige Hinterlegelemente 24 an, deren Materialstärke im wesentlichen die der Schenkel der Stützelemente 23 entspricht. Die aus schlecht wärmeleitendem Material, wie beispielsweise Edelstahl oder dergleichen, gefertigten Hinterlegelemente 24 dienen wie die Schenkel der ebenso aus Edelstahl gefertigten Stützelemente 23 zur weitestgehenden Abdämmung der beim vakuumdichten Verschweißen des aus mehreren Längsteilabschnitten 21 zusammengesetzten Verbindungsprofiles 18 an der lnnenverkleidung 12 und dem
Außenmantel 13 bzw. der innenverkleidung 16 und dem Außenmantel 17 mittels eines Strahtschweißverfahrens entstehenden Wärme vom Wärmeisolationsmaterial 14. Zur vakuumdichten Befestigung des Verbindungsprofiles 18 mit der Innenverkleidung 12 und dem Außenmantel 13 bzw. der Innenverkleidung 16 sind einerseits entlang der U- Profilschenkel 19 verlaufende Schweißnähte S1 vorgesehen, deren Schweißtiefe sich bis zu den Hinterlegelementen 24 bzw. im Bereich der Stützelemente 23 bis in deren Schenkeln hin erstreckt. Im Bereich der Stützelemente 23 sind über die Höhe der U- Profilschenkel 19 und quer zur Basis 20 verlaufende Schweißnähte S2 vorgesehen, welche sich mit den Schweißnähten S1 im Bereich der U-Profilschenkel 19 kreuzen, wodurch das aus einzelnen Teillängsabschnitten 21 gebildete Verbindungsprofil 18 sowohl im Bereich der Stützelemente 23 als auch im Bereich außerhalb dieser vaku- umdicht an der Innenverkleidung 12 und dem Außenmantel 13 bzw. der Innenver- kleidung 16 und dem Außenmantel 17 festgesetzt ist.
Zum Schutz des Verbindungsprofiles 18 ist entlang diesem, wie insbesondere Figur 2 zeigt, ein im Querschnitt u-förmig ausgebildetes, beispielsweise aus Kunststoffspritzguß gefertigtes Abdeckprofil 25 vorgesehen. Das Abdeckprofil 26 ist im Montagezustand über das Verbindungsprofil 18 gestülpt und besitzt U-Profilschenkel 26, welche mit ihrem freien Ende gegenüber dem freien Ende der U-Profilschenkel 19 vorstehen und an ihren einander zugewandten Innenseiten mit mitangeformten Halteleisten 27 versehen sind, welche entlang der U-Profilschenkel 26 im parallelen Abstand zueinander verlaufen. Von den Halteleisten 27 ist jeweils eine im Nahbereich des freien Endes eines jeden U-Profilschenkels 26 vorgesehen, während die anderen Halteleisten 27 näher an der Wurzel der U-Profilschenkel 26 angeordnet sind und im lichten Abstand der seitlichen Höhe h des Verbindungsprofiles 18 zu den an den freien Schenkelenden vorgesehenen Halteleisten 27 beabstandet sind. Im Abstand über den wurzelnahen Halteleisten 27 ist eine die beiden U-Profilschenkel 26 miteinander verbindende Basis 28 vorgesehen, welche im Montagezustand des Abdeckelementes 25 mit Abstand über der Basis 20 angeordnet ist, wodurch ein Zwischenraum 29 gebildet ist. Im Montagezustand des Abdeckelementes 25, in welchem dieses mittels seiner an den U-Profilschenkeln 26 vorgesehenen, jeweils den seitlichen Abschnitt des Verbindungsprofiles 18 zwischen sich aufnehmenden Halteleisten 27 formschlüssig am Verbindungsprofil 18 gehaltert ist, ist in den dadurch gebildeten Zwischenraum 29 eine als Heizung dienende Heizleitung 30 beispielsweise in Form einer Heißgasleitung zur Vermeidung einer Betauung des Verbindungsprofiles 18 eingebracht und mit nicht gezeigten Haltemitteln vom Abdeckelement 25 festgesetzt.
