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WEBER-MONECKE, Johannes (Steinweg 3, Hachenburg, 57627, DE)
FRANK, Roland (Märkische Strasse 6, Kamen-Heeren, 59174, DE)
MENNE, Andreas (Sonnenbergstrasse 9, Fröndenberg, 58730, DE)
DREES, Werner (Kirchnerstr. 12, Werl, 59457, DE)
ERTEL, Thomas (Über dem Gericht 42, Holzminden, 37603, DE)
WEBER-MONECKE, Johannes (Steinweg 3, Hachenburg, 57627, DE)
FRANK, Roland (Märkische Strasse 6, Kamen-Heeren, 59174, DE)
MENNE, Andreas (Sonnenbergstrasse 9, Fröndenberg, 58730, DE)
DREES, Werner (Kirchnerstr. 12, Werl, 59457, DE)
| Patentansprüche 1. Beheizbarer Boden für Viehställe, der aus einer Vielzahl von hohlen, rechteckigen Plattenkörpern zusammengesetzt ist, deren Hohlräume mit einem Wärmeträgerfluid, insbesondere mit Wasser befüllt sind und mittels durch diese Hohlräume verlaufender Heizleitungen beheizbar sind, wobei jeder Plattenkörper jeweils eine die Standfläche für das Vieh bildende, mit einer Einfüllöffnung (5) versehene Oberschale (1) und eine die Oberschale (1) abstützende Unterschale (7) aufweist, die an ihren Rändern flüssigkeitsdicht miteinander verbunden und mit Mitteln zum Einhängen in Träger versehen sind und in ihrem Flächenbereich durch Stützen aneinander abgestützt sind, die durch den Hohlraum verlaufen, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass die Stützen (6, 9) zumindest im von unten an die Oberschale (1) angrenzenden Bereich von seitlich offenen Rohrstutzen mit rundem oder eckigem Querschnitt gebildet werden, deren seitliche Öffnungen (6a) alle in Richtung auf die an einem Rand der Oberschale (1) befindliche Einfüllöffnung (5) ausgerichtet sind. 2. Boden nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Einfüllöffnungen (5) der Plattenkörpern (1, 7) jeweils in einer Ecke der Oberschalen (1) angeordnet sind. 3. Boden nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Stützen (6, 9) jeweils zweiteilig ausgebildet sind und aus Stützenunterteilen (9) bestehen, die einstückig mit der Unterschale (7) verbunden sind, sowie aus Stützenoberteilen (6), die einstückig mit der Oberschale (1) verbunden sind. 4. Boden nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Unterschale (7) mit quer zu ihren Längskanten verlaufenden Versteifungsrippen (8) versehen ist, an die die Stützenunterteile (9) angeformt sind. 5. Boden nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Versteifungsrippen (8) der Unterschale (7) mit Auflagesätteln (10) für die Heizleitung (1 1) versehen sind. 6. Boden nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb der Unterschale (7) eine Wärmedämmplatte (13) angeordnet ist. 7. Boden nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Wärmedämmplatte (13) nach unten von einer Abdeckplatte (14) abgedeckt ist, die durch Schlagdübel (15) mit der Unterschale (7) verbunden ist. 8. Boden nach den Ansprüche 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass an der Unterseite der Unterschale (7) Schraubanschlüsse (16) der Heizleitung (1 1) angeordnet sind, die durch die Wärmedämmplatte (13) und die Abdeckplatte (14) hindurchragen. 9. Boden nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckplatte (14) und die Wärmedämmplatte (13) zusätzlich mit Ausnehmungen (17) versehen sind, in die beim Stapeln der Plattenkörper die überstehenden Schraubanschlüsse (16) eines angrenzenden und um 180° verdrehten Plattenkörpers passen. 10. Boden nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenkanten des Plattenkörpers mit Hakenleisten (12) verbunden sind, die in Träger einhängbar sind. 11. Boden nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Hakenleisten (12) im Bereich der Unterschale (7) formschlüssig an dem Plattenkörper befestigt sind. 12. Boden nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Oberseiten der Oberschalen (1) mit einer kombinierten Grob- und Feinprofilierung (2, 3) sowie mit einer Tropfkante (4) versehen ist. - Zusammenfassung - |
Die Erfindung betrifft einen beheizbaren Boden für Viehställe, der aus einer Vielzahl von hohlen, rechteckigen Plattenkörpern zusammengesetzt ist, deren Hohlräume mit einem Wärmeträgerfluid, insbesondere mit Wasser befüllt sind und mittels durch die Hohlräume verlaufender Heizleitungen beheizbar sind, wobei jeder Plattenkörper jeweils eine die Standfläche für das Vieh bildende, mit einer Einfüllöffnung versehene Oberschale und eine die Oberschale abstützende Unterschale aufweist, die an ihren Rändern flüssigkeitsdicht miteinander verbunden sind und mit Mitteln zum Einhängen in Träger versehen sind und in ihrem Flächenbereich durch Stützen aneinander abgestützt sind, die durch den Hohlraum verlaufen.
Ein solcher beheizbarer Boden für Viehställe ist beispielsweise aus der DE 20 2007 009 508 U1 bekannt.
Ein Problem bei diesen beheizbaren Böden besteht darin, die Hohlräume der Plattenkörper blasenfrei mit dem Wärmeträgerfluid, d. h. also in der Regel mit Wasser zu befüllen. Diese Schwierigkeit ergibt sich insbesondere dann, wenn in dem Hohlraum des Plattenkörpers zur Steigerung der Stabilität Stützen mit großer Tragkraft angeordnet werden müssen.
Bei dem vorbekannten Boden ist versucht worden, das oben angegebene Problem dadurch zu lösen, dass die Oberseiten der Oberschalen der Plattenkörper pyramidenförmig ausgebildet sind und die Einfüllöffnungen im Bereich der Pyramidenspitzen angeordnet sind. Hierdurch soll erreicht werden, dass die sich beim Befüllen in den Hohlräumen bildenden Luftblasen entlang der schrägen Pyramidenflächen zu den an den Pyramidenspitzen befindlichen Einfüllöffnungen aufsteigen. Dies gelingt allerdings nur, wenn die Pyramidenflächen einen verhältnismäßig steilen Neigungswinkel haben und wenn entlang dem Wanderweg der Luftblasen keine Hohlräume oder Taschen angeordnet sind, in denen die Luftblasen hängen bleiben können. Um eine solche Taschenbildung zu vermeiden, werden bei den vorbekannten Plattenkörpern als Stützen zwischen Oberschale und Unterschale ausschließlich flache, grade Stege verwendet, die natürlich nur verhältnismäßig geringe Kräfte aufnehmen und zwischen Oberschale und Unterschale übertragen können.
Es ist deshalb Aufgabe der Erfindung, den beheizbaren Boden der eingangs genannten Art im Hinblick auf seine Stabilität zu verbessern und zugleich eine blasenfreie Befüllung sicherzustellen.
Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung ausgehend von dem beheizbaren Boden der eingangs genannten Art vor, dass die Stützen zumindest im von unten an die Oberschale angrenzenden Bereich von seitlich offenen Rohrstutzen mit rundem oder eckigem Querschnitt gebildet werden, deren seitliche Öffnungen alle in Richtung auf die an einem Rand der Oberschale befindliche Einfüllöffnung ausgerichtet sind.
Die beim beheizbaren Boden gemäß der Erfindung verwendeten hohlen Plattenkörper sind aufgrund der Verwendung von Rohrstutzen als Stützen zwischen Oberschale und Unterschale extrem stabil und tragfähig. Solche zylindrischen oder prismatischen Rohrstutzen haben - auch wenn sie mit einer seitlichen Öffnung versehen sind - bei gleichem Materialaufwand eine erheblich größere Tragfähigkeit, als schmale, grade Stege. Dadurch, dass alle seitlichen Öffnungen der rohrstutzenförmigen Stützen in Richtung auf eine am Rand der
Oberschale befindliche Einfüllöffnung ausgerichtet sind, gelingt eine blasenfreie
Befüllung des Hohlraums des Plattenkörpers dadurch, dass der Plattenkörper beim Befüllen derart schräg gestellt wird, dass sich die Einfüllöffnung am höchsten Punkt des Hohlraums befindet. Aufgrund der besonderen Ausgestaltung der Stützen steigen bei schräg gestelltem Plattenkörper alle den
Hohlraum nach oben begrenzenden Flächen zu der Einfüllöffnung hin an, so dass die Blasen in diese Richtung aufsteigen, derart, dass die Luft am Einfüllstutzen austreten kann.
Vorzugsweise sind die Einfüllöffnungen der Plattenkörper jeweils in einer Ecke der Oberschale angeordnet. Eine solche in einer Ecke der Oberschale des Plattenkörpers befindliche Einfüllöffnung kann besonders leicht durch entsprechendes Schrägstellen des Plattenkörpers an dem höchsten Punkt positioniert werden.
Eine besonders bevorzugte Ausführungsform der Erfindung sieht vor, dass die Stützen jeweils zweiteilig ausgebildet sind und aus Stützenunterteilen bestehen, die einstückig mit der Unterschale verbunden sind, sowie aus Stützenoberteilen, die einstückig mit der Oberschale verbunden sind. Diese zweiteilige Ausbildung der Stützen hat insbesondere fertigungstechnische Vorteile. Auf diese Weise können nämlich sowohl die Oberschale als auch die Unterschale einfach als Spritzgussteile hergestellt werden, die anschließend stoffschlüssig, beispielsweise durch ein Spiegelschweißverfahren miteinander verbunden werden.
Um eine besondere Steifigkeit und Stabilität der Unterschale zu erzielen, ist vorgesehen, dass die Unterschale mit quer zu ihren Längsseiten verlaufenden Versteifungsrippen versehen sind, an die die Stützenunterteile angeformt sind. Durch diese konstruktive Ausgestaltung gelingt es besonders gut, mit der steifen Unterschale die vom Vieh belastete Oberschale entsprechend zu unterstützen.
Weiterhin ist vorgesehen, dass die Versteifungsrippen der Unterschale mit Auflagesätteln für die Heizleitung versehen sind. Auf diese Weise ist es besonders einfach möglich, die Heizleitung, die beispielsweise ein von heißem Wasser durchströmtes Rohr oder ein elektrisch beheiztes Rohr in der Mitte des Hohlraumes des Plattenkörpers zu fixieren. Auf diese Weise erhalten die Versteifungsrippen gewisssermaßen eine Doppelfunktion, einerseits zum Versteifen und andererseits zum Halten der Heizleitung etwa in der Mitte des Hohlraums. Um die Wärmeableitung nach unten zu unterbinden, ist weiterhin vorgesehen, dass unterhalb der Unterschale eine Wärmedämmplatte angeordnet ist. Diese Wärmedämmplatte besteht beispielsweise aus Schaumstoff oder einem anderen entsprechend wärmedämmenden Material und wird dadurch gegen Beschädigungen geschützt, dass sie nach unten von einer Abdeckplatte abgedeckt ist, die durch Schlagdübel mit der Unterschale verbunden ist. An der Unterseite der Unterschale sind zweckmäßig weiterhin Schraubanschlüsse des Heizleiters angeordnet, die durch die Wärmedämmplatte und die Abdeckplatte hindurchragen.
Damit diese Schraubanschlüsse beim Stapeln der Plattenkörper zum Zwecke des Transportes nicht stören, ist weiterhin vorgesehen, dass die Abdeckplatte und die Wärmedämmplatte zusätzlich mit Ausnehmungen versehen sind, in die beim Stapeln der Plattenkörper die überstehenden Schraubanschlüsse eines angrenzenden, um 180° verdrehten Plattenkörpers passen. Auf diese Weise ist es möglich, dass Packmaß der Plattenkörper bei deren Transport und Auslieferung erheblich zu reduzieren.
Weiterhin ist vorgesehen, dass die Seitenkanten der Plattenkörper mit Hakenleisten versehen sind, die in Träger einhängbar sind. Diese Hakenleisten, die als separate Spritzgussteile ausgebildet sind, werden zweckmäßig im Bereich der steifen Unterschale an dem Plattenkörper befestigt und ermöglichen zusammen mit der steifen Unterschale eine sehr stabile Befestigung der Platte an den Trägern des Unterbaus.
Schließlich ist vorgesehen, dass die Oberseite der Oberschale mit einer abwechselnden Grob- und Feinprofilierung versehen ist, die den auf dem beheizbaren Boden stehenden Vieh guten Halt gibt. Außerdem ist am Rand der Oberseite der Oberschale eine Tropfkante vorgesehen, die das Herabtropfen von Flüssigkeit verhindern soll.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 : Die Teile eines Plattenkörpers gemäß der Erfindung in einer Explosionsdarstellung von schräg oben;
Fig. 2: die Teile eines Plattenkörpers gemäß der Erfindung in einer Explosionsdarstellung von schräg unten;
Fig. 3: perspektivisch den Plattenkörper gemäß der Erfindung im fertig montierten Zustand von oben;
Fig. 4: perspektivisch den fertig montierten Plattenkörper gemäß der Erfindung von unten;
Fig. 5: perspektivisch die Oberschale von oben;
Fig. 6: die Oberschale von unten;
Fig. 7: perspektivisch die Unterschale von oben;
Fig. 8: perspektivisch die Unterschale von unten;
Fig. 9: perspektivisch die Wärmedämmplatte von oben;
Fig. 10: perspektivisch die Abdeckplatte von oben;
Fig. 11 : perspektivisch die Abdeckplatte von unten.
In Figur 1 ist die Oberschale des Plattenkörpers mit dem Bezugszeichen 1 bezeichnet. Diese Oberschale 1 ist an ihrer Oberseite mit einer abwechselnden Fein- und Grobprofilierung 2, 3 versehen, die dem auf dem Boden stehenden Vieh einen guten Halt geben soll. Außerdem ist die Oberschale 1 mit einer umlaufenden Tropfkante 4 versehen, die das Herabtropfen von Fluiden vermeiden soll. Solche Fluide würden an die Unterseite des Plattenkörpers gelangen und dort verdunsten und unerwünschte Ablagerungen hinterlassen. Ebenso könnten die herabtropfenden Fluide in die Isolierung des Plattenkörpers eindringen, die weiter unten noch erläutert wird.
Weiterhin ist die Oberschale 1 an der linken oberen Ecke mit einer Einfüllöffnung 5 versehen, über die der Hohlraum des Plattenkörpers mit Wärmefluid, z. B. Wasser befüllt werden kann, wie weiter unten noch erläutert werden wird. Der Einfüllstutzen 5 verfügt neben der eigentlichen Einlassöffnung über konzentrisch um die Einlassöffnung herum gruppierte Entlüftungsbohrungen, um die beim Befüllen verdrängte Luft entweichen zu lassen.
An ihrer Unterseite (vgl. Figuren 2 und 6) ist die Oberschale 1 mit einer Vielzahl von Stützenoberteilen 6 in Form von seitlich offenen Rohrstutzen versehen, die jeweils seitlich eine Öffnung 6a aufweisen, die alle in Richtung auf die Einfüllöffnung 5 ausgerichtet sind.
Diese Stützenoberteile 6 stützen die Fläche der Oberschale 1 großflächig ab und stellen eine blasenfreie Belüftung sicher, wie weiter unten noch erläutert werden wird.
Unterhalb der Oberschale 1 ist eine Unterschale 7 angeordnet, die mit quer zu ihrer Längsrichtung verlaufenden Versteifungsrippen 8 versehen ist. An diese Versteifungsrippen 8 sind Stützenunterteile 9 angeformt, die ebenso wie die Stützenoberteile 6 rohrstutzenförmig ausgebildet sind und beim Verschweißen von Oberschale 1 und Unterschale 7 mit den Stützenoberteilen 6 verschweißt werden. Diese Schweißverbindung zwischen Oberschale 1 und Unterschale 7 wird zweckmäßig im Spiegelschweißverfahren hergestellt.
Die Versteifungsrippen 8 der Unterschale 7 sind weiterhin mit Auflagesätteln 10 für eine Heizleitung 11 versehen, die hier als Rohrbogen ausgebildet ist, der von heißem Wasser oder Dampf durchströmt wird. Die Heizleitung 11 wird von den Auflagesätteln 10 der Versteifungsrippen 8 etwa in der Mitte des Hohlraumes des fertig montierten Plattenkörpers gehalten. An den Längsseiten der Unterschale 7 sind Hakenleisten 12 befestigt, die einerseits zur Versteifung der Ränder des Plattenkörpers dienen und zum anderen zum Einhängen des Plattenkörpers in Träger des Unterbaus verwendet werden.
Unterhalb der Unterschale 7 befindet sich eine Wärmedämmplatte 13, die aus Schaumstoff oder einem ähnlichen geeigneten Wärme dämmenden Stoff besteht. Um diese Wärmedämmplatte 13 gegen Beschädigungen zu schützen, ist sie nach unten hin von einer Abdeckplatte 14 abgedeckt, die Durchschlagdübel 15 mit der Unterschale 7 verbunden ist.
Die Unterschale 7 ist weiterhin mit Schraubanschlüssen 16 für die Heizleitung 11 versehen, die durch die Wärmedämmplatte 13 und die Abdeckplatte 14 hindurchragen. Damit diese nach unten über die Abdeckplatte 14 vorstehenden Schraubanschlüsse 16 beim Stapeln der Plattenkörper nicht stören, sind die Wärmedämmplatte 13 und die Abdeckplatte 14 mit Ausnehmungen 17 versehen, in die beim Stapeln der Plattenkörper die überstehenden Schraubanschlüsse 16 eines angrenzenden, um 180° verdrehten Plattenkörpers passen.
Zum Befüllen des fertig montierten Plattenkörpers wird dieser derart schräg gestellt, dass sich die Einfüllöffnung 5 am höchsten Punkt befindet. Sodann wird über die Einfüllöffnung 5 das Wärmeträgerfluid, z. B. Wasser, eingefüllt. Dabei füllt sich der Hohlraum der Platte von unten nach oben aufsteigend mit Wasser und verdrängt die in dem Körper befindliche Luft. Dadurch, dass die seitlichen Öffnungen der rohrstutzenförmigen Stützenoberteile 6 alle in Richtung auf die Einfüllöffnung offen sind, entstehen im Hohlraum des Plattenkörpers keine Taschen, in denen die aufsteigende Luft zurückgehalten werden könnte. Das Wärmeträgerfluid (Wasser) verteilt sich vielmehr großflächig und gleichmäßig über die Unterseite der Oberschale 1 , so dass diese sehr gleichmäßig beheizt wird und zugleich von den rohrstutzenförmigen Stützenoberteilen 6 gleichmäßig und großflächig abgestützt wird. Die Abstützkräfte werden gleichmäßig in die Unterschale 7 und über die steife Konstruktion der Unterschale 7 an die Hakenleisten 12 und die Träger eingeleitet.
