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Title:
HEATING DEVICE, PARTICULARLY FOR A VACUUM LAMINATOR
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2009/000423
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a heating device for a vacuum laminator or similar processing systems (1) for the thermoplastic processing of films made of plastic or the like. The device comprises a heating plate (8) with insulated heating wires (7), the plate forming an at least two-layer component with a cover plate (10) defining an upper processing surface (9). According to the invention, at least one separating layer (11) is provided between the cover plate and the heating plate (8) that can be connected to the cover plate above the heating wires (7). Thus, the at least two plates of the heating device (5) can be detached from the connected position for repairs of the heating wires or similar parts in a substantially non-destructive way.

Inventors:
BUSSE, Horst (DE)
Application Number:
EP2008/004708
Publication Date:
December 31, 2008
Filing Date:
June 12, 2008
Export Citation:
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Assignee:
BUSSE HEIZPLATTENTECHNIK GMBH (Fritz-Souchon-Strasse 22, Espelkamp, 32339, DE)
BUSSE, Horst (DE)
International Classes:
B30B15/06; B30B15/06
Attorney, Agent or Firm:
POTT, Ulrich et al. (Busse & Busse, Grosshandelsring 6, Osnabrück, 49084, DE)
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Claims:

Ansprüche

1. Heizvorrichtung für insbesondere einen Vakuumlaminator o. dgl. Bearbeitungsanlagen (1) zur thermoplastischen Verarbeitung von Folien (6) aus Kunststoff o. dgl., wobei eine isolierte Heizdrähte (7) aufnehmende Heizplatte (8) und eine eine obere Bearbeitungsfläche (9) definierende Deckplatte (10) als eine zumindest zweilagige Baugruppe (F) vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Deckplatte (10) und mit dieser oberhalb der Heizdrähte (7) verbindbarer Heizplatte (8) zumindest eine Trennschicht (11) vorgesehen ist, derart, daß die zumindest zwei Platten der Heizvorrichtung (5) weitgehend zerstörungsfrei aus ihrer Verbindungsstellung lösbar sind.

2. Heizvorrichtung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, daß die Heizplatte (8) und die Deckplatte (10) mit der zwischenliegenden Trennschicht (11 ) durch kraft- und/oder formschlüssige Verbinder (12) miteinander verspannbar sind.

3. Heizvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Heizplatte (8) und Deckplatte (10) als Verbinder (12) jeweilige die Deckplatte (10) durchgreifende und die Heizplatte (8) erfassende Schraubverbindungen (13) vorgesehen sind.

4. Heizvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Trennschicht (11) eine einschichtige Folie (14) aus Metall, vorzugsweise aus Aluminium, Messing o. dgl., vorgesehen ist.

5. Heizvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennschicht (11) aus streifenförmig verlegbarer Aluminium-Folie gebildet ist.

6. Heizvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennschicht (11) mehrschichtig ausgebildet ist.

7. Heizvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß als Trennschicht (11) eine metallisch beschichtete Folie aus Kunststoff o. dgl. vorgesehen ist.

8. Heizvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Heizplatte (8, 8 1 ) und Deckplatte (10; 22) mehrere ein- oder mehrlagige Trennschichten (11) vorgesehen sind.

9. Heizvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischenliegende Trennschicht (11) zur Heizplatte (8) hin unmittelbar auf den isolierten Heizdrähten (7) auflegbar ist.

10. Heizvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennschicht (11) mittels einer die Heizdrähte (7) übergreifenden Klebeverbindung an der Heizplatte (8) fixierbar sind.

11. Heizvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Heizdrähte (7) weitgehend vollständig von einem die Klebeverbindung bewirkenden Füllmaterial (21 , 21') umgeben bzw. bedeckt sind.

12. Heizvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11 , dadurch gekennzeichnet, daß die Heizdrähte (7) in jeweiligen Formausnehmungen (15) der Heizplatte (8) aufnehmbar sind.

13. Heizvorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Heizdrähte (7) in jeweilige nutförmige Formausnehmungen (15) der Heizplatte (8) einlegbar sind, auf diese bzw. in die Formausnehmungen (15) das Füllmaterial (21 , 21') auftragbar ist und dieses mit der Trennschicht (11) zumindest bereichsweise abdeckbar ist.

14. Heizvorrichtung nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß die mit den Heizdrähten (7) versehene Heizplatte (8, 8') mit einem pastösen bzw. flüssigen Füllmaterial (21 , 21') überstrichen wird, darauf die Trennschicht (11) auflegbar ist, danach diese Teilverbindung mit der oberen Deckplatte (10) verpreßbar ist und die Schraubverbindungen (13) zur Endmontage vorgesehen sind.

15. Heizvorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß das Füllmaterial (21 , 21') bei einem Preßvorgang aushärtbar ist.

16. Heizvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß diese (5) eine aus der Heizplatte (8, 8') mit verklebter Trennschicht (11), der oberen Deckplatte (10) und einer unteren Deckplatte (22) bestehende Baueinheit mit randseitig zugänglichen Heizdraht-Anschlüssen (19, 20) bildet.

17. Heizvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere der Heizplatten (8, 8 1 ) miteinander im Bereich einer jeweiligen Trennschicht (11) verbunden sind und die obere der Heizplatten (8) von der Deckplatte (10) übergriffen ist.

18. Heizvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich zur oberen Deckplatte (10) die die untere Heizplatte (8 1 ) untergreifende zweite Deckplatte (22) vorgesehen ist.

19. Heizvorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen oberer und unterer Deckplatte (10, 22) mehrere die jeweilige Trennschicht (11) aufweisende Heizplatten (8, 8 1 ) vorgesehen sind, derart, daß eine mehrlagige Einheit gebildet ist.

20. Heizvorrichtung nach einem der Ansprüche 17 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche Plattenteile (8, 8', 10, 22) durch diese durchgreifende bzw. in diese eingreifende Schraubverbindungen (13) miteinander verspannt sind.

Description:

Heizvorrichtung, insbesondere für einen Vakuumlaminator

Die Erfindung betrifft eine Heizvorrichtung für einen Vakuumlaminator o. dgl. Bearbeitungsanlagen zur thermischen Verarbeitung von Folien aus insbesondere Kunststoff, gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

Derartige als Druckplatten für unterschiedliche Preßanlagen einsetzbare Heizvorrichtungen sind seit langem bekannt, wobei gemäß DE 30 17 559 ein mehrlagiges Beheizungselement vorgeschlagen wird, das zwei Heizplatten mit isolierten Heizdrähten aufweist. Gemäß EP 0 143 876 sind derartige Heizplatten in eine eine mehrlagige Baueinheit bildende Heizvorrichtung integriert, die für eine Vulkanisationspresse vorgesehen ist. Ein ähnlicher mehrschichtiger Aufbau einer Heizvorrichtung gemäß G 84 24 693.6 zeigt jeweilige Heiz- und Deckplatten, die durch einen Metallkleber unlösbar miteinander verbunden sind. In G 93 12 309 ist eine Druckplatte vorgeschlagen, bei der eine Heizplatte mit eine Vielzahl von Heizwiderständen aufweisenden Rohrabschnitten und Blindrohren vorgesehen ist. Bei einer Vorrichtung zum thermischen Verbinden von Fördergurtenden gemäß WO 87/06876 sind mehrlagige Preßplatten vorgesehen, in die parallele Heizkanäle und Kühlkanäle, Wärmedämmplatten und Wellbleche als kompakte Baugruppen so integriert sind, daß das Wärmeverhalten beim Verbinden von Fördergurten in Produktionsanlagen verbessert ist.

Die Anwendung dieser bekannten Heizvorrichtungen haben jedoch für Bearbeitungsanlagen mit Aufheizvorgängen in einem Vakuumbereich gezeigt, daß insbesondere bei Laminatoren für Solarzellen - die eine beheizbare Vakuumkammer er-

fordern - die Störanfälligkeit der in diesen Kammern eingesetzten Heizvorrichtungen im Bereich deren mehrlagiger Platten-Baugruppen erhöht ist. Durch eine hohe Beanspruchung der im Serienbetrieb abwechselnd aufgeheizten und abgekühlten sowie unter Normaldruck und Unterdruck gesetzten Heizplatten ist in Folge dieser wechselnden Bearbeitungsbedingungen ein häufiger Ausfall der Laminatoren zu verzeichnen, so daß Stillstandszeiten und aufwendige Reparaturen die Produktivität mindern. Eine derartige Heizplatte für einen Laminator ist auch in EP 1 616 692 A1 vorgeschlagen, wobei hier die Lagen des Heizfeldes in üblicher weise verschraubt oder verklebt sind, so daß unter rauhen Betriebsbedingungen die vorbeschriebenen Nachteile auftreten.

Die Erfindung befaßt sich mit dem Problem, eine Heizvorrichtung für insbesondere Vakuumanlagen zu schaffen, die im Bereich ihrer Heizplatte mit geringem technischem Aufwand sowie bei erhöhter Leistungsfähigkeit weniger störanfällig ist und im Bedarfsfall eine leichtere Reparatur ermöglicht.

Die Erfindung löst diese Aufgabe mit einer Heizvorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1. Hinsichtlich weiterer vorteilhafter Ausgestaltungen wird auf die Ansprüche 2 bis 20 verwiesen.

Erfindungsgemäß ist die Heizvorrichtung mit der im Bereich der Heizdrähte zumindest zweilagigen und insbesondere Schraubverbindungen aufweisenden Platten- Baugruppe so ausgebildet, daß die die isolierten Heizdrähte aufnehmende Heizplatte weitgehend zerstörungsfrei von der Deckplatte lösbar ist. Diese Trennbarkeit

der beiden Teile soll sowohl bei einer zwischen den Platten erst bei deren Betrieb entstandenen Verklebung - beispielsweise durch Verschmelzen überhitzter Isolierungsteile - als auch nach dem gezielten Auftrag eines Füllmaterials bei der Montage der Baugruppe bzw. deren Heizdrähte erreicht werden.

Dazu ist vorgesehen, daß zwischen der die isolierten Heizdrähte aufweisenden Heizplatte und der Deckplatte eine Trennschicht so angeordnet wird, daß diese verbundenen Teile im Bereich zumindest einer ihrer Verbindungsflächen zu Reparaturzwecken einfach voneinander lösbar sind und insbesondere der störanfällige Bereich der isolierten Heizdrähte mit geringem Aufwand zugänglich wird. Bei derart aufgebauten Heizvorrichtungen können insbesondere in automatischen Fertigungsanlagen für Solarzellen jeweilige Vor-Ort-Reparaturen am Vakuum-Laminator ausgeführt werden, so daß ein kompletter Austausch der die Heizvorrichtungen vermeidbar ist.

Zwischen den beiden bei der Herstellung durch kraft- und/oder formschlüssige Verbinder miteinander verspannten Plattenteilen wird die Trennschicht in Form einer Metallfolie, insbesondere aus Aluminium, eingebracht. Bei einer denkbaren überhitzung und Beschädigung der isolierten Heizdrähte, beispielsweise durch Kabelbruch, Ablösung der Isolierung oder einen Kurzschluß, kann die oberseitig auf der Metallfolie aufliegende Deckplatte von der Folien-Trennschicht einfach abgehoben werden, die von der Heizplatte aufgenommenen Heizdrähte sind schnell erreichbar und diese können problemlos ausgetauscht werden. Danach wird mit geringem Aufwand

- A - eine neue Trennschicht aufgelegt und die Baugruppe mittels der Verbinder verspannt.

Diese Vorteile bei der Demontage und Reparatur sind auch dann erreichbar, wenn mehrere der Heizplatten mit einer jeweiligen Trennschicht übereinander als "Paket" verspannt sind, da diese mit geringem Aufwand lagenweise ausgehend von der Deckplatte demontierbar sind und der beschädigte Teil repariert werden kann.

Ebenso ist vorgesehen, daß die Trennfolie auf eine die Heizdrähte vollflächig mit der Heizplatte verbindende Füll- bzw. Klebemasse aufgelegt wird und danach dieses mehrlagige Halbzeug in einer Preßeinheit bis zur Aushärtung der Klebemasse gehalten wird. Bei diesem Auftrag der Füllmasse wird der Bereich um die Heizdrähte weitgehend luftdicht abgeschlossen. Bein Einsatz der Heizvorrichtung in der Vakuumanlage wirken die hier auftretenden Druckunterschiede nicht mehr direkt auf die Heizdrähte und deren Isolierung bzw. werden diese schonender aufgeheizt und abgekühlt, da der bei bisher verwendeten Heizvorrichtungen vorhandene Luftspalt zwischen den Platten vermieden ist.

Vorteilhaft liegen bei dieser verklebten Trennfolie auch die Heizdrähte mit ihrer Isolierung in jeweiligen Formausnehmungen der Heizplatte, wobei mit der Klebemasse eine vollständige Formausfüllung nach Art einer Einbettung erreicht ist und die Trennfolie planparallel zwischen Heizplatte und Deckplatte liegt. Durch diese insbesondere aus Aluminium, Messing, Kupfer o. dgl. Materialien bestehende Trennfolie wird auch eine gleichmäßigere Temperaturverteilung und -ableitung in Richtung der

Heizzone erreicht, damit die Leistungsfähigkeit der Vorrichtung insgesamt erhöht und gleichzeitig deren Störanfälligkeit verringert.

Weitere Einzelheiten und vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung und der Zeichnung, die ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Heizvorrichtung veranschaulicht. In der Zeichnung zeigen:

Fig. 1 eine teilweise geschnittene Perspektivdarstellung der für die Heizvorrichtung vorgesehenen Baugruppe mit zwei Heizplatten,

Fig. 2 eine perspektivische Einzeldarstellung einer vorbearbeiteten Heizplatte,

Fig. 3 eine Perspektivdarstellung ähnlich Fig. 2 mit jeweiligen die isolierten

Heizdrähte aufnehmenden Formausnehmungen in der Heizplatte,

Fig. 4 eine teilweise vergrößerte Ausschnittsdarstellung der Heizplatte mit aufliegender Trennschicht, und

Fig. 5 eine Perspektivdarstellung ähnlich Fig. 3 mit vollständig von der

Trennschicht belegter Heizplatte.

In Fig. 1 ist eine insgesamt mit 1 bezeichnete Bearbeitungsanlage in Form eines schematisch dargestellten Vakuum-Laminators 2 gezeigt, der im Bereich zwischen einer oberen Kammer 3 und einer unteren Kammer 4 eine Heizvorrichtung 5 aufweist. Derartige Laminatoren 2 sind im Bereich einer der beiden Kammern 4 evakuierbar, so daß durch einen in dieser erzeugten Unterdruck eine in der anderen Kammer 3 befindliche Kunststoff-Folien 6 auf ein auf der Heizvorrichtung 5 befindliches Substrat (nicht dargestellt) dauerhaft aufgebracht wird, d. h. das Substrat laminiert wird. Die dafür vorgesehenen Heizvorrichtungen 5 sind mit zumindest einer isolierte Heizdrähte 6 aufnehmenden Heizplatte 8, 8 1 versehen. Mit einer eine obere Bearbeitungsfläche 9 definierenden Deckplatte 10 ist eine zumindest zweilagige Baugruppe gebildet.

Erfindungsgemäß weist die Heizvorrichtung 5 - als zweilagige Basisbaugruppe - die Deckplatte 10 und die Heizplatte 8 auf, wobei zwischen Deckplatte 10 und der mit dieser oberhalb der Heizdrähte 7 verbundenen Heizplatte 8 eine Trennschicht 11 (Fig. 4) vorgesehen ist.

Diese Trennschicht 11 ist so konzipiert, daß die zumindest zwei Platten 8, 10 der Heizvorrichtung 5 auch nach längerem Einsatz in einer automatischen Bearbeitungsanlage 1 (und eine entsprechend hohe Anzahl von Lastwechseln durch Druckveränderungen) durch eine weitgehend zerstörungsfreie Demontage trennbar sind. Die Heizplatte 8 und die Deckplatte 10 sind mit der zwischenliegenden Trennschicht 1 1 durch an sich bekannte kraft- und/oder formschlüssige Verbinder 12 miteinander verspannt, so daß nach deren Entspannung auch die beiden erfindungsgemäß mit

der Trennschicht 11 zusammenwirkenden Platten 8 und 10 weitgehend ohne Hilfsmittel aus ihrer Verbindungsstellung lösbar sind. In Fig. 1 ist angedeutet, daß zwischen der Heizplatte 8 und der Deckplatte 10 als Verbinder 12 jeweilige die Deckplatte 10 durchgreifende und die Heizplatte 8 erfassende Schraubverbindungen 13 vorgesehen sind. Denkbar ist auch, randseitig jeweilige lösbare Verbinder (nicht dargestellt) zur Fixierung der Platten 8, 10 vorzusehen.

Die vergrößerte Ausschnittsdarstellung gemäß Fig. 4 verdeutlicht das erfindungsgemäße Konzept an Hand einer Montagephase bei der Herstellung der Heizvorrichtung 5. Auf die insgesamt mit 8 bezeichnete Heizplatte, insbesondere in Form einer Aluminiumplatte, wird als die Trennschicht 11 eine einschichtige Folie 14 aufgebracht. In kostengünstiger Ausführung kann als Folie 14 eine handelsüblich verfügbare Aluminium-Folie vorgesehen werden, deren Dicke beispielsweise 0,1 mm beträgt. Denkbar ist auch, Metallfolie 14 aus anderen Materialien, beispielsweise Kupfer, Messing o. dgl., vorzusehen. Auch die Dicke der Folie 14 kann auf weniger als 0,1 mm verringert oder bis zu 1 mm oder mehr erhöht werden. Die einstückig auflegbare Metallfolie 14 entspricht in ihren Abmessungen im wesentlichen der Länge L bzw. der Breite B der Heizvorrichtung 5, wobei auch eine streifenförmige Verlegung der Folie denkbar ist oder ein überstehender Randbereich R nach der Verspannung der Platten 8, 10 abtrennbar ist.

In einer weiteren Ausführung kann die Anwendung von mehrschichtigen Trenn-Fo- lien (nicht dargestellt) vorgesehen sein, wobei eine nicht haftende Seite dieser mehrschichtigen Folie zur Unterseite der Deckplatte 10 gerichtet ist. Denkbar ist dabei die

Anwendung von Folien aus Kunststoff mit metallischer Beschichtung, die als die eigentliche Trennschicht 11 wirksam ist. Ebenso ist denkbar, zwischen Heizplatte 8 und Deckplatte 10 mehrere ein- oder mehrlagige Trennschichten 11 vorzusehen (nicht dargestellt) oder auch nichtmetallische Materialien einzusetzen.

Bei einer denkbaren Ausführung der Heizplatte 8 mit vollflächig planebener Auflagefläche A (Fig. 4) für die Heizdrähte 7 kann die zwischenliegende Trennschicht 11 unmittelbar auf die isolierten Heizdrähte 7 aufgelegt werden, wobei jedoch durch die isolierten Heizdrähte bzw. deren Abstand begrenzte Zwischenräume gebildet werden (nicht dargestellt). Diese sind für eine optimale Auflage und Wirkung der Trennschicht 11 gesondert auszufüllen. Diese Ausfüllung könnte beispielsweise auch dadurch erreicht werden, daß bei einer mehrschichtigen Trenn-Folie eine sich in die Zwischenräume verlagernde Schicht aus z. B. thermoplastischem Kunststoff unterhalb der metallischen Decklage vorgesehen ist, so daß unterhalb dieser bei der Montage durch eine Erwärmung und Pressung eine vollständige Formausfüllung erreicht wird.

In der dargestellten Ausführung (Fig. 1 bis Fig. 5) sind die isolierten Heizdrähte 7 vorteilhaft in jeweiligen Formausnehmungen 15 der Heizplatte 8 aufgenommen. In Fig. 2 ist eine erste Phase bei der Herstellung dieser Heizplatte 8 dargestellt, wobei das dargestellte Aluminiumblech bezüglich der Abmessungen L und B auf ein genaues Maß gefertigt ist und die für die Schraubverbindungen 13 vorgesehenen Bohrungen 16 in Form von Zentrierungen vormarkiert sind. Außerdem wird auf einer CNC-Fräsmaschine eine für die weitere Bearbeitung als Bezugspunkt dienende

Bohrung 17 eingebracht. Deutlich wird bei dieser Darstellung gemäß Fig. 2 auch, daß die Heizplatte 8 in jeweilige Heizfelder 18, 18', 18", 18'" unterteilt ist, in denen entsprechende nutförmige Formausnehmungen für die Heizdrähte 7 so eingefräst werden, daß einzeln betreibbare Heizzonen gebildet sind. In Fig. 3 ist eine einzelne der meanderförmig verlaufenden Formnuten 15 im Bereich des Heizfeldes 18 dargestellt, wobei die Enden des Heizdrahtes T mit entsprechend isolierten Endstücken 19 und 20 die Randbereiche der Platte 8 überragen; in Fig. 2 sind entsprechende Nut-Markierungen 19' und 20' der jeweiligen Felder 18 dargestellt.

Nach dieser vorbeschriebenen Herstellung der Formausnehmung 15 und dem Einlegen des Heizdrahtes T wird auf die Heizplatte 8 bzw. die in den Formausnehmungen 15 befindlichen Heizdrähte ein Füllmaterial 21 (Fig. 4, einfach schraffierte Darstellung) aufgetragen und dieses mit der Trennschicht 11 bzw. der Aluminiumfolie 14 abgedeckt (Fig. 5). In zweckmäßiger Ausführung kann die in Fig. 4 dargestellte Heizplatte 8 mit einem pastösen bzw. flüssigen Füllmaterial 21 überstrichen werden, so daß im Bereich der die Heizdrähte 7 aufnehmenden Formausnehmungen 15 eine vollständige Formausfüllung erfolgt und die Heizdrähte 7 mittels einer Lage 21' des Füllmaterials (kreuzschraffierte Darstellung) vollständig in die Heizplatte 8 eingebettet werden. Danach kann die Trennschicht 11 auf das Füllmaterial 21 , 21" aufgelegt werden und diese beiden Teile werden mit der oberen Deckplatte 12 verpreßt. Damit wird einerseits eine planparallele Ausrichtung der Zwischenschicht 11 zur Deckplatte 10 erreicht und die Zwischenschicht 11 andererseits gasdicht durch das klebende Füllmaterial 21 , 21' mit der Heizplatte 8 verbunden. Mittels der Schraubverbindungen 13 wird die Auflage der Deckplatte 10 auf der Oberseite der Trennschicht 11 fixiert.

Das als Klebstoff wirkende Füllmaterial 21 , 21' wird bei dem vorbeschriebenen, insbesondere auf einer Presse bei ca. 130 0 C durchführbaren Preßvorgang ausgehärtet, so daß die Trennschicht 11 zwar weitgehend unlösbar mit der Heizplatte 8 verklebt ist, aber die Deckplatte 10 - nach Lösen der Schraubverbindungen 13 - ohne zusätzliche Hilfsmittel von der Trennschicht 11 abnehmbar bleibt. Als Füllmaterial 21 , 21' kann dabei insbesondere ein Epoxydharz o. dgl. vorgesehen sein. Im Bereich der Heizdrähte 7 ist eine Isolierung aus Glasseide, Teflonband o. dgl. Hüllmaterialien vorgesehen.

Mit dieser Konstruktion wird eine aus der Heizplatte 8 mit verklebter Trennschicht 11 , der oberen Deckplatte 10 und insbesondere einer unteren Deckplatte 22 bestehende Baueinheit erreicht, die randseitig zugängliche Heizdrahtanschlüsse 19, 20 im Bereich ihrer jeweiligen Heizfelder 18, 18', 18", 18"' (Breite B 1 , Länge L 1 ; Fig. 3) aufweist.

In weiteren Ausgestaltungen dieser Heizvorrichtung 5 ist denkbar, daß mehrere der Heizplatten 8 und 8' miteinander im Bereich einer jeweiligen Trennschicht 11 (Fig. 1) verbunden sind und nur die obere der Heizplatten 8 durch die obere Deckplatte 10 übergriffen ist. Als zusätzliches Bauteil ist die die untere Heizplatte 8' untergreifende zweite Deckplatte 22 vorgesehen. Damit ist der Aufbau weitgehend beliebig hoher mehrlagiger Einheiten möglich (Höhe H), so daß die erfindungsgemäße Heizvorrichtung 5 an unterschiedliche Konzepte von Bearbeitungsanlagen 1 bzw. jeweilige Vakuum-Laminatoren 2 mit unterschiedlichen Leistungsparametern anpaßbar ist. In

der dargestellten Ausführung weisen sowohl die Heizplatte 8 als auch die Deckplatte eine Höhe H 1 von 6 mm auf, wobei jeweilige geringere oder größere Blechstärken als Maß denkbar sind.

Die insbesondere auf einer CNC-Fräsmaschine erfolgende Bearbeitung der Einzelteile der Heizvorrichtung 5 ermöglicht mit geringem Aufwand optimale Plattengrößen und Plattenkonturen zu erzeugen, so daß die im dargestellten Fall vier Heizfelder 18, 18', 18", 18"' aufweisende Ausführung auch entsprechend veränderbar ist. Die zur Schraub-Verbindung der Platteneinheit 8, 8', 10, 22 vorgesehenen Bohrungen 16 können dabei optimal an die jeweiligen Freiräume im Bereich zwischen den Form- ausnehmungen 15 so angepaßt werden, daß durch eine optimale flächige Pressung der Platten-Bauteile ungewollte Spaltbildungen vermieden sind, der funktionssichere Einsatz der Vorrichtung 5 unter Vakuumbedingungen gewährleistet ist und die Standzeit der Baueinheit vorteilhaft verbessert wird.

Im Bereich der aus der Heizplatte 8 austretenden Enden 19, 20 sind zur Abdichtung des Systems jeweilige Schutzschläuche und/oder Silikonabdichtungen (nicht dargestellt) vorgesehen, so daß in diesem Bereich zusätzlich zum bereits aufgetragenen Füllmaterial 21 , 21' ein vollständiger Hohlraumverschluß erreicht wird. Für eine optimale Verbindungsauflage der Aluminiumfolie 14 als die Trennschicht 11 ist vorgesehen, die Folie nach dem Füllstoffauftrag über die gesamte Oberfläche aufzulegen und dieses vorbereitete Bauteil in einer beheizbaren Flachpresse (nicht dargestellt) unter Druck und entsprechender Temperaturzuführung so lange zu belassen, bis der

Kleber bzw. das Füllmaterial 21 , 21' ausgehärtet ist (Fig. 5). Danach ist die Endmontage mit der Deckplatte 10 vorgesehen.

Bei der Fertigung der vorbeschriebenen Heizvorrichtung 5 werden die als "Heiz- bleche" wirksamen Heizplatten 8, 8 1 als zwei Teile gefräst, gebohrt und mit der Meßbohrung 17 versehen. Parallel dazu können die als nutfreie Bleche ausgeführten Halbzeuge für die obere Deckplatte 10 und die untere Deckplatte 22 mit entsprechenden Bohrungen bzw. Gewindelöchern versehen werden, so daß danach die fünf übereinander liegenden Blech-Lagen (mit den vorbeschriebenen Trennschichten 11) plan miteinander verschraubt werden können und die jeweiligen Heizdrähte 7, T randseitig zugängliche Enden aufweisen. An diese seitlich austretenden Heizdrähte

7, T werden entsprechende Zugentlastungen bzw. Verlängerungsteile so angebracht, daß die einzelnen Heizfelder 18, 18', 18", 18'" entsprechend dem vorgesehenen Konzept der Bearbeitungsanlage 1 bzw. der Vorrichtung 5 gemeinsam oder einzeln angesteuert werden können.

Die erfindungsgemäße Heizvorrichtung 5 ist in ihrer Anwendung nicht auf den vorbeschriebenen Vakuumlaminator 2 beschränkt. Vielmehr ist denkbar, die geringere Störanfälligkeit des Systems und die verbesserte Heizleistung auch für Elektro-Heiz- platten zur mehrlagigen Verarbeitung von Holz-, Furnier-, Kunststoff-, Textil-, Acryl- glas-, Polyester- o. dgl. -Produkten einzusetzen. Dabei ist insbesondere eine Verbindungskonstruktion vorgesehen, bei der die Schraubverbindungen 13 ausgehend von der Unterseite der Baugruppe F die Deckplatte 22 und zumindest die eine Heizplatte

8, 8 1 durchgreifen und so die obere Deckplatte 10 erfassen. Deren als Bearbeitungs-

fläche 9 wirksame Oberseite ist damit durchgehend glatt und für das Pressen von Furnierprodukten o. dgl. besonders geeignet. Auch hier sind dann die in einer kompakten und massiven Heizplatte 8 der Vorrichtung 5 integrierten Heizdrähte 7 optimal gegen Beschädigungen geschützt, die Teile 22, 8, 8\ 10 des Systems können durch einfaches Lösen der Schraubverbindungen 13 schnell getrennt werden und eventuelle Reparaturen sind mit geringem Aufwand möglich.