Login| Sign Up| Help| Contact|

Patent Searching and Data


Title:
HEATING SYSTEM MOUNTED IN A VEHICLE WITH AN INTERNAL COMBUSTION ENGINE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/1999/014068
Kind Code:
A1
Abstract:
The present invention relates to a heating system (1) mounted in a vehicle with an internal combustion engine, wherein said system comprises an additional heating system (2 or 3) or an auxiliary heating system (4). According to the present invention, the additional heating system (2 or 3) or the auxiliary heating system (4), or a part thereof, is made in the shape of a modular component mounted on or connected to interfaces (I, II, III, IV) of the heating system which are specific for each vehicle. The modular component can optionally be replaced by another modular component of the same type.

Inventors:
Görtler, Thomas (Querstrasse 33 Weissenhorn, D-89264, DE)
Kiesel, Sabine (Jakobstrasse 1 Esslingen, D-73734, DE)
Application Number:
PCT/DE1998/002015
Publication Date:
March 25, 1999
Filing Date:
July 15, 1998
Export Citation:
Click for automatic bibliography generation   Help
Assignee:
J. EBERSPÄCHER GMBH & CO. (Eberspächerstrasse 24 Esslingen, D-73730, DE)
Görtler, Thomas (Querstrasse 33 Weissenhorn, D-89264, DE)
Kiesel, Sabine (Jakobstrasse 1 Esslingen, D-73734, DE)
International Classes:
F01P3/20; B60H1/03; B60H1/22; F01P11/00; (IPC1-7): B60H1/22
Download PDF:
Claims:
Patentansprüche
1. Heizungsanordnung (1) in einem Kraftfahrzeug mit Verbren nungsmotor, wobei eine Zusatzheizung (2 bzw. 3) oder ei ne Standheizung (4) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusatzheizung (2 bzw. 3) oder Standheizung (4) oder ein Teil der Zusatzoder Standheizung als modula res Bauteil ausgebildet ist, welches an fahrzeugspezifi schen Schnittstellen (I, II, III, IV) der Heizungsanord nung angeordnet bzw. angeschlossen ist und gegebenen falls gegen ein anderes derartiges modulares Bauteil austauschbar ist.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine erste fahrzeugspezifische Schnittstelle (I) zu mindest zwei fahrzeugfeste Befestigungsstellen (6,7) sind, an denen das modulare Bauteil mechanisch befestigbar ist.
3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine zweite fahrzeugspezifische Schnittstelle (II) eine Unterbrechungsstelle des Kühl/HeizmediumKreis laufs des Verbrennungsmotors ist, an der eine brennstoff betriebene Zusatzheizung (2) oder eine elektrische Zu satzheizung (3) hydraulisch anschließbar und insbeson dere gegen eine Zusatzheizung (3 bzw. 2) der anderen Energiebetriebsart austauschbar ist.
4. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine dritte fahrzeugspezifische Schnittstelle (III) zumindest ein fahrzeugfester elektrischer Anschluß ist, an dem eine elektrische Zusatzheizung (3) oder ein elek trisches Bauteil der elektrischen Zusatzheizung oder der brennstoffbetriebenenen Zusatzheizung (2), insbesondere deren Steuergerät, elektrisch anschließbar ist.
5. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein erstes modulares Bauteil eine komplette brenn stoffbetriebene Zusatzheizung (2) ist, welche einen Was sermantel (5) bzw. Kühl/HeizmediumMantel mit in einem bestimmten Muster angeordneten fixen Befestigungspunkten (6,7), einen Wärmetauscher (8), eine Brennkammer (9), ein Gebläse (10), insbesondere Seitenkanalgebläse, ein Steuergerät (11) und eine Fühlereinheit (12) umfaßt (Fig. 3).
6. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein zweites modulares Bauteil eine komplette elektri sche Zusatzheizung (3) ist, welche einen eigenen Wasser mantel (13) bzw. Kühl/HeizmediumMantel mit in einem be stimmten Muster angeordneten Befestigungspunkten (6,7) und ein oder mehrere integrierte elektrische Heizelemen te (sog."MonocoqueAusführung") besitzt (Fig. 4).
7. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein Wassermantel (5 bzw. 13) bzw. Kühl/Heizmedium Mantel einer brennstoffbetriebenen (oder elektrischen) Zusatzheizung fahrzeugfest befestigt ist und eine vierte fahrzeugspezifische fahrzeugfeste Schnittstelle (IV) auf weist, über welche der als drittes modulares Bauteil aus gebildeter Rest der brennstoffbetriebenen (oder elektri schen) Zusatzheizung fest anschließbar ist (Fig. 6,7).
8. Anordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das dritte modulare Bauteil einer brennstoffbetriebe nen Zusatzheizung (3) einen Wärmetauscher (8), eine Brennkammer (9), ein Gebläse (10), insbesondere Seiten kanalgebläse, und ein elektrisches Steuergerät (11) um faßt und aber die vierte fahrzeugfeste Schnittstelle (IV) formschlüssig im Wassermantel (5 bzw. 13) aufge nommen und befestigt ist.
9. Anordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das dritte modulare Bauteil einer elektrischen Zu satzheizung (3) ein elektrisches HeizelementModul (14) ist, welches über die vierte fahrzeugfeste Schnittstelle (IV) formschlüssig im Wassermantel (5 bzw. 13) aufgenom men und befestigt ist.
10. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das elektrische Heizelement einer elektrischen Zu satzheizung (3) eine Heizschlange oder Heizspirale bzw. Heizwendel ist.
11. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, da ! die elektrische Heizelemente einer elektrischen Zu satzheizung Glühstifte (15) sind.
12. Anordnung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Glühstifte (16) in einem AluminiumMantel (17) angeordnet sind (Fig. 5).
13. Anordnung nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die elektrischen Heizelemente (Glühstift, Heizwen deln, o. a.) mit zusätzlichen WärmetauscherLamellen (18) versehen sind (Fig. 5).
14. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß ein viertes modulares Bauteil eine gas, insbeson dere flüssiggasbetriebene Zusatzheizung mit oder ohne Wassermantel bzw. KühlHeizmediumMantel ist.
15. Anordnung nach einem der Ansprüche 5 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Kühl/HeizmediumMantel (5) einer mit Flüssig brennstoff betriebenen Zusatzheizung durch Austausch der für Flüssigbrennstoff spezifischen Module (8,9,10, 11), (Fig. 3), gegen anderen Energiequellen spezifisch zugeordnete HeizEinsätze in einfacher Weise sich in eine gasbetriebene oder elektrische Zusatzheizung (15 bzw. 26), Fig. 7, umwandeln läßt.
Description:
Heizungsanordnung in einem Kraftfahrzeug mit Verbrennungsmotor Die Erfindung betrifft eine Heizungsanordnung in einem Kraft- fahrzeug mit Verbrennungsmotor, wobei eine Zusatzheizung oder eine Standheizung vorgesehen ist.

Zur Deckung des Heizdefizits in Kraftfahrzeugen mit moder- nen, hoch effizienten Verbrennungsmotoren werden zusätzliche Heizquellen benötigt. Während der Aufheizphase des Verbren- nungsmotors oder während des gesamten Fahrzeugbetriebs unter- stützen diese Systeme den fahrzeugeigenen Heizkreislauf.

Eine bekannte zusätzliche Heizquelle zur Unterstützung der fahrzeugeigenen Heizleistung ist beispielsweise eine brenn- stoffbetriebene Zusatzheizung (Diesel oder Benzin), welche im Wasser-bzw. Kühl-/Heizmedium-Kreislauf des Verbrennungs- motor angeordnet ist und bedarfsweise Heizenergie dem Heiz- system des Kraftfahrzeugs nachliefert. Einzelne Bestandteile der brennstoffbetriebenenen Zusatzheizung sind austauschbar, so daß unterschiedliche Heizleistungen, Brennstoffe (Diesel oder Benzin), Applikationen, etc. realisiert werden können.

Die Vorteile von Brennstoff-Zuheizern im wesentlichen sind : -hohe Basisheizleitung mit 3 KW -variable Heizleistung bis 5 KW -hoher Heizkomfort -hoher Wirkungsgrad Von Nachteil sind die relativ hohen Realisierungs-und Ein- baukosten sowie die Entstehung von umweltschädlichen Abga- sen. Auch entstehen bei einer Brennstoff-Verbrennung Geräu- sche.

Andere bekannte Heizquellen sind elektrische Zuheizer wie zum Beispiel PTC-Zuheizer oder Glühstift-Zuheizer.

Die Vorteile von elektrischen Zuheizern im wesentlichen sind : -Geringer Applikationsaufwand -Geringe Kosten (Teile einschließlich Applikation) -Sehr geringer Raumbedarf -Geräusch-und emissionsfrei Nachteilig sind insbesondere die begrenzte Zuheizleistung, der geringe Wirkungsgrad und die hohen Anforderungen an das elektrische Bordnetz im Fahrzeug.

Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer Heizungsanord- nung, welche einfach aufgebaut ist und mit einfachen Mitteln eine flexible Ausgestaltung eines Heizungssystem mit Zu- schnitt auf den individuellen Benutzer und auch eine problem- freie Wartung ermöglicht.

Gelöst wird die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe durch die Merkmale des Patentanspruchs 1.

Vorteilhaft weitergebildet wird der Erfindungsgegenstand durch die Merkmale der Unteransprüche 2 bis 15.

Wesen der Erfindung ist, daß die Zusatzheizung oder Standhei- zung oder ein Teil der Zusatz-oder Standheizung als modula- res Bauteil ausgebildet ist, welches an fahrzeugspezifischen Schnittstellen der Heizungsanordnung angeordnet bzw. ange- schlossen ist und gegebenenfalls gegen ein anderes derarti- ges modulares Bauteil austauschbar ist.

Insbesondere weist die Heizungsanordnung eine erste fahrzeug- spezifische Schnittstelle in Form von zumindest zwei fahr- zeugfesten Befestigungsstellen auf, an denen das modulare Bauteil mechanisch befestigbar ist.

Darüber hinaus kann eine zweite fahrzeugspezifische Schnitt- stelle eine Unterbrechungsstelle des Kühl-/Heizmedium-Kreis- laufs des Verbrennungsmotors sein, an der eine brennstoffbe- triebene Zusatzheizung oder eine elektrische Zusatzheizung hydraulisch anschließbar und insbesondere gegen eine Zusatz- heizung der anderen Energiebetriebsart austauschbar ist.

Eine dritte fahrzeugspezifische Schnittstelle ist bevorzugt zumindest ein fahrzeugfester elektrischer Anschluß, an dem eine elektrische Zusatzheizung oder ein elektrisches Bauteil der elektrischen Zusatzheizung oder der brennstoffbetriebe- nen Zusatzheizung, insbesondere deren Steuergerät oder ein Gebläse, elektrisch anschließbar ist.

Ein erstes modulares Bauteil ist insbesondere eine komplette brennstoffbetriebene Zusatzheizung, welche einen Wasserman- tel bzw. Kühl-/Heizmedium-Mantel mit in einem bestimmten Mus- ter angeordneten fixen Befestigungspunkten, einen Wärmetau- scher, eine Brennkammer, ein Gebläse, insbesondere Seitenka- nalgebläse, ein Steuergerät und eine Fühlereinheit umfaßt.

Ein zweites modulares Bauteil ist mit Vorteil eine komplette elektrische Zusatzheizung, welche einen eigenen Wassermantel bzw. Kühl-/Heizmedium-Mantel mit in einem bestimmten Muster angeordneten Befestigungspunkten und ein oder mehrere inte- grierte elektrische Heizelemente (sog."Monocoque-Ausfüh- rung") besitzt.

Die Flexibilität einer Heizungsanordnung wird weiter erhöht, wenn in einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ein Wassermantel bzw. Kühl-/Heizmedium-Mantel einer brennstoffbe- triebenen (oder elektrischen) Zusatzheizung fahrzeugfest be- festigt ist und eine vierte fahrzeugspezifische fahrzeugfes- te Schnittstelle aufweist, aber welche der als drittes modu- lares Bauteil ausgebildeter Rest der brennstoffbetriebenen (oder elektrischen) Zusatzheizung fest anschließbar ist.

Das dritte modulare Bauteil kann ein brennstoffbetriebener Zusatzheizungs-Teil sein, mit einem Wärmetauscher, einer Brennkammer, einem Gebläse, insbesondere Seitenkanalgebläse, einem elektrischen Steuergerät und einer Fühlereinheit, also ein vorerwähnter kompletter brennstoffbetriebener Zuheizer ohne Wassermantel, wobei dieses modulare Bauteil über die vierte fahrzeugfeste Schnittstelle formschlüssig im Wasser- mantel aufgenommen und befestigt ist.

Das dritte modulare Bauteil kann aber auch ein elektrischer Zusatzheizungs-Teil sein, insbesondere ein elektrisches Heiz- element-Modul, welches über die vierte fahrzeugfeste Schnitt- stelle formschlüssig im Wassermantel aufgenommen und befe- stigt ist.

Das elektrische Heizelement einer elektrischen Zusatzheizung ist insbesondere eine Heizschlange oder Heizspirale, kann aber auch in vorteilhafter Ausgestaltung ein Glühstift oder eine Glühstiftanordnung mit mehreren Glühstiften sein.

Die Glühstifte befinden sich bevorzugt in einem Aluminium- Mantel.

Für eine Erhöhung der Wärmeübertragungsflächen können die elektrischen Heizelemente (Glühstifte, Heizwendeln, etc.) insbesondere auch mit zusätzlichen Wärmetauscher-Lamellen versehen sein.

Das modulare Bauteil kann auch eine gas-, insbesondere flüs- siggas-betriebene Zusatzheizung oder ein Teil dieser Zusatz- heizung sein.

Durch die Erfindung wird mit verblüffend einfachen Mitteln ein höchstmaß an Flexibilität von Heizungsanordnungen in Kraftfahrzeugen erreicht, was nicht nur dem Hersteller, son- dern auch dem Benutzer oder Zwischenhändler zu Nutze kommt, und zwar hinsichtlich der individuellen (ursprünglichen oder nachträglichen) Ausgestaltung einer Heizungsanordnung in ei- nem bestimmten Kraftfahrzeug, bezüglich Brennstoffbetriebs- art, Heizleistung, Größe, etc. oder dergleichen, je nach- dem, welche Vorteile gewünscht (und welche Nachteile einer Betriebsart im Einzelfall hingenommen werden können), aber auch hinsichtlich Wartung, Montage, etc.. Grundsätzlich kann bei einer erfindungsgemäßen Ausgestaltung einer Heizungsan- ordnung auf bekannte Heizsysteme zurückgegriffen und mithin auch deren bisher gewonnener Erfahrungsschatz ausgenutzt wer- den.

Ein Kunde eines Herstellers einer Heizungsanordnung, z. B. ein Fahrzeughersteller, kann also mit einfachen Mitteln bei- de Heizungssysteme in einem bestimmten Fahrzeugtyp realisie- ren.

Auch können mit einfachen Mitteln Zusatzheizungen in einem Kraftfahrzeug nachgerüstet werden. Sollten sich beispiels- weise mittel-und längerfristig auf dem Markt im Wasserkreis- lauf integrierte Zuheizsysteme durchsetzen, da durch stren- ger werdende Abgasreglementierungen Motoren sehr schnell auf Betriebstemperatur gebracht werden müssen und der Applika- tionsaufwand für alternative Systeme (z. B. Abgas-Systeme) ebenfalls sehr hoch ist, können, da die Schnittstellen am Fahrzeug schon vorhanden sind, derartige Zusatzheizungen problemlos und schnell ohne große Fachkunde nachträglich als Baustein bzw. Modul eingebaut werden.

Besonders interessant ist auch die Einbindung eines solchen, elektrisch betriebenen Heizsystems in sogenannte Elektro- Fahrzeuge, d. h. in mit einem Elektro-Antrieb ausgestattene Fahrzeuge, da sich hier insbesondere der emissions-und ge- räuschfreie Betrieb als besonders vorteilhaft erweist.

Im Ergebnis wird also durch die Erfindung ein sog. MEC-Sys- tem geschaffen (Multi Energy Concept), dessen Vorteile vor allem sind : -Universelle Heizleitung von OKW bis 5KW -Große Bandbreite verschiedener Zuheiz-Lösungen ; dadurch u. a. Anpassung der Zuheiz-Variante an Kostentarget eines Kunden möglich -Minimaler Applikationsaufwand bei einem Kunden bzw.

Kraftfahrzeughersteller -Universell einsetzbar -Nachträgliche Aufrüstung der Zuheizsysteme zu einem Standheizer mit minimalem Aufwand möglich -Nur ein einziger Lieferant für alle Systeme erforderlich -Schnittstellen (Wasserkreislauf, Chassis, Elektrik, etc.) beim Hersteller der Heizungsanordnung und beim Kunden bzw. Fahrzeughersteller, eventuell auch bei verschiede- den Kunden, sind gleich.

Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispie- len unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung näher be- schrieben ; es zeigen : Fig. 1 einen schematischen Vertikal-Teilschnitt einer brennstoffbetriebenen Zusatzheizung mit vorgegebenen fahrzeugfesten Schnittstellen, Fig. 2 einen schematischen Vertikal-Teilschnitt einer elektrischen Zusatzheizung mit den gleichen vor- gegebenen fahrzeugfesten Schnittstellen der Fig. 1, Fig. 3 die brennstoffbetriebene Zusatzheizung der Fig. 1 in einer schematischen auseinandergezogenen Dar- stellung, Fig. 4 die elektrische Zusatzheizung der Fig. 2 in einer schematischen auseinandergezogenen Darstellung, Fig. 5 eine andere elektrische Zusatzheizung ähnlich der Darstellung nach Fig. 4, Fig. 6 die brennstoffbetriebene Zusatzheizung der Fig. 3 mit einer zusätzlichen fahrzeugfesten Schnittstelle, Fig. 7 eine weitere elektrische Zusatzheizung mit der gleichen zusätzlichen fahrzeugfesten Schnittstelle der Fig. 6, und Fig. 8 die Variante nach Fig. 1 nach einem Umbau zu einer Standheizung.

Gemäß Figur 1 umfaßt eine Heizungsanordnung 1 für ein (nicht veranschaulichtes Kraftfahrzeug mit Verbrennungsmotor) eine brennstoffbetriebene Zusatzheizung 2, welche fahrzeugbezoge- ne Schnittstellen in einem vorgegebenen Muster besitzt, im folgenden"fahrzeugspezifische bzw. fahrzeugfeste Schnitt- stellen"genannt.

Eine erste fahrzeugspezifische Schnittstelle I sind die Befestigungsstellen 6,7 und 22 der brennstoffbetriebenen Zusatzheizung 2, die in einer bestimmten Größe und Form ausgebildet sind und in einer bestimmten Lage zueinander (und bezüglich des Fahrzeugs) liegen, so daß die Zusatzhei- zung, welche ein einziges modulares Bauteil ist, klar defi- niert in einem Kraftfahrzeug örtlich auf einfache Weise befestigt, und gegebenenfalls wieder gelöst und gegen ein anderes derartiges modulares Bauteil ausgetauscht werden kann.

Eine zweite fahrzeugspezifische Schnittstelle II wird durch die hydraulischen Anschlüsse 20,21 definiert, welche einer Unterbrechungsstelle eines (nicht veranschaulichten Heiz-/ Kühlmedium-Kreislaufs des Verbrennungsmotors des Kraftfahr- zeuges) zugeordnet sind, so daß die Zusatzheizung 2 nach einer definierten Befestigung in einem Fahrzeug über ihre erste Schnittstelle I mit ihren Anschlüssen 20,21 exakt an der Stelle oder im Bereich der Stelle liegt, an der auch die beim Fahrzeug vorgesehene Unterbrechungsstelle vorgesehen ist, und der Fachmann also leicht gegebenenfalls einen hy- draulischen Anschluß der Zusatzheizung 2 zum Kühl-/Heizkreis- lauf des Motors herstellen kann.

Eine dritte fahrzeugspezifische Schnittstelle III zwischen Zusatzheizung 2 und Fahrzeug wird durch ein oder mehrere elektrische Anschlüsse definiert, z. B. Stecker oder Pins, durch welche elektrische Verbraucherteile der Zusatzheizung 2 (z. B. das Steuergerät oder der Gebläsemotor) an definier- ter vorgegebener Stelle an einem Fahrzeug auf einfache Weise elektrisch angeschlossen und mit Strom des Bordnetzes ver- sorgt werden kann.

Auch gibt es eine vierte fahrzeugspezifische Schnittstelle IV, auf die nachfolgend noch näher eingegegangen wird.

Über die vorgenannten fahrzeugspezifischen Schnittstellen I, II, III und IV kann insbesondere leicht eine brennstoffbe- triebene als modulares Bauteil ausgebildete Zusatzheizung 2 gegen eine elektrische als modulares Bauteil ausgebildete Zusatzheizung 3 gemäß Figur 2 in einem Fahrzeug ausgetauscht werden. Wie insbesondere in den Figuren 1 und 2 zu erkennen ist, sind Lage und Größe der Befestigungsstellen 6 und 7 bei- der Zusatzheizungen 2 und 3 gleich. Die Befestigungsstelle 22 wird für die (kleiner dimensionierte) elektrische Zusatz- heizung 3 nicht benötigt, vielmehr möglicherweise für eine andere größere modulare brennstoffbetriebene Zusatzheizung 2 oder für den Einbau einer modular aufgebauten Standheizung 25 gemäß Figur 8, welche auch bei Motorstillstand Heizener- gie für das Heizsystem des Kraftfahrzeugs und/oder für den Fahrzeuginnenraum auf Bedarf zur Verfügung stellt.

Durch die Erfindung kann also leicht z. B. eine brennstoff- betriebene Zusatzheizung 2 gegen eine elektrische Zusatz- heizung 3 oder umgekehrt ausgetauscht werden.

In Figur 3 ist die brennstoffbetriebene Zusatzheizung 2 der Figur 1 in größerer Einzelheit in einer auseinandergezogenen Darstellung gezeigt, welche ein (erstes) modulares Bauteil ist, bestehend insbesondere aus einem Wassermantel 5 bzw.

Kühl-/Heizmedium-Mantel mit in einem bestimmten Muster ange- ordneten fixen Befestigungsstellen 6,7, einem Wärmetauscher 8, einer Brennkammer 9, einem Gebläse 10, insbesondere Sei- tenkanalgebläse, einem Steuergerät 11 und einer Fühlerein- heit 12.

In Figur 4 ist die elektrische Zusatzheizung 3 nach Figur 2 schematisch in auseinandergezogener Darstellung gezeigt, welche ein (zweites) modualeres Bauteil ist, bestehend ins- besondere aus eine Wassermantel 13 bzw. Kühl-/Heizmedium-Man- tel mit in einem bestimmten Muster angeordneten Befestigungs- stellen 6,7 und mehreren integrierten elektrischen Heizele- menten in Form von Glühstiften 14 in einer sog."Monocoque- Ausführung", d. h. in einer Ausführung, bei der die Glühstif- te 14 mit dem Wassermantel, meistens ein Gußteil, integriert ausgebildet sind, wobei auch die Befestiungsstellen 6,7 bzw.-augen integrierter Bestandteil des Wassermantels sind.

Das Heizsystem hat keine eigene Regelung und ist zur Optimie- rung des Wirkungsgrades bzw. zum Schutz der Glühstifte mit Leitvorrichtungen (sog."Fences") im Innern ausgestattet.

Eine elektrische Zusatzheizung 3 kann auch beispielsweise nach Art der Figur 5 aufgebaut sein und Glühstifte 16 in einem Wassermantel besitzen, wobei die Glühstifte 16 selbst in einem Aluminium-Mantel 17 angeordnet sind. Für eine grö- ßere Wärmeübertragungsfläche sind die Glühstifte 16 mit zu- sätzlichen Wärmetauscher-Lamellen 18 versehen.

Das in Figur 6 veranschaulichte Ausführungsbeispiel ent- spricht im wesentlichen demjenigen nach Figur 3, wobei hier die vorerwähnte zusätzliche fahrzeugspezifische vierte Schnittstelle IV"hinter"dem Wassermantel 5 vorgesehen ist.

Insbesondere ist nach dieser Variante der Wassermantel 5 selbständiges Bauteil und aber seine Befestigungsstellen 6, 7 und 22 mit dem Fahrzeug befestigt. Das modulare Bauteil wird hier vom Rest der brennstoffbetriebenen Zusatzheizung bestimmt, wobei auch die Fühlereinheit 12 bzw. die Sensoren, wie der Wassermantel 5, bereits fester nicht zum Modul gehö- render Bestandteil des Fahrzeugs sein kann. Bei einer derar- tigen Anordnung kann also aber die Schnittstelle IV bei glei- chem bzw. identischem Wassermantel 5 (und eventuell gleicher Fühlereinheit 12) der Rest der Zusatzheizung, welcher selbst ein modulares Bauteil ist, ausgetauscht und beispielsweise ersetzt werden durch ein (drittes) modulares Teil einer elek- trischen Zusatzheizung 3 gemäß Fig. 7. Das dritte modulare Teil einer elektrischen Zusatzheizung 3 gemäß Figur 7 ist insbesondere ein elektrisches Heizelement-Modul 14, wobei dieses aber die vierte fahrzeugfeste Schnittstelle IV form- schlüssig im Wassermantel 5 aufgenommen und befestigt ist.

Das elektrische Heizelement einer elektrischen Zusatzheizung 3 kann eine Heizschlange oder Heizspirale sein. Gemäß Figur 7 sind mehrere elektrische Heizelemente in Form von Glühstif- ten 15 vorgesehen, die in einem Sockelteil 26 angeordnet sind, welcher formschlüssig in den Wassermantel 5 paßt.

Die Zusatzheizung kann auch ein viertes modulares Bauteil sein und mit Gas, insbesondere Flüssiggas, betrieben werden.

Durch den modularen Aufbau ist also auch ein Zuheizvariante mit Gas möglich. Die in der Figurez 7 aufgezeigte Variante läßt sich durch entsprechende Auswahl eines geeigneten Gas- Brenners sehr einfach in eine gasbetriebene Zu-bzw. Stand- heizervariante umwandeln.

Es sei noch angemerkt, daß in den Unteransprüchen enthaltene selbständig schutzfähige Merkmale trotz der vorgenommenen formalen Rückbeziehung auf den Hauptanspruch entsprechenden eigenständigen Schutz haben sollen. Im übrigen fallen sämt- liche in den gesamten Anmeldungsunterlagen enthaltenen erfin- derischen Merkmale in den Schutzumfang der Erfindung.