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Patent Searching and Data


Title:
HEEL AND FOOTWEAR
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2018/042364
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a heel for footwear. According to the invention, the upper part of the heel (2) pointing toward the foot has an at least partially peripheral deflector edge (4), which is designed such that a heel cap (3) is protected from damage, in that the deflector edge (4) protrudes radially beyond the heel cap (3) far enough that contact between the heel cap (3) and the environment is prevented. The invention further relates to footwear comprising a heel according to the invention.

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Inventors:
HOREZKY, Jutta (Rayskistr. 19, Dresden, 01219, DE)
Application Number:
IB2017/055240
Publication Date:
March 08, 2018
Filing Date:
August 31, 2017
Export Citation:
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Assignee:
HOREZKY, Andrea (Rayskistr. 19, Dresden, 01219, DE)
International Classes:
A43B21/02; A43B5/00; A43B23/30
Domestic Patent References:
WO2004037028A22004-05-06
Foreign References:
US20080134545A12008-06-12
FR2478439A11981-09-25
US2260224A1941-10-21
DE1773710U1958-09-04
DE8609994U11986-05-28
DE8914526U11991-01-17
DE9304282U11994-04-14
DE102014108910A12015-12-31
DE202008009143U12008-09-04
DE202010013948U12011-01-20
DE8405857U11984-06-07
DE8805934U11988-06-30
DE8903801U11989-08-10
DE8901918U11989-04-27
Attorney, Agent or Firm:
GOTTFRIED, Hans-Peter (Hamburger Str. 10, Dresden, 01067, DE)
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Claims:
Patentansprüche

1. Absatz für eine Fußbekleidung, dadurch gekennzeichnet, dass der zum Fuß hin weisende obere Teil des Absatzes (2) eine zumindest teilweise umlaufende Abweiskante (4) aufweist, die so ausgebildet ist, dass eine Fersenkappe (3) vor Beschädigung geschützt ist, indem die Abweiskante (4) die Fersenkappe (3) radial so weit überragt, dass eine Berührung zwischen der Fersenkappe (3) und der Umgebung verhindert wird.

2. Absatz nach Anspruch 1 , dessen Außenfläche zwischen der Abweiskante (4) und einer Sohle (6) zumindest in Teilbereichen vor Beschädigung, die durch Benutzung der Fußbekleidung (1) im Sitzen hervorgerufen werden, geschützt ist.

3. Absatz nach Anspruch 2, wobei dessen Außenfläche (5) zwischen der Abweiskante (4) und einer Sohle (6) zumindest in Teilbereichen bezüglich der Senkrechten über der Sohle (6) konkav geformt ist.

4. Absatz nach Anspruch 2 oder 3, wobei der Absatz (2) zumindest in den Bereichen, die durch Benutzung der Fußbekleidung (1) im Sitzen beschädigt werden können, aus einem widerstandsfähigen Kunststoff besteht.

5. Absatz nach Anspruch 4, wobei der widerstandsfähige Kunststoff transparent ist.

6. Fußbekleidung, umfassend einen Absatz nach einem der Ansprüche 1 bis 5.

7. Fußbekleidung nach Anspruch 6, die als Stiefel oder als Halbschuh ausgebildet ist.

Description:
Absatz und Fußbekleidung

Die Erfindung betrifft einen Absatz für eine Fußbekleidung und eine Fußbekleidung mit einem Absatz, insbesondere für Damenschuhe und Damenstiefel. Diese Art Fußbekleidung zeichnet sich zumeist durch einen besonders dekorativen, teilweise erhöhten Absatz aus, der somit auch eine größere, gut sichtbare Oberfläche aufweist. Werden derartige Damenschuhe oder Damenstiefel im Sitzen, vor allem beim Autofahren mit den aus der Bedienung der Pedale resultierenden Bewegung benutzt, kann die Oberfläche des Absatzes, vor allem aber die darüberliegende Fersenkappe des Damenschuhs oder Damenstiefels beschädigt werden. Die Fersenkappe ist in den allermeisten Fällen aus Leder und somit besonders empfindlich. Auch Lederabsätze sind in Gebrauch und entsprechend gefährdet.

Für diese Probleme bietet der Stand der Technik vielfältige Lösungen. Bekannt sind zusätzlich an den Absatz oder die gesamte Sohle anzubringende Schutzvorrichtungen für den Absatz, wie sie beispielsweise aus den Druckschriften DE 17 73 710 U, DE 86 09 994 111 , DE 89 14 526 U1 , DE 93 04 282 111 , DE 10 2014 108 910 A1 , DE 20 2008 009 143 111 und DE 20 2010 013 948 111 bekannt sind. Diese müssen aber gesondert mitgeführt und am Schuh angebracht werden.

Auch für den Schutz der Fersenkappe sind Einrichtungen bekannt. So beschreibt die Druckschrift DE 84 05 857 IM einen Fersenschutz, der als Lappen aus einem verformbaren Material wie Kunststoff oder Textil ausgebildet ist und mittels einer Klammer am Absatz befestigt werden kann. Die Druckschrift DE 88 05 934 IM offenbart in Gegensatz dazu eine feste Schutzkappe, die über ein Federelement auf der Fersenkappe temporär befestigt werden kann. In ähnlicher Weise wirkt auch der Schuhfersenschoner nach Druckschrift DE 89 03 801 LH . Der Schuhfersenkappenschutz, den die Druckschrift DE 89 01 918 LH vorstellt, ist als ein Band ausgeführt, das um den Absatz und die Fersenkappe herumgelegt wird. Auch diese Schutzeinrichtungen haben den Nachteil, dass sie gesondert mitgeführt, am Schuh angebracht und nach Benutzung wieder entfernt werden müssen.

Aufgabe der Erfindung ist es daher, einen Absatz für eine Fußbekleidung und eine entsprechende Fußbekleidung anzubieten, bei denen die Schutzfunktion für die Fersenkappe und/oder den Absatz in den Absatz bzw. die Fußbekleidung integriert ist.

Die Aufgabe wird gelöst durch einen Absatz für eine Fußbekleidung, bei der der zum Fuß hin weisende obere Teil des Absatzes eine zumindest teilweise umlaufende Abweiskante aufweist. Diese ist so ausgebildet, dass eine Fersenkappe am in Gehrichtung hinteren Ende der Fußbekleidung vor Beschädigungen, die vor allem durch Benutzung der Fußbekleidung im Sitzen beim Autofahren hervorgerufen werden, geschützt ist. Hierzu ist es vorgesehen, dass die gerundet oder kantig ausgebildete Abweiskante die Fersenkappe radial so weit überragt, dass eine Berührung zwischen der Fersenkappe und der Umgebung verhindert wird. Die Abweiskante kann als Wulst ausgeführt sein, die zumindest am hinteren Teil des Absatzes umläuft. Sie steht dabei so weit über, dass die Fersenkappe nicht den Boden berührt, wenn der Absatz mit der Abweiskante auf dem Boden abgelegt ist.

Um auch ein makelloses Aussehen der Außenfläche des Absatzes, insbesondere zwischen der Abweiskante und einer Sohle, zu erhalten, ist es auch dort vorgesehen, Beschädigungen zu vermeiden, wenn die Fußbekleidung im Sitzen benutzt wird. Hierzu hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn die Außenfläche zwischen der Abweiskante und einer Sohle zumindest in Teilbereichen bezüglich der Senkrechten über der Sohle konkav geformt ist. Eine solche hohlflächige Formgebung vermeidet die Berührung des gesamten Absatzschafts mit dem Boden, da sich der Absatz nur an zwei Punkten, der Sohle und der Abweiskante abstützt. Die Außenfläche des Absatzes berührt den Boden nicht und bleibt daher intakt.

Es hat sich weiterhin, unabhängig von der Formgebung, als vorteilhaft erwiesen, wenn der Absatz zumindest in den Bereichen, die durch Benutzung der Fußbekleidung im Sitzen beschädigt werden können, aus einem widerstandsfähigen, kratzfesten Kunststoff besteht. Für einen visuellen Effekt ist zudem möglich, den Absatz transparent zu gestalten, indem ein widerstandsfähiger Kunststoff in transparenter Ausführung gewählt wird. Dies kann beispielsweise eine besonders ausgestattete Variante des Polyethylens sein.

Die Aufgabe wird weiterhin gelöst durch eine Fußbekleidung, umfassend einen Absatz, wie er zuvor beschrieben wurde. Als Fußbekleidung kommen beispielsweise Stiefel oder Halbschuhe in Betracht, wobei der Absatz dann niedriger ist und der Schutz der Fersenkappe im Vordergrund steht.

Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen mit Bezugnahme auf die zugehörigen Zeichnungen. Es zeigen: Fig. 1 : schematisch eine Ausführungsform eines Stiefels mit dem erfindungsgemäßen Absatz;

Fig. 2: schematisch eine Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Absatzes und Fig. 3: schematisch eine Ausführungsform eines Halbschuhs mit dem erfindungsgemäßen Absatz und

Fig. 4: schematisch eine Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Absatzes mit konkaver Außenfläche. Fig. 1 zeigt schematisch in Seitenansicht eine Ausführungsform einer Fußbekleidung 1 , hier eines Stiefels, mit dem erfindungsgemäßen Absatz 2, umfassend eine Sohle 6. Der Absatz 2 weist im oberen Bereich eine hinten und seitlich umlaufende Abweiskante 4 auf, die die Fersenkappe 3 schützt, da sie die ledernen Bereiche des Stiefels weit genug nach hinten bzw. an den Seiten überragt. Dadurch wird eine Berührung des Leders und damit dessen Beschädigung vermieden. Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Abweiskante 4 in ihrem Querschnitt spitz zulaufend ausgebildet.

Fig. 2 zeigt schematisch in drei Ansichten eine Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Absatzes 2, wobei rechts oben eine Ansicht von hinten, darunter eine Ansicht von unten und links eine Seitenansicht gezeigt ist. Die hier kantig ausgeformte Abweiskante 4 läuft im oberen Bereich um den Absatz herum. Unten ist eine Sohle 6 angebracht. Fig. 3 zeigt schematisch eine Ausführungsform einer Fußbekleidung 1 , hier eines Halbschuhs, mit dem erfindungsgemäßen Absatz 2, der die Sohle 6 aufweist. Der Absatz 2 ist zum Schutz der Fersenkappe 3 mit der hier gerundet ausgeformten Abweiskante 4 ausgestattet, die als Stoßkante fungiert und Berührungen der Fersenkappe 3 vermeidet.

Fig. 4 zeigt schematisch eine Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Absatzes 2 mit konkaver Außenfläche 5. Die Außenfläche 5 ist durch ihre Wölbung nach innen weitestgehend vor Berührung und damit vor Beschädigung geschützt, da eine Berührung von der Sohle 6 und der Abweiskante 4 abgefangen wird. Bezugszeichenliste

1 Fußbekleidung

2 Absatz

3 Fersenkappe

4 Abweiskante

5 Außenfläche

6 Sohle