Login| Sign Up| Help| Contact|

Patent Searching and Data


Title:
HEIGHT-ADJUSTABLE LAWN MOWER AND BASE FOR LAWN MOWER
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2008/095715
Kind Code:
A2
Abstract:
The present invention relates to a lawn mower and to a base for a lawn mower. The present invention particularly relates to a combination of a lawn mower with additional equipment for sweeping, raking and/or lawn aeration.

Inventors:
KURZ, Manfred (Attel 24, Wasserburg am Inn, 83512, DE)
Application Number:
EP2008/000961
Publication Date:
August 14, 2008
Filing Date:
February 07, 2008
Export Citation:
Click for automatic bibliography generation   Help
Assignee:
KURZ, Brigitte (Attel 24, Wasserburg am Inn, 83512, DE)
KURZ, Manfred (Attel 24, Wasserburg am Inn, 83512, DE)
International Classes:
A01D34/74; A01D34/63
Attorney, Agent or Firm:
EBERHARD, Bercker (Becker Kurig Straus, Bavariastrasse 7, München, 80336, DE)
Download PDF:
Claims:

Neue prioritätsbegünstigte internationale Patentanmeldung

Anmelder: Brigitte Kurz

Unser Zeichen: 91738 PCT

Datum: 7. Februar 2008

Ansprüche

1. Höhenverstellbarer Rasenmäher mit

- einem Gehäuse,

- einem Fahrwerk, das an dem Gehäuse befestigt ist,

- einem Motor, der an dem Gehäuse angeordnet ist, einem Rasenmähermesser, das mit dem Motor verbunden ist, und das sich von dem Motor angetrieben um eine im Wesentlichen vertikale Achse dreht, gekennzeichnet, durch

- eine Höhenverstellung, die es gestattet den Abstand des Rasenmähermessers zum Boden um mindestens 15cm bevorzugter 18cm und noch bevorzugter um 20cm zu verstellen, und dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse zweiteilig ist, wobei ein erstes Gehäuseteil, das den Motor und das Rasenmähermesser umfasst, und

- ein zweites Gehäuseteil zumindest ein Ringsegment umfasst, das seitlich und hinten im Bereich des Rasenmähermessers verläuft, und das durch eine Höheneinstellungsvorrichtung aufeinen bestimmten Abstand zum Boden eingestellt werden kann.

2. Höhenverstellbarer Rasenmäher gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Gehäuseteil Aufnahmen für eine Zusatzeinrichtung umfasst, die dazu ausgelegt ist, von dem Motor angetrieben zu werden.

3. Höhenverstellbarer Rasenmäher gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass

- das Fahrwerk an dem zweiten Gehäuseteil angebracht ist.

4. Höhenverstellbarer Rasenmäher gemäß Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass

- der Rasenmäher weiter mit einem Gebläse versehen ist.

5. Höhenverstellbarer Rasenmäher gemäß einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass

- der Rasenmäher weiter mit einem Gebläse versehen ist.

6. Höhenverstellbarer Rasenmäher gemäß Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass

- das Gebläse von dem Motor angetrieben wird.

7. Höhenverstellbarer Rasenmäher gemäß Anspruch 5 oder 6, gekennzeichnet, durch

- Luftkanäle, die einen von dem Gebläse erzeugten Luftstrom in Richtung des Rasenmähermessers lenken.

8. Höhenverstellbarer Rasenmäher gemäß Anspruch 7, gekennzeichnet, durch

- Luftkanäle in axialer Richtung in dem Ringsegment verlaufen.

9. Höhenverstellbarer Rasenmäher gemäß einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass

- das Fahrwerk an dem ersten Gehäuseteil angebracht ist.

10. Höhenverstellbarer Rasenmäher gemäß einem der vorstehenden Ansprüche, sofern abhängig von Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass in der Aufnahmen für eine Zusatzeinrichtung, eine Zusatzeinrichtung aufgenommen ist, von dem Motor angetrieben wird.

1 1. Höhenverstellbarer Rasenmäher gemäß Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass

- die Zusatzeinrichtung ein Winkelgetriebe umfasst, das mit einer Kupplung versehen ist, um an den Motor anzukoppeln und von diesem angetrieben zu werden, und das eine im Wesentlichen horizontal verlaufende Walze antreibt,

- wobei die Aufnahmen für eine Zusatzeinrichtung Aufnahmevorrichtungen umfassen, die in dem Ringsegment angeordnet sind und die die Walze an deren Enden drehbar an dem Ringsegment aufnehmen.

12. Höhenverstellbarer Rasenmäher gemäß Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass

- die Walze der Zusatzeinrichtung eine Kehrwalze umfasst.

13. Höhenverstellbarer Rasenmäher gemäß Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass

- die Walze der Zusatzeinrichtung eine Rechenwalze umfasst.

14. Höhenverstellbarer Rasenmäher gemäß Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass

- die Walze der Zusatzeinrichtung eine Walze eines Spindelmähers umfasst.

15. Höhenverstellbarer Rasenmäher gemäß Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass

- die Walze der Zusatzeinrichtung eine Walze eines Rasenlüfters/Vertikutierers umfasst.

16. Höhenverstellbarer Rasenmäher gemäß einem der vorstehenden Ansprüche, sofern abhängig von Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass

- in der Aufnahmen für eine Zusatzeinrichtung, eine Zusatzeinrichtung aufgenommen ist, von dem Motor angetrieben wird.

17. Höhenverstellbarer Rasenmäher gemäß einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Fahrwerk mit austauschbaren Rädern versehen ist.

18. Höhenverstellbarer Rasenmäher gemäß einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, die Höhenverstellung und die Höheneinstellungsvorrichtung gekoppelt sind.

19. Untersatz für einen Rasenmäher, umfassend

- ein Gehäuse,

- einem Fahrwerk, das an dem Gehäuse befestigt ist,

- eine Befestigungseinrichtung für einen Rasenmäher, die so ausgeführt ist, dass der Rasenmäher auf dem Gehäuse befestigt werden kann,

- eine Zusatzeinrichtung mit o einem Winkelgetriebe, das mit einer Kupplung versehen ist, um an einen Motor eines befestigten Rasenmähers anzukuppeln und von diesem angetrieben zu werden, und o einer Walze, die im Wesentlichen horizontal verläuft, und die von dem, Winkelgetriebe angetrieben wird.

20. Untersatz für einen Rasenmäher, gemäß Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Walze austauschbar ist.

21. Untersatz für einen Rasenmäher, gemäß Anspruch 19 oder 20, dadurch gekennzeichnet, dass

- die Walze der Zusatzeinrichtung eine Kehrwalze umfasst.

22. Untersatz für einen Rasenmäher, gemäß einem der Ansprüche 19 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass

- die Walze der Zusatzeinrichtung eine Rechenwalze umfasst.

23. Untersatz für einen Rasenmäher, gemäß einem der Ansprüche 19 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass

- die Walze der Zusatzeinrichtung eine Walze eines Spindelmähers umfasst.

24. Untersatz für einen Rasenmäher, gemäß einem der Ansprüche 19 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass

- die Walze der Zusatzeinrichtung eine Walze eines Rasenlüfters/Vertikutierers umfasst.

25. Untersatz für einen Rasenmäher, gemäß einem der Ansprüche 19 bis 24, gekennzeichnet durch

- eine Höhenverstellung, die es gestattet den Abstand des Untersatzes für einen Rasenmäher zum Boden zu verstellen.

26. Untersatz für einen Rasenmäher, gemäß einem der Ansprüche 19 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass das Fahrwerk mit austauschbaren Rädern versehen ist.

27. Schneidwerk für einen Rasenmäher mit Sichelschneidwerk, dadurch gekennzeichnet dass das Schneidwerk eine Welle mit einer Befestigungsvorrichtung und mindestens zwei an der Welle angeordnete Messer aufweist, wobei die Messer so angeordnet sind, dass sich bei vertikal ausgerichteter Welle die

Messer übereinander angeordnet sind, und übereinander angeordnete Schnittebenen bilden.

28. Schneidwerk gemäß Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, dass das jeweils untere Messer einen kleineren Schnittdurchmesser als das jeweils darüber angeordnete Messer aufweist.

29. Schneidwerk gemäß Anspruch 28 oder 29, dadurch gekennzeichnet, die Welle in der Länge verstellbar ist, und wobei der Abstand der Messer zueinander ebenfalls verstellbar ist.

30. Höhenverstellbarer Rasenmäher gemäß einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass er mit einem dem Schneidwerk gemäß einem der Ansprüche 27 bis 29 versehen ist.

Description:

Höhenverstellbarer Rasenmäher sowie Untersatz für Rasenmäher

Die vorliegende Erfindung betrifft einen Rasenmäher und einen Untersatz für einen Rasenmäher. Insbesondere betrifft die vorliegende Erfindung eine Kombination eines Rasenmähers mit einer Zusatzausrüstung zum Kehren, Rechen und/oder Rasenbelüften.

Als Stand der Technik sind bereits verschiedene Lösungen bekannt, die Rasenmäher beispielsweise mit Kehrmaschinen kombinieren, wie beispielsweise die Dokumente DE 199 189 723, FR 2 743 689 und das deutsche Gebrauchsmuster mit der Rollennummer 295 01 029.0.

Es ist wünschenswert eine Vorrichtung wie einem Rasenmäher ein weiteres Einsatzgebiet im Garten und Umfeld des Hauses zu erschließen.

Gemäß einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein höhenverstellbarer Rasenmäher bereitgestellt. Der höhenverstellbare Rasenmäher umfasst dabei ein Gehäuse, ein Fahrwerk, das an dem Gehäuse befestigt ist, einen Motor, der an dem Gehäuse angeordnet ist, und ein Rasenmähermesser, das mit dem Motor verbunden ist, und das sich von dem Motor angetrieben um eine im Wesentlichen vertikale Achse dreht.

Der erfindungsgemäße höhenverstellbare Rasenmäher umfasst weiter eine Höhenverstellung, die es gestattet den Abstand des Rasenmähermessers zum Boden mindestens 15cm, bevorzugt um mindestens 18cm und bevorzugter um mindestens 20cm zu verstellen. Es ist ebenfalls vorzugsweise vorgesehen, dass es die Höhenverstellung gestattet, den Abstand des Rasenmähermessers zum Boden mindestens 25cm, bevorzugt um mindestens 28cm und bevorzugter um mindestens 30cm zu verstellen.

Das Gehäuse ist zweiteilig ausgeführt, wobei ein erstes Gehäuseteil den Motor und das Rasenmähermesser umfasst, und ein zweites Gehäuseteil zumindest ein Ringsegment umfasst, das seitlich und hinten im Bereich des Rasenmähermessers verläuft.

Das Ringsegment (bzw. das zweite Gehäuseteil) kann durch eine Höheneinstellungsvorrichtung auf einen bestimmten Abstand zum Boden eingestellt werden.

In dieser Ausführungsform ist das Ringsegment in Bezug auf das erste Gehäuseteil in der Höhe verstellbar um einen Schlitz zwischen der Unterseite des Rasenmähers in dem Bereich, in dem sich das Messer dreht, so gering wie möglich zu halten. Bevorzugt ist das Ringsegment vorne ausgespart, damit auch höheres Gras gemäht werden kann, ohne das es von dem Gehäuse nicht flachgelegt bzw. niedergedrückt wird. Durch die vorgeschlagene Konstruktion kann auch mit einem Sichelmäher höheres Gras geschnitten werden. Es ist mit dem erfindungsgemäßen Rasenmäher ebenfalls möglich von höherem Gras nur die Spitzen zu mähen, und beispielsweise 10, 15, 20 oder gar 25cm des Grases stehen zu lassen.

Durch diese Ausführungsform kann das Rasenmähermesser im Vergleich zu einem Rasenmäher mit herkömmlicher Höhenverstellung in einem weiteren Bereich verstellt werden, ohne dass die Gefahr besteht, dass Gegenstände von dem Messer getroffen werden und zur Seite oder nach hinten aus dem Rasenmäher herausgeschleudert werden.

In einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung umfasst das zweite Gehäuseteil Aufnahmen für eine Zusatzeinrichtung, die dazu ausgelegt ist, von dem Motor des Rasenmähers angetrieben zu werden.

Bevorzugt ist das Fahrwerk an dem zweiten Gehäuseteil angebracht. In dieser Ausführungsform kann die Höhenverstellung besonders einfach ausgeführt werden. Dadurch kenn auf zwei verschiedene Höhenverstellungen (einerseits für das Fahrwerk und das Messer und andererseits für das Ringsegment) verzichtet werden.

Es ist vorgesehen, dass an dem ersten Gehäuseteil ein Grasfangsack angeordnet ist, der sich in Bezug auf das Messer jeweils (für jede Höheneinstellung) an im Wesentlichen derselben Position befindet.

Vorzugsweise ist der Rasenmäher zusätzlich mit einem Gebläse versehen. Das Gebläse kann durch den Rasenmähermotor angetrieben werden. Das Gebläse kann auch durch einen gesonderten Gebläsemotor angetrieben sein. Bevorzugt ist das Gebläse abnehmbar an dem Rasenmäher angeordnet.

In einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist der Rasenmäher mit Luftkanälen versehen, die einen von dem Gebläse erzeugten Luftstrom in Richtung des Rasenmähermessers lenken. Durch die Luftkanäle kann erreicht werden, dass loses Laubwerk oder Schnittgras in Richtung des Messers geblasen wird und von dem, durch das Messer erzeugten Luftzug erfasst, in den Grasfangbehälter weitertransportiert wird.

Vorzugsweise verlaufen die Luftkanäle in axialer Richtung in dem Ringsegment. In dieser Ausführungsform wirkt der von dem Gebläse erzeugte Luftvorhang wie ein Staubschutz durch den loses Material wie Staub unter den Rasenmäher in Richtung des Messers geblasen wird. In dieser Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Rasenmähers kann die üblicherweise beim Mähvorgang erzeugte Staubentwicklung deutlich verringert werden. Es kann in die der Ausführungsform vorteilhaft sein, den Grasfangbehälter mit einem Staubschutz zu versehen, bzw. anstelle eines Grasfangbehälters einen Staubfangbehälter zu verwenden.

Vorzugsweise ist das Fahrwerk an dem ersten Gehäuseteil höhenverstellbar angebracht. In dieser Ausführungsform kann das Ringsegment (das übrigens auch als kompletter Ring ausgeführt sein kann) auch ganz über das Messer angehoben werden, was sich insbesondere in verwinkelten Rasenflächen positiv auswirken kann, da auch beim seitlich versetzen des Rasenmähers keine langen Grashalme um- bzw. flachgelegt werden können.

Vorzugsweise ist in den Aufnahmen für eine Zusatzeinrichtung, eine Zusatzeinrichtung aufgenommen, welche von dem Motor angetrieben wird bzw. werden kann.

Bevorzugt umfasst die Zusatzeinrichtung ein Winkelgetriebe (mit und ohne Untersetzung), das mit einer Kupplung versehen ist, um an den Motor anzukoppeln, um von diesem angetrieben zu werden. Das Winkelgetriebe treibt eine im Wesentlichen horizontal verlaufende Walze an. Die Aufnahmen für eine Zusatzeinrichtung umfassen Aufnahmevorrichtungen, die in dem Ringsegment angeordnet sind und die die Walze an deren Enden drehbar an dem Ringsegment aufnehmen. Die Walze ist im Wesentlichen senkrecht zu der Motorwelle angeordnet, kann im Wesentlichen senkrecht zu der Längsachse des Rasenmähers verlaufen, und liegt im Wesentlichen parallel zu der Ebene, in der sich das Messer dreht.

In einer anderen Ausführungsform umfasst die Walze der Zusatzeinrichtung eine Kehrwalze. Durch den Einsatz einer Kehrwalze kann der Rasenmäher auch als Kehrmaschine Verwendung finden. Bei Einsatz als Kehrmaschine kann es vorteilhaft sein, spezielle Staubfangvorrichtungen an dem Rasenmäher vorzusehen.

Vorteilhaft umfasst die Walze der Zusatzeinrichtung eine Rechenwalze. In dieser Ausfuhrungsform kann der Rasenmäher im Herbst auch zum Zusammenrechen von Laub verwendet werden.

In einer Ausfuhrungsform der vorliegenden Erfindung umfasst die Walze der Zusatzeinrichtung eine Walze eines Spindelmähers. Durch Einsatz einer Spindelmähers kann ein herkömmlicher Sichelmäher einfach in einen Spindelmäher umgerüstet werden, wobei das (Sichel-) Messer als Gebläse wirkt, um das geschnittene Gras in den Grasfangkorb/sack zu befördern.

Bevorzugt umfasst die Walze der Zusatzeinrichtung Rasenlüfter- bzw. Vertikutierwalze (mit senkrecht verlaufenden Messern).

Vorzugsweise ist in den Aufnahmen für eine Zusatzeinrichtung, eine Zusatzeinrichtung aufgenommen, die von dem Motor angetrieben wird. Die Zusatzeinrichtung kann als eine der vorstehend erwähnten Walzen ausgeführt sein.

In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist das Fahrwerk mit austauschbaren Rädern versehen. Durch austauschbare Räder kann eine einfache Höhenverstellung durch die Montage von Rädern mit unterschiedlichen Durchmessern implementiert werden. Weiterhin kann der Rasenmäher durch die Montage unterschiedlich breiter Räder einfach an verschiedene Untergründe wie Rasen, moosiger Untergrund oder Gehwegplatten oder Asphalt angepasst werden. Der Rasenmäher kann dazu mit Steckachsen versehen sein. Der Rasenmäher kann ebenfalls mit starren Achsen und Steckrädern versehen sein.

In einer weiteren Vorteil-behafteten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Rasenmähers sind ist die Höhenverstellung und die Höheneinstellungsvorrichtung gekoppelt. Dies kann beispielsweise durch wechselbare Räder umgesetzt werden, wobei sich bei einem Wechsel des Raddurchmessers der montierten Räder sowohl der Abstand des Ringelements als auch des Rasenmähermessers (bzw. des Schneidwerks) ändert.

Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein Untersatz für einen Rasenmäher bereitgestellt. Der Untersatz für einen Rasenmäher umfasst ein Gehäuse, ein Fahrwerk, das an dem Gehäuse befestigt ist, eine Befestigungseinrichtung für einen Rasenmäher, die so ausgeführt ist, dass der Rasenmäher auf dem Gehäuse befestigt werden kann und eine Zusatzeinrichtung. Die Zusatzeinrichtung ist mit einem Winkelgetriebe mit und ohne Untersetzung versehen, das eine Kupplung aufweist, um an einen Motor eines befestigten Rasenmähers anzukuppeln und von diesem angetrieben zu werden. Die Zusatzeinrichtung ist weiter mit einer Walze versehen, die im Wesentlichen horizontal verläuft, und die von dem, Winkelgetriebe angetrieben wird.

Vorzugsweise ist die Walze austauschbar. Durch austauschbare Walzen mit verschiedenen Ausführungen können verschieden Aufgaben rund um den Garten erfüllt werden. Ohne das jeweils ein gesonderter Untersatz für den Rasenmäher notwendig werden würde.

Bevorzugt umfasst die Walze der Zusatzeinrichtung eine Kehrwalze.

Vorzugsweise umfasst die Walze der Zusatzeinrichtung eine Rechenwalze.

Vorteilhafterweise umfasst die Walze der Zusatzeinrichtung eine Walze eines Spindelmähers bzw. umfasst der Untersatz einen Spindelmäher.

In einer Ausführungsform umfasst die Walze der Zusatzeinrichtung eine Walze eines Rasenlüfters/Vertikutierers.

In einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung umfasst der Untersatz eine Höhenverstellung, die es gestattet den Abstand des Untersatzes für einen Rasenmäher zum Boden zu verstellen. Die Höhenverstellung kann beispielsweise als eine zentrale Höhenverstellung des Fahrwerks des Untersatzes ausgeführt sein.

Bevorzugt ist die Befestigungseinrichtung für einen Rasenmäher, die so ausgeführt, dass der Rasenmäher an dem Fahrwerk des Rasenmähers an dem Untersatze befestigt werden kann. In dieser Ausführungsform kann die Schnitthöhe des Messers des Rasenmähers zusätzlich zu der Höhenverstellung des Fahrwerks des Untersatzes auch durch eine Höhenverstellung des Fahrwerks des Rasenmähers in Bezug auf den Untersatz verstellt werden.

In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist das Fahrwerk des Untersatzes für einen Rasenmäher mit austauschbaren Rädern versehen. Durch austauschbare Räder kann eine einfache Höhenverstellung durch die Montage von Rädern mit unterschiedlichen Durchmessern implementiert werden. Weiterhin kann der Untersatz durch die Montage unterschiedlich breiter Räder einfach an verschiedene Untergründe wie Rasen, moosiger Untergrund oder Gehwegplatten oder Asphalt angepasst werden. Der Untersatz kann dazu mit Steckachsen versehen sein. Der Untersatz kann ebenfalls mit starren Achsen und Steckrädern versehen sein.

Gemäß einem anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein Schneidwerk für einen Rasenmäher mit Sichelschneidwerk bereitgestellt. Das Schneidwerk umfasst dabei eine Welle und mindestens zwei Messer. Die Welle ist mit einer Befestigungsvorrichtung versehen, um an dem Messer oder der Motorwelle eines Sichelrasenmähers befestigt zu werden. Die mindestens zwei Messer sind an der Welle angeordnet. Die Welle ist dabei ausgelegt im Wesentlichen vertikal angeordnet zu sein, sodass sich die Messer jeweils in (verschiedenen, übereinanderliegenden) im Wesentlichen waagerechten (Schnitt-) Ebenen drehen.

Vorzugsweise weist das jeweils untere Messer einen kleineren Schnittdurchmesser auf als das jeweils darüber angeordnete Messer. Das Schneidwerk kann in einen sich nach unten verjüngenden Kegelstumpf einbeschrieben werden. Dadurch können längere Grashalme erst im oberen Bereich abgeschnitten werden, bevor sie bodennah dich das jeweils unterste Rasenmähermesser abgeschnitten werden. Es ist klar, dass dieses Schneidwerk nur dann optimal funktionieren kann, wenn die Klingen den oberen Messer gut geschärft sind, da sonst die Gefahr besteht, dass längere Grashalme sich um die Welle wickeln und ausgerissen werden.

Vorzugsweise ist das Schneidwerk in der Höhe bzw. die Welle in der Länge verstellbar. Dadurch kann der Abstand der Messer zueinander ebenfalls verstellbar sein. Dadurch kann insbesondere bei Rasenmähern mit großem Höhen-Verstellbereich sichergestellt werden, dass das Schneidwerk an die entsprechende Höheneinstellung des Rasenmähers angepasst werden kann.

Vorzugsweise ist der vorstehend beschriebene höhenverstellbare Rasenmäher mit dem ebenfalls vorstehend beschriebenen Schneidwerk versehen.

Figuren 1-7 zeigen verschiedene Ausfuhrungen von höhenverstellbaren Rasenmähern, von Untersätzen für Rasenmäher und von Schneidwerken für höhenverstellbare Rasenmäher.

Figuren 1 bis 4 zeigen Querschnitte von höhenverstellbaren Rasenmähern, die in der Ebene der Motorwelle in Querrichtung geschnitten wurden.

Figuren 5 und 6 zeigen Seitenansichten von Untersätzen für Rasenmäher mit und ohne aufgesetzten Rasenmäher.

Figuren 7 zeigt eine bevorzugte Ausführung eines Schneidwerks für einen höhenverstellbaren Rasenmäher.

Figur IA zeigt einen Querschnitt eines höhenverstellbaren Rasenmähers 2, der in der Ebene der Motorwelle in Querrichtung geschnitten wurde. In der Figur ist ein Motor 4 an einem ersten Gehäuseteil 10 angeordnet, der über eine Motorwelle 6 ein Rasenmähermesser 8 antreibt. Das erste Gehäuseteil 10 ist mit einem Griff 16 und Steuerelementen 18 versehen, um beispielsweise die Drehzahl des Motors 4 steuern zu können. Das erste Gehäuseteil 10 ist mit einem zweiten Gehäuseteil 12 verbunden, das zumindest ein Ringsegment umfasst. An dem zweiten Gehäuseteil 12 ist ein Fahrwerk 14 des höhenverstellbaren Rasenmähers 2 angebracht. Die Schnitthöhe des höhenverstellbaren Rasenmähers 2 kann in einem weiteren Verstellbereich als bei herkömmlichen Rasenmähern verstellt werden, ohne dass die Gefahr besteht, dass das Messer ungeschützt unter einem sehr hoch aufragenden Gehäuse eines Rasenmährers erreichbar wäre.

Figur IB zeigt eine ungeschnittene Frontansicht des höhenverstellbaren Rasenmähers 2 von Figur IA. Das zweite Gehäuseteil 12 weist an der Vorderseite eine Aussparung 90 auf die es gestattet auch höheres Gras zu mähen, ohne das Gras niederzudrücken. Schutzdrähte 92 sind im Wesentlichen senkrecht and dem zweiten Gehäuseteil 12 angeordnet, um zu verhindern, dass ein Benutzer durch die Aussparung 90 in das rotierende Rasenmähermesser 8 (in Fig. 1 B nicht gezeigt) greifen und sich verletzen können.

Figur 2 zeigt eine Querschnittsansicht des höhenverstellbaren Rasenmähers 2 von Figur IA bei dem das erste Gehäuseteil im Vergleich zu Figur IA auf eine niedrige Schnitthöhe abgesenkt ist.

Figur 3 zeigt eine Ausfuhrungsform eines höhenverstellbaren Rasenmähers 2 von Figur IA, die zusätzlich mit einem Gebläse 30 versehen ist. Der von dem Gebläse 30 erzeugte Luftstrom 32 wird in Luftkanälen 34 unter den höhenverstellbaren Rasenmäher 2 letztendlich in Richtung des Messers 8 gefuhrt.

Figur 4 zeigt eine Ausftihrungsfoim eines höhenverstellbaren Rasenmähers 2 von Figur IA, 1 B (oder 2), die zusätzlich mit einer Zusatzeinrichtung versehen ist. Die Zusatzeinrichtung ist durch eine Kupplung 68 an die Motorwelle 6 gekoppelt. Dadurch treibt die Motorwelle 6 über ein Winkelgetriebe 66 eine Walze 64 an, die in Fig. 4 als Kehrwalzenbürste ausgeführt ist. (Die Ausfuhrungsformen von Fig. 3 und 4 können auch kombiniert werden.)

Von der Kehrwalzenbürste aufgewirbelter Staub wird von dem, durch das Messer 8 des Rasenmähers erzeugten Sog in einen (nicht dargestellten) Gras- bzw. Staubfangsack befördert.

Figur 5 zeigt eine Seitenansicht eines Untersatzes für Rasenmäher ohne einen aufgesetzten Rasenmäher. Der Untersatz umfasst ein Gehäuse 60 mit einem Untersatz-Fahrwerk 62. Der Untersatz umfasst eine Zusatzeinrichtung. Die Zusatzeinrichtung weist eine Kupplung 68 auf die an die Motorwelle 6 eines aufgesetzten (herkömmlichen) Rasenmähers gekoppelt werden kann (siehe Fig. 6). Dadurch kann eine Motorwelle 6 über ein Winkelgetriebe 66 eine Walze 64 antreiben, die in Fig. 5 als Kehrwalzenbürste ausgeführt ist. Der Untersatz 60 ist mit Absaugöffnungen 80 versehen, durch die von der Kehrwalzenbürste aufgewirbelter Staub durch einen von einem laufenden Messer 8 des Rasenmähers erzeugten Sog in einen (nicht dargestellten) Gras- bzw. Staubfangsack des Rasenmähers befördert werden kann.

Figur 6 zeigt eine Seitenansicht eines Untersatzes für Rasenmäher von Fig 5 mit einem aufgesetzten Rasenmäher. Der Rasenmäher ist durch als Federhaken ausgeführte ßefestigungseinrichtungen 70 an dem Untersatz 60 befestigt.

In Figur 7 ist ein Schneidwerk für einen Rasenmäher mit Sichelschneidwerk bereitgestellt. Das Schneidwerk 128 umfasst dabei eine Welle 126 und mindestens zwei Messer 120 und 122. Die Welle 126 ist mit einer Befestigungsvorrichtung 124 versehen, um das Schneidwerk 128 an dem (nicht dargestellten) Messer oder der (nicht dargestellten) Motorwelle eines (nicht dargestellten) Sichelrasenmähers zu befestigen. Die mindestens zwei Messer 120, 122 sind an der Welle 126 angeordnet. Die Welle 126 ist dabei ausgelegt im Wesentlichen vertikal angeordnet zu sein, sodass sich die Messer 120, 122 jeweils in (verschiedenen, übereinanderliegenden) im Wesentlichen waagerechten (Schnitt-) Ebenen drehen, die durch die perspektivisch dargestellten Kreise angedeutet sind.

In Figur 7 weist das jeweils untere Messer 122 einen kleineren Schnittdurchmesser auf als das jeweils darüber angeordnete Messer 120. Dadurch können längere Grashalme erst im oberen Bereich durch das obere Messer 120 abgeschnitten werden, bevor sie bodennah durch das jeweils unterste Rasenmähermesser 122 abgeschnitten werden.

Vorzugsweise ist das Schneidwerk 128 in der Höhe bzw. die Welle 126 in der Länge verstellbar. Beispielsweise kann durch eine Teleskopverstellung der Welle 126 die Gesamtlänge der Welle 126 und der Abstand der Messer 120, 122 zueinander verstellbar sein.




 
Previous Patent: MIXED PRODUCT

Next Patent: ROCK DRILL