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Title:
HIGH-FREQUENCY SIGNAL STIMULATOR SYSTEM
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2019/149745
Kind Code:
A1
Abstract:
A high-frequency signal stimulator system comprises at least two data generators which are independent of one another, a signal processing means and a signal generator. The at least two data generators which are independent of one another are each designed to generate at least one data packet which describes a high-frequency signal to be generated. The signal processing is designed to extract a signal of the data packet which is generated by the first of the at least two data generators which are independent of one another, and a content of the data packet which is generated by the second of the at least two data generators which are independent of one another. The signal generator is designed to generate a high-frequency signal on the basis of the extracted contents.

Inventors:
PERTHOLD, Rainer (Schleifweg 25, Weisendorf, 91085, DE)
Application Number:
EP2019/052234
Publication Date:
August 08, 2019
Filing Date:
January 30, 2019
Export Citation:
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Assignee:
INNOVATIONSZENTRUM FÜR TELEKOMMUNIKATIONSTECHNIK GMBH IZT (Am Weichselgarten 5, Erlangen, 91058, DE)
International Classes:
G06F1/02
Domestic Patent References:
WO2008031504A22008-03-20
Foreign References:
DE102015215222A12017-02-16
Other References:
RAINER PERTHOLD ET AL: "A high performance digital channel simulator for satellite transmissions", 2008 10TH INTERNATIONAL WORKSHOP ON SIGNAL PROCESSING FOR SPACE COMMUNICATIONS (SPSC); 6-8 OCTOBER 2008; RHODES ISLAND, GREECE, IEEE, PISCATAWAY, NJ, USA, 6 October 2008 (2008-10-06), pages 1 - 6, XP031365879, ISBN: 978-1-4244-2572-3
None
Attorney, Agent or Firm:
PFITZNER, Hannes et al. (Schoppe, Zimmermann Stöckeler, Zinkler, Schenk & Partner mb, Radlkoferstr. 2 München, 81373, DE)
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Claims:
Patentansprüche

1. Hochfrequenzsignal-Stimulator-System (100) mit folgenden Merkmalen: mindestens zwei voneinander unabhängigen Datenerzeugern (130a, 130b, 130’a- 130’n), die jeweils ausgebildet sind, zumindest ein ein zu erzeugendes Hochfrequenzsignal beschreibendes Datenpaket (132a, 132b) mit IQ-Daten zu erzeugen; eine Signalverarbeitung (120, 120‘, 120‘“), die ausgebildet ist, um einen Inhalt des von dem ersten der mindestens zwei voneinander unabhängigen Datenerzeuger (130a, 130b, 130’a-130’n) erzeugten Datenpakets (132a, 132b) und einen Inhalt des von dem zweiten der mindestens zwei voneinander unabhängigen Datener- zeuger (130a, 130b, 130’a-130’n) erzeugten Datenpakets (132a, 132b) zu extra- hieren; und einen Signalgenerator (1 10, 1 10‘), der ausgebildet ist, um auf Basis der extrahierten Inhalte ein Hochfrequenzsignal zu erzeugen.

2. Hochfrequenzsignal-Stimulator-System (100) gemäß Anspruch 1 , wobei der Signalgenerator (1 10, 110‘) ausgebildet ist, um das Hochfrequenzsignal über mehrere Frequenzbänder, die aneinander angrenzen oder überlappen, zu erzeugen; und/oder wobei der Signalgenerator (1 10, 1 10‘) zumindest zwei Signalgeneratoreinheiten (1 12a, 1 12b, 112’a-1 12’n, 112"a-112“k) für zumindest zwei Frequenzbänder umfasst, die aneinander angrenzen oder überlappen.

3. Hochfrequenzsignal-Stimulator-System (100) gemäß Anspruch 2, wobei das zumindest eine Datenpaket (132a, 132b) IQ-Daten zugeordnet zu zumindest zwei und/oder zu zumindest mehreren Frequenzbändern umfasst.

4. Hochfrequenzsignal-Stimulator-System (100) gemäß Anspruch 3, wobei die Signalverarbeitung (120, 120‘, 120‘“) ausgebildet ist, die IQ-Daten des Datenpakets (132a, 132b), zugehörig zu einem ersten Frequenzband, einer ersten Signalgene ratoreinheit (1 12a) zuzuweisen und die IQ-Daten desselben Datenpakets (132a, 132b), zugehörig zu einem zweiten Frequenzband, einer zweiten Signalgeneratoreinheit (112b) zuzuweisen.

5. Hochfrequenzsignal-Stimulator-System (100) gemäß Anspruch 2, 3 oder 4, wobei der Signalgenerator (1 10, 1 10‘) je Frequenzband zwei oder mehr Signalgenera- toreinheiten (112a, 112b, 1 12’a-1 12’n, 112“a-1 12“k) umfasst.

6. Hochfrequenzsignal-Stimulator-System (100) gemäß einem der Ansprüche 2, 3, 4, 5 oder 6, wobei der Signalgenerator (1 10, 1 10‘) einen Filter-Combiner (1 16, 116“) umfasst, der ausgebildet ist, um Ausgangssignale von den zumindest zwei Signalgeneratoreinheiten (1 12a, 1 12b, 112’a-112’n, 112“a-1 12“k) zu kombinieren, um ein Hochfrequenzsignal mit einer Gesamtbandbreite, umfassend die Summe der mindestens zwei Frequenzbänder oder zumindest die mindestens zwei überlap penden Frequenzbänder, zu erhalten.

7. Hochfrequenzsignal-Stimulator-System (100) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Signalgenerator (1 10, 1 10‘) mindestens eine Signalgeneratoreinheit (1 12a, 1 12b, 1 12’a-1 12’n, 1 12“a-1 12“k) umfasst, die einen Digital- Analog-Wandler in Kombination mit einem Frequenzumsetzer aufweist, wobei der Digital-Analog-Wandler ausgebildet ist, um ausgehend von den Inhalten der erzeugten Datenpakete (132a, 132b) ein Analogsignal bereitzustellen, und wobei der Frequenzumsetzer ausgebildet ist, um das bereitgestellte Analogsignal in einen anderen Frequenzbereich zu transferieren.

8. Hochfrequenzsignal-Stimulator-System (100) gemäß Anspruch 7, wobei die Signalgeneratoreinheit (112a, 1 12b, 1 12’a-112’n, 112“a-1 12“k) zumindest eine dem Frequenzumsetzer nachgeschaltete Verstärker-Abschwächungs-Einheit umfasst, die ausgebildet ist, um das analoge Signal zu verstärken und/oder zu dämpfen.

9. Hochfrequenzsignal-Stimulator-System (100) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Signalverarbeitung (120, 120‘, 120‘“) ausgebildet ist, beim Extrahieren zumindest einen Aussendezeitpunkt und eine Signaldauer zu extrahieren und um die Inhalte der Datenpakete (132a, 132b) entsprechend dem Aussendezeitpunkt und der Signaldauer anzuordnen, um einen kontinuierlichen Datenstrom auszugeben; und/oder wobei die Signalverarbeitung (120, 120‘, 120'“) ausgebildet ist, um auf Basis der Inhalte der Datenpakete (132a, 132b) einen kontinuierlichen Datenstrom zu erzeu gen und/oder im Falle eines nicht-kontinuierlichen Datenstroms Lücken zwischen den einzelnen Signalen oder Frames eines Signals mit Nullen aufzufüllen.

10. Hochfrequenzsignal-Stimulator-System (100) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Signalverarbeitung (120, 120‘, 120‘“) ausgebildet ist, um die Inhalte der Datenpakete (132a, 132b) zu analysieren und zu interpolieren; und/oder wobei die Signalverarbeitung (120, 120‘, 120‘“) ausgebildet ist, um die Inhalte der Datenpakete (132a, 132b) entsprechend ihrer Frequenzbereiche unterschiedlichen Frequenzbändern des Signalgenerators (1 10, 110‘) zuzuordnen.

11. Hochfrequenzsignal-Stimulator-System (100) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Signalverarbeitung (120, 120', 120‘“) ausgebildet ist, um mehrere virtuelle Exciter (120“‘k1-120“‘kn) zu simulieren und die Datenpakete (132a, 132b) entsprechend ihrem Inhalt zu einem der virtuellen Exciter (120“‘k1 - 120“‘kn) zuzuordnen.

12. Hochfrequenzsignal-Stimulator-System (100) gemäß Anspruch 11 , wobei die Sig nalverarbeitung (120, 120‘, 120‘“) ausgebildet ist, um die Anzahl und/oder die Bandbreite der mehreren virtuellen Exciter (120“‘k1 -120“'kn) zu variieren, um die Gesamtbandbreite mit einer variierenden Anzahl an virtuellen Excitern (120“‘k1- 120“‘kn) abzubilden.

13. Hochfrequenzsignal-Stimulator-System (100) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Signalverarbeitung (120, 120‘, 120'") einen FPGA oder Prozessor umfasst, der auf Basis der Inhalte der Datenpakete (132a, 132b) einen Da- tenstrom und/oder einen kontinuierlichen Datenstrom ausgibt.

14. Hochfrequenzsignal-Stimulator-System (100) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Signalverarbeitung (120, 120‘, 120‘“) einen Switch umfasst, über welchen die mindestens zwei voneinander unabhängigen Datenerzeuger (130a, 130b, 130’a-130’n) an die Signalverarbeitung (120, 120‘, 120‘“) ankoppel bar sind.

15. Hochfrequenzsignal-Stimulator-System (100) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Inhalte der erzeugten Datenpakete (132a, 132b) zumindest ein Element aus der Gruppe umfassend IQ-Daten, eine Zieladresse, einen Fre quenzbereich, einen Aussendezeitpunkt, eine Signaldauer und einen Signalpegel aufweisen.

16. Hochfrequenzsignal-Stimulator-System (100) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei jedes Datenpaket (132a, 132b) zumindest ein Radar-Objekt beschreibt.

17. Hochfrequenzsignal-Stimulator-System (100) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die mindestens zwei voneinander unabhängigen Datenerzeuger (130a, 130b, 130’a-130’n) voneinander unabhängig betriebene Computer sind.

18. Verfahren zum Stimulieren eines Hochfrequenzsignals mit folgenden Schritten:

Erzeugen eines ein zu erzeugendes Hochfrequenzsignal beschreibendes Datenpaket (132a, 132b) mit IQ-Daten mit einem ersten von mindestens zwei voneinander unabhängigen Datenerzeugern (130a, 130b, 130’a-130’n) sowie Erzeugen ei- nes ein zu erzeugendes Hochfrequenzsignal beschreibendes Datenpaket (132a, 132b) mit IQ-Daten mit einem zweiten von zwei unabhängigen Datenerzeugern (130a, 130b, 130’a-130’n);

Extrahieren der Inhalte des von dem ersten der mindestens zwei voneinander un abhängigen Datenerzeuger (130a, 130b, 130’a-130’n) erzeugten Datenpakets (132a, 132b) und des von dem zweiten der mindestens zwei voneinander unabhängigen Datenerzeuger (130a, 130b, 130’a-130’n) erzeugten Datenpakets (132a, 132b); und

Erzeugen eines Hochfrequenzsignals auf Basis der extrahierten Inhalte unter Zuhilfenahme eines Signalgenerators (1 10, 110').

19. Verfahren gemäß Anspruch 18, wobei beim Extrahieren des Inhalts des von dem ersten der mindestens zwei zueinander unabhängigen Datenerzeuger (130a, 130b, 130’a-130’n) erzeugten Datenpakets (132a, 132b) und des Inhalts des von dem zweiten der mindestens zwei voneinander unabhängigen Datenerzeuger (130a, 130b, 130’a-130’n) erzeugten Datenpakets (132a, 132b) entsprechend ihrem Aussendezeitpunkt und ihrer Signaldauer geordnet werden und/oder entspre chend ihrem Frequenzbereich zu ein oder mehreren von mindestens zwei Bändern des Signalgenerators (110, 1 10‘) zugeordnet werden.

20. Verfahren gemäß Anspruch 18 oder 19, wobei beim Extrahieren zumindest zwei virtuelle Exciter (120“‘k1-120“‘kn) simuliert werden und die Inhalte der Datenpake- te (132a, 132b) zu den virtuellen Excitern (120“‘k1 -120“‘kn) zugeordnet werden.

21. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 18 bis 20, wobei beim Extrahieren der Inhalte zu einem kontinuierlichen Datenstrom angeordnet wird und im Fall eines nichtkontinuierlichen Datenstroms Lücken zwischen Einzelsignalen mit Nullen oder zumindest ein Frame aufgefüllt werden.

22. Computerprogramm zur Durchführung eines der Verfahren nach einem der Ansprüche 18 bis 21 , wenn das Programm auf einem Computer abläuft.

Description:
Hochfrequenzsignal-Stimulator-System

Beschreibung

Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung beziehen sich auf ein Hochfrequenzsig- nal-Stimulator-System sowie auf ein entsprechendes Verfahren zum Stimulieren eines Hochfrequenzsignals.

Hochfrequenzsignale können mittels eines Stimulators erzeugt werden. Aufgrund der Bandbreite von derartigen Hochfrequenzsignalen (z. B. zwischen 20 MHz und 3000 MHz) wird im Stand der Technik der Gesamtfrequenzbereich in feste Frequenzblöcke zu bei- spielsweise je 120 MHz aufgeteilt. Jedem dieser Frequenzblöcke wird ein Emitter zuge- ordnet. Bei den bestehenden Stand-der-Technik-Systemen werden z. B. 127 Exciter ver- wendet, die beispielsweise auf sechs DSP-Karten verteilt sind. Diese sechs DSP-Karten werden parallel betrieben und erhalten alle von einem Datenserver Informationen bezüg- lich der zu erzeugenden Daten in digitaler Form.

In Fig. 4 ist schematisch diese Architektur dargestellt. Fig. 4 zeigt ein Blockschaltbild einer DSP-Karte 10, die von einem Datenserver 20 beispielsweise über GBit-Ethernet Daten bezüglich der zu generierenden analogen Signale erhält. Die DSP umfasst als zentrale Einheiten einen Prozessor 10P, hier ist z. B. ein FPGA, sowie zwei Frequenzumsetzer 10F1 und 10F2. Der Prozessor 10P generiert auf Basis der von dem Datenserver 20 erhaltenen Daten IQ-Signale, mittels welchen die Frequenzumsätze 10F1 und 10F2 gespeist werden. Jeder dieser Frequenzumsetzer 10F1 und 10F2 ist einem bestimmten Frequenzband zugeordnet und erzeugt in diesem Frequenzband ausgehend von den erhaltenen IQ-Daten Analogsignale, die über die HF-Ausgänge 10H 1 und 10H2 ausgege ben werden. Durch diese Architektur ist es möglich, dass jeder der Emitter 10F1 und 10F2 Delay, Phase, Amplitude und Frequenz unabhängig voneinander dynamisch ändern kann.

Die hier dargestellte Architektur des Stimulators ist auf kontinuierliche Signale mit beispielsweise einer Dauer einer Größenordnung von Sekunden ausgerichtet, was sich auch in den möglichen Abtastraten und Signalbandbreiten widerspiegelt. Zusätzlich weist die hier dargestellte Architektur einen z. B. 4 Gigabyte großen RAM-Speicher 10S, der Daten puffert, um beispielsweise Nachteile einer begrenzten Bandbreite beim Streamen zumindest teilweise zu kompensieren. Ausgehend von dem hierdurch dargestellten System be- steht der Bedarf nach größeren Frequenzbereichen, größerer Echtzeitbandbreite und höherer Dynamik.

Weiterhin ist im Anwendungsbereich der Radarsimulation (Generierung einer Vielzahl von HF-Pulsen auf unterschiedlichen Pegeln) gängig, eine geringe Anzahl von analogen Steuersendern, die schnell die Sendefrequenz wechseln können im Zeitmultiplex zu be- treiben.

Deshalb ist es die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Signalstimulator zu schaf fen, der einen verbesserten Kompromiss aus Frequenzbereich, Echtzeitbandbreite, Dynamikanforderung und Bedienbarkeit bietet.

Die Aufgabe wird durch den Gegenstand der unabhängigen Patentansprüche gelöst.

Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung schaffen ein Hochfrequenzsignal- Stimulator-System mit mindestens zwei voneinander unabhängigen Datenerzeugern, einer Signalverarbeitung und einem Signalgenerator. Die mindestens zwei voneinander unabhängigen Datenerzeuger, z.B. zwei im Netzwerk verteilte PCs, sind jeweils ausgebildet, um zumindest ein ein zu erzeugendes Hochfrequenzsignal beschreibendes Datenpaket zu erzeugen. Die Signalverarbeitung ist ausgebildet, einen Inhalt des von dem ersten der mindestens zwei voneinander unabhängigen Datenerzeugern erzeugten Datenpakets und einen Inhalt des von dem zweiten der mindestens zwei voneinander unabhängigen Datenerzeugern erzeugten Datenpakets zu extrahieren. Der Signalgenerator ist ausgebil- det, um auf Basis der extrahierten Inhalte ein Hochfrequenzsignal zu erzeugen.

Ausführungsbeispielen der vorliegenden Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, dass ausgehend von einem Hochfrequenzsignal-Stimulator bei der Signalgenerierung eine vorgelagerte Signalverarbeitung, die ausgebildet ist, erhaltene Daten zu sortieren und diesen einem jeweiligen Kanal für die Interpolation und Analogsignalgenerierung zuzuordnen, es ermöglicht wird, dass die Datengenerierung (Daten bezüglich der mittels des Hochfre quenzsignal-Stimulators zu erzeugenden Hochfrequenzsignale) verteilt erfolgen kann. Die Vorverarbeitung erfolgt im Wesentlichen in Echtzeit, was den Vorteil bietet, dass so nicht mehr alle zu erzeugenden Daten vorab gepuffert werden müssen. Des Weiteren ermöglicht die Datenvorverarbeitung auch, dass eine wesentlich größere Anzahl an Emittern betrieben werden kann, da keine feste Zuordnung mehr existieren muss. Hierdurch kann dann auch eine Erweiterung des Frequenzbereichs und Echtzeitbandbreite realisiert werden.

Entsprechend weiteren Ausführungsbeispielen umfasst der Signalgenerator mehrere Frequenzbänder, über welche das Hochfrequenzsignal erzeugt wird. Diese Bänder können angrenzend oder überlappend sein. Hierzu kann entsprechend Ausführungsbeispielen der Signalgenerator zumindest zwei Signalgeneratoreinheiten für zumindest zwei Frequenzbänder umfassen. Anders ausgedrückt heißt das, dass jede Signalgeneratoreinheit ausgebildet ist, um das Hochfrequenzsignal in dem jeweiligen Frequenzband zu erzeugen, so dass sich durch die zwei von den Signalgeneratoreinheiten ausgegebenen Ausgangssignale das eine Hochfrequenzsignal zusammensetzen lässt. Hierzu kann, entsprechend weiteren Ausführungsbeispielen, ein sogenannter Filter-Combiner eingesetzt werden, der ausgebildet ist, um die Ausgangssignale von den zumindest zwei Signalgeneratoreinhei- ten zu kombinieren, so dass ein Hochfrequenzsignal mit einer Gesamtbandbreite erhalten wird. Die Gesamtbandbreite kann beispielsweise bzw. maximal die Summe der mindes tens zwei Frequenzbänder sein. Wenn man von einem weiteren bevorzugten Ausfüh rungsbeispiel ausgeht, entsprechend welchem die einzelnen Frequenzbänder überlappend angeordnet sind, ist die Gesamtbandbreite kleiner als die Summe, umfasst aber zumindest (inhaltlich) die mindestens zwei überlappenden Frequenzbänder. Entsprechend weiteren Ausführungsbeispielen kann der Signalgenerator je Frequenzband zwei oder mehr Signalgeneratoreinheiten umfassen. Je nach Bandbreite kann die Anzahl auch erheblich größer als zwei sein, wie z. B. 20 im C/D oder E-J-Band. Durch die Vielzahl der Signalgeneratoreinheiten kann der Frequenzbereich und die Echtzeitbandbreite deutlich vergrößert werden.

Entsprechend Ausführungsbeispielen umfasst jede Signalgeneratoreinheit zumindest einen Digital-Analog-Wandler oder auch eine Kombination aus einem Digital-Analog- Wandler mit einem Frequenzumsetzer. Der Digital-Analog-Wandler ist ausgebildet, um ausgehend von den Inhalten der erzeugten Datenpakete ein Analogsignal bereitzustellen, wobei der optionaler Weise nachgeschaltete Frequenzumsetzer dann das bereitgestellte Analogsignal in einen anderen Frequenzbereich transferiert. Zusätzlich kann entspre chend weiteren Ausführungsbeispielen in dem DA-Wandler oder dem Frequenzumsetzer eine Verstärkungs-Abschwächungs-Einheit vorgesehen sein, die ausgebildet ist, um die analogen Signale zu verstärken oder zu dämpfen. Hierdurch kann ein erhöhter Dynamikbereich erreicht werden. Die vorgelagerte Signalverarbeitung ist entsprechend Ausführungsbeispielen ausgebildet, um beim Extrahieren der Inhalte (z. B. der IQ-Inhalte) einen Aussendezeitpunkt oder eine Signaldauer zu extrahieren und entsprechend dieser die Inhalte der Signalpakete anzuordnen, um einen kontinuierlichen Datenstrom auszugeben. Entsprechend Ausführungs- beispielen erfolgt durch die Signalverarbeitung ein Auffüllen der Lücken zwischen Einzel- signalen im Fall eines nichtkontinuierlichen Datenstroms. Hierdurch ist es dann möglich, dass sowohl Pulse als auch kontinuierliche Signale abgespielt werden. Entsprechend weiteren Ausführungsbeispielen extrahiert die Signalverarbeitung auch die enthaltenen Frequenzbereiche und ordnet entsprechend diesen die Digitalsignale den nachgelagerten Signalgeneratoreinheiten des Signalgenerators zu. Somit ist das Berücksichtigen von frequenzagilen Signalen möglich, die die Frequenzgrenzen zwischen zwei Blöcken über- schreiten können.

Dieses Konzept ist sowohl auf Offline- als auch auf Online-Anwendungen übertragbar. Das heißt also, dass das Empfangen der Datenpakete, Sortieren und das Erzeugen des analogen Hochfrequenzsignals entweder in Realtime erfolgen kann oder auch unter Zuhilfenahme eines Speichers. Insofern kann entsprechend Ausführungsbeispielen das Hoch- frequenzsignalstimulator-System bzw. die Signalverarbeitung einen Speicher umfassen, der ausgebildet ist, die empfangenen Datenpakete zu puffern und, nach Zuordnung, z.B. zum jeweiligen Band und/oder Time Slot, die Signale zu generieren.

Sofern bei der Simulation der Hochfrequenzsignale eine niedrige Latenz in Bezug auf die Steuerinformationen im Vordergrund steht, so können die Steuerinformation auch über einen separaten Kanal mit minimaler Latenz geführt werden. Der feste Zeitbezug zwischen Daten (IQ) und Steuerinformation (Pegel, Phasenlage) geht dabei in der Regel verloren. Diese Steuerinformationen können z.B. über die Datenpakete empfangen werden, die bei diesem Fall dann in erster Linie Metadaten und nicht zwingend IQ-Daten ümfas- sen. Die Signalverarbeitung ist also entsprechend Ausführungsbeispielen ausgebildet, die Metadaten als Steuerdaten (auch ohne IQ-Daten bzw. separat) direkt an den Signalgenerator weiterzuleiten, um die Latenzzeit gering zu halten.

Entsprechend Ausführungsbeispielen kann die Signalverarbeitung weiter ausgebildet sein, um die Inhalte der Datenpakete zu analysieren und gegebenenfalls zu interpolieren. Um dynamischer auf unterschiedliche Datenpaketanzahlen und Datenpaketumfänge reagieren zu können, kann entsprechend weiteren Ausführungsbeispielen die Signalverarbei- tung ausgebildet sein, um mehrere virtuelle Exciter zu stimulieren und die Datenpakete entsprechend ihres Inhalts zu den virtuellen Excitern zuzuordnen. Ausgehend von den virtuellen Excitern werden dann die entsprechend zugeordneten Signalgeneratoreinheiten des Signalgenerators angesprochen. Entsprechend Ausführungsbeispielen ist es auch möglich, dass die Anzahl und/oder die Bandbreite der mehreren virtuellen Exciter wäh rend des Betriebs variiert wird.

An dieser Stelle sei angemerkt, dass entsprechend Ausführungsbeispielen beim Extrahieren bzw. beim Zuspielen der Daten zu dem Signalgenerator bzw. den Signalgeneratoreinheiten die Signalinhalte und die Signalbeschreibungen (Metadaten) getrennt verarbeiten werden können. So ist es entsprechend einem Ausführungsbeispiel möglich, dass der Signalerhalt und die Beschreibung getrennt zum Signalgenerator übermittelt werden oder entsprechend einem anderen Ausführungsbeispiel, dass diese zusammen dem Signalgenerator bereitgestellt werden können.

An dieser Stelle sei angemerkt, dass entsprechend Ausführungsbeispielen die Signalverarbeitung einen Prozessor oder ein FPGA umfasst, der auf Basis der von mehreren Sig- nalquellen erhaltenen Datenpakete einen kontinuierlichen Datenstrom ausgibt. Um die mehreren Datenpakete von mehreren unabhängigen Datenerzeugern zu erhalten, kann die Signalverarbeitung zusätzlich einen Switch umfassen, über welche die zumindest zwei voneinander unabhängigen Datenerzeuger an die Signalverarbeitung angekoppelt sind.

Entsprechend Ausführungsbeispielen erzeugt jeder der zumindest zwei Datenerzeuger ein Datenpaket mit zumindest einem Element aus der Gruppe der Elemente umfassend IQ-Daten, eine Zieladresse, einen Frequenzbereich, einen Aussendezeitpunkt, eine Signaldauer und/oder einen Signalpegel. Jedes der Datenpakete kann beispielsweise ein Radar-Objekt beschreiben. An dieser Stelle sei auch angemerkt, dass entsprechend Ausführungsbeispielen es sich bei jedem Datenerzeuger beispielsweise um einen unabhängig betriebenen Computer/PC handeln kann.

Ein weiteres Ausführungsbeispiel schafft ein Verfahren zum Stimulieren eines Hochfrequenzsignals mit folgenden Schritten:

Erzeugen von zumindest zwei Datenpaketen, wobei jedes Datenpaket ein zu erzeugendes Hochfrequenzsignal beschreibt, wobei das Erzeugen unabhängig voneinander passiert. - Extrahieren der Inhalte der zumindest zwei Datenpakete und Erzeugen eines Hochfrequenzsignals auf Basis der extrahierten Inhalte unter Zuhilfenahme ei- nes Signalgenerators. Das Verfahren kann entsprechend weiteren Ausführungsbeispielen auch die Verfahrensschritte des Anordnens der extrahierten Inhalte entsprechend den Aussendezeitpunkten und der Signaldauer und/oder des Zuordnens der Inhalte entsprechend ihrer Frequenzbereiche zumindest zwei Bänder umfassen.

Entsprechend weiteren Ausführungsbeispielen umfasst das Verfahren den Schritt des Zuordnens der Inhalte zu virtuellen Excitern. Entsprechend weiteren Ausführungsbeispie- len umfasst das Verfahren den Schritt des Auffüllens von Lücken zwischen Einzelsignalen mit Nullen oder zumindest eines oder mehrere Frames im Falle eines nichtkontinuierlichen Datenstroms, um einen kontinuierlichen Datenstrom zu erzeugen.

Entsprechend einem weiteren Ausführungsbeispiel wird ein Computerprogramm geschaffen, das alle oder die Schritte des oben erläuterten Verfahrens ausführt.

Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen definiert. Ausführungsbeispiele der vorlie genden Erfindung werden anhand der beiliegenden Zeichnungen erläutert. Es zeigen:

Fig. 1 a ein schematisches Blockschaltbild eines Hochfrequenz-Stimulator-Systems gemäß einem Basisausführungsbeispiel;

Fig. 1 b ein schematisches Blockschaltbild eines Hochfrequenz-Stimulator-Systems gemäß einem erweiterten Ausführungsbeispiel;

Fig. 2a, 2b schematische Blockschaltbilder zur Illustration möglicher Implementierungen des Signalgenerators gemäß Ausführungsbeispielen;

Fig. 3 ein schematisches Blockschaltbild zur Illustration der Implementierung der

Signalverarbeitung gemäß einem Ausführungsbeispiel; und

Fig. 4 eine schematische Darstellung einer Hochfrequenzsignal-Stimulator- Architektur gemäß dem Stand der Technik. Bevor nachfolgend Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung anhand der beiliegenden Zeichnungen erläutert werden, sei darauf hingewiesen, dass gleichwirkende Ele- mente und Strukturen mit gleichen Bezugszeichen versehen sind, so dass die Beschreibung der aufeinander anwendbar bzw. austauschbar ist.

Fig. 1 a zeigt ein System 100 zur Hochfrequenzsignalstimulation. Dieses umfasst in der Basiskonfiguration die drei Einheiten: Signalgenerator 110, eine vorgelagerte Signalverarbeitung 120 sowie zumindest zwei voneinander unabhängige Datenerzeuger 130a und 130b. Die unabhängigen Datenerzeuger 130a und 130b, wie z. B. zwei Computer geben jeweils ein Datenpaket 132a und 132b an die Signalverarbeitung 120 aus. Jedes der Datenpakete beschreibt ein zu erzeugendes Hochfrequenzsignal 1 14, kann also beispielsweise IQ-Daten, einen Frequenzbereich, eine Zieladresse, Aussendezeitpunkt, eine Signaldauer und/oder einen Signalpegel umfassen.

Die Signalverarbeitung 120 extrahiert die Inhalte der Datenpakete 132a und 132b und fügt diese zu beispielsweise einem Datenstrom 122 zusammen, bei welchem die durch die Datenpakete 132a und 132b beschriebenen zu erzeugenden Signale entsprechend ihren Aussendezeitpunkten, Dauer und Frequenzbereich sortiert/angeordnet sind. Dieser Da tenstrom 120 umfasst also die IQ-Daten in entsprechender Strukturierung und gegebenenfalls auch schon bereits nach Bändern aufgeteilt. Dieser Datenstrom 120 wird dann dem Signalgenerator 1 10 zur Verfügung gestellt, so dass dieser ausgehend hiervon ein Hochfrequenzsignal 1 14 zur Verfügung stellt.

An dieser Stelle sei angemerkt, dass die IQ-Daten bzw., um allgemein zu bleiben, die Datenpakete sowohl von der unabhängigen Datenerzeugung 130a und 130b getrennt angeliefert werden können, als auch bereits vorliegen können, z.B. in gepufferter Weise in einem Speicher.

Entsprechend weiteren Ausführungsbeispielen kann der Signalgenerator 1 10 mehrere Signalgeneratoreinheiten 1 12a und 112b Umfassen. Jeder dieser Signalgenerator 1 12a und 112b ist für ein bestimmtes Frequenzband zuständig. Die Aufteilung auf die zwei Frequenzbänder zugeordnet zu den Signalgeneratoreinheiten 1 12a und 1 12b erfolgt durch die Vorverarbeitung 120. Entsprechend Ausführungsbeispielen ist selbstverständlich die Anzahl der Signalgeneratoreinheiten 112a und 1 12b nicht auf zwei beschränkt, so dass insgesamt noch mehr Bänder abgedeckt werden können oder innerhalb jedes Bands mehrere Signalgeneratoreinheiten vorgesehen sind. Entsprechend einem Ausführungs- beispiel geben die Signalgeneratoreinheiten 1 12a und 112b jeweils ein Signal im eigenen Frequenzband aus, das hier mit dem Bezugszeichen 1 12as und 112bs markiert ist. Diese zwei Signale 1 12as und 112bs werden in einem optionalen Filter-Combiner 1 16 verarbei- tet, der ausgehend von den zwei oder mehr analoge Ausgangssignale 112as und 1 12bs in den zwei oder mehreren nebeneinander angeordneten bzw. teilweise überlappenden Frequenzbändern ein Gesamt-Hochfrequenzsignal 1 14 mit einer Gesamtbandbreite generiert. Diese Gesamtbandbreite kann beispielsweise aus der Summe der Einzelbandbreiten der Signale 112as und 112bs bestehen oder, falls sich die Signale überlappen, kleiner sein, wobei dann allerdings alle Inhalte der Ausgangssignale 1 12as und 112bs enthalten sind.

Das Datenpaket 132a umfasst entsprechend erste IQ-Daten, während das Datenpaket 132b zweite IQ-Daten umfasst. Sowohl die ersten als auch die zweiten (oder jedes allein) IQ-Daten können Inhalte / IQ-Daten zugehörig zu einem ersten und einem zweiten Fre quenzband umfassen. Das erste Frequenzband wird entsprechend einem Ausführungsbeispiel durch eine erste Signalgeneratoreinheit 1 12a generiert, während das zweite Frequenzband durch eine zweite Signalgeneratoreinheit 1 12b generiert wird.

Entsprechend Ausführungsbeispielen erfolgt die Verteilung der IQ-Daten eines oder mehrere Datenpakete 132a/132b auf einzelne Frequenzbänder durch die Signalverarbeitung 120. Hierbei werden die IQ-Daten extrahiert und frequenzabhängig aufgeteilt. Das Resultat kann sein, dass auf eine Frequenzband sowohl ein Teil der ersten als auch der zwei ten IQ-Daten geleitet werden.

Nachfolgend wird Bezug nehmend auf Fig. 1 b ein weiteres Ausführungsbeispiel erläutert. Fig. 1 b zeigt eine Architektur 100‘, mit einer Vielzahl an Datenquellen 130’a-n, bei denen es sich in diesem Ausführungsbeispiel jeweils um Radar-Objekte handelt. Alle Radar- Objekte 130’a-n (z. B. größer 500 Stück) werden getrennt generiert und an den Switch 12T der Teil der Signalverarbeitung 120' geliefert. Dieser Switch 12T führt, wie oben be- reits erläutert, die Signalvorverarbeitung aus und liefert die so verarbeiteten Daten (vgl. UPW) an die Signalgenerierung 1 10'. Die einzelnen Blöcke 130‘, 120' bzw. 12T und 1 10' werden nachfolgend detailliert erläutert.

Der Block 130' symbolisiert die verteilte Datengenerierung. Hier erfolgt für jedes Radar- Objekt (vgl. 130’a bis 130’n) die Datengenerierung getrennt, z. B. mittels einer Software. Soll dem DUT ein Puls oder ein Signal eingespielt werden, so erzeugt die Software ein Datenpaket (Puls Word Descriptor) mit dem gewünschten Dateninhalt (z.B. IQ-Daten) und Metainformationen wie z. B. Pegel und Aussendezeitpunkt, etc. Die Datengenerierung kann verteilt auf unterschiedlichen Rechnern 130’a bis 130’n erfolgen.

Über einen leistungsfähigen Netzwerkswitch 121-1 werden die Daten gesammelt und an die Signalerzeugung 110‘ geleitet. Hierzu erfolgt eine Signalvorverarbeitung in der Einheit 120', die entweder bei dem Switch 121 ' oder bei der Signalgenerierung 110' angeordnet sein kann. Die Signalverarbeitung 120' übernimmt die Sortierung der Pakete, weist sie einem Kanal für die Interpretation zu und schickt die entsprechenden Signale zu den DA- Umsetzern der Signalgenerierung 1 10‘. Bei diesem Ausführungsbeispiel wird davon aus- gegangen, dass die Signalgenerierung 1 10' mehrere Kanäle und damit auch mehrere DA- Umsetzer aufweist. Die Kanäle sind mit den Bezugszeichen 114JK, 1 14E-J und 1 14C/D gekennzeichnet. Durch lückenlos überlappende Frequenzblöcke 114JK, 1 14E-J und 1 14C/D stehen hier beispielsweise bis zu 22 GHz Echtzeitbandbreite zur Verfügung. Eine entsprechende Kalibriereinrichtung (nicht dargestellt) ermöglicht Messung und nachfol- gende Korrektur der analogen Frequenzgänge dieses Systems. Nachfolgend wird der Hochfrequenzteil 110' im Detail Band für Band erläutert, wobei hier Bezug genommen wird auf die Fig. 2a und 2b, die mögliche Implementierungen der Signalgenerierung 110' darstellen.

Fig. 2a zeigt schematisch drei Signalgenerierungseinheiten 112’a bis 1 12’n. Jede dieser Signalgenerierungseinheiten 1 12’a bis 1 12‘n ist in diesem Ausführungsbeispiel durch eine Kombination aus einem Digital-Analog-Wandler 1 17’a bis 1 17’n sowie einer optionalen Verstärkungs-Abschwächungs-Einheit 1 19‘a bis 1 19’n gebildet. Die Signal-Verstärkungs- Abschwächungs-Einheiten 1 19’a bis 1 19’n sind dem jeweiligen Digital-Analog-Wandler 117’a bis 117’n nachgelagert. An dieser Stelle sei angemerkt, dass entsprechend weite- ren Ausführungsbeispielen die Anzahl dieser Signalumsetzungseinheiten 1 12’a bis 112’n im Allgemeinen größer gleich 1 , bevorzugt aber größer 2 (wie z. B. 20) betragen kann.

Die Anzahl variiert je nach geforderter Echtzeitbandbreite. Hier wird von einer gewünsch ten Echtzeitbandbreite von 1 ,5 GHz im Frequenzbereich von 0,5 bis 2 GHz (C- und D- Band) ausgegangen. Ausgehend von der eingesetzten DA-Umsetzung und insbesondere der spezifizierten spektralen Reinheit und des spezifizierten Signalrauschabstands ergibt sich eine mögliche Bandbreite je DA-Umsetzer 117’a bis 1 17’n, aus welcher Sicht sich dann für die gewünschte Echtzeitbandbreite die Anzahl ergibt. An dieser Stelle sei angemerkt, dass die hier dargestellte Signalgenerierung 112’a bis 112’n im C- und D-Band direkt und ohne weitere Signalumsetzung erfolgen kann, was eine optimale Signalqualität ermöglicht. Um dem geforderten Klangbereich Rechnung zu tragen, werden je HF-Pfad 112’a bis 1 12’n die Verstärkungs-Abschwächungs-Einheiten 1 19‘a bis 1 19’n eingesetzt, die schnell schaltend ausgelegt sind und gemäß Ausführungsbeispielen direkt vom FPGA (Vorverarbeitung 120‘) angesteuert werden. Diese Verstärkungs-Abschwächungs- Einheiten 119‘a bis 119’n stellen während der Dauer eines Pulses die Verstärkung ein. Sobald sich mehrere Pulse innerhalb eines Frequenzblocks zeitlich überlappen, bestimmt die Leistung des stärksten Pulses den Rauschgrund.

Fig. 2b zeigt eine mögliche Implementierung der Signalgenerierung 110‘ für das E-J-Band bzw. oder das JK-Band. Hier sind mit Signalgenerierung 1 10‘ beispielsweise 1 1 Signalge- nerierungseinheiten 112“a bis 1 12“k vorgesehen. Jeder dieser Signalgenerierungseinheiten 1 12“a bis 112“k umfasst wiederum einen Digital-Analog-Wandler 117“a bis 117“k sowie die nachgeschalteten Verstärkungs-Abschwächungs-Einheiten 119“a. Zwischen den alten Einheiten 1 17“a bis 117“k sowie den Einheiten 119“a und 1 19“k sind Frequenzumsetzer 115“a sowie 1 15“k vorgesehen. Zusätzlich weist die hier dargestellte Signalgenerierung einen sogenannten Filter-Combiner 116“ auf, der die insgesamt 11 Bänder zugehörig zu den Signalgenerierungseinheiten 112“a bis 112“k zu einem Ausgangssignal 114“ kombiniert.

Bei der in Fig. 2b dargestellten Implementierung werden also die E-J-Bänder dadurch abgedeckt, dass mehrere (>3) der 1 ,5 GHz breiten Teilbändern nach einfacher analoger Frequenzumsetzung (vgl. DAC 1 17“a bis 1 17“k) mittels Filter-Combinern 1 16“ zusammengefasst werden. Bevorzugterweise, aber nicht notwendigerweise überlappen sich die Teilbänder, so dass mittels digitaler Equalizer und dadurch der Signalverarbeitung eine lückenlose Echtzeitbandbreite (hier z.B. 16 GHz, nämlich von2 bis 18 GHz) entsteht. Die Überlappung ist anhand der Frequenzbänder, welche durch die Frequenzumsetzer 1 15“a bis 1 15“k ausgegeben werden (siehe Pfeil der Frequenzumsetzeinheit 15“a bis 150“k) zu erkennen. So überlappt sich beispielsweise das Frequenzband des Frequenzumsetzers 115“a (2 bis 3,5 GHz) mit dem Frequenzband des Frequenzumsetzers 115“b (3,45 bis 4,95 GHz) mit 0,05 oder allgemein mindestens 0,01 GHZ (max. 0,5Ghz), wobei sich dieses Band wiederum mit dem Band des Frequenzumsetzers 115“c (4,9 bis 6,4 GHz) überlappt. Der Filter-Combiner 1 16“ kann entsprechend Ausführungsbeispielen wie folgt ausgeführt werden. Neben dem reinen Zusammenführen der Signale der Pfade 112“a bis 1 12“k kann entsprechend Ausführungsbeispielen der Filter-Combiner 116“ auch ausge- bildet sein Außerbandstörer und Außerbandrauschen zu dämpfen. Dies ermöglicht im Resultat eine hohe spektrale Reinheit des Ausgangssignals 114".

Das JK-Band wird entsprechend weiteren Ausführungsbeispielen analog durchgeführt, wobei dann ein Frequenzumsetzer nachgeschaltet sein kann, die Überlagerung mit den E-J-Baugruppen aber nach demselben Prinzip (Stichwort Filter-Combiner) erfolgt.

Bezugnehmend auf Fig. 3 wird nun die Signalverarbeitung, welche hier exemplarisch als FPGA implementiert sein kann, diskutiert. Fig. 3 zeigt eine Signalverarbeitung 120“‘, die an die Digital-Analog-Wandler 1 17“' das zu digitalisierende Signal ausgeben. Die Signalverarbeitung umfasst in der hier dargestellten Implementierung einen eingangsseitig angeordneten Puffer 120‘“p, der z. B. über 18 Gigabit-Eingänge die Daten erhält. Diese UDP-Pakete werden über den Switch (nicht dargestellt) empfangen. Die Pufferung erfolgt gemäß dem FIFO-Prinzip mit mehreren Sekunden Speichertiefe. Ausgehend von dem Puffer werden dann die Daten in der Datenverteilung 120"‘v verteilt. Hierbei erfolgt eine Verteilung in unterschiedliche Kanäle, die mit den Bezugszeichen 120"‘k1 bis 120“‘kn gekennzeichnet sind. Hierbei können beispielsweise bis zu 48 Kanäle oder sogar noch mehr Kanäle genutzt werden. Bei den Kanälen kann es sich beispielsweise um einen virtuellen Exciter handeln, der den geforderten Interpolationsfaktor aufweist und freie Kapazität hat. In den einzelnen Kanälen 120"‘k1 bis 120"‘kn erfolgt die Interpolation als auch die Frequenzverschiebung. Die so vorverarbeiteten Signale aus den einzelnen Kanälen 120“‘k1 bis 120"‘kn werden kann nach der Interpolation in der Einheit 120‘“s aufsummiert und zu einem Ausgangssignal aufbereitet, das mit einem optionalen Equalizer 120“'e kor rigiert werden kann, wobei hier insbesondere eine Korrektur des Frequenzgangs der Analogtechnik erfolgt sowie sichergestellt wird, dass eine korrekte Überlappung der benachbarten Frequenzblöcke vorliegt. Entsprechend Ausführungsbeispielen kann in der Einheit 120‘" auch ein Zählen der ankommenden PWDs nach ID erfolgen, so dass nachvollzieh- bar wird, wenn Datenpakete verworfen worden sind. Die Verteilung 120"‘v ist entsprechend Ausführungsbeispielen dazu ausgebildet, um die Metadaten der PWDs auszulesen und den einzelnen Excitern 120"‘k1 bis 120"‘kn zuzuordnen. Außerdem erfolgt eine entsprechende Parametrierung der Signalverarbeitung und der Hardware in Echtzeit.

Ausgehend von zwei virtuellen Excitern kann mit einer Bandbreite von ca. 1 GHz gerechnet werden, die kontinuierlich betreibbar ist, wobei Doppler, Phase und Amplitude, samp- legenau einstellbar sind. Die maximale Bandbreite von 1 GHz lässt sich in Stufen von 500 MHz, 250 MHz, 125 MHz und 16 MHz reduzieren. Eine reduzierte Abtastrate führt zu mehr virtuellen Excitern, so dass beispielsweise mit bis zu 48 virtuellen Excitern gerech net werden kann. Entsprechend einem weiteren Ausführungsbeispiel ist die Verteilung bzw. die virtuellen Excitern 120“‘k1 bis 120“‘kn sind dazu ausgebildet, um Lücken zwi- schen den Pulsen oder halbgefüllte Frames mit Nullen aufzufüllen, so dass ein kontinuierlicher Datenstrom weiterhin erhalten bleibt.

Entsprechend einem Ausführungsbeispiel kann ein theoretisch möglicher Datendurchsatz bei 16 Bit Wortbreite von ca. 250 GBit ohne Berücksichtigung von Steuerdaten erreicht werden. Reduziert man die Auflösung auf 8, würde die Datenrate ebenfalls wieder ohne Steuerdaten auf die Hälfte reduziert. Ein weiterer begrenzender Faktor ist die Datenzu- spielung, beispielsweise über acht 10-Gigabit-Schnittstellen. Um diese Begrenzung aufzuheben, kann entsprechend einem weiteren Ausführungsbeispiel ein 40-Gigabit- Interface oder ein anderes Interface mit höherem Datendurchsatz eingesetzt werden, so dass der begrenzende Faktor dann in die Datengenerierung verschoben wird.

Wie bereits oben erläutert, kann dieser begrenzende Faktor dadurch überwunden werden, dass die Datengenerierung in voneinander unabhängigen Datenquellen, insbesondere unabhängig von der Signalerzeugung erfolgt.

Zur Datengenerierung: Jedes Radar wird in Software durch ein entsprechendes Radar- Objekt“ repräsentiert, das eine unabhängige Datenquelle darstellt. Jedes Radar-Objekt kennt seine Signalformen, die simulierte Zeit und die aktuelle räumliche Orientierung sowie Pfaddämpfung zwischen seinem Radar und dem DUT. Wenn ein Puls des DUTs generiert werden soll, generiert das Radar-Objekt ein Datenpaket im Sinne eines PWDs (Pulse Word Descriptor) und kann entsprechend Ausführungsbeispielen beispielsweise einen oder alle der folgenden Inhalte umfassen:

Zieladresse, die den gewünschten HF-Ausgang und Frequenzbereich beschreibt Metadaten, z. B. genauer Aussendezeitpunkt, Abtastrate, Mittenfrequenz, Pegel, Phase, Signalform (Puls oder kontinuierlich), ID des Radar-Objekts

zu sendende IQ-Daten

Die PWDs werden als UDP-Pakete zu einem leistungsfähigen Netzwerkswitch geschickt, der die Datenkollision vermeidet. Falls erforderlich, verteilt er mittels Multicast den PWD an mehrere betroffene DSP-Karten, wenn das Signal im Bereich einer Überlappung ge- sendet werden soll. Anhand der ID können DSP-Karten auswerten, wie viele Pakete bis zu einem bestimmten Zeitpunkt von einem Radar-Objekt empfangen wurden, um gegebenenfalls auftretende Paketverluste zu identifizieren. Dieses Konzept in der Datengene- rierung weist den Vorteil einer klaren Trennung zwischen Datengenerierung und Datener- zeugung auf und führt dadurch zur Informationssicherheit. Des Weiteren ist das Konzept skalierbar bezüglich Anzahl der Radar-Objekte und deren Verteilung auf die Berechnungs-Hardware. Zukunftssicherheit ist durch Verwendung von Standardinterfaces bzw. auch teilweise Standardhardware gegeben.

Nachfolgend wird die Analogseite des Hochfrequenzsignal-Stimulators genauer beleuchtet: ein weiterer Vorteil in Bezug auf die Analogtechnik ist, dass guter Signal-Rausch- Abstand zu erwarten ist, insbesondere dann, wenn die entsprechenden DA-Umsetzer zum Einsatz kommen. Auch bietet der analoge Teil Vorteile hinsichtlich der Frequenzgenauigkeit und der Frequenzumschaltzeit, die hier vernachlässigbar klein ist. Die Signale sind darüber hinaus vollständig frei modellierbar, wobei sowohl synthetische Signale als auch aufgezeichnete Signale abspielbar sind.

Ein weiteres Ausführungsbeispiel bezieht sich auf die Signalverarbeitung selbst (mit und auch ohne Beschränkung der Anzahl der Datenerzeuger), die ausgebildet ist, um auf Basis der Inhalte der Datenpakete einen kontinuierlichen Datenstrom zu erzeugen und/oder im Falle eines nicht-kontinuierlichen Datenstroms bzw. eines unvollständigen Frames die Lücken zwischen den einzelnen Signalen oder zumindest das einzelnen Frame mit Nullen aufzufüllen. Dieser aufgefüllte (ggf. sogar nun kontinuierliche) Datenstrom kann dem Signalgenerator zur Verfügung gestellt werden, wobei sichergestellt ist, dass zumindest die Frames vollständig sind.

Ein weiteres Ausführungsbeispiel bezieht sich auf die Signalverarbeitung (mit und auch ohne Beschränkung der Anzahl der Datenerzeuger), wie z.B. einen FPGA, die ausgebildet ist, mehrere Signale (z.B. für mehrere Radarobjekte) parallel (im Sinne von zeitgleich) zu verarbeiten. Hierbei können, wie oben beschrieben z.B. mehrere virtuelle Exciter gene riert / verarbeitet werden. Die Verarbeitung im Prozessor kann z.B. auf dem Konzept der schnellen Faltung erfolgen.

Ein weiteres Ausführungsbeispiel bezieht sich auf den Signalgenerator (mit und auch ohne Beschränkung der Anzahl der Datenerzeuger), bei dem das Hochfrequenzsignal verteilt über mehrere Frequenzbänder, die aneinander überlappen, erzeugt werden. Hier können beispielsweise zwei oder mehr Signalgeneratoreinheiten mit sich überlappenden Frequenzbereichen vorgesehen sein.

Obwohl manche Aspekte im Zusammenhang mit einer Vorrichtung beschrieben wurden, versteht es sich, dass diese Aspekte auch eine Beschreibung des entsprechenden Verfahrens darstellen, sodass ein Block oder ein Bauelement einer Vorrichtung auch als ein entsprechender Verfahrensschritt oder als ein Merkmal eines Verfahrensschrittes zu verstehen ist. Analog dazu stellen Aspekte, die im Zusammenhang mit einem oder als ein Verfahrensschritt beschrieben wurden, auch eine Beschreibung eines entsprechenden Blocks oder Details oder Merkmals einer entsprechenden Vorrichtung dar. Einige oder alle der Verfahrensschritte können durch einen Hardware-Apparat (oder unter Verwen- dung eines Hardware-Apparats), wie zum Beispiel einen Mikroprozessor, einen programmierbaren Computer oder eine elektronische Schaltung ausgeführt werden. Bei einigen Ausführungsbeispielen können einige oder mehrere der wichtigsten Verfahrensschritte durch einen solchen Apparat ausgeführt werden.

Je nach bestimmten Implementierungsanforderungen können Ausführungsbeispiele der Erfindung in Hardware oder in Software implementiert sein. Die Implementierung kann unter Verwendung eines digitalen Speichermediums, beispielsweise einer Floppy-Disk, einer DVD, einer Blu-ray Disc, einer CD, eines ROM, eines PROM, eines EPROM, eines EEPROM oder eines FLASH-Speichers, einer Festplatte oder eines anderen magneti schen oder optischen Speichers durchgeführt werden, auf dem elektronisch lesbare Steuersignale gespeichert sind, die mit einem programmierbaren Computersystem derart Zu sammenwirken können oder Zusammenwirken, dass das jeweilige Verfahren durchgeführt wird. Deshalb kann das digitale Speichermedium computerlesbar sein.

Manche Ausführungsbeispiele gemäß der Erfindung umfassen also einen Datenträger, der elektronisch lesbare Steuersignale aufweist, die in der Lage sind, mit einem programmierbaren Computersystem derart zusammenzuwirken, dass eines der hierin beschriebenen Verfahren durchgeführt wird.

Allgemein können Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung als Computerprogrammprodukt mit einem Programmcode implementiert sein, wobei der Programmcode dahingehend wirksam ist, eines der Verfahren durchzuführen, wenn das Computerpro grammprodukt auf einem Computer abläuft. Der Programmcode kann beispielsweise auch auf einem maschinenlesbaren Träger ge- speichert sein.

Andere Ausführungsbeispiele umfassen das Computerprogramm zum Durchführen eines der hierin beschriebenen Verfahren, wobei das Computerprogramm auf einem maschi- nenlesbaren Träger gespeichert ist.

Mit anderen Worten ist ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Verfahrens somit ein Computerprogramm, das einen Programmcode zum Durchführen eines der hierin be- schriebenen Verfahren aufweist, wenn das Computerprogramm auf einem Computer ab läuft.

Ein weiteres Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Verfahren ist somit ein Daten- träger (oder ein digitales Speichermedium oder ein computerlesbares Medium), auf dem das Computerprogramm zum Durchführen eines der hierin beschriebenen Verfahren auf- gezeichnet ist.

Ein weiteres Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Verfahrens ist somit ein Da- tenstrom oder eine Sequenz von Signalen, der bzw. die das Computerprogramm zum Durchführen eines der hierin beschriebenen Verfahren darstellt bzw. darstellen. Der Da- tenstrom oder die Sequenz von Signalen kann bzw. können beispielsweise dahingehend konfiguriert sein, über eine Datenkommunikationsverbindung, beispielsweise über das Internet, transferiert zu werden.

Ein weiteres Ausführungsbeispiel umfasst eine Verarbeitungseinrichtung, beispielsweise einen Computer oder ein programmierbares Logikbauelement, die dahingehend konfigu- riert oder angepasst ist, eines der hierin beschriebenen Verfahren durchzuführen.

Ein weiteres Ausführungsbeispiel umfasst einen Computer, auf dem das Computerpro- gramm zum Durchführen eines der hierin beschriebenen Verfahren installiert ist.

Ein weiteres Ausführungsbeispiel gemäß der Erfindung umfasst eine Vorrichtung oder ein System, die bzw. das ausgelegt ist, um ein Computerprogramm zur Durchführung zumindest eines der hierin beschriebenen Verfahren zu einem Empfänger zu übertragen. Die Übertragung kann beispielsweise elektronisch oder optisch erfolgen. Der Empfänger kann beispielsweise ein Computer, ein Mobilgerät, ein Speichergerät oder eine ähnliche Vorrichtung sein. Die Vorrichtung oder das System kann beispielsweise einen Datei-Server zur Übertragung des Computerprogramms zu dem Empfänger umfassen. Bei manchen Ausführungsbeispielen kann ein programmierbares Logikbauelement (bei spielsweise ein feldprogrammierbares Gatterarray, ein FPGA) dazu verwendet werden, manche oder alle Funktionalitäten der hierin beschriebenen Verfahren durchzuführen. Bei manchen Ausführungsbeispielen kann ein feldprogrammierbares Gatterarray mit einem Mikroprozessor Zusammenwirken, um eines der hierin beschriebenen Verfahren durchzu- führen. Allgemein werden die Verfahren bei einigen Ausführungsbeispielen seitens einer beliebigen Hardwarevorrichtung durchgeführt. Diese kann eine universell einsetzbare Hardware wie ein Computerprozessor (CPU) sein oder für das Verfahren spezifische Hardware, wie beispielsweise ein ASIC.

Die oben beschriebenen Ausführungsbeispiele stellen lediglich eine Veranschaulichung der Prinzipien der vorliegenden Erfindung dar. Es versteht sich, dass Modifikationen und Variationen der hierin beschriebenen Anordnungen und Einzelheiten anderen Fachleuten einleuchten werden. Deshalb ist beabsichtigt, dass die Erfindung lediglich durch den Schutzumfang der nachstehenden Patentansprüche und nicht durch die spezifischen Einzelheiten, die anhand der Beschreibung und der Erläuterung der Ausführungsbeispiele hierin präsentiert wurden, beschränkt sei.