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Patent Searching and Data


Title:
HIGH PRESSURE FUEL PUMP WITH PRESSURE LIMITING VALVE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2019/166134
Kind Code:
A1
Abstract:
High pressure fuel pump (10) for a fuel injection system of an internal combustion engine, having a pump housing (12), an inlet valve (14) and a pressure limiting valve (22) which is received in a recess (26) which extends along a longitudinal axis (29) in the pump housing (12), characterized in that the recess (26) extends as far as an outlet region (60) of the inlet valve (14), wherein a spring collar (62) is arranged in the recess (26), wherein a valve spring (54) is fastened to the spring collar (62), which valve spring (54) loads a valve element (44) against a valve seat (42), and wherein the spring collar (62) has at least one cut-out (64) on its outer region in the orthogonal direction (63) with respect to the longitudinal axis (29), with the result that fuel can flow through the cut-out (64) into the outlet region (60).

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Inventors:
GERHARD, Kathrin (Eberhard-Frohnmayer-Str 25, Besigheim, 74354, DE)
KORNHAAS, Rainer (Markgroeninger Str. 3, Stuttgart, 70435, DE)
RIEDLE, Matthias (Hangstr. 65, Obersulm, 74182, DE)
Application Number:
EP2019/050066
Publication Date:
September 06, 2019
Filing Date:
January 03, 2019
Export Citation:
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Assignee:
ROBERT BOSCH GMBH (Postfach 30 02 20, Stuttgart, 70442, DE)
International Classes:
F02M59/46; F02M59/36; F02M63/00
Foreign References:
US20050205065A12005-09-22
CN102200193A2011-09-28
EP2497939A12012-09-12
Other References:
None
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Claims:
Ansprüche

1. Kraftstoff-Hochdruckpumpe (10) für ein Kraftstoff-Einspritzsystem einer Brennkraftmaschine, mit einem Pumpengehäuse (12), einem Einlassventil (14) und einem Druckbegrenzungsventil (22), welches in einer sich entlang einer Längsachse (29) erstreckenden Ausnehmung (26) im Pumpengehäuse (12) aufgenommen ist, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Ausnehmung (26) bis zu einem Auslassbereich (60) des Einlassventils (14) erstreckt, wobei ein Federteller (62) in der Ausnehmung (26) angeordnet ist, wobei an dem Federteller (62) eine Ventilfeder (54) befestigt ist, die ein Ventilelement (44) gegen einen Ventilsitz (42) beaufschlagt, und wobei der Federteller (62) an seinem in orthogonaler Richtung (63) zur Längsachse (29) äußeren Bereich wenigstens eine Aussparung (64) aufweist, sodass Kraftstoff durch die Aussparung (64) in den Auslassbereich (60) strömen kann.

2. Kraftstoff-Hochdruckpumpe (10) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung zylindrisch ausgebildet ist, dass der Federteller (62) scheibenförmig ausgebildet ist, und dass die Aussparung (64) des

Federtellers (62) im radial äußeren Bereich vorgesehen ist.

3. Kraftstoff-Hochdruckpumpe (10) nach mindestens einem der

vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussparung (64) halbkreisförmig ausgebildet ist.

4. Kraftstoff-Hochdruckpumpe (10) nach mindestens einem der

vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere, insbesondere vier, Aussparungen (64) vorgesehen sind, die

rotationssymmetrisch zur Längsachse angeordnet sind.

5. Kraftstoff-Hochdruckpumpe (10) nach mindestens einem der

vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Federteller (62) in die Ausnehmung (26), inbesondere mittels eines Stempels (70), eingepresst ist.

6. Kraftstoff-Hochdruckpumpe (10) nach mindestens einem der

vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Federteller (62) einen Zapfen (66) aufweist, der sich in Richtung des Ventilelements (44) erstreckt.

7. Kraftstoff-Hochdruckpumpe (10) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das dem Federteller (62) gegenüberliegende Ende der Ventilfeder (54) an einem Haltestück (46) zur Halterung des Ventilelements (44) angeordnet ist, wobei der Zapfen (66) einen Anschlag (72) für das Haltestück (46) umfasst.

8. Kraftstoff-Hochdruckpumpe (10) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Zapfen (66) von einem Stift (82) aufgebildet wird, der am

Federteller (62) angeordnet, insbesondere darin eingepresst, ist.

9. Kraftstoff-Hochdruckpumpe (10) nach mindestens einem der

vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in der

Ausnehmung (26) ein Ventilkörper (38) angeordnet ist, der den Ventilsitz (42) aufweist, oder dass das Pumpengehäuse (12) den Ventilsitz (42) aufweist.

10. Federteller (62) für eine Kraftstoff-Hochdruckpumpe (10) nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche.

Description:
Beschreibung

Titel

Kraftstoff-Hochdruckpumpe mit Druckbeqrenzunqsventil

Stand der Technik

Die Erfindung betrifft eine Kraftstoff-Hochdruckpumpe nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 . Die Erfindung betrifft auch einen dazugehörigen Federteller.

Kraftstoff-Hochdruckpumpen für Kraftstoffsysteme von Brennkraftmaschinen, beispielsweise für eine Benzindirekteinspritzung, sind vom Markt her bekannt.

Bei diesen Brennkraftmaschinen wird Kraftstoff aus einem Kraftstofftank mittels einer Vorförderpumpe und der mechanisch angetriebenen Hochdruckpumpe unter hohem Druck in einen Hochdruckspeicher ("Rail") gefördert.

Derartige Kraftstoffsysteme weisen üblicherweise ein Druckbegrenzungsventil auf, das verhindert, dass ein Druck in dem Hochdruckspeicher zu stark ansteigt. Erreicht der Druck im Hochdruckspeicher einen zu hohen Wert, so öffnet im Saughub der Hochdruckpumpe das Druckbegrenzungsventil zu einem

Förderraum der Hochdruckpumpe des Kraftstoffsystems hin und der Druck im Hochdruckspeicher wird nicht weiter erhöht, sondern Kraftstoff aus dem

Hochdruckspeicher in den Förderraum abgelassen. Das Druckbegrenzungsventil öffnet dabei, wenn der Druck im Hochdruckspeicher derart groß ist, dass eine Druckdifferenz, die zwischen dem Hochdruckspeicher und dem Förderraum im Saughub der Hochdruckpumpe auftritt, einen Öffnungsdruck des

Druckbegrenzungsventils überschreitet.

Offenbarung der Erfindung

Das der Erfindung zugrundeliegende Problem wird durch eine Kraftstoff- Hochdruckpumpe nach Anspruch 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen angegeben. Für die Erfindung wichtige Merkmale finden sich ferner in der nachfolgenden Beschreibung und in den Zeichnungen, wobei die Merkmale sowohl in Alleinstellung als auch in unterschiedlichen

Kombinationen für die Erfindung wichtig sein können, ohne dass hierauf nochmals explizit hingewiesen wird.

Die Erfindung weist den Vorteil auf, dass dann, wenn das

Druckbegrenzungsventil öffnet, Kraftstoff vom Hochdruckspeicher direkt in einen Auslassbereich des Einlassventils strömen kann. Dabei kann die Strömung insbesondere an der Außenseite der Ventilfeder entlangströmen und dann weiter durch die außen liegende Aussparung im Federteller in den Auslassbereich des Einlassventils. Eine Ausleitung des Fluids direkt in den Förderraum findet nicht statt, so dass ungünstige seitliche Strömungsverhältnisse, die zu einer Anregung der Ventilfeder führen können, was wiederum zu Schwingungen oder zu erhöhtem Verschleiss führen kann, vermieden werden kann. Die Aussparung begrenzt somit insbesondere zusammen mit einen Innenwand der Ausnehmung einen Durchbruch, durch den Kraftstoff fließen kann.

Dabei ist insbesondere denkbar, dass die Ventilfeder als Spiralfeder ausgebildet ist, wobei Kraftstoff bei geöffnetem Druckbegrenzungsventil entlang der radialen Außenseite der Ventilfeder und weiter durch die Aussparung in den

Auslassbereich strömt. Auch dann, wenn das Druckbegrenzungsventil vollständig geöffnet ist und die einzelnen Windungen einer als Spiralfeder ausgebildeten Ventilfeder eng aneinanderliegen, werden die Strömungsverhältnisse folglich nicht bzw. nicht wesentlich beeinträchtigt, da der Kraftstoff an der Außenseite der Ventilfeder entlang durch die außenliegende Aussparung strömt. Wenn folglich bei geöffneten Druckbegrenzungsventilen die Federwindungen eng aneinander liegen bzw. bei einem weiteren Öffnen des Druckbegrenzungsventils immer enger aneinanderliegen, so kann dennoch eine gleichbleibende bzw. im

Wesentlichen gleichbleibende Abströmfläche für den Volumenstrom bereitgestellt werden, da die Fluidströmung an der radialen Außenseite der Ventilfeder entlangströmt.

In einer Ausgestaltung ist die Ausnehmung zylindrisch ausgebildet. Ferner kann der Federteller scheibenförmig ausgebildet sein. Dabei kann die Aussparung des Federtellers im radial äußeren Bereich vorgesehen sein. Dadurch können besonders günstige Strömungsverhältnisse bereitgestellt werden.

In einer weiteren Ausgestaltung ist die Aussparung halbkreisförmig ausgebildet. Eine solche Aussparung ist besonders einfach herstellbar und kann

insbesondere zu günstigen Strömungsverhältnissen führen.

In diesem Zusammenhang ist denkbar, dass mehrere, insbesondere vier, Aussparungen vorgesehen sind, die rotationssymmetrisch zur Längsachse angeordnet sind. Auch hierdurch können besonders günstige

Strömungsverhältnisse bereitgestellt werden.

Denkbar ist weiterhin, dass der Federteller in die Ausnehmung, inbesondere mittels eines Stempels, eingepresst ist. Hierdurch kann insbesondere der Öffnungsdruck über die Position des Federtellers in der Ausnehmung eingestellt werden. Das Druckbegrenzungsventil öffnet dabei dann, wenn die hydraulisch wirkende Kraft auf der einen Seite des Ventilelements größer ist als die entgegenwirkende Kraft der Ventilfeder. Die hydraulisch wirkende Kraft ergibt sich aus dem vorherrschenden hydraulischen Druck und der Fläche, auf die der Druck wirkt. Diese Fläche ergibt sich aus dem Dichtdurchmesser. Bei einem kugelförmigen Ventilelement ist dies der Auflagering, an dem die Kugel die konische Ventilsitzfläche berührt. Folglich wird der Federteller so weit in die Ausnehmung eingepresst, bis die Federkraft der Ventilfeder im Zusammenspiel mit dem Dichtmesser am Ventilelement einem gewünschten Öffnungsdruck des Druckbegrenzungsventils entspricht. Da durch die vorliegende Anordnung über die Position des Federtellers die Federkraft einstellbar ist, ist es möglich, den Ventilsitz direkt einstückig mit dem Pumpengehäuse auszubilden, so dass das Einpressen eines Ventilskörpers in die Ausnehmung entfallen kann.

Ferner kann vorgesehen sein, dass der Federteller einen Zapfen aufweist, der sich in Richtung des Ventilelements erstreckt. Dieser Zapfen kann sich insbesondere in Richtung des Ventilelements konisch verjüngen. Mittels des Zapfens kann eine Führung für die Ventilfeder bereitgestellt werden. Der Federteller kann hierbei einstückig ausgebildet sein. In diesem Zusammenhang ist denkbar, dass das dem Federteller

gegenüberliegende Ende der Ventilfeder an einem Haltestück zur Halterung des Ventilelements angeordnet ist, wobei der Zapfen einen Anschlag für das

Haltestück umfasst. Dadurch kann insbesondere ein Verlust des Ventilelements, beispielsweise einer Ventilkugel, vermieden werden, in dem verhindert wird, dass das Haltestück zu weit öffnet. Insbesondere kann das Haltestück hierbei bei maximal geöffneten Druckbegrenzungsventil am Anschlag des Zapfens zur Anlage kommen, so dass insbesondere die Strömungsverhältnisse im geöffneten Druckbegrenzungsventil exakt bestimmbar sind und insbesondere ein unerwünschter Verlust des Ventilelements verhinderbar ist.

Vorgeschlagen wir zudem, dass der Zapfen von einem Stift aufgebildet wird, der am Federteller angeordnet, insbesondere darin eingepresst, ist. Die Einpresstiefe des Stifts kann hierbei insbesondere veränderbar ausgebildet sein, so dass der Öffnungshub des Haltestücks und damit des Druckbegrenzungsventils variabel einstellbar ist.

Denkbar ist, dass in der Ausnehmung ein Ventilkörper angeordnet ist, der den Ventilsitz aufweist. Alternativ kann das Pumpengehäuse den Ventilsitz aufweisen. Wenn ein Ventilkörper in der Ausnehmung angeordnet, insbesondere darin eingepresst ist, kann durch das Zusammenspiel der Einpresstiefe des Ventilkörpers und der Einpresstiefe des Federtellers in der Ausnehmung der Öffnungsdruck des Druckbegrenzungsventils eingestellt werden. Andererseits kann insbesondere dadurch, dass die Einpresstiefe des Federtellers variabel sein kann, die Anordnung eines separaten Ventilkörpers entfallen, so dass der Ventilsitz vom Pumpengehäuse ausgebildet werden kann und somit eine besonders einfache Konstruktion und kostengünstige Herstellung des

Druckbegrenzungsventils bereitstellbar ist.

Das der Erfindung zugrundeliegende Problem wird auch gelöst durch einen Federteller für eine erfindungsgemäße Kraftstoff-Hochdruckpumpe. Der

Federteller weist folglich im in orthogonaler Richtung zur Längsachse äußeren Bereich wenigstens eine Aussparung auf, so dass Kraftstoff durch diese

Aussparung strömen kann. Weitere Merkmale, Anwendungsmöglichkeiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen der Erfindung, die anhand der Zeichnung erläutert werden.

Es zeigen:

Figur 1 einen Längsschnitt durch eine bekannte Ausführungsform einer

Kraftstoff-Hochdruckpumpe mit einem Pumpengehäuse, einem Druckbegrenzungsventil, und einer Ausnehmung, in dem das Druckbegrenzungsventil aufgenommen ist;

Figur 2 eine vergrößerte Detaildarstellung der Ausnehmung und des

Druckbegrenzungsventils von Figur 1 ;

Figur 3 eine schematische Darstellung einer Ausnehmung und eines

Druckbegrenzungsventils in Geschlossenstellung einer Kraftstoff- Hochdruckpumpe gemäß einer ersten Ausführungsform;

Figur 4 eine schematische Darstellung der Darstellung gemäß Figur 3 mit dem Druckbegrenzungsventil in Offenstellung;

Figur 5 Darstellung des Federtellers der Figuren 3 und 4 als Einzelteil;

Figur 6 eine schematische Anordnung zur Einführung des Federtellers in die Ausnehmung gemäß den Figuren 3 und 4; und

Figur 7 eine schematische Detaildarstellung einer Ausnehmung und eines Druckbegrenzungsventils in Geschlossenstellung einer Kraftstoff- Hochdruckpumpe gemäß einer zweiten Ausführungsform.

Elemente und Bereiche, welche in den nachfolgenden Figuren äquivalente Funktionen aufweisen, tragen die gleichen Bezugszeichen.

In Figur 1 trägt eine bekannte Kraftstoff-Hochdruckpumpe für eine nicht näher dargestellte Brennkraftmaschine insgesamt das Bezugszeichen 10. Die Kraftstoff-Hochdruckpumpe 10 weist ein insgesamt im Wesentlichen

zylindrisches (oder alternativ n-kantiges) Pumpengehäuse 12 auf, in oder an dem die wesentlichen Komponenten der Hochdruck-Kraftstoffpumpe 10 angeordnet sind. So weist die Hochdruck-Kraftstoffpumpe 10 ein Einlassventil 14, das gleichzeitig auch ein Mengensteuerventil ist, einen in einem Förderraum 16 angeordneten, durch eine nicht gezeigte Antriebswelle in eine Hin-und

Herbewegung versetzbaren Förderkolben 18, ein Auslassventil 20 und ein Druckbegrenzungsventil 22 auf.

In dem Gehäuse 12 ist ein erster Kanal 24 vorhanden, der sich koaxial zum Förderraum 16 und zum Förderkolben 18 erstreckt und der vom Förderraum 16 zu einem zweiten Kanal 26 in Form einer insgesamt im Wesentlichen zylindrischen Ausnehmung führt, die in einem Winkel von 90° zum ersten Kanal 24 angeordnet ist und in der das Druckbegrenzungsventil 22 aufgenommen ist. Eine Längsachse des Pumpengehäuses 12 trägt in Figur 1 insgesamt das Bezugszeichen 28, eine Längsachse der Ausnehmung 26 das Bezugszeichen 29. In Figur 1 oben ist in dem Pumpengehäuse 12 ein Druckdämpfer 30 angeordnet.

Im Betrieb wird vom Förderkolben 18 bei einem Saughub Kraftstoff über das Einlass- und Mengensteuerventil 14 in den Förderraum 16 angesaugt. Bei einem Förderhub wird der im Förderraum 16 befindliche Kraftstoff verdichtet und über das Auslassventil 20 beispielsweise in einen Hochdruckbereich 32,

beispielsweise zu einer Kraftstoff-Sammelleitung („Rail“) ausgestoßen, wo der Kraftstoff unter hohem Druck gespeichert ist. Der Hochdruckbereich 32 ist über einen Auslassstutzen 34 mit der Kraftstoff-Hochdruckpumpe 10 verbunden. Die Kraftstoffmenge, die bei einem Förderhub ausgestoßen wird, wird dabei durch das elektromagnetisch betätigte Einlass- und Mengensteuerventil 14 eingestellt. Bei einem unzulässigen Überdruck im Hochdruckbereich öffnet das

Druckbegrenzungsventil 22, wodurch Kraftstoff aus dem Hochdruckbereich in den Förderraum 16 strömen kann.

Das Druckbegrenzungsventil 22 verbindet, wie gesagt, in einem geöffneten Zustand den Hochdruckbereich 32 mit dem Förderraum 16 der Kraftstoff- Hochdruckpumpe 10. Dabei öffnet das Druckbegrenzungsventil 22 dann, wenn eine Druckdifferenz zwischen dem auslassseitigen Hochdruckbereich 32 und dem Förderraum 16 der Kraftstoff-Hochdruckpumpe 10 einen Grenzwert überschreitet. Durch das Druckbegrenzungsventil 22 wird also verhindert, dass der Druck in dem auslassseitigen Hochdruckbereich 32 unzulässig hoch ist.

Die Komponenten des Druckbegrenzungsventils 22 werden nun insbesondere unter Bezugnahme auf Figur 2 stärker im Detail erläutert. Zu dem

Druckbegrenzungsventil 22 gehört zunächst ein hülsenartiger Ventilkörper 38, der in die Ausnehmung 26 eingepresst ist und in dem ein in Längsrichtung 29 des Ventilkörpers 38 verlaufender Kanal 40 vorhanden ist. Am in Figur 2 rechten Ende des Kanals 40 ist an dem Ventilkörper 38 ein Ventilsitz 42 ausgebildet, der mit einem Ventilelement 44 in Form einer Ventilkugel zusammenwirkt. Auf der vom Ventilsitz 42 abgewandten Seite des Ventilelements 44 ist ein Haltestück 46 zur Halterung des Ventielements 44 angeordnet, wobei in dem Haltestück 46 eine Durchgangsöffnung 48 vorhanden ist, die in Längsrichtung des Haltestücks 46, also wiederum parallel zur Längsachse 29, läuft. Diese Durchgangsöffnung 48 ist nicht zwingend erforderlich, sondern kann je nach Einsatzzweck entfallen.

Auf der vom Ventilelement 44 abgewandten Seite des Haltestücks 46 weist das Haltestück 46 einen zapfenartigen Fortsatz 50 auf. Auf diesen ist ein in Figur 2 linker erster Endabschnitt 52 einer als Spiralfeder ausgebildeten Ventilfeder 54 aufgeschoben. Ein in Figur 2 rechter zweiter Endabschnitt 56 der Ventilfeder 54 des Druckbegrenzungsventils 22 ist in einem zylindrischen Endbereich 58 der Ausnehmung 26 am Pumpengehäuse 12 angeordnet.

Im Gegensatz zu der bekannten Ausführungsform gemäß den Figuren 1 und 2 erstreckt sich die Ausnehmung 26 gemäß den vorliegenden Ausführungsformen der Figuren 3 bis 7 durch das Pumpengehäuse bis zu einem Auslassbereich 60 des Einlassventils 14. Ferner ist kein Verbindungskanal 24 zwischen der Ausnehmung 26 und dem Förderraum 16 mehr vorhanden. Die Ausnehmung 26 ist zylindrisch ausgebildet.

Bei den Ausführungsformen gemäß den Figuren 3 bis 6 wird der Ventilsitz 42 einstückig vom Pumpengehäuse 12 ausgebildet. Ferner ist der Kanal 40 ebenfalls direkt in das Pumpengehäuse 12 eingebracht. In die Ausnehmung 26 ist ein Federteller 62 eingepresst. In orthogonaler Richtung 63 zur Längsachse 29 sind am äußeren Rand des Federtellers 62 vier Aussparungen 64 vorgesehen. Diese Aussparungen sind halbkreisförmig als Halbzylinder in den Federteller 62 eingebracht. Wie aus Figur 5 besonders deutlich hervorgeht, weist der Federteller neben dem scheibenförmigen Federtellerabschnitt 65 einen sich in Richtung des Ventilelements 44 erstreckenden Zapfen 66 auf. Dieser verjüngt sich in Richtung des Ventilelements 44 konisch. Zwischen dem Zapfen 66 und dem Federtellerabschnitt 65 ist eine Einschnürung 68 vorhanden.

Wie aus Figur 6 hervorgeht, kann der Federteller 62 mittels eines Stempels 70 durch Aufbringen einer durch den Pfeil angedeuteten Kraft F in die Ausnehmung 26 eingepresst werden. Über die Einpresstiefe kann die Ventilfeder 54 komprimiert werden, so dass dadurch die Rückstellkraft auf das Ventilelement 44 einstellbar ist. Hierüber kann schlussendlich der Öffnungsdruck des

Druckbegrenzungsventils 22 eingestellt werden. Der Zapfen 66 weist an seinem in Richtung des Ventilselements 44 liegenden freien Ende einen Anschlag 72 auf. Das Haltestück 46 weist an seinem dem Venilelement 44 abgewandten Ende des Fortsatzes 50 einen Gegenanschlag 74 auf. Wenn das

Druckbegrenzungsventil 22 maximal geöffnet ist, so liegt der Gegenanschlag 74 des Haltestücks 46 am Anschlag 72 des Federtellers 62 an. Eine weitere Öffnung des Druckbegrenzungsventils 22 ist somit nicht mehr möglich. Durch diese Ausbildung des Anschlags kann insbesondere verhindert werden, dass das Ventilelement 44 in unerwünschter Weise verloren geht und beispielsweise sich zwischen dem Ventilkörper 38 (Ausführungsform gemäß Figur 7) und dem Haltestück 46 bzw. dem Pumpengehäuse 12 (Ausführungsform gemäß den Figuren 3 bis 6) und dem Haltestück 46 verkeilt.

In der Ausführungsform gemäß Figur 7 wird der Ventilsitz 42 von einem

Ventilkörper 38, der in die Ausnehmung 26 eingepresst ist, gebildet. Allerdings könnte auch hier selbstverständlich der Ventilsitz 42, wie in der Ausführungsform gemäß den Figuren 3 bis 6 vom Pumpengehäuse 12 ausgebildet werden. In der Ausführungsform gemäß Figur 7 ist der Federteller 62 zweiteilig aufgebaut und umfasst zunächst den auch in der ersten Ausführungsform gezeigten

plattenförmigen Federtellerabschnitt 65. Konzentrisch zur Längsachse 29 ist ein zylindrischer Stift 82 in den scheibenförmigen Federtellerabschnitt 65 des Federtellers 62 eingepresst. Die Eindringtiefe des Stifts 82 in die Ausnehmung 26 kann hierbei variabel eingestellt werden, so dass hierdurch die Position des Anschlags 72 veränderbar ist und dadurch auf besonders einfache Art und Weise die Anschlagposition des Gegenanschlags 74 bei geöffnetem

Druckbegrenzungsventil 22 eingestellt werden kann.

Der Betrieb der Kraftstoff-Hochdruckpumpen gemäß der beiden

Ausführungsformen erfolgt sodann wie folgt: Sobald das Druckbegrenzungsventil

22 öffnet, strömt Kraftstoff von der Hochdruckseite 32 durch den Kanal 40 und durch den Ventilsitz 42 des Druckbegrenzungsventils 22. Von dort aus strömt der Kraftstoff, wie in Figur 4 durch die Pfeile 76 angedeutet, an der Außenseite des Haltestücks 46 entlang und weiter entlang der radialen Außenseite der

Ventilfeder 54 zwischen der Ventilfeder 54 und einer Innenseite 78, welche die

Ausnehmung 26 begrenzt, in Richtung des Federtellers 62. Sodann strömt der Kraftstoff weiter durch die Aussparungen 64 am Rand des Federteller 62 hindurch in den Auslassbereich 60 des Einlassventils 14. Die Aussparungen 64 stellen folglich Durchbrüche dar, die einerseits vom Federteller 62 und andererseits von der Innenseite 78 der Ausnehmung 26 begrenzt werden.

Hierdurch entstehen besonders günstige Strömungsverhältnisse, wobei eine seitliche Anregung der Ventilfeder 54 vollständig oder im Wesentlichen vollständig vermieden werden kann, was sich verschleißmindernd auswirkt und zwar insbesondere dadurch, dass der Volumenstrom entlang der

Federaußenseite in Längsrichtung 29 abströmt.