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Title:
HIGH-PRESSURE REGULATOR FOR COMPRESSED-AIR WEAPONS
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2011/160618
Kind Code:
A1
Abstract:
The present invention relates to a high-pressure regulator for compressed-air weapons, in particular a high-pressure regulator for paintball markers, which high-pressure regulator is arranged within a cylinder (1) connected to a compressed-gas source, wherein the inlet pressure into the inlet chamber (9) in the cylinder (1) is regulated by means of a pressure regulator (D, H) in the form of a spring-loaded piston (2, 5), which high-pressure regulator is characterized in that a second pressure regulator (D) is arranged coaxially on the first pressure regulator (H) and within the cylinder (1, 40), in such a way that a) the second pressure regulator (D) generates the outlet pressure from the inlet pressure or b) the first pressure regulator (H) generates the outlet pressure from the outlet pressure of the second pressure regulator (D) or c) the second pressure regulator (D) generates the outlet pressure from the outlet pressure of the first pressure regulator (H) or d) both pressure regulators (H, D) generate the respective outlet pressures thereof from the inlet pressure.

Inventors:
TONDORF, Marco (Münstergasse 10, Bad Münstereifel, 53902, DE)
Application Number:
DE2011/001175
Publication Date:
December 29, 2011
Filing Date:
May 20, 2011
Export Citation:
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Assignee:
TONDORF, Marco (Münstergasse 10, Bad Münstereifel, 53902, DE)
International Classes:
G05D16/10
Attorney, Agent or Firm:
LIMBECK, Achim (In der Buch 9, Bad Münstereifel, 53902, DE)
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Claims:
PATENTANSPRÜCHE

1. Hochdruck-Regulator für Druckluftwaffen, insbesondere Hochdruck- Regulator für Paintball-Markierer, der innerhalb eines Zylinders (1 ) angeordnet ist, der mit einer Druckgasquelle verbunden ist, wobei der Eingangsdruck in die Eingangskammer (9) im Zylinder ( 1 ,40) mittels eines Druckregulators (D,H) in Form eines federbelasteten Kolbens (2,5) reguliert wird,

dadurch gekennzeichnet,

dass an dem ersten Druckregulator (H) und innerhalb des Zylinders ( 1 ,40) ein zweiter Druckregulator (D) koaxial in der Weise angeordnet ist, dass a) der zweite Druckregulator (D) den Ausgangsdruck aus dem Eingangsdruck oder b) der erste Druckregulator (H) den Ausgangsdruck aus dem Ausgangsdruck des zweiten Druckregulators (D) oder c) der zweite Druckregulator (D) den Ausgangsdruck aus dem Ausgangsdruck des ersten Druckregulators (H) oder d) beide Druckregulatoren (H,D) ihre jeweiligen Ausgangsdrücke aus dem Eingangsdruck erzeugen.

2. Hochdruck-Regulator nach Anspruch 1 ,

dadurch gekennzeichnet,

dass der Ausgangsdruck erzeugt wird, indem durch den Anschluss (8) der Eingangsdruck in die Eingangskammer (9) gelangt.

3. Hochdruck-Regulator nach Anspruch 2,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Eingangskammer (9) durch O-Ringe ( 10, 1 1 , 13,14) begrenzt ist.

4. Hochdruck-Regulator nach den Ansprüchen 2 bis 3,

dadurch gekennzeichnet,

dass der Eingangsdruck von der Eingangskammer (9] durch einen Spalt zwischen dem Kolben (2) und dem Gehäuse (4) entweichen kann. 5. Hochdruck-Regulator nach den Ansprüchen 2 bis 3,

dadurch gekennzeichnet,

dass der Eingangsdruck durch eine Bohrung ( 1 7) in das Gehäuse (4) durch Bohrungen (23,24) in den Kolben (5) in eine Expansionskammer ( 18) gelangt.

6. Hochdruck-Regulator nach den Ansprüchen 2 bis 5,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Expansionskammer ( 18) durch einen O-Ring (19) und den

Markierer gebildet wird. 7. Hochdruck-Regulator nach den Ansprüchen 2 bis 6,

dadurch gekennzeichnet,

dass das Regulatorgehäuse (1 ) durch ein Gewinde (22) mit dem Markierer verbunden ist und so das Regulatorgehäuse ( 1 ) nach o- ben abschließt. 8. Hochdruck-Regulator nach den Ansprüchen 5 bis 7,

dadurch gekennzeichnet,

dass mit zunehmendem Druck in der Expgnsionskommer ( 18) der Kolben (5) gegen die Kraft einer Feder (25) drückt, wobei in der Federkammer (26) Umgebungsdruck herrscht. 9. Hochdruck-Regulator nach Anspruch 8,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Federkamnner (26) durch die O-Ringe ( 10, 21 ) gebildet ist.

10. Hochdruck-Regulator nach den Ansprüchen 8 bis 9,

dadurch gekennzeichnet

dass der steigende Druck in der Expansionskammer ( 18) den Kolben (5) solange gegen die Kraft der Feder (25) drückt, bis die O-Ringe ( 19,20) eine Bohrung ( 17) einschließen, so dass keine weitere Luft durch die Bohrung (23) in die Expansionskammer ( 18) strömen kann. 11. Hochdruck-Regulator nach den Ansprüchen 8 bis 10,

dadurch gekennzeichnet,

dass beim Auslösen eines Schusses Luft aus der Expansionskammer ( 18) verbraucht wird und der Druck sinkt, wobei sich mit sinkendem Druck die auf den Kolben (5) ausgeübte Kraft verringert. 12. Hochdruck-Regulator nach Anspruch 1 1 ,

dadurch gekennzeichnet,

dass sich beim Sinken des Drucks in der Expansionskammer ( 18) die ausgeübte Kraft auf den Kolben (5) gegenüber der Kraft der Feder (25) verkleinert, wodurch sich der Kolben (5) in Richtung der Expansionskammer (18) bewegt, bis die Bohrung von den O-Ringen (20,21 ) eingeschlossen wird. 13. Hochdruck-Regulator nach den Ansprüchen 8 bis 12,

dadurch gekennzeichnet,

dass durch eine Stellschraube (6) die Kraft der Feder (25) auf den Kolben (5) verändert werden kann, wodurch sich der Ausgangsdruck, der sich in Expansionskammer (18) aufbaut, einsfeilen lässt.

1 . Hochdruck-Regulator nach den Ansprüchen 2 bis 13,

dadurch gekennzeichnet,

dass durch eine Bohrung (15) im Gehäuse (4) Luft in die Expansionskammer ( 16) strömt.

15. Hochdruck- egulator nach Anspruch 1 ,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Expansionskammer ( 1 ό) durch den O-Ring (27) und den Markierer gebildet ist. 16. Hochdruck-Regulator nach den Ansprüchen 14 bis 15,

dadurch gekennzeichnet,

dass mit steigendem Druck in der Expansionskammer (16) die Kraft, die auf den Kolben (2} wirkt, steigt, und so den Kolben (2) gegen die Kraft der Feder (28) in Richtung der Eingangskammer (9) drückt. 17. Hochdruck-Regulator nach den Ansprüchen 14 bis 16,

dadurch gekennzeichnet,

dass bei Erreichen des eingestellten Ausgangsdrucks in der Expansionskammer (1 6) der Kolben (2) auf die Dichtungsplatte ( 12) drückt und so die Expansionskammer ( 16) abdichtet. 18. Hochdruck-Regulator nach den Ansprüchen 14 bis 17,

dadurch gekennzeichnet,

dass durch Verstellen einer Stellschraube (3) die Strecke, die der Kolben (2) zurücklegt, verstellt werden kann, wodurch sich der Ausgangsdruck in der Expansionskammer (16) verstellen lässt.

19. Hochdruck-Regulator nach Anspruch 18,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Versteilschrauben (3, 6) koaxial angeordnet sind und einseitig - vorzugsweise von unten - zugänglich sind, so dass sie beide unterhalb des Frontgriffs eingestellt werden können. 20. Hochdruck-Regulator nach den Ansprüchen 14 bis 1 ,

dadurch gekennzeichnet,

dass eine Federkammer (29) vorgesehen ist, in der Umgebungsdruck herrscht, so das die Kraft die durch den Druck in der Expansi- onskammer ( 16) erzeugt wird, nur gegen die Kraft der Feder (28) drückt, wobei die Federkammer (29) vorzugsweise durch O-Ringe ( 1 1 , 27) begrenzt ist. 21. Hochdruck-Regulator nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,

dass der Ausgangsdruck des ersten Druckregulators (H) erzeugt wird, indem durch einen Luftkanal (8) der Eingangsdruck in die Eingangskammer (9) gelangt. 22. Hochdruck-Regulator nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,

dass die Eingangskammer (9) durch O-Ringe ( 10, 13) und durch Dichtungen ( 1 1 , 12) und den Markierer, an dem ein Luftkanal (30) angeschlossen ist, begrenzt wird, und durch den Kolben (2) in die Expansionskammer (1 6) gelangt. 23. Hochdruck-Regulator nach Anspruch 22,

dadurch gekennzeichnet,

dass bei steigendem Druck in der Expansionskammer ( 16) die Kraft den Kolben (2) gegen die Kraft einer Feder (28) in Richtung der Dichtung ( 12) drückt, bis der Kolben (2) gegen die Dichtung ( 12) gepresst wird und damit die Expansionskammer ( 16) verschließt. 24. Hochdruck-Regulator nach den Ansprüchen 14 bis 23,

dadurch gekennzeichnet,

dass beim Auslösen eines Schusses der Druck in der Expansionskammer ( 16) sinkt, bis die Kraft der Feder (28) größer ist als die Kraft des Luftdrucks und dadurch der Kolben (2) wieder von der Dich- tung ( 1 2) weggedrückt wird.

25. Hochdruck-Regulator nach den Ansprüchen 5 bis 24,

dadurch gekennzeichnet,

dass im Luftkanal (30) der Ausgangsdruck des ersten Regulators (H) ansteht, wobei durch Bohrungen (38,39) der Ausgangsdruck des ersten Druckregulators (H) in die Expansionskammer ( 18) des zweiten Druckregulators (D) gelangt.

26. Hochdruck-Regulator nach Anspruch 5 bis 25,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Expansionskammer (18) durch O-Ringe (35,41 ,42,43) und den Markierer, der an der Expansionskammer ( 18) angeschlossen ist, begrenzt wird,

27. Hochdruck-Regulator nach den Ansprüchen 8 bis 26,

dadurch gekennzeichnet,

dass bei steigendem Druck in der Expansionskammer ( 18) die Kraft den Kolben (5) gegen die Kraft einer Feder (25) in Richtung eines Verbindungsbauteils (32) drückt, bis der Kolben (5) auf die Kante des Verbindungsteils (32) gepresst wird.

28. Hochdruck-Regulator nach den Ansprüchen 5 bis 27,

dadurch gekennzeichnet,

dass beim Auslösen eines Schusses der Druck in der Expansionskammer ( 18) soweit sinkt, bis die Kraft der Feder (25) größer ist als die Kraft des Luftdrucks und dadurch der Kolben (5) wieder vom Verbindungsteil (32) weggedrückt wird.

29. Hochdruck-Regulator nach den Ansprüchen 5 bis 28,

dadurch gekennzeichnet,

dass ein Verstellsystem (6,36) vorgesehen ist, mittels dem die Kraft der Feder (25) auf den Kolben (5) verändert werden kann und sich dadurch der Ausgangsdruck, der sich in Expansionskammer ( 18) aufbaut, einstellen lässt.

30. hochdruck-Regulator nach den Ansprüchen 5 bis 29,

dadurch gekennzeichnet,

dass ein Verstellsystem (3,33,34) vorgesehen ist, mittels dem die Kraft der Feder (28) auf den Kolben (2) verändert werden kann, wodurch sich der Ausgangsdruck, der sich in die Expansionskammer ( 1 6) aufbaut, einstellen lässt.

31. Hochdruck-Regulator nach den Ansprüchen 5 bis 30,

dadurch gekennzeichnet,

dass Verstellsystem (3,50,51 ) vorgesehen ist, die derart ausgeführt ist, dass eine Schraube (3) auf einen Federteller (50) drückt, der wiederum auf eine Feder (51 ) drückt, wodurch einerseits die Kraft der Feder (51 ), die der Kraft der Feder (28) entgegenwirkt, verstellt wird, andererseits der Druck in der Expansionskammer ( 16) verändert werden kann, wobei zusätzlich ein O-Ring (52) die Expansionskammer ( 16) abschließt.

32. Hochdruck-Regulator nach den Ansprüchen 1 bis 31 ,

dadurch gekennzeichnet,

dass ein Kolben (2,5) so ausgeführt ist, dass Teile des jeweils anderen Kolbens (2,5) inklusive Luftführung innerhalb des Kolbens (2,5) angeordnet sind.

Description:
BESCHREIBUNG

Technisches Gebiet [0001 ] Die vorliegende Erfindung betrifft einen neuartigen Hochdruck- Regulator für Druckluftwaffen, insbesondere Hochdruck-Regulafor für Paintball-Markierer, der innerhalb eines Zylinders angeordnet ist, der mit einer Druckgasquelle verbunden ist, wobei der Eingangsdruck in die Eingangskammer im Zylinder mittels eines Druckregulators in Form eines fe- derbelasteten Kolbens reguliert wird.

Stand der Technik

[0002] Hochdruck-Regulatoren werden zur Regulierung des Drucks eines komprimierten Gases auf einen bspw. für Paintball-Markierer geeigneten Arbeitsdruck verwendet. Ein typischer Druckregulator in Form eines sog. Kolbendruckreglers ist bspw. aus dem US-Patent 6 543 475 bekannt. Kolbendruckregler sind dadurch gekennzeichnet, dass der Druck mittels eines federbelasteten Kolbens reguliert wird. Die hierzu verwendete Scheiben- feder kann üblicherweise über ein Schraubgewinde reguliert werden (sog. Regulierfeder) . Der Kolben ist mit mindestens einem e!astomer O-Ring gegen die Zylinderwand abgedichtet. Aufgrund seiner Dicke in Kombination mit dem O-Ring können Kolbendruckregler einen höheren Arbeitsdruck als Membrandruckregler erzielen.

[0003] Bei nach dem Stand der Technik bekannten Druckluftwaffen, insbesondere Paintball-Markierern, die mit nur einem Druckregulator arbeiten, ist der komplette Arbeitsablauf zum Auslösen des Schusses von dem Druck abhängig, der an dem Regulator eingestellt wurde, um das Projektil auf die gewünschte Geschwindigkeit zu beschleunigen. Muss dieser Druck über einen weiten Bereich geregelt werden, kann es allerdings zu Funktionsstörungen kommen. [0004] Um diese etwaigen Störungen auszuräumen, werden bei einigen Paintball-Markierern zwei Regulatoren eingesetzt; der Druck für die ordnungsgemäße Funktion der Druckluftwaffen (Arbeitsdruck) und der Druck zur Beschleunigung des Projektils (Schussdruck) werden hierbei separat geregelt. Sö wird der Eingangsdruck von ca. 450 - 950 psi im Frontregulator, der sich üblicherweise vor dem Abzug der Druckluftwaffe befindet und gleichzeitig als vorderer Griff dient, zunächst auf den zum Beschleunigen des Projektils benötigten Druck von ca. 100 - 230 psi geregelt. In einem zweiten Schritt wird von dort aus ein Teil dieser Luft zu einem weiteren Re- gulator geleitet, der sich entweder als Anbau unter dem Lauf oder im in- nern der Druckluftwaffe befindet und den Arbeitsdruck auf ca. 50 - 100 psi herunterregelt.

[0005] Der Nachteil der Verwendung eines zweiten Regulators besteht einerseits in einem größeren Platzbedarf und einem höheren Gewicht der Druckluftwaffe. Die Anbringung des zweiten Regulators unterhalb des Laufes ist störend beim Greifen der Druckluftwaffe und wirkt sich negativ auf das Handling aus. Sofern der zweite Regulator im Gehäuse der Druckluftwaffe untergebracht ist, wird dieses vergrößert und die Druckluftwaffe un- handlicher.

Darstellung der Erfindung

[0006] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, einen Hochdruck-Regulator zu schaffen, der Platz sparend in einem Gehäuse, vorzugsweise im Frontgriff unterzubringen, technisch einfach aufgebaut ist und gleichzeitig gewährleistet, dass der Druck eines Druckgases wirksam auf die gewünschten niedrigen Drücke durch eine einzige Baueinheit ohne einen sekundären Druckregulator reduziert wird. [0007] Erfindungsgemäß wird die voranstehende Aufgabe mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Hochdruck-Regulators sind in Unteransprüchen angegeben.

[0008] Danach ist ein Hochdruck-Regulator der eingangs genannten Art dadurch gekennzeichnet, dass an dem ersten Druckregulator und innerhalb des Zylinders ein zweiter Druckregulator koaxial in der Weise angeordnet ist, dass a) der zweite Druckregulator den Ausgangsdruck aus dem Eingangsdruck oder b) der erste Druckregulator den Ausgangsdruck aus dem Ausgangsdruck des zweiten Druckregulators oder c) der zweite Druckregulator den Ausgangsdruck aus dem Ausgangsdruck des ersten Druckregulators oder d) beide Druckregulatoren ihre jeweiligen Ausgangsdrücke aus dem Eingangsdruck erzeugen.

[0009] Der Eingangsdruck liegt üblicherweise bei bis zu 850 psi. Der Ausgangsdruck des ersten Druckregulators liegt üblicherweise bei bis zu 250 psi. Der Ausgangsdruck des zweiten Druckregulators liegt üblicherweise bei bis zu 100 psi.

[0010] Die Vorteile gegenüber den bisherigen Lösungen bestehen in der kleineren Abmessung der Druckluftwaffe und einer besseren Handhabung. Da der Hochdruck-Regulator gleichzeitig auch als Frontgriff dient, muss er eine gewisse Größe haben, um ihn greifen zu können. Bringt man den ersten Druckregulator sowie den zusätzlich koaxial angeordneten zweiten Druckregulator im Frontgriff unter, kann das Markierergehäuse verkleinert werden und Anbauten unter dem Lauf können ebenfalls entfallen. Kurzbeschreibung der Zeichnungen

[0011] Weitere Ziele, Merkmale, Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten des Hochdruck-Regulators ergeben sich aus der nachfolgenden Be- Schreibung mehrerer Ausführungsbeispiele anhand der Zeichnungen.

[0012] In den Zeichnungen zeigen

[0013] Fig.l den erfindungsgemäßen Hochdruck-Regulator im Schnitt;

[0014] Fig.2 den Hochdruck-Regulator wie in Fig. l , wobei der Ausgangsdruck in der Expansionskammer 1 6,18 erreicht ist;

[0015] Fig.3 den Hochdruck-Regulator in perspektivischer Ansicht;

[0010] Fig.4 einen Ausschnitt eines Paintball-Markierers mit dem erfindungsgemäßen Hochdruck-Regulator gemäß der Ausführungsform in Fig.l und 2; [0017] Fig.5 den erfindungsgemäßen Hochdruck-Regulator im Schnitt in einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform;

[0018] Fign.6a,0b das Verstellsystem 6,36; [0019] Fig.7 einen Ausschnitt einer weiteren Ausführungsform des Hochdruck-Regulators aus Fig. 5 mit Verstellsystem 3,50,51.

Ausführung der Erfindung [0020] Fig.l zeigt den Hochdruck-Regulator in einer bevorzugten Ausführungsform. Das Regulatorgehäuse 1 beinhaltet die beiden koaxial angeordneten Druckregulatoren H und D. Der Ausgangsdruck wird erzeugt, indem durch den Anschiuss 8 der Eingangsdr ck in die Eingangskammer 9 gelangt. Diese Eingangskammer 9 wird durch die O-Ringe 10,1 1 , 13,14 begrenzt. Der Eingangsdruck kann von der Eingangskammer 9 nur durch den Spalt zwischen dem Kolben 2 und dem Gehäuse 4 entweichen. Der Eingangsdruck nimmt von hier 2 Wege, die nachstehend dargestellt sind:

[0021 ] 1 : Durch eine Bohrung 17 in Gehäuse 4 gelangt der Eingangsdruck durch die Bohrungen 23,24 in den Kolben 5 in die Expansionskammer 18. Die Expansionskammer 18 wird durch den O-Ring 19 und den Markierer (nicht dargestellt) gebildet. Durch das Gewinde 22 wird das Regulatorgehäuse 1 mit dem Markierer verbunden und schließt so das Regulatorgehäuse 1 nach oben ab.

[0022] In der Expansionskammer 18 baut sich Druck auf und drückt mit zunehmendem Druck den Kolben 5 gegen die Kraft der Feder 25 nach unten. Der Kolben 5 muss lediglich gegen den Druck der Feder 25 angehen, da in der Federkammer 26 Umgebungsdruck herrscht,

[0023] Die Federkammer 26 wird durch die O-Ringe 10 und 21 gebildet. Der steigende Druck in der Expansionskammer 18 drückt den Kolben 5 solange gegen die Kraft der Feder 25 nach unten, bis die O-Ringe 19,20 die Bohrung 17 einschließen, so dass keine weitere Luft durch die Bohrung 23 in die Expansionskammer 18 strömen kann.

[0024] Wird im Markierer ein Schuss ausgelöst, wird Luft aus der Expansi- onskammer 18 verbraucht, und der Druck sinkt. Mit sinkendem Druck verringert sich die auf den Kolben 5 ausgeübte Kraft. Sinkt der Druck in der Expansionskammer 18 soweit, dass die ausgeübte Kraft auf den Kolben 5 kleiner ist als die Kraft der Feder 25, bewegt sich der Kolben 5 in Richtung der Expansionskammer 18, bis die Bohrung von den O-Ringen 20,21 einge- schlössen wird. [0025] Durch die Stellschraube 6 kann die Kraft der Feder 25 auf den Kolben 5 verändert werden; dadurch lässt sich der Ausgangsdruck, der sich in Expansionskammer 18 aufbaut, einstellen.

[0026] 2: Durch die Bohrung 15 im Gehäuse 4 strömt Luft in die Expansi- onskammer 1 6. Die Expansionskammer 16 wird durch den O-Ring 27 und den Markierer gebildet.

[0027] Die Bohrung 1 7 ist durch die O-Ringe 19,20 verschlossen, da der erzeugte Ausgangsdruck in der Expansionskammer 18 geringer ist als der Druck in der Expansionskammer 16.

[0028] Mit steigendem Druck in der Expansionskammer 16 steigt die Kraft, die auf den Kolben 2 wirkt, und drückt so den Kolben 2 gegen die Kraft der Feder 28 in Richtung der Eingangskammer 9. Ist der eingestellte Ausgangsdruck in der Expansionskammer 16 erreicht, drückt der Kolben 2 auf die Dichtungspfatte 12 und dichtet so die Expansionskammer 16 ab.

[0029] Durch Verstellen der Stellschraube 3 kann die Strecke, die der Kolben 2 zurücklegt, verstellt werden. Damit lässt sich der Ausgangsdruck in der Expansionskammer 16 verstellen,

[0030] In einer besonders vorteilhaften Ausführung der Erfindung sind die beiden Versteilschrauben 3 und 6 koaxial angeordnet und einseitig - vorzugsweise von unten - zugänglich; besonders bevorzugt können diese mithin unterhalb des Frontgriffs eingestellt werden.

[0031 ] In der Federkammer 29 herrscht Umgebungsdruck, so das die Kraft, die durch den Druck in der Expansionskammer 16 erzeugt wird, nur gegen die Kraft der Feder 28 drückt. Die Federkammer 29 wird durch die O-Ringe 1 1 ,27 begrenzt. [0032] Fig.2 zeigt die voranstehend beschriebene Ausführung des erfindungsgemäßen Hochdruck-Regulators, wobei der Ausgangsdruck in der Expansionskamnner 16, 18 erreicht ist. [0033] Fig.3 zeigt den Hochdruck-Regulator in perspektivischer Ansicht, Fig.4 zeigt einen Ausschnitt eines Paintball-Markierers mit dem erfindungsgemäßen Hochdruck-Regulator.

[0034] Fig.5 zeigt den erfindungsgemäßen Hochdruck-Regulator im Schnitt in einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform. Wie aus Fig.5 ersichtlich, wird der Ausgangsdruck des ersten Druckregulators H erzeugt, indem durch den Luftkanal 8 der Eingangsdruck in der Eingangskammer 9 gelangt. Diese Eingangskammer 9 wird durch die O-Ringe 10 und durch die Dichtungen 1 1 , 12 und den Markierer [nicht dargestellt), an dem Luft- kanal 30 angeschlossen ist, begrenzt, und gelangt durch den Kolben 2 in die Expansionskammer 16. Steigt der Druck in der Expansionskammer 1 6 an, drückt die Kraft den Kolben 2 gegen die Kraft der Feder 28 in Richtung der Dichtung 12, bis der Kolben 2 gegen die Dichtung 12 gepresst wird und damit die Expansionskammer 1 6 verschließt.

[0035] Wird im Markierer ein Schuss gelöst, sinkt der Druck in der Expansionskammer 16, bis die Kraft der Feder 28 größer ist als die Kraft des Luftdrucks und dadurch der Kolben 2 wieder von der Dichtung 12 weggedrückt wird.

[0036] Durch das vorzugsweise vorgesehene Verstellsystem 3,33,34 kann die Kraft der Feder 28 auf den Kolben 2 verändert werden. Dadurch lässt sich der Ausgangsdruck, der sich in die Expansionskammer 1 6 aufbaut, einstellen. Wird Schraube 3 in das Gehäuse 1 gedreht, bewegt sich Schie- ber 34 in dieselbe Richtung. Dadurch wird der Federteller 33 in Richtung Feder 28 gedrückt, wodurch sich die Kraft der Feder 28 auf den Kolben 2 verstellen lässt. [0037] Im Luftkanal 30 steht der Ausgangsdruck des ersten Regulators an. Durch die Bohrungen 38,39 gelangt der Ausgangsdruck des ersten Druckregulators H in die Expansionskammer 18 des zweiten Druckregulators D. Die Expansionskammer 18 wird durch die O-Ringe 35,41 ,42,43 und den Markierer, der an der Expansionskammer 18 angeschlossen ist, begrenzt. Steigt der Druck in der Expansionskammer 18 an, drückt die Kraft den Kolben 5 gegen die Kraft der Feder 25 in Richtung des Verbindungsbauteils 32, bis der Kolben 5 auf die Kante des Verbindungsteils 32 ge- presst wird. Der Kolben 5 besteht aus geeignetem Material (z.B. Kunststoff) und dient als Dichtung, wenn Kolben 5 gegen Verbindungsteil 32 gepresst wird.

[0038] Wird im Markierer ein Schuss gelöst, sinkt der Druck in der Expansionskammer 18, bis die Kraft der Feder 25 größer ist als die Kraft des Luft- drucks und dadurch der Kolben 5 wieder von Verbindungsteil 32 weggedrückt wird.

[0039] Durch das vorteilhafte Verstellsystem 6,36, welches in den Fig.6a, 6b dargestellt ist, kann die Kraft der Feder 25 auf den Kolben 5 ver- ändert werden. Dadurch lässt sich der Ausgangsdruck, der sich in Expansionskammer 18 aufbaut, einstellen.

[0040] Die Schraubenabdeckung 36 ist frei drehbar, ohne dass sich Schraube 6 mitdreht [Fig.6a) . Sie muss so gedreht werden, dass ein Werk- zeug durch die Bohrung 37 geschoben werden kann, damit sich die Schraube 6 drehen lässt [Fig.6b).

[0041 ] Wie aus Fig.7 ersichtlich, kann Fig.7 das Verstellsystem 3,50,50 des erfindungsgemäßen Hochdruck-Regulators auch derart ausgeführt sein, dass eine Schraube 3 auf einen Federteller 50 drückt, der wiederum auf eine Feder 51 drückt. Dadurch wird die Kraft der Feder 51 , die der Kraft der Feder 28 entgegenwirkt, verstellt. Dadurch kann der Druck in der Ex- pansionskarnmer 1 6 verändert werden. Zusätzlich zu den bisherigen O- Ringen schließt ein O-Ring 52 die Expansionskammer 1 ό ab.

[0042] In einer, vorteilhaften Ausführung der Erfindung ist ein Kolben 2,5 ausgeführt ist, dass Teile des jeweils anderen Kolbens 2,5 inklusive Luftführung innerhalb des Kolbens 2,5 angeordnet sind.

[0043] Der erfindungsgemäße Hochdruck-Regulator beschränkt sich in seiner Ausführung nicht auf die vorstehend angegebenen bevorzugten Ausführungsformen. Vielmehr sind eine Vielzahl von Ausgestaltungsvariationen denkbar, welche von der dargestellten Lösung auch bei grundsätzlich anders gearteter Ausführung Gebrauch machen.




 
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