Rogge, Berthold (Herweghstr. 15, Stuttgart, 70197, DE)
Habibi, Masoud (Stiegel Str. 46/2, Schwieberdingen, 71701, DE)
Kaiser, Ralf (Fontaneweg 12, Unterbruenden, 71549, DE)
Moelkner, Thomas (Veilchenweg 8, Stuttgart, 70563, DE)
Gebers, Joerg (Mathilde-Planck-Str. 6, Hemmingen, 71282, DE)
Kaschube, Carsten (Sigmaringer Str. 52, Nuertingen, 72622, DE)
Baumann, Lothar (Max-Planck-Str. 20, Wernau, 73249, DE)
Didra, Hans-peter (Sandackesrstr. 20, Kusterdingen-Jettenburg, 72127, DE)
Frehoff, Roger (Bergheimerweg 25, Gerlingen, 70839, DE)
Fissler, Markus (Asperger Weg 8, Tamm, 71732, DE)
Mast, Martin (Keimenaeckerstr. 52, Gerlingen, 70839, DE)
Rogge, Berthold (Herweghstr. 15, Stuttgart, 70197, DE)
Habibi, Masoud (Stiegel Str. 46/2, Schwieberdingen, 71701, DE)
Kaiser, Ralf (Fontaneweg 12, Unterbruenden, 71549, DE)
Moelkner, Thomas (Veilchenweg 8, Stuttgart, 70563, DE)
Gebers, Joerg (Mathilde-Planck-Str. 6, Hemmingen, 71282, DE)
Kaschube, Carsten (Sigmaringer Str. 52, Nuertingen, 72622, DE)
Baumann, Lothar (Max-Planck-Str. 20, Wernau, 73249, DE)
Didra, Hans-peter (Sandackesrstr. 20, Kusterdingen-Jettenburg, 72127, DE)
Frehoff, Roger (Bergheimerweg 25, Gerlingen, 70839, DE)
Fissler, Markus (Asperger Weg 8, Tamm, 71732, DE)
| 1. | Vorrichtung zur Druckmessung, insbesondere zur Hochdruck messung, mit einem in einem Sensorgehäuse (1) angeordneten Druckaufnehmer (10), wobei das Sensorgehäuse (1) ein mit ei nem Druckanschlussstutzen (4) versehenes erstes Sensorgehäu seteil (3) und ein mit einem elektrischen Anschluss (23) versehenes zweites Sensorgehäuseteil (2) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Sensorgehäuseteil (2) mit tels eines zwischen dem ersten Sensorgehäuseteil (3) und dem zweiten Sensorgehäuseteil (2) angeordneten Verbindungsteils (6) an dem ersten Sensorgehäuseteil (2) befestigt ist. |
| 2. | Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsteil (3) ein Stanzbiegeteil, Tiefziehteil o der dünnwandiges Rohrteil ist. |
| 3. | Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Sensorgehäuseteil (3) ein plattenförmiges Basis teil (37) aufweist mit einer ersten Fläche (33), einer dazu parallelen zweiten Fläche (32) und einer zur Anlage eines Schraubwerkzeuges geeigneten und vorzugsweise als Sechskant ausgebildeten Umfangswand (34), wobei der Anschlussstutzen (4) von der zweiten Fläche (32) abstehend an dem Basisteil (37) angeordnet ist. |
| 4. | Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet, dass ein umlaufender, vorzugsweise kreisring förmiger Abschnitt (63) des Verbindungsteils (6) mit einer Fläche (33) des ersten Sensorgehäuseteils (3) verschweißt ist. |
| 5. | Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch ge kennzeichnet, dass das Verbindungsteil (6) mittels einer Bördelung an dem zweiten Sensorgehäuseteil festgelegt ist. |
| 6. | (Fig. 1). |
| 7. | Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Verbindungsteil (6) eine umlaufende Nut (62) ausge bildet ist, in welche die Stirnseite einer umlaufenden Ge häusewand (22) des zweiten Sensorgehäuseteils (2) eingreift. |
| 8. | Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch ge kennzeichnet, dass das zweite Sensorgehäuseteil (2) aus Kunststoff und vorzugsweise als Spritzgussteil gefertigt ist und das Verbindungsteil (6) mit einem Abschnitt (65) in dem Kunststoff des zweiten Sensorgehäuseteils (2) festgelegt ist und mit einem zur Verbindung mit dem ersten Sensorgehäuse teil (3) vorgesehenen weiteren Abschnitt (69) davon absteht. |
| 9. | (Fig. 3). |
| 10. | Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, da durch gekennzeichnet, dass zwischen dem zweiten Sensorgehäu seteil (2) und dem Verbindungsteil (6) eine umlaufende Dichtklebung (66) oder eine Dichtung angeordnet ist. |
| 11. | Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, da durch gekennzeichnet, dass der Druckaufnehmer durch eine mit dem Anschlussstutzen (4) verschweißte Druckmesszelle (100) gebildet wird, die über Bondrähte mit einer auf dem ersten Sensorgehäuseteil (3) angeordneten Leiterplatte (7) elekt risch verbunden ist, wobei die Druckmesszelle (100) zumin dest teilweise in einer Durchgangsöffnung (31) des ersten Sensorgehäuseteils (3) angeordnet ist. |
| 12. | Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, da durch gekennzeichnet, dass das Verbindungsteil (6) mit dem ersten Sensorgehäuseteil (3) einen bis auf Öffnungen (65b) geschlossenen EMVRaum bilden, wobei elektrische Anschluss elemente (8) durch die Öffnungen (65b) nach außen geführt sind. |
Eine derartige Vorrichtung zur Druckmessung, die beispiels- weise aus der DE 100 14 992 AI bekannt ist, weist ein erstes Sensorgehäuseteil auf, dessen Umfangswand als Sechskant aus- gebildet ist, und ein mit einem elektrischen Anschluss ver- sehenes zweites Sensorgehäuseteil, das direkt an dem ersten Sensorgehäuseteil befestigt ist. Hierzu ist in das erste Sensorgehäuseteil eine Nut eingefräst, in welche die Stirn- seite einer umlaufenden Gehäusewand des zweiten Sensorgehäu- seteils eingreift. Zur Befestigung des ersten Sensorgehäuse- teils an dem zweiten Sensorgehäuseteil ist das erste Sensor- gehäuseteil im Bereich der Nut über die umlaufende Wand des zweiten Sensorgehäuseteils gebördelt.
Vorteile der Erfindung Die erfindungsgemäße Vorrichtung zur Druckmessung mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 1 ist gegenüber dem bekannten Stand der Technik preiswerter und einfacher her- stellbar. Vorteilhaft kann das erste Sensorgehäuseteil als plattenförmiges Basisteil in sehr einfacher Weise gefertigt werden, ohne dass eine Nut oder Bördelkante an dem ersten Sensorgehäuseteil vorgesehen werden muss. Zur Verbindung des ersten Sensorgehäuseteils und des zweiten Sensorgehäuseteils ist ein zwischen den beiden Sensorgehäuseteilen angeordnetes zusätzliches Verbindungsteil vorgesehen, dass preisgünstig beispielsweise aus einem Metallblech oder dünnwandigen Me- tallrohr hergestellt werden kann. Durch das Verbindungsteil wird der Fertigungsaufwand zur Herstellung des ersten Sen- sorgehäuseteils stark reduziert. Da in das erste Sensorge- häuseteil keine Nut eingebracht wird und keine Bördelkante daran angeordnet ist, kann dieses dünner ausgebildet werden, wodurch Materialkosten eingespart werden. Insbesondere kann das erste Sensorgehäuseteil als einfaches Stanzteil gefer- tigt werden.
Vorteilhafte Ausführungsbeispiele und Weiterentwicklungen der Erfindung werden durch die in den abhängigen Ansprüchen angegebenen Merkmale ermöglicht.
Besonders preiswert kann das Verbindungsteil als einfaches Stanzbiegeteil oder aus einem dünnwandigen Rohr gefertigt werden.
Zur Befestigung des ersten Sensorgehäuseteils an dem zweiten Sensorgehäuseteil ist vorgesehen, dass ein umlaufender, vor- zugsweise kreisringförmiger Abschnitt des Verbindungsteils mit einer Fläche des ersten Sensorgehäuseteils verschweißt wird.
Das Verbindungsteil kann in einem Ausführungsbeispiel mit- tels einer Bördelung an dem zweiten Sensorgehäuseteil fest- gelegt werden. Zusätzlich ist am Verbindungsteil eine umlau- fende Nut ausgebildet, in welche die Stirnseite einer umlau- fenden Gehäusewand des zweiten Sensorgehäuseteils eingreift.
Falls das zweite Sensorgehäuseteil aus Kunststoff gefertigt ist, kann das Verbindungsteil auch mit einem Abschnitt in den Kunststoff des zweiten Sensorgehäuseteils eingebettet sein und mit einem zur Verbindung mit dem ersten Sensorge- häuseteil vorgesehenen weiteren Abschnitt davon abstehen.
Bei diesem Ausführungsbeispiel kann das zweite Sensorgehäu- seteil beispielsweise als preiswertes Spritzgussteil gefer- tigt werden, wobei das Verbindungsteil als Einlegeteil in das Spritzgusswerkzeug eingesetzt wird.
Zeichnungen Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden in der nachfolgenden Beschreibung er- läutert. Es zeigt Fig. 1 einen Querschnitt durch ein Drucksensorgehäuse nach einem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung, Fig. 2 einen Schnitt durch Fig. 1 entlang der Linie II-II, Fig. 3 einen Querschnitt durch ein Drucksensorgehäuse nach einem zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung.
Fig. 4 und Fig. 5 Querschnitte durch ein Durcksensorgehäuse für ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung.
Beschreibung der Ausführungsbeispiele Fig. 1 und Fig. 2 zeigen ein Drucksensorgehäuse nach einem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung. Ein Halbleiter- Druckaufnehmer 10 ist auf ein sockelförmiges Trägerteil 5 aufgelötet. Der Druckaufnehmer 10 ist vorzugsweise als Sili- ziumchip ausgebildet und mit Sensorelementen und einer Sen- sormembran versehen. Zusätzlich zu den Sensorelementen kann noch eine nicht dargestellte Auswerteschaltung auf dem Druck- aufnehmer 10 angeordnet sein. Um thermische Spannungen zwi- schen Halbleiter-Druckaufnehmer 10 und Trägerteil 5 zu redu- zieren, ist das Trägerteil 5 aus einem an den Ausdehnungsko- effizienten von Silizium angepassten Material und vorzugswei- se aus einer Eisen-Nickel-Legierung (Invar@) oder Eisen- Nickel-Kobalt-Legierung (Kovar@) hergestellt. Wie zu erkennen ist, steht der Druckaufnehmer 10 mit einem in dem Trägerteil 5 angeordneten ersten Druckkanalabschnitt 51 in Verbindung, so dass die Sensormembran über den ersten Druckkanalabschnitt 51 mit Druck beaufschlagbar ist.
Wie weiter in Fig. 1 zu erkennen ist, wird das sockelartige Trägerteil 5 mit seiner von dem Druckaufnehmer 10 abgewandten Seite mit einem metallischen Anschlussstutzen 4 aus bei- spielsweise Edelstahl z. B. durch Laserschweißen verbunden.
Der Anschlussstutzen 4 ist als Schraubanschluss ausgebildet und wird als separates Bauteil auf die Außenseite 32 eines metallischen ersten Sensorgehäuseteils 3 aufgeschweißt, wobei der Anschlussstutzen 4 eine zentrale Durchgangsöffnung 31 in dem ersten Sensorgehäuseteil 3 überdeckt. Mit dem Anschluss- stutzen 4 ist die Vorrichtung in einer mit einem Gegengewinde versehenen Einbauöffnung festlegbar. Das etwas zylinderförmig ausgebildete Trägerteil 5 weist einen kleineren Durchmesser als die Durchgangsöffnung 31 auf. An einer von dem Halblei- ter-Druckaufnehmer 10 abgewandten Seite des Trägerteils 5 ist ein Stutzen 52 ausgebildet, in dem der ersten Druckkanalab- schnitt 51 zentrisch eingelassen ist. Der Anschlussstutzen 4 weist an seiner der Durchgangsöffnung 31 zugewandten Seite einen umlaufenden Kragen 42 auf, der an dieser Seite um einen in dem Anschlussstutzen 4 angeordneten zweiten Druckkanalab- schnitt 41 umlaufend angeordnet ist. Das Trägerteil 5 wird mit dem Stutzen 52 in den Kragen 42 eingeschoben und mit die- sem verschweißt. Anschließend kann das Trägerteil 5 durch die Durchgangsöffnung 31 des ersten Sensorgehäuseteils 3 gescho- ben werden und der Anschlussstutzen mit der Außenseite 32 des ersten Sensorgehäuseteils 3 verschweißt werden. Im Betrieb erfolgt die Druckzuführung vom zweiten Druckkanalabschnitt 41 in den ersten Druckkanalabschnitt 51 und von dort zur Unter- seite des Halbleiter-Druckaufnehmers 10.
Das erste Sensorgehäuseteil 3 ist als ein plattenförmiges Basisteil 37 mit einer ersten Fläche 33, einer dazu paralle- len, dem Außenraum zugewandten zweiten Fläche 32 und einer zur Anlage eines Schraubwerkzeuges geeigneten und vorzugs- weise als Sechskant ausgebildeten Umfangswand 34 ausgestal- tet. Der Anschlussstutzen 4 steht von der zweiten Fläche 32 des Basisteils 37 nach außen ab. Ein in dem Ausführungsbei- spiel von Fig. 1 als Stanzbiegeteil 6 ausgebildetes Verbin- dungsteil ist mit einem vorzugsweise kreisringförmigen Ab- schnitt 63 auf die von der Außenfläche 32 abgewandte Fläche 33 des ersten Sensorgehäuseteils 3 aufgelegt und im Bereich des kreisringförmigen Abschnitts 63 mit dem ersten Sensorge- häuseteil 3 verschweißt. Ein sich radial nach innen erstre- ckender Abschnitt des Verbindungsteils 6 bildet ein Podest 67 zur Auflage einer Leiterplatte 7, welche mit dem Druck- aufnehmer 10 über nicht dargestellte Bonddrähte elektrisch leitend verbunden ist. Die mit den Leiterbahnen 72 und e- lektronischen Bauelementen versehene Oberseite der auf das Stanzbiegeteil aufgesetzten Leiterplatte ist in etwa in ei- ner Ebene mit der Oberseite des Druckaufnehmers 10 angeord- net. Das Trägerteil 5, auf dem der Druckaufnehmer 10 ange- ordnet ist, durchgreift eine Öffnung 71 in der Leiterplatte und eine zentrische Öffnung 68 in dem Verbindungsteil 6, wie am besten in Fig. 2 zu erkennen ist. Das Verbindungsteil 6 kann aber auch ohne das Podest 67 mit einer im Durchmesser vergrößerten Öffnung 68 ausgebildet werden. In diesem Fall kann die Leiterplatte 7 beispielsweise unter Zwischenlage eines Distanzstücks auf die Innenfläche 33 des Sensorgehäu- seteils 3 aufgesetzt werden.
Anschlussflächen 73 der Leiterplatten 7 sind über Kontaktfe- derelemente 9 mit elektrischen Anschlusselementen 8 verbun- den, die in dem aus Kunststoff gebildeten zweiten Sensorge- häuseteil 2 angeordnet sind, welches auf das Stanzbiegeteil 6 aufgesetzt wird. Das zweite Sensorgehäuseteil 2 kann aber auch aus einem anderen Material, beispielsweise aus Metall gebildet werden. Die Anschlusselemente 8 sind dann von dem zweiten Sensorgehäuseteil 2 zu isolieren. Die Anschlussele- mente 8 sind von dem elektrischen Anschluss 23 ins Innere des Sensorgehäuses 1 geführt.
Das als Stanzbiegeteil gefertigte Verbindungsteil 6 weist eine nutförmige Kontur 62 auf, in welche eine zylinderförmi- ge Wand 22 des zweiten Sensorgehäuseteils 2 eingesetzt ist.
Über ein Dichtklebung in der Kontur 62 wird das zweite Sen- sorgehäuseteil 2 gegen das Verbindungsteil 6 abgedichtet.
Durch Bördelung des äußeren Randes des Verbindungsteils 6 um den umlaufenden Endabschnitt der Wand 22 wird das Verbin- dungsteil 6 an dem zweiten Sensorgehäuseteil 2 befestigt.
Ein zweites Ausführungsbeispiel ist in Fig. 3 dargestellt.
Bei diesem Ausführungsbeispiel ist der Druckaufnehmer 10 in einem Modulgehäuse 20 angeordnet, das auf eine Leiterplatte 7 aufgesetzt ist. Elektrische Kontaktelemente des Moduls sind mit Leiterbahnen der Leiterplatte 7 elektrisch verbunden, während ein Druckstutzen 52 des Moduls 20 durch eine Öffnung der Leiterplatte hindurchgeführt und in einen Kragen 42 des Anschlussstutzens 4 des Sensorgehäuses 1 eingesetzt ist und wie bei dem Ausführungsbeispiels aus Fig. 1 damit verscheißt ist. Der Anschlussstutzen 4 ist wieder an einem ersten Sen- sorgehäuseteil 3 angeordnet, welches als plattenförmiges Ba- sisteil 37 mit einer ersten Fläche 33, einer dazu parallelen, dem Außenraum zugewandten zweiten Fläche 32 und einer zur An- lage eines Schraubwerkzeuges geeigneten und vorzugsweise als Sechskant ausgebildeten Umfangswand 34 ausgestaltet ist. Das zweite Sensorgehäuseteil 2 ist in diesem Ausführungsbeispiel als Spritzgussteil aus Kunststoff gefertigt. Das Verbindungs- teil wird durch eine rohrförmige Metallhülse 64 gebildet, die als Einlegeteil in das Spritzgusswerkzeug eingelegt wird. Das Verbindungsteil 6 ist mit einem Abschnitt 65 in einer Nut 22 des zweiten Sensorgehäuseteil 2 festgelegt und steht mit ei- nem weiteren Abschnitt 69 davon ab. Eine Dichtklebung 66 oder ein Dichtring kann den Verbindungsbereich von Verbindungsteil 6 und erstem Sensorgehäuseteil 2 abdichten, falls dies wün- schenswert ist, um eine Abdichtung des Sensorgehäuses vom um- gebenden Außenraum zu realisieren. Der äußere Rand des Ver- bindungsteils 6 ist flanschartig umgebogen, wodurch eine kreisringförmige Fläche 63 zur Auflage auf das erste Sensor- gehäuseteil 3 gebildet wird. Das Verbindungsteil 6 wird im Bereich der Fläche 63 mit dem ersten Sensorgehäuseteil 3 ver- scheißt. Die elektrischen Anschlusselemente 8 sind durch das zweite Sensorgehäuseteil 2 in den Innenraum des Sensorgehäu- ses 1 geführt und mit der Leiterplatte 7 elektrischen verbun- den. Ein Kleber 67 verbindet das Deckelteil 61 des Drucksen- sormoduls 20 mit der Innenseite des zweiten Sensorgehäuse- teils 2.
Natürlich ist es bei dem in Fig. 3 gezeigten Ausführungsbei- spiel auch möglich, auf das Modulgehäuse zu versichten und den Druckaufnehmer wie in Fig. 1 gezeigt in dem Sensorgehäuse anzuordnen. Umgekehrt kann natürlich auch das Drucksensormo- dul in das in Fig. 1 gezeigte Ausführungsbeispiel eingesetzt werden.
Fig. 4 und Fig. 5 zeigen ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung. Als Druckaufnehmer dient in diesem Ausführungsbei- spiel eine Druckmesszelle 100 aus Edelstahl, die auf ihrer von dem Druckkanal 41 abgewandten Seite beispielsweise mit in Dünnschichttechnik hergestellten Widerständen versehen ist, die eine Wheatstonebrücke bilden. Die Aufbereitung und Ver- stärkung des Signals der Wheatstonebrücke erfolgt beispiels- weise über einen ASIC, der auf einer in das Sensorgehäuse eingesetzten Leiterplatte 7 oder einem Hybrid angeordnet ist.
Die tassenförmige Druckmesszelle 100 ist mit einem ein Gewin- de aufweisenden Anschlussstutzen 4 verschweißt, was bei- spielsweise durch Laserschweißen, Widerstandschweißen oder E- lektronenstrahlschweißen oder in anderer Weise erfolgen kann.
Zu diesem Zweck wird die Druckmesszelle 100 mit ihrer offenen Seite auf einen Kragen des Anschlussstutzens 4 aufgesetzt und im Verbindungsbereich 45 mit diesem verscheißt. Die aus An- schlussstutzen 4 und Druckmesszelle 100 bestehende Baugruppe wird anschließend in die Durchgangsöffnung Öffnung 31 eines Sensorgehäuseteils 3 eingesetzt, das wie in den anderen Aus- führungsbeispiel als plattenförmiges Basisteil ausgebildet ist. Im Bereich 43 wird der Anschlussstutzen mit dem Sensor- gehäuseteil 3 verscheißt. Auf die von dem Anschlussstutzen abgewandte Seite 33 des ersten Sensorgehäuseteils 3 ist eine Leiterplatte 7 mittels Leitkleber aufgeklebt, der einen e- lektrischen Masseanschluss zum Gehäuse des Drucksensors bil- det. Die Leiterplatte 7 ist mit einem IC in Flip-Chip-Montage und verschiedenen anderen elektronischen Bauelementen be- stückt. Kontaktfedern 9 verbinden die Leiterplatte mit An- schlusselementen 8, die in einem zweiten Sensorgehäuseteil 2 angeordnet sind und sich von einem Anschlussstecker 23 ins Innere des Sensorgehäuses erstrecken. Über Bonddrähte 101 ist die Druckmesszelle mit der Leiterplatte 7 verbunden.
Das zweite Sensorgehäuseteil 2 ist als Spritzgussteil gefer- tigt mit darin eingespritzten Anschlusselementen 8 und mit einem darin eingespritzten Verbindungsteil 6. Das Verbin- dungsteil 6 ist als Tiefziehteil ausgebildet und weist hier eine in etwa topfförmige Gestalt mit einem zylindrischen Au- ßenmantel 64 und einem Boden 65a auf, der vollständig in den Kunststoff eingebettet ist. Das Verbindungsteil 6 kann sehr dünnwandig ausgebildet werden. Durch Ausnehmungen 65b in dem Boden 65 des Verbindungsteils sind die Anschlusselemente 8 und gegebenenfalls noch Durchgangsausnehmungen vom Gehäusein- nenraum bis zum Anschluss 23 des Sensors geführt. Durch die topfförmige Gestalt des Verbindungsteils 6 wird ein sehr gu- ter EMV-Schutz (EMV = elektromagnetische Verträglichkeit) der Auswerteelektronik auf der Leiterplatte 7 erreicht. Da die Anschlusselemente 8 durch kleine Öffnungen 65a des Verbin- dungsteils 6 nach außen geführt sind, bildet das Verbindungs- teil 6 zusammen mit dem plattenförmigen ersten Sensorgehäuse- teil 3 einen nahezu geschlossenen EMV-Raum. Eine umlaufende Kleberraupe 66 aus dichtendem Klebermaterial ist auf der In- nenseite des Sensorgehäuses zwischen dem Verbindungsteil 6 und einem ringförmigen Wand 29 des zweiten Sensorgehäuseteil 2 eingesetzt. Es ist auch möglich die Kleberraupe auf der Au- ßenseite des Verbindungsteils vorzusehen oder einen 0-Ring zwischen der Außenwand 6 und dem Außenumfang des zweiten Sen- sorgehäuseteils mit einzuspritzen. Der von dem zweiten Sen- sorgehäuseteil 2 abgewandte Rand des Verbindungsteils ist nach außen abgebogen und bildet einen umlaufenden Kragen 69, der mit der Seite 33 des ersten Sensorgehäuseteils ver- schweißt ist, was vorteilhaft durch Laserschweißen oder Wi- derstandsschweißen erfolgen kann, so dass eine temperatursta- bile, feste Verbindung entsteht.
Das in Fig. 4 und 5 dargestellte Ausführungsbeispiel ermög- licht vorteilhaft eine Reduktion der Sensorbauhöhe in Verbin- dung mit einer Vereinfachung des gesamten Aufbaukonzepts und eine deutliche Verbesserung der EMV-Abschirmung.
Die dargestellten Drucksensoren sind beispielsweise zur Ver- wendung in Fahrzeuggetrieben, Kraftstoffdirekteinspritzung o- der als Drucksensoren in einem Common-Rail System verwendbar.
Next Patent: METHOD AND DEVICE FOR PRODUCING A RIM, AND METHOD FOR MOUNTING A WHEEL
