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Title:
HOLDER DEVICE FOR AN ELECTRICALLY OPERATED SMOKING ARTICLE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2019/206468
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a holder device for an electrically operated smoking article. This is equipped with at least one base (3) and at least one receiving portion (5) for the smoking article and/or the individual parts thereof. According to the invention, a holder arm (13, 14, 15) pivotally connected to the base (3) and comprising two joints (14, 15) is provided for three-dimensional adjustment.

Inventors:
REIMER, Jochen (Heinz-Bello-Straße 17, Wesel, 46485, DE)
Application Number:
EP2019/051277
Publication Date:
October 31, 2019
Filing Date:
January 18, 2019
Export Citation:
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Assignee:
REIMER, Jochen (Heinz-Bello-Straße 17, Wesel, 46485, DE)
International Classes:
A24F21/00; A24F9/14; B60R11/00; F16M11/04; F16M11/14; F16M11/20; F16M13/00; F16M13/02; A24F47/00
Domestic Patent References:
WO2017079453A12017-05-11
Foreign References:
US6687513B12004-02-03
DE102013226517A12015-06-18
US6896231B12005-05-24
US20170341813A12017-11-30
US20070145219A12007-06-28
EP0649968A11995-04-26
US5215205A1993-06-01
US20140041655A12014-02-13
US20160213062A12016-07-28
DE202011102583U12011-10-28
Attorney, Agent or Firm:
ANDREJEWSKI • HONKE PATENT- UND RECHTSANWÄLTE GBR (Postfach 10 02 54, Essen, 45002, DE)
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Claims:
Patentansprüche:

1. Haltevorrichtung für elektrisch betriebene Rauchartikel, insbesondere E-Zigaretten, mit wenigstens einer Basis (3) und zumindest einem Aufnahmefach (5) für den Rauchartikel und/oder dessen Einzelteile, beispielsweise einen Verdampferkopf (1 ), einen Flüssigkeitsbehälter (2) oder ein Mundstück, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass ein drehgelenkig an die Basis (3) angeschlossener Haltearm (13, 14, 15, 16) mit zwei Gelenken (14, 15) für eine dreidimensionale Verstellung vorgesehen ist.

2. Vorrichtung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Gelenke (14, 15) als Kugelgelenke (14, 15) ausgebildet sind.

3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Haltearm (13, 14, 15, 16) mit einem Steckzapfen (16) zum Festlegen im Innern eines Kraftfahrzeuges, beispielsweise in einem Zigarettenanzünder (B), ausgerüstet ist.

4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Steckzapfen (16) mit zumindest zwei radial angeschlossenen Flügeln (22) zur Realisierung einer Spannmuffe ausgebildet ist.

5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Steckzapfen (16) zum Eingriff in eine Zigarettenanzünderbuchse (B) und/oder einem Becherhalter (H) in einem Kraftfahrzeug eingerichtet ist. 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Steckzapfen (16) mit einem elektrischen Kontakt (18) ausgerüstet ist. 2

7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der elektrische Kontakt (18) über eine Verbindungsleitung (19) sowie gegebenenfalls einen Spannungswandler mit dem elektrisch betriebenen Rauchartikel verbindbar ist. 8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass der elektrische Kontakt (18) mit einer externen Stromquelle verbindbar ist.

9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei der externen Stromquelle um ein Kraftfahrzeug-Bordnetz handelt.

10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass eine zusätzliche Steckbuchse (U) und/oder ein Stecker zur Realisierung einer elektrischen Steckverbindung vorgesehen ist. 11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrische Steckverbindung mit einem externen Verbraucher, beispielsweise einem Mobiltelefon, einem mobilen Computer, einem Navigationsgerät etc. hergestellt wird. 12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11 , dadurch gekennzeichnet, dass die Basis (3) inklusive einer umlaufenden Umfangswand (6) für das nach oben offene und zugängliche Aufnahmefach (5) als einstückiges Formteil (3, 6) ausgebildet ist. 13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Steg (4) für mehrere voneinander getrennte Aufnahmefächer (5) vorge- sehen ist. 3

14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Steg (4) als in Steckaufnahmen (7) in der Umfangswand (6) eingreifende Stecklamelle ausgebildet ist. 15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Umfangswand (6) zumindest in Teilbereichen in Aufsicht bogenförmig gestaltet ist.

Description:
Haltevorrichtung für elektrisch betriebene Rauchartikel

Beschreibung:

Die Erfindung betrifft eine Haltevorrichtung für elektrisch betriebene Rauchartikel, insbesondere E-Zigaretten, mit wenigstens einer Basis, und zumindest einem Aufnahmefach für den Rauchartikel und/oder dessen Einzelteile, beispielsweise einen Verdampferkopf, einen Flüssigkeitsbehälter oder ein Mundstück. Im Regelfall sind mehrere auf der Basis angeordnete und durch wenigstens einen Steg voneinander getrennte Aufnahmefächer für den Rauchartikel bzw. dessen Einzelteile vorgesehen.

Elektrisch betriebene Rauchartikel und insbesondere E-Zigaretten erfreuen sich wachsender Verbreitung. Das liegt zum einen an der einfachen Handhabung, welche insbesondere ein zusätzliches Feuerzeug entbehrlich macht. Zum anderen kann über die in Rauch umgewandelte Flüssigkeit nicht nur der jeweils eingeatmete Nikotingehalt gesteuert werden, sondern lassen sich auch ganz verschiedene Geschmacksrichtungen realisieren. Bisherigen und herkömmlichen Zigaretten ist eine solche Variabilität im Geschmack und Nikotingehalt fremd.

E-Zigaretten setzen sich aus einem Akkumulator und insbesondere Lithium- Ionen Akkumulator, einem Verdampferkopf und schließlich einem Flüssig- keitsbehälter oder Tank sowie einem Mundstück zusammen. Mithilfe des Akkumulators wird der mit der Flüssigkeit getränkte Verdampferkopf erhitzt, so dass die Flüssigkeit verdampft. Über das Mundstück kann nun der Dampf eingeatmet bzw. geraucht werden. Bei einer solchen E-Zigarette sind in der Regel das Mundstück, der Tank bzw. Flüssigkeitsbehälter für die eigentliche Rauchflüssigkeit bzw. das sogenannte „Liquid“ und schließlich der Verdampferkopf als jeweils abnehmbare

Komponenten ausgelegt. Durch die Abnehmbarkeit kann der Verdampferkopf beispielhaft gereinigt werden und lassen sich die einzelnen Flüssigkeitsbehälter austauschen bzw. kann der zugehörige Tank fertig gekauft oder selber befüllt werden. Diese verschiedenen Einzelteile des Rauchartikels bzw. der E- Zigarette müssen für den bestimmungsgemäßen Gebrauch miteinander vereinigt werden. Das geschieht üblicherweise durch an dieser Stelle realisierte Steckverbindungen. Ein erfolgreicher Zusammenbau setzt allerdings voraus, dass die Einzelteile vollständig vorhanden sind. Aus diesem Grund werden im gattungsbildenden Stand der Technik nach der WO 2017/079453 A1 bereits Lösungen beschrieben, die mit einem portablen Aufnahmebehälter für die fragliche E-Zigarette und Zubehör arbeiten. Der portable Aufnahmebehälter setzt sich im Wesentlichen aus einer Hülle und einer demgegenüber verschiebbaren Schublade zusammen. Die Schublade verfügt über eine Basis und Aufnahmefächer für die Einzelteile des Rauchartikels. Folgerichtig sind die Einzelartikel erst nach Öffnen der Schublade zugänglich. Das mag für portable Lösungen akzeptabel sein, wird jedoch oftmals als störend und nicht wirklich komfortabel von Verbrauchern angesehen. Bei einer anderen ähnlichen Lösung entsprechend der US 2014/0041655 A1 ist wiederum eine tragbare Schachtel oder Kassette für die einzelnen Rauchartikel realisiert. Auch in diesem Fall muss die Schachtel zunächst geöffnet werden, um die Einzelteile des Rauchartikels ergreifen zu können. Neben der zum Teil aufwändigen Zugänglichkeit solcher Schachteln ist zu berücksichtigen, dass ihr zur Verfügung gestelltes Volumen für die Einzelteile des Rauchartikels naturgemäß begrenzt ist. Insbesondere fortgeschrittene Anwender von E-Zigaretten wünschen sich jedoch ein Aufbewahrungssystem, welches ihren verschiedenen Vorlieben Rechnung trägt. Ein solches

Aufnahmesystem sollte beispielsweise geeignet sein, eine Vielzahl an unterschiedlichen Flüssigkeitsbehältern oder auch Mundstücken aufnehmen zu können, um diese wahlweise mit einer oder mehreren vorhandenen E- Zigaretten zu kombinieren. Die bisherigen und portablen Lösungen lassen eine solche umfangreiche Bevorratung nicht zu.

Daneben werden im Stand der Technik noch Haltevorrichtungen beschrieben, die jeweils einzeln zur Halterung der zugehörigen E-Zigarette eingerichtet und ausgelegt sind. Ein Beispiel hierfür wird in der US 2016/0213062 A1 beschrieben. Hier sind unterschiedliche sowie schwenkbare Halter für E- Zigaretten unter anderem bildlich dargestellt, die sich vergleichbar wie Handy- Halterungen für den Einbau an ähnlichen Orten eignen.

Eine andere Lösung beschreibt das Gebrauchsmuster DE 20 2011 102 583 U1. Hier ist eine Halterung für elektrische Zigaretten vorgesehen, bei welcher der Halter die Ablage der fraglichen Zigaretten in waagerechter Lage ermöglicht. Dazu sind auf die Bodenplatten zwei identische Aufnahmeplatten aufgeklebt. Auf diese Weise wird lediglich ein Wegrollen der jeweiligen E-Zigarette verhindert. Eine überzeugende Lösung für ein variables Aufnahmesystem mit großer Kapazität und einfach zugänglicher Funktionalität wird nicht beschrieben.

Hinzu kommt, dass die sämtlichen vorbeschriebenen Haltevorrichtungen hinsichtlich ihrer Anbringung zum Teil problematisch sind und keine dauerhafte Festlegung zur Verfügung stellen. Das gilt namentlich für den Fall, dass in diesem Zusammenhang beispielsweise mit Saugnäpfen gearbeitet wird, wie man dies bei Handyhalterungen kennt. Im Zusammenhang mit elektrisch betriebenen Rauchartikeln und insbesondere E-Zigaretten ist jedoch eine dauerhafte und zugleich möglichst horizontale Ausrichtung der Basis

erforderlich. Andernfalls lässt sich der betreffende Rauchartikel und insbesondere zugehörige Einzelteile nur unschwer in die einzelnen

Aufnahmefächer der Basis einbringen und hieraus wieder entnehmen. Neben einer einfachen Handhabung stellt eine möglichst horizontale Ausrichtung der Basis zusätzlich sicher, dass beispielsweise in vorgesehenen

Flüssigkeitsbehältern bevorratete Flüssigkeit auch dann nicht auslaufen kann, wenn ein Verschluss nicht oder nicht mehr zuverlässig arbeitet. Hier will die Erfindung insgesamt Abhilfe schaffen. Der Erfindung liegt das technische Problem zugrunde, eine derartige

Haltevorrichtung für elektrisch betriebene Rauchartikel und insbesondere E-Zigaretten zur Verfügung zu stellen, mit deren Hilfe die einzelnen bevorrateten Einzelteile des Rauchartikels einfach zugänglich sind und die Bedienung vereinfacht ist.

Zur Lösung dieser technischen Problemstellung ist eine gattungsgemäße Haltevorrichtung im Rahmen der Erfindung dadurch gekennzeichnet, dass ein drehgelenkig an die Basis angeschlossener Haltearm mit zwei Gelenken für eine dreidimensionale Verstellung vorgesehen ist.

Nach vorteilhafter Ausgestaltung sind die beiden Gelenke als Kugelgelenke ausgebildet. Hier haben sich Kugelgelenke mit Feststellfunktion bzw. zugehörigem Feststell knöpf als besonders günstig erwiesen. Die Feststellfunktion bzw. der Feststell knöpf ist in diesem Zusammenhang natürlich nur als Option aufzufassen. Außerdem ist der Haltearm vorteilhaft mit wenigstens einem Steckzapfen zum Festlegen im Innern eines Kraftfahrzeuges ausgerüstet. Der Steckzapfen kann mit zumindest zwei radial angeschlossenen Flügeln zur Realisierung einer Spannmuffe ausgebildet sein. Es ist aber auch möglich, dass es sich bei dem Steckzapfen um die Nachbildung eines

Zigarettensteckers handelt. Das heißt, der Steckzapfen ist insgesamt und erfindungsgemäß zum Eingriff in eine Zigarettenanzünderbuchse und/oder einen Becherhalter in einem Kraftfahrzeug vorteilhaft eingerichtet. Auf diese Weise wird zunächst einmal eine sichere Verankerung und eine einwandfreie Fixierung der erfindungsgemäßen Haltevorrichtung vorzugsweise im Innern eines Kraftfahrzeuges zur Verfügung gestellt. Denn dazu wird die Haltevorrichtung über den Steckzapfen im Regelfall in einer Zigarettenan- zünderbuchse und/oder einem Becherhalter verankert. Hierbei geht die Erfindung von der Erkenntnis aus, dass Benutzer von elektrisch betriebenen Rauchartikeln die obligatorisch in einem Kraftfahrzeug vorhandene Zigarettenanzünderbuchse ohnehin meistens nicht nutzen und diese folglich für die Anbringung des Halters bzw. des Steckzapfens als Bestandteil der erfindungsgemäßen Haltevorrichtung zur Verfügung steht. Dazu ist der Steckzapfen meistens endseitig an den Haltearm angeschlossen.

Nach vorteilhafter Ausgestaltung ist der Steckzapfen zusätzlich mit einem elektrischen Kontakt ausgerüstet. Der elektrische Kontakt ist über eine Verbindungsleitung sowie gegebenenfalls einen Spannungswandler mit dem elektrisch betriebenen Rauchartikel verbindbar. Dazu muss der elektrische Kontakt seinerseits beispielsweise mit einer externen Stromquelle elektrisch verbunden werden. Sobald die externe Stromquelle an den elektrischen Kontakt angeschlossen ist, kann folglich ein elektrischer Strom ausgehend von der externen Stromquelle über den elektrischen Kontakt, die Verbindungsleitung sowie gegebenenfalls den Spannungswandler bis hin zum elektrisch betriebenen Rauchartikel fließen, sofern der fragliche Rauchartikel bzw. die an dieser Stelle relevanten Einzelteile des Rauchartikels von der Basis aufge- nommen werden.

Denn solche Rauchartikel verfügen typischerweise über einen Akkumulator, der auf diese Weise mit elektrischer Energie versorgt werden kann, sobald der Rauchartikel insgesamt oder das jeweilige mit dem Akkumulator ausgerüstete Einzelteil auf oder in der Basis aufgenommen wird. Zu diesem Zweck weist die Basis ein oder mehrere Kontakte, und insbesondere Auflagekontakte als Ladekontakte auf. Die Kontakte bzw. Ladekontakte sind mit der Verbindungsleitung und damit im Endeffekt mit dem elektrischen Kontakt des Steckzapfens elektrisch verbunden. Sobald der Rauchartikel bzw. das mit dem Akkumulator ausgerüstete Einzelteil auf oder in der Basis aufgenommen wird, kommt es automatisch zu einer Kontaktierung mit dem einen oder den mehreren Kontakten im Inneren der Basis, so dass der oder die Akkumulatoren des Rauchartikels automatisch aufgeladen werden, sobald sie auf oder in der Basis platziert werden. Da es sich bei der fraglichen externen Stromquelle vorteilhaft um ein Kraftfahrzeug-Bordnetz handelt, stellt auf diese Weise die erfindungsgemäße Haltevorrichtung unmittelbar die zuvor beschriebenen und zugehörigen Ladekontakte in oder an der Basis zur Verfügung. Über diese Ladekontakte kann der fragliche Rauchartikel bzw. sein Akkumulator mit der erforderlichen elektrischen Energie versorgt werden, sobald der Rauchartikel in oder auf der Basis aufgenommen wird. Vergleichbares gilt natürlich auch für Einzelteile des Rauchartikels, die mit dem einen oder mehreren Akkumulatoren ausgerüstet sind. Sobald die erfindungsgemäße Haltevorrichtung mit ihrem Steckzapfen typischerweise in die Zigarettenanzünderbuchse eingreift, wird mithilfe der Zigarettenanzünderbuchse eine gleichsam doppelte Funktionalität zur Verfügung gestellt. Zum einen fungiert die Zigarettenanzünderbuchse als gleichsam mechanischer Fixierpunkt für den Steckzapfen und damit die Haltevorrichtung insgesamt. Zum anderen wird über die

Zigarettenanzünderbuchse und das hiermit kontaktierte Kraftfahrzeug-Bordnetz die Bordnetzspannung an die Ladekontakte an oder in der Basis angelegt.

In die Verbindungsleitung vom elektrischen Kontakt bis hin zu den Lade- kontakten kann wie beschrieben auch ein Spannungswandler eingeschleift sein. Mithilfe des Spannungswandlers lässt sich die Spannung des Kraftfahrzeug- Bordnetzes erforderlichenfalls umwandeln, so dass an den Ladekontakten in oder an der Basis letztendlich die für den Ladevorgang des in oder auf der Basis aufgenommenen elektrisch betriebenen Rauchartikels notwendige Spannung zur Verfügung steht.

Insgesamt stellt der Haltearm mit den beiden Gelenken für die dreidimensionale Verstellung sicher, dass die Basis und der darauf oder darin aufgenommene Rauchartikel inklusive etwaiger Einzelteile einfach und schnell ergriffen und abgelegt werden kann. Das ist insbesondere im Hinblick auf eine Blind- bedienung bei einer Fahrt mit einem solchermaßen ausgerüsteten Kraftfahrzeug von besonderer Bedeutung. Grundsätzlich besteht natürlich auch die Möglichkeit, die gesamte Haltevorrichtung bzw. den Haltearm endseitig nicht mit einem Steckzapfen zum Festlegen im Innern eines Kraftfahrzeuges auszurüsten. Sondern anstelle des Steckzapfens kann endseitig des Haltearms beispielsweise auch eine Befestigungsschelle zur Anbringung an einem Lenker, beispielsweise eines Fahrrades, eines Motorrades, eines Rollers etc. vorgesehen sein. In jedem Fall wird eine einfache Bedienung und insbesondere Blindbedienung zur Verfügung gestellt und besteht darüber hinaus noch die Möglichkeit, das Bordnetz des solchermaßen ausgerüsteten Fahrzeuges zugleich zum Laden des elektrisch betriebenen Rauchartikels zu nutzen. Das gilt auch für beispielsweise sogenannte E-Bikes, über deren Akkumulator der elektrisch betriebene Rauchartikel über die Ladevorrichtung zusätzlich mit der erforderlichen elektrischen Energie versorgt werden kann. Dazu mag das

E-Bike mit einer Zigarettenanzünderbuchse oder einem anderen Anschluss ausgerüstet sein, über den die erfindungsgemäße Haltevorrichtung mit der erforderlichen elektrischen Energie versorgt wird. Zu diesem Zweck kann die Haltevorrichtung vorteilhaft und zusätzlich mit einer Steckbuchse und/oder einem Stecker zur Realisierung einer elektrischen Steckverbindung ausgerüstet sein. Über diese elektrische Steckverbindung können die Ladekontakte mit der erforderlichen elektrischen Spannung versorgt werden. Dazu mag beispielsweise einem E-Bike eine elektrische Verbindung von dem dortigen Akkumulator zur erfindungsgemäßen Haltevorrichtung bzw. der fraglichen Steckbuchse hergestellt werden. In diesem Fall erfolgt die elektrische Versorgung der Ladekontakte in der Basis respektive des elektrisch betriebenen Rauchartikels allgemein nicht über die Verbindungsleitung, sondern über den elektrischen Kontakt im oder am Steckzapfen, welcher mit der zusätzlich vorgesehenen Steckbuchse bzw. dem Stecker elektrisch verbunden ist. Das heißt, über die Steckbuchse bzw. den Stecker kann im Endeffekt der betreffende Rauchartikel respektive sein mit einem Akku ausgerüstetes Einzelteil mit der erforderlichen elektrischen Energie versorgt werden.

Es ist aber auch möglich, einen zusätzlichen und externen Verbraucher mit Hilfe der Steckbuchse und/oder dem Stecker mit elektrischer Energie zu versorgen. So wird meistens vorgegangen, wenn die elektrische Energie von dem elektrischen Kontakt des Steckzapfens zur Verfügung gestellt wird. Bei dem fraglichen externen Verbraucher kann es sich um ein Mobiltelefon, ein Navigationsgerät, einen mobilen Computer etc. handeln. Diese lassen sich über die Steckbuchse bzw. den Stecker an der Haltevorrichtung mit der erforderlichen elektrischen Energie versorgen, sofern die Haltevorrichtung

selbst an beispielsweise das Kraftfahrzeug-Bordnetz angeschlossen ist. Hierin sind die wesentlichen Vorteile zu sehen.

Nach weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung kann die Basis inklusive zumindest einer umlaufenden Umfangswand für die nach oben offenen und zugänglichen Aufnahmefächer als einstückiges Formteil ausgebildet sein. Das heißt, es wird zunächst einmal neben der obligatorischen Basis mit der insgesamt umlaufenden und folglich überwiegend geschlossenen Umfangswand gearbeitet. Innerhalb dieser Umfangswand können die einzelnen und nach oben hin offenen sowie nach oben hin zugänglichen Aufnahmefächer definiert werden. Das heißt, die Aufnahmefächer sind unmittelbar zugänglich, und zwar ohne dass etwaige Deckel geöffnet, Schubladen ausgezogen werden müssen etc. Das erleichtert die zuvor bereits beschriebene Blindbedienung. Außerdem sorgt die einstückige Auslegung der Basis inklusive zumindest der umlaufenden Umfangswand für eine kostengünstige Fertigung und variable Anpassung an die jeweils gewünschten Aufnahmefächer hinsichtlich Größe und Anzahl.

Tatsächlich wird meistens so vorgegangen, dass der wenigstens eine Steg als in Steckaufnahmen in der Umfangswand eingreifende Stecklamelle ausgebildet ist. Die Stecklamelle kann im Querschnitt bogenförmig ausgelegt sein. Außerdem hat es sich in diesem Zusammenhang als günstig erwiesen, wenn die Umfangswand zumindest in Teilbereichen in Aufsicht bogenförmig gestaltet ist.

Die Bogenform des Teilbereiches der Umfangswand und die Bogenform der Stecklamelle sind im Allgemeinen aneinander angepasst. Auf diese Weise kann zumindest ein insgesamt angenähert kreisförmig ausgebildetes Aufnahmefach definiert werden. Dieses angenähert kreisförmig ausgebildete Aufnahmefach ist

dabei vorteilhaft an die Größe und Ausprägung des hierin jeweils aufgenommenen Einzelteils des Rauchartikels angepasst. Hierbei kann es sich um den Verdampferkopf, den Flüssigkeitsbehälter oder auch das Mundstück oder andere Einzelteile handeln, die aufgrund des meistens zylindrischen Charakters des betreffenden Rauchartikels ebenfalls zylindrisch ausgelegt sind und folgerichtig ein Aufnahmefach mit angenähert kreisförmiger Gestaltung zu ihrer einwandfreien Halterung benötigen. Durch die als in Steckaufnahmen in der Umfangswand eingreifende Stecklamellen ausgebildeten Stege wird bereits eine große Variabilität erreicht.

Im Rahmen einer anderen Ausgestaltung der Erfindung wird so vorgegangen, dass die Umfangswand und der zumindest eine Steg einstückig ausgelegt sind. In diesem Fall sind die Basis, die Umfangswand und der eine Steg oder die mehreren Stege als insgesamt einstückiges Bauteil ausgebildet. Dieses Bauteil kann besonders kostengünstig hergestellt werden. Außerdem macht die Erfindung sich hierbei zunutze, dass die Einzelteile der E-Zigaretten bzw. Rauchartikel meistens genormt sind und dementsprechend eine Variabilität der einzelnen Aufnahmefächer nicht unbedingt erforderlich ist. Vielmehr reicht es aus, verschiedene Aufnahmefächer für die Einzelteile zu definieren. Das kann auch im Rahmen der alternativen Ausführungsform dadurch geschehen, dass die Umfangswand und der zumindest eine Steg inklusive der Basis einstückig ausgelegt sind.

Die einstückige Auslegung gelingt im Rahmen der Erfindung besonders einfach und kostengünstig dadurch, dass das einstückige Formteil als Kunststoffformteil ausgebildet ist. Grundsätzlich lassen sich in diesem Zusammenhang auch sogenannte Holz-/Kunststoffformteile realisieren. In diesem Fall wird letztlich ein Gemisch auf Holzspänen und Kunststoffgranulat ähnlich wie bei Kunststoffformteilen allein extrudiert. Generell kann das einstückige Formteil

aber auch als Metall-Spritzguss-Teil ausgebildet sein. Ebenso sind natürlich Ausgestaltungen derart denkbar, dass die Basis inklusive zumindest der umlaufenden Umfangswand ein einstückiges Holzteil bildet, welches mit Kunststoffstegen, Metallstegen etc. kombiniert wird.

Die Basis ist meistens zusätzlich noch mit einem die Basis tragenden Fuß ausgerüstet. Dabei kann zugunsten einer einfachen und kostengünstigen Herstellung so vorgegangen werden, dass der Fuß, die Basis, die zumindest eine umlaufende Umfangswand und der eine oder die mehreren Stege einstückig ausgebildet sind. Außerdem wird in diesem Zusammenhang und bei dieser Ausführungsform meistens so vorgegangen, dass die Stege und die Basis parallel zueinander verlaufen. In diesem Zusammenhang sorgen Öffnungen in den Stegen in Verbindung mit der Basis dafür, dass auf diese Weise die jeweiligen Aufnahmefächer definiert werden. Die Stege, die Basis und der Fuß können parallel zueinander angeordnet sein.

Nach einem Vorschlag der Erfindung mit besonderer Bedeutung ist die Umfangswand mit Verbindungsöffnungen zur Aufnahme von Verbindungs- mitteln und zur Kopplung mehrerer Basen mit zugehörigen Umfangswänden aneinander ausgerüstet. Bei den Verbindungsmitteln kann es sich um Steckzapfen handeln. Die Steckzapfen sind dabei hinsichtlich ihrer Geometrie an die als Zapfenaufnahmen ausgebildeten Verbindungsöffnungen angepasst. Auf diese Weise lassen sich verschiedene Basen mit zugehöriger umlaufender Umfangswand Wand an Wand zueinander platzieren.

Die betreffenden Umfangswände mit den Verbindungsöffnungen bilden dabei zusammen genommen Zapfenaufnahmen für die Steckzapfen. Sobald die Steckzapfen in die Zapfenaufnahmen eingesteckt werden, sind die einzelnen Basen mit den zugehörigen Umfangswänden lösbar miteinander gekoppelt. Auf

diese Weise wird ein durch Steckverbindungen erweiterbares Aufbewahrungssystem aus einer Mehrzahl an Basen und zugehörigen Umfangswänden zur Verfügung gestellt, was der Stand der Technik bisher nicht einmal ansatzweise geliefert hat.

Die Basis als solche kann als durchgängige Horizontalplatte gegebenenfalls mit Öffnungen ausgebildet sein. Durch die Öffnungen kann u. U. austretende Flüssigkeit, Speichel etc. abgeführt werden. Meistens werden keine Fortsätze der Einzelteile aufgenommen. Grundsätzlich können aber auch Fortsätze der Einzelteile in die fraglichen Öffnungen eingreifen. Außerdem ist es zusätzlich möglich, dass die Basis zumindest im Bereich der Aufnahmefächer gegenüber einer Horizontalen jeweils geneigt ist. Die Neigung gegenüber der Horizontalen eröffnet die Möglichkeit, dass das jeweils auf der Basis ruhende Einzelteil des Rauchartikels in Schrägstellung in dem zugehörigen Aufnahmefach gehalten wird und dadurch nicht nur einfach zugänglich ist, sondern beispielsweise im Hinblick auf die jeweils einsetzbaren Flüssigkeitsbehälter eine zusätzliche Identifizierung und ein einfaches Ablesen beispielsweise der

Geschmacksrichtung ermöglicht. Die Basis kann alternativ oder zusätzlich im Bereich der Aufnahmefächer auch abgestuft ausgebildet sein. Selbstverständlich sind auch Kombinationen der zuvor beschriebenen Varianten möglich.

Erfindungsgemäß ist der an die Basis angeschlossene Haltearm vorgesehen. Mithilfe des Haltearms kann die Basis inklusive umlaufender Umfangswand an praktisch beliebigem Ort montiert und entsprechend ausgerichtet werden.

Der Haltearm kann mit üblichen Einrichtungen zur Kopplung und zum Anbau beispielsweise im Innern eines Kraftfahrzeuges ausgerüstet sein. So ist es denkbar, dass der Haltearm endseitig mit beispielsweise einem Saugnapf

ausgerüstet wird, um eine Anbringung der erfindungsgemäßen Haltevorrichtung an einer Scheibe, insbesondere einer Frontscheibe eines Kraftfahrzeuges, zu ermöglichen. Nach vorteilhafter Ausgestaltung ist der Haltearm jedoch mit einem Steckzapfen ausgerüstet. Mithilfe des Steckzapfens kann der Haltearm im Innern des Kraftfahrzeuges festgelegt werden, beispielsweise in einen Zigarettenanzünder eingesteckt werden, der naturgemäß beim Einsatz von E- Zigaretten nicht (mehr) benötigt wird. Die Auslegung des Haltearms mit zwei Gelenken für eine dreidimensionale Verstellung ist in der Regel so ausgebildet, dass diesbezüglich mit zwei Kugelgelenken gearbeitet wird. Selbstverständlich sind auch andere Gelenkarten denkbar. Auch ein sogenannter Schwanenhals als Haltearm wird von der Erfindung umfasst.

Im Ergebnis wird eine Haltevorrichtung für elektrisch betriebene Rauchartikel zur Verfügung gestellt, die die unmittelbar zugängliche Aufbewahrung der Einzelteile des Rauchartikels ermöglicht. Durch die variable Möglichkeit zur Erweiterung der Haltevorrichtung können auch eine Mehrzahl an beispielsweise Flüssigkeitsbehältern oder auch Mundstücken von einem Bediener auf diese Weise bevorratet werden. Die nach oben hin offene und nach oben hin zugängliche Auslegung der Aufnahmefächer und ihre vorteilhaft schräge Anordnung in diesem Bereich ermöglicht die einfache Handhabung und auch Identifizierung. Hierin sind die wesentlichen Vorteile zu sehen.

Im Folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung näher erläutert; es zeigen:

Fig. 1 eine erfindungsgemäße Haltevorrichtung für elektrisch betriebene

Rauchartikel in einer ersten Ausführungsform,

Fig. 2 den Gegenstand nach Fig. 1 in abgewandelter Ausgestaltung teilweise im Schnitt und in Aufsicht,

Fig. 3A-C eine weiter abgewandelte Ausführungsform,

Fig. 4A-C ein viertes unabhängiges Ausführungsbeispiel, Fig. 5 die prinzipielle Möglichkeit zur wahlweisen Erweiterung der erfindungsgemäßen Flaltevorrichtung,

Fig. 6 eine mit einem Flaltearm ausgerüstete Flaltevorrichtung entsprechend den zuvor dargestellten Ausführungsbeispielen,

Fig. 7 die Flaltevorrichtung in eingestecktem Zustand in eine

Zigarettenanzünderbuchse,

Fig. 8 den Gegenstand nach Fig. 7 in Seitenansicht und teilweise im

Schnitt, Fig. 9 eine andere Ausführungsform der Flaltevorrichtung, verankert in einem Becherhalter,

Fig. 10 ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung und Fig. 11A und 11 B die Ausführungsform nach der Fig. 10 in Frontansicht in unterschiedlichen Funktionsstellungen.

In den Figuren ist eine Flaltevorrichtung für elektrisch betriebene Rauchartikel, nach dem Ausführungsbeispiel für E-Zigaretten, dargestellt. Die

Haltevorrichtung dient dazu, den fraglichen Rauchartikel und/oder Einzelteile des Rauchartikels, beispielsweise einen Verdampferkopf 1 , einen Flüssigkeitsbehälter 2 oder auch ein nicht ausdrücklich dargestelltes Mundstück sowie gegebenenfalls weitere Einzelteile aufnehmen und halten bzw. bevorraten zu können. Zu diesem Zweck verfügt die Haltevorrichtung über wenigstens eine Basis 3. Außerdem sind mehrere auf der Basis 3 angeordnete und durch wenigstens einen Steg 4 voneinander getrennte Aufnahmefächer 5 für die besagten Einzelteile realisiert, vorliegend den einen oder die mehreren Verdampferköpfe 1 , den einen oder die mehreren Flüssigkeitsbehälter 2 usw.

Erfindungswesentlich ist nun der Umstand, dass die Basis 3 inklusive zumindest einer umlaufenden Umfangswand 6 für die Aufnahmefächer 5 als einstückiges Formteil 3, 6 ausgebildet ist. Die Aufnahmefächer 5 sind dabei insgesamt nach oben hin offen und auch nach oben hin zugänglich, und zwar unmittelbar. Das heißt, erfindungsgemäß wird bewusst auf etwaige Verschlüsse, einen Deckel etc. verzichtet. Vielmehr ermöglichen die nach oben hin offenen und zugänglichen Aufnahmefächer 5 einen unmittelbaren Zugriff auf die Einzelteile, namentlich die einzelnen Verdampferköpfe 1 bzw. Flüssigkeits behälter 2. Außerdem sind die fraglichen Einzelteile durch diese Maßnahme nicht nur einfach zugänglich, sondern können auch voneinander unterschieden werden. Beispielsweise ermöglicht diese Anbringung und Auslegung, dass die einzelnen Flüssigkeitsbehälter 2 mit unterschiedlicher Geschmacksrichtung problemlos voneinander unterschieden werden können. Nach dem Ausführungsbeispiel in der Fig. 1 ist der wenigstens eine Steg 4 als in Steckaufnahmen 7 in der Umfangswand 6 eingreifende Stecklamelle ausgebildet. Man erkennt anhand der Fig. 1 , dass die Stecklamelle 4 im Querschnitt bogenförmig ausgelegt ist. Außerdem ist die bei diesem

Ausführungsbeispiel realisierte und umlaufende Umfangswand 6 zumindest in Teilbereichen in Aufsicht ebenfalls bogenförmig gestaltet.

Auf diese Weise definieren die Bogenform des Teilbereiches der Umfangs- wand 6 und die Bogenform der Stecklamelle bzw. des Steges 4 zumindest ein insgesamt angenähert kreisförmig ausgebildetes Aufnahmefach 5 und sind entsprechend aneinander angepasst. Dieses angenähert kreisförmig ausgebildete Aufnahmefach 5 ist beispielhaft in der Fig. 1 angedeutet dargestellt und von seiner Ausprägung und Größe her an die typischerweise zylindrisch gestalteten Einzelteile des Rauchartikels angepasst. Tatsächlich sind sowohl der Verdampferkopf 1 als auch der eine oder die mehreren Flüssigkeitsbehälter 2 nach dem Ausführungsbeispiel jeweils zylindrisch ausgelegt und können auf diese Weise in dem entsprechend angepassten und angenähert kreisförmig ausgebildeten Aufnahmefach 5 Platz finden.

Durch die Möglichkeit, die jeweilige Stecklamelle bzw. den Steg 4 in verschiedenen und in der Fig. 1 zu erkennenden Steckaufnahmen 7 in der Umfangswand 6 wahlweise platzieren zu können, lassen sich in dem betreffenden Aufnahmefach 5 auch unterschiedlich große Einzelteile bevorraten, die sogar eine insgesamt ovale oder elliptische Querschnitts- gestaltung aufweisen können. Dadurch wird das betreffende Einzelteil des Rauchartikels einwandfrei mithilfe der Flaltevorrichtung gehalten, präsentiert und bevorratet. Außerdem ist hierdurch eine einfache Anpassung an unterschiedliche Größen und Auslegungen der Einzelteile möglich.

Im Rahmen einer anderen Variante, wie sie in den Figuren 2 bis 4 prinzipiell dargestellt ist, können die Umfangswand 6 und der zumindest eine Steg 4 auch einstückig ausgelegt sein. In diesem Fall umfasst das einstückige Formteil 3, 6 neben der Basis 3 und der zumindest einen umlaufenden Umfangswand 6

zusätzlich noch den einen oder die mehreren Stege 4, wie dies in den Ausführungsbeispielen der Figuren 2 bis 4 zu erkennen ist. Dieses Formteil 3, 4, 6 kann wie das zuvor bereits beschriebene Formteil 3, 6 insgesamt als Kunststoffformteil ausgebildet sein. Grundsätzlich sind auch andere einstückige Varianten beispielsweise als Metallspritzgussteil denkbar. Ebenso Mischformen dergestalt, dass mit einem Flolz-Kunststoff-Komposit als einstückiges Formteil gearbeitet wird.

Durch die Fierstellung zumeist im Spritzguss werden insgesamt besonders niedrige Produktionskosten beobachtet. Bei der Variante nach dem Ausführungsbeispiel in der Fig. 2 ist zusätzlich ein die Basis 3 tragender Fuß 8 vorgesehen. Hier ist die Auslegung weiter so getroffen, dass der Fuß 8, die Basis 3, die umlaufende Umfangswand 6 und der eine oder die mehreren Stege 4 einstückig ausgebildet sind und in diesem Fall ein einstückiges Formteil 3, 4, 6, 8 bilden. Das gilt selbstverständlich nicht einschränkend. Das fragliche Formteil 3, 4, 6, 8 kann dabei vergleichbar wie zuvor hergestellt werden.

Bei dem Ausführungsbeispiel nach den Figuren 2 und 3A-C verlaufen die Stege 4 und die Basis 3 überwiegend parallel zueinander. Dadurch sind Öffnungen 9 erforderlich, die in den Stegen 4 ausgebildet sein müssen und in Verbindung mit der Basis 3 die jeweiligen Aufnahmefächer 5 definieren. Beim Beispiel nach der Fig. 2 sind die fraglichen Stege 4, die Basis 3 und der Fuß 8 parallel zueinander angeordnet. Dadurch erhält die Flaltevorrichtung im Querschnitt entsprechend der Darstellung in der Fig. 2 eine Gestalt in der Art eines liegenden U-Profils bzw. Epsilon-Profils.

Anhand der Figuren 3A-C, 4A-C, und 5 erkennt man, dass die Umfangswand 6 mit Verbindungsöffnungen 10 zur Aufnahme von Verbindungsmitteln 11

ausgerüstet werden kann. Auf diese Weise lassen sich mehrere Basen 3 mit zugehörigen Umfangswänden 6 aneinander koppeln, wie dies in der Fig. 5 dargestellt ist. Hierdurch kann die erfindungsgemäße Haltevorrichtung modular erweitert und an den jeweiligen Bedarf angepasst werden.

Bei dem Verbindungsmittel 11 handelt es sich jeweils um Steckzapfen 11. Die Steckzapfen 11 sind nach dem Ausführungsbeispiel hinsichtlich ihrer Geometrie an die als Zapfenaufnahmen 10 ausgebildeten Verbindungsöffnungen 10 jeweils randseitig der Umfangswand 6 angepasst. Tatsächlich ist die Auslegung im Ausführungsbeispiel so getroffen, dass jeweils zwei aneinander anliegende und zu verbindende Umfangswände 6 mit korrespondierenden und zueinander geöffneten Zapfenaufnahmen bzw. Verbindungsöffnungen 10 ausgerüstet sind. Auf diese Weise wird eine kombinierte Zapfenaufnahme 10 für den hierin einsteckbaren Steckzapfen 11 zur Verfügung gestellt, so dass die mehreren Basen 3 mit zugehörigen Umfangswänden 6 wie in der Fig. 5 dargestellt in der Art eines Stecksystems miteinander lösbar gekoppelt werden können.

Die Basis 3 ist nach dem Ausführungsbeispiel in der Fig. 1 und 2 als insgesamt durchgängige Horizontalplatte ausgebildet. Vergleichbar wird in den Ausführungsbeispielen nach den Figuren 7 ff. vorgegangen. Außerdem verfügt die Basis 3 optional noch über Öffnungen 12, die man am besten in der Fig. 2 erkennt und welche zur Aufnahme von Fortsätzen an den Einzelteilen des Rauchartikels dienen oder dienen können. Beim Ausführungsbeispiel nach den Figuren 3A-C ist die Basis 3 zumindest im Bereich der jeweiligen Aufnahmefächer 5 gegenüber einer Horizontalen H geneigt, wie ein dortiger Winkel a andeutet. Der Winkel a der Neigung der Basis 3 im Bereich der Aufnahmefächer 5 gegenüber der dort ebenfalls angedeuteten Horizontalen H beträgt nach dem Ausführungsbeispiel ca. 20°. Selbstverständlich sind auch

andere Neigungswinkel im Bereich von 10° bis 30° nicht einschränkend denkbar und werden von der Erfindung umfasst.

Auf diese Weise werden die in den Aufnahmefächern 5 beim Ausführungs- beispiel nach den Figuren 3A-C dort aufgenommenen Flüssigkeitsbehälter 2 so platziert und mithilfe der erfindungsgemäßen Flaltevorrichtung bevorratet, das beispielsweise ein aufgebrachter Aufdruck hinsichtlich der Geschmacksrichtung schwer von einem Bediener abgelesen werden kann. Außerdem erleichtert die Schrägstellung der Flüssigkeitsbehälter 2 bei diesem Ausführungsbeispiel ihre Entnahme und Platzierung in den jeweiligen ebenfalls schräggestellten Aufnahmefächer 5.

Bei der Variante nach den Figuren 4A-C erkennt man eine weitere Modifikation der Basis 3. Denn in diesem Fall ist die Basis 3 im Bereich der jeweiligen Aufnahmefächer 5 abgestuft ausgelegt. Durch die Abstufung können etwaige Fortsätze an den Einzelteilen, konkret am im Aufnahmefach 5 platzierten Verdampferkopf 1 , problemlos innerhalb des Aufnahmefaches 5 und unter Berücksichtigung der abgestuften Auslegung der Basis 3 aufgenommen und platziert werden.

Eine weitere Variante mit selbstständiger Bedeutung ist in der Fig. 6 dargestellt. Hier kommt prinzipiell die Flaltevorrichtung nach dem Ausführungsbeispiel in der Fig. 1 zum Einsatz, so dass auf die dortigen Ausführungen verwiesen werden kann. In diesem Ausführungsbeispiel ist ein Sicherungsarm 17 für den Flüssigkeitsbehälter 2 an der Basis 3 erkennbar. Zusätzlich ist diese Variante mit einem an die Basis 3 angeschlossenen Flaltearm 13, 14, 15, 16 ausgerüstet. Selbstverständlich kann der fragliche Flaltearm 13, 14, 15, 16 auch mit den anderen Basen 3 in den Ausführungsbeispielen nach den Figuren 2 bis

4A-C oder sogar bei der kombinierten Variante nach der Fig. 5 zum Einsatz kommen.

Man erkennt, dass der Haltearm 13, 14, 15, 16 drehgelenkig an die Basis 3 angeschlossen ist. Zu diesem Zweck verfügt der Haltearm 13, 14, 15, 16 über zwei Gelenke 14, 15 die insgesamt für eine dreidimensionale Verstellung der Basis 3 inklusive umlaufender Umfangswand 6 und folglich der hierin aufgenommenen Einzelteile des Rauchartikels sorgt und auch sorgen kann. Bei den beiden Gelenken 14, 15 handelt es sich im Ausführungsbeispiel und nicht einschränkend um Kugelgelenke 14, 15, die über eine Verbindungsstange 13 miteinander gekoppelt sind.

Darüber hinaus erkennt man an dem der Basis 3 gegenüberliegenden anderen Ende des Haltearms 13, 14, 15, 16 noch einen Steckzapfen 16. Mithilfe des Steckzapfens 16 kann der Haltearm 13, 14, 15, 16 und folglich die Haltevorrichtung insgesamt besonders vorteilhaft in einem Zigarettenanzünder im Innern eines Kraftfahrzeuges verankert werden. Zu dem Zigarettenanzünder korrespondiert eine entsprechende Zigarettenanzünderbuchse B, wie dies beispielhaft die Fig. 7 zeigt. Anstelle des Steckzapfens 16 kann hier auch mit anderen Verbindungsmitteln gearbeitet werden, beispielsweise mit einem Saugnapf, einer Schraubschelle etc. Jedenfalls stellt der Steckzapfen 16 im Beispielfall sicher, dass die Haltevorrichtung insgesamt beispielsweise im Innern eines Kraftfahrzeuges angebracht werden kann. Hier hat sich eine Verankerung im Innern einer Zigarettenanzünderbuchse B als besonders vorteilhaft erwiesen. Selbstverständlich sind auch andere Anbringungsmöglichkeiten denkbar und werden von der Erfindung umfasst.

Anhand der Darstellung in der Fig. 7 erkennt man, dass die Haltevorrichtung mit dem angeschlossenen Haltearm 13, 14, 15, 16 und dem endseitigen

Steckzapfen 16 der Zigarettenanzünderbuchse B aufgenommen wird. Bei der Ausführungsvariante nach der Fig. 9 sorgt die Steckbuchse 16 demgegenüber für eine Verankerung in einem Becherhalter H. Der Steckzapfen 16 ist insgesamt mit einem elektrischen Kontakt 18 ausgerüstet. Der elektrische Kontakt 18 ist über eine Verbindungsleitung 19 mit Ladekontakten 20 und/oder wenigstens einer Steckbusche U elektrisch verbunden. Mit Hilfe der Ladekontakte 20 lässt sich der im Innern des elektrisch betriebenen Rauchartikels vorhandene Akkumulator elektrisch laden. Alternativ oder zusätzlich kann der fragliche Akkumulator auch über eine externe elektrische Verbindungsleitung ausgehend von der Steckbuchse U elektrisch geladen werden. Nicht ausdrücklich dargestellt ist ein gegebenenfalls in die Verbindungsleitung 19 eingeschleifter Spannungswandler, mit dessen Hilfe beispielsweise eine Kraftfahrzeug-Bordnetzspannung in eine Ladespannung endseitig der Ladekontakte 20 für den betreffenden Rauchartikel umwandeln lässt.

Mithilfe der Kugelgelenke 14, 15 lässt sich die Basis 3 insgesamt so ausrichten und positionieren, beispielsweise im Innern eines Kraftfahzeuges, dass eine Blindbedienung möglich ist, wie dies einleitend bereits beschrieben wurde. Dazu sind die beiden Kugelgelenke 14, 15 nach dem Ausführungsbeispiel mit jeweils einem Feststellknopf 21 ausgerüstet. Der elektrische Kontakt 18 im Innern des Steckzapfens 16 kann - wie gesagt - mit einer externen Strom- quelle verbunden werden. Das ist automatisch und nach dem Ausführungs- beispiel dann der Fall, wenn der Steckzapfen 16 im Innern der Zigraretten- anzünderbuchse B aufgenommen wird, da die Zigarettenanzünderbuchse B ihrerseits an das Kraftfahrzeug-Bordnetz als externe Stromquelle angeschlossen ist.

Zusätzlich ist die erfindungsgemäße Haltevorrichtung noch mit der Steckbuchse U ausgerüstet. Alternativ könnte auch ein Stecker realisiert sein, was jedoch nicht dargestellt ist. Bei der Steckbuchse U kann es sich um eine USB- Steckbuchse handeln. Folgerichtig besteht über die Steckbuchse U die Möglichkeit, eine elektrische Steckverbindung mit beispielsweise einem externen Verbraucher oder auch einer externen Stromquelle herzustellen, wie dies einleitend bereits beschrieben wurde. Bei der externen Stromquelle mag es sich um das Kraftfahrzeug-Bordnetz handeln. Bei dem externen Verbraucher kann es sich demgegenüber um ein Mobiltelefon, einen mobilen Computer, ein Navigationsgerät etc. handeln. Dadurch können solche Geräte selbst bei in der Steckbuchse B aufgenommener erfindungsgemäßer Haltevorrichtung nach wie vor und unverändert mit der erforderlichen elektrischen Energie versorgt werden, die insgesamt vom Kraftfahrzeug-Bordnetz zur Verfügung gestellt wird. In der Fig. 9 erkennt man, dass der Steckzapfen 16 zusätzlich noch mit radial angeschlossenen Flügeln 22 ausgerüstet ist. Auf diese Weise kann der Steck- zapfen 16 in Verbindung mit den Flügeln 22 insgesamt eine Spannmuffe bilden respektive definieren, die sich im Ausführungsbeispiel nach der Fig. 9 in einem Becherhalter H beispielsweise im Innern eines Kraftfahrzeuges fixieren und festlegen lässt. Im Rahmen des Ausführungsbeispiels sind in diesem Zusammenhang und nicht einschränkend drei radial und gleichmäßig über den Umfang des Steckzapfens 16 vorgesehene und an diesen angeschlossene Flügel 22 realisiert. Schließlich zeigen die Fig. 10 und 11 ein weiteres Ausführungsbeispiel, bei dem die Basis 3 im Endeffekt über lediglich ein Aufnahmefach 5 für den Rauchartikel verfügt. Das Aufnahmefach 5 ist mit zumindest einem seitlich verstellbaren Steg 4 ausgerüstet. Anhand einer vergleichenden Betrachtung der Fig. 11 A und 11 B erkennt man, dass im Ausführungsbeispiel der linke Steg 4 des Aufnahmefachs

5 feststeht, wohingegen der rechte Steg 4 demgegenüber beweglich ist. Außerdem sorgt eine Feder 23 für eine Vorspannung des beweglichen Steges 4, nach dem Ausführungsbeispiel des rechten Steges 4. Mithilfe einer angedeuteten Schraube 24 kann der bewegliche Steg 4 in einer bestimmten Position gehalten werden. Zusätzlich sind auch Magneten zwischen den Stegen 4 denkbar, um die Stege 4 in der in der Fig. 11 B dargestellten Nichtgebrauchsstellung in Anlage aneinander zu halten.