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Patent Searching and Data


Title:
HOLDING AID FOR MUSICAL INSTRUMENTS
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2011/113425
Kind Code:
A1
Abstract:
The present invention relates to a holding aid for musical instruments with resonance boxes that can be played with both hands, for example at waist level, and that are held substantially at right angles to the axis of the body. The object of the invention is to make available an easy-to-use and versatile holding aid for use of such instruments when standing. The object is achieved by a holding aid with at least one fastening means, for form-fit fastening to a belt or the waistband, and with a supporting means for the instrument to be held, which supporting means is connected to the fastening means and permits form-fit vertical fixing of the instrument. The holding aid according to the invention has the advantage that muscial instruments with resonance boxes that can be played with both hands, for example at waist level, and that are held substantially at right angles to the axis of the body can be easily used when standing. During use when standing, the holding aid ensures a sufficiently stable positioning of instruments played with both hands, such as electric, acoustic or bass guitars, on the body at waist level and at the same time allows the artist free movement on the stage.

Inventors:
POHLMANN, Ingo (Mumsenstrasse 13, Hamburg, 22767, DE)
Application Number:
DE2011/000276
Publication Date:
September 22, 2011
Filing Date:
March 17, 2011
Export Citation:
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Assignee:
POHLMANN, Ingo (Mumsenstrasse 13, Hamburg, 22767, DE)
International Classes:
G10G5/00; A45F5/02
Attorney, Agent or Firm:
BBS BIER BREHM SPAHN (Wexstrasse 42, Hamburg, 20355, DE)
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Claims:
Ansprüche

1. Haltehilfe für beidhändig, etwa in Hüfthöhe bedienbare Musikinstrumente mit Korpus, die im Wesentlichen rechtwinklig zur Körperachse gehalten werden, gekennzeichnet durch mindestens ein Befestigungsmittel zur formschlüssigen Befestigung an einem Gurt oder dem Hosenbund und ein Auflagenmittel für den Korpus des zu haltenden Musikinstruments zu des- sen formschlüssiger vertikaler Fixierung.

2. Haltehilfe nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass das Auflagenmittel mit einer rutschfesten Oberfläche ausgebildet ist. 3. Haltehilfe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungsmittel zweischenklig mit einem dazwischen gebildeten, im Querschnitt keilförmig verjüngtem Schlitz zur formschlüssigen Aufnahme eines Gurtes oder des Hosenbunds ausgestaltet ist. 4. Haltehilfe nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch ein zusätzliches form- und/oder kraftschlüssiges Haltemittel zur Fixierung des Musikinstruments parallel zur Körperachse.

5. Haltehilfe nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Haltemit- tel als Zugfeder-gesicherter Haltearm ausgestaltet ist.

6. Haltehilfe nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Haltemittel als Druckfeder-gesicherter Haltearm ausgestaltet ist. 7. Haltehilfe für beidhändig, etwa in Hüfthöhe bedienbare Musikinstrumente mit Korpus, die im Wesentlichen rechtwinklig zur Körperachse gehalten werden, gekennzeichnet durch ein Auflagenmittel für den Korpus des zu haltenden Musikinstruments zu dessen formschlüssiger vertikaler Fixie- rung und einen mit dem Auflagenmittel fest oder lösbar verbundenen Hüftgürtel.

Haltehilfe nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Auflagenmittel mit einer rutschfesten Oberfläche ausgebildet ist.

Haltehilfe nach einem der Anspruch 8, gekennzeichnet durch ein zusätzliches form- und/oder kraftschlüssiges Haltemittel zur Fixierung des Musikinstruments parallel zur Körperachse.

Haltehilfe nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Haltemittel als Zugfeder-gesicherter Haltearm ausgestaltet ist.

11. Haltehilfe nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Haltemittel als Druckfeder-gesicherter Haltearm ausgestaltet ist.

Description:
Haltehilfe für Musikinstrumente

1. Technisches Gebiet:

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Haltehilfe für beidhändig, etwa in Hüfthöhe bedienbare Musikinstrumente mit Korpus, die im Wesentlichen rechtwinklig zur Körperachse gehalten werden, zu deren Benutzung im Stehen.

2. Stand der Technik:

Im Bereich der Unterhaltungsmusik werden Musikinstrumente bei Live- Darbietungen auf Bühnen gerne im Stehen gespielt. Bei beidhändig, etwa in Hüfthöhe bedienbaren Musikinstrumenten mit Korpus, die im Wesentlichen rechtwinklig zur Körperachse gehalten werden, wie etwa elektrischen Gitarren, akustischen Gitarren oder Bassgitarren, besteht das Problem, dass das Musikin- strument während der Benutzung im Stehen ausreichend stabil am Körper in Hüfthöhe positioniert werden muss.

Zur Befestigung derartiger Musikinstrumente bei der Benutzung im Stehen werden in der Regel Gurte benutzt. Gurte besitzen den Nachteil, dass sie Befesti- gungsmittel am Musikinstrument, in der Regel zusätzliche Knöpfe, die am Korpus des Musikinstruments angebracht sind, erfordern. Ferner ist die Verwendung eines Gurtes über einen längeren Zeitraum hinweg unkomfortabel. So schränken am Instrument angebrachte Gurte beim Live-Auftritt auf der Bühne den Bewe- gungsfreiraum des Künstlers ein, da beim Wechsel der Körperhaltung, insbeson- dere vom Sitzen ins Stehen und umgekehrt, stets darauf geachtet werden muss, dass sich der Gurt nicht verdreht oder in der Kleidung verfängt und der Gurt hierzu häufig gerichtet werden muss. Bei einem Instrumentenwechsel müss zudem entweder der Gurt de- und wieder montiert werden oder es muss für jedes Musikinstrument ein eigener Gurt angeschafft werden. Bei Künstlern mit langen Haaren wird der Instrumentenwechsel zudem dadurch erschwert, dass sich der Gurt in den Haaren verfangen kann. Ferner besitzt nicht jeder Instrumententyp derartige Befestigungsmittel, so weisen insbesondere etwa klassische Konzertgitarren regelmäßig keine Knöpfe auf, da sie üblicherweise im Sitzen gespielt werden. Um

BESTÄTIGUNGSKOPIE Gurte an Musikinstrumenten, die keine speziellen Befestigungsmittel aufweisen, zu befestigen, werden zusätzliche Fäden oder Bänder benutzt, mit denen der Gurt am Musikinstrument befestigt wird. So wird bei Konzertgitarren der Gurt häufig mit dünnen Bändern im Bereich der Mechanik am Gitarrenkopf und am Steg zwischen Seitenansatz und Korpus befestigt. Diese Befestigungsart ist aufwendig und unkomfortabel. Ferner erfordert es einen erheblichen Zeitaufwand, die Befestigung wiederherzustellen, wenn sie sich auf der Bühne einmal gelöst hat. Zur Erleichterung der Benutzung von Gitarreninstrumenten (Konzertgitarren, Bassgitarren) im Sitzen sind verschiedene Hilfsmittel bekannt. Hier finden zum einen häufig Fußbänke Verwendung, auf die ein Fuß gestellt wird, um die Fixierung des Gitarrenkorpus, der zwischen Bein, Arm der Anschlagshand und Torso des Spielenden eingeklemmt wird, durch die Erhöhung des Beins zu erleichtern. Derartige Fußbänke sind zur Verwendung im Stehen zu niedrig. Zwar ist es denkbar, eine derart hohe Fußbank zu schaffen, die auch die Fixierung des Gitarrenkorpus zwischen einem Bein, dem Arm der Anschlagshand, und dem Torso des im Stehen spielenden Künstlers ermöglicht. Auch dies wäre über einen längeren Zeitraum hinweg jedoch unkomfortabel und würde den Künstler beim Live- Auftritt auf der Bühne zudem erheblich im Bewegungsfreiraum einschränken, da eine freie Bewegung auf der Bühne nicht möglich wäre. Zum anderen ist zur Erleichterung der Benutzung von Gitarren im Sitzen die Verwendung von Gitarrenstützen - etwa die für Konzertgitarren erhältlichen Ponticello-Gitarrenstützen - bekannt. Hierbei handelt es sich um eine zweischenklige Stützvorrichtung, bei der ein Schenkel des Dreiecks als Oberschenkelauflage dient und der zweite Schenkel zur Stützung des Gitarrenkorpus dient. Die Gitarrenstütze wird so zwischen Oberschenkel und Gitarrenkorpus positioniert, dass der Gitarrenhals auf der Greifhandseite in eine erhöhte Position gebracht ist. Auf diese Weise kann die Greifhand ergonomisch günstig auf den Gitarrenhals zugreifen, während bei- de Füße den Kontakt zum Boden behalten. Zumeist wird die Gitarrenstütze mittels Saugnäpfen oder einer Klemmvorrichtung an dem Gitarrenkorpus fest fixiert. Derartige bekannte Gitarrenstützen eignen sich aufgrund ihres Funktionsprinzips (Auflage auf dem Oberschenkel) nicht zur Verwendung im Stehen. Bekannte Gitarrenstützen für das Spielen im Sitzen werden in den Dokumenten DE 742 646 1 U, DE 891 120 9 U1 , DE 295 035 62 U1 , DE 197 572 72 A1 , DE 10 2006 041 129 AI beschrieben. All diesen Stützen ist gemein, dass sie zur Verwendung auf den Oberschenkel aufgelegt werden, weshalb sie sich nicht zur Verwendung im Stehen eignen.

3. Darstellung der Erfindung:

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die dargestellten Nachteile des Stands der Technik zu vermeiden. Es soll eine einfach und flexibel zu verwendende Haltehilfe zur Benutzung von beidhändig, etwa in Hüfthöhe bedienbaren Musikin- strumenten mit Korpus, die im Wesentlichen rechtwinklig zur Körperachse gehalten werden, zu deren Benutzung im Stehen geschaffen werden. Die Haltehilfe soll insbesondere bei der Benutzung im Stehen eine relativ stabile Positionierung größerer und beidhändig zu bedienender Instrumente wie elektrischen Gitarren, akustischen Gitarren oder Bassgitarren am Körper in Hüfthöhe ermöglichen und dem Künstler gleichzeitig bei der Bewegung auf der Bühne nicht behindern.

Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch eine Haltevorrichtung nach Anspruch 1 gelöst, vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen beschrieben. Den Kern der Erfindung bildet eine Haltehilfe mit mindestens einem Befesti- gungsmittel zur formschlüssigen Befestigung an einem Gurt oder dem Hosenbund und einem mit dem Befestigungsmittel verbundenen Auflagenmittel für das zu haltende Instrument zur formschlüssigen vertikalen Fixierung des Instruments. Die Erfindung hat erkannt, dass es bei der Benutzung eines derartigen Instruments im Stehen zu dessen hinreichend stabilen Positionierung ausreicht, eine stabile Auflage für das Instrument etwa in Hüfthöhe zu schaffen. Dadurch, dass das der Korpus des Instruments auf die Auflage aufgelegt wird und so in der vertikalen Bewegungsachse formschlüssig fixiert ist, muss es nicht entgegen der Schwerkraft gehalten werden. Die Fixierung in den übrigen Bewegungsachsen erfolgt mit geringem Kraftaufwand im Wege der beidhändigen Bedienung des Instruments, bei Gitarren und Bassgitarren etwa durch die Auflage des Unterarms der Anschlagshand auf und/oder vor dem Gitarrenkorpus und/oder durch den variablen Umgriff des Gitarrenhalses mit der Greifhand. Bei der Benutzung mit Gitarreninstrumenten entspricht die durch die erfindungsgemäße Vorrichtung geschaffene Benutzungsmöglichkeit dem Spielen in sitzender Position, bei welcher der Korpus der Gitarre ebenfalls lediglich in vertikaler Bewegungsrichtung durch die Auflage auf den Oberschenkel fest fixiert ist. Die Fixierung in den übrigen Bewegungsachsen erfolgt auch hierbei im Wege der beidhändigen Bedie- nung des Instruments, etwa durch die Auflage des Unterarms der Anschlagshand und/oder dem variablen Umgriff des Gitarrenhalses mit der Greifhand. Die Erfindung eignet sich für sämtliche beidhändig, etwa in Hüfthöhe bedienbaren Musikinstrumente mit einem Korpus, die im Wesentlichen rechtwinklig zur Körperachse gehalten werden. Unter Korpus sind sowohl die zur Verstärkung dienenden Re- sonanzkörper akustischer Musikinstrumente (akustischen Gitarren, Akustische Bässe), als auch entsprechende, lediglich aus optischen oder spieltechnischen Gründen vorgesehene Massivkörper elektrischer Musikinstrumente (elektrische Gitarren, elektrische Bässe, Umhängekeybords =„Keytars") zu verstehen. Die Erfindung besitzt den Vorteil, dass beidhändig, etwa in Hüfthöhe bedienbare Musikinstrumente mit Korpus, die im Wesentlichen rechtwinklig zur Körperachse gehalten werden, im Stehen benutzt werden können. Die erfindungsgemäße Haltehilfe sorgt bei der Benutzung im Stehen für eine hinreichend stabile Positionierung größerer und beidhändig zu bedienender Instrumente wie elektrischen Gi- tarren, akustischen Gitarren oder Bassgitarren am Körper in Hüfthöhe und ermöglicht dem Künstler gleichzeitig eine freie Bewegung auf der Bühne. Dadurch, dass die erfindungsgemäße Haltehilfe am Körper und nicht am Musikinstrument befestigt und das Musikinstrument bei der Benutzung lediglich aufgelegt wird, werden zudem keine Befestigungsmittel am Musikinstrument selbst benötigt. Es können mithin jegliche beidhändig, etwa in Hüfthöhe bedienbare Musikinstrumente mit einem Korpus, die im Wesentlichen rechtwinklig zur Körperachse gehalten werden, mit der erfindungsgemäßen Haltehilfe unabhängig davon verwendet werden, ob sie eigene Befestigungsmittel für Haltehilfen, etwa Gurte, aufweisen. Ferner wird mit der erfindungsgemäßen Haltehilfe der Instrumentenwechsel er- heblich erleichtert. Dadurch, dass die erfindungsgemäße Haltehilfe am Körper und nicht am Musikinstrument befestigt und das Musikinstrument bei der Benutzung lediglich aufgelegt wird, muss beim Instrumentenwechsel kein Befestigungsmittel aufwendig gelöst und wieder verbunden oder auch nur angelegt werden, wie etwa ein Gurt. Dies erleichtert den Instrumentenwechsel insbesondere für langhaarige Künstler, sowie den oftmals häufig erforderlichen Instrumentenwechsel auf der Bühne, in Studios, Proberäumen oder beim Testen in Musikgeschäften. Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Haltehilfe besteht schließlich darin, dass Gitarren mit Gurten beim kurz- und zwischenzeitlichen Instrumen- tenwechsel nicht abgelegt werden müssen. Die mit dem Gurt angelegte Gitarre kann einfach auf den Rücken gedreht und das neue Musikinstrument vor dem Körper auf die Haltehilfe aufgelegt und gespielt werden. Dies ermöglicht zum Beispiel beim Live-Auftritt schnelle und unkomplizierte Instrumentenwechsel, etwa den zeitweisen Wechsel von einer elektrischen auf eine akustische Gitarre.

Bei Musikinstrumenten mit glatter Oberflächenbeschaffenheit des Korpus wird eine stabile Positionierung des Musikinstruments erreicht, indem das Auflagenmittel zusätzlich mit einer rutschfesten Oberfläche ausgebildet ist. Die rutschfeste Oberfläche dient gleichzeitig zur Schonung der Oberfläche des Korpus bei emp- findlichen Instrumenten, indem hierfür ein weiches, flexibles Material wie etwa eine Gummierung gewählt wird.

Eine besonders einfach handhabbare, aber zugleich sichere Befestigung der Haltehilfe an einem Gurt, Gürtel oder Hosenbund wird dadurch erreicht, dass das Befestigungsmittel zweischenklig mit einem dazwischen gebildeten, im Querschnitt keilförmig verjüngtem Schlitz zur formschlüssigen Aufnahme eines Gurtes oder des Hosenbunds ausgestaltet ist. Die Haltehilfe wird bei dieser Ausgestaltung angelegt, indem sie über den der Gurt, Gürtel oder Hosenbund geschoben und dabei gleichzeitig der Gurt, Gürtel oder Hosenbund in den keilförmig verjüng- ten Schlitz der Haltehilfe eingeführt wird.

Eine zusätzliche Stabilität der Positionierung des Musikinstruments wird insbesondere bei schweren Musikinstrumenten oder einhändiger Spielweise dadurch geschaffen, dass ein zusätzliches form- und/oder kraftschlüssiges Haltemittel zur Fixierung des Musikinstruments parallel zur Körperachse vorgesehen ist. Dies fixiert das Musikinstrument zusätzlich in der Tiefe und verhindert, dass das Musikinstrument vom Körper wegkippen kann. Hierdurch wird auch bei teilweise einhändiger Spielweise, etwa beim Gitarrenspiel mit offenen Stimmungen, sog. „open tunings", oder bei für die Anschlag- und Greifhand gleichzeitig sehr an- spruchsvollen Stücken mit besonders variabler Spielweise eine zusätzliche Stabilisierung geschaffen.

Ein besonders einfaches und zugleich wirksames zusätzliches form- und kraft- schlüssiges Haltemittel zur Fixierung des Musikinstruments parallel zur Körperachse ist durch die Ausgestaltung als Zugfeder-gesicherter Haltearm gegeben. Der Haltearm umgreift den auf dem Auflagemittel aufliegenden Korpus des Musikinstruments auf der körperabgewandeten Seite und fixiert das Musikinstrument so in der Tiefe und verhindert, dass das Musikinstrument vom Körper wegkippen kann.

Ein weiteres einfaches und zugleich wirksames zusätzliches form- und kraftschlüssiges Haltemittel zur Fixierung des Musikinstruments parallel zur Körperachse ist durch die Ausgestaltung als Druckfeder-gesicherter Haltearm gegeben. Der Haltearm umgreift den auf dem Auflagemittel aufliegenden Korpus des Musikinstruments auf der körperabgewandeten Seite und fixiert das Musikinstrument so in der Tiefe und verhindert, dass das Musikinstrument vom Körper wegkippen kann. Eine unabhängige Befestigung der Haltehilfe wird erreicht, indem das Befestigungsmittel als Gürtel ausgestaltet und mit der Haltehilfe fest- oder lösbar verbunden ist. In dieser Ausgestaltung ist die Befestigung der Haltehilfe unabhängig davon, ob der Hosenbund stabil genug zur Aufnahme der Haltehilfe ist, oder ob er Gürtelschlaufen zur Aufnahme eines gesonderten Gürtels aufweist.

Die erfindungsgemäße Haltehilfe wird nachstehend unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen anhand von drei Ausführungsbeispiels näher beschrieben: Figur 1 zeigt die Ausführung einer Haltehilfe 1 mit zweischenkligem Befestigungsmittel 2 in perspektivischer Ansicht. Zwischen den Schenkeln 3 und 3' des zweischenkligen Befestigungsmittels ist ein im Querschnitt keilförmig verjüngter Schlitz 4 zur formschlüssigen Aufnahme eines Gurtes oder des Hosenbunds. Das Auflagenmittel 5 ist mit einer rutschfesten Oberfläche 6 ausgebildet. Figur 2 zeigt die Haltehilfe gemäß Figur 1 in Seitenansicht. Figur 3 zeigt die Haltehilfe gemäß Figur 1 in perspektivische Darstellung bei der Verwendung mit einer akustischen Gitarre 7 und an der Hüfte angelegten Gürtel 8. Figur 4 zeigt die Ausführung einer Haltehilfe 9 mit Zugfeder-gesichertem Haltearm 10 als teilweise geschnittene Seitenansicht. Die innerhalb eines Kanals 11 verlaufende Zugfeder 12 wird beim Herausziehen des Haltearms 10 zugbelastet und führt diesen nach dem Auflegen eines Musikinstruments auf das Auflagenmittel 5' wieder automatisch soweit in den Kanal 11 zurück, bis ein Formschluss zwischen Haltearm 10 und Musikinstrument hergestellt ist. Das Auflagenmittel 5' ist mit einer rutschfesten Oberfläche 6' ausgebildet.

Figur 5 a zeigt die Ausführung einer Haltehilfe 13 mit Druckfeder-gesichertem Haltearm 10' als teilweise geschnittene Seitenansicht. Figur 5 b zeigt den Druck- feder-gesicherten Haltearm 10' gemäß Fig. 5 a in perspektivischer Ansicht. Die innerhalb des Kanals 11 ' verlaufende Zugfeder 12' wird beim Herausziehen des Haltearms 10' zwischen den Abschlussstücken 15 und 14 zusammengedrückt und führt diesen nach dem Auflegen eines Musikinstruments auf das Auflagenmittel 5" wieder automatisch soweit in den Kanal 11 ' zurück, bis ein Formschluss zwischen Haltearm 10' und Musikinstrument hergestellt ist. Hierzu ist das hintere Abschlussstück 15 ist am Ende des Haltearms 10' und das vordere Abschlussstück 14 am Ende des Kanals 11 ' fest an der Haltehilfe 13 montiert. Das Auflagenmittel 5" ist mit einer rutschfesten Oberfläche 6" ausgebildet. Figur 6 zeigt die Ausführung einer Haltehilfe 16 mit einem Auflagenmittel 5"' und einem mit dem Auflagenmittel 5"' verbundenen Hüftgürtel 17. Das Auflagenmittel 5"' ist mit einer rutschfesten Oberfläche 6"' ausgebildet.

4. Kurze Beschreibung der Zeichnungen:

ist eine perspektivische Darstellung einer Haltehilfe mit zweischenkligem Befestigungsmittel. Fig. 2 ist eine Seitenansicht der Haltehilfe gemäß Figur 1.

Fig. 3 ist eine perspektivische Darstellung einer Haltehilfe gemäß Figur 1 bei der Verwendung mit einer akustischen Gitarre und einem angelegten Gürtel.

Fig. 4 ist eine teilweise geschnittene Seitenansicht einer Haltehilfe mit Zugfeder-gesichertem Haltearm Fig. 5 a ist eine teilweise geschnittene Seitenansicht einer Haltehilfe mit Druckfeder-gesichertem Haltearm

Fig. 5 b ist eine perspektivische Ansicht des Druckfeder-gesicherten Haltearms gemäß Fig. 5 a in perspektivischer Ansicht.

Fig. 6 ist eine perspektivische Darstellung einer Haltehilfe mit einem Auflagenmittel und einem mit dem Auflagenmittel verbundenen Hüftgürtel.

5. Gewerbliche Anwendbarkeit:

Die erfindungsgemäße Haltehilfe eignet sich vornehmlich zur Verwendung mit akustischen und elektrischen Gitarren und Bassgitarren sowie gitarrenförmigen Synthesizern (Keytars, Synth-Axe-Systeme).