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Title:
HOLDING ELEMENT AND TERMINAL CONNECTOR HAVING SUCH A HOLDING ELEMENT
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2018/019422
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a holding element (4) for a terminal connector (1), comprising at least one socket part (3) and at least one plug part (2), wherein the plug part (2) can be inserted or is inserted in a socket portion (31) of the socket part (3). The holding element (4) can be plugged or is plugged onto the plug part (2) for detachably holding the plug part (2) in the socket part (3). The holding element (4) has a holding element body, holding arms (43) having latching lugs (41) that are directed inwards with respect to the holding element (4), holding arms having latching lugs that are directed outwards with respect to the holding element (4), and axially on both sides, has an uninterrupted, continuous edge (47) on the end side. The holding arms (43) each have a free end that is spring-elastically movable in the radial direction, and an end opposite thereof that is fixed to the holding element body.

Inventors:
KLEIN, Roland (Unterdierdorf 5, Wipperfürth, 51688, DE)
Application Number:
EP2017/000908
Publication Date:
February 01, 2018
Filing Date:
July 27, 2017
Export Citation:
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Assignee:
VOSS AUTOMOTIVE GMBH (Leiersmühle 2-6, Wipperfürth, 51688, DE)
International Classes:
F16L37/098
Domestic Patent References:
WO2015180875A12015-12-03
WO2015058857A22015-04-30
Foreign References:
DE102004053538A12006-05-11
EP0946841A11999-10-06
US5924746A1999-07-20
DE102009019395A12010-11-11
DE102013017442A12015-04-23
EP0999398B12002-12-18
DE8604217U11988-06-01
EP2224156A22010-09-01
EP1106896B12004-10-13
Attorney, Agent or Firm:
REBBEREH, Cornelia (Kamper Str. 1, Lindlar, 51789, DE)
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Claims:
Ansprüche

1. Halteelement (4) für einen Anschlussverbinder (1), der zumindest einen Muffenteil (3,300,400) und zumindest einen Steckerteil (2,200) umfasst, wobei der Steckerteil (2,200) in einen Muffenabschnitt (31 ,302,403) des Muffenteils (3,300,400) einsteckbar oder eingesteckt ist, wobei das Halteelement (4) auf den Steckerteil (2,200) aufsteckbar oder aufgesteckt ist zum lösbaren Halten des Steckerteils (2,200) in dem Muffenteil (3,300,400), wobei das Halteelement (4) einen Halteelementkörper (44), Haltearme (140,141) mit nach innen bezüglich des Halteelements (4) gerichteten Rastnasen (146,147), Haltearme (42,43) mit nach außen bezüglich des Halteelements (4) gerichteten Rastnasen (40,41) und axial beidseitig endseitig einen unterbrechungsfreien, durchgehenden Rand (47,148) aufweist,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Haltearme (42,43,140,141) jeweils ein freies und in radialer Richtung federelastisch bewegbares Ende und ein diesem gegenüberliegendes, an dem Halteelementkörper (44) festliegendes Ende aufweisen.

2. Halteelement (4) nach Anspruch 1 ,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Rastnasen (40,41) an den Haltearmen (42,43) entlang von deren Längserstreckung angeordnet sind, insbesondere im mittleren Bereich zwischen dem freien Ende (142,143) und dem festliegenden Ende

(242,243) der Haltearme (42,43).

3. Halteelement (4) nach Anspruch 1 oder 2,

dadurch gekennzeichnet, dass

an endseitig freie Enden (142,143) der Haltearme (42,43) ein

Betätigungselement (45,46) radial nach außen ragt.

4. Halteelement (4) nach Anspruch 3,

dadurch gekennzeichnet, dass benachbart zu dem jeweiligen Betätigungselement (45,46), mit Abstand zu diesem der unterbrechungsfreie, durchgehende endseitige Rand (47) wulstartig vorsteht.

Halteelement (4) nach Anspruch 3 oder 4,

dadurch gekennzeichnet, dass

im Bereich des einen Betätigungselementes (45) in Axialrichtung des Halteelementes (4) von dem wulstartig vorstehenden endseitigen Rand (47) ein Abschnitt (48) vorragt.

Halteelement (4) nach einem der vorstehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

axial von dem wulstartig vorstehenden endseitigen Rand (47) zwei axiale Stege (150,250) vorragen als Positionierhilfe und Verdrehsicherung für einen Muffenteil (3) eines Anschlussverbinders (1) gegenüber einem mit dem Halteelement (4) versehenen Steckerteil (2) des Anschlussverbinders (1), wobei ein axial vorkragender Abschnitt (33) am oberen Rand (32) des Muffenteils (3) zwischen diesen eingreifbar ist.

Halteelement (4) nach einem der vorstehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

das Halteelement (4) zumindest eine Öffnung (145) in zumindest einem seiner Haltearme (42,43) umfasst zum Zusammenwirken mit zumindest einem von der Außenseite des Aufnahmeabschnitts (20,201) des

Steckerteils (2,200) vorkragenden Element (23,202).

Halteelement (4) nach einem der vorstehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

über den Umfang des Halteelements (4) verteilt abwechselnd die beiden Haltearme (140,141) mit nach innen gerichteten Rastnasen (146,147) und die beiden Haltearme (42,43) mit ihren nach außen weisenden Rastnasen (40,41) angeordnet sind.

9. Anschlussverbinder (1), insbesondere für Schlauch- und/oder

Rohrleitungen, umfassend zumindest einen Muffenteil (3,300,400) und zumindest einen Steckerteil (2,200), wobei der Steckerteil (2,200) in einen Muffenabschnitt (31 ,302,403) des Muffenteils (3,300,400) einsteckbar oder eingesteckt ist, wobei zumindest ein Halteelement (4) nach einem der vorstehenden Ansprüche zum lösbaren Halten des Steckerteils (2,200) in dem Muffenteil (3,300,400) vorgesehen ist, wobei der Steckerteil (2,200) mit dem Halteelement (4) versehbar oder versehen ist und das

Halteelement (4) zumindest einen Haltearm (42,43) mit zumindest einer außenseitig auskragenden Rastnase (40,41) aufweist, und wobei der zumindest eine Haltearm (42,43) ein freies Ende (142,143) und ein am Halteelementkörper (44) festes Ende (242,243) aufweist und in radialer Richtung bezüglich des Steckerteils (2,200) federelastisch bewegbar ist zum Verrasten der zumindest einen Rastnase (40,41) an zumindest einer Verrastungsfläche (304,405) oder einer Verrastungsöffnung (35,36) des Muffenteils (3,300,400) und Lösen von dieser.

Anschlussverbinder (1) nach Anspruch 9,

dadurch gekennzeichnet, dass

der Steckerteil (2,200), insbesondere der Aufnahmeabschnitt (20,201) an dem Steckerteil (2,200), mit zumindest einer mit dem Halteelement (4.) zusammenwirkenden Einrichtung (23,202) zur Druckverriegelung versehen ist, die ein Entriegeln des Halteelements (4) bei im Innern des

Anschlussverbinders (1) anliegendem Mediendruck verhindert.

11. Anschlussverbinder (1 ) nach Anspruch 10,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Druckverriegelungseinrichtung zumindest ein von der Außenseite des Aufnahmeabschnitts (20,201) des Steckerteils (2,200) vorkragendes

Element (23,202), insbesondere zumindest einen vorkragenden Stift oder zumindest eine vorkragende Erhebung, und das Halteelement (4)

zumindest eine Öffnung (145) in zumindest einem seiner Haltearme (42,43) umfasst. Anschlussverbinder (1) nach Anspruch 11 ,

dadurch gekennzeichnet, dass

zur Druckverriegelung das vorkragende Element (23,202) durch

Verschiebung des Halteelements (4) gegenüber dem Steckerteil (2,200) in Axialrichtung des Halteelements (4) außerhalb einer Öffnung (145) in dem Halteelement (4) liegt und hierdurch ein radiales Bewegen des Haltearms (42,43) oder der Haltearme (42,43) blockiert.

Anschlussverbinder (1) nach einem der Ansprüche 9 bis 12,

dadurch gekennzeichnet, dass

bei zweiteiligem Ausbilden von Steckerteil (2,200) und Halteelement (4) zumindest eines von beiden mit einer Verdrehsicherung versehen ist, insbesondere der Steckerteil (2,200) außenseitig in zumindest einem Abschnitt (20,201) Kanten aufweist und/oder mehreckig oder mehrkantig ausgebildet ist und/oder der Aufnahmeabschnitt (20,201 ) des Steckerteils (2,200) sich in Längsrichtung des Steckerteils (2,200) erstreckende vorstehende Elemente, insbesondere Streben, aufweist, die mit

entsprechend gegengleich ausgebildeten Flächen oder Abschnitten des Halteelements (4) ineinandergreifen und eine Verdrehsicherung zum Verhindern eines Verdrehens des Halteelementes (4) auf dem

Aufnahmeabschnitt (20,201) des Steckerteils (2,200) bewirken.

Anschlussverbinder (1) nach einem der Ansprüche 9 bis 13,

dadurch gekennzeichnet, dass

der Muffenteil (3,300,400) zumindest eine Verdrehsicherung (33,34) und/oder Positionierhilfe aufweist, insbesondere zumindest ein

vorkragendes Element (33,34) und/oder zumindest eine gegen Verdrehen oder Fehlpositionieren sichernde Fläche oder Formgebung aufweist.

Anschlussverbinder (1) nach einem der Ansprüche 9 bis 14,

dadurch gekennzeichnet, dass

der Muffenteil (3) aus zumindest einem Kunststoffmaterial besteht und mit der zumindest einen mantelseitigen Verrastungsöffnung (35,36) versehen ist oder als Zerspanungsteil (300,400), insbesondere aus zumindest einem Metall, ausgebildet und mit zumindest einer Hinterschnittfläche als

Verrastungsfläche (304,405) zum Verrasten der zumindest einen Rastnase (40,41) des Haltearms (42,43) des zumindest einen Halteelements (4) versehen ist.

Description:
Halteelement und Anschlussverbinder mit einem solchen

Die Erfindung betrifft ein Halteelement für einen Anschlussverbinder, der zumindest einen Muffenteil und zumindest einen Steckerteil umfasst, wobei der Steckerteil in einen Muffenabschnitt des Muffenteils einsteckbar oder eingesteckt ist, wobei das Halteelement auf den Steckerteil aufsteckbar oder aufgesteckt ist zum lösbaren Halten des Steckerteils in dem Muffenteil, wobei das Halteelement einen Halteelementkörper, Haltearme mit nach innen bezüglich des

Halteelements gerichteten Rastnasen, Haltearme mit nach außen bezüglich des Halteelements gerichteten Rastnasen und axial beidseitig endseitig einen unterbrechungsfreien, durchgehenden Rand aufweist, sowie einen

Anschlussverbinder, insbesondere für Schlauch- und/oder Rohrleitungen, umfassend zumindest einen Muffenteil und zumindest einen Steckerteil, wobei der Steckerteil in einen Muffenabschnitt des Muffenteils einsteckbar oder eingesteckt ist und wobei zumindest ein solches Halteelement zum lösbaren Halten des Steckerteils in dem Muffenteil vorgesehen ist.

Anschlussverbinder mit Steckerteil und Muffenteil sind in den unterschiedlichsten Ausführungsvarianten im Stand der Technik bekannt. Um den Steckerteil im Muffenteil zu sichern, ist es bekannt, Halteelemente zu diesem Zweck

vorzusehen. Diese sind in unterschiedlichsten Ausgestaltungen bekannt.

Beispielsweise besteht nach der EP 0 999 398 B1 ein Steckverbinder für

Schlauch- und/oder Rohrleitungen aus einem Muffenteil und einem Steckerteil, wobei der Steckerteil mit einem Steckerschafft in eine Aufnahmeöffnung des Muffenteils eingesteckt wird. Der gesteckte Steckerteil wird gegen das Muffenteil über eine Umfangsdichtung abgedichtet sowie über eine Verriegelungseinrichtung gegen Herausziehen arretiert. Innerhalb des Muffenteils ist ein hohlzylindrischer, axial in den eingesteckten Steckerschaft eingreifender Steckzapfen angeordnet. Die Verriegelungseinrichtung besteht aus zumindest zwei diametral gegenüber liegenden, sich axial in Löserichtung etwa parallel zur Steckachse erstreckenden, in axialer Richtung federelastischen Rastarmen des Steckerteils, wobei die Rastarme im eingestecktem Zustand jeweils eine in der Aufnahmeöffnung des Muffenteils gebildete Hinterschneidungsfläche formschlüssig hintergreifen. Die Verriegelungseinrichtung ist einteilig mit dem Steckerteil ausgebildet.

BESTÄTIGUNGSKOPIE Aus der DE 86 04 217 U1 ist eine weitere Steckverbindung für

Druckmittelleitungen, insbesondere zum Anschluss von Bremsleitungen an einen Bremsventilkörper, bekannt, die aus einem Gehäuse und einem in eine

Anschlussbohrung des Gehäuses mit seinem Steckerschaft einsteckbaren Stecker mit Durchgangsöffnung besteht. Der Stecker ist mittels eines

Halteelements in axialer Richtung gegen Verschieben gehalten und mittels einer zwischen Steckerschaft und Gehäuse angeordneten Umfangsdichtung

abgedichtet. Gegenüber dem Gehäuse ist der Stecker durch eine formschlüssige Verbindung gegen Verdrehen fixiert. Die formschlüssige Verbindung besteht aus zwei am Umfang des Steckerschafts angeordneten, mit diesem verdrehfest verbundenen Rastelementen, die in Durchbrüchen des Gehäuses im

eingesteckten Zustand des Steckers einrasten, die Rastelemente bestehen aus Rastzungen. Das Halteelement besteht aus einem Bajonettverschluss, der von einer auf dem Steckerschaft angeordneten Arretierungshülse und dem Gehäuse gebildet wird.

Die EP 2 224 156 A2 offenbart einen Steckverbinder für Medienleitungen, der einen Steckerteil umfasst, der mit einem Steckerschaft dichtend in eine

Aufnahmeöffnung eines Verbindergegenstücks eingesteckt und diesem

gegenüber rastend lösbar gegen Herausziehen arretiert werden kann. Die

Rastmittel bestehen aus zumindest zwei Rastarmen des Steckerteils, die sich zur Steckachse etwa parallel in Löserichtung erstrecken und in radialer Richtung federelastisch ausgebildet sind. Die Rastarme hintergreifen im eingesteckten Zustand jeweils eine innerhalb der Aufnahmeöffnung des Verbindergegenstücks vorhandene Raststufe form- oder kraftschlüssig. Der Steckerteil ist mit den Rastarmen als einstückiges, monolithisches Formteil ausgebildet. Die Rastmittel sind ferner derart ausgebildet, dass in Einsteck- und Löserichtung

unterschiedliche Kräfte zu überwinden sind. Ein Demontieren erfolgt durch Angreifen an Endabschnitten der Rastarme, die aus dem Verbindergegenstück herausragen und benachbart zu dem Steckerteil angeordnet sind.

Die EP 1 106 896 B1 offenbart eine weitere Steckverbindung für

Druckmittelleitungen, die aus einem Gehäuseteil und einem Steckerteil besteht. Der Steckerteil ist mit seinem Steckerschaft dichtend in eine Aufnahmeöffnung des Gehäuseteils eingesteckt und mittels eines separaten Halteelements mit in radialer Richtung elastisch beweglichen Haltemitteln lösbar arretiert. Dies geschieht dadurch, dass das Halteelement in einer Arretierstellung mit den

Haltemitteln zwischen einer inneren Ringstufe in der Aufnahmeöffnung und einer äußeren Ringstufe des Steckerschafts sitzt, wobei das Halteelement derart in axialer Richtung zwischen einer Sicherungsstellung und einer Freigabestellung verschiebbar auf dem Steckerschaft sitzt, dass die Haltemittel in der

Sicherungsstellung gegen eine radiale Lösebewegung blockiert und in der

Freigabestellung für eine radiale Lösebewegung freigegeben werden. Es erfolgt eine axiale Montage und eine Demontage durch eine axiale Hebebewegung durch Angreifen an dem Halteelement mittels eines Löse- bzw. Hebewerkzeugs. Außer dem Haltelement ist das Vorsehen des Federelementes erforderlich, um das gewünschte Arretieren zu ermöglichen.

Aus der WO 2015/058857 A2 ist ferner ein Anschlussverbinder, umfassend einen Muffenteil und einen Steckerteil, bekannt, wobei der Steckerteil in eine

Aufnahmeöffnung des Muffenteils eingesteckt ist und wobei ein Haltelement zum lösbaren Verrasten des Steckerteils in dem Muffenteil vorgesehen ist. Haltelement und Steckerteil sind zweiteilig ausgebildet und das Halteelement radial aufweitbar und auf dem Aufnahmeabschnitt des Steckerteils verliersicher und verdrehsicher montiert. Das Halteelement weist zumindest einen Haltearm mit außenseitig auskragender Haltenase auf, wobei sich der Haltearm etwa parallel zur

Steckachse des Steckerteils erstreckt und in radialer Richtung bezüglich des Steckerteils federelastisch bewegt werden kann, um die Haltenase mit einer Verrastungsfläche des Muffenteils in Verrastung zu bringen bzw. zu entriegeln. Zum geführten Angreifen eines Lösewerkzeugs an dem Halteelement zum Lösen der Verbindung von Steckerteil mit Halteelement und Muffenteil sind

Führungsflächen bzw. Führungsabschnitte an dem Halteelementkörper

benachbart zu dem freien Ende des zumindest einen Haltearms vorgesehen.

Der vorliegenden Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, ein Halteelement nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 und einen Anschlussverbinder mit einem solchen dahingehend fortzubilden, dass der Verrastungszustand von Muffenteil und Steckerteil des Anschlussverbinders noch besser gesichert werden kann, um einen solchen Anschlussverbinder insbesondere bei Durchleiten von unter Druck stehendem Medium durch diesen sehr sicher zu gestalten.

Die Aufgabe wird durch ein Halteelement nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 dadurch gelöst, dass die Haltearme jeweils ein freies und in radialer Richtung federelastisch bewegbares Ende und ein diesem gegenüberliegendes, an dem Halteelementkörper festliegendes Ende aufweisen. Die Aufgabe wird ferner für einen Anschlussverbinder mit den Merkmalen des Anspruchs 8 gelöst.

Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen definiert.

Dadurch werden ein Halteelement und ein Anschlussverbinder geschaffen, wobei der Anschlussverbinder zumindest einen Muffenteil und zumindest einen

Steckerteil umfasst, die ineinander steckbar sind, wobei der Steckerteil in einen Muffenabschnitt mit Aufnahmeöffnung des Muffenteils eingesteckt wird. Das zumindest eine Halteelement ist mit dem Steckerteil entweder einteilig oder verbunden, insbesondere durch Aufstecken. Es ist verliersicher auf einem

Aufnahmeabschnitt des Steckerteils montiert. Das Halteelement kann in

zumindest einem Abschnitt radial aufgeweitet werden und weist zumindest einen Haltearm mit zumindest einer außenseitig auskragenden Rastnase auf, wobei der zumindest eine Haltearm ein freies Ende und ein am Halteelementkörper, also dem Körper des Halteelements, festes Ende aufweist und in radialer Richtung bezüglich des Steckerteils federelastisch bewegt werden kann. Hierdurch ist es möglich, die zumindest eine Rastnase, die an dem Haltearm angeordnet ist, an einer Verrastungsfläche oder Verrastungsöffnung des Muffenteils zu verrasten bzw. aus der Verrastungsposition dort wieder zu lösen. Zum Lösen ist kein weiteres Werkzeug erforderlich, vielmehr kann dieses durch Betätigen eines Betätigungselements an dem Haltearm erfolgen.

Der Steckerteil kann einerseits als monolitischer Steckerteil ausgebildet sein, wobei die Haltearme direkt am Körper des Steckerteils angeordnet, insbesondere mit diesem einstückig ausgebildet sind. Ferner ist es möglich, ein separates Halteelement auszubilden und auf einen Aufnahmeabschnitt des Steckerteils axial aufzufügen bzw. aufzuschieben. Steckerteil und Halteelement sind dann mehrteilig.

Das Halteelement weist Haltearme mit nach innen und solche mit nach außen bezüglich des Halteelements gerichteten Rastnasen auf. Eine Kombination von nach außen und nach innen gerichteten und damit wirkenden Rastnasen an dem Halteelement dient nicht nur als Verliersicherung, sondern vor allem dem

Verrasten des Haltelements auf dem Steckerteil einerseits und an dem Muffenteil andererseits. Hierbei nehmen die nach innen gerichteten Rastnasen die gleichen Kräfte auf wie die nach außen gerichteten Rastnasen.

Ferner erweist es sich als vorteilhaft, bei zweiteiligem Ausbilden von Steckerteil und Halteelement zumindest eines von beiden mit einer Verdrehsicherung zu versehen, um bei der Montage und im Betrieb ein ungewolltes Verdrehen von Steckerteil und Halteelement gegeneinander zu verhindern. Insbesondere kann der Steckerteil außenseitig in zumindest einem Abschnitt mehrkantig ausgebildet sein, um eine solche Verdrehsicherung vorzusehen. Ferner ist es möglich, dass nur oder auch der Muffenteil zumindest eine Verdrehsicherung aufweist, um den Muffenteil in der gewünschten Ausrichtung und Positionierung zu dem Steckerteil auf diesen aufstecken zu können. Insbesondere kann der Muffenteil zumindest ein vorkragendes Element und/oder zumindest eine gegen Verdrehen sichernde Fläche und/oder Formgebung aufweisen. Besonders vorteilhaft weist der

Steckerteil und/oder das Halteelement, das auf diesen aufgefügt wird oder einstückig mit diesem ausgebildet ist, eine entsprechende Gegenfläche auf, so dass die sich berührenden Flächen von Muffenteil und Steckerteil bzw.

Halteelement auf diesem das Verdrehen von Steckerteil und Muffenteil

verhindern. Dies kann auch durch ein gegengleich ausgebildetes Element bzw. eine Nut, Aussparung oder Ausnehmung am Steckerteil bzw. am Halteelement, auf dem Steckerteil oder an dem Steckerteil vorgesehen werden, das/die mit dem zumindest einen vorkragenden Element am Muffenteil ineinandergreift und dementsprechend eine Verdrehsicherung und/oder Positionierhilfe für den

Muffenteil gegenüber dem Steckerteil ausbildet. Ferner kann auch der Muffenteil eine Nut, Ausnehmung oder Aussparung oder eine entsprechende

Hinterschnittfläche aufweisen, in die ein entsprechend vorkragendes Element am Steckerteil bzw. Halteelement auf diesem eingreift, um hierüber eine

Verdrehsicherung und/oder Positionierhilfe zu bilden.

Als weiter vorteilhaft erweist es sich, wenn der Steckerteil, insbesondere der Aufnahmeteil an dem Steckerteil zum Aufnehmen des Halteelements, mit zumindest einer mit dem Halteelement zusammenwirkenden Einrichtung zur Druckverriegelung versehen ist, die ein Entriegeln des Halteelements bei im Innern des Anschlussverbinders anliegendem Druck verhindert. Bei Vorsehen einer Druckverriegelung ist das Vorsehen des Anschlussverbinders mit dem zumindest einen Steckerteil und dem zumindest einen Muffenteil ausreichend, wobei der Steckerteil in den Muffenabschnitt des Muffenteils eingesteckt werden kann, wobei das zumindest eine Halteelement zum lösbaren Halten des

Steckerteils in dem Muffenteil vorgesehen ist und wobei der Steckerteil mit dem Halteelement versehbar oder versehen ist. Besonders bevorzugt umfasst die Druckverriegelungseinrichtung zumindest ein von der Außenseite des

Aufnahmeabschnitts des Steckerteils vorkragendes Element, insbesondere zumindest einen vorkragenden Stift oder zumindest eine vorkragende Erhebung. Das Halteelement umfasst vorteilhaft zumindest eine Öffnung. Diese zumindest eine Öffnung ist vorteilhaft in (zumindest) einem der Haltearme des Halteelements angeordnet. Gerade bei im Innern des Anschlussverbinders anliegendem Druck, beispielsweise durch dort hindurchströmendes und unter Druck stehendes

Medium, ist es wichtig, dass Steckerteil und Muffenteil sicher aneinander festgehalten werden. Bei Ausbilden von Steckerteil und Halteelement als zwei Teile, die aufeinander gesteckt werden, erweist es sich dementsprechend als vorteilhaft, das Halteelement bei im Innern des Anschlussverbinders anliegendem Mediendruck über die Druckverriegelungseinhchtung, insbesondere ein oder mehrere am Aufnahmeabschnitt des Steckerteils vorstehende Elemente, zu verriegeln und festzuhalten. Eine relative Axialbewegung zwischen Halteelement und Steckerteil wird durch Druckbeaufschlagung des Steckerteils hervorgerufen. Letzterer bewegt sich dabei axial in Gegensteckrichtung, also entgegen der Steckrichtung, während das Halteelement axial unverschieblich im Muffenteil fixiert ist. Zur Druckverriegelung liegt das vorkragende Element durch

Verschiebung des Halteelements gegenüber dem Steckerteil in Axialrichtung des Halteelements vorteilhaft außerhalb einer Öffnung in dem Halteelement. Hierdurch wird ein radiales Bewegen des Haltearms oder der Haltearme blockiert. Es wird somit vorteilhaft ein solches axiales Spiel des Halteelements auf dem Aufnahmeabschnitt des Steckerteils vorgesehen, dass dieses mindestens ausreichend weit von der Öffnung zum Eintauchen des zumindest einen

vorkragenden Elements entfernt ist, so dass sich die Haltearme dann nicht in einer Löseposition befinden, wenn das zumindest eine vorkragende Element sich außerhalb der Öffnung befindet. Durch die Axialverschiebung zwischen dem Steckerteil und dem Halteelement werden die vorkragenden Elemente aus dem Bereich der Öffnung(en) verschoben und sperren somit die Haltearme radial.

Ferner kann der Aufnahmeabschnitt des Steckerteils Kanten aufweisen und/oder mehreckig bzw. mehrkantig ausgebildet werden und/oder sich in Längsrichtung des Steckerteils erstreckende vorstehende Elemente, wie Streben, aufweisen, die einerseits mit entsprechend gegengleich ausgebildeten Flächen oder Abschnitten des Halteelements ineinandergreifen, andererseits eine Verdrehsicherung zum Verhindern eines Verdrehens des Halteelementes auf dem Aufnahmeabschnitt des Steckerteils bewirken.

Als weiter vorteilhaft erweist es sich, wenn der Muffenteil aus zumindest einem Kunststoffmaterial besteht und mit der zumindest einen mantelseitigen

Verrastungsöffnung versehen , ist. Alternativ kann der Muffenteil als

Zerspanungsteil ausgebildet sein, insbesondere aus zumindest einem Metall bestehen, und mit zumindest einer Hinterschnittfläche als Verrastungsfläche zum Verrasten der zumindest einen Rastnase des zumindest einen Haltearms des Halteelements versehen sein. Vorteilhaft weist somit der Muffenteil bei Ausbilden desselben aus zumindest einem Kunststoffmaterial eine mantelseitige

Verrastungsöffnung auf, damit dort die zumindest eine Rastnase des zumindest einen Haltearms des Halteelements, das auf dem Steckerteil angeordnet ist oder wird, eingreifen kann. Alternativ kann der Muffenteil als Zerspanungsteil aus zumindest einem Metall ausgebildet sein. In diesem Falle weist er vorteilhaft eine Verrastungsfläche, die insbesondere eine Hinterschnittfläche ist, auf, damit dort die zumindest eine Rastnase des zumindest einen Haltearms des Halteelements, das auf dem Steckerteil angeordnet wird, eingreifen kann. Der Steckerteil kann somit sowohl mit einem Muffenteil aus einem Kunststoffmaterial als auch mit einem Muffenteil aus zumindest einem Metall kombiniert werden. Auch der Steckerteil kann aus zumindest einem Kunststoffmaterial oder zumindest einem Metall bestehen. Insbesondere kann der Steckerteil ferner als gerader Steckerteil oder Winkelsteckerteil oder in beliebiger, auch gekrümmter Formgebung

ausgebildet werden. Das Halteelement kann insbesondere aus zumindest einem Kunststoffmaterial, jedoch ebenfalls aus zumindest einen Metall oder einer

Kombination aus Kunststoff und Metall bestehen.

Bei Vorsehen beispielsweise einer Mehrkantform, insbesondere Vierkantform, des Aufnahmeabschnitts des Steckerteils, auf dem das Halteelement aufgenommen ist bzw. sitzt, kann die Position von Halteelement, in 90°-Schritten auf dem

Steckerteil bzw. um dessen Umfang herum variiert werden. Dies erweist sich besonders dann als vorteilhaft, wenn der Anschlussverbinder schlecht zugänglich, beispielsweise in einem Fahrzeug, angeordnet ist oder wird, insbesondere in einem sehr beengten Raum.

Zur näheren Erläuterung der Erfindung werden im Folgenden

Ausführungsbeispiele von dieser näher anhand der Zeichnungen beschrieben. Diese zeigen in:

Figur 1 eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen

Anschlussverbinders mit Steckerteil mit Halteelement und mit Muffenteil im Anlieferungszustand mit noch nicht gestecktem Steckerteil und Muffenteil,

Figur 2 eine Längsschnittansicht durch den Anschlussverbinder gemäß Figur 1 in einer unvollständigen Vormontage- oder Vor-Steckposition von Steckerteil und Muffenteil mit blockierten Haltearmen des

Halteelements auf dem Steckerteil,

Figur 3 eine Längsschnittansicht des Anschlussverbinders gemäß Figur 1 in einer vollständig gesteckten Position von Steckerteil und Muffenteil mit freien Haltearmen des Halteelements auf dem Steckerteil,

Figur 3a eine weitere Längsschnittansicht des Anschlussverbinders gemäß

Figur 1 in einer vollständig gesteckten Position von Steckerteil und Muffenteil mit freien Haltearmen des Halteelements auf dem

Steckerteil,

Figur 4 eine Längsschnittansicht einer zweiten Ausführungsform eines

erfindungsgemäßen Anschlussverbinders mit Steckerteil und Muffenteil, wobei der Muffenteil als Zerspanungsteil ausgebildet ist, in einer vollständig gesteckten Position von Steckerteil und Muffenteil, Figur 5 eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen

Winkelsteckerteils, der in seinem Aufnahmeabschnitt zum Aufnehmen eines Halteelementes außenseitig mit vorkragenden Elementen zum Ausbilden einer Druckverriegelungseinrichtung in Kombination mit einem dort aufgefügten Halteelement versehen ist,

Figur 5a eine Längsschnittansicht des Winkelsteckerteils gemäß Figur 5,

Figur 6 eine perspektivische Ansicht einer weiteren Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Winkelsteckerteils, bei dem der

Aufnahmeabschnitt zum Aufnehmen eines Halteelementes mehrkantig ausgebildet ist zum Vorsehen einer Verdrehsicherung für das dort aufgefügte Halteelement,

Figur 6a eine Längsschnittansicht des Winkelsteckerteils gemäß Figur 6,

Figur 7 eine perspektivische Ansicht eines als gerader Steckerteil

ausgebildeten Steckerteils mit einem mit vorkragenden Elementen zum Ausbilden einer Druckverriegelungseinrichtung in Zusammenwirken mit. einem auf dem Aufnahmeabschnitt des Steckerteils aufgefügten Halteelement versehenen vorkragenden Elementen,

Figur 7a eine Längsschnittansicht durch den Steckerteil gemäß Figur 7,

Figur 8 eine perspektivische Ansicht eines geraden Steckerteils mit

mehrkantigem Aufnahmeabschnitt zum Ausbilden einer

Verdrehsicherung für ein dort aufgefügtes Halteelement,

Figur 8a eine Längsschnittansicht durch den Steckerteil gemäß Figur 8,

Figur 9 eine perspektivische Ansicht des Muffenteils des Anschlussverbinders gemäß Figur 1 ,

Figur 9a eine Längsschnittansicht durch den Muffenteil gemäß Figur 9,

Figur 10 eine perspektivische Ansicht des Muffenteils des Anschlussverbinders gemäß Figur 4,

Figur 10a eine Längsschnittansicht durch den Muffenteil gemäß Figur 10, Figur 11a bis

Figur 11e verschiedene perspektivische Ansichten eines erfindungsgemäßen

Halteelementes zum Auffügen auf einem Aufnahmeabschnitt eines

Steckerteils eines Anschlussverbinders,

Figur 11f eine Draufsicht auf das Halteelement gemäß Figur 11a bis 11e,

Figur 11g eine erste Seitenansicht des Halteelementes gemäß Figur 11a bis 11e, Figur 11h eine gegenüber der Ansicht in Figur 11g um 90° gedrehte

Seitenansicht des Halteelementes gemäß Figur 11a bis 11e, Figur 11 i eine gegenüber der Ansicht in Figur 11 h um 180° gedrehte

Seitenansicht des Halteelementes gemäß Figur 11a bis 11e, Figur 11j eine Unteransicht des Halteelementes gemäß Figur 11a bis 11e, Figur 11k eine Längsschnittansicht des Halteelementes gemäß Figur 11a bis

11e, geschnitten entlang der Linie D-D aus Figur 11 j,

Figur 111 eine weitere Längsschnittansicht des Halteelementes gemäß Figur 11a bis 11e, geschnitten entlang der Linie E-E aus Figur 11j,

Figur 12a eine baukastenartige Anordnung eines erfindungsgemäßen geraden

Steckerteils und eines erfindungsgemäßen Winkelsteckerteil mit O-

Ring als Dichtring, eines erfindungsgemäßen Halteelementes zum

Auffügen auf den jeweiligen Aufnahmeabschnitt des jeweiligen

Steckerteils, sowie dreier verschiedener Muffenteile zum Kombinieren mit den Steckerteilen,

Figur 12b eine perspektivische Ansicht der baukastenartigen Anordnung der

beiden Steckerteile und drei Muffenteile sowie des Halteelementes gemäß Figur 12a,

Figur 12c eine weitere perspektivische Ansicht der baukastenartigen Anordnung der beiden Steckerteile, drei Muffenteile und des Halteelementes gemäß Figur 12a,

Figur 12d eine weitere perspektivische Ansicht der baukastenartigen Anordnung nach Figur 12a, umfassend die beiden Steckerteile und drei Muffenteile sowie das Halteelement,

Figur 13a eine Längsschnittansicht eines erfindungsgemäßen

Anschlussverbinders gemäß Figur 1 , wobei dieser sich in einer freigegebenen Druckverriegelungsposition befindet und wobei zum Verdeutlichen der freien Position der Druckverriegelung ein Detail im Bereich der Haltearme des Halteelementes vergrößert gezeigt ist,

Figur 13b eine Seitenansicht des Anschlussverbinders gemäß Figur 13a, wobei zum Verdeutlichen der freien Position der Druckverriegelung ein Detail im Bereich eines Haltearmes des Halteelements vergrößert gezeigt ist,

Figur 14a eine Längsschnittansicht eines erfindungsgemäßen

Anschlussverbinders in der Ausgestaltung nach Figur 1 , wobei zusätzlich eine vergrößerte Detailansicht im Bereich der geblockten Druckverriegelungseinrichtung gezeigt ist, und

Figur 14b eine Seitenansicht des Anschlussverbinders gemäß Figur 14a, wobei zusätzlich eine vergrößerte Detailansicht im Bereich der geblockten Druckverriegelungseinrichtung gezeigt ist.

In Figur 1 ist ein Anschlussverbinder 1 gezeigt, der einen Steckerteil 2, einen Muffenteil 3, ein Halteelement 4, das auf den Steckerteil 2 aufgefügt ist, sowie eine Verriegelungseinrichtung in Form eines radial steckbaren

Verriegelungselementes 5 umfasst. Der Anschlussverbinder 1 ist in Figur 1 im sogenannten Anlieferungszustand, also im Vormontagezustand gezeigt. Hierbei sind Steckerteil 2 und Muffenteil 3 noch nicht ineinander gesteckt, jedoch das Halteelement 4 auf einen Aufnahmeabschnitt 20 des Steckerteils 2 aufgesteckt. Außer einem Aufnahmeabschnitt 20 umfasst der Steckerteil 2 einen ..·. ·... .< Dornabschnitt 21 , über den eine Verbindung insbesondere mit einer Rohr- oder Schlauchleitung, die in Figur 1 nicht gezeigt ist, hergestellt werden kann. Eine solche Rohr- oder Schlauchleitung wird mit ihrem Ende auf den Dornabschnitt 21 aufgeschoben, also dort aufgedornt. Einen entsprechenden Dornabschnitt 30 weist auch der Muffenteil 3 auf, um auch dort insbesondere eine Rohr- oder Schlauchleitung durch Aufdornen befestigen zu können.

Der Muffenteil 3 weist ferner einen den Steckerteil 2 aufnehmenden

Muffenabschnitt 31 auf, der endseitig mit einem in Axialrichtung des Muffenteils 3 angeordneten, über den oberen Rand 32 des Muffenabschnitts 31 des Muffenteils 3 vorkragenden Abschnitt 33 sowie einem radial vom oberen Rand 32 des

Muffenabschnitts 31 etwa gegenüberliegend zu dem axial vorkragenden Abschnitt 33 abstehenden Abschnitt 34 versehen ist. Etwa 90° versetzt zu den beiden Abschnitten 33, 34 weist der Muffenabschnitt 31 des Muffenteils 3 zwei einander gegenüberliegende Fensteröffnungen 35, 36 auf, die als Verrastungsöffnungen für Rastnasen 40, 41 an dem Halteelement 4 dienen. Die Rastnasen 40, 41 sind nach außen weisend auf Haltearmen 42, 43 des Halteelementes 4 angeordnet, wie dies nicht nur Figur 1 entnommen werden kann, sondern besonders gut auch den Figuren 11a bis 111, in denen das Halteelement 4 im Detail gezeigt ist. Das Halteelement 4 bzw. der Halteelementkörper 44 weist an seinen beiden einander gegenüberliegenden Enden einen endseitigen durchgehenden umlaufenden Rand auf, nämlich an dem einen Ende einen durchgehenden Rand 148 und an dem gegenüberliegenden anderen Ende des Halteelements 4 bzw.

Halteelementkörpers 44 einen wulstartig vorstehenden endseitigen Rand 47. Die Haltearme 42, 43 und 140, 141 sind abwechselnd an dem einen Rand 148 und an dem anderen Rand 47 festgelegt, also der Haltearm 42 an dem Rand 148, der Haltearm 140 an dem Rand 47, der Haltearm 43 an dem Rand 148 und der Haltearm 141 an dem Rand 47. Die Haltearme 42, 43 weisen außer dem

jeweiligen an dem Rand 148 bzw. an dem Halteelementkörper 44 festliegenden Ende 242, 243 jeweils ein dem gegenüberliegendes freies und in Radialrichtung (bezüglich des Halteelements 4 bzw. Halteelementkörpers 44) federelastisch bewegbares Ende 142, 143 auf, . Die Rastnasen 40, 41 sind an den beiden Haltearmen 42, 43 nicht endseitig, sondern entlang von deren Längserstreckung angeordnet, insbesondere etwa im mittleren Bereich zwischen dem freien Ende 142 bzw. 143 und dem festliegenden Ende 242, 243 der Haltearme 42, 43. Die Haltearme 140, 141 weisen ebenfalls außer dem jeweiligen an dem Rand 148 festliegenden Ende 244, 245 jeweils ein dem gegenüberliegendes freies und in Radialrichtung (bezüglich des Halteelements 4 bzw. Halteelementkörpers 44) federelastisch bewegbares Ende 240, 241 auf.

Endseitig an den freien Enden 142, 143 der Haltearme 42, 43 ragt etwa radial nach außen, also weg von dem Halteelementkörper 44 des Halteelements 4, jeweils ein Betätigungselement 45, 46. Durch Aufbringen einer radial nach innen bezüglich des Halteelementes 4 gerichteten Kraft können die Rastnasen 40, 41 aus einer Verrastungsposition in eine nicht verrastete Position verbracht werden, um den Steckerteil mit darauf aufgebrachtem Halteelement aus dem Muffenteil zu lösen, also die Rastnasen 40, 41 aus den Verrastungsöffnungen bzw. Fensteröffnungen 35, 36 heraus zu bewegen und ein axiales Abziehen des Steckerteils 2 vom Muffenteil 3 bzw. umgekehrt des Muffenteils 3 vom Steckerteil 2 zu ermöglichen.

Wie insbesondere den Figuren 11a bis 11 weiter entnommen werden kann, weist das Halteelement 4 benachbart zu dem jeweiligen Betätigungselement 45, 46, jedoch mit Abstand zu diesem den wulstartig vorstehenden endseitigen Rand 47 auf. Am gegenüberliegenden Ende weist das Halteelement 4 den durchgehenden Rand 148 auf. Im Bereich des Betätigungselementes 45 ragt in Axialrichtung des Halteelementes 4 von dem wulstartig vorstehenden endseitigen Rand 47 ein Abschnitt 48 vor. Etwa 90° versetzt zu diesem, also zwischen den beiden

Betätigungselementen 45, 46 bzw. den entsprechenden Haltearmen 42, 43, also an der Anordnungsstelle des Haltearms 140, benachbart zu dessen festliegenden Ende 244, ragt von dem wulstartig vorstehenden endseitigen Rand 47 radial nach außen ein Radialabschnitt 49 vor. Dieser dient dem Ineinandergreifen mit dem radial steckbaren Verriegelungselement 5, das eine entsprechende Nut bzw. Aussparung 50 (siehe Figur 12d) aufweist, in die der Radialabschnitt 49 eingreift. Benachbart zu dem Radialabschnitt 49 sind an dem Halteelementkörper 44 zwei axiale Stege 149, 249 angeordnet. Auf der dem Radialabschnitt 49

gegenüberliegenden Seite des Halteelementkörpers 44 ragen axial von dem wulstartig vorstehenden .endseitigen Rand 47 zwei entsprechende axiale Stege 150, 250 vor, wie insbesondere Figur 1 sowie den Figuren 11a und 11b

besonders gut entnommen werden kann. Der Abstand der beiden axialen Stege 150, 250 zueinander ist insbesondere so bemessen, dass der axial vorkragende Abschnitt 33 am oberen Rand 32 des Muffenabschnitts 31 des Muffenteils 3 in diesen eingreifen kann, um eine Positionierhilfe und auch Verdrehsicherung für den Muffenteil 3 gegenüber dem mit dem Halteelement 4 versehenen Steckerteil 2 vorzusehen.

Im Bereich der jeweiligen axialen Stege 149, 249 bzw. 150, 250 ist der

Halteelementkörper 44 zungenförmig ausgebildet und erstreckt sich als mit dem bereits erwähnten freien Ende 240 bzw. 241 versehener Haltearm 140 bzw. 141 in Längsrichtung bzw. Axialrichtung des Halteelementkörpers 44. Auch die beiden Haltearme 140, 141 weisen jeweils eine Rastnase 146, 147 auf, die allerdings nach innen in Richtung des Aufnahmeabschnitts 20 des Steckerteils 2 gerichtet sind (siehe insbesondere Figuren 111). Die Rastnasen 146, 147 sind endseitig an den Haltearmen 140, 141 angeordnet, also an den freien Enden 240, 241 der beiden Haltearme 140, 141. Die Haltearme 140, 141 sind endseitig im Bereich ihrer freien Enden 240, 241 , im Hinblick auf das Halteelement 4 radial auslenkbar zum Verrasten an einer Rastfläche bzw. einem Rastabsatz bzw. Rastelement des Steckerteils. Mit den Rastnasen 146, 147 halten sie sich an einem entsprechend geformten Rastabsatz bzw. Absatz oder Rastelement bzw. Element auf der Außenseite des Aufnahmeabschnitts 20 des Steckerteils 2 fest, kommen mit diesem in Eingriff (siehe zum Beispiel Figur 3a). Wie in Figur 3a zu sehen, greifen die Rastnasen 146, 147 der beiden Haltearme 140, 141 in die entsprechenden Nuten oder abgeflachten Abschnitte am Umfang des Aufnahmeabschnitts 20 des Steckerteils 2 ein und stützen sich in diesem und auf dessen Oberfläche ab in Abzugsrichtung des Muffenteils 3 von dem Steckerteil 2 an einem jeweiligen Absatz 26, 27 des Steckerteils 2, der den Aufnahmeabschnitt 20 begrenzt bzw. an einem jeweiligen Absatz 206, 207 des Steckerteils 200 (siehe auch Figuren 5, 5a, 6, 6a). Hierbei bleibt allerdings weiterhin ein gewisses Maß an axialer

Bewegbarkeit bzw. Beweglichkeit des Halteelements 4 gegenüber dem

Steckerteil 2 bzw. auf dessen Aufnahmeabschnitt 20 bestehen.

Über den Umfang des Halteelements 4 um jeweils 90 ° versetzt zueinander sind abwechselnd somit die beiden Haltearme 140, 141 mit ihren nach innen

weisenden Rastnasen 146, 147 zum Festhalten an dem Steckerteil 2 bzw. dessen Aufnahmeabschnitt 20 und die beiden Haltearme 42, 43 mit ihren nach außen weisenden Rastnasen 40, 41 zum Festhalten an dem Muffenteil 3 angeordnet. Dabei sind die einander gegenüberstehenden Haltearme 140, 141 an dem Rand 47 und die beiden einander gegenüberstehenden Haltearme 42, 43 an dem Rand 148 festgelegt.- Die freien Enden 240, 241 der beiden Haltearme 140, 141 erstrecken sich bis nahezu an den und enden mit Abstand zu dem Rand 148, angeordnet zwischen den beiden festliegenden Enden 242, 243 der beiden benachbarten Haltearme 42, 43. Die freien Enden 142, 143 der beiden Haltearme 42, 43 erstrecken sich bis nahezu an den und enden mit Abstand zu dem Rand 47, angeordnet zwischen den beiden festliegenden Enden 244, 245 der beiden benachbarten Haltearme 140, 141 , wie insbesondere den Figuren 11 k und 111 entnommen werden kann.

Zumindest der Haltearm 140 weist im Bereich zwischen den beiden axialen Stegen 149, 249 eine Durchgangsöffnung 144 auf, die in Form eines kleinen Fensters ausgebildet ist. In diese Durchgangsöffnung 144 kann ein Sperrelement 51 des radial steckbaren Verriegelungselementes 5 eingreifen und sich an dem die Durchgangsöffnung 144 umgrenzenden Rand verrastend festhalten oder sich in der Vormontageposition auf der Außenseite des Haltearms 140 neben der Durchgangsöffnung 144 abstützen. Das Sperrelement 51 weist zu diesem Zweck endseitig eine Rastnase 52 auf (siehe Figur 12c).

Die beiden einander gegenüberliegenden Haltearme 42, 43 werden beim

Aufschieben des Muffenteils 3 mit seinem Muffenabschnitt 31 auf den auf seinem Aufnahmeabschnitt 20 mit dem Halteelement 4 versehenen Steckerteil 2 radial in Richtung des Aufnahmeabschnitts 20 des Steckerteils 2 gedrückt. Dies ist insbesondere der Figur 2 zu entnehmen. Der Muffenabschnitt 31 drückt beim Überqueren der Rastnasen 40, 41 die Haltearme 42, 43, an denen die Rastnasen 40, 41 angeordnet sind, radial in Richtung des Aufnahmeabschnitts 20 des Steckerteils 2. Hierbei tauchen auch die Betätigungselemente 45, 46 radial in Richtung des Steckerteils ein bzw. weichen zurück, so dass sie weniger weit über die äußere Erstreckung des Halteelementkörpers 44 vorstehen als in der

Vormontageposition, die in Figur 1 gezeigt ist. Dies kann insbesondere dem Vergleich der Figuren 2 und 1 entnommen werden. Es ist optisch und

gegebenenfalls auch haptisch beim Darüberstreichen erkennbar, dass ein unvollständiger Steckvorgang von Steckerteil 2 und Muffenteil 3 hier vorliegt.

In der in Figur 2 gezeigten noch nicht vollständigen Steckposition von Steckerteil 2 und Muffenteil 3 liegt ein Dichtring bzw. O-Ring 22, der auf einem endseitigen Abschnitt des Steckerteils 2 in einer umlaufenden Nut liegt, der als erstes und dementsprechend tief in den Muffenabschnitt 31 des Muffenteils 3 eingesteckt wird, dichtend an der Innenfläche des Muffenabschnitts 31 in diesem Bereich an, wie insbesondere besonders gut Figur 2 entnommen werden kann. Dort ist insbesondere auch erkennbar, dass der Steckerteil 2 noch nicht vollständig in den Muffenteil 3 eingesteckt ist, da die Rastnasen 40, 41 noch nicht in den Verrastungsöffnungen 35, 36 des Muffenabschnitts 31 des Muffenteils 3 einrasten können.

Die vollständig gesteckte Endposition von Steckerteil 2 und Muffenteil 3 ist in Figur 3 und 3a gezeigt. Optisch und haptisch ist dies insbesondere bereits durch die wieder weit über die Oberfläche des Halteelementes 4 radial vorstehenden Betätigungselemente 45, 46 von diesem erkennbar. Wie insbesondere in Figur 3 erkennbar, liegen die Rastnasen 40, 41 in verrasteter Position in den beiden Verrastungsöffnungen 35, 36 im Muffenabschnitt 31 des Muffenteils 3. Die

Rastnasen 40, 41 stützen sich in den Verrastungsöffnungen 35, 36 ab und verriegeln somit die eingenommene Verrastungsposition von Steckerteil mit darauf aufgefügtem Halteelement 4 und Muffenteil 3. Da der Muffenabschnitt 31 nicht mehr radial gegen die Rastnasen 40, 41 und somit die Haltearme 42, 43 drückt, können diese in die Ausgangsposition oder Vormontageposition, wie sie auch in Figuren 1 gezeigt ist, zurückfedern, so dass die Betätigungselemente 45, 46 radial wieder weit nach außen über die Oberfläche des benachbart zu den Betätigungselementen 45, 46 angeordneten Halteelementkörpers 44

hinausragen. Dies ist insbesondere Figur 3 zu entnehmen. Ein Lösen der

Rastverbindung der Rastnasen 40, 41 in den Verrastungsöffnungen 35, 36 des - -;. : Muffenabschnitts 31 des Muffenteils 3 kann durch Ausüben einer Druckkraft radial in Richtung des Steckerteils 2, wie durch die Pfeile P1 und P2 angedeutet, erfolgen. Nach dem Einfädeln und Verrasten der Rastnasen 40, 41 in den

Verrastungsöffnungen 35, 36 des Muffenteils 3 ist das Halteelement 4, das auf den Steckerteil 2 aufgesteckt ist, verliersicher auf diesem gehalten und die

Steckposition von Steckerteil 2 mit Halteelement 4 und Muffenteil 3 gesichert bzw. gesperrt.

Wie insbesondere den Figuren 3a und 3 entnommen werden kann, kann

zwischen der Frontseite des Steckerteils 2, also dem Abschnitt des Steckerteils, der über den O-Ring 22 gegenüber der Innenseite des Muffenabschnitts 31 abgedichtet ist, und dem Absatz 37 im Muffenabschnitt 31 weiterhin ein Abstand verbleiben, der in Figur 3a mit a1 gezeigt ist. In Figur 2 ist hingegen mit a der Abstand der Frontseite des Steckerteils 2 von der Innenseite des Muffenabschnitts 31 bezeichnet, der sich aufgrund der nicht verrasteten, also nur unvollständig gesteckten, Position von Steckerteil und Muffenteil ergibt .

Im Unterschied zu der Ausführungsform nach den Figuren 1 bis 3a ist der

Muffenteil 300 nach Figur 4 als Zerspanungsteil, insbesondere hergestellt aus Metall, ausgebildet und weist endseitig keinen Dornabschnitt auf. Anstelle dessen ist der Muffenteil 300 mit einem kleinen Befestigungsstutzen 301 beispielsweise zum Verbinden mit einer Rohrleitung versehen. Über den Befestigungsstutzen 301 ist somit eine Verbindung zu einer Rohrleitung oder auch einem Aggregat möglich. Im Schnitt ist der Befestigungsstutzen 301 besonders gut Figur 4 zu entnehmen. Zum Verbinden mit einer Rohrleitung, einem Aggregat, einer

Maschine etc. können unterschiedliche Ausgestaltungen von Anschlüssen des Anschlussverbinders 1 vorgesehen sein, wie eine Ausgestaltung als Muffenteil oder -abschnitt, Dornabschnitt, Gewindeabschnitt etc. Auch zwei Kupplungsteile können an den beiden Seiten/Enden des Anschlussverbinders vorgesehen sein bzw. des Muffenteils und/oder des Steckerteils oder eines Anschlusses in oder an einer Maschine, mit der der Anschlussverbinder verbunden werden soll.

Der Muffenteil 300 weist ebenso wie der Muffenteil 3 einen Muffenabschnitt 302 auf, der jedoch anstelle der Verrastungsöffnungen 35, 36 des Muffenabschnitts 31 des Muffenteils 3 eine inwandige Verrastungsnut 303 mit Verrastungsfläche 304 -. aufweist. Dies ist ebenfalls besonders gut Figur 4 zu entnehmen. In die

Verrastungsnut 303 greifen die Rastnasen 40, 41 an den Haltearmen 42, 43 des Halteelementes 4, das wiederum auf dem Steckerteil 2 angeordnet ist, rastend ein, wobei sie sich an der Verrastungsfläche 304 abstützen. Dementsprechend ragen auch wiederum die beiden Betätigungselemente 45, 46 über die Oberfläche des Muffenabschnitts 302 bzw. des wulstartig vorstehenden endseitigen Randes 47 des Halteelementes 4 auf dem Steckerteil 2 hinaus. Der Muffenteil 300 kann beispielsweise aus zumindest einem Metall, wie insbesondere Aluminium,

Messing, Stahl oder einer Legierung, wie einer Aluminiumlegierung, bestehen. Demgegenüber kann der Muffenteil 3, der mit dem Dornabschnitt 30 versehen ist, beispielweise aus einem Kunststoffmaterial bestehen. Ebenfalls kann der

Muffenteil, in beiden Ausgestaltungen, aus zumindest einem Kunststoffmaterial oder aus zumindest einem Metall oder aus einer Kombination aus zumindest einem Kunststoffmaterial und zumindest eines Metalls bestehen. Der Steckerteil 2 kann sowohl aus Kunststoffmaterial als auch aus einem Metall, wie Aluminium oder einer Aluminiumlegierung, bestehen. Die jeweilige Materialwahl von

Steckerteil und Muffenteil kann von dem jeweiligen Anwendungsfall abhängig gemacht werden, also insbesondere Steckerteil und Muffenteil aus demselben Material oder aus unterschiedlichen Materialien, insbesondere Kunststoff und/oder Metall, bestehen. Auch das Halteelement kann aus einem oder mehreren Kunststoffmaterial(ien) und/oder einem oder mehreren Metall(en) bestehen.

In der verrasteten Endposition von Steckerteil 2 mit darauf aufgefügtem

Halteelement 4 und Muffenteil 300 verbleibt, zumindest in der gezeigten

Ausführungsform, ein Abstand a2 zwischen der Frontseite des Steckerteils 2, wobei wiederum der O-Ring 22 auf dem Steckerteil zum Abdichten des

Steckerteils gegenüber der Innenfläche des Muffenabschnitts 302 dient, und einem Absatz 306 im Muffenteil 300, wie Figur 4 und Figur 10a entnommen werden kann.

In den vorstehend beschriebenen Figuren sind jeweils gerade Steckerteile und gerade Muffenteile gezeigt. Demgegenüber zeigen die Figuren 5, 5a und 6, 6a Winkel-Steckerteile 200. In den Figuren 7, 7a sowie 8, 8a sind jeweils noch einmal gerade Steckerteile 2 gezeigt. Bei allen Steckerteilen 2 und 200 ist jeweils der Aufnahmeabschnitt 20 bzw. 201 mehrkantig ausgebildet, um eine

Verdrehsicherung für das dort aufgefügte Halteelement 4 vorzusehen. Ebenso ist es jedoch auch möglich, den Steckerteii 2 bzw. 200 mit einem runden Querschnitt im Bereich seines Aufnahmeabschnitts 20 bzw. 201 auszubilden. Insbesondere dann, wenn das Vorsehen einer Verdrehsicherung dort nicht erforderlich ist oder wenn eine andere Art einer Verdrehsicherung vorgesehen ist, kann-der Steckerteil durchgängig im Querschnitt rund ausgebildet werden. Auch Mischformen eines runden Querschnitts und von abgeflachten Abschnitten oder zumindest eines abgeflachten Abschnitts sind entlang der Umfangsfläche insbesondere des

Aufnahmeabschnitts 20 bzw. 201 des Steckerteils 2 bzw. 200 möglich. Bei dem Steckerteil 200 nach Figur 5 und dem Steckerteil 2 nach Figur 7 sind auf jeder der vier Flächen des mehrkantigen jeweiligen Aufnahmeabschnitts 20 bzw.

201 vorkragende Stiftelemente 23 bzw. 202 vorgesehen. Die vorkragenden Stiftelemente 23 bzw. 202 dienen einer Druckverriegelung bei im Innern des Steckerteils 2 bzw. 200 anliegendem Druck, also bei dort hindurch strömendem, unter Druck stehendem Medium. Zur Druckverriegelung liegen die vorkragenden Stiftelemente 23, 202 durch Verschiebung des Halteelements 4 gegenüber dem Steckerteil 2 in Axialrichtung des Halteelements 4 außerhalb einer jeweiligen Öffnung 145 in den Haltearmen 42, 43. Hierdurch wird ein radiales Bewegen der Haltearme 42, 43 blockiert, wie in Figur 14a und 14b gezeigt. Es wird somit ein solches axiales Spiel des Halteelements 4 auf dem Aufnahmeabschnitt 20 des Steckerteils 2 vorgesehen, dass dieses mindestens ausreichend weit von der Öffnung 145 zum Eintauchen des zumindest einen vorkragenden Stiftelements 23, 202 entfernt ist, so dass sich die Haltearme 42, 43 dann nicht in einer

Löseposition befinden, wenn das vorkragende Stiftelement 23, 202 sich

außerhalb der Öffnung 145 befindet. Durch die bei Anliegen eines Drucks im Innern des Anschlussverbinders 1 auftretende Axialverschiebung zwischen dem Steckerteil 2 und dem Halteelement 4 werden die vorkragenden Stiftelemente 23,

202 aus dem Bereich des Fluchtens mit den Öffnungen 145 heraus verschoben und sperren somit die Haltearme 42, 43 radial. Ein Betätigen der Haltearme 42, 43, um deren Rastnasen 40, 4,1 aus der Verrastung in den Verrastungsöffnungen 35, 36 in dem Muffenteil 3 zu lösen, wird somit in dieser Position unterbunden. Lediglich in der nicht axial verschobenen Position von Halteelement 4 und

Steckerteil 2 ist ein Eintauchen der vorkragenden Stiftelemente 23, 202 in die Öffnungen 145 möglich und somit ein Betätigen der Haltearme 42, 43 nur ohne anliegenden Mediendruck im Innern des Anschlussverbinders 1. Die Öffnungen 145 in den beiden Haltearmen 42, 43 können insbesondere den Figuren 11e, 11 h, 11 i und 111 entnommen werden. In den Figuren 13a und 13b ist eine solche freigegebene Druckverriegelung gezeigt, während die Figuren 14a und 14b eine geblockte Druckverriegelung zeigen, bei der es den vorkragenden Stiftelementen 23 bzw. 202 nicht möglich ist, in die jeweilige Öffnung 145 in den beiden

Haltearmen 42, 43 einzutauchen. Für eine Druckverriegelung ist somit eine axiale Beweglichkeit des Halteelements gegenüber dem Steckerteil vorgesehen. Wenn kein Mediendruck im Innern des Anschlussverbinders anliegt, ist ein Lösen des Steckerteils aus dem Muffenteil möglich. Hierbei kann durch manuelles

Hineinstecken des Steckerteils 2 bis zum Anschlag, also bis in die

weitestmögliche Position im Innern des Muffenteils, eine manuelle Entriegelung der Rastnasen 40, 41 der Haltearme 42, 43 aus ihrer Verrastung in den

Öffnungen 35, 36 erfolgen.

Außer durch die Winkelform unterscheiden sich die Steckerteile 2 und 200 nach den Figuren 5, 5a, 6, 6a, 7, 7a und 8, 8a nicht, da alle Steckerteile zum Aufdornen von insbesondere Rohr- oder Schlauchleitungen ausgebildet sind und

dementsprechend jeweils einen Dornabschnitt 21 bzw. 203 aufweisen.

Wie den Steckerteilen 2 bis 200 in den Figuren 5 bis 8a, jedoch auch den übrigen Steckerteilen in den vorstehend bereits beschriebenen Figuren zu entnehmen ist, weisen diese jeweils nicht nur eine Aufnahmenut 24 bzw. 204 zum Aufnehmen des Dichtrings bzw. O-Rings 22 an einem Ende auf, sondern zwischen dem Aufnahmeabschnitt 20 bzw. 201 und dem jeweiligen Dornabschnitt 21 bzw. 203 eine jeweilige Angriffsöffnung bzw. zwei einander gegenüberliegende

Angriffsöffnungen 25, 205. Diese dienen dem Angreifen beispielsweise durch einen Roboterarm zum Bewerkstelligen einer automatisierten Montage der Anschlussverbinder 1. Anstelle solcher Angriffsöffnungen 25, 205 können auch anderweitige Angriffsflächen vorgesehen werden, . die bei einer automatisierten Montage von Robotern ergriffen bzw. an denen angegriffen werden kann, um einerseits den jeweiligen Steckerteil 2 bzw. 200 mit dem jeweiligen Halteelement 4 zu versehen und andererseits eine korrekte Montage des Halteelementes 4 auf dem Steckerteil zu ermöglichen, ebenso nachfolgend eine korrekte Montage des radial steckbaren Verriegelungselementes 5 an dem Halteelement 4 und gegebenenfalls auch des jeweiligen Muffenteils 3 bzw. 300 an Steckerteil mit Halteelement und radial steckbarem Verriegelungselement.

Die Figuren 9, 9a und 10, 10a zeigen noch einmal einzeln den Muffenteil 3 und den Muffenteil 300. Bei dem Muffenteil 300 ist deutlich der endseitig angeordnete Befestigungsstutzen 301 zu sehen, ebenfalls die im Innern des Muffenabschnitts 302 vorgesehene Verrastungsnut 303 mit ihrer Verrastungsfläche 304 zum

Angreifen einer jeweiligen Rastnase 40 bzw. 41 der Haltearme 42, 43 des Halteelementes 4, das auf den jeweiligen Steckerteil 2 bzw. 200 aufgefügt wird. Ebenfalls ist beim Vergleich des Muffenteils 3 mit dem Muffenteil 300 ersichtlich, dass bei dem als Zerspanungsteil aus einem Metall ausgebildeten Muffenteil 300 am oberen Rand 305 weder radial noch axial Abschnitte vorstehen, somit kein Ineinandergreifen mit entsprechenden Nuten oder Stegen, wie den axialen

Stegen 150, 250 vorgesehen wird. Dies begründet sich insbesondere damit, dass keine Verrastungsöffnungen in Form von Fensteröffnungen 35, 36 vorgesehen sind, die möglichst exakt von den Rastnasen 40, 41 durchgriffen werden müssen, um ein Verrasten der Rastnasen 40, 41 dort zu bewirken, sondern die

Verrastungsnut 303 vorgesehen ist, die umlaufend im Innern des

Muffenabschnitts 302 vorgesehen ist, so dass die jeweilige Position der

Rastnasen 40, 41 entlang der Verrastungsnut 303 bezogen auf deren umlaufende Erstreckung wahlfrei ist. Anders ist dies, wie bereits vorstehend erläutert, bei dem mit den Fensteröffnungen bzw. Verrastungsöffnungen 35, 36 versehenen

Muffenteil 3, bei dem sowohl der axial vorkragende Abschnitt 33 als auch der radial abstehende Abschnitt 34 für eine korrekte Positionierung des Muffenteils 3 am Steckerteil 2 oder Steckerteil 200 mit darauf jeweils aufgefügtem Halteelement 4 sorgen.

Die Figuren 12a bis 12d zeigen nach Art eines Baukastens die verschiedenen Arten von Steckerteilen und Muffenteilen, die miteinander beliebig kombiniert werden können. Zum Verrasten von Steckerteil und Muffenteil ist dabei jeweils das Halteelement 4 vorgesehen und zum zusätzlichen Sperren der verrasteten Position von Steckerteil mit Halteelement und Muffenteil das radial steckbare Verriegelungselement 5 an dem Halteelement 4. Zum Abdichten des Steckerteils 2 bzw. 200 in dem jeweiligen Muffenteil ist ferner auch der Dichtring bzw. O-Ring 22 gezeigt.

Anstelle der bereits vorstehend beschriebenen Muffenteile 3 mit Dornabschnitt 30 und Muffenteil 300 in Form eines Zerspanungsteils ist zusätzlich in den Figuren 12a bis 12d die Ausführungsvariante eines Muffenteils 400 mit einem

Sechskantabschnitt 401 gezeigt, wobei der Muffenteil 400 zum Schraubverbinden mit einer Rohrleitung oder einem Aggregat vorgesehen ist, wobei über den

Sechskantabschnitt entsprechend ein Angreifen und Festhalten beim Aufschrauben des Muffenteils 400 möglich ist. Zum Verbinden mit einer

Rohrleitung weist der Muffenteil 400 einen Verbindungsabschnitt 402 auf. Über einen Muffenabschnitt 403 ist wiederum eine Verbindung mit dem Steckerteil 2 bzw. 200 mit darauf aufgefügtem Halteelement 4 möglich. Der Muffenabschnitt 403 weist, entsprechend dem Muffenabschnitt 302 des Muffenteils 300 ebenfalls eine Verrastungsnut 404 mit Verrastungsfläche 405 zum Verrasten der Rastnasen 40 bzw. 41 an den Haltearmen 42 bzw. 43 des Halteelementes 4 auf.

Es können somit wahlweise beispielsweise die drei Ausführungsvarianten von Muffenteilen 3, 300 bzw. 400 mit einem der Ausführungsvarianten von

Steckerteilen 2 bzw. 200 kombiniert werden. In den Figuren 12a bis 12d sind die Steckerteile 2 bzw. 200 jeweils ohne vorkragende Stiftelemente 23 bzw. 202 gezeigt. Diese können zum Vorsehen einer Druckverriegelung jedoch ebenfalls auf den jeweiligen Aufnahmeabschnitten 20 bzw. 201 angeordnet sein.

Zusätzlich zu den im Vorstehenden beschriebenen und in den

Ausführungsbeispielen gezeigten Ausführungsvarianten von

Anschlussverbindern, die insbesondere für Schlauch- und/oder Rohrleitungen vorgesehen sind, und Halteelementen für solche können noch zahlreiche weitere gebildet werden, auch beliebige Kombinationen der vorstehend genannten

Merkmale der jeweiligen Halteelemente und Anschlussverbinder, bei denen jeweils zumindest ein Muffenteil und zumindest ein Steckerteil vorgesehen sind, wobei der Steckerteil in einen Muffenabschnitt des Muffenteils einsteckbar oder eingesteckt ist und wobei das Halteelement zum lösbaren Verriegeln des

Steckerteils in den Muffenteil vorgesehen ist, wobei das Halteelement auf einen Aufnahmeabschnitt des Steckerteils verliersicher montierbar oder montiert ist und zumindest einen Abschnitt aufweist, der radial aufweitbar ist und zumindest einen Haltearm umfasst, der mit zumindest einer außenseitig auskragenden Rastnase versehen ist, wobei der Haltearm in radialer Richtung bezüglich des Steckerteils federelastisch bewegbar ist, um die zumindest eine Rastnase an zumindest einer Verrastungsfläche oder Verrastungsöffnung des Muffenteils zu verrasten und aus der Verrastungsposition wieder lösen zu können. Das Halteelement für einen solchen Anschlussverbinder ist oder wird auf den Steckerteil aufgesteckt zum lösbaren Halten des Steckerteils in dem Muffenteil und weist einen Halteelementkörper, Haltearme mit nach innen bezüglich des Halteelements gerichteten Rastnasen, die zum Befestigen an dem Steckerteil dienen, Haltearme mit nach außen bezüglich des Halteelements gerichteten Rastnasen, die zum Verbinden mit dem Muffenteil dienen, und axial beidseitig endseitig einen unterbrechungsfreien, durchgehenden Rand auf, wobei die Haltearme jeweils ein freies und in radialer Richtung federelastisch bewegbares Ende und ein diesem gegenüberliegendes, an dem Halteelementkörper festliegendes Ende aufweisen und die festliegenden Enden der Haltearme jeweils abwechselnd an den beiden durchgehenden endseitigen Rändern des Halteelements befestigt sind bzw.

festliegen, wobei benachbarte Haltearme mit ihren festliegenden Enden nicht an dem gleichen durchgehenden endseitigen Rand befestigt sind, sondern der eine Haltearm an dem einen endseitigen durchgehenden Rand und der andere an dem gegenüberliegenden anderen endseitigen durchgehenden Rand befestigt ist bzw. festliegt.

Bezugszeichenliste

1 Anschlussverbinder

2 Steckerteil

3 Muffenteil

4 Halteelement

5 radial steckbares Verriegelungselement

20 Aufnahmeabschnitt

21 Dornabschnitt

22 Dichtring/O-Ring

23 vorkragendes Stiftelement

24 Aufnahmenut

25 Angriffsöffnung

26 Absatz

27 Absatz

30 Dornabschnitt

31 Muffenabschnitt

32 oberer Rand

33 axial vorkragender Abschnitt

34 radial abstehender Abschnitt

35 . FensteröffnungA/errastungsöffnung

36 FensteröffnungA errastungsöffnung

37 Absatz

0 Rastnase

1 Rastnase

2 Haltearm

3 Haltearm

4 Halteelementkörper

5 Betätigungselement

6 Betätigungselement

7 wulstartig vorstehender endseitiger Rand 8 vorkragender Abschnitt

9 Radialabschnitt

0 Nut/Aussparung Sperrelement

Rastnase

Schenkel

Querabschnitt

Haltearm

Haltearm

freies Ende

freies Ende

Durchgangsöffnung

Öffnung

Rastnase an 140

Rastnase an 141 durchgehender Rand axialer Steg

axialer Steg

Verliersicherungsabschnitt

Verliersicherungsabschnitt

Führungssteg

Führungssteg

Winkelsteckerteil

Aufnahmeabschnitt vorkragendes Stiftelement

Dornabschnitt

Aufnahmenut

Angriffsöffnung

Absatz

Absatz

freies Ende

freies Ende

festliegendes Ende festliegendes Ende festliegendes Ende festliegendes Ende axialer Steg 250 axialer Steg

300 Muffenteil

301 Befestigungsstutzen

302 Muffenabschnitt

303 Verrastungsnut

304 Verrastungsfläche

305 oberer Rand

306 Absatz im Muffenteil

400 Muffenteil

401 Sechskantabschnitt

402 Verbindungsabschnitt

403 Muffenabschnitt

404 Verrastungsnut

405 Verrastungsfläche

a Abstand zwischen Frontseite Steckerteil 2 und Absatz 37 im Muffenteil 3 in nicht verrasteter Position

a1 Abstand zwischen Frontseite Steckerteil 2 und Absatz 37 im Muffenteil 3 in

Endposition

a2 Abstand zwischen Frontseite Steckerteil 2 und Absatz 306 im Muffenteil

300 in Endposition

P1 . Druckkraft

P2 Druckkraft