| Ansprüche Anspruch 1 : Locher und Hefter (Klammerer) in einer Einheit dadurch gekennzeichnet dass der Hebel zur Betätigung der beiden Funktionen Lochen und Heften als Wippe mit nur einer Drehachse ausgebildet ist, die durch ein Federelement nach jeder Betätigung wieder in ihre Ausgangslage zurückgefedert wird. Anspruch 2: Locher und Hefter (Klammerer) in einer Einheit nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass sowohl das Lochen wie auch das Heften durch die Betätigung desselben Hebels durchgeführt wird Anspruch 3: Locher und Hefter (Klammerer) in einer Einheit nach Anspruch 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, dass das Papier sowohl zum Lochen wie auch das Heften von derselben Seite eingeführt wird. Anspruch 4: Locher und Hefter (Klammerer) in einer Einheit nach Anspruch 1 und 2 u. 3 dadurch gekennzeichnet, dass zusätzliche Funktionen wie Spitzer, Schere, Brieföffner, Klammerentferner, Aufbewahrungsmöglichkeit f. Büroklammern in der Wippe und in der Basis untergebracht sein können. Anspruch 5: Locher und Hefter (Klammerer) in einer Einheit nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 1 - 4 dadurch gekennzeichnet, dass die Basis mit einem Sauger ausgestattet ist, der ein Verrutschen auf der Unterlage verhindert. |
Stand der Technik
Auf fast jedem Schreibtisch der Welt befinden sich ein Locher und ein Hefter. Mit beiden Gegenständen werden ein oder mehrere Paperblätter zum Ordnen vorbereitet und in ähnlicher Weise gehandhabt, d.h. meist am rechten Blattrand gefasst und dem Hefter oder Locher zugeführt. Bis dato finden sich diese Geräte immer getrennt oder werden bei vollen Schreibtischen immer jeweils einzeln gesucht.
Aus dem Stand der Technik sind viele Anmeldungen bekannt, mit deren Hilfe versucht wird, beide Geräte in einer Einheit zusammenzufassen, jedoch haben sich deren Anwendungen in der Praxis und damit im Markt nie durchgesetzt, da sich aus den unterschiedlichsten Kombinationsversuchen Vorteile weder in der Herstellung noch in der Anwendung ergeben haben..
Kritik am Stand der Technik
Bei den verschiedenen bekannten Vorrichtungen muss entweder mittels eines Hebels oder Schalters zwischen den Funktionen Heften oder Lochen umgeschaltet werden, oder die Blätter müssen von verschiedenen Seiten zugeführt werden, oder es müssen unterschiedliche Hebel zur Betätigung der einzelnen Funktionen gedrückt werden oder der Hebelweg muss zu Verhinderung einer ungewollten Klammerung durch einlegen einer Sperre begrenzt werden.
Folgende Veröffentlichung wurden u.a. bei der Ermittlung des Standes der Technik in Bertacht gezogen:
DE 20 2006 012 270 U1
DE 29514692 U1
GM 79 02 625
Patentschrift 821 189 Klasse 11 e Gruppe 8 01
1330867/11a Anm. Ernst Nagel
G 87 02 238.9 DE 37 16797 A1
DE 3226954 C2
Nr. 1.759431 eingetr. Am 09.01.1958
Nr. 1 825 128 eingetr. Am 19.01.1961
DE 27 58200 B1
DT 26 19 961 A1
G84 27 579.0
Nr. 1 779 434 eingetr. Am 18.12.1958
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung, die es ermöglicht, mit nur einem Hebel bzw. einer Druckplatte ohne umschalten zu müssen entweder zu Heften oder zu Lochen. Dabei sollen die Papierblätter immer von der gleichen Seite zugeführt werden können. Die Handhabung dieser Vorrichtung soll sich von der bekannten Handhabung eines üblichen separaten Hefters oder Lochers nicht unterscheiden.
Ferner soll die Erfindung die Herstellungskosten senken, indem die Anzahl der zu Herstellung benötigten Teile reduziert wird.
Lösung
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, dass sich auf einer Grundplatte (1) ein Hebel (2) befindet, der sich in der Art einer Wippe links oder rechts einer in etwa mittig verlaufenden Drehachse (3) niederdrücken lässt und dabei entweder die Lochstempel (4) des Lochers oder den Klammermechanismus (5) des Hefters betätigt. Durch eine Feder (6) (vorzugsweise eine Blattfeder), wird die Wippe nach jeder Betätigung immer wieder in die Ausgangslage zurückgeführt. Diese Blattfeder kann z.b. zwischen entsprechenden Befestigungsblechen (7) am Lagerblock (8) befestigt sein. Unter der Grundplatte kann der Auffangbehälter (9) für die Papierplättchen in bekannter Weise angebracht sein.
Durch die Kombination von Hefter und Locher wird die gesamte Einheit etwas größer als jedes einzelne Gerät, braucht aber insgesamt weniger Platz als beide Geräte zusammen. Das damit größere Platzangebot in der Grundplatte bietet damit die Möglichkeit der Unterbringung zusätzlicher Funktionen wie z.b. Spitzer, Schale für Büroklammern (14), Einsteckfach für Schere (12), Brieföffner etc.
Figurenbeschreibung
Fig. 1 zeigt die einfache Ausführung in einer angedeuteten Schnittdarsteltung von der Seite
Fig. 2 zeigt die Draufsicht mit der angedeuteten Lage der einzelnen Funktionsteile
Fig. 3 zeigt eine Draufsicht mit möglicher Lage des Zubehörs wie z.b. Schere u. Schale f. Büroklammern
Fig. 4 zeigt eine perspektivische Darstellung
Bezugszeichenliste
Nr. 1 : Grundplatte
Nr. 2: Hebel, Wippe
Nr. 3: Drehachse
Nr. 4: Lochstempel
Nr. 5: Klammermechanismus
Nr. 6: Feder
Nr. 7: Befestigungsbleche
Nr. 8: Lagerblock
Nr. 9: Auffangbehälter für Papierplättchen
Nr. 10: Ausschnitt zum Ablesen der Papiermittenmarkierung
Nr. 11: Papiermittenmarkierung
Nr. 12: Einsteckmöglichkeit für Schere
Nr. 13: Biegematrize für Hefter
Nr. 14: Schale für Büroklammern
Nr. 15: Papieranschlag zum Lochen
Zeichnungen Fig. 1 - 4
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