Login| Sign Up| Help| Contact|

Patent Searching and Data


Title:
HOMOGENISER
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2011/120489
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a homogeniser (10) having an inlet (20) leading into a homogenisation chamber, an outlet (30) leading out of the homogenisation chamber, a stator (40) and a rotor head (50) generating shear forces together with the stator (40), wherein stator (40) and rotor head (50) are arranged in the homogenisation chamber, a rotor shaft (60) connected to the rotor head (50), and a motor (70) driving the rotor shaft (60). The homogeniser is characterised by a sleeve (90) having an internal thread and rotatably connected to the rotor head (50), which sleeve screws onto an external thread formed on the rotor shaft (60) in order to adjust the dimension of the gap between stator (40) and rotor head (50), and a fixing means (100) for fixing the sleeve (90) on the rotor shaft (60).

Inventors:
POREP, Thomas (Von-Herwarth-Str. 6a, Großenbrode, 23775, DE)
Application Number:
DE2011/000263
Publication Date:
October 06, 2011
Filing Date:
March 16, 2011
Export Citation:
Click for automatic bibliography generation   Help
Assignee:
POREP GMBH (Von-Herwarth-Str. 6a, Großenbrode, 23775, DE)
POREP, Thomas (Von-Herwarth-Str. 6a, Großenbrode, 23775, DE)
International Classes:
B01F7/00; B02C2/10
Attorney, Agent or Firm:
LOBEMEIER, Martin Landolf et al. (Niemannsweg 133, Kiel, 24105, DE)
Download PDF:
Claims:
ANSPRÜCHE

1. Homogenisator (10) mit

- einem in eine Homogenisationskammer führenden Zufluss (20),

- einem aus der Homogenisationskammer führenden Abfluss (30),

- einem Stator (40) und einem zusammen mit dem Stator (40) Scherkräfte

bewirkenden Rotorkopf (50), wobei Stator (40) und Rotorkopf (50) in der Homogenisationskammer angeordnet sind,

- einer mit dem Rotorkopf (50) verbundenen Rotorwelle (60) und

- einem die Rotorwelle (60) antreibenden Motor (70), gekennzeichnet durch eine mit dem Rotorkopf (50) drehbar verbundene, ein Innengewinde aufweisende Hülse (90), die auf einem auf der Rotorwelle (60) gebildeten Außengewinde zum Justieren des Spaltmaßes zwischen Stator (40) und Rotorkopf (50) schraubt, und einem Fixierungsmittel (100) zum Fixieren der Hülse (90) auf der Rotorwelle (60).

2. Homogenisator (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Rotorkopf (50) und die Rotorwelle (60) mittels einer Passverzahnung oder eine Passfeder (80) miteinander verbunden sind.

3. Homogenisator (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass das Fixierungsmittel (100) aus einer in der Rotorwelle (60) axial eingebrachten Gewindebohrung und einer mit der Gewindebohrung schraubenden, die Hülse (90) gegen die Rotorwelle (60) pressenden Schraube besteht.

4. Homogenisator (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch ein weiteres Fixierungsmittel (1 10) zum Fixieren der Rotorwelle (60).

5. Homogenisator (10) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das weitere Fixierungsmittel (1 10) eine die Rotorwelle (60) festsetzende Bremse ist.

6. Homogenisator (10) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das weitere Fixierungsmittel (110) aus einer am Außenumfang der Rotorwelle (60) vorgesehenen Ausnehmung und einem in die Ausnehmung einsetzbaren, ein Drehen der Rotorwelle (60) unterbindenden Mittel gebildet ist.

Description:
Homogenisator

Die Erfindung betrifft einen Homogenisator mit einem in eine Homogenisationskammer führenden Zufluss, einem aus der Homogenisationskammer führenden Abfluss, einem Stator und einem zusammen mit dem Stator Scherkräfte bewirkenden Rotorkopf, wobei Stator und Rotorkopf in der Homogenisationskammer angeordnet sind, einer mit dem Rotorkopf verbundenen Rotorwelle und einem die Rotorwelle antreibenden Motor.

Insbesondere betrifft die Erfindung einen Homogenisator zum Homogenisieren von

Schiffsdiesel und Schweröl, sowie zum Erzeugen von Kraftstoff/Wasser- und

Kraftstoff/Kraftstoff-Emulsionen.

Homogenisatoren zur Vermeidung von Ölschlammrückständen, zur Verbesserung der Verbrennung von Kraftstoffen oder zur Reduzierung der Stickoxidemission durch Erzeugen und Verwenden von Kraftstoff/Wasser- bzw. Wasser/Kraftstoff-Emulsionen sind allgemein bekannt.

Ein besonderes Problem dieser bekannten Homogenisatoren besteht darin, dass aufgrund teilweise sehr geringer Spaltmaße auch eng begrenzte Fertigungstoleranzen eingehalten werden müssen. Speziell bei einem über den Umfang des Rotors gleich bleibenden Spaltmaß bedarf es eines hohen Arbeitsaufwands.

Üblicherweise wird die Anpassung des Spaltmaßes, also des Raums zwischen Rotorkopf und Stator, durch Verändern des Anschlags des Rotors mittels Passscheiben vorgenommen. Diese Anpassung ist regelmäßig mit hohem Arbeitsaufwand verbunden, da der Homogenisator geöffnet und die Rotorwelle freigelegt werden muss.

Nachteilig an den bekannten Homogenisatoren sind daher der hohe Arbeitsaufwand und die mit den Anpassungsarbeiten verbundenen relativ langen Stillstandzeiten.

BESTÄTIGUNGSKOPIE Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, einen Homogenisator zu schaffen, bei dem eine Anpassung des Spaltmaßes mit nur geringem Aufwand und nur geringen Stillstandzeiten ermöglicht ist.

Diese Aufgabe wird durch den Homogenisator mit den Merkmalen von Anspruch 1 gelöst. Die Unteransprüche geben vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung wieder.

Grundgedanke der Erfindung ist es, die üblicherweise starre Verbindung von Rotorwelle und Rotorkopf durch eine Schraubverbindung zu ersetzen, sodass der Rotorkopf auf der

Rotorwelle axial auf ein gewünschtes Spaltmaß verschoben und in dieser Position fixiert werden kann. Dabei ist besonders vorteilhaft, dass - bei ansonsten üblicher Ausbildung des Homogenisators - die Anpassung des Spaltmaßes durch den Zufluss erfolgen kann, da die Justierhülse und deren Konterung an der Stirnseite des Rotorkopfes angeordnet sind.

Die Erfindung wird anhand eines in der einzigen Fig. 1 dargestellten besonders bevorzugt ausgestalteten Ausführungsbeispiels näher erläutert:

Fig. 1 zeigt ein besonders bevorzugt ausgestaltetes Ausführungsbeispiel der Erfindung.

Insbesondere zeigt Fig. 1 einen Homogenisator 10 mit einem in eine

Homogenisationskammer führenden Zufluss 20, einem aus der Homogenisationskammer führenden Abfluss 30, einem Stator 40 und einem zusammen mit dem Stator 40 Scherkräfte bewirkenden Rotorkopf 50, wobei Stator 40 und Rotorkopf 50 in der

Homogenisationskammer angeordnet sind bzw. diese bilden, einer mit dem Rotorkopf 50 verbundenen Rotorwelle 60 und einem die Rotorwelle 60 antreibenden Motor 70.

Das Spaltmaß zwischen dem Stator 40 und dem Rotorkopf 50 kann nun erfindungsgemäß dadurch verändert werden, dass der Rotorkopf 50 auf der Rotorwelle 60 in axialer Richtung verschiebbar eingerichtet ist, wobei der Rotorkopf 50 eine zentral angeordnete, die Rotorwelle 60 aufnehmende Öffnung aufweist und der Rotorkopf 50 und Rotorwelle 60 zur optimalen Kraftübertragung der Rotationsbewegung der Rotorwelle 60 auf den Rotorkopf 50 bevorzugt eine Passverzahnung oder eine Passfeder 80 ausbilden. Speziell muss also darauf geachtet werden, dass die Passverzahnung oder die Passfeder 80 über den gesamten axialen Abschnitt ausgebildet ist, in dem der Rotorkopf 50 über die Rotorwelle 60 verschoben werden kann.

Um eine möglichst präzise Einstellung des Spaltmaßes zwischen Stator 40 und Rotorkopf 50 zu ermöglichen, wird der Rotorkopf 50 auf der Rotorwelle 60 durch eine Schraubbewegung entlang der Achse der Rotorwelle 60 verschoben, wobei hierfür allerdings nicht der gesamte Rotorkopf 50 gedreht werden muss, sondern nur eine am Rotorkopf 50 drehbar befestigte Hülse 90, die in wenigstens einem Teilabschnitt ein Innengewinde aufweist, das mit einem auf der Rotorwelle 60 vorgesehenen Außengewinde schraubt. Die Position der Hülse 90 auf der Rotorwelle 60 bestimmt also die Position des Rotorkopfs 50 auf der Rotorwelle und damit auch das Spaltmaß zwischen Rotorkopf 50 und Stator 40.

Um während des Betriebs des Homogenisators 10 eine aufgrund der im Innern des

Homogenisators wirkenden Kräfte spontan auftretende, ungewollte Positionsänderung der Hülse 90 auf der Rotorwelle 60 zu verhindern, ist ein Fixierungsmittel 100 zum Fixieren der Hülse 90 auf der Rotorwelle 60 vorgesehen. Dieses Fixierungsmittel 100 kontert die Hülse 90, sodass gegebenenfalls unter Berücksichtigung der Drehrichtung der Rotorwelle 60 und der Richtung des auf der Rotorwelle 60 angeordneten Außengewindes ein Verdrehen der Hülse 90 nicht erfolgen kann.

Besonders bevorzugt besteht das Fixierungsmittel 100 aus einer in der Rotorwelle 60 axial eingebrachten Gewindebohrung und einer mit der Gewindebohrung schraubenden, die Hülse 90 gegen die Rotorwelle 60 pressenden Schraube besteht.

Damit das Fixierungsmittel 100 einfach angezogen werden kann, ohne dass sich die

Rotorwelle 60 mitdreht und das Anziehen des Fixierungsmittels 100 erschwert ist, ist ein weiteres Fixierungsmittel 1 10 zum Fixieren der Rotorwelle 60 vorgesehen. Das weitere Fixierungsmittel 1 10 kann beispielsweise eine die Rotorwelle 60 festsetzende Bremse sein, oder - wenn aufwändige Konstruktionen vermieden werden sollen - eine am Außenumfang der Rotorwelle 60 vorgesehene Ausnehmung, in die ein ein Drehen der Rotorwelle 60 unterbindendes Mittel, z.B. ein Bolzen oder ein Dorn einsetzbar ist. Insbesondere in Fig. 1 ist im Gehäuse des Homogenisators 10 eine Öffnung vorgesehen, durch die ein Stab in die an der Rotorwelle 60 vorgesehene Ausnehmung (im Bereich 110) eingesetzt und die Rotorwelle 60 so an der Rotation gehindert werden kann.

Besonders vorteilhaft ist, dass die Einstellung des Spaltmaßes durch den Zufluss 20 des Homogenisators 10 erfolgen kann, da das Positionieren des Rotorkopfes 50 am zum Zufluss 20 gerichteten freien Ende der Rotorwelle 60 erfolgt. Ebenso kann das Fixierungsmittel 100 zum Fixieren der Position des Rotorkopfes 50 auf der Rotorwelle 60 durch den Zufluss 20 erreicht werden. Aufwändige Arbeiten zum Justieren des Spaltmaßes, insbesondere Öffnen des Homogenisators 10 und damit verbundene lange Stillstandzeiten entfallen somit.