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Title:
HORIZONTALLY MOVABLE RAKE CLEANING DEVICE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2009/115078
Kind Code:
A2
Abstract:
The invention relates to a rake cleaning device (1) for a mechanical water cleaning device (2), comprising one or more units (3) for cleaning one or more rakes (4) of the mechanical water cleaning device (2), wherein the rake cleaning device (1) can be moved back and forth along a horizontal longitudinal axis (5) of the rake or rakes (4) in a reversible manner, wherein the rake cleaning device (1) comprises a chassis frame (6), which is positioned at a distance to the subsurface (8) in a movable manner by means of three wheels (7), and wherein the guideway (9) passed over by the rake cleaning device (1) during the method is arched at least in sections and comprises an interior curve (10) and an exterior curve (11), wherein a wheel (7), which is directly or indirectly attached to the chassis frame (6), runs along the interior curve (10) of the guideway (9), and wherein two wheels (7), which are directly or indirectly attached to the chassis frame (6), run along the exterior curve (11) of the guideway (9).

Inventors:
MUHR, Erhard (Biberstrasse 41, Brannenburg, 83098, DE)
Application Number:
DE2009/000350
Publication Date:
September 24, 2009
Filing Date:
March 18, 2009
Export Citation:
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Assignee:
GESELLSCHAFT FÜR PLANUNG, MASCHINEN- UND MÜHLENBAU ERHARD MUHR MBH (Grafenstrasse 27, Brannenburg, 83098, DE)
MUHR, Erhard (Biberstrasse 41, Brannenburg, 83098, DE)
International Classes:
E02B8/02
Attorney, Agent or Firm:
KELLER, Hans, Theodor (Heubergweg 8, Raubling, 83064, DE)
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Claims:

Patentansprüche

1. Rechenreinigungsvorrichtung (1 ) für eine mechanische Wasserreinigungsvorrichtung (2), dadurch gekennzeichnet, dass sie eine oder mehrere Einrichtungen (3) zum Reinigen eines oder mehrerer Rechen (4) der mechanischen Wasserreinigungsvorrichtung (2) umfasst, wobei die Rechenreinigungsvorrichtung (1 ) entlang einer horizontalen Längsachse (5) des oder der Rechen (4) reversibel hin- und her-bewegbar ist, wobei die Rechenreinigungsvorrichtung (1 ) einen Fahrgestellrahmen (6) umfasst, der mittels drei Rädern (7) von dem Untergrund (8) verfahrbar beabstandet ist und wobei der von der Rechenreinigungsvorrichtung (1 ) während des Verfahrens überstrichene Fahrweg (9) zumindest abschnittsweise gekrümmt ist und eine Innenkurve (10) und eine Au- ßenkurve (11 ) umfasst, wobei ein an dem Fahrgestellrahmen (6) mittelbar oder unmittelbar angebrachtes Rad (7) entlang der Innenkurve (10) des Fahrweges (9) läuft und zwei an dem Fahrgestellrahmen (6) mittelbar oder unmittelbar angebrachte Räder (7) entlang der Außenkurve (11 ) des Fahrweges (9) laufen.

2. Rechenreinigungsvorrichtung (1 ) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der dreirädrige Fahrgestellrahmen (6) - in einer Draufsicht - die Form eines Dreieckes, eines Trapezes oder eines Polygones aufweist.

3. Rechenreinigungsvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprü- che, dadurch gekennzeichnet, dass die an dem Fahrgestellrahmen (6) mittelbar oder unmittelbar angebrachten Räder (7) jeweils auf den Fahrweg (9) bildenden Schienen (12) laufen, welche gerade oder zumindest abschnittsweise gekrümmt sind und zumindest im Bereich der Krümmung eine Innenkurve (10) und eine Außenkurve (11) aufweisen.

4. Rechenreinigungsvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Krümmungsradien der Innenkurve (10) und/oder der Außenkurve (11) des Fahrweges (9) der Rechenreinigungsvorrichtung (1 ) jeweils im Bereich von 0,5 m bis 30,0 m, liegen.

5. Rechenreinigungsvorrichtung (1 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass entweder das die Innenkurve (10) des Fahrweges (9) überrollende Rad (7) oder die beiden die Außenkurve (11 ) des Fahrweges (9) überrollenden Räder (7) rotativ antreibbar sind.

6. Rechenreinigungsvorrichtung (1 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Fahrgestellrahmen (6) der Rechenrei- nigungsvorrichtung (1 ) entlang der horizontalen Längsachse (5) des oder der zu reinigenden Rechen (4) mittels einer Seilzugeinrichtung, einer Kettenzug- einrichtung, einer Schubstange, oder einer Kombination hiervon, reversibel seitwärts hin und her bewegbar, verschiebbar oder verziehbar ist.

7. Rechenreinigungsvorrichtung (1 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der sich parallel zur Längsachse (5) des Fahrweges (9) erstreckende Abstand (13) zwischen den beiden die Außenkurve (11 ) des Fahrweges (9) überfahrenden Rädern (7) und die Spurbreite (14) zwischen der Innenkurve (10) und der Außenkurve (11 ) des Fahrweges (9) zueinander in einem Verhältnis stehen, welches im Bereich von 1 ,1 :1 bis 6,0:1 , liegt.

8. Rechenreinigungsvorrichtung (1 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jedes der die Innenkurve (10) oder die Außenkurve (11 ) des Fahrweges (9) überfahrenden Räder (7) um seine jeweilige vertikale Hochachse schwenkbar oder drehbar an dem Fahrgestellrahmen (6) der Rechenreinigungsvorrichtung (1) mittelbar über eine schwenkarmartige Fahrgestellrahmen-Schwenkeinrichtung (15) oder unmittelbar angebracht ist.

9. Rechenreinigungsvorrichtung (1 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jedes an dem Fahrgestellrahmen (6) mittelbar oder unmittelbar angebrachte Rad (7) mittels zwei, vier oder sechs, je- weils um ihre vertikale Drehachse drehbare, Führungsrollen (16) auf der jeweils zu überfahrenden Schienen-Innenkurve (10, 12) oder Schienen- Außenkurve (11 , 12) des Fahrweges (9) geführt ist.

10. Rechenreinigungsvorrichtung (1 ) nach einem der vorhergehenden Ansprü- che, dadurch gekennzeichnet, dass der Fahrgestellrahmen (6) der Rechenreinigungsvorrichtung (1 ) mit den drei Rädern (7) über drei schwenkarmartige Einrichtungen (15) zur Verschwenkung des Fahrgestellrahmens (6) - in der Draufsicht in rechtwinkeliger Richtung zur Fahrtrichtung (5) - in Verbindung steht, wobei diese schwenkarmartigen Einrichtungen (15) zur Verschwenkung des Fahrgestellrahmens (6) in Form von drei Schwenkarmen (17) ausgebildet sind, welche jeweils einerseits um eine vertikale Hochachse schwenkbar an dem Fahrgestellrahmen (6) angebracht sind und welche andererseits mit dem jeweils zugehörigen, um seine vertikale Hochachse schwenkbaren Rad (7) mittelbar oder unmittelbar in Verbindung stehen.

11. Rechenreinigungsvorrichtung (1 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die schwenkarmartige Einrichtung (15) zur Verschwenkung des Fahrgestellrahmens (6) gegenüber den Rädern (7) über eine oder mehrere Verstelleinrichtungen (18) mit dem Fahrgestellrahmen (6) in um eine Hochachse schwenkbarer Verbindung steht, wobei diese Verstelleinrichtungen (18) in Form eines oder mehrerer doppelwirkender Hydraulikzylinder, eines oder mehrerer Spindelantriebe, eines oder mehrerer Zahnstangenantriebe, eines oder mehrerer rotativ antreibbarer Drehkränze, oder in Form einer Kombination hiervon, ausgebildet sind.

12. Rechenreinigungsvorrichtung (1 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschwenkbarkeit des Fahrgestellrahmens (6) gegenüber den Rädern (7) mittels der schwenkarmartigen Fahr- gestell-Verschwenkeinrichtung (15) in der Draufsicht in rechtwinkeliger Rich- tung zur Fahrtrichtung (5) in einem Ausmaße gegeben ist, welches beidseitig oder einseitig von dem Fahrgestellrahmen (6) im Bereich von 0,1 m bis 15,0 m liegt.

13. Rechenreinigungsvorrichtung (1 ) nach einem der vorhergehenden Ansprü- che, dadurch gekennzeichnet, dass über das Ausmaß der Verschwenkung des

Fahrgestellrahmens (6) gegenüber den Rädern (7) - in der Draufsicht in rechtwinkeliger Richtung zur Fahrtrichtung (5) - durch die schwenkarmartigen Fahr- gestell-Verschwenkeinrichtungen (15), eine exakte Anpassung der zwischen gegenüberliegenden Rädern (7) einzuhaltenden Spurweite (14) vornehmbar ist, wenn sich - im Bereich von gekrümmten Abschnitten des Fahrweges (9) - die Spurweite (14) ändert.

14. Rechenreinigungsvorrichtung (1 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass über das Ausmaß der Verschwenkung des Fahrgestellrahmens (6) gegenüber den Rädern (7) - in der Draufsicht in rechtwinkeliger Richtung zur Fahrtrichtung (5) - durch die schwenkarmartige Fahrgestell-Schwenkeinrichtung (15) eine einsatzabhängige, exakte horizontale Positionierung von einem an dem Fahrgestellrahmen (6) starr, horizontal beweglich und/oder vertikal absenkbar und vertikal hochfahrbar angebrachten Werkzeug (19) gegenüber dem Untergrund (8) vornehmbar ist.

15. Rechenreinigungsvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei dem an dem Fahrgestellrahmen (6) mittelbar oder unmittelbar angebrachten Werkzeug (19) um Greif- Werkzeuge und/oder Reinigungsharken und/oder Materialaufzüge handelt.

16. Rechenreinigungsvorrichtung (1 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Spurweite (14) des Fahrweges (9) im geraden Bereich im Bereich von 0,1 % bis 40 % kleiner ist als im Krümmungs- bereich des Fahrweges (9) zwischen Innenkurve (10) und Außenkurve (11).

Description:

Horizontal verfahrbare Rechenreiniqunαsvorrichtunq

Die vorliegende Erfindung betrifft eine horizontal verfahrbare Rechenreini- gungsvorrichtung für eine mechanische Wasserreinigungsvorrichtung mit einem Rechen, mit den im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmalen.

Bekannte verfahrbare Rechenreinigungseinrichtungen verfügen über einen in der Draufsicht rechteckigen Fahrgestell-Rahmen, der an seinen vier Ecken durch jeweils ein Rad von den fahrwegvorgebenden Schienen verfahrbar beabstandet ist.

Diese bekannten verfahrbaren Rechenreinigungseinrichtungen mit in der Draufsicht rechteckigen Fahrgestell-Rahmen sind insbesondere deswegen nachteilig, weil bei ihnen erhebliche Reibungskräfte zwischen den vier Rädern beziehungsweise den seitlichen Führungen der vier Räder einerseits und den beiden Fahrweg-Schienen andererseits auftreten, wenn die beiden Fahrwegschienen einen Kurvenradius aufweisen.

Diese dort bei kleinen Kurvenradien auftretenden, besonders hohen Reibungskräfte bewirken einen ausgeprägten Verschleiß der vier Räder und der beiden Schienen und erfordern außerdem für das Verfahren der dortigen Rechenreinigungseinrichtung wegen des zusätzlich zu überwindenden Rei- bungswiderstandes den Einsatz starker Antriebsmaschinen, welche mit hohen Anschaffungskosten und einer erhöhten Energieaufnahme einhergehen.

Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht daher in der Bereitstellung einer verfahrbaren Rechenreinigungsvorrichtung für Rechen mechanischer Wasserreinigungsvorrichtungen, bei welcher selbst bei Fahrweg-Schienen mit einem besonders kleinen Kurvenradius keine erhöhten Reibungskräfte zwi-

sehen den Rädern beziehungsweise den seitlichen Führungen der Räder einerseits und den Fahrweg-Schienen andererseits auftreten und bei welcher selbst bei kleinem Kurvenradius des Fahrweges kein erhöhter Verschleiß der Räder und der Fahrweg-Schienen auftritt und bei welcher selbst im Falle eines besonders kleinen Kurvenradius des Fahrweges keine besonders großen und kräftig dimensionierten, besonders viel Antriebsenergie verzehrende Antriebsmaschinen für das Verfahren der Rechenreinigungseinrichtung erforderlich sind.

Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe bei einer gattungsgemäßen Vorrichtung durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruches 1 angegebenen Merkmale gelöst. Besonders bevorzugte Ausführungsformen sind Gegenstand der Unteransprüche.

Ausführungsbeispiele der Erfindung werden anhand der Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigen:

Figur 1 eine schematische perspektivische Ansicht eines Fahrgestellrahmens einer erfindungsgemäßen Rechenreinigungsvorrichtung mit drei, jeweils über eine schwenkarmartige Fahrgestell-Verschwenkeinrichtung an dem in der Draufsicht dreieck-förmigen Fahrgestellrahmen angebrachten, auf zwei Fahrweg-Schienen (Innenkurve und Außenkurve) laufenden Rädern;

Figur 2 eine perspektivische, schematische Ansicht der in Figur 1 lediglich in Bezug auf den Fahrgestellrahmen dargestellten erfindungsgemäßen Rechenreinigungsvorrichtung von schräg rechts oben, wobei an dem Fahrgestellrahmen ein im wesentlichen vertikal ausgerichteter Montagerahmen für daran angebrachtes Werkzeug, beispielsweise für eine Rechen-Reinigungsharke oder ein Greifwerkzeug, angebracht ist;

Figur 3 eine schematische Draufsicht auf eine mechanische Wasserreinigungsvorrichtung mit gegenüberliegenden Rechen, bei welcher der schienen- förmige Fahrweg der erfindungsgemäßen Rechenreinigungsvorrichtung in der Draufsicht im linken Bereich gekrümmt ist, eine Innenkurve und eine Außen- kurve umfasst und in etwa die Form eines Buchstabens C aufweist;

Figur 4 einen schematischen, perspektivischen Ausschnitt aus einer erfindungsgemäßen Rechenreinigungseinrichtung, bei welcher an der Unterseite eines horizontal ausgerichteten Fahrgestellrahmen-Abschnittes, um eine verti- kale Hochachse schwenkbar, das eine Ende eines horizontal ausgerichteten Schwenkarmes angebracht ist, während an der Unterseite des gegenüberliegenden freien Endes des Schwenkarmes ein um seine Hochachse schwenkbarer Radkasten (20) vorgesehen ist, welcher durch vier seitliche Führungsrollen exakt oberhalb einer Fahrwegs-Schiene in Spur ausgerichtet und geführt wird;

Figur 5 eine schematische Draufsicht auf den in Figur 4 dargestellten Radkasten (20), welcher durch vier Führungsrollen gesichert und geführt ein lastentragendes Rad oberhalb von der Fahrwegs-Schiene positioniert und während des Verfahrens der erfindungsgemäßen Rechenreinigungseinrichtung in Spur hält;

Figur 6 einen Vertikalschnitt durch die in Figur 4 dargestellte Anordnung aus einem Fahrgestellrahmen-Abschnitt, einer daran schwenkbar angebrachten, schwenkarmartigen Fahrgestell-Schwenkeinrichtung und einem Radkasten (20) zur Führung eines Rades, welches mittels seitlich von einer Fahrwegs- Schiene vorgesehenen Führungsrollen exakt oberhalb einer Fahrwegsschiene positioniert und während des Verfahrens der erfindungsgemäßen Rechenreinigungsvorrichtung sicher in Spur gehalten wird;

Figur 7 eine ausschnittsweise, schematische Draufsicht auf die in Figur 4 dargestellte Anordnung, wobei das freie Ende des Fahrgestell-Schwenkarmes, zusammen mit dem daran schwenkbar angebrachten Radkasten, durch vollständiges Einziehen eines zwischen dem Fahrgestellrahmen und dem Schwenkarm wirkenden Hydraulikzylinders in Bezug auf den Fahrgestellrahmen auf eine erste Seite vorgeschwenkt ist;

Figur 8 eine schematische, ausschnittsweise Draufsicht auf die in Figur 4 dargestellte Anordnung, wobei das freie Ende des Fahrgestell-Schwenkarmes, zusammen mit dem daran schwenkbar angebrachten Radkasten, durch vollständiges Ausfahren eines zwischen dem Fahrgestellrahmen und dem Schwenkarm wirkenden Hydraulikzylinders in Bezug auf den Fahrgestellrahmen auf eine zweite, gegenüberliegende Seite vorgeschwenkt ist;

Figur 9 eine schematische Draufsicht auf einen gekrümmten Schienenweg, bestehend aus einer Innenkurve mit variablem Radius und einer Außenkurve mit konstantem Radius, über welchen ein erfindungsgemäßes, dreirädriges Fahrzeug unter eindeutiger Spurführung rollt, wobei einzelne Positionen des dreirädrigen Fahrzeuges während des Entlangfahrens auf dem gekrümmten Schienenweg schematisch dargestellt sind und wobei sich die Spurweite des Schienenweges im Krümmungsbereich vergrößert;

Figur 10 zu Vergleichszwecken bezüglich eines vierrädrigen Fahrzeuges, eine schematische Draufsicht auf einen gekrümmten Schienenweg, bestehend aus zwei Innenkurven mit jeweils unterschiedlichen Radien, wobei der erste Innen- Radius der Laufbahn des dritten Innen-Rades eines vierrädrigen Fahrzeuges folgt und der zweite Innen-Radius der Laufbahn des vierten Innen-Rades eines vierrädrigen Fahrzeuges folgt, woraus sich zwei unterschiedliche Spurführungen für das dritte und das vierte Innen-Rad eines vierrädrigen Fahrzeuges er- geben, und wobei die Außenkurve einen konstanten Radius aufweist.

Die erfindungsgemäße Vorrichtung stellt eine Rechenreinigungsvorrichtung (1 ) für eine mechanische Wasserreinigungsvorrichtung (2) dar.

In der Regel umfasst die erfindungsgemäße Rechenreinigungseinrichtung (1 ) eine oder mehrere Einrichtungen (3) zum Reinigen eines oder mehrerer Rechen (4) der mechanischen Wasserreinigungsvorrichtung (2).

Wie insbesondere aus Figur 1 hervorgeht, kann die erfindungsgemäße Rechenreinigungsvorrichtung (1) entlang einer horizontalen Längsachse (5) des oder der Rechen (4) reversibel hin- und her-bewegbar sein.

Entsprechend Figur 1 umfasst die erfindungsgemäße Rechenreinigungsvorrichtung (1) in der Regel einen Fahrgestellrahmen (6), der mittels drei Rädern (7) von dem Untergrund (8) verfahrbar beabstandet ist.

In besonders bevorzugten Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Rechenreinigungseinrichtung (1 ) entspricht die Form des dreirädrigen Fahrgestellrahmens (6) - in einer Draufsicht - beispielsweise im wesentlichen einem Dreieck, einem Trapez oder einem Polygon.

Wie insbesondere aus den Figuren 1 , 3 und 9 hervorgeht, kann der von der Rechenreinigungsvorrichtung (1) während ihres seitlichen Hin- und Herfahrens überstrichene Fahrweg (9) zumindest abschnittsweise gekrümmt sein.

Im Falle einer gekrümmten Ausgestaltung des Fahrweges (9) kann der Fahrweg (9) - entsprechend den Figuren 1 , 3, und 9 - beispielsweise eine Innenkurve (10) und eine Außenkurve (11 ) umfassen.

In der Regel läuft dann ein an dem Fahrgestellrahmen (6) mittelbar oder unmit- telbar angebrachtes erstes Rad (7) entlang der Innenkurve (10) des Fahrweges (9). Vorzugsweise laufen dann zwei an dem Fahrgestellrahmen (6) mittel-

bar oder unmittelbar angebrachte weitere Räder (7; zweites und drittes Rad) entlang der Außenkurve (11) des Fahrweges (9).

Selbstverständlich ist es auch möglich, auf der Außenkurve (11 ) lediglich ein Rad (7) laufen zu lassen und die Innenkurve (10) von zwei Rädern (7) überfahren zu lassen.

Insbesondere den Figuren 1 , 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8 und 9 ist zu entnehmen, dass die an dem Fahrgestellrahmen (6) mittelbar oder unmittelbar angebrachten drei Räder (7) jeweils auf den Fahrweg (9) bildenden Schienen (12) laufen können, welche gerade oder zumindest abschnittsweise gekrümmt sind und zumindest im Bereich der Krümmung eine Innenkurve (10) und eine Außenkurve (11 ) aufweisen.

In besonders bevorzugten Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Rechenreinigungsvorrichtung (1 ) können die Krümmungsradien der Innenkurve (10) und/oder der Außenkurve (11) des Fahrweges (9) der Rechenreinigungsvorrichtung (1 ) beispielsweise jeweils im Bereich von 0,5 m bis 30,0 m, vorzugsweise im Bereich von 0,6 m bis 29,0 m, insbesondere im Bereich von 0,7 m bis 28,0 m, liegen.

Vorzugsweise sind im Falle der erfindungsgemäßen Rechenreinigungsvorrichtung (1 ) entweder das die Innenkurve (10) des Fahrweges (9) überrollende Rad (7) oder die beiden die Außenkurve (11 ) des Fahrweges (9) überrollenden Räder (7) rotativ antreibbar.

Der Fahrgestellrahmen (6) der Rechenreinigungsvorrichtung (1) kann entlang der horizontalen Längsachse (5) des oder der zu reinigenden Rechen (4) beispielsweise mittels einer Seilzugeinrichtung, einer Kettenzugeinrichtung, einer Schubstange, oder einer Kombination hiervon, reversibel seitwärts hin und her bewegbar, verschiebbar oder verziehbar sein.

Im Falle der erfindungsgemäßen Rechenreinigungsvorrichtung (1 ) können der sich parallel zur Längsachse (5) des Fahrweges (9) erstreckende Abstand (13) zwischen den beiden die Außenkurve (11 ) des Fahrweges (9) überfahrenden Rädern (7) und die Spurbreite (14) zwischen der Innenkurve (10) und der Außenkurve (11 ) des Fahrweges (9) zueinander in einem Verhältnis stehen, welches im Bereich von 1 ,1 :1 bis 6,0:1 , vorzugsweise im Bereich von 1,2:1 bis 5,5:1 , insbesondere im Bereich von 1 ,3:1 bis 5,2:1 , liegt.

In besonders bevorzugten Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Rechenreinigungsvorrichtung (1 ) kann jedes der die Innenkurve (10) oder die Außenkurve (11 ) des Fahrweges (9) überfahrenden Räder (7) um seine jeweilige vertikale Hochachse schwenkbar oder drehbar an dem Fahrgestellrahmen (6) der Rechenreinigungsvorrichtung (1) mittelbar über eine schwenkarmartige Fahrgestellrahmen-Schwenkeinrichtung (15) oder unmittelbar angebracht sein (siehe insbesondere die Figuren 2, 4, 6, 7 und 8).

Wie aus den Figuren 2, 4, 5, 6, 7 und 8 hervorgeht, kann im Falle der erfindungsgemäßen Rechenreinigungsvorrichtung (1 ) jedes an dem Fahrgestell- rahmen (6) mittelbar oder unmittelbar angebrachte Rad (7) mittels zwei, vier oder sechs, jeweils um ihre vertikale Drehachse drehbare, Führungsrollen (16) auf der jeweils zu überfahrenden Schienen-Innenkurve (10, 12) oder Schienen-Außenkurve (11 , 12) des Fahrweges (9) geführt sein.

Insbesondere die Figuren 4 und 6 zeigen, dass im Falle der erfindungsgemäßen Rechenreinigungsvorrichtung (1 ) der Fahrgestellrahmen (6) der Rechenreinigungsvorrichtung (1 ) mit den drei Rädern (7) über drei beispielsweise schwenkarmartige Einrichtungen (15) zur Verschwenkung des Fahrgestellrahmens (6) - in der Draufsicht in rechtwinkeliger Richtung zur Fahrtrichtung (5) - in Verbindung stehen kann.

Vorzugsweise sind diese schwenkarmartigen Einrichtungen (15) zur Ver- schwenkung des Fahrgestellrahmens (6) in Form von drei Schwenkarmen (17) ausgebildet.

In der Regel sind die fahrgestellseitigen Enden dieser Schwenkarme (17) - jeweils um eine vertikale Hochachse schwenkbar - an dem Fahrgestellrahmen (6) angebracht. Die gegenüberliegenden Enden der Schwenkarme (17) stehen vorzugsweise mit den jeweils zugehörigen, um ihre vertikale Hochachsen schwenkbaren Rädern (7) mittelbar oder unmittelbar in Verbindung.

Insbesondere den Figuren 7 und 8 ist zu entnehmen, dass die schwenkarmar- tige Einrichtung (15) zur Verschwenkung des Fahrgestellrahmens (6) gegenüber den Rädern (7) über eine oder mehrere Verstelleinrichtungen (18) mit dem Fahrgestellrahmen (6) in um eine Hochachse schwenkbarer Verbindung stehen kann.

Diese Verstelleinrichtungen (18) der schwenkarmartigen Einrichtungen (15) zur Verschwenkung des Fahrgestellrahmens (6) gegenüber den Rädern (7) können beispielsweise in Form eines oder mehrerer doppelwirkender Hydrau- likzylinder, eines oder mehrerer Spindelantriebe, eines oder mehrerer

Zahnstangenantriebe, eines oder mehrerer rotativ antreibbarer Drehkränze, oder in der Form einer Kombination hiervon, ausgebildet sein.

Insbesondere aus den Figuren 7 und 8 geht hervor, dass die Verschwenkbar- keit des Fahrgestellrahmens (6) gegenüber den Rädern (7) mittels der schwenkarmartigen Fahrgestell-Verschwenkeinrichtung (15) in der Draufsicht in rechtwinkeliger Richtung zur Fahrtrichtung (5) in einem Ausmaße gegeben sein kann, welches beidseitig oder einseitig von dem Fahrgestellrahmen (6) beispielsweise im Bereich von 0,1 m bis 15,0 m liegt.

In besonders bevorzugten Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Rechenreinigungsvorrichtung (1 ) kann über das Ausmaß der Verschwenkung des Fahrgestellrahmens (6) gegenüber den Rädern (7) - in der Draufsicht in rechtwinkeliger Richtung zur Fahrtrichtung (5) - durch die schwenkarmartigen Fahr- gestell-Verschwenkeinrichtungen (15), eine exakte Anpassung der zwischen gegenüberliegenden Rädern (7) einzuhaltenden Spurweite (14) vornehmbar sein.

Diese Spurweitenanpassung ist insbesondere dann von Vorteil, wenn sich - beispielsweise im Bereich von gekrümmten Abschnitten des Fahrweges (9) - die Spurweite (14) ändert.

über das Ausmaß der Verschwenkung des Fahrgestellrahmens (6) gegenüber den Rädern (7) - in der Draufsicht in rechtwinkeliger Richtung zur Fahrtrichtung (5) - durch die schwenkarmartige Fahrgestell-Schwenkeinrichtung (15) kann außerdem eine einsatzabhängige, exakte horizontale Positionierung von einem an dem Fahrgestellrahmen (6) starr, horizontal beweglich und/oder vertikal absenkbar und vertikal hochfahrbar angebrachten Werkzeug (19) gegenüber dem Untergrund (8) vornehmbar sein.

In besonders bevorzugten Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Rechenreinigungsvorrichtung (1) kann es sich bei dem an dem Fahrgestellrahmen (6) mittelbar oder unmittelbar angebrachten Werkzeug (19) um Greifwerkzeuge und/oder Reinigungsharken und/oder Materialaufzüge handeln.

Im Falle der erfindungsgemäßen Rechenreinigungsvorrichtung (1 ) kann die Spurweite (14) des Fahrweges (9) im geraden Bereich im Bereich von 0,1 % bis 40 %, vorzugsweise im Bereich von 0,5 % bis 38 %, insbesondere im Bereich von 1 ,0 % bis 36 %, kleiner sein als im Krümmungsbereich des Fahrweges (9) zwischen Innenkurve (10) und Außenkurve (11 ).

Zusammenfassend ist festzustellen, dass im Rahmen der vorliegenden Erfindung eine verfahrbare Rechenreinigungsvorrichtung (1 ) für Rechen (4) mechanischer Wasserreinigungsvorrichtungen (2) bereitgestellt wird, bei welcher selbst bei in Form von Innenkurve (10) und Außenkurve (11 ) ausgebildeten Fahrweg-Schienen (12) mit besonders kleinen Kurvenradien keine erhöhten Reibungskräfte zwischen gegenüberliegenden Rädern (7) beziehungsweise den seitlichen Führungen (16) der Räder (7) einerseits und den Fahrweg- Schienen (12; 10, 11 ) andererseits auftreten.

So kommt es selbst bei kleinen Kurvenradien des Fahrweges (9) nicht zu einem erhöhten Verschleiß der Räder (7; 16) und der Fahrwegs-Schienen (9; 10, 11).

Selbst bei engen Kurvenradien des Fahrweges ist im Falle der erfindungsge- mäßen Rechenreinigungsvorrichtung keine besonders groß und kräftig dimensionierte und besonders viel Antriebsenergie verzehrende Antriebsmaschine für das Verfahren der erfindungsgemäßen Rechenreinigungsvorrichtung erforderlich.

Aufgrund des fakultativen Vorsehens einer schwenkarmartigen Fahrgestell- Schwenkeinrichtung (15) können - in der Draufsicht - die Abstände zwischen den Rädern (7) und dem jeweils zugehörigen Abschnitt des Fahrgestellrahmens (6) nahezu beliebig eingestellt werden (siehe Figuren 7 und 8):

Dies führt einerseits zu dem Vorteil, 'dass die erfindungsgemäße Rechenreinigungsvorrichtung bequem, schnell, sicher, mühelos und ohne Inanspruchnahme von Umrüstzeiten an unterschiedliche Spurbreiten (14) eines Schienen- Fahrweges (9) (Abstand zwischen Innenkurve (10) und Außenkurve (11 )) anpassbar ist, beispielsweise in Kurven des Fahrweges oder im Falle des Auftre- tens von Spurbreiten-Toleranzen.

Andererseits führt das fakultative Vorsehen der schwenkarmartigen Fahrgestell-Schwenkeinrichtung (15) zu dem gravierenden Vorteil, dass an dem Fahrgestellrahmen (6) mittelbar oder unmittelbar angebrachte Werkzeuge (19; zum Beispiel Reinigungsharken, Greifwerkzeuge oder Materialaufzüge) exakt über ihrem jeweiligen Einsatzort positionierbar sind.