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Patent Searching and Data


Title:
HOSE CONNECTION ARRANGEMENT
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2012/155943
Kind Code:
A1
Abstract:
In a hose arrangement (1) for a water-conveying system, which arrangement comprises a flexible pressure hose (2) and a connection piece (4) with a hose nipple (5) and a ferrule (6) which receive the pressure hose (2) therebetween, it is proposed that the ferrule (6) has an inwardly protruding projection (12) in a ferrule section (11) projecting axially beyond the hose nipple (5), by means of which projection the pressure hose (2) is displaced radially inwardly behind the hose nipple (5) to form a constriction (19) of the inside diameter such that the transition of the inside diameter between the hose nipple (5) and the pressure hose (2) is smoothed (fig. 3).

Inventors:
KURY, Werner (Gerbergasse 54, Müllheim, 79379, DE)
Application Number:
EP2011/006557
Publication Date:
November 22, 2012
Filing Date:
December 23, 2011
Export Citation:
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Assignee:
NEOPERL GMBH (Klosterrunsstrasse 11, Müllheim, 79379, DE)
KURY, Werner (Gerbergasse 54, Müllheim, 79379, DE)
International Classes:
F16L33/207
Foreign References:
DE2907813A11980-09-11
US4303263A1981-12-01
Other References:
None
Attorney, Agent or Firm:
BÖRJES-PESTALOZZA, Henrich et al. (PATENT- UND RECHTSANWÄLTE, MAUCHER BÖRJES JENKINSUrachstrasse 23, Freiburg i. Br., 79102, DE)
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Claims:
Ansprüche

Schlauchanordnung (1) für ein wasserführendes System, mit einem flexiblen Druckschlauch (2) und einem an einem Schlauchende (3) des Druckschlauchs (2) angeordneten Anschlussstück (4) , wobei das Anschlussstück (4) zumindest einen in den Druckschlauch (2) eingreifenden Schlauchnippel (5) und eine den Druckschlauch (2) außenseitig umgreifende Quetschhülse (6) aufweist und wobei der Druckschlauch (2) zwischen dem Schlauchnippel (5) und der Quetschhülse (6) kraft- und/oder formschlüssig gehalten ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Quetschhülse ( 3) den Schlauchnippel (5) an dessen schlauchseitigem Nippelende (8) in Erstreckungsrichtung des Druckschlauches (2) mit einem Hülsenabschnitt (11) überragt und dass die Quetschhülse (6) in dem Hülsenabschnitt (11) einen radial nach innen gerichteten Vorsprung (12) bildet, welcher den Druckschlauch (12) derart radial beaufschlagt und verdrängt, dass der lichte Innendurchmesser des Druckschlauchs (2) im Bereich des Hülsenabschnitts (11) gegenüber dem lichten Innendurchmesser des entspannten Druckschlauchs (2) an den lichten Innendurchmesser des Schlauchnippels (5) angenähert oder angeglichen ist.

Schlauchanordnung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorsprung (12) entlang des Hülsenabschnitts (11) umlaufend ausgebildet ist.

3. Schlauchanordnung (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorsprung (12) durch eine Profilierung des Hülsenabschnitts (11) gebildet ist. Schlauchanordnung ( 1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlauchnippel (5) außenseitig Halterippen (15) aufweist, durch welche der Druckschlauch (2) formschlüssig am Schlauchnippel (5) gehalten ist.

Schlauchanordnung ( 1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Quetschhülse (6) gecrimpt ist.

Schlauchanordnung ( 1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlauchnippel (5) außenseitig einen Kragen (16) aufweist, welcher einen Anschlag für den aufgesteckten Druckschlauch (2) und/oder die Quetschhülse (6) bildet.

Schlauchanordnung ( 1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Quetschhülse (6) das Schlauchende (3) stirnseitig übergreift und einen Anschlag

(18) für den in der Quetschhülse (6) aufgenommenen Druckschlauch (2) bildet.

Schlauchanordnung ( 1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorsprung (12) an der Quetschhülse (6) derart angeordnet ist, dass ein Bereich minimalen lichten Innendurchmessers oder eine Einschnürung

(19) des Druckschlauchs (2) von dem Nippelende (8) in Erstreckungsrichtung des Druckschlauchs (2) beabstandet ausgebildet ist.

Schlauchanordnung ( 1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der lichte Innendurchmesser des Druckschlauchs (2) im Bereich des Vorsprungs (12) auf ein Maß reduziert ist, welches kleiner als ein minimaler Außendurchmesser des Schlauchnippels (5) ist.

Schlauchanordnung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorsprung (12) den Druckschlauch (2) derart radial nach innen verdrängt, dass der minimale lichte Innendurchmesser des Druckschlauchs (2) höchstens gleich oder sogar genau gleich dem lichten Innendurchmesser des Schlauchnippels (5) ist.

Schlauchanordnung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Druckschlauch (2) einlagig ausgebildet ist.

Description:
SCHLAUCHVERBINDUNGSANORDNUNG

Die Erfindung betrifft eine Schlauchanordnung für ein wasserführendes System, mit einem flexiblen Druckschlauch und einem an einem Schlauchende des Druckschlauchs angeordneten An- schlussstück, wobei das Anschlussstück zumindest einen in den Druckschlauch eingreifenden Schlauchnippel und eine den Druckschlauch außenseitig umgreifende Quetschhülse aufweist und wobei der Druckschlauch zwischen dem Schlauchnippel und der Quetschhülse kraft- und/oder formschlüssig gehalten ist.

Derartige Schlauchanordnungen sind bekannt und haben sich vielfach beim Einsatz in druckbeaufschlagten, wasserführenden Systemen bewährt. Für den Schlauchnippel ist auch die Bezeichnung „Fitting" gebräuchlich, während für die Quetschhülse auch die Bezeichnung „Crimphülse" Verwendung findet, wenn der Druckschlauch durch Vercrimpung der Quetschhülse auf dem Schlauchnippel gehalten wird.

Es ist bekannt, dass die Durchflusseigenschaften einer derar- tigen Schlauchanordnung durch die Innengeometrie des Schlauchnippels begrenzt wird, so dass der Innendurchmesser des Schlauchnippels häufig derart dimensioniert wird, dass im Anwendungsbereich eine möglichst geringe Behinderung des Durchflusses entsteht.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Durchflusseigenschaften einer Schlauchanordnung zu verbessern.

Zur Lösung dieser Aufgabe ist erfindungsgemäß bei einer Schlauchanordnung der eingangs genannten Art vorgesehen, dass die Quetschhülse den Schlauchnippel an dessen schlauchseitigem Nippelende in Erstreckungsrichtung des Druckschlauches mit einem Hülsenabschnitt überragt und dass die Quetschhülse in dem Hülsenabschnitt einen radial nach innen gerichteten Vorsprung bildet, welcher den Druckschlauch derart radial beaufschlagt und verdrängt, dass der lichte Innendurchmesser des Druckschlauches im Bereich des Hülsenabschnitts gegenüber dem lichten Innendurchmesser des entspannten Druckschlauchs an den lichten Innendurchmesser des Schlauchnippels angenähert oder angeglichen ist. Von Vorteil ist dabei, dass eine bei den bisher bekannten Schlauchanordnungen notwendig vorhandene sprunghafte Änderung des Innendurchmessers beim Übergang vom Schlauchnippel zum Druckschlauch in ihrer Sprunghöhe reduziert oder in einen mehr oder wenigen glatten Übergang umgewandelt ist. Dies hat zur Folge, dass Verwirbelungen, die bislang an dem stufenförmigen Übergang auftraten und die eine zusätzliche Verminderung des für die Durchströmung dargebotenen effektiven Innenquerschnitts erzeugten, weitestgehend oder ganz vermieden werden kann, so dass der Strömungswiderstand der Schlauchanordnung gegenüber den bekannten Schlauchanordnungen selbst bei gleichbleibendem Innendurchmesser des

Schlauchnippels deutlich reduziert werden kann. Dies verbessert die Durchflusseigenschaften erheblich.

Besonders günstig ist es, wenn der Vorsprung entlang des Hülsenabschnitts umlaufend ausgebildet ist. Von Vorteil ist dabei, dass der Druckschlauch allseitig entlang seines Umfangs radial nach innen verdrängt wird, so dass die erwähnte Stufe an der angeströmten Wandung aus Schlauchnippel und Druckschlauch am gesamten Umfang vermindert oder durch Glättung reduziert werden kann . Der erfindungsgemäße Vorsprung an der überstehenden Quetschhülse kann auf vielfältige Weise, beispielsweise durch Anformung einer Materialverdickung, ausgebildet sein. Eine Ausgestaltung der Erfindung, welche eine besonders einfache Fertigung erlaubt, kann vorsehen, dass der Vorsprung durch eine Profilierung des Hülsenabschnitts gebildet ist. In diesem Fall weist der Hülsenabschnitt außenseitig eine nutförmige Vertiefung auf, welche in Tiefe und Erstreckung dem innenseitigen Vorsprung entspricht. Beispielsweise erlaubt diese Aus- gestaltung, dass der erfindungsgemäße Vorsprung an der Quetschhülse geformt wird, nachdem die Quetschhülse auf den Druckschlauch aufgesetzt wurde und vorzugsweise sogar, nachdem der Druckschlauch mit dem Schlauchnippel und der Quetschhülse fest verbunden wurde.

Um ein ungewolltes Herausrutschen des Schlauchnippels aus dem Druckschlauch zu vermeiden, kann vorgesehen sein, dass der Schlauchnippel außenseitig Halterippen aufweist, durch welche der Druckschlauch formschlüssig am Schlauchnippel gehalten ist. Von Vorteil ist dabei, dass das Nippelende auf einfache Weise einen definiert vorgegebenen axialen Abstand zu der Durchmesserverengung des Druckschlauchs einhalten kann. Vorzugsweise erstrecken sich die Halterippen jeweils über den gesamten Umfang des Schlauchnippels.

Bei einer Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die Quetschhülse gecrimpt ist. Von Vorteil ist dabei, dass auf einfache Weise die Quetschhülse rutschfest an dem Druckschlauch befestigbar ist und dass der Druckschlauch auf dem Schlauchnippel form- oder kraftschlüssig gehalten werden kann, so dass die Quetschhülse mit dem erfindungsgemäßen Vorsprung relativ zu dem Schlauchnippel fixierbar ist. Um eine definierte Positionierung des erfindungsgemäßen Vorsprungs in Bezug auf das Nippelende des Schlauchnippels zu erreichen, kann vorgesehen sein, dass der Schlauchnippel außenseitig einen Kragen aufweist, welcher einen axialen An- schlag für den aufgesteckten Druckschlauch und/oder die Quetschhülse bildet.

Alternativ oder zusätzlich kann vorgesehen sein, dass die Quetschhülse das Schlauchende stirnseitig übergreift und einen axialen Anschlag für den in der Quetschhülse aufgenommenen Druckschlauch bildet. Von Vorteil ist dabei, dass somit auf einfache Weise ein definierter axialer Abstand des erfindungsgemäßen Vorsprungs vom Schlauchende des Druckschlauchs einstellbar ist, so dass die Lage der erfindungsgemäßen Durch- messerverengung des Innendurchmessers an der Schlauchanordnung von außen kontrollierbar ist.

Zur Ausbildung eines möglichst glatten Übergangs zwischen dem lichten Innendurchmesser des entspannten, also freien Druck- schlauchs und dem demgegenüber verminderten lichten Innendurchmesser des Schlauchnippels kann vorgesehen sein, dass der Vorsprung an der Quetschhülse derart angeordnet ist, dass ein Bereich minimalen Innendurchmessers oder eine Einschnürung des Druckschlauchs von dem Nippelende in Erstreckungsrichtung des Druckschlauchs beabstandet ausgebildet ist. Dies kann beispielsweise dadurch erreicht werden, dass der axiale Abstand des Vorsprungs vom Schlauchende in montierter Position der Schlauchanordnung, also in Gebrauchsstellung, größer gewählt ist als die axiale Länge des Teils des Schlauchnippels, der in Druckschlauch hineinragt.

Hierbei und in der übrigen Beschreibung werden die Begriffe „axial" und „radial" in Bezug auf die im Wesentlichen rohr- oder zylinder örmige Quetschhülse und den im Wesentlichen rohr- oder zylinderförmigen Schlauchnippel verstanden.

Es kann vorgesehen sein, dass der lichte Innendurchmesser des Druckschlauches im Bereich des Vorsprungs auf ein Maß reduziert ist, welches kleiner als ein minimaler Außendurchmesser des Schlauchnippels ist. Von Vorteil ist dabei, dass die verbleibende Stufe in der angeströmten Wandung der Schlauchanordnung besonders reduziert ist.

Die Entstehung von Wirbeln kann weitestgehend vermieden werden, wenn der Vorsprung den Druckschlauch derart radial nach innen verdrängt, dass der minimale lichte Innendurchmesser des Druckschlauchs höchstens gleich oder sogar genau gleich dem Innendurchmesser des Schlauchnippels ist.

Bei einer Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass der Druckschlauch einlagig ausgebildet ist. Hierbei kann die Lage des Druckschlauchs aus einem Verbundwerkstoff oder aus einem homogenen Material gefertigt sein. Von Vorteil ist dabei, dass der außenseitig den Druckschlauch beaufschlagende Vorsprung in besonders günstiger Weise eine innenseitige Einschnürung des lichten Innenquerschnitts oder Innenprofils des Druckschlauchs bewirkt .

Die Erfindung wird nun anhand eines Ausführungsbeispiels näher beschrieben, ist jedoch nicht auf dieses Ausführungsbeispiel beschränkt. Weitere Ausführungsbeispiele ergeben sich durch Kombination einzelner oder mehrerer Merkmale der Schutzansprüche untereinander und/oder mit einzelnen oder mehreren Merkmalen des Ausführungsbeispiels.

Es zeigt Fig. 1 eine Schlauchanordnung nach dem Stand der Technik in einer teilweise aufgeschnittenen Darstellung, Fig. 2 eine erfindungsgemäße Schlauchanordnung in einer teilweiser aufgeschnittener Darstellung und

Fig. 3 den Einfluss der Ausbildung des erfindungsgemäßen

Vorsprungs auf die Durchströmungseigenschaften der erfindungsgemäßen Schlauchanordnung in einer AxialschnittdarStellung.

Fig. 1 zeigt eine im Ganzen mit 1 bezeichnete Schlauchanordnung einer bekannten Ausführung.

Die Schlauchanordnung 1 hat einen flexiblen Druckschlauch 2, bei welchem an einem Schlauchende 3 ein Anschlussstück 4 befestigt ist. Das Anschlussstück 4 dient dem Anschluss des Druckschlauchs 2 an ein nicht weiter dargestelltes wasserfüh- rendes System.

Zur Verbindung des Anschlussstücks 4 mit dem Druckschlauch 2 weist das Anschlussstück 4 einen Schlauchnippel 5 und eine Quetschhülse 6 auf, welche gemeinsam das Schlauchende 3 zwischen sich aufnehmen und formschlüssig halten.

Da der Schlauchnippel 5 in den Druckschlauch 2 eingreift, ist der lichte Innendurchmesser des Schlauchnippels 5 notwendig kleiner als der lichte Innendurchmesser des Druckschlauches 2, so dass eine Stufe 7 in der Innenwandung der Schlauchanordnung 1 auf der axialen Höhe des Nippelendes 8 ausgebildet ist. Die Stufung 7 ist in einer Detailvergrößerung in Fig. 1 genauer dargestellt . Die Quetschhülse 6 ist in einem von ihren axialen Enden 24 beabstandeten Crimpabschnitt 8 gecrimpt, und die axiale Länge der Quetschhülse 6 ist höchstens so lang gewählt, dass der Schlauchnippel 5 außenseitig durch die Quetschhülse 6 überdeckt ist .

Die in Fig. 2 dargestellte erfindungsgemäße Schlauchanordnung 1 weist ebenfalls einen flexiblen Druckschlauch 2 und ein am Schlauchende 3 befestigtes Anschlussstück 4 auf, wobei das Anschlussstück 4 einen in den Druckschlauch 2 eingreifenden Schlauchnippel 5 und eine den Druckschlauch 2 außenseitig umgreifende Quetschhülse 6 aufweist. Das Anschlussstück 4 ist in Fig. 2 zur Illustration mit einer Anschlussmutter 10 dargestellt. Bei weiteren Ausführungsbeispielen ist an dem Anschlussstück 4 und insbesondere am Schlauchnippel 5 zur Verbindung mit einem wasserführenden System ein Außengewinde oder ein Mittel für eine Steck-, Rast- oder Schraubverbindung ausgebildet.

Erfindungsgemäß ist bei der Schlauchanordnung 1 gemäß Fig. 2 im Gegensatz zu der bekannten Schlauchanordnung 1 gemäß Fig. 1 die Quetschhülse 6 derart verlängert ausgeführt, dass sie den Schlauchnippel 5 an dessen schlauchseitigem Nippelende 8 in Erstreckungsrichtung des Druckschlauchs 2 oder längs des Druckschlauches 2 mit einem Hülsenabschnitt 11 axial überragt.

Innenseitig bildet die Quetschhülse 6 in dem Hülsenabschnitt 11 einen Vorsprung 12, der in der Detailvergrößerung in Fig. 2 näher ersichtlich ist.

Dieser Vorsprung 12 ist radial nach innen gerichtet und entlang des Hülsenabschnitts 11 umlaufend ringförmig ausgebildet.

Der Vorsprung 12 beaufschlagt den Druckschlauch 2 im Hülsenabschnitt 11 radial und verdrängt so Material des Druck- schlauchs 2 radial nach innen.

Dies hat zur Folge, dass der lichte Innendurchmesser des Druckschlauchs 2 im Bereich des Hülsenabschnitts 11 gegenüber dem lichten Innendurchmesser des entspannten Druckschlauchs 2, der beispielsweise in dem freien Schlauchabschnitt 13 vorliegt, reduziert ist. Somit gleicht sich der lichte Innendurchmesser des Druckschlauchs 2 nahe dem Nippelende 8 an den lichten Innendurchmesser des Schlauchnippels 5 derart an, dass die Stufe 7 beim Übergang vom Schlauchnippel 5 zum Druckschlauch 2 in ihrer Höhe deutlich reduziert ist.

Im Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 2 ist der Vorsprung 12 an der Quetschhülse 6 dadurch ausgebildet, dass die Quetschhülse 6 profiliert wurde. Durch diese Profilierung wurde an der Quetschhülse 6 im Hülsenabschnitt 11 eine ringförmig umlaufende Nut 14 eingebracht, deren Nuttiefe der Höhe des Vorsprungs 12 vorgibt .

An dem Schlauchnippel 5 sind außenseitig ringförmig umlaufende Halterippen 15 ausgebildet, welche sich in das Material des Druckschlauchs 2 eingraben und so ein Herausrutschen des Schlauchnippels 5 aus dem Schlauchende 3 verhindern.

Hierzu wird die Quetschhülse 6 in einem sich bis zum schlauch- seifigen Nippelende 8 des Schlauchnippels 5 erstreckenden Crimpabschnitt 9 gecrimpt, wodurch der Druckschlauch 2 gegen die Halterippen 15 radial nach innen gepresst wird. Dadurch, dass sich die Quetschhülse 6 erfindungsgemäß über den Schlauch- nippel 5 hinaus erstreckt, ist die volle axiale Länge des Schlauchnippels 5 für die Crimpverbindung nutzbar.

Die Quetschhülse 6 übergreift das Schlauchende 3 an dessen Stirnseite 17 (vgl. Fig. 3) und bildet somit einen axialen Anschlag 18 für das Schlauchende 3.

Am Schlauchnippel 5 ist außenseitig ein ringförmig umlaufender Kragen 16 ausgebildet, welcher einen axialen Anschlag für die Quetschhülse 6 und für den Druckschlauch 2 bildet.

Somit kann eine definierte Position des Vorsprungs 12 in Bezug auf den eingesteckten Schlauchnippel 5 eingestellt werden. Der Kragen 16 dient außerdem der Führung der Anschlussmutter 10 beim Aufschrauben auf ein Gegenanschlussstück .

Durch den Vorsprung 12 wird das Material des flexiblen Druck- schlauchs 2 derart nach innen verformt, dass sich eine Ein- schnürung 19 ausbildet, in welcher der lichte Innendurchmesser des Druckschlauchs 2 einen minimalen Wert annimmt.

Hierbei ist der Vorsprung 12 dem Nippelende 8 derart weit vorgelagert, dass die Einschnürung 19 zu dem Nippelende 8 in Erstreckungsrichtung des Druckschlauchs 2 axial beabstandet ist .

Wie in der Detailvergrößerung von Fig. 2 näher ersichtlich ist, bildet die Einschnürung 19 eine Flanke 20 mit zum Nippelende 8 hin kontinuierlich abnehmendem lichten Innendurchmesser, so dass die Stufe 7 gegenüber dem bekannten Stand der Technik nach Fig. 1 geglättet und im Wesentlichen beseitigt ist. Zwischen der Einschnürung 19 des lichten Innenprofils und dem Schlauchnippel 5 nimmt der lichte oder freie Innenquerschnitt in Längsrichtung kurz wieder zu, so dass die Profileinschnürung 19 ein Minimum des freien Querschnitts definiert. Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 2 ist der lichte Innendurchmesser des Druckschlauchs 2 im Bereich des Vorsprungs 12 nicht nur auf ein Maß reduziert, welches kleiner als der minimale Außendurchmesser des Schlauchnippels 5 ist, sondern der Vorsprung 12 verdrängt den Druckschlauch 2 sogar derart radial nach innen, dass der minimale lichte Innendurchmesser des Druckschlauchs 2 an der Einschnürung 19 gleich dem Innendurchmesser des Schlauchnippels 5 ist. Somit ragt der Vorsprung 12 nicht nur radial in den Erstreckungsbereich des Schlauchnippels 5 hinein, sondern schließt radial mit der Innenseite des Schlauchnippels 5 ab.

Die Erhebung des Vorsprungs 12 wird im Ausführungsbeispiel dadurch besonders gut in der Einschnürung 1 abgebildet, dass der Druckschlauch 2 einlagig ausgebildet ist.

Fig. 3 zeigt den Einfluss des erfindungsgemäßen Vorsprungs 12 auf die Strömungseigenschaften in der Schlauchanordnung 1 gemäß Fig. 2. Hierbei sind funktionell oder konstruktiv gleiche Bauteile und

Merkmale mit denselben Bezugszeichen bezeichnet und nicht noch einmal gesondert beschrieben.

In Fig. 3 zeigt die linke Hälfte die Situation, die sich ohne den erfindungsgemäßen Vorsprung 12 einstellt.

Die rechte Hälfte gibt dagegen die Strömungsverhältnisse bei ausgebildetem Vorsprung 12 wieder. In der linken Hälfte von Fig. 3 ist ersichtlich, dass das durchströmende Medium an der Stufung 7 einen Wirbel 21 ausbildet, durch welchen die Strömungslinien 22 radial nach innen zur Mitte 23 verdrängt werden. Hierdurch wird der effektive Querschnitt am Übergang zwischen Schlauchnippel 5 und Druckschlauch 2 deutlich verringert.

Der Wirbel 21 bildet sich unabhängig von der Durchströmungs- richtung aus, also unabhängig davon, ob das Medium in der Schlauchanordnung 1 in Fig. 1 von oben nach unten oder von unten nach oben strömt.

In der rechten Hälfte von Fig. 3 ist ersichtlich, dass durch den Vorsprung 12 in der Quetschhülse 6 das Material des Druck- schlauchs 2 radial nach innen verdrängt wird, wodurch innenseitig am Druckschlauch 2 in unmittelbarer Nachbarschaft zu dem Nippelende 8 eine Einschnürung 19 des Innendurchmessers und damit des lichten Innenprofils ausgebildet wird.

Diese Profileinschnürung 19 schafft einen geglätteten Übergang zwischen dem Schlauchnippel 5 und dem entspannten Druckschlauch 2, welcher in dem freien Schlauchabschnitt 13 vorliegt. Durch diesen geglätteten Übergang wird die Stufung 7 nahezu vollständig beseitigt, so dass im Wesentlichen keine Wirbel 21 auftreten, sondern die Strömungslinien 22 eine im Wesentlichen ungehinderte laminare Strömung anzeigen. Auf diese Weise kann der vom Schlauchnippel 5 bereitgestellte lichte Innendurchmesser optimal ausgenutzt werden, und der Strömungswiderstand der Schlauchanordnung 1 ist gegenüber der Situation ohne erfindungsgemäßen Vorsprung 12 (linke Bild- hälfte) deutlich reduziert.

Bei der Schlauchanordnung 1 für ein wasserführendes System, welche einen flexiblen Druckschlauch 2 und ein Anschlussstück 4 mit einem Schlauchnippel 5 und einer Quetschhülse 6, welche den Druckschlauch 2 zwischen sich aufnehmen, aufweist, wird vorgeschlagen, dass die Quetschhülse 6 in einem den Schlauchnippel 5 axial überragenden Hülsenabschnitt 11 einen nach innen abstehenden Vorsprung 12 aufweist, durch welchen der Druckschlauch 2 hinter dem Schlauchnippel 5 radial nach innen zur Bildung einer Einschnürung 19 des Innendurchmessers verdrängt wird, so dass der Übergang der Innendurchmesser zwischen dem Schlauchnippel 5 und dem Druckschlauch 2 geglättet wird.

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