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Title:
HOSE CONNECTION DEVICE FOR A SYSTEM FOR TRANSPORTING A GAS FLOW AND AGRICULTURAL DISTRIBUTION MACHINE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2018/172392
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a hose connection device, comprising: a hose line (20) having an elastic, dimensionally stable hose, by means of which hose a gas flow is transported; an insertion receptacle (22), an insertion opening (24) being arranged in a surrounding wall (23) of said insertion receptacle; and an insertion component (21) having a through-hole for transporting the gas flow. The insertion component (21) can be inserted into the insertion opening (24) by means of a proximal end piece (31). A hose end of the elastic, dimensionally stable hose is held at a distal end piece (25) of the insertion component. The proximal end piece (31) has at least one resilient tongue (32; 33) having a locking protrusion (34; 35). An edge (40) of the wall (23) surrounding the insertion opening (24) has a saddle shape on a side facing away from the insertion component (21). When the proximal end piece (31) is inserted into the insertion opening (24), the insertion component (21) can be rotated between a coupling position, in which the locking protrusion (34; 35) of the resilient tongue engages behind the edge (40) in the region of first edge sections in a locking position, and an uncoupling position, in which the resilient tongue (32; 33) is pressed inward in such a way that the locking protrusion (34; 35) is arranged in a non-locking position at least partially on an inner surface of the surrounding wall (23) facing the insertion opening (24), in the region adjacent to second edge sections, and is preloaded against the inner surface. The invention further relates to an agricultural distribution machine for dispensing granulated or granular material such as fertilizer or seed.

Inventors:
EKERT, Michael (Heckenstraße 2, Unna, 59427, DE)
DIEPENBROCK, Felix (Hammer Straße 26, Drensteinfurt, 48317, DE)
Application Number:
EP2018/057106
Publication Date:
September 27, 2018
Filing Date:
March 21, 2018
Export Citation:
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Assignee:
KVERNELAND AS (Plogfabrikkvegen 1, 4353 Klepp Stasjon, 4353, NO)
International Classes:
A01C7/08; F16L37/098; A47L9/24
Domestic Patent References:
WO2007088134A12007-08-09
WO2015001253A12015-01-08
WO2007088134A12007-08-09
WO2015001253A12015-01-08
Foreign References:
DE102004050796A12006-04-20
DE102014102247A12015-08-27
EP0924453A11999-06-23
FR2863683A12005-06-17
DE102014102247A12015-08-27
DE102004050796A12006-04-20
EP0924453A11999-06-23
FR2863683A12005-06-17
Attorney, Agent or Firm:
BITTNER, Thomas, L. (Boehmert & Boehmert, Hollerallee 32, Bremen, 28209, DE)
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Claims:
Ansprüche

Schlauchanschlussvorrichtung, mit

- einer Schlauchleitung (20) mit einem elastischen, formstabilen Schlauch, durch den ein Gasstrom transportiert wird;

- einer Steckaufnahme (22), bei der in einer umgebenden Wandung (23) eine Stecköffnung (24) angeordnet ist; und

- einem Einsteckbauteil (21 ) mit einem Durchbruch (38) zum Transportieren des Gasstroms, wobei das Einsteckbauteil (21 ) mit einem proximalen Endstück (31) in die Stecköffnung (24) einsteckbar ist und bei dem an einem distalen Endstück (25) ein Schlauchende des elastischen, formstabilen Schlauchs aufgenommen ist, wobei das proximale Endstück (31 ) wenigstens eine federnde Zunge (32; 33) mit einem Rastvorsprung (34; 35) aufweist;

wobei ein Rand (40) der die Stecköffnung (24) umgebenden Wandung (23) auf einer von dem Einsteckbauteil (21) abgewandten Seite eine Sattelform aufweist, derart, dass erste Randabschnitte (41 a; 41 b), die sich entlang einer ersten gedachten, die Stecköffnung (24) kreuzenden Verbindungslinie gegenüberliegen, zurückversetzt sind gegenüber zweiten Randabschnitten (42a; 42b), die sich entlang einer zweiten gedachten, die Stecköffnung (24) kreuzenden Verbindungslinie, welche quer zur ersten gedachten Verbindungslinie verläuft, gegenüberliegen; und

wobei das Einsteckbauteil (21 ), wenn das proximale Endstück (31) in die Stecköffnung (24) eingesteckt ist, zwischen einer Kopplungsstellung, in welcher der Rastvorsprung (34; 35) der federnden Zunge in einer Raststellung den Rand (40) im Bereich eines der ersten Randabschnitte (41 a; 41 b) hintergreift, und einer Entkopplungsstellung drehbar ist, in welcher die federnde Zunge (32; 33) nach Innen gedrückt ist, derart, dass der Rastvorsprung (34; 35) in einer Nicht-Raststellung zumindest teilweise auf einer der Stecköffnung (24) zugewandten Innenfläche (39) der umgebenden Wandung (23) im Bereich benachbart zu einem der zweiten Randabschnitte (42a, 42b) angeordnet und gegen die Innenfläche (39) vorgespannt ist.

Schlauchanschlussvorrichtung nach Anspruch 1 , dadurch g e k e n n z e i c h n e t, dass das proximale Endstück (31 ) in die Stecköffnung (24) formschlüssig einsteckbar ist. Schlauchanschlussvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das proximale Endstück (31) eine weitere federnde Zunge (32; 33) mit einem weiteren Rastvorsprung (34; 35) aufweist, wobei der weitere Rastvorsprung (34; 35) in der Kopplungsstellung den Rand (40) im Bereich des gegenüberliegenden der ersten Randabschnitte (41a; 41b) hintergreift, und die weitere federnde Zunge (32; 33) in der Entkopplungsstellung nach Innen gedrückt ist, derart, dass der weitere Rastvorsprung (34; 35) zumindest teilweise auf der der Stecköffnung (24) zugewandten Innenfläche (39) der umgebenden Wandung (23) im Bereich benachbart zu dem gegenüberliegenden zweiten Randabschnitten (42a; 42b) angeordnet und gegen die Innenfläche (39) vorgespannt ist.

Schlauchanschlussvorrichtung nach mindestens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Rampenmechanismus (43) mit einander zugeordneten Rampen (43a; 43b) an der Steckaufnahme (22) und dem Einsteckbauteil (21) vorgesehen ist, bei dem die Rampen (43a; 43b) zumindest beim mittels Relativdrehung von Steckaufnahme (22) und Einsteckbauteil (21) um eine Drehachse bewirkten Übergang von der Kopplungsstellung in die Entkopplungsstellung aufeinander gleiten und hierdurch Steckaufnahme (22) und Einsteckbauteil (21) in axialer Richtung der Drehachse auseinander bewegt werden.

Schlauchanschlussvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Rampen (43a; 43b) an einem Rampenvorsprung und einer Rampenausnehmung gebildet sind.

Schlauchanschlussvorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Rampen (43a; 43b) im Bereich äußerer Oberflächen von Steckaufnahme (22) und Einsteckbauteil (21) angeordnet sind.

Schlauchanschlussvorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Rampe (43a) an dem Einsteckbauteil (21 ) im Bereich eines sich radial erstreckenden Überstands angeordnet ist.

Schlauchanschlussvorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass ein weiterer Rampenmechanismus mit einander zugeordneten weiteren Rampen an der Steckaufnahme (22) und dem Einsteckbauteil (21) vorgesehen ist, welcher auf einer gegenüberliegenden Seite von Steckaufnahme (22) und Einsteckbauteil (21) angeordnet ist. 9. Schlauchanschlussvorrichtung nach mindestens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die die Stecköffnung (24) umgebenden Wandung (23) an ein Anschlussbauteil (44) angeformt ist, dessen Fläche sich quer zur Längsrichtung des Einsteckbauteils (21) erstreckt, und der Rand (40) auf einer von dem Einsteckbauteil (21) abgewandten Seite des Anschlussbauteils (44) ausgebildet ist.

10. Schlauchanschlussvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Anschlussbauteil (44) auf einer von dem Einsteckbauteil (21) abgewandten Seite eine gekrümmte Oberfläche aufweisen, die um eine sich quer zur Längsrichtung des Einsteckbauteils (21) erstreckende Achse gekrümmt ist.

11. Schlauchanschlussvorrichtung nach Anspruch 8 oder 9. dadurch gekennzeichnet, dass die die Stecköffnung (24) umgebende Wandung (23) auf der von dem Einsteckbauteil (21) abgewandten Seite des Anschlussbauteils (44) wenigstens abschnittsweise übersteht und hierdurch der Rand zumindest teilweise durch einen Wandüberstand ausgebildet ist.

12. Schlauchanschlussvorrichtung nach mindestens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Einsteckbauteil (21) am distalen Endstück (25) innenseitig Schraubgewinde (29) aufweist, in welches das Schlauchende eingedreht ist.

13. Schlauchanschlussvorrichtung nach mindestens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die federnde Zunge (32) und / oder die weitere federnde Zunge (33) von in Längsrichtung des Einsteckbauteils (21) verlaufenden Schlitzen (36) begrenzt sind, welche die federnde Zunge (32) und / oder die weitere federnde Zunge (33) von benachbarten Abschnitten (37) des proximalen Endstücks (31) trennen.

14. Schlauchanschlussvorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Rastvorsprung (34) und / oder der weitere Rastvorsprung (35) in Längsrichtung des Ein- Steckbauteils (21) gegenüber den benachbarten Abschnitten (37) des proximalen Endstücks (31) überstehen.

15. Landwirtschaftliche Verteilmaschine zum Ausbringen von granuliertem oder körnigem Mate- rial wie Dünger oder Saatgut, mit einem Transportsystem zum Transportieren eines

Gasstroms, wobei das Transportsystem eine Schlauchanschlussvorrichtung nach mindestens einem der vorangehenden Ansprüche aufweist.

Description:
Schlauchanschlussvorrichtung für ein System zum Transportieren eines Gasstroms und landwirtschaftliche Verteilmaschine

Die Erfindung betrifft eine Schlauchanschlussvorrichtung für ein System zum Transportieren eines Gasstroms, welcher wahlweise granuliertes, partikelhaltiges oder gekörntes Material enthält, sowie eine landwirtschaftliche Verteilmaschine.

Hintergrund Systeme zum Transportieren von Gasströmen können in verschiedenen Anwendungen genutzt werden. In einem Beispiel kann mit dem Gasstrom ein granuliertes oder gekörntes Material transportiert werden, beispielsweise um solches Material von einer Materialquelle oder einem Materialcontainer weg zu einem Austrag zu transportieren, zum Beispiel zu einer Ausbring- oder Verteilöffnung. Bei dem Material kann es sich im Fall einer landwirtschaftli- chen Maschine beispielsweise um Dünger oder Saatgut handeln. Bei diesen oder anderen Anwendungen wird das Material in einem Gasstrom transportiert, beispielsweise einem Luftstrom, welcher eine oder mehrere Schlauchleitungen des Systems zum Transportieren des Materials durchströmt, um in dem Gasstrom das granulierte oder gekörnte Material zu transportieren.

Aus dem Dokument DE 10 2014 102 247 A1 ist ein Schlauchstecksystem einer landwirtschaftlichen Verteilmaschine bekannt, bei dem ein Ende einer Schlauchleitung mit einer Außenhülse versehen ist, die in eine Stecköffnung einsteckbar ist, um die Außenhülse gegen axiale Beweglichkeit in Bezug auf die Stecköffnung zu arretieren.

Das Dokument DE 10 2004 050796 A1 offenbart eine Schlauchanschlussvorrichtung mit einem axial steckbaren Anschlussteil und zumindest einem Rastelement, das zum radialen Einrasten in eine korrespondierende Ausnehmung vorgesehen ist, wobei die Schiauchan- schlussvorrichtung zumindest eine schräge Umlenkfläche zum Umlenken einer in Umfangs- richtung gerichteten Kraft in eine radiale Kraft auf das Rastelement umfasst.

Das Dokument WO 2007/088134 A1 offenbart einen Saugschlauch, insbesondere für einen Staubsauger, mit Kuppiungseiementen zum lösbaren Anschluss an einen Saugstutzen oder an ein Handgriffrohr, wobei das anzukuppelnde Schlauchende des Saugschlauches mit einer festgesetzten Lagerhülse versehen und in einer Aufnahme des Saugstutzens oder des Handgriffrohres drehbar einsetzbar ist sowie mit einem auf dem Saugschlauch angeordneten Kupplungsring mit radial abfedernden Rastnocken, die in zugeordnete Vertiefungen oder Durchbrüche der Aufnahme lösbar eingreifen. Der Saugschlauch zeichnet sich dadurch aus, dass die Rastnocken zusätzlich in Umfangsrichtung des Kupplungsrings an diesem angebunden und nach beiden Seiten rückfedernd auslenkbar ausgebildet sind und dass die Rast- nocken wenigstens einseitig axial am Kupplungsring angebunden sind.

Das Dokument WO 2015/001253 A1 offenbart eine Kupplungsvorrichtung für einen Saugschlauch mit einem weiblichen Teil und einem männlichen Teil, das dazu bestimmt ist, in das weibliche Teil bis zu einer Kupplungsposition eingeführt zu werden, wobei das weibliche Teil mindestens einen weiblichen axialen Anschlag umfasst, und das männliche Teil mindestens einen männlichen axialen Anschlag umfasst. Des Weiteren umfasst die Kupplungsvorrichtung elastische Mittel, die mit dem weiblichen axialen Anschlag oder dem männlichen axialen Anschlag verbunden sind. Die Kupplungsvorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplungsvorrichtung auch mindestens einen drehbaren Ring mit einem winkelförmigen No- cken umfasst, wobei der drehbare Ring so gestaltet ist, dass er von einer ersten Position, in der die elastischen Mittel frei sind, in eine zweite Position geschwenkt werden kann, in der die elastischen Mittel durch den winkelförmigen Nocken eingeschränkt sind.

Das Dokument EP 0 924 453 A1 offenbart eine lösbare Rohrverbindung mit zwei ineinander steckbaren Rohrabschnitten, einer zwischen den Rohrabschnitten angeordneten Dichtung und einer Klemmhülse, die zwischen einer Lösestellung und einer Klemmstellung verstellbar angeordnet ist und mit Rastmitteln zur axialen Sicherung der Rohrabschnitte versehen ist. Für eine verschleißarme lösbare Rohrverbindung, die einen variablen Zusammenbau anei- nandergrenzender Rohrabschnitte erlaubt, ist vorgesehen, dass als Rastmittel zumindest zwei axial beabstandete, radial nach innen ragende Rastglieder an der Klemmhülse angeordnet sind, die in Klemmstellung der Klemmhülse jeweils eine radial erhabene Klemmstufe am Außenmantel jedes Rohrabschnitts hintergreifen.

Das Dokument FR 2 863 683 A1 offenbart eine Schnellverbindungs-Vorrichtung, umfassend ein Gehäuse, das axial in einen Verbindungsabschnitt zur Verbindung mit einem ersten Rohr und in einen Anschluss-Abschnitt geteilt ist, der für eine dichte Aufnahme eines Endes eines zweiten Rohrs ausgebildet ist, wobei das Gehäuse mit einem Rückhalteorgan verbunden ist, das Klauen besitzt, die elastisch verformbar sind zwischen einem Zustand des Festhaltens eines äußeren Vorsprungs des Endes des zweiten Rohrs und einem Zustand der Freigabe des Vorsprungs, dadurch gekennzeichnet, dass das Rückhalteorgan auf dem Gehäuse so montiert ist, dass es zwischen einer Position einer ungehinderten Deformation der Klauen zwischen ihren beiden Zuständen, und mindestens einer Halteposition verschwenkbar ist, in der die Klauen mit einer Fläche zusammenwirken, die mit dem Gehäuse fest verbunden ist und die die Klauen in einem ihrer beiden Zustände hält.

Zusammenfassung

Aufgabe der Erfindung ist es, eine Schlauchanschlussvorrichtung für ein System zum Transportieren eines Gasstroms, welcher wahlweise granuliertes, partikelhaltiges oder gekörntes Material enthält, sowie eine landwirtschaftliche Maschine anzugeben, mit denen der An- schluss einer Schlauchleitung zeit- und aufwandssparend ermöglicht ist.

Zur Lösung ist eine Schlauchanschlussvorrichtung für ein System zum Transportieren eines Gasstroms nach dem unabhängigen Anspruch 1 geschaffen. Weiterhin ist eine landwirt- schaftliche Verteilmaschine nach dem nebengeordneten Anspruch 15 geschaffen. Alternative Ausgestaltungen sind Gegenstand von abhängigen Unteransprüchen.

Nach einem Aspekt ist eine Schlauchanschlussvorrichtung für ein System zum Transportieren eines Gasstroms, welcher wahlweise granuliertes oder gekörntes Material enthält, ge- schaffen. Die Schlauchanschlussvorrichtung weist eine Schlauchleitung mit einem elastischen, formstabilen Schlauch, durch den ein Gasstrom transportiert wird, und eine Steckaufnahme auf, bei der in einer umgebenden Wandung eine Stecköffnung angeordnet ist. Weiterhin ist ein Einsteckbauteil mit einem Durchbruch zum Transportieren oder Leiten des Gasstroms vorgesehen, wobei das Einsteckbauteil mit einem proximalen Endstück in die Stecköffnung einsteckbar ist und bei dem an einem distalen Endstück ein Schlauchende des elastischen, formstabilen Schlauchs aufgenommen ist, wobei das proximale Endstück wenigstens eine federnde Zunge mit einem Rastvorsprung aufweist. Ein Rand der die Stecköffnung umgebenden Wandung weist auf einer von dem Einsteckbauteil abgewandten Seite eine Sattelform auf, derart, dass erste Randabschnitte, die sich entlang einer ersten gedach- ten, die Stecköffnung kreuzenden Verbindungslinie gegenüberliegen, zurückversetzt sind gegenüber zweiten Randabschnitten, die sich entlang einer zweiten gedachten, die Stecköffnung kreuzenden Verbindungslinie, welche quer zur ersten gedachten Verbindungslinie verläuft, gegenüberliegen. Wenn das proximale Endstück in die Stecköffnung eingesteckt ist, ist das Einsteckbauteil zwischen einer Kopplungsstellung, in welcher der Rastvorsprung der federnden Zunge in einer Raststellung den Rand im Bereich eines der ersten Randabschnit- te hintergreift, und einer Entkopplungsstellung drehbar, in welcher die federnde Zunge nach innen gedrückt ist, derart, dass der Rastvorsprung in einer Nicht-Raststellung zumindest teilweise auf einer der Stecköffnung zugewandten Innenfläche der umgebenden Wandung im Bereich benachbart zu einem der zweiten Randabschnitte angeordnet und gegen die In- nenfläche vorgespannt ist.

Nach einem weiteren Aspekt ist eine landwirtschaftliche Verteilmaschine zum Ausbringen von granuliertem oder körnigem Material wie Dünger oder Saatgut geschaffen, die ein Transportsystem zum Transportierten eines Gasstroms, welcher wahlweise granuliertes oder gekörntes Material enthält, aufweist, wobei das Transportsystem eine Schlauchanschlussvorrichtung der vorgenannten Art aufweist.

Das proximale Endstück kann in die Stecköffnung formschlüssig einsteckbar sein. Bei dieser oder anderen Ausführungsformen kann das proximale Endstück bis zu einem Anschlag in die Stecköffnung einsteckbar sein, wobei der Anschlag an dem Einsteckbauteil ausgebildet ist, beispielsweise als ein radialer Vorsprung.

Das proximale Endstück kann eine weitere federnde Zunge mit einem weiteren Rastvorsprung aufweisen, wobei der weitere Rastvorsprung in der Kopplungsstellung den Rand im Bereich des gegenüberliegenden der ersten Randabschnitte hintergreift, und die weitere federnde Zunge in der Entkopplungsstellung nach Innen gedrückt ist, derart, dass der weitere Rastvorsprung zumindest teilweise auf der der zylindrischen Stecköffnung zugewandten Innenfläche der umgebenden Wandung im Bereich benachbart zu dem gegenüberliegenden zweiten Randabschnitten angeordnet und gegen die Innenfläche vorgespannt ist.

Die federnde Zunge und die weitere federnde Zunge können hinsichtlich einzelner konstruktiver Merkmale verschieden ausgeführt sein. Alternativ weisen die federnde Zunge sowie die weitere federnde Zunge die gleiche Ausbildung auf, insbesondere hinsichtlich der äußeren Formgebung. Bei dieser oder anderen Ausführungsformen können der Rastvorsprung und / oder der weitere Rastvorsprung als radial nach außen gerichteter Vorsprung an der zugeordneten federnden Zunge gebildet sein.

In den verschiedenen Ausführungsformen können der Rastvorsprung und / oder der weitere Rastvorsprung in der jeweiligen Raststellung formschlüssig auf dem Rand der die Stecköff- nung umgebenden Wandung angeordnet sein. Hierbei kann ein äußerer Rand des jeweiligen Rastvorsprungs mit einer gekrümmten Oberfläche ausgebildet sein, die formschlüssig auf einer gegenüberliegenden Oberfläche des sattelartigen Rands aufliegt.

Es kann ein Rampenmechanismus mit einander zugeordneten Rampen an der Steckauf- nähme und dem Einsteckbauteil vorgesehen sein, bei dem die Rampen zumindest beim mittels Relativdrehung von Steckaufnahme und Einsteckbauteil um eine Drehachse bewirkten Übergang von der Kopplungsstellung in die Nicht-Kopplungsstellung aufeinander gleiten und hierdurch Steckaufnahme und Einsteckbauteil in axialer Richtung der Drehachse auseinander bewegt werden. Der Rampenmechanismus erzwingt bei der Relativdrehung von Steck- aufnähme und Einsteckbauteil eine axiale Relativbewegung, die dazu führt, dass Steckaufnahme und Einsteckbauteil auseinander bewegt werden. Dieses Auseinanderbewegen überlagert sich mit dem Übergang des Rastvorsprungs und / oder des weiteren Rastvorsprungs aus der Raststellung in die Nicht-Raststellung. Mit dem Rampenmechanismus kann ein Anschlag für die Relativdrehung von Steckaufnahme und Einsteckbauteii gebildet sein.

Die Rampen können an einem Rampenvorsprung und einer Rampenausnehmung gebildet sein. Rampenvorsprung und Rampenausnehmung können im Bereich der jeweiligen Rampe mit gleicher Schräglage ausgebildet sein. Die Rampen können im Bereich äußerer Oberflächen von Steckaufnahme und Einsteckbauteil angeordnet sein.

Die Rampe kann an dem Einsteckbauteil im Bereich eines sich radial erstreckenden Überstands angeordnet sein.

Es kann ein weiterer Rampenmechanismus mit einander zugeordneten weiteren Rampen an der Steckaufnahme und dem Einsteckbauteil vorgesehen sein, welcher auf einer gegenüberliegenden Seite von Steckaufnahme und Einsteckbauteil angeordnet ist. Die die Stecköffnung umgebenden Wandung kann an ein Anschlussbauteil, insbesondere einer Anschlussplatte, angeformt sein, dessen Fläche sich quer zur Längsrichtung des Einsteckbauteils erstreckt, und der Rand kann auf einer von dem Einsteckbauteil abgewandten Seite des Anschlussbauteils ausgebildet sein. Die die Stecköffnung umgebende Wandung kann an das Anschlussbauteil, zum Beispiel die Anschlussplatte, einstückig angeformt sein. Die umgebende Wandung kann auf dem Anschlussbauteil abgestützt sein. Das Anschluss- bauteil kann ein oder mehrere Durchbrüche zum Aufnehmen von Befestigungsmitteln aufweisen, beispielsweise von Schrauben. In einer Ausführungsform kann das Anschlussbauteil einstückig mit einem Verteilerbauteil des Transportsystems gebildet sein, beispielsweise einem Rohrabschnitt eines Transportrohres in dem System zum Transportieren des Gasstroms, welcher ein granuliertes, partikalhaltiges oder gekörntes Material enthalten kann. Das Transportrohr kann beispielsweise als Element eines Verteilers für das Material gebildet sein.

Das Anschlussbauteil kann auf einer von dem Einsteckbauteil abgewandten Seite eine ge- krümmte Oberfläche aufweisen, die um eine sich quer zur Längsrichtung des Einsteckbauteils erstreckende Achse gekrümmt ist. Mithilfe der Krümmung kann die Sattelform des Rands zumindest teilweise ausgebildet sein.

Die die Stecköffnung umgebende Wandung kann auf der von dem Einsteckbauteil abge- wandten Seite des Anschlussbauteils wenigstens abschnittsweise überstehen und hierdurch der Rand zumindest teilweise durch einen Wandüberstand ausgebildet sein.

Das Einsteckbauteil kann am distalen Endstück innenseitig ein Schraubgewinde aufweisen, in welches das Schlauchende eingedreht sein. Das Schraubgewinde kann zum proximalen Endstück hin mit abnehmendem lichten Durchmesser innerhalb des Schraubgewindes konisch ausgebildet sein. Die konische Ausbildung kann eine konische Ausführung des lichten Durchmessers des Schraubgewindes selbst auf einem zylindrischen Innenwandabschnitt mit gleichbleibendem Durchmesser vorsehen. Alternativ oder ergänzend kann der innenwandabschnitt des Einsteckbauteils, auf dem das Schraubgewinde angeordnet ist, selbst konisch zulaufen. Bei dem konischen Abschnitt kann der innere Durchmesser des distalen Endstücks zum proximalen Endstück hin abnehmen. Die konische Ausbildung kann mit einem Winkel von etwa 1 bis etwa 10 Grad gebildet sein, zum Beispiel etwa 1 oder etwa 2 Grad.

Die federnde Zunge und / oder die weitere federnde Zunge können von in Längsrichtung des Einsteckbauteils verlaufenden Schlitzen begrenzt sein, welche die federnde Zunge und / oder die weitere federnde Zunge von benachbarten Abschnitten des proximalen Endstücks trennen. Die Rastvorsprung und / oder der weitere Rastvorsprung kann in Längsrichtung des Einsteckbauteils gegenüber den benachbarten Abschnitten des proximalen Endstücks überstehen. Die Stecköffnung kann als eine zylindrische Öffnung oder ein zylindrischer Durchbruch ausgeführt sein. Der Querschnitt der Stecköffnung kann rund sein.

In der Kopplungsstellung ist das Einsteckbauteil in der Stecköffnung gegen unbeabsichtigtes Herausgleiten oder -ziehen gesichert. Demgegenüber kann das Einsteckbauteil in der Ent- kopplungsstellung aus der Stecköffnung herausgezogen werden, ohne dass dieses durch die Raststellung des Rastvorsprungs der federnden Zunge behindert ist.

Das proximale und das distale Endstück des Einsteckbauteils können unterschiedliche Außendurchmesser aufweisen. Beispielsweise kann das distale Endstück einen größeren Au- ßendurchmesser als das proximale Endstück aufweisen. Mithilfe unterschiedlicher Außendurchmesser des distalen Endstücks kann das Einsteckbauteil an unterschiedliche Schlauchdurchmesser angepasst werden.

Eine Wandung des elastischen, formstabilen Schlauchs kann mit spiralförmigen Elementen ausgebildet sein, insbesondere einer Außenwandung der Schlauchleitung. Die spiralförmigen Elemente, bei denen es sich beispielweise um Draht handeln kann, können sich beim Befestigen des Schlauchendes an dem Einsteckbauteil in das innenseitige Schraubgewinde des distalen Endstücks einschrauben. In Verbindung mit der landwirtschaftlichen Verteilmaschine zum Ausbringen von granuliertem oder körnigem Material können bei der Schlauchanschlussvorrichtung die vorangehend beschriebenen Ausgestaltungen entsprechend vorgesehen sein.

Das Transportsystem kann bei der landwirtschaftlichen Maschine dazu dienen, den Gast- ström, insbesondere einen Luftstrom, oder einen Gasstrom mit granuliertem, partikeihaltigem oder gekörntem Material zu transportieren. Beispielweise kann bei einer Sämaschine ein Luftstrom zum Säherz hin oder von diesem weg transportiert werden, um den Luftstrom dort zum Vereinzeln der Saatkörner zu nutzen. Alternativ oder ergänzend kann bei der Sämaschine ein Luftstrom genutzt werden, um die Saatkörner durch das Transportsystem zu transportieren. Das Ausbilden der Verbindung zwischen Schlauchleitung und Einsteckbauteil sowie zwischen Einsteckbauteil und Steckaufnahme können jeweils im Wesentlichen gasdicht, insbesondere luftdicht ausgeführt sein. Hierzu können bei der Verbindung zwischen Schlauchlei- tung und Einsteckbauteil die konische Ausbildung des Schraubgewindes und / oder die konische Ausbildung des Innendurchmessers der Wandung im distalen Endstück beitragen. Bei der Verbindung zwischen Einsteckbauteil und Steckaufnahme kann zu diesem Zweck ein beispielweise als O-Ring ausgeführtes Dichtelement vorgesehen sein. Der O-Ring kann in einer umlaufenden Nut angeordnet sein, zum Beispiel im Bereich des proximalen Endstücks des Einsteckbauteils. Das Dichtelement kann zwischen einander gegenüberliegenden Wandabschnitten an dem Einsteckbauteil einerseits und der Steckaufnahme andererseits angeordnet sein.

Die Schlauchanschlussvorrichtung kann auch für andere Vorrichtungen verwendet werden, bei denen ein granuliertes oder gekörntes Material mittels eines Gasstroms transportiert wird, beispielsweise in einer Saugleitung eines Staubsaugers.

Beschreibung von Ausführunqsbeispielen

Im Folgenden werden weitere Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme auf Figuren einer Zeichnung erläutert. Hierbei zeigen:

Fig. 1 eine schematische perspektivische Darstellung eines Verteilers für eine landwirtschaftliche Verteilmaschine zum Ausbringen von granuliertem oder körnigem Material wie Dünger oder Saatgut;

Fig. 2 eine perspektivische Darstellung einer Anordnung für eine Schlauchanschlussvorrichtung mit einer Schlauchleitung, einem Einsteckbauteil und einer zugeordneten Steckaufnahme, bei der eine Stecköffnung innerhalb einer umgebenden Wandung gebildet ist;

Fig. 3 eine perspektivische Darstellung einer Anordnung vergleichbar Fig. 2, wobei das Einsteckbauteil für eine Schlauchleitung mit geringerem Außendurchmesser ange- passt ist;

Fig. 4 eine perspektivische Darstellung des Einsteckbauteils aus Fig. 3;

Fig. 5 eine perspektivische Darstellung der Anordnung aus Fig. 2, wobei ein Ende der

Schlauchleitung an dem Einsteckbauteil montiert ist, welches seinerseits in die

Steckaufnahme eingesteckt ist; Fig. 6 eine weitere Darstellung der Anordnung aus Fig. 5 von der Seite;

Fig. 7 eine perspektivische Darstellung der Anordnung aus Fig. 2, wobei ein Ende der

Schlauchleitung an dem Einsteckbauteil montiert ist, welches seinerseits in die

Steckaufnahme eingesteckt ist;

Fig. 8 eine weitere Darstellung der Anordnung aus Fig. 7 von der Seite;

Fig. 9 eine Schnittdarstellung der Anordnung aus den Fig. 5 und 6;

Fig. 10 eine weitere Schnittdarstellung der Anordnung aus den Fig. 5 und 6;

Fig. 1 1 eine weitere perspektivische Darstellung der Anordnung aus den Fig. 5 und 6 und Fig. 12 eine perspektivische Darstellung eines Blindstopfens.

Fig. 1 zeigt eine schematische perspektivische Darstellung eines Verteiler 1 für ein Transportsystem zum Transportieren eines Gasstroms, insbesondere Luftstrom, welcher wahlweise zum Transportieren eines granulierten, partikelhaltigen oder gekörnten Materials dient, beispielsweise Dünger oder Saatgut.

Der Verteiler 1 weist ein Verteilrohr 2 auf, an dem mehrere Ausgänge 3 gebildet sind, über die das zu transportierende Material aus dem Verteilrohr 2 in eine jeweils anzuschließende Schlauchleitung (nicht dargestellt) ausgebracht werden kann, über welche dann der Weitertransport des Gasstroms, wahlweise mit dem Material, erfolgt, beispielsweise zu einem Sä- herz einer Sämaschine oder einer Verteileinrichtung eines Düngerstreuers. Alternativ können Ausgänge 3 mit einem Blindstopfen 4 versehen wie er in Fig. 12 gezeigt ist. Die Anbindung einer jeweiligen Schlauchleitung erfolgt mithilfe einer Schlauchanschlussvorrichtung, wie dies nachfolgend unter Bezugnahme auf die Fig. 2 bis 10 anhand von Ausführungsbeispielen erläutert wird.

Die Fig. 2 und 3 zeigen perspektivische Darstellungen einer jeweiligen Anordnung mit einem Abschnitt einer Schlauchleitung 20, einem Einsteckbauteil 21 sowie einer Steckaufnahme 22, an der innerhalb einer umgebenden Wandung 23 eine Stecköffnung 24 gebildet ist. Die Ausführungsformen in den Fig. 2 und 3 unterscheiden sich insbesondere dadurch, dass die Schlauchleitung 21 mit unterschiedlichen Durchmessern bereitgestellt ist, weshalb ein distales Endstück 25 des Einsteckbauteils 21 in seinem Durchmesser hieran angepasst ist.

Die Fig. 5 und 6 sowie 7 und 8 zeigen Darstellungen für die Anordnung aus den Fig. 2 und 3, im zusammengebauten Zustand, ohne das ein Einrasten erfolgt ist. Fig. 4 zeigt eine weitere perspektivische Darstellung des Einsteckbauteils 21 in der Ausführung aus Fig. 3. Die Fig. 9 und 10 zeigen jeweils eine Querschnittsdarstellung der Anordnung aus den Fig. 5 und 6.

Die Schlauchleitung 20 ist bei den gezeigten Ausführungsforrnen von einem elastischen, formstabilen Schlauch 26 gebildet, in dessen Wandung 27 ein spiralförmiges Element 28 eingebunden ist, beispielsweise in Form eines Spiraldrahts. Gemäß den Fig. 9 und 10 weist das Einsteckbauteil 21 in dem distalen Endstück 25 innenseitig ein Schraubgewinde 29 auf, in welches sich das spiralförmige Element 28 eindreht, wenn ein Schlauchende 30 an dem Einsteckbauteil 21 montiert wird (vgl. Fig. 5 bis 8).

Beim Montieren des Einsteckbauteils 21 in der Steckaufnahme 22 wird ein proximales Endstück 31 des Einsteckbauteils 21 in die Stecköffnung 24 eingesteckt.

Das Schraubgewinde 29 ist in einem konisch geformten Abschnitt des distalen Endstücks 25 angeordnet. D.h. der Durchmesser des Schraubgewindes 29 verringert sich zum proximalen Endstück 31 hin. Hierdurch wird der eingeschraubte Schlauch zum Ende des Schraubgewindes 29 hin enger umfasst und gewährleistet somit einen im Wesentlichen gasdichten, insbesondere luftdichten Verbund zwischen Schlauchleitung 20 und Einsteckbauteil 21 . Außerdem trägt die konische Ausformung dazu bei, dass sich die Schlauchleitung 20 durch Vibrationen nicht lockert.

Das proximale Endstück 31 des Einsteckbauteils 21 weist elastisch federnde Zungen 32, 33 auf, an denen endseitig ein jeweiliger Rastvorsprung 34, 35 angeordnet ist, der radial nach außen vorsteht. Die federnden Zungen 32, 33 werden im Bereich des proximalen Endstücks 31 von Schlitzen 36 begrenzt, die die federnden Zungen 32, 33 von benachbarten Abschnitten 37 im Bereich des proximalen Endstücks 31 trennen. Die Schlitze 36 ermöglichen es den federnden Zungen 32, 33 elastisch nach innen hin zu einem Durchbruch 38 des Einsteckbauteils 31 gedrückt zu werden, wenn das proximale Endstück 31 in die Stecköffnung 24 eingesteckt wird. Hierbei gleiten die Rastvorsprünge 34, 35 auf einer Innenfläche 39 der um- gebenden Wandung 23 bis diese in den Bereich eines Rands 40 der Stecköffnung 24 gelangen.

Der Rand 40 ist mit einer Sattelform gebildet, derart, dass Rasterrandabschnitte 41 a, 41 b, die sich entlang einer ersten gedachten, die Stecköffnung 24 kreuzenden Verbindungslinie gegenüberliegen, zurückversetzt sind gegenüber zweiten Randabschnitten 42a, 42b, die sich entlang einer zweiten gedachten, die Stecköffnung 24 kreuzenden Verbindungslinie, welche quer zur ersten gedachten Verbindungslinie verläuft, gegenüberliegen. Mitteis Drehen des Einsteckbauteils 21 in der Einstecköffnung 24 gelangen die Rastvorsprünge 34, 35 in den Bereich der ersten Randabschnitte 41 a, 41 b, sodass die Rastvorsprünge 34, 35 dort den Rand 40 hintergreifen können, um eine Kopplungsstellung auszubilden, in welcher das Einsteckbauteil 21 gegen ein Herausziehen aus der Stecköffnung 24 und somit aus der Steckaufnahme 22 gesichert ist. Dieses Hintergreifen (Raststellung) in der Kopplungsstellung zeigt die Schnittdarstellung in Fig. 10. Fig. 1 1 zeigt eine weitere perspektivische Darstellung der Anordnung aus den Fig. 5 und 6.

Wird das Einsteckbauteil 21 in der Stecköffnung 24 aus der Kopplungsstellung herausgedreht in eine Entkopplungsstellung, so werden die federnden Zungen 32, 33 nach innen gedrückt, derart, dass der jeweilige Rastvorsprung 34, 35 in eine Nicht-Raststellung gelangt (vgl. Fig. 5, 7 und 9), in welcher die Rastvorsprünge 34, 35 gegen die Innenfläche 39 der umgebenden Wandung 23 drücken und gegen diese vorgespannt sind. Dies entspricht einer Entkopplungsstellung, in welcher das Einsteckbauteil 21 aus der Einstecköffnung 24 herausgezogen werden kann.

Außenseitig sind an dem Einsteckbauteil 21 und der umgebenden Wandung 23 einander gegenüberliegende Rampenmechanismen 43 vorgesehen, bei denen infolge des Drehens des Einsteckbauteils 21 in der Stecköffnung 24 Rampen 43, 43b am Einsteckbauteil 21 und der Steckaufnahme 22 aufeinander gleiten. Wird das Einsteckbauteil 21 aus der Kopplungsstellung herausgedreht, erzwingen die Rampen ein Auseinanderbewegen von Einsteckbauteil 21 und Steckaufnahme 22 in axialer Richtung. Der Rampenmechanismus 43 ist mit ei- nem Anschlag 44 gebildet, welcher die Relativdrehung von Einsteckbauteil 21 und der Steckaufnahme 22 in der Kopplungsstellung begrenzt.

Gemäß den Fig. 2 und 3 ist die Steckaufnahme 22 an einem Anschlussbauteil 44 gebildet, wobei die die Stecköffnung 24 umgebende Wandung 23 einstückig hieran angeformt ist. Das Anschlussbauteil 44, welches auch als Anschlussplatte mit einer gekrümmten Form gebildet sein kann, dient zum Aufsetzen und Montieren der Steckaufnahme 22, zum Beispiel an dem Verteilrohr 2 in Fig. 1. Das Anschlussbauteil 44 wird hierbei den Ausgängen 3 gegenüber montiert, beispielweise mittels Schraubverbindung. Alternativ kann das Anschlussbauteii 44 mit der Steckaufnahme 24 einstückig mit dem Verteilrohr 3 gebildet sein (nicht dargestellt). Für eine gasdichte, insbesondere luftdichte Verbindung zwischen Einsteckbauteil 21 und Steckaufnahme 22 ist ein in den gezeigten Beispielen als O-Ring 45 ausgeführtes Dichtelement vorgesehen. Fig. 12 zeigt eine schematische perspektivische Darstellung eines Blindstopfens 4, der vergleichbar dem Einsteckbauteil 21 in die Ausgänge 3 des Verteilers 1 aus Fig. 1 lösbar eingesteckt werden kann.

Die in der vorstehenden Beschreibung, den Ansprüchen sowie der Zeichnung offenbarten Merkmale können sowohl einzeln als auch in beliebiger Kombination für die Verwirklichung der verschiedenen Ausführungen von Bedeutung sein.