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Patent Searching and Data


Title:
HOSE FITTING FOR HIGH-PRESSURE HOSE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2019/029980
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a hose fitting (1) for a high-pressure hose, for connecting the high-pressure hose to a connection part (2), having - a nipple device which has a through-passage channel (8) and, on the hose side, has a hose portion (17), which can be inserted into the hose, and, on the connection-part side, has a sealing portion (6a) for introducing into a corresponding sealing portion (6b) of the connection part (2), and - a screw-connection element (3, 4) which is intended for establishing a screw connection with the connection part (2), is applied to the nipple device via the hose portion (17) and by means of which the sealing portion (6a) of the nipple device can be pushed against the connection part (2), characterized in that the nipple device is designed in a number of parts and comprises a nipple (7), which has the hose portion (17), and an insertion element (5), which has the sealing portion (6a), wherein the nipple (7) is arranged such that it can be rotated both in relation to the insertion element (5) and in relation to the screw-connection element (3, 4), and wherein the screw-connection element (3, 4) delimits axial relative movement of the nipple (7) away from the insertion element (5).

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Inventors:
LEVIN, Maxim (Konrad-Adenauer-Straße 1, Weinheim, 69469, DE)
Application Number:
EP2018/069891
Publication Date:
February 14, 2019
Filing Date:
July 23, 2018
Export Citation:
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Assignee:
PARKER HANNIFIN EMEA S.À.R.L. (La Tuilière 6, 1163 Etoy, 1163, CH)
International Classes:
F16L19/025; F16L19/028; F16L27/08; F16L33/30
Foreign References:
EP2420628A12012-02-22
US1519047A1924-12-09
DE3309936A11984-09-27
KR20130105078A2013-09-25
EP2584239B12014-03-05
Attorney, Agent or Firm:
FEUCKER, Max et al. (Becker & Müller Patentanwälte, Turmstraße 22, Ratingen, 40878, DE)
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Claims:
Ansprüche

1. Schlaucharmatur (1) für einen Hochdruckschlauch zum Anschließen des Hochdruckschlauchs an ein Anschlussteil (2), mit

einer einen Durchgangskanal (8) aufweisenden Nippelvorrichtung, die schlauchseitig einen in den Schlauch einsteckbaren Schlauchabschnitt (17) aufweist und die anschlussteilseitig einen Dichtabschnitt (6a) zur Einbringung in einen korrespondierenden Dichtabschnitt (6b) des Anschlussteils (2) aufweist, und einem Schraubverbindungselement (3, 4) zur Herstellung einer Schraubverbindung mit dem Anschlussteil (2), welches über den Schlauchabschnitt (17) auf die Nippelvorrichtung aufgebracht ist und mit welchem der Dichtabschnitt (6a) der Nippelvorrichtung gegen das Anschlussteil (2) drückbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass

die Nippelvorrichtung mehrteilig ausgebildet ist und einen den

Schlauchabschnitt (17) aufweisenden Nippel (7) und ein den Dichtabschnitt (6a) aufweisendes Steckelement (5) umfasst, wobei der Nippel (7) sowohl zu dem Steckelement (5) als auch zu dem Schraubverbindungselement (3, 4) drehbar angeordnet ist und wobei das Schraubverbindungselement (3,4) eine axiale Relativbewegung des Nippels (7) fort von dem Steckelement (5) begrenzt.

2. Schlaucharmatur (1) nach Anspruch 1, wobei das Steckelement (5) eine Schulter (10) aufweist, die radial über den Nippel (7) hervorsteht und mittels der das Steckelement (5) von dem Schraubverbindungs- element (3, 4) gegen das Anschlussteil (2) drückbar ist.

3. Schlaucharmatur (1) nach Anspruch 1 oder 2, wobei das Steckelement (5) einen dem Dichtabschnitt (6a) gegenüberliegenden Eingriffsabschnitt (9a) aufweist und der Nippel (7) einen dem Anschlussteil (2) zugewandten Eingriffsabschnitt (9b) aufweist, wobei der eine Eingriffsabschnitt in dem anderen Eingriffsabschnitt angeordnet ist.

4. Schlaucharmatur (1) nach Anspruch 3, wobei das Steckelement (5) mit seinem Eingriffsabschnitt (9a) innerhalb des Nippels (7) angeordnet ist, wobei das Steckelement (5) bevorzugt zwischen dem Eingriffsabschnitt (9a) und dem Dichtabschnitt (6a) eine Schulter (10) aufweist, die radial über den Eingriffsabschnitt (9a) hervorsteht und mittels der das Steckelement (5) von dem Schraubverbindungselement (3, 4) gegen das Anschlussteil (2) drückbar ist.

5. Schlaucharmatur (1) nach Anspruch 3, wobei der Nippel (7) mit seinem Eingriffsabschnitt (9b) innerhalb des Steckelements (5) angeordnet ist.

6. Schlaucharmatur (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Schlauchverbindungselement (3, 4) innenseitig eine erste Stufe (11) aufweist, deren axial ausgerichtete Fläche in Anlage mit einer Schulter (10) des Steckelements (5) bringbar ist.

7. Schlaucharmatur (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Schlauchverbindungselement (3, 4) innenseitig eine zweite Stufe (12) aufweist, deren axial ausgerichtete Fläche in Anlage mit einer korrespondierenden, axial ausgerichteten Fläche des Nippels (7) bringbar ist.

8. Schlaucharmatur (1) nach Anspruch 6 und 7, wobei ein axialer Abstand (13) zwischen der ersten Stufe (11) und der zweiten Stufe (12) des Schlauchverbindungselements (3, 4) größer ist als der Abstand zwischen der anschlussteilseitigen Stirnfläche (14) des Nippels (7) und der mit der zweiten Stufe (12) des Schlauchverbindungselements (3, 4) zusammenwirkenden Fläche des Nippels (7).

9. Schlaucharmatur (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei eine sich axial erstreckende Entlastungsbohrung (15) in einer Schulter (10) des Steckelements (5) ausgebildet ist.

10. Schlaucharmatur (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei mindestens ein Gleitelement (16a) zwischen dem Schraubverbin- dungselement (3, 4) und dem Nippel (7) angeordnet ist.

11. Schlaucharmatur (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei mindestens ein Gleitelement (16b) zwischen dem Nippel (7) und dem Steckelement (5) angeordnet ist.

12. Schlaucharmatur (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Schraubverbindungselement eine Druckschraube (3) ist.

13. Schlaucharmatur (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Schraubverbindungselement eine Mutter (4) ist.

Description:
Schlaucharmatur für Hochdruckschlauch

Bes chreibu ng

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Schlaucharmatur für einen Hochdruckschlauch zum Anschließen des Hochdruckschlauchs an ein Anschlussteil , mit einer einen Durchgangskanal aufweisenden Nippelvorrichtung, die schlauchseitig einen in den Schlauch einsteckbaren Schlauchabschnitt aufwei st und die anschlussteilseitig einen Dichtabschnitt zur Einbringung in einen korrespondierenden Dichtabschnitt des Anschlussteils aufweist, und mit einem S chraubverbindungselement zur Herstellung einer Schraubverbindung mit dem Anschlussteil, welches über den Schlauchabschnitt auf die Nippelvorrichtung aufgebracht ist und mit welchem der Dichtabschnitt der Nippelvorrichtung gegen das Anschlussteil drückbar ist.

Eine Schlaucharmatur mit den vorgenannten Merkmalen ist aus

KR 201 301 05078 A bekannt. An dieser S chlaucharmatur ist nachteilig, dass die Nippelvorrichtung in einem an dem Anschlussteil angeschlossenen Zustand nicht zu dem Anschlussteil drehbar ist, sodass beim Verdrehen des Schlauches hohe Torsionskräfte auf den Schlauch wirken.

Aus EP 2 584 239 B l ist daher bekannt, dass ein den Dichtabschnitt aufweisendes Steckelement ein anschlussteilseitiges Ende des Nippels außen übergreift. Damit der Nippel zu dem Steckelement drehbar ist, muss ein zusätzliches, den Nippel umschließendes Verschlusselement vorgesehen sein. Bei die- ser Lösung kann das Schraubverbindungselement nicht von dem schlauchseiti- gen Ende des Nippels aus auf der Schlaucharmatur angeordnet werden, sondern muss anschlussteilseitig auf das Steckelement aufgebracht und an diesem drehbar fixiert werden . Es ist somit ein relativ hoher vorrichtungstechnischer Aufwand erforderlich.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, die mit Bezug zum Stand der Technik geschilderten Nachteile zu beseitigen und insbesondere eine Schlaucharmatur anzugeben, die weni g Bautei le umfasst und im angeschlossenen Zustand sicher eine Relativdrehung der auf den Nippel aufgesteckten Schl auchleitung ermöglicht.

Gelöst wird die Aufgabe durch eine S chlaucharmatur mit den Merkmalen des unabhängigen Anspruchs. Vorteilhafte Weiterbildungen der Schlaucharmatur sind in den abhängigen Ansprüchen und in der Beschreibung angegeben, wobei einzelne Merkmal der vorteilhaften Weiterbildungen in techni sch sinnvoller Weise beliebig miteinander kombinierbar sind.

Die Aufgabe wird insbesondere gelöst durch eine Schlaucharmatur mit den eingangs genannten Merkmalen, bei der die Nippelvorrichtung mehrtei lig ausgebildet ist und einen den Schlauchabschnitt aufweisenden Nippel und ein den Dichtabschnitt aufweisendes Steckelement umfasst, wobei der Nippel sowohl zu dem Steckelement als auch zu dem Schraubverbindungselement drehbar angeordnet ist und wobei das Schraubverbindungsel ement eine axiale Relativbewegung des Nippels fort von dem Steckelement begrenzt.

Die Erfindung sieht in ihrem Grundgedanken also insbesondere vor, dass die Nippelvorrichtung mindestens zweiteilig, insbesondere genau zweiteilig ausgebildet i st, wo bei der Nippel in einem an das Anschlussteil angeschlossenen Zustand drehbar angeordnet ist und mit einem gewissen axialen Spiel an dem Anschlussteil gehaltert ist, wobei eine axiale Relativbewegung des Nippels durch Anlage des Nippels an dem S chraubverbindungselement begrenzt wird. Das S chraubverbindungselement und der Nippel sind also so geformt, dass die axial e Rel ativbewegung unmittelbar durch das S chraubverbindungselement begrenzt ist, wobei zwischen den entsprechenden Anl ageflächen Gleit- und/oder Dichtelemente angeordnet sein können. Bevorzugt sind das anschlussteil- seitige Ende des Nippels und das Steckelement vollständig von dem Schraubverbindungselement umgeben. Die Schlaucharmatur kann in ihrem maximalen Außendurchmesser somit kleiner ausgeführt sein. Darüber hinaus ist es nicht erforderlich, dass ein zusätzliches Bauteil vorgesehen ist, welches das Steckelement an dem Nippel sichert.

Während also vor der Montage das Steckelement sowohl relativ zu dem

Schraubverbindungselement also auch zu dem Nippel drehbar ist, wird das Steckelement in dem angeschlossenen Zustand von dem S chraubverbindungselement gegen das Anschlussteil gedrückt und festgelegt, wobei der den Schlauch tragende Nippel auch im angeschlossenen Zustand relativ zu dem Steckelement und zu dem Schraubverbindungselement drehbar ist.

Zwischen Dichtabschnitt des Steckelements und Dichtabschnitt des Anschlussteils, sowie zwischen Steckelement und Nippel, als auch an anderen geeigneten Stel l en können in bekannter Wei se Dichtungen angeordnet sein, die ein Hindurchtreten von Fluid verhindern. Bei spielswei se kann ein O-Ring in einer an einem der Bauteile ausgebildeten Nut angeordnet sein. Gegebenenfalls kann dieser O-Ring durch einen Stützring abgestützt werden.

Der Dichtabschnitt des Steckelements kann bei spielsweise als Dichtkonus ausgebildet sein, der in einen korrespondierenden Dichtkonus am Anschlusstei l einbringbar ist.

In dem Steckelement ist ein Durchgangskanal ausgebildet, der mit seinem Durchmesser insbesondere mit dem Durchmesser des Durchgangskanals des Nippels korrespondiert.

Das S chraubverbindungselement kann als eine zumindest anschlussteilseitig ein Außengewinde aufweisende Druckschraube ausgebildet sein, die in ein entsprechendes Innengewinde des Anschlussteils einschraubbar ist. Alternativ kann das Schraubverbindungselement als eine ein Innengewinde aufweisende Mutter ausgebildet sein, die auf ein entsprechendes Außengewinde des Anschlussteils aufschraubbar ist.

Das Schraubverbindungselement weist bevorzugt innenseitig einen Kopplungsabschnitt auf, mit dem das Schraubverbindungselement mittelbar oder unmittelbar mit dem Steckelement so zusammenwirkt, dass beim Festziehen des Schraubverbindungselements am Anschlussteil das Steckelement mit seinem Dichtabschnitt gegen den korrespondierenden Dichtabschnitt des Anschlussteil s gezogen wird. Eine mittelbare Kopplung könnte bei spielsweise mit einem Sprengring oder ähnlichem erfolgen.

In diesem Zusammenhang kann das Steckelement insbesondere eine Schulter aufweisen, die radial über die Außenkontur des N ippels hervo rsteht und mittels der das Steckelement von dem Schraubverbindungselement gegen das Anschlussteil drückbar ist. Der Außendurchmesser des Steckelements im Bereich der Schulter ist bevorzugt also größer al s der größte Außendurchmesser des Nippels .

Für eine direkte Kopplung zwischen dem Schlauchverbindungselement und dem Steckelement weist das Schlauchverbindungselement bei spielsweise innenseitig eine erste Stufe auf, deren axial ausgerichtet Fläche in Anlage mit der Schulter des Steckelements bringbar ist. Hierbei ist insbesondere bevorzugt, dass die Schulter radial über die radiale Außenkontur des anschlussseiti- gen Endes des Nippels hervorsteht.

Damit das Schraubverbindungselement von dem schlauchseitigen Ende auf den Nippel aufsetzbar ist und damit die Relativbewegung des Nippels zu dem Schraubverbindungselement in axialer Richtung begrenzt ist, kann bevorzugt vorgesehen sein, dass das Schlauchverbindungselement innenseitig insbesondere an seinem schlauchseitigen Ende eine zweite Stufe aufweist, deren axial ausgerichtete Fläche in Anlage mit einer korrespondierenden, axial ausgerichteten Fläche des Nippels bringbar ist. Die axial ausgerichtete Fläche des Nippels kann insbesondere durch eine Stufe an dem Nippel ausgebildet sein.

Hierdurch wird al so zum einen die Verschiebung des Schraubverbindungsele- ments auf dem Nippel in Richtung des An schlussteils begrenzt und zum anderen im angeschlossenen Zustand verhindert, dass der Nippel in axialer Richtung zu viel Spiel aufweist.

Um in diesem Zusammenhang zu verhindern, dass der Nippel durch das

Schraubverbindungselement gegen eine Drehung festgelegt wird, i st bevorzugt der axiale Abstand zwischen der ersten Stufe und der zweiten Stufe des Schraubverbindungselements größer als der Abstand zwischen der anschluss- teilseitigen Stirnfläche des Nippels und der mit der zweiten Stufe des

Schlauchverbindungselements zusammenwirkenden Fläche des Nippels. Der axiale Abstand zwischen der ersten und der zweiten Stufe ist also so dimensioniert, dass der Nippel im angeschlossenen Zustand mit einem gewissen Spiel in dem S chraubverbindungselement gelagert ist, ohne dass der Nippel gegen eine Verdrehung festgelegt ist.

Um eine sichere Führung des Nippels während seiner Drehbewegung zu gewährleisten, kann vorgesehen sein, dass das Steckelement einen dem Dichtabschnitt gegenüberliegenden Eingriffsabschnitt aufweist und der Nippel einen dem Anschlusstei l zugewandten Eingriffsabschnitt aufweist, wobei der eine Eingriffsabschnitt in dem anderen Eingriffsabschnitt angeordnet i st. Hierbei ist der eine Eingriffsabschnitt insbesondere als hülsenförmiger Fortsatz mit einem bevorzugt kreisrunden Durchmesser ausgebildet, der in einer entsprechenden, den Eingriffsabschnitt des anderen Bauteil s ausbildenden Aufnahme angeordnet ist.

In einer ersten Ausführungsform kann hierzu vorgesehen sein, dass das Steckelement mit seinem beispielsweise hülsenförmigen Eingriffsabschnitt innerhalb des als Aufnahme ausgebildeten Eingriffsabschnitts des Nippels angeordnet ist, wobei das Steckelement bevorzugt zwischen seinem Eingriffsabschnitt und dem Dichtabschnitt eine Schulter aufweist, die radial über seinen Eingriffsabschnitt hervorsteht und mittels der das Steckelement von dem

Schraubverbindungselement gegen das Anschlussteil drückbar ist.

In einer hierzu alternativen Ausführungsform kann vorgesehen sein, dass der Nippel mit seinem beispielsweise hülsenförmigen Eingriffsabschnitt innerhalb eines beispielsweise als Aufnahme ausgebildeten Eingriffsabschnitts des Steckelements angeordnet ist, wobei insbesondere die Schulter des Steckelements einen größeren Außendurchmesser aufweist als der Außendurchmesser des Steckelements im Bereich der Aufnahme .

Um eine eventuelle Leckage sichtbar zu machen, kann die Schulter eine sich axial erstreckende Entlastungsbohrung aufweisen, die im angeschlossenen Zustand in einen Ringraum zwischen Steckelement, Schraubverbindungselement und Anschlussteil endet, wobei eine weitere Entlastungsbohrung aus diesem Ringraum in die Umgebung führt. S omit ist gewährleistet, dass Fluid, welches zwischen dem Nippel und dem Steckelement hindurchtritt, sofort sichtbar ist, da dieses in einen Ringraum zwischen Nippel, Steckelement und Schraubverbindungselement treten würde und von da aus durch die Entlastungsbohrungen aus der Umgebung sichtbar würde .

Um die Reibung zwischen den relativ zueinander drehbaren Elementen zu verringern, kann vorgesehen sein, dass mindestens ein Gleitelement zwischen dem Schraubverbindungselement und dem Nippel angeordnet ist und/oder dass mindestens ein Gleitelement zwischen dem Nippel und dem Steckelement und insbesondere zwischen deren Eingriffsabschnitten angeordnet ist. Bevorzugt können auch Gleitelemente zwischen der ersten Stufe oder der zweiten Stufe des Schraubverbindungselements und dem entsprechenden weiteren Bauteil angeordnet sein. Beispielsweise kann zwischen der ersten Stufe des Schraubverbindungselements und einer entsprechenden Stufe des Nippels ein ringförmiges Gleitelement angeordnet sein. Ein Gleitelement in der Form von zwei Halbschalen kann beispielsweise zwischen dem Eingriffsabschnitt des Steckelements und dem entsprechenden Eingriffsabschnitt des Nippels angeordnet sein. Es können insbesondere auch mehrere Gleitelemente übereinander beziehungsweise nebeneinander angeordnet sein. Das Material der Gleitelemente hat bevorzugt einen niedrigeren Reibungskoeffizienten als die Materialien der anderen Bauteile und weist insbesondere eine hohe Beständigkeit gegen Flächenpressung auf. Bevorzugt sind die Gleitelemente aus Bronze o- der Keramik gefertigt.

Die Erfindung sowie das technische Umfeld werden nachfolgend anhand der Figuren beispielshaft erläutert. Es zeigen schematisch

Figur 1 : eine erste Ausführungsform einer Schlaucharmatur,

Figur 2 : eine zweite Ausführungsform einer Schlaucharmatur,

Figur 3 : eine dritte Ausführungsform einer Schlaucharmatur und

Figur 4 : eine vierte Ausführungsform einer Schlaucharmatur.

Die Figuren 1 und 2 zeigen j eweils eine Schlaucharmatur 1 mit einem Nippel 7, einem als Druckschraube 3 ausgebildeten Schraubverbindungselement und einem Steckelement 5. Die S chlaucharmatur 1 dient zum Anschluss eines nicht dargestellten Schlauches an ein Anschlussteil 2.

Auf den in den Figuren links dargestellten Schlauchabschnitt 17 des Nippels 7 ist der Schlauch aufsteckbar, wobei die Außenform des Schlauchabschnitts 17 eine Kontur aufweist, die ein Herabrutschen des Schlauches verhindert. In dem Nippel 7 und dem Steckelement 5 ist ein Durchgangskanal 8 ausgebildet, durch welchen ein Fluid strömen kann. Der Nippel 7 weist an seinem an- schl ussteilseitigen Ende eine im Querschnitt kreisrunde Aufnahme als Eingriffsabschnitt 9b auf, in die ein als hülsenförmiger Fortsatz ausgebildeter Eingriffsabschnitt 9a des Steckelements 5 eingreift, wobei der Nippel 7 zu dem Steckelement 5 drehbar ist. Das Steckelement 5 weist an seinem anschlussteilseitigen Ende einen Dichtkonus 6a auf, der mit einem komplementären Dichtkonus 6b des Anschlussteils 2 korrespondiert. Das Steckelement 5 weist zwischen dem Eingriffsabschnitt 9a und dem Dichtkonus 6a eine Schulter 1 0 auf, die radial über das anschl ussteilseitige Ende des Nippel s 7 übersteht und einen Außendurchmesser aufweist, der größer ist als der größte Außendurchmesser des Nippels 7.

Die Druckschraube 3 weist innenseitig an ihrem dem Anschlussteil 2 zugewandten Ende eine erste Stufe 1 1 auf, mit welcher das Steckelement 5 beim Einschrauben der Druckschraube 3 in das Anschlussteil 2 mit seinem Dichtkonus 6a gegen den Dichtkonus 6b des Anschlussteils 2 gedrückt wird. Die Druckschraube 3 weist zudem innenseiti g an ihrem dem Schlauch zugewandten Ende eine zweite Stufe 1 2 auf, die mit einem entsprechenden Vorsprung des Nippels 7 korrespondiert, sodass der Nippel 7 in seiner axialen Relativbewegung zu der Druckschraube 3 nach links begrenzt ist. Ein axialer Abstand 1 3 zwischen der ersten Stufe 1 1 und der zweiten Stufe 12 ist größer als der axiale Abstand zwischen der dem Anschlussteil 2 zugewandten Stirnfläche 1 4 des Nippels 7 und dem der ersten Stufe 1 1 zugewandten Vorsprung. Somit ist der Nippel 7 mit einem gewissen axialen Spiel gehalten und kann sich gegenüber der Druckschraube 3 und dem Steckelement 5 auch im montierten Zustand drehen.

Gleitelemente 1 6a sind zwischen der ersten Stufe 1 1 der Druckschraube 3 und dem entsprechenden Vorsprung des Nippels 7 sowie radial zwischen dem Nippel 7 und der Druckschraube 3 angeordnet. Durch diese Gleitelemente 1 6a wird die Reibung vermindert.

Zudem i st eine Entlastungsbohrung 1 5 in der Schulter 1 0 ausgebildet, die einen Ringraum zwischen Stirnseite 14 der Druckschraube 3 und der Schulter 1 0 des Steckelements 5 mit einem Ringraum zwischen dem Steckelement 5 und dem Anschlussteil 2 verbindet. Dieser zweitgenannte Ringraum ist über eine weitere Entlastungsbohrung 1 5 mit der Umgebung verbunden. Im Falle einer Leckage wird diese durch Austreten des Fluids deutlich.

Die in Figur 2 dargestellte Ausführungsform unterscheidet sich von der in Figur 1 dargestellten Ausführungsform darin, dass zwischen dem Eingriffsabschnitt 9 des Steckelements 5 und der Innenseite der Aufnahme des Nippels 7 ein Gleitelement 1 6b angeordnet i st.

Die in Figur 3 dargestellte Ausführungsform unterscheidet sich von der in Figur 1 dargestellten Ausführungsform darin, dass das Schraubverbindungsele- ment nicht als Druckschraube 3 sondern als Mutter 4 ausgeführt i st, die mit ihrem Innengewinde auf ein Außengewinde des Anschlussteils 2 aufgeschraubt ist. Darüber hinaus entspricht der Aufbau der in Figur 3 dargestellten Schlaucharmatur 1 im Wesentlichen dem Aufbau der in Figur 1 dargestellten Schlaucharmatur 1 .

Die in Figur 4 dargestellte Ausführungsform unterscheidet sich von der in Figur 1 dargestellten Ausführungsform darin, dass der Eingriffsabschnitt 9b des Nippels 7 als hülsenförmiger Fortsatz ausgebildet ist, welcher in einer als Eingriffsabschnitt 9a des Steckelements 5 ausgebildeten Aufnahme drehbar angeordnet ist. Die Schulter 1 0 des Steckelements 5 weist einen größeren Außendurchmesser auf als der Bereich des Steckelements 5 in dem die Aufnahme des Steckelements 5 ausgebildet ist. Somit wird auch bei dieser Ausführungsform der Dichtkonus 6a von der Druckschraube 3 gegen den entsprechenden Dichtkonus 6b des Anschlussteils 2 gedrückt. Bezugszeichen liste

Schlaucharmatur

Anschlussteil

Druckschraube

Mutter

Steckelement

a, b Dichtkonus

Nippel

Durchgangskanal

a, b Eingriffsabschnitt

0 Schulter

1 erste Stufe

2 zweite Stufe

3 axialer Abstand

4 Stirnfläche

5 Entlastungsbohrung

6a, b Gleitelement

7 Sehl auch ab schnitt