Harald, Barthel
Joachim
Harald, Barthel
Joachim
| 1. | Heißluftofen für die Zubereitung von Lebensmitteln, it einem Gehäuse, it einem von vier Seitenwänden (7,8) sowie einer Bodenwand (9) und einer Deckenwand (10) begrenzten Garraum (5), it einem ersten Gebläse (12) für die Erzeugung eines Hei߬ luftstroms in dem Garraum (5), it einem in den Garraum (5) einführbaren drehbaren Korb (11) für die Lebensmittel (6), wobei der Korb (11) im Betrieb von dem Heißluftstrom durchsetzt wird, mit einer Steuereinrichtung (4) für den Ablauf des Garprozes¬ ses, wobei die Steuereinrichtung(4) eine Temperaturregelung umfaßt, sowie mit wenigstens einem Zuluftkanal (16) und mit wenig¬ stens einem Abluftkanal (18), d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, d ft wenigstens eine Klappe (19) vorgesehen ist, um den Zuluftkanal (16) und/oder den Abluft¬ kanal (18) zu öffnen oder zu schließen. |
| 2. | Heißluftofen nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß dem wenigstens einen Zuluft¬ kanal (16) eine Heizeinrichtung (21) für die Zuluft zugeord¬ net ist. |
| 3. | Heißluftofen nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Klappe (19) in Abhängig¬ keit von der Steuereinrichtung (4) betätigbar ist. |
| 4. | Heißluftofen nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der Zuluftkanal (16) und/oder der Abluftkanal (18) im Querschnitt im wesentlichen rechteckig sind. |
| 5. | Heißluftofen nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der Abluftkanal (18) in ei¬ nen im Bereich des Gehäuses angeordneten Abluftanschluß mün¬ det. |
| 6. | Heißluftofen nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß zwischen dem Gehäuse und dem Garraum (5) ein Zwischenraum gebildet ist. |
| 7. | Heißluftofen nach Anspruch 6, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der Zuluftkanal (16) teil¬ weise durch den Zwischenraum führt. |
| 8. | Heißluftofen nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der Zuluftkanal (16) und der Abluftkanal (18) über eine Anzahl von Öffnungen (15, 17) mit dem Garraum (5) in Verbindung stehen. |
| 9. | Heißluftofen nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß für die Betätigung aller Klap¬ pen (19) nur ein gemeinsames Stellglied (28) vorgesehen ist. |
| 10. | Heißluftofen nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Klappen (19) eine seitlich angeordnete Welle aufweisen, so daß die Klappen in einem dem Garraum (5) abgewandten Bereich verschwenkbar sind. |
| 11. | Heißluftofen nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der Korb (11) im Querschnitt in einer Ebene senkrecht zu der Rotationsachse rechteckig mit abgerundeten Ecken ist. |
| 12. | Heißluftofen nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Korbecken einen Rundungs¬ radius von 5 mm bis 60 mm aufweisen. |
| 13. | Heißluftofen nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der Korb (11) an der Vorder¬ seite des Heißluftofens einsetzbar angeordnet ist. |
| 14. | Heißluftofen nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der Korb (11) an der linken Seite des Heißluftofens einsetzbar angeordnet ist. |
| 15. | Heißluftofen nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der Korb (11) an der rechten Seite des Heißluftofens einsetzbar angeordnet ist. |
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Heißluftofen für die Zubereitung von Lebensmitteln mit den Merkmalen des Oberbe¬ griffs des Anspruchs 1.
Aus der Anmeldung PCT/SE 93/00204 ist ein Heißluftofen für die Zubereitung von Lebensmitteln bekannt, bei dem tiefge¬ kühlte Lebensmittel, wie z. B. Pommes Frites, in einem Draht¬ korb in einen Garraum eingeführt werden können, in dem sie dann zunächst ohne Luftaustausch in heißer Luft gegart wer¬ den. In dieser Phase ist der Garraum abgeschlossen, so daß die aus dem Lebensmittel entweichende Feuchtigkeit für eine heiße Dampfatmosphäre in dem Garraum sorgt. Nachdem das Le¬ bensmittel vollständig gar ist, wird über Schieber ein Zu¬ luft- und ein Abluftkanal geöffnet, so daß die feuchte Atmo¬ sphäre aus dem Garraum entweichen kann und eine trockene, heiße Atmosphäre statt dessen erzeugt wird. In dieser Phase, die auch Röstphase genannt wird, erhält das Lebensmittel die optisch und sensorisch erforderliche Bräunung.
Bei den bekannten Heißluftöfen stellt sich in der Praxis her¬ aus, daß das Öffnen und Schließen der Zuluft- und Abluftkanä¬ le mit Schiebern problematisch ist, weil diese Schieber rela¬ tiv häufig gereinigt werden müssen, weil sie in Folge der fetthaltigen Atmosphäre im Garraum zum Verharzen neigen.
Es ist deshalb Aufgabe der Erfindung, einen Heißluftofen da¬ hingehend zu verbessern, daß die Steuerung der Zuluft- und Abluftkanäle wartungs rmer und zuverlässiger erfolgt.
Diese Aufgabe wird bei einem Heißluftofen mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1 durch die Merkmale des kenn¬ zeichnenden Teils des Anspruchs 1 gelost.
Weil wenigstens eine Klappe vorgesehen ist, um den Zuluft- und/oder den Abluftkanal zu öffnen oder zu schließen, ist ein Verharzen der Steuerungselemente nicht zu befurchten. Anders als bei Schiebern, bei denen die dem Garraum zugewandte Ober¬ fläche von Fettspritzern und eventuellen Partikeln ver¬ schmutzt wird und dann bei der Betätigung nur unter Schwie¬ rigkeiten durch die Schieberführung zu ziehen ist, kann eine Klappe auch bei erheblicher Verschmutzung der dem Garraum zu¬ gewandten Seite problemlos geöffnet und geschlossen werden. Die mit den Dichtelementen in Kontakt kommenden Flächen der Klappe sind betrachtlich kleiner als die betreffenden Flachen eines Schiebers.
Es ist außerdem vorteilhaft, wenn wenigstens einem Zuluftka¬ nal eine Heizeinrichtung für die Zuluft zugeordnet ist. Da¬ durch wird beim Übergang von der Dampfphase in die Rc≤tphase möglich, daß vorgeheizte Luft in den Garraum gelangt. Ein Temperaturabfall bei αe Übergang von einer Phase in αie nächste wird somit vermieden, was sich positiv auf die Dauer des Zubereitungsvorgangs auswirkt.
Die Klappensteuerung kann von einer Automatik vorgenommen werden, wenn sie in Abhängigkeit von einer automatischen Steuereinrichtung betätigbar ist.
Die Herstellung der Zuluft- und Abluftkanäle wird erleich¬ tert, wenn diese im Querschnitt rechteckig sind. Dann sind auch die Klappen einfach herzustellen, und es herrschen ein¬ fache geometrische Verhältnisse.
Der Abluftkanal mündet in einem Bereich des Gehäuses an des¬ sen Außenseite bevorzugt in einem Abluftanschluß, so daß die nach Ende der Dampfphase entweichende, heiße und feuchte Luft direkt abgeführt werden kann.
Ein kühles äußeres Gehäuse des Heißluftofens ist vorteilhaft und wird dadurch ermöglicht, daß zwischen dem Gehäuse und dem Garraum ein Zwischenraum gebildet ist. Wenn durch diesen Zwi¬ schenraum teilweise der Zuluftkanal verläuft, kann die Zuluft einerseits zur Kühlung des Gehäuses verwendet werden und an¬ dererseits vor dem Eintritt in den Garraum bereits vorgeheizt werden. Die für die oben erwähnte Heizeinrichtung für die Zu¬ luft erforderliche Leistung wird dann geringer.
Wenn der Zuluftkanal und der Abluftkanal über eine größere Anzahl von Öffnungen mit dem Garraum in Verbindung stehen, ist ein schnellerer und gleichmäßigerer Austausch der in dem Garraum herrschenden Atmosphären möglich. Dieses Merkmal wür¬ de sich ebenfalls zugunsten einer Verkürzung der Zuberei¬ tungszeit auswirken.
Es ist außerdem vorteilhaft, wenn nicht jeder Öffnung je eine Klappe zugeordnet ist. Die Klappensteuerung wird dann einfach gehalten.
Wenn der Korb des Heißluftofens im Querschnitt in einer Ebene senkrecht zu der Rotationsachse rechteckig mit abgerundeten
Ecken ist, ergibt sich eine vorteilhafte Bewegung des in dem Korb befindlichen Lebensmittels während der Zubereitungszeit. Die Korbecken weisen vorteilhaft einen Rundungsradius zwi¬ schen 5 mm und 60 mm auf. Bei einem kleineren Rundungsradius der Ecken besteht die Gefahr, daß bei der Zubereitung von Pommes Frites in der Dampfphase diese zum Teil durchbrechen, was aus Gründen der Optik nicht erwünscht ist. Wird der Ek- kenrundungsradius größer gemacht oder der Korb beispielsweise rund ausgeführt, so ist die Bewegung der Pommes Frites wäh¬ rend der Zubereitung im Heißluftofen nicht ausreichend.
Der Korb kann je nach Einbauverhältnissen des Heißluftofens in der Küche an der linken Seite, an der rechten Seite oder an der Vorderseite des Heißluftofens angeordnet sein.
In der Zeichnung ist ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Heißluftofens dargestellt. Es zeigen:
Figur 1: Einen erfindungsgemäßen Heißluftofen schematisch in einem Querschnitt von der Seite;
Figur 2: den Heißluftofen gemäß Figur 1 mit geöffneten Zu¬ luft- und Abluftklappen; sowie
Figur 3: die Klappenbetätigung bei dem Heißluftofen gemäß Fig. 1.
In der Figur 1 ist ein Heißluftofen insgesamt mit 1 bezeich¬ net.
Der Heißluftofen 1 ist in einem Querschnitt von der Seite dargestellt, so daß seine Vorderseite 2 in der Zeichnung links dargestellt ist und sich seine Rückseite 3 in der Zeichnung rechts befindet. An der Vorderseite 2 befindet sich bei 4 eine nur angedeutete Bedieneinheit, die von der Vorder¬ seite her zugänglich ist.
Innerhalb des Gehäuses ist ein Garraum 5 vorgesehen, in dem allgemein Lebensmittel 6, insbesondere tiefgekühlte Pommes Frites zubereitet werden können. Der Garraum 5 wird von einer vorderen Seitenwand 7 , einer hinteren Seitenwand 8, einer Bo¬ denwand 9 sowie einer Deckenwand 10 begrenzt. In dem Garraum 5 befindet sich ein Korb 11, der in Figur 1 im wesentlichen quadratisch dargestellt ist. Der Korb 11 ist um eine in Figur 1 senkrecht auf der Bildebene stehende Achse drehbar angeord¬ net.
Außerdem sind in dem Garraum 5 ein Heißluftgebläse 12, ein Luftleitblech 13 sowie vier Heizkörper 14 vorgesehen. Im Be¬ reich der Rückwand 8 weist der Heißluftofen 1 eine Anzahl von Öffnungen 15 zur Verbindung des Garraums 5 mit einem Zuluft¬ kanal 16 sowie eine Anzahl von Öffnungen 17 für die Verbin¬ dung des Garraums 5 mit einem Abluftkanal 18 auf. Die Öffnun¬ gen 15 und 17 sind über je eine Klappe 19 mit dem jeweiligen Zuluftkanal bzw. Abluftkanal zu verbinden, in dem die Klappen 19 um eine mittig angeordnete, in der Figur 1 senkrecht auf der Zeichenebene stehende Achse 20 um 90° gedreht werden, so daß sie den Querschnitt der Kanäle 15 bzw. 17 freigeben.
In der Figur 2 ist der Heißluftofen gemäß Figur 1 in einer Stellung mit geöffneten Klappen 19 dargestellt.
In dieser Stellung der Klappen 19 steht der Garraum 5 mit dem Zuluftkanal 16 sowie dem Abluftkanal 18 über die Öffnungen 15 bzw. 17 in Verbindung.
Bei seiner Verwendung für die Zubereitung von Speisen, insbe¬ sondere von tiefgekühlten Pommes Frites wird der Ofen wie folgt betrieben:
Zunächst wird das Gerät von dem Bedienpersonal über das Be¬ dienteil 4 eingeschaltet. Bei geschlossenen Klappen 19 wird
daraufhin die Heizung 14 des Geräts sowie das Heißluftgebläse 12 in Betrieb gesetzt, und der Garraum 5 des Heißluftofens 1 wird auf eine Solltemperatur aufgeheizt, beispielsweise für die Zubereitung von Pommes Frites 230° Celsius..
Nach Erreichen der Solltemperatur ist das Gerät betriebsbe¬ reit, und eine bestimmte Menge des zuzubereitenden Lebensmit¬ tels 6 kann in den Korb 11, der in den Figuren 1 und 2 nur schematisch angedeutet ist, eingeführt werden. Dazu wird der Korb aus dem Garraum 5 herausgezogen, und zwar in Richtung seiner Rotationsachse, d. h. in den Figuren 1 und 2 in Rich¬ tung senkrecht zur Zeichenebene. Nachdem das Lebensmittel 6 in den Korb 11 eingefüllt ist, wird dieser wiederum parallel zu der Rotationsachse in den Garraum 5 zurückgeschoben, so daß sich das Lebensmittel 6 vollständig in dem Garraum befin¬ det und der Garraum 5 nach außen hin abgeschlossen ist. Das Heißluftgebläse 12 wird sodann auf Nenndrehzahl gebracht, wo¬ bei es Luft aus Richtung des Korbes 11 durch einen Ausschnitt des Luftleitblechs 13, der unmittelbar neben dem Gebläse 12 angeordnet ist, ansaugt. Die Luft wird in radialer Richtung des Gebläses 12 über die Heizkörper 14 geblasen, die zu die¬ sem Zeitpunkt eingeschaltet sind, weil sich die Temperatur in dem Garraum bei frisch eingeführten Lebensmitteln absenkt. Außerdem rotiert der Korb 11 um seine Achse, also in Figur 1 und 2 im Uhrzeigersinn. Der Luftstrom verläuft in der Figur 1 bei geschlossenen Klappen 19 von dem Gebläse aus nach oben und unten über die Heizkörper 14 und unter Führung des Luft¬ leitblechs 13 parallel zu der Deckenwand 10 und der Bodenwand 9. Von dort aus geht der Luftstrom auf den Korb 11 zu und durchsetzt das Lebensmittel 6, das in Folge der Rotation des Korbes 11 ständig durchmischt wird. Der das Lebensmittel 6 durchsetzende Luftstrom heizt dieses gleichmäßig auf und tritt abgekühlt durch den Ausschnitt des Luftleitblechs 13 wiederum in das Gebläse 12 ein. Bei Erwärmen der in dem Gar¬ raum befindlichen Lebensmittel entweicht Feuchtigkeit, so daß sich in Verbindung mit der ansteigenden Temperatur eine
feuchte, heiße Atmosphäre einstellt, in der das Lebensmittel 6 gegart wird. Wenn das Lebensmittel 6 bis in den Kern er¬ hitzt ist, werden die Klappen 19 geöffnet, und über ein Ge¬ bläse wird Frischluft über den Zuluftkanal 16 und die Öffnun¬ gen 15 in Richtung auf den Korb 11 geblasen. Über die Öffnun¬ gen 17 kann die heiße, feuchte Atmosphäre aus dem Garraum in den Abluftkanal 18 entweichen. Wenn man in dieser Phase des Zubereitungsprozesses einen Temperaturabfall in dem Garraum 5 des Heißluftofens 1 vermeiden will, ist es vorteilhaft, ein Heizregister in dem Zuluftkanal vorzusehen. Die Zuluft kann dann auf den gewünschten Sollwert von 230° Celsius aufgeheizt werden, so daß der Austausch der Atmosphäre in dem Garraum ohne Temperaturrückgang vollzogen werden kann. Dies erhöht auch die Qualität des Lebensmittels.
Nachdem nun die aus dem Lebensmittel entwichene Feuchtigkeit aus dem Garraum 5 entfernt worden ist, beginnt die Röstphase des Zubereitungsprozesses, bei dem das an sich gare Lebens¬ mittel seine Bräunung erfährt, die das Lebensmittel ge¬ schmacklich verbessert und es knusprig werden läßt. Diese Röstphase geht bei trockener, heißer Atmosphäre vor sich.
Wenn der Röstprozeß abgeschlossen ist, d. h., wenn das Le¬ bensmittel 6 die gewünschte Konsistenz erreicht hat, werden die Heizungen 14 abgeschaltet, und an der Bedieneinheit 4 er¬ tönt ein Signal, das dem Bedienpersonal anzeigt, daß das Le¬ bensmittel 6 entnommen werden kann. Zu diesem Zweck wird der Korb 11 erneut aus dem Gerät herausgezogen und durch eine Drehung um 360° entleert.
Die erfindungsgemäßen Vorteile werden bei dem insoweit be¬ schriebenen Gerät dadurch erreicht, daß die Klappen 19 zum Öffnen und Schließen der Öffnungen 15 bzw. 17 nicht, wie bei den bekannten Schieberkonstruktionen, durch eine Führung lau¬ fen müssen, sondern daß sie frei in dem Kanal gedreht werden. Die während der Röstphase des Zubereitungsprozesses unver-
meidlich auftretenden Fettspritzer können sich an der dem Garraum 5 zugewandten Seite der Klappen 19 niederschlagen, ohne die Funktion der Klappen zu beeinträchtigen. Außerdem können die Klappen 19 in einfacher Weise über ein gemeinsames Gestänge betätigt werden.
Ein solches Gestänge ist in der Figur 3 dargestellt. Die Klappen 19 weisen an ihrem dem Garraum 5 abgewandten Ende je einen Lagerbolzen 23 auf, der drehbar in einer Schubstange 24 gelagert ist. Die Schubstange 24 wiederum ist mittels eines Lagerbolzens 26 an einer Steuerscheibe 27 befestigt. Die Steuerscheibe 27 ist wiederum auf einem nicht dargestellten Stellmotor befestigt und dreht sich bei dessen Ingangsetzung um die Achse 28.
Wenn der Stellmotor die Scheibe 27 um einen gewissen Winkel im Uhrzeigersinn oder gegen den Uhrzeigersinn dreht, dann werden die Klappen 19 um denselben Winkel um ihre Achsen ge¬ dreht. Wenn die Klappen 19 eine Lange aufweisen, die der Hohe der Offnungen entspricht, dann ist zum vollständigen Schlie¬ ßen der Klappen eine Drehung um 90° erforderlich. Wenn die Klappen 19 langer sind, als es der Hohe der Offnungen ent¬ spricht, dann ist mit einer geringeren Schwenkbewegung ein vollständiger Abschluß der Öffnungen gewährleistet. Letztere Ausfuhrung ist zu bevorzugen, da es dann bei der Betätigung der Klappen und der Steuerscheiben zu keinem Totpunkt kommt.
Es ist also mit einem Stellglied möglich, sämtliche Klappen synchron gleichzeitig zu bewegen.
Es ist insbesondere vorteilhaft, wenn eine Reihe von Offnun- genn für die Zuluft und αie Abluft parallel zu αer Rotati¬ onsachse des Korbes 11 vorgesehen ist. Eine solche Reine vo Kanälen ist in der Figur 3 nicht dargestellt. Sie wurde senk¬ recht zu der Darstellungsebene verlaufen. Die Reihe von Off- nungenn sollte etwa dieselbe Lange aufweisen, wie der Korb
11, so daß auf der gesamten Breite des Korbes 11 die vorge¬ heizte Zuluft direkt auf das Lebensmittel 6 geblasen werden kann. Auch die Abluftkanäle sollten über die volle Tiefe des Garraumes 5 verteilt sein, damit ein schnelles Entfernen der feucht-heißen Atmosphäre nach Abschluß der Dampfphase gewähr¬ leistet wird.
Schließlich ist es sinnvoll, den Abluftkanal 18 an einen Dunstabzug anzuschließen, der aus dem Raum herausführt, in dem der Heißluftofen aufgestellt ist. Die ausgeblasene Luft kann dann nicht in den Raum gelangen.
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