Login| Sign Up| Help| Contact|

Patent Searching and Data


Title:
HOUSEHOLD APPLIANCE DEVICE, IN PARTICULAR HOUSEHOLD REFRIGERATOR DEVICE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2019/129446
Kind Code:
A1
Abstract:
In order to be able to provide an economical household appliance device, a household appliance device is provided, in particular a household refrigerator device, comprising at least one storage space (12) and at least one food monitoring device (24), which is provided for determining at least one food parameter of at least one item of food (18) arranged in the storage space (12) by means of a spectral analysis, and which has at least one illumination means (26) which is provided for illuminating at least one part of the storage space (12) in order to determine a food parameter, wherein the food monitoring device (24) is provided for carrying out a spectral analysis of an item of food (18) at least using a wavelength-selective illumination by means of the at least one illumination means (26), and wherein the illumination means (26) has multiple LEDs (30, 30', 32, 32', 34, 34', 36, 36') arranged in an array (28), which all together are provided for emitting an electromagnetic radiation in a wavelength band of 250 nm to 1200 nm.

Inventors:
URBAN, Dieter (Hirschstr. 20, Pfaffenhofen, 89284, DE)
Application Number:
EP2018/082369
Publication Date:
July 04, 2019
Filing Date:
November 23, 2018
Export Citation:
Click for automatic bibliography generation   Help
Assignee:
BSH HAUSGERÄTE GMBH (Carl-Wery-Str. 34, München, 81739, DE)
International Classes:
F25D17/04; F25D27/00; F25D29/00; G01N21/31
Foreign References:
DE102013211097A12014-12-18
US20080138841A12008-06-12
US20030230728A12003-12-18
US20080138841A12008-06-12
DE102013211097A12014-12-18
Download PDF:
Claims:
Patentansprüche

1. Haushaltsgerätevorrichtung, insbesondere Haushaltskältegerätevorrichtung, mit zumindest einem Stauraum (12) und mit wenigstens einer Lebensmittelkontroll- vorrichtung (24), die zumindest durch eine Spektralanalyse dazu vorgesehen ist, zumindest einen Lebensmittelparameter von wenigstens einem in dem Stauraum

(12) angeordneten Lebensmittel (18) zu ermitteln, und dazu zumindest ein Be- leuchtungsmittel (26) umfasst, das zumindest zur Ermittlung eines Lebensmittel- parameters dazu vorgesehen ist, zumindest einen Teil des Stauraums (12) zu beleuchten, wobei die Lebensmitteikontrollvorrichtung (24) zumindest durch eine wellenlängenselektive Beleuchtung mittels des wenigstens einen Beleuchtungs- mittels (26) dazu vorgesehen ist, eine Spektralanalyse eines Lebensmittels (18) durchzuführen, und wobei das Beleuchtungsmittel (26) mehrere in einem Array (28) angeordnete LEDs (30, 30’, 32, 32’, 34, 34’, 36, 36’) aufweist, die zusammen dazu vorgesehen sind, eine elektromagnetische Strahlung in einem Wellenlän- genband von 250 nm bis 1200 nm auszugeben.

2. Haushaltsgerätevorrichtung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Lebensmitteikontrollvorrichtung (24) zur Ermittlung wenigstens eines Le- bensmittelparameters mittels des wenigstens einen Beleuchtungsmittels (26) zumindest zu einer Beleuchtung mit einer elektromagnetischen Strahlung in ei- nem definierten Wellenlängenband von maximal 100 nm in wenigstens einem

Belichtungszeitraum vorgesehen ist.

3. Haushaltsgerätevorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Beleuchtungsmittel (26) zumindest zwei in einem Array (28) angeord- nete LEDs (30, 30’, 32, 32’, 34, 34’, 36, 36’) aufweist.

4. Haushaltsgerätevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Beleuchtungsmittel (26) mehrere in einem Array (28) angeordnete LEDs (30, 30’, 32, 32’, 34, 34’, 36, 36’) aufweist, die je- weils dazu vorgesehen sind, eine elektromagnetische Strahlung mit einem Ab- strahlspektrum von maximal 50 nm aufzuweisen.

5. Haushaltsgerätevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass das Beleuchtungsmittel (26) mehrere in einem Array (28) angeordnete LEDs (30, 30’, 32, 32’, 34, 34’, 36, 36’) aufweist, die zu- mindest teilweise unabhängig voneinander ansteuerbar sind. 6. Haushaltsgerätevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass das Beleuchtungsmittel (26) mehrere in einem Array (28) angeordnete LEDs (30, 30’, 32, 32’, 34, 34’, 36, 36’) aufweist, wobei zwei von ihrem Wellenlängenbereich benachbarte LEDs (30, 30’, 32, 32’, 34, 34’, 36, 36’) einen Wellenlängenabstand von maximal 100 nm aufweisen. 7. Haushaltsgerätevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass die Lebensmitteikontrollvorrichtung (24) wenigs- tens eine Sensorvorrichtung (38) mit wenigstens einem Photodetektorelement (40) umfasst, das zur Ermittlung eines Lebensmittelparameters wenigstens dazu vorgesehen ist, wenigstens eine elektromagnetische Strahlung aus dem Detekti- onsbereich in dem Stauraum (12) aufzunehmen.

8. Haushaltsgerätevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass das Photodetektorelement (40) als ein

Bildsensorelement ausgebildet ist, das zumindest zur Erfassung wenigstens ei- nes Bilds vorgesehen ist.

9. Haushaltsgerätevorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das wenigstens eine als Bildsensorelement ausgebildete Photodetektorelement (40) der Sensorvorrichtung (38) frei von optischen Filtern, insbesondere frei von einem UV-Filter und/oder IF-Filter, ausgebildet ist. 10. Haushaltsgerätevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass die Lebensmitteikontrollvorrichtung (24) wenigs- tens eine Recheneinheit (42) umfasst, die dazu vorgesehen ist, durch eine Ver- arbeitung von wenigstens einer Sensorinformation aus einem Detektionsbereich einen Lebensmittelparameter eines in einem Detektionsbereich angeordneten Lebensmittels (18) zu ermitteln.

1 1 . Haushaltsgerätevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass die Recheneinheit (42) zur Ermittlung wenigs- tens eines Lebensmittelparameters dazu vorgesehen ist, zumindest zwei unter- schiedliche Bildinformationen (44, 46) zur Erzeugung eines virtuellen spektralen Profils miteinander zu verrechnen.

12. Haushaltsgerät mit zumindest einer Haushaltsgerätevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche.

13. Lebensmitteikontrollvorrichtung einer Haushaltsgerätevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 1 1.

14. Verfahren mit einer Haushaltsgerätevorrichtung, insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 11 , mit wenigstens einer Lebensmitteikontrollvorrichtung (24), die zumindest durch eine Spektralanalyse einen Lebensmittelparameter von we nigstens einem Lebensmittel (18) ermittelt und dazu zumindest ein Beleuch- tungsmittel (26) umfasst, das zumindest zur Ermittlung eines Lebensmittelpara- meters das Lebensmittel (18) beleuchtet, wobei die Lebensmittelkontrollvorrich- tung (24) zumindest durch eine wellenlängenselektive Beleuchtung mittels des wenigstens einen Beleuchtungsmittels (26) eine Spektralanalyse eines Lebens- mittels (18) durchführt, und wobei das Beleuchtungsmittel (26) mehrere in einem Array (28) angeordnete LEDs (30, 30’, 32, 32’, 34, 34’, 36, 36’) aufweist, die zu- sammen eine elektromagnetische Strahlung in einem Wellenlängenband von 250 nm bis 1200 nm ausgeben.

Description:
Haushaltsgerätevorrichtung, insbesondere

Haushaltskältegerätevorrichtung

Die Erfindung geht aus von einer Haushaltsgerätevorrichtung, insbesondere ei- ner Haushaltskältegerätevorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

Aus dem Dokument US 2008/0138841 A1 ist bereits ein Überwachungssystem bekannt, welches ein zu einer Erfassung eines vorgegebenen Mikroorganismus in einer vorgegebenen Umgebung betreibbares Sensiermittel sowie eine Bedie- nerschnittstelle aufweist. Das Sensiermittel umfasst Elemente, welche dazu vor- gesehen sind, UV-Licht zu emittieren und resultierende Emissionen von Mikroor- ganismen zu messen. Die Bedienerschnittstelle steht mit dem Sensiermittel in einer Wirkverbindung und ist so betätigbar, dass sie als Reaktion auf eine Erfas- sung eines vorgegebenen Mikroorganismus durch das Sensiermittel eine War- nung oder einen Alarm erzeugt.

Die deutsche Offenlegungsschrift DE 10 2013 21 1 097 A1 offenbart ein Kältege- rät, das ein Kameramodul zum Erfassen von ersten Bilddaten eines Kühlgutes zu einem ersten Zeitpunkt und zweiten Bilddaten des Kühlgutes zu einem zweiten Zeitpunkt und eine Frischebestimmungseinrichtung zum Bestimmen eines Frischezustands des Kühlgutes auf Basis der ersten Bilddaten und der zweiten Bilddaten umfasst.

Die Aufgabe der Erfindung besteht insbesondere darin, eine gattungsgemäße Vorrichtung mit verbesserten Eigenschaften hinsichtlich einer Kostenersparnis bereitzustellen. Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Pa- tentanspruchs 1 gelöst, während vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildun- gen der Erfindung den Unteransprüchen entnommen werden können.

Die Erfindung geht aus von einer Haushaltsgerätevorrichtung, insbesondere ei- ner Haushaltskältegerätevorrichtung, mit zumindest einem Stauraum und mit wenigstens einer Lebensmitteikontrollvorrichtung, die zumindest durch eine Spektralanalyse dazu vorgesehen ist, zumindest einen Lebensmittelparameter von wenigstens einem in dem Stauraum angeordneten Lebensmittel zu ermitteln, und dazu zumindest ein Beleuchtungsmittel umfasst, das zumindest zur Ermitt- lung eines Lebensmittelparameters dazu vorgesehen ist, zumindest einen Teil des Stauraums zu beleuchten.

Die Lebensmitteikontrollvorrichtung ist zumindest durch eine wellenlängenselek- tive Beleuchtung mittels des wenigstens einen Beleuchtungsmittels dazu vorge- sehen, eine Spektralanalyse eines Lebensmittels durchzuführen. Unter einer „Haushaltsgerätevorrichtung“ soll insbesondere zumindest ein Teil, insbesondere eine Unterbaugruppe, eines Haushaltsgeräts verstanden werden, wobei das Haushaltsgerät zumindest einen Nutzraum aufweist, der zumindest teilweise zur Lagerung von Lebensmitteln vorgesehen ist. Der Nutzraum ist vorzugsweise ver- schließbar ausgebildet, wobei in einem geschlossenen Zustand des Nutzraums vorzugsweise von außerhalb des Nutzraums kein Licht in das Innere des Nutz- raums eindringen kann. Unter einer„Haushaltskältegerätevorrichtung“ soll insbe- sondere zumindest ein Teil, insbesondere eine Unterbaugruppe, eines Haus- haltskältegeräts verstanden werden. Insbesondere kann die Haushaltskältegerä- tevorrichtung auch das gesamte Haushaltskältegerät umfassen. Besonders be- vorzugt ist das Haushaltskältegerät als Kühl- und/oder Gefriergerät, wie insbe- sondere als Kühlschrank, Kühltruhe, Gefrierschrank, Gefriertruhe, Kühlgefrier- kombination und/oder Weinlagerschrank, ausgebildet. Insbesondere umfasst die Haushaltskältegerätevorrichtung dabei zumindest einen Gerätekorpus, welcher insbesondere einen Innenraum, vorzugsweise zumindest einen als Kälteraum ausgebildeten Nutzraum, begrenzt und/oder definiert und insbesondere eine Zu- gangsöffnung aufweist. Das Haushaltskältegerät weist ein Geräteverschlussele- ment auf, mit dem der Nutzraum verschlossen werden kann. Das Gerätever- schlusselement könnte dabei insbesondere zumindest teilweise als Geräteschub- lade und insbesondere linear beweglich ausgebildet sein. Vorteilhaft ist das Ge- räteverschlusselement als Geräteklappe und/oder vorzugsweise als Gerätetür ausgebildet und bevorzugt um eine Schwenkachse, insbesondere um eine Hori- zontalachse und/oder vorzugsweise um eine Vertikalachse, insbesondere bezo- gen auf eine Aufstellposition und/oder eine Einbaulage, insbesondere relativ zu dem Gerätekorpus, schwenkbar gelagert. Unter einem„Kälteraum“ soll insbe- sondere ein Kühlraum verstanden werden, in dem Lebensmittel bei Temperatu- ren von 1 bis 15 Grad Celsius gelagert werden können. Grundsätzlich wäre es auch denkbar, dass der Kälteraum als ein Gefrierraum ausgebildet ist, in dem Lebensmittel gefroren und bei Temperaturen von -25 Grad bis -5 Grad Celsius gelagert werden können. Unter einer„Lebensmitteikontrollvorrichtung“ soll insbe- sondere eine Vorrichtung zur Kontrolle von in einem Kältegerät gelagerten Le- bensmitteln verstanden werden, die zumindest einen Zustand von zumindest einem Lebensmittel erfasst. Die Lebensmitteikontrollvorrichtung ist insbesondere zur Kontrolle einer Frische und/oder einer Gattung eines Lebensmittels vorgese- hen. Die Lebensmitteikontrollvorrichtung ist insbesondere dazu vorgesehen, zu- mindest einen Lebensmittelparameter zu ermitteln, durch den ein Rückschluss auf einen Reifungsgrad, einen Frischegrad, eine Gattung und/oder Inhaltsstoffe eines Lebensmittels gezogen werden kann. Die Lebensmitteikontrollvorrichtung ist insbesondere zur Kontrolle von unverpackten oder lediglich mit einer dünnen Folie verpackten Lebensmitteln vorgesehen. Unter einer„Spektralanalyse“ soll dabei insbesondere eine Analyse eines von einem Element reflektierten und/oder absorbierten Spektrums einer elektromagnetischen Strahlung zur Bestimmung einer chemischen Zusammensetzung des Elements verstanden werden. Bei der Spektralanalyse wird eine elektromagnetische Strahlung, insbesondere eine von einem zu testenden Element, wie insbesondere einem Lebensmittel, reflektierte elektromagnetische Strahlung, erfasst und das Spektrum der erfassten elektro- magnetischen Strahlung bezüglich einer Intensität in unterschiedlichen Wellen- längenbereichen untersucht. Unter einer„Hyperspektralanalyse“ soll insbesonde- re eine Spektralanalyse verstanden werden, bei der in einem Wellenlängenbe- reich von 100 nm wenigstens 25 Wellenlängen aufgenommen und analysiert werden. Unter einer„Multispektralanalyse“ soll insbesondere eine Spektralanaly- se verstanden werden, bei der in einem Wellenlängenbereich von 100 nm we nigstens 8 Wellenlängen aufgenommen und analysiert werden. Unter einem„Le- bensmittelparameter“ soll insbesondere ein Parameter verstanden werden, der einen Zustand und/oder eine Gattung eines Lebensmittels wiedergibt. Ein Le- bensmittelparameter ist insbesondere aus einer chemischen Zusammensetzung eines Lebensmittels oder einer chemischen Zusammensetzung von auf dem Le- bensmittel vorhandenen Stoffen gebildet. Unter einer„wellenlängenselektiven Beleuchtung“ soll insbesondere eine Beleuchtung mit einer elektromagnetischen Strahlung verstanden werden, bei der ein zu beleuchtendes Element, wie insbe- sondere ein zu kontrollierendes Lebensmittel, mit einer elektromagnetischen Strahlung bestrahlt wird, die ein Wellenlängenband aufweist, das lediglich einem Teil eines möglichen, mit dem Beleuchtungsmittel erzeugbaren Wellenlängen- bands entspricht. Bei der wellenlängenselektiven Beleuchtung wird das zu be- leuchtende Element in einem ersten Beleuchtungszeitraum mit einer elektromag- netischen Strahlung mit einem ersten Wellenlängenband und in einem weiteren Beleuchtungszeitraum mit einer elektromagnetischen Strahlung mit einem ande- ren Wellenlängenband beleuchtet. Dabei ist es denkbar, dass die elektromagne- tischen Strahlungen mit den unterschiedlichen Wellenlängenbändern ein gleich großes Abstrahlspektrum haben oder dass die elektromagnetischen Strahlungen mit den unterschiedlichen Wellenlängenbändern unterschiedlich große Abstrahl- spektren haben. Unter einem„Beleuchtungsmittel“ soll insbesondere ein Element oder eine Anordnung von Elementen verstanden werden, die dazu vorgesehen sind, in einem aktivierten Zustand eine elektromagnetische Strahlung auszuge- ben. Das Beleuchtungsmittel ist vorzugsweise insbesondere dazu vorgesehen, eine elektromagnetische Strahlung in einem Wellenlängenbereich von 200 nm bis 1200 nm zu erzeugen. Grundsätzlich wäre es auch denkbar, dass das Be- leuchtungsmittel dazu vorgesehen ist, eine elektromagnetische Strahlung mit einem breiteren Wellenlängenbereich auszusenden. Insbesondere ist es dabei denkbar, dass das Beleuchtungsmittel dazu vorgesehen ist, eine elektromagneti- sche Strahlung im ultravioletten Wellenlängenbereich von 10 nm bis 380 nm, eine elektromagnetische Strahlung im mittleren Infrarot-Wellenlängenbereich von 1 pm bis 10 pm, eine elektromagnetische Strahlung im Ferninfrarot- Wellenlängenbereich von 20 pm bis 350 pm und/oder eine elektromagnetische Strahlung im Terahertzstrahlungs-Wellenlängenbereich von 350 pm bis 1 mm auszugeben. Unter„vorgesehen“ soll insbesondere speziell programmiert, aus- gelegt und/oder ausgestattet verstanden werden. Darunter, dass ein Objekt zu einer bestimmten Funktion vorgesehen ist, soll insbesondere verstanden werden, dass das Objekt diese bestimmte Funktion in zumindest einem Anwendungs- und/oder Betriebszustand erfüllt und/oder ausführt. Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung kann insbesondere vorteilhaft zur Durchführung einer Spektral- analyse, insbesondere einer Multi- oder Hyperspektralanalyse, ein kostengünsti- ges und handelsübliches Photodetektorelement verwendet werden, wodurch ins- besondere eine kostengünstige Haushaltsgerätevorrichtung bereitgestellt werden kann.

Weiter wird vorgeschlagen, dass die Lebensmitteikontrollvorrichtung zur Ermitt- lung wenigstens eines Lebensmittelparameters mittels des wenigstens einen Beleuchtungsmittels zumindest zu einer Beleuchtung mit einer elektromagneti- schen Strahlung in einem definierten Wellenlängenband von maximal 100 nm in wenigstens einem Belichtungszeitraum vorgesehen ist. Unter einer„elektromag- netischen Strahlung in einem definierten Wellenlängenband von maximal 100 nm“ soll dabei insbesondere eine elektromagnetische Strahlung verstanden wer- den, deren minimale Wellenlänge und maximale Wellenlänge einen Abstand von maximal 100 nm, vorzugsweise von maximal 50 nm und in einer besonders vor- teilhaften Ausgestaltung von maximal 20 nm, aufweisen. Dadurch kann die Le- bensmittelkontrollvorrichtung einen Lebensmittelparameter eines Lebensmittels besonders vorteilhaft ermitteln.

Ferner wird vorgeschlagen, dass das Beleuchtungsmittel zumindest zwei in ei- nem Array angeordnete LEDs aufweist. Unter einem„Array“ soll insbesondere eine Anordnung von gleichartigen Elementen, wie insbesondere von LEDs in einem definierten Bereich, verstanden werden. Die in einem Array angeordneten LEDs sind dabei vorzugsweise gleichmäßig über eine Fläche des Beleuchtungs- mittels verteilt.

Das Beleuchtungsmittel weist mehrere in einem Array angeordnete LEDs auf, die zusammen dazu vorgesehen sind, eine elektromagnetische Strahlung in einem Wellenlängenband von 250 nm bis 1200 nm auszugeben. Darunter, dass die LEDs zusammen dazu vorgesehen sind, eine elektromagnetische Strahlung in einem Wellenlängenband von 250 nm bis 1200 nm auszugeben, soll dabei ins- besondere verstanden werden, dass eine elektromagnetische Strahlung von al- len LEDs in einem aktivierten Zustand das gesamte Spektrum von 250 nm bis 1200 nm ausfüllt. Dadurch kann mittels des Beleuchtungsmittels eine für eine Spektralanalyse besonders vorteilhafte elektromagnetische Strahlung erzeugt werden, die ein breites Wellenlängenspektrum abdeckt.

Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass das Beleuchtungsmittel mehrere in ei- nem Array angeordnete LEDs aufweist, die jeweils dazu vorgesehen sind, eine elektromagnetische Strahlung mit einem Abstrahlspektrum von maximal 50 nm aufzuweisen. Unter einem„Abstrahlspektrum von maximal 50 nm“ soll insbeson- dere verstanden werden, dass eine elektromagnetische Strahlung eine minimale Wellenlänge aufweist, die einen Abstand von maximal 50 nm, vorzugsweise von maximal 35 nm und in einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung von maximal 20 nm zu ihrer maximalen Wellenlänge aufweist. Dadurch kann mittels der LEDs des Beleuchtungsmittels eine besonders vorteilhafte Wellenlängenauflösung für eine aussendbare elektromagnetische Strahlung erreicht werden.

Weiterhin wird vorgeschlagen, dass das Beleuchtungsmittel mehrere in einem Array angeordnete LEDs aufweist, die zumindest teilweise unabhängig vonei- nander ansteuerbar sind. Unter„zumindest teilweise unabhängig“ soll dabei ins- besondere verstanden werden, dass zumindest LEDs, die zur Aussendung von elektromagnetischen Strahlungen mit unterschiedlichen Wellenlängen vorgese- hen sind, unabhängig voneinander ein- oder ausgeschaltet werden können. Dadurch kann eine wellenlängenselektive Beleuchtung mittels des Beleuch- tungsmittels besonders einfach erfolgen.

Außerdem wird vorgeschlagen, dass das Beleuchtungsmittel mehrere in einem Array angeordnete LEDs aufweist, wobei zwei von ihrem Wellenlängenbereich benachbarte LEDs einen Wellenlängenabstand von maximal 100 nm aufweisen. Unter einem„Wellenlängenabstand zweier LEDs“ soll dabei insbesondere ein Abstand zwischen Peakwellenlängen der beiden LEDs verstanden werden. Unter „in einem Wellenlängenbereich benachbarten LEDs“ sollen insbesondere zwei LEDs des Arrays verstanden werden, deren Wellenlängenband der ausgebbaren elektromagnetischen Strahlung jeweils den geringsten Abstand voneinander hat. In diesem Fall soll unter„benachbart“ insbesondere nicht zwangsläufig räumlich gesehen nebeneinander verstanden werden. Dadurch kann das Beleuchtungs- mittel mit einer besonders vorteilhaften Wellenlängenauflösung bereitgestellt werden.

Es wird weiter vorgeschlagen, dass die Lebensmitteikontrollvorrichtung wenigs- tens eine Sensorvorrichtung mit wenigstens einem Photodetektorelement um- fasst, das zur Ermittlung eines Lebensmittelparameters wenigstens dazu vorge- sehen ist, wenigstens eine elektromagnetische Strahlung aus dem Detektionsbe- reich in dem Nutzraum aufzunehmen. Unter einem„Photodetektorelement“ soll dabei insbesondere ein Sensorelement verstanden werden, das insbesondere eine erfasste elektromagnetische Strahlung, insbesondere eine elektromagneti- sche Strahlung in einem Wellenlängenbereich von 300 nm bis 1200 nm, in ein entsprechendes elektrisches oder elektronisches Sensorsignal umwandelt.

Grundsätzlich ist es auch denkbar, dass das Photodetektorelement dazu vorge- sehen ist, eine elektromagnetische Strahlung in einem breiteren Wellenlängenbe- reich zu erfassen und in ein Sensorsignal umzuwandeln. Es ist insbesondere denkbar, dass das Photodetektorelement dazu vorgesehen ist, eine elektromag- netische Strahlung im ultravioletten Wellenlängenbereich von 10 nm bis 380 nm, eine elektromagnetische Strahlung im mittleren Infrarot-Wellenlängenbereich von 1 pm bis 10 pm, eine elektromagnetische Strahlung im Ferninfrarot- Wellenlängenbereich von 20 pm bis 350 pm und/oder eine elektromagnetische Strahlung im Terahertzstrahlungs-Wellenlängenbereich von 350 pm bis 1 mm zu erfassen und in ein Sensorsignal umzuwandeln. Unter einem„Detektionsbereich“ soll insbesondere ein Bereich verstanden werden, der von einem Sensorelement, insbesondere dem Photodetektorelement, erfasst werden kann. Dadurch kann die Lebensmitteikontrollvorrichtung besonders einfach ausgebildet werden.

Ferner wird vorgeschlagen, dass das Photodetektorelement als ein Bildsensorel- ement ausgebildet ist, das zumindest zur Erfassung wenigstens eines Bilds vor- gesehen ist. Unter einem„Bildsensorelement“ soll dabei insbesondere ein Sen- sorelement verstanden werden, das aus einem Detektionsbereich eine Vielzahl von Bildpunkten erfassen und aus diesen ein Bild erzeugen kann. Ein Bildsenso- relement ist vorzugsweise insbesondere als ein CMOS- oder CCD-Bildsensor ausgebildet. Grundsätzlich ist es auch denkbar, dass das Bildsensorelement als ein anderes, dem Fachmann als sinnvoll erscheinendes Bildsensorelement aus- gebildet ist, das Äquivalent zu einem CMOS- oder CCD-Bildsensor zur Erfassung eines Bilds vorgesehen ist. Dadurch kann das Photodetektorelement besonders vorteilhaft ausgebildet werden, insbesondere kann mit dem Photodetektorele- ment eine vorteilhaft hohe spatiale Auflösung erreicht werden.

Zudem wird vorgeschlagen, dass wenigstens ein als Bildsensorelement ausge- bildetes Photodetektorelement der Sensorvorrichtung frei von optischen Filtern, insbesondere frei von einem UV-Filter und/oder I F-Filter, ausgebildet ist. Dadurch kann das als Bildsensorelement ausgebildete Photodetektorelement besonders vorteilhaft für die Ermittlung wenigstens eines Lebensmittelparameters durch die Lebensmitteikontrollvorrichtung ausgebildet werden.

Weiter wird vorgeschlagen, dass die Lebensmitteikontrollvorrichtung wenigstens eine Recheneinheit umfasst, die dazu vorgesehen ist, durch eine Verarbeitung von wenigstens einer Sensorinformation aus einem Detektionsbereich einen Le- bensmittelparameter eines in einem Detektionsbereich angeordneten Lebensmit- tels zu ermitteln. Unter einer„Recheneinheit“ soll insbesondere eine Einheit mit einem Informationseingang, einer Informationsverarbeitung und einer Informati- onsausgabe verstanden werden. Vorteilhaft weist die Recheneinheit zumindest einen Prozessor, einen Speicher, Ein- und Ausgabemittel, weitere elektrische Bauteile, ein Betriebsprogramm, Regelroutinen, Steuerroutinen und/oder Be- rechnungsroutinen auf. Vorzugsweise sind die Bauteile der Recheneinheit auf einer gemeinsamen Platine angeordnet und/oder vorteilhaft in einem gemeinsa- men Gehäuse angeordnet. Unter einer„Sensorinformation“ soll dabei insbeson- dere eine von der Sensorvorrichtung ausgegebene Sensorinformation verstan- den werden, die zumindest eine Information über eine Wellenlänge und eine In- tensität einer elektromagnetischen Strahlung in dem Detektionsbereich enthält. Vorzugsweise ist die Sensorinformation als eine Bildinformation ausgebildet, die insbesondere über den gesamten Detektionsbereich Bildinformationen aufweist. Dadurch kann ein Lebensmittelparameter besonders einfach ermittelt werden.

Ferner wird vorgeschlagen, dass die Recheneinheit zur Ermittlung wenigstens eines Lebensmittelparameters dazu vorgesehen ist, zumindest zwei unterschied- liehe Bildinformationen zur Erzeugung eines virtuellen spektralen Profils mitei- nander zu verrechnen. Unter„unterschiedlichen Bildinformationen“ sollen insbe- sondere wenigstens zwei Bildinformationen, vorzugsweise insbesondere Bilder, verstanden werden, die bei unterschiedlichen Beleuchtungen mittels des Be- leuchtungselements, also insbesondere bei Beleuchtungen mit elektromagneti- sehen Strahlungen mit jeweils einem unterschiedlichen Wellenlängenbereich, erfasst wurden. Dadurch können mittels der Recheneinheit der Lebensmittelkon- trollvorrichtung mit wenigen Messungen vorteilhaft viele Spektren analysiert wer- den und dadurch kann insbesondere eine schnelle und einfache Ermittlung ver- schiedener Lebensmittelparameter erfolgen. Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung. In der

Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Die Zeichnun- gen, die Beschreibung und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird die Merkmale zweckmäßigerweise auch ein- zeln betrachten und zu sinnvollen weiteren Kombinationen zusammenfassen.

Es zeigen:

Fig. 1 eine schematische Darstellung eines Haushaltsgeräts mit einer

Haushaltsgerätevorrichtung mit einer Lebensmittelkontrollvor- richtung,

Fig. 2 eine schematische Darstellung eines Belichtungselements der

Lebensmitteikontrollvorrichtung und

Fig. 3 eine schematische Darstellung einer beispielhaften Erzeugung eines virtuellen Spektrums durch Verrechnung zweier Bildin- formationen. In der Figur 1 ist ein Haushaltsgerät 10 mit einer Haushaltsgerätevorrichtung ge- zeigt. Die Haushaltsgerätevorrichtung ist als eine Haushaltskältegerätevorrich- tung ausgebildet. Das Haushaltsgerät 10 ist als ein Haushaltskältegerät ausge- bildet. Insbesondere ist das als Haushaltskältegerät ausgebildete Haushaltsgerät 10 als ein Kühlschrank ausgebildet. Die Haushaltsgerätevorrichtung weist einen Stauraum 12 auf. Der Stauraum 12 ist dazu vorgesehen, dass in ihm Lebensmit- tel 18 gelagert werden können. Der Stauraum 12 ist dabei insbesondere zu einer, für ein Lebensmittel 18 vorteilhaften Lagerung vorgesehen, sodass das gelagerte Lebensmittel 18 vorteilhaft reift und/oder vorteilhaft lange frisch bleibt. Der Stau- raum 12 ist als ein Kälteraum ausgebildet. Der als Kälteraum ausgebildete Stau- raum 12 weist in einem Normalbetrieb des Haushaltsgeräts 10 eine Temperatur auf, die in einem Bereich zwischen 1 Grad Celsius und 18 Grad Celsius liegt.

Das Haushaltsgerät 10 weist zur Kühlung des Stauraums 12 ein nicht näher dar- gestelltes Kälteaggregat auf, das dazu vorgesehen ist, eine Temperatur in dem Stauraum 12 zu regulieren. Der Stauraum 12 ist dazu vorgesehen, dass in ihm Gegenstände, wie vorzugsweise Lebensmittel 18, gekühlt gelagert werden. In dem Stauraum 12 sind mehrere Ablagefächer 14, 16 vorhanden, die auf unter- schiedlichen Höhen angeordnet sind. Die Ablagefächer 14, 16 bilden jeweils Ab- lagebereiche für Lebensmittel 18 aus. Das Haushaltsgerät 10 weist ein Gehäuse 20 auf. Das Gehäuse 20 begrenzt den Stauraum 12 zumindest im Wesentlichen. Der Stauraum 12 weist eine Zugangsöffnung auf, durch die der Stauraum 12 zugänglich ist. Das Haushaltsgerät 10 weist ein Geräteverschlusselement 22 auf. Das Geräteverschlusselement 22 ist dazu vorgesehen, die Zugangsöffnung und damit den Stauraum 12 in einem geschlossenen Zustand zu verschließen. In einem geöffneten Zustand gibt das Geräteverschlusselement 22 die Zugangsöff- nung, also den Stauraum 12 frei. Das Geräteverschlusselement 22 ist als eine Tür ausgebildet, die schwenkbar an dem Gehäuse 20 des Haushaltsgeräts 10 angebracht ist. Grundsätzlich ist es auch denkbar, dass das Geräteverschlus- selement 22 auf eine andere Weise ausgebildet ist.

Die Haushaltsgerätevorrichtung weist eine Lebensmitteikontrollvorrichtung 24 auf. Die Lebensmitteikontrollvorrichtung 24 ist dazu vorgesehen, in dem Stau- raum 12 angeordnete Lebensmittel 18 zu überwachen. Die Lebensmittelkontroll- vorrichtung 24 ist dazu vorgesehen, ein in dem Stauraum 12 angeordnetes Le- bensmittel 18 einer Gattung zuzuordnen. Die Lebensmitteikontrollvorrichtung 24 ist insbesondere dazu vorgesehen, wenigstens ein in dem Stauraum 12 ange- ordnetes Lebensmittel 18 zu identifizieren. Die Lebensmitteikontrollvorrichtung 24 ist insbesondere dazu vorgesehen, eine Frische wenigstens eines in dem Stau- raum 12 angeordneten Lebensmittels 18 zu ermitteln. Die Lebensmittelkontroll- vorrichtung 24 ist zur Ermittlung einer Gattung und/oder einer Frische eines in dem Stauraum 12 angeordneten Lebensmittels 18 insbesondere dazu vorgese- hen, durch eine Spektralanalyse wenigstens einen Lebensmittelparameter zu ermitteln. Die Lebensmitteikontrollvorrichtung 24 ist dazu vorgesehen, durch eine Verarbeitung eines spektralen Fingerabdrucks eines in dem Stauraum 12 gela- gerten Lebensmittels 18 wenigstens einen Lebensmittelparameter des Lebens- mittels 18 zu ermitteln. Die Lebensmitteikontrollvorrichtung 24 ist mittels der Spektralanalyse einer von dem Lebensmittel 18 reflektierten elektromagnetischen Strahlung, die insbesondere in einem Wellenlängenband von 250 nm bis 1200 nm liegt, dazu vorgesehen, wenigstens einen Lebensmittelparameter des Le- bensmittels 18 zu erfassen. Durch die Spektralanalyse kann die Lebensmittelkon- trollvorrichtung 24 sowohl auf eine Zusammensetzung des Lebensmittels 18 als auch auf dem Lebensmittel 18 vorhandene Stoffe schließen. Dadurch kann die Lebensmitteikontrollvorrichtung 24 einen Lebensmittelparameter des Lebensmit- tels 18 ermitteln, der eine Gattung und/oder einen Frischegrad des Lebensmittels 18 wiedergibt.

Die Lebensmitteikontrollvorrichtung 24 umfasst ein Beleuchtungsmittel 26. Das Beleuchtungsmittel 26 ist dazu vorgesehen, zumindest einen Teil des Stauraums 12 zu einer Ermittlung eines Lebensmittelparameters eines in dem Stauraum 12 angeordneten Lebensmittels 18 auszuleuchten. Das Beleuchtungsmittel 26 ist vorzugsweise dazu vorgesehen, den gesamten Stauraum 12 in einem aktivierten Zustand auszuleuchten. Das Beleuchtungsmittel 26 ist in dem Stauraum 12 an- geordnet. Das Beleuchtungsmittel 26 ist an einer Innenseite des Gerätever- schlusselements 22 angebracht. Grundsätzlich wäre es auch denkbar, dass das Beleuchtungsmittel 26 an einer anderen Position innerhalb des Stauraums 12 angeordnet ist. Grundsätzlich ist ebenso denkbar, dass das Beleuchtungsmittel 26 zumindest teilweise in einem von dem Geräteverschlusselement 22 oder dem Gehäuse 20 aufgespannten Innenbereich angeordnet ist und durch ein durch- sichtiges Abtrennelement den Stauraum 12 beleuchten kann. Grundsätzlich ist es auch denkbar, dass die Lebensmitteikontrollvorrichtung 24 mehrere Beleuch- tungsmittel 26 aufweist, die an unterschiedlichen Positionen in dem Stauraum 12 angeordnet sind. Das Beleuchtungsmittel 26 ist zu einer wellenlängenselektiven Beleuchtung des Stauraums 12 vorgesehen. Das Beleuchtungsmittel 26 ist zu einer Ausgabe einer elektromagnetischen Strahlung in einem Wellenlängenbe- reich von 400 nm bis 1 100 nm vorgesehen. Das Beleuchtungsmittel 26 ist für die wellenlängenselektive Beleuchtung eines zu kontrollierenden Lebensmittels 18 vorgesehen. Das Beleuchtungsmittel 26 ist für eine wellenlängenselektive Be- leuchtung dazu vorgesehen, in einem Beleuchtungszeitraum eine elektromagne- tische Strahlung in einem Wellenlängenband von 20 nm auszugeben. Das Be- leuchtungsmittel 26 ist bei der wellenlängenselektiven Beleuchtung dazu vorge- sehen, aus dem gesamten möglichen Wellenlängenbereich von 400 nm bis 1100 nm eine elektromagnetische Strahlung mit einem Wellenlängenband von 20 nm auszugeben, also beispielsweise eine elektromagnetische Strahlung mit einem Wellenlängenband von 400 nm bis 420 nm. Das Beleuchtungsmittel 26 ist bei der wellenselektiven Beleuchtung insbesondere dazu vorgesehen, in unterschiedli- chen Beleuchtungszeiträumen eine unterschiedliche elektromagnetische Strah- lung mit jeweils einem Wellenlängenband von 20 nm auszugeben. Die Lebens- mittelkontrollvorrichtung 24 ist durch die wellenlängenselektive Beleuchtung mit- tels des Beleuchtungsmittels 26 dazu vorgesehen, die Spektralanalyse des Le- bensmittels 18 durchzuführen.

Das Beleuchtungsmittel 26 weist mehrere in einem Array 28 angeordnete LEDs 30, 30’, 32, 32’, 34, 34’, 36, 36’ auf. Aus Gründen der Übersichtlichkeit sind dabei in den Figuren lediglich die acht LEDs 30, 30’, 32, 32’, 34, 34’, 36, 36‘ näher dar- gestellt. Die LEDs 30, 30’, 32, 32’, 34, 34’, 36, 36’ des Beleuchtungsmittels 26 sind dazu vorgesehen, eine elektromagnetische Strahlung in einem Wellenlän- genband von 400 nm bis 1 100 nm auszugeben. Die LEDs 30, 30’, 32, 32’, 34,

34’, 36, 36’ des Beleuchtungsmittels 26 sind jeweils dazu vorgesehen, eine elekt- romagnetische Strahlung mit einem Abstrahlspektrum von 20 nm auszugeben. Zwei bezüglich ihres Wellenlängenbereichs benachbarte LEDs 30, 30’, 32, 32’, 34, 34’, 36, 36’ weisen einen Wellenlängenabstand von 20 nm auf. Der Wellen- längenabstand zwischen zwei benachbarten LEDs 30, 30’, 32, 32’, 34, 34’, 36,

36’ wird dabei von der Peakwellenlänge der einen LEDs 30, 30’, 32, 32’, 34, 34’, 36, 36‘ bis zur Peakwellenlänge der anderen LEDs 30, 30’, 32, 32’, 34, 34’, 36, 36’ gemessen. Bei zwei bezüglich ihres Wellenlängenbereichs benachbarten LEDs 30, 30’, 32, 32’, 34, 34’, 36, 36’ weist die elektromagnetische Strahlung der einen LEDs 30, 30’, 34, 34’ eine maximale Wellenlänge auf, die einer minimalen Wellenlänge der elektromagnetischen Strahlung der anderen LEDs 32, 32’, 36, 36’ entspricht. Die LEDs 30, 30’, 32, 32’, 34, 34’, 36, 36‘ des Beleuchtungsmittels 26 sind unabhängig voneinander ansteuerbar.

Beispielhaft sei im Folgenden eine Ausführung des Beleuchtungsmittels 26 be- schrieben. Das Beleuchtungsmittel 26 weist 70 LEDs 30, 30’, 32, 32’, 34, 34’, 36, 36’ auf. Zwei der LEDs 30, 30’, 32, 32’, 34, 34’, 36, 36’ des Beleuchtungsmittels 26 sind jeweils identisch ausgebildet. Zwei LEDs 30, 30’, 32, 32’, 34, 34’, 36, 36’ des Beleuchtungsmittels 26 weisen insbesondere ein identisches Abstrahlungs- spektrum ihrer elektromagnetischen Strahlung auf. Dadurch kann insbesondere eine bessere Ausleuchtung in dem Stauraum 12 erreicht werden. Grundsätzlich ist es auch denkbar, dass das Beleuchtungsmittel 26 jeweils mehr als zwei LEDs 30, 30’, 32, 32’, 34, 34’, 36, 36’ mit dem identischen Abstrahlspektrum aufweist. Die LEDs 30, 30’ sind dazu vorgesehen, eine elektromagnetische Strahlung mit einem Wellenlängenband von 400 nm bis 420 nm auszusenden. Die Peakwellen- länge der LEDs 30, 30’ liegt bei 410 nm. Die benachbart angeordneten LEDs 32, 32’ sind dazu vorgesehen, eine elektromagnetische Strahlung mit einem Wellen- längenband von 420 nm bis 440 nm auszusenden. Die Peakwellenlänge der LEDs 32, 32’ liegt bei 430 nm. Die LEDs 30, 30’ und die LEDs 32, 32’ sind in die sem Beispiel sowohl von ihrem Wellenlängenbereich als auch von ihrer Lage nebeneinander angeordnet. Grundsätzlich wäre es auch denkbar, dass die LEDs 30, 30’ und die LEDs 32, 32’ räumlich weiter voneinander getrennt angeordnet sind. Grundsätzlich ist es ebenso denkbar, dass die LEDs 30, 30’ oder die LEDs 32, 32’ die das identische Abstrahlspektrum aufweisen, räumlich weiter vonei- nander getrennt und insbesondere nicht nebeneinander angeordnet sind. Die LEDs 34, 34’ sind dazu vorgesehen, eine elektromagnetische Strahlung mit ei- nem Wellenlängenband von 1060 nm bis 1080 nm auszusenden. Die Peakwel- lenlänge der LEDs 34, 34’ liegt bei 1070 nm. Die benachbart angeordneten LEDs 36, 36’ sind dazu vorgesehen, eine elektromagnetische Strahlung mit einem Wel- lenlängenband von 1080 nm bis 1 100 nm auszusenden. Die Peakwellenlänge der LEDs 36, 36’ liegt bei 1090 nm. Die LEDs 34, 34’ und die LEDs 36, 36’ sind in diesem Beispiel sowohl von ihrem Wellenlängenbereich als auch von ihrer Lage nebeneinander angeordnet. Grundsätzlich wäre es auch denkbar, dass die LEDs 34, 34’ und die LEDs 36, 36’ räumlich weiter voneinander getrennt ange- ordnet sind. Grundsätzlich ist es ebenso denkbar, dass die LEDs 34, 34’ oder die LEDs 36, 36’, die das identische Abstrahlspektrum aufweisen, räumlich weiter voneinander getrennt und insbesondere nicht nebeneinander angeordnet sind. Die LEDs 30, 30’, 32, 32’, 34, 34’, 36, 36’ des Beleuchtungsmittels 26 sind unab- hängig voneinander ansteuerbar. Die LEDs 30, 30’, 32, 32’, 34, 34’, 36, 36’, zu- mindest die LEDs 30, 30’, 32, 32’, 34, 34’, 36, 36’, welche das gleiche Abstrahl- spektrum aufweisen, können separat ein- und ausgeschaltet werden. So kann mittels der LEDs 30, 30’, 32, 32’, 34, 34’, 36, 36’ des Beleuchtungsmittels 26 eine elektromagnetische Strahlung in einem Wellenlängenbereich von 400 nm bis zu 1 100 nm mit einer Auflösung von 20 nm erzeugt werden.

Die Lebensmitteikontrollvorrichtung 24 weist eine Sensorvorrichtung 38 auf. Die Sensorvorrichtung 38 ist dazu vorgesehen, zur Ermittlung wenigstens eines Le- bensmittelparameters eines in dem Stauraum 12 angeordneten Lebensmittels 18 wenigstens eine von dem Lebensmittel 18 ausgegebene physikalische Größe zu erfassen. Die Sensorvorrichtung 38 umfasst ein Photodetektorelement 40. Das Photodetektorelement 40 ist dazu vorgesehen, eine elektromagnetische Strah- lung aus einem Detektionsbereich, der insbesondere in dem Stauraum 12 ange- ordnet ist, aufzunehmen. Das Photodetektorelement 40 ist insbesondere als ein Bildsensorelement ausgebildet. Das Photodetektorelement 40 ist als ein opti- scher Sensor ausgebildet, der ein Aufnahmespektrum in einem Wellenlängenbe- reich von etwa 350 nm bis 1 100 nm aufweist. Das Photodetektorelement 40 ist insbesondere als ein aus dem Stand der Technik bekannter CMOS- oder ein CCD-Sensor ausgebildet. Das als Bildsensorelement ausgebildete Photodetekto- relement 40 ist frei von optischen Filtern ausgebildet. Insbesondere weist das als Bildsensorelement ausgebildete Photodetektorelement 40 keinen UV-Filter und keinen I F-Filter auf. Das als Bildsensorelement ausgebildete Photodetektorele- ment 40 ist zur Erfassung von wenigstens einem Bild vorgesehen. Das als Bildsensorelement ausgebildete Photodetektorelement 40 ist dazu vorgesehen, ein Bild von einem Detektionsbereich zu erstellen und die entsprechenden Bildin- formationen elektronisch als Sensorsignal auszugeben. Das als Bildsen- sorelement ausgebildete Photodetektorelement 40 ist dazu so ausgerichtet, dass sein Detektionsbereich in dem Stauraum 12 angeordnet ist. Der Detektionsbe- reich des als Bildsensorelement ausgebildeten Photodetektorelements 40 er- streckt sich dabei in dem Stauraum 12 zumindest über einen von einem Ablage- fach 14 ausgebildeten Ablagebereich für Lebensmittel 18. Grundsätzlich wäre es auch denkbar, dass sich der Detektionsbereich des als Bildsensorelement aus- gebildeten Photodetektorelements 40 über einen Bereich von mehreren Ablage- fächern 14, 16 oder über den gesamten Stauraum 12 erstreckt. Grundsätzlich wäre es ebenso denkbar, dass das Beleuchtungsmittel 26 und das als Bildsenso- relement ausgebildete Photodetektorelement 40 in einem separaten Fach, wie beispielsweise einem Gemüsefach 52 des Haushaltsgeräts 10, angeordnet sind und der Detektionsbereich des als Bildsensorelement ausgebildeten Photodetek- torelements 40 einen Innenbereich des Gemüsefachs 52 umfasst. Grundsätzlich ist es auch denkbar, dass die Sensorvorrichtung 38 mehrere Photodetektorele- mente 40, insbesondere mehrere als Bildsensorelement ausgebildete Photode- tektorelemente 40, aufweist, die unterschiedliche Detektionsbereiche aufweisen, die unterschiedliche Bereiche in dem Stauraum 12, beispielsweise unterschiedli- che Ablagefächer 14, 16, erfassen. Die Lebensmittelkontrollvorrichtung 24 umfasst eine Recheneinheit 42. Die Re- cheneinheit 42 ist zur Ermittlung wenigstens eines Lebensmittelparameters des Lebensmittels 18 dazu vorgesehen, ein von dem Photodetektorelement 40 aus- gegebenes Sensorsignal zu verarbeiten. Die Recheneinheit 42 ist insbesondere zur Ermittlung wenigstens eines Lebensmittelparameters des Lebensmittels 18 dazu vorgesehen, ein von dem als Bildsensorelement ausgebildeten Photodetek- torelement 40 erfasstes Bild zu verarbeiten. Die Recheneinheit 42 ist zur Ermitt- lung wenigstens eines Lebensmittelparameters des Lebensmittels 18 dazu vor- gesehen, von dem Photodetektorelement 40 bei Belichtungen mit elektromagne- tischer Strahlung unterschiedlicher Wellenlängenbereiche erfasste Bildinformati- onen oder Bilder auszuwerten. Anhand einer Intensität der elektromagnetischen Strahlung in unterschiedlichen Wellenlängenbereichen ist die Recheneinheit 42 dazu vorgesehen, ein charakteristisches Spektrum für das Lebensmittel 18 zu erstellen. Die Recheneinheit 42 weist einen internen Speicher auf, auf den Refe- renzspektren für unterschiedliche Lebensmittel 18 in unterschiedlichen Reife- und/oder Frischegraden hinterlegt sind. Die Recheneinheit 42 ist dazu vorgese- hen, dem ermittelten charakteristischen Spektrum des Lebensmittels 18 ein ent- sprechendes Referenzspektrum zuzuordnen, um so den entsprechenden Le- bensmittelparameter des Lebensmittels 18 zu ermitteln. Grundsätzlich ist es auch denkbar, dass Teile der Recheneinheit 42 oder deren Funktionen und/oder Da- tensätze, wie beispielsweise Referenzspektren, zumindest teilweise auf einer externen Recheneinheit hinterlegt sind, beispielsweise in einer Cloud.

Die Recheneinheit 42 ist zur Ermittlung des wenigstens einen Lebensmittelpara- meters des Lebensmittels 18 dazu vorgesehen, zumindest zwei unterschiedliche Bildinformationen 44, 46 zur Erzeugung eines virtuellen spektralen Profils zu ver- rechnen. Die Recheneinheit 42 ist insbesondere dazu vorgesehen, zwei bei Be- leuchtungen mit elektromagnetischen Strahlungen mit unterschiedlichen Wellen- längenbändern durch das Photodetektorelement erfasste Bilder oder Bildinforma- tionen 44, 46 miteinander zu verrechnen. Dadurch kann ein virtuelles Spektrum erzeugt werden und so können weitere spektrale Informationen zur Ermittlung eines Lebensmittelparameters bereitgestellt werden. Beispielhaft zeigt Figur 3 eine solche Erzeugung eines virtuellen Spektrums durch die Verrechnung zweier Bildinformationen 44, 46, die bei unterschiedlichen Beleuchtungen erfasst wur- den. Eine erste Bildinformation 44, die bei einer Beleuchtung mit einer elektro- magnetischen Strahlung von 1000 nm Peakwellenlänge aufgezeichnet wird, ist mit einer zweiten Bildinformation 46, die bei einer Beleuchtung mit einer elektro- magnetischen Strahlung von 1020 nm Peakwellenlänge aufgezeichnet wird, zu einer Differenzbildinformation 48 verrechnet. Die beiden aufgezeichneten Bildin- formationen 44,46 der beiden unterschiedlichen Beleuchtungen haben ein gaussähnliches Helligkeitsprofil mit einer gewissen Überlappung. Durch die Bil dung der Differenzbildinformation 48 wird ein neues, virtuelles spektrales Profil erzeugt. So erzeugte Differenzbildinformationen 48 können als zusätzliche spekt- rale Informationen zur Identifikation von Inhaltsstoffen eines Lebensmittels 18, also zur Ermittlung von Lebensmittelparametern, verwendet werden. Grundsätz- lich ist es auch denkbar, dass die Recheneinheit 42 zu anderen Kombinationen zur Erzeugung eines virtuellen spektralen Profils vorgesehen ist. So ist es bei- spielsweise denkbar, dass ein virtuelles spektrales Profil in der Form I = X ai * li erzeugt wird, wobei li eine Bildinformation bei einer Beleuchtung mit einer elekt- romagnetischen Strahlung mit einer bestimmten Peakwellenlänge darstellt und ai einen positiven oder negativen Gewichtungsfaktor.

Die Lebensmitteikontrollvorrichtung 24 umfasst eine Ausgabeeinheit 50. Die Ausgabeeinheit 50 ist als ein Displayelement ausgebildet, das an einer Außen- seite des Haushaltsgeräts 10 angeordnet ist. Die Ausgabeeinheit 50 ist dazu vor- gesehen, dass einem Benutzer der zumindest eine Lebensmittelparameter des Lebensmittels 18 angezeigt werden kann. Dabei ist denkbar, dass die Ausgabe- einheit 50 nach einer durch einen Benutzer ausgelösten Lebensmittelkontrolle mittels der Lebensmitteikontrollvorrichtung 24 direkt einen entsprechenden, bei- spielsweise als Frischegrad ausgebildeten Lebensmittelparameter ausgibt.

Grundsätzlich ist es auch denkbar, dass die Lebensmitteikontrollvorrichtung 24 bei einem erfassten Lebensmittelparameter, der auf ein Verderben des Lebens- mittels 18 hinweist, automatisch einen Hinweis durch die Ausgabeeinheit 50 an einen Benutzer ausgibt. Grundsätzlich ist es auch denkbar, dass die Lebensmit- telkontrollvorrichtung 24 dazu vorgesehen ist, einen ermittelten Lebensmittelpa- rameter an ein externes Gerät zu übermitteln.

Im Folgenden soll kurz ein Verfahren zur Ermittlung wenigstens eines Lebensmit- telparameters eines in dem Haushaltsgerät 10 angeordneten Lebensmittels 18 beschrieben werden. Ein Lebensmittelparameter des Lebensmittels 18, der mit- tels der Lebensmitteikontrollvorrichtung 24 ermittelt werden kann, ist als ein Fri schegrad oder als eine Lebensmittelgattung ausgebildet. Eine Ermittlung eines Lebensmittelparameters des Lebensmittels 18 wird in einem Zustand ausgeführt, in dem der Stauraum 12 des Haushaltsgeräts 10 von dem Geräteverschlussele- ment 22 geschlossen ist. Dadurch kann während einer Ermittlung eines Lebens- mittelparameters vorteilhaft insbesondere kein Licht von außen in das Haushalts- gerät 10, insbesondere in den Stauraum 12, eindringen. Dadurch kann ausge- schlossen werden, dass eine von dem Beleuchtungsmittel 26 ausgegebene elektromagnetische Strahlung durch ein Umgebungslicht verunreinigt wird. Zur Ermittlung des Lebensmittelparameters wird der Stauraum 12, insbesondere das zu untersuchende Lebensmittel 18, von dem Beleuchtungsmittel 26 wellenlän- genselektiv beleuchtet. Dazu beleuchtet das Beleuchtungsmittel 26 das Lebens- mittel 18 zu unterschiedlichen, vorzugsweise direkt aufeinander folgenden Be- leuchtungszeiten mit einer elektromagnetischen Strahlung, die unterschiedliche Wellenlängen, insbesondere unterschiedliche Peakwellenlängen, aufweist. Zu jeder Beleuchtungszeit wird mittels des Photodetektorelements 40 eine Bildin- formation, vorzugsweise ein Bild des Detektionsbereichs des Photodetektorele- ments 40, erfasst. Vorzugsweise werden mittels des Beleuchtungsmittels 26 so viele Beleuchtungen mit einem Abstrahlspektrum von 20 nm und von dem Pho- todetektorelement 40 entsprechende Bildinformationen erfasst, dass zumindest ein Großteil, vorzugsweise der komplette Wellenlängenbereich von 350 nm bis 1 100 nm, abgedeckt ist. Zusätzlich können auch weitere virtuelle Spektren durch die Verrechnung verschiedener Bildinformationen erzeugt und zur Ermittlung eines Lebensmittelparameters herangezogen werden. Bezugszeichen

10 Haushaltsgerät

12 Stauraum

14 Ablagefach

16 Ablagefach

18 Lebensmittel

20 Gehäuse

22 Geräteverschlusselement

24 Lebensmitteikontrollvorrichtung

26 Beleuchtungsmittel

28 Array

30 LED

32 LED

34 LED

36 LED

38 Sensorvorrichtung

40 Photodetektorelement

42 Recheneinheit

44 Bildinformation

46 Bildinformation

48 Differenzbildinformationen

50 Ausgabeeinheit

52 Gemüsefach