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Title:
HOUSEHOLD APPLIANCE FOR PREPARING FOODSTUFFS
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2011/147678
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a household appliance for preparing foodstuffs, comprising a cooking chamber (2), which is delimited by the walls (4 to 8) of a muffle (3), and a heating device (15, 15'), which is arranged under a base wall (4) of the muffle (3), wherein the heating device (15, 15') comprises two heating units (16, 17, 17') that can be operated separately, and a first heating unit (16) is designed to generate bottom heat, and a second heating unit (17, 17') is designed to heat an evaporation zone (23) formed in the base wall (4) for evaporating a liquid medium (14).

Inventors:
ERDMANN, Klaus (Lohe 16, Heerstedt-Lohe, 27616, DE)
WITTROCK, Frank (Uzésring 71, Schriesheim, 69198, DE)
Application Number:
EP2011/057504
Publication Date:
December 01, 2011
Filing Date:
May 10, 2011
Export Citation:
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Assignee:
BSH BOSCH UND SIEMENS HAUSGERÄTE GMBH (Carl-Wery-Str. 34, München, 81739, DE)
ERDMANN, Klaus (Lohe 16, Heerstedt-Lohe, 27616, DE)
WITTROCK, Frank (Uzésring 71, Schriesheim, 69198, DE)
International Classes:
F24C7/06; F24C15/32
Attorney, Agent or Firm:
BSH BOSCH UND SIEMENS HAUSGERÄTE GMBH (ZTG - Zentralabt. Gewerbl. Rechtsschutz, Carl-Wery-Str. 34, München, 81739, DE)
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Claims:
Patentansprüche

1 . Hausgerät zum Zubereiten von Lebensmitteln, mit einem Garraum (2), welcher durch Wände (4 bis 8) einer Muffel (3) begrenzt ist, und einer Heizeinrichtung (15, 15'), welche unter einer Bodenwand (4) der Muffel (3) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Heizeinrichtung (15, 15') zwei separat betreibbare Heizeinheiten (16, 17, 17') aufweist, und eine erste Heizeinheit (16) zur Erzeugung einer Unterhitze ausgebildet ist und eine zweite Heizeinheit (17, 17') zur Erhitzung einer in der Bodenwand (4) ausgebildeten Verdampferzone (23) zum Verdampfen eines flüssigen Mediums (14) ausgebildet ist.

2. Hausgerät nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Heizeinheit (17, 17') direkt unter der Verdampferzone (23) angeordnet ist.

3. Hausgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die erste

Heizeinheit (16) von der zweiten Heizeinheit (17, 17') im Bereich der

Verdampferzone (23) thermisch isoliert angeordnet ist.

4. Hausgerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Heizeinheit (17, 17') durch eine Isolierwand (18) von der ersten Heizeinheit (16) thermisch getrennt ist.

5. Hausgerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Isolierwand (18) ein separates Bauteil ist, welches in einer unter den Heizeinheiten (16, 17, 17') angeordneten Strahlungsschutzeinrichtung (21 ), insbesondere in einer Vertiefung (22) der Strahlungsschutzeinrichtung (21 ), angeordnet ist.

6. Hausgerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Isolierwand (18) in einer unter den Heizeinheiten (16, 17, 17') angeordneten

Strahlungsschutzeinrichtung (21 ) integriert ist, insbesondere als Prägung ausgebildet ist.

7. Hausgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verdampferzone (23) mittig in der Bodenwand (4) der Muffel (3) ausgebildet ist.

8. Hausgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verdampferzone (23) eckenfrei, insbesondere kreisrund, ausgebildet ist und einen Durchmesser kleiner 130mm, insbesondere zwischen 100mm und 120mm, aufweist.

9. Hausgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Heizeinheiten (16, 17, 17') der Heizeineinrichtung (15, 15') durch einen zweikreisigen Rohrheizkörper gebildet sind.

10. Hausgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Heizeinheit ein Rohrheizkörper (16) ist und die zweite Heizeinheit ein Strahlungsheizkörper (17') ist.

1 1 . Hausgerät nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Heizeinrichtung (15, 15') einen Temperaturbegrenzer für den Strahlungsheizkörper (17') aufweist.

12. Hausgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verdampferzone (23) zum Daraufpositionieren eines Behälters (13) mit dem flüssigen Medium (14) ausgebildet ist.

13. Hausgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es tanklos ausgebildet ist.

Description:
Hausgerät zum Zubereiten von Lebensmitteln

Die Erfindung betrifft ein Hausgerät zum Zubereiten von Lebensmitteln, mit einem Garraum, welcher durch Wände einer Muffel begrenzt ist. Das Haugerät umfasst darüber hinaus eine Heizeinrichtung, welche unter einer Bodenwand der Muffel angeordnet ist.

Aus dem Stand der Technik sind Hausgeräte zur Zubereitung von Lebensmitteln, wie beispielsweise ein Backofen bekannt, welcher einen Heizkörper unter dem Muffelboden aufweist, wobei dieser als Unterhitze-Heizkörper ausgebildet ist und zur Erzeugung der Unterhitze im Garraum vorgesehen ist.

Darüber hinaus sind Dampfgargeräte bekannt, die zur Zubereitung von Lebensmitteln zur Erzeugung von Dampf in dem Garraum ausgebildet sind. Dazu sind bei bekannten Geräten separate Tanks beziehungsweise Behälter außerhalb des Garraums vorgesehen. Zusätzlich ist dann noch ein Wasserleitsystem erforderlich, mit dem von dem Tank das Wasser in den Garraum befördert werden muss, um dort das Wasser verdampfen zu können. Eine derartige Dampferzeugung kann bei anderen Dampfgargeräten jedoch auch außerhalb des Garraums erfolgen. Derartige Ausgestaltungen von Dampfgargeräten sind jedoch sehr bauteilintensiv und daher auch teuer.

Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Hausgerät zum Zubereiten von Lebensmitteln zu schaffen, welches im Hinblick auf die Funktionalität zur Dampferzeugung und darüber hinaus zu zumindest einer weiteren Hitzeerzeugungsfunktion ausgebildet ist.

Diese Aufgabe wird durch ein Hausgerät, welches die Merkmale nach Anspruch 1 aufweist, gelöst.

Ein erfindungsgemäßes Hausgerät zum Zubereiten von Lebensmitteln umfasst einen Garraum, welcher durch Wände einer Muffel begrenzt ist. Das Hausgerät umfasst darüber hinaus eine Heizeinrichtung, welche unter einer Bodenwand der Muffel angeordnet ist. Die Heizeinrichtung umfasst zwei separate und somit unabhängig voneinander betreibbare Heizeinheiten. Eine erste Heizeinheit der Heizeinrichtung ist zur Erzeugung einer Unterhitze ausgebildet. Sie stellt daher eine Unterhitze-Heizeinheit dar. Die Heizeinrichtung umfasst darüber hinaus eine zweite Heizeinheit zur Erhitzung einer in der Bodenwand ausgebildeten Verdampferzone zum Verdampfen eines flüssigen Mediums. Es wird bei diesem erfindungsgemäßen Hausgerät somit eine sehr individuell a usgestaltete H eizei n richtu ng bereitgestel lt, d i e es ermög l icht sowohl die U n te rh i tzef u n kt i o n a l i tä t z u g ewä h rl e i ste n a l s a u c h d a rü be r h i n a u s d i e Dampfgarfunktionalität zu ermöglichen , wobei dazu die Heizeinrichtung mit ihren Heizeinheiten individuell betreibbar ist. Dadurch kann der Betrieb des Hausgeräts effizienter erfolgen. Insbesondere ist es dadurch gewährleistet, ein kostengünstigeres Hausgerät bereitzustellen.

Vorzugsweise ist die zweite Heizeinheit direkt unter der Verdampferzone angeordnet. Das Aufheizen kann dadurch besonders effizient erfolgen und es ist eine besonders Bauraum und Platz sparende Ausgestaltung unter der Bodenwand der Muffel mit den beiden Heizeinheiten gewährleistet.

Vorzugsweise ist die erste Heizeinheit von der zweiten Heizeinheit im Bereich der Verdampferzone thermisch isoliert angeordnet. Besonders vorteilhaft ist vorgesehen, dass diese thermische Isolierung nur im Bereich der Verdampferzone ausgebildet ist. Gerade dann, wenn die Heizeinheiten unabhängig voneinander betrieben werden sollen und beispielsweise nur die zweite Heizeinheit zur Erzeugung von Hitze zur Aufheizung der Verdampferzone betrieben wird, kann vermieden werden, dass auch andere Bereiche der Bodenwand in unerwünscht starker Weise aufgeheizt werden. Andererseits ist dadurch auch gewährleistet, dass dann, wenn die erste Heizeinheit und somit die Unterhitze- Heizeinheit betrieben wird, kein unerwünschtes Aufheizen der Verdampferzone erfolgt.

Vorzugsweise ist vorgesehen, dass die zweite Heizeinheit durch eine Isolierwand von der ersten Heizeinheit thermisch isoliert ist. Dies liefert eine gegenständliche Ausgestaltung, die zum einen mechanisch stabil und zum anderen im Hinblick auf die thermische Isolierung besonders vorteilhaft ist. Vorzugsweise ist die Isolierwand ein separates Bauteil, welches in einem unter den Heizeinheiten angeordneten Strahlungsschutzboden, insbesondere in eine Vertiefung des Strahlungsschutzbodens angeordnet ist. Dadurch kann die Isolierwand als separates Bauteil sehr positionsstabil angeordnet werden und darüber hinaus im Hinblick auf Bauhöhe der gesamten Anordnung eine besonders flach bauende Ausgestaltung erreicht werden. Es kann auch vorgesehen sein, dass die Isolierwand in einem unter den Heizeinheiten angeordneten Strahlenschutzboden integriert ist. Vorzugsweise ist dazu vorgesehen, dass der Strahlungsschutzboden eine die Isolierwand definierende Prägung aufweist. Dadurch kann eine besonders einfache und schnell zu fertigende Ausgestaltung realisiert werden. Darüber hinaus sind Positionstoleranzen zwischen der Isolierwand und dem Strahlungsschutzboden ausgeschlossen.

Vorzugsweise ist die Verdampferzone mittig in der Bodenwand der Muffel ausgebildet. Diese zentrale Ausgestaltung liefert eine besonders gleichmäßige Dampferzeugung im Garraum.

Vorzugsweise ist vorgesehen , dass die Verdampferzone eckenfrei, insbesondere kreisrund , ausgebildet ist und einen Durchmesser kleiner 130 mm, insbesondere zwischen 100 mm und 120 mm aufweist. E i ne derartige Di men sion ieru n g der Verdam pferzon e ist i m H i n bl ick auf ei ne entsprechende Leistungsauslegung des Hausgeräts besonders vorteilhaft. Diese Abmessungen ermöglichen zum einen eine ausreichende Größe im Hinblick auch auf die Erzeugung von ausreichendem Dampf für größere Garräume. Darüber hinaus ist durch diese Dimensionierung jedoch nicht eine zu große Fläche durch die Verdampferzone bedeckt, so dass auch hier die Unterhitzefunktionalität nicht beeinträchtigt wird.

Vorzugsweise ist für ein System zur Erhöhung der Luftfeuchtigkeit im Garraum für die Verdampfung des Wassers ein Heizkörper für die zweite Heizeinheit mit einer Leistung von 500 W vorsehbar. Im Vergleich zu herkömmlichen Dampfgarern ist dadurch eine wesentlich geringere Leistung dieses Heizkörpers erforderlich und darüber hinaus auch der Durchmesser der Verdampferzone im Vergleich zu einem herkömmlichen Dampfgarer mit ähnlicher Dampfmengenerzeugung viel kleiner. In einer ersten vorteilhaften Ausführung ist vorgesehen, dass die beiden Heizeinheiten der Heizeinrichtung durch einen zweikreisigen Rohrheizkörper gebildet sind. Durch eine Steuereinheit angesteuert kann dieser zweikreisige Rohrheizkörper entsprechend betrieben werden. So wird im Hinblick auf den ersten Kreis die erste Heizeinheit umfasst, mit der die Unterhitze erzeugbar ist. Mittels der Ansteuerung über den zweiten Kreis wird dann die Erhitzung der Verdampferzone gewährleistet.

In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung ist es auch möglich, dass die erste Heizeinheit ein Rohrheizkörper ist und die zweite Heizeinheit ein Strahlungsheizkörper ist. Auch eine derartige Ausgestaltung ermöglicht ein Platz sparendes, robustes und kostengünstiges System.

Vorzugsweise weist die Heizeinrichtung einen Temperaturbegrenzer für den Strahlungsheizkörper auf. Der insbesondere in dem Strahlungsheizkörper enthaltene Temperaturbegrenzer kann je nach Beständigkeit des Bodens der Muffel auf dessen zu lässige Tem peratu r abgesti mmt werden . Alternativ kan n i nsbesondere aus Kostengründen dieser Temperaturbegrenzer auch entfallen und die elektrische Leistung pro Fläche etwas reduziert werden. Damit wird erreicht, dass sich die Erhitzung der Verdampferzone sehr detailliert und präzise ermöglichen lässt. Insbesondere wenn die Verdampferzone zum Aufstellen eines Behälters mit dem flüssigen Medium ausgebildet ist, kann somit eine sehr definierte Erhitzung dieser von dem Behälter belegten Fläche ermöglicht werden. Eine zusätzliche unnötige Erwärmung weiterer Bereiche ist damit vermieden. Dies ist zum einen energieeffizient und zum anderen wird dadurch die durch die erste Heizeinheit durchgeführte Funktionalität nicht verfälscht oder beeinträchtigt. I ndem die Verdampferzone lediglich zur Aufnahme beziehungsweise einem darauf Positionieren eines Behälters mit dem flüssigen Medium ausgebildet ist, kann das Auftreten von unerwünschten Kalkrückständen auf der Oberfläche der Verdampferzone vermieden werden. Darüber hinaus kann der Behälter in einfacher Weise entnommen und gereinigt werden.

Vorzugsweise ist vorgesehen, dass der Behälter eine Abdeckung aufweist. Durch eine derartige Ausgestaltung kann das Überspritzen von Wasser beim Erhitzen des Wassers in dem Behälter vermieden werden . Insbesondere weist die Abdeckung des Behälters Öffnungen oder einen sonstigen Mechanismus auf, der das Entweichen des Dampfs problemlos gewährleistet.

Insbesondere ist vorgesehen, dass das Hausgerät tanklos ausgebildet ist. Dies bedeutet, dass kein separater Tank außerhalb des Garraums in dem Gehäuse des Hausgeräts vorgesehen ist, der als Wasserspeicher für das zu verdampfende Wasser dient. Es ist daher auch kein aufwändiges Wasserleitsystem mehr erforderlich. Gerade im Vergleich zu herkömmlichen Dampfgargeräten bietet eine derartige tanklose Ausgestaltung in Verbindung mit der spezifischen Verdampferzone und dem darauf Aufstellen eines Beh ä lters ei n e d eutl ich koste n g ü n sti gere Au sgesta ltu n g a l s h erköm m l i ch e Dampfgargeräte. Dadurch kann gegenüber herkömmlichen Dampfgargeräten bei vergleichbarer Garraumgröße Platz eingespart werden oder andererseits durch den nicht mehr vorhandenen Tank der Garraum entsprechend vergrößert werden.

Vorzugsweise ist die Verdampferzone auf der Oberseite der Bodenwand der Muffel gekennzeichnet, so dass der Nutzer jederzeit weis, wo er einen möglichen Behälter mit dem zu verdampfenden Medium aufstellen muss.

Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen, den Figuren und der Figurenbeschreibung. Die vorstehend in der Beschreibung genannten Merkmale und Merkmalskombinationen, als auch die nur in der Figurenbeschreibung und/oder in den Figuren alleine gezeigten Merkmale und Merkmalskombinationen, sind nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen. Ausführu ngsbeispiele der Erfindu ng werden nachfolgend anhand schematischer Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:

Fig. 1 eine perspektivische Darstellung von Teilkomponenten eines

Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Hausgeräts zum Zubereiten von Lebensmitteln;

Fig. 2 eine perspektivische Darstellung eines Ausführungsbeispiels einer

Heizeinrichtung des Hausgeräts gemäß Fig. 1 ; Fig. 3 eine perspektivische Darstellung eines weiteren Ausführungsbeispiels einer Heizeinrichtung des Hausgeräts gemäß Fig. 1 ; Fig. 4 eine Ansicht von unten auf die Heizeinrichtung gemäß Fig. 2;

Fig. 5 eine weitere Ansicht von unten auf die Ausführung gemäß Fig. 4; Fig. 6 eine Draufsicht auf die Heizeinrichtung gemäß Fig. 2; Fig. 7 eine Schnittdarstellung der Heizeinrichtung gemäß Fig. 6; und Fig. 8 eine perspektivische Ansicht von unten auf ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Heizeinrichtung eines Hausgeräts zum Zubereiten von Lebensmitteln gemäß der Erfindung.

In den Figuren werden gleiche oder funktionsgleiche Elemente mit den gleichen Bezugszeichen versehen.

In Fig. 1 ist in einer perspektivischen Darstellung ein Hausgerät zum Zubereiten von Lebensmitteln gezeigt, welches als Backofen 1 ausgebildet ist. Der Backofen 1 umfasst einen Garraum 2 zum Zubereiten von Lebensmitteln. Der Garraum 2 ist durch eine Muffel 3 begrenzt, welche eine Bodenwand 4, Seitenwände 5, 6, eine Rückwand 7 und eine Deckenwand 8 aufweist. Frontseitig weist die Muffel 3 eine Beschickungsöffnung 9 auf, durch welche Gargut in den Garraum 2 eingebracht werden kann. Die Beschickungsöffnung 9 ist durch eine Tür 10 verschließbar.

Darüber hinaus ist gezeigt, dass an den Seitenwänden 5 und 6 Traggestelle 1 1 und 12 ausgebildet sind, in denen Gargutträger, wie beispielsweise ein Backblech oder ein Rost oder dergleichen eingeschoben werden können. Durch die paarweise horizontal verlaufenden Stäbe werden Einschubebenen für diese Gargutträger definiert, wobei im Ausführungsbeispiel drei Einschubebenen vorgesehen sind. Darüber hinaus ist auf der Bodenwand 4 der Muffel 3 ein Behälter 13 aufgestellt, welcher zur Aufnahme von Wasser 14 ausgebildet ist. Der Behälter 13 ist eine Schale. Das Wasser 14 kann in einem Dampfgarbetrieb des Backofens 1 durch eine entsprechende Heizeinrichtung unterhalb der Bodenwand 4 beheizt werden und dadurch das Wasser 14 verdampft werden.

In Fig. 2 ist in einer perspektivischen Darstellung ein erstes Ausführungsbeispiel einer d era rtigen H eizei n richtu ng 1 5 gezeigt. Die H eizei n richtu n g 1 5 ist i n d iesem Ausführungsbeispiel als zweikreisiger Rohrheizkörper ausgebildet. Eine erste Heizeinheit 16 der Heizeinrichtung 15 ist ein Rohrheizkörper, der mäanderförmig gewunden ausgebildet ist und ein Unterhitze-H eizkö per i st. M it d i esem ka n n som it d i e Unterhitzefunktion des Backofens 1 gewährleistet werden. Darüber hinaus umfasst die Heizeinrichtung 15 eine zweite Heizeinheit 17, welche ebenfalls ein Rohrheizkörper ist. Die beiden Heizeinheiten 16 und 17 werden aufgrund der zweikreisigen Ausgestaltung durch eine gemeinsame Steuereinheit individuell angesteuert und können unabhängig voneinander betrieben werden. Gemäß der Darstellung in Fig. 2 ist zu erkennen, dass die zweite Heizeinheit 17 und insbesondere der Rohrheizkörper im Bereich der zu beheizenden Heizzone spiralförmig gewunden ist.

Wie des Weiteren zu erkennen ist, ist die mäanderförmige Windung der ersten Heizeinheit 16 um eine spiralförmige Windung 17a der zweiten Heizeinheit 17 herumgeführt. Zwischen der spiralförmigen Windung 17a der zweiten Heizeinheit 17 und der mäanderförmigen Formgebung 16a der ersten Heizeinheit 16 ist eine Isolierwand 18 ausgebildet. Diese ist ringförmig konstruiert und weist zwei Aussparungen 19 und 20 auf, durch welche sich die geradlinig ausgebildeten Ausläufer der zweiten Heizeinheit 17 hindurch erstrecken. Der Wall beziehungsweise die Isolierwand 18 ist über eine Höhe ausgebildet, so dass sich die spiralförmige Windung 17a der zweiten Heizeinheit 17 höhenmäßig vollständig innerhalb dieser Isolierwand 17 befindet.

Wie zu erkennen ist, ist die erste Heizeinheit 1 6 und die zweite Heizeinheit 1 7 des zwei krei si g en System s i n e i n er Strahlungsschutzeinrichtung 2 1 , we l c h e a l s Strahlungsschutzblech als Boden ausgebildet ist, angeordnet und befestigt. Gemäß der Darstellung in Fig. 2 ist diese Konstruktion unterhalb der Bodenwand 4 der Muffel 3 angeordnet. Zu dem in Fig. 2 gezeigten Ausführungsbeispiel ist die Isolierwand 18 als separates Bauteil ausgebildet und in einer Vertiefung 22 in der Strahlungsschutzeinrichtung 21 angeordnet. Wie aus der Darstellung gemäß Fig.1 und Fig.2 zu erkennen ist, ist durch diese zweite Heizeinheit 17 und insbesondere der spiralförmigen Windung 17a eine Verdampferzone 23 ausgebildet, auf der in der Darstellung gemäß Fig. 1 der Behälter 13 positioniert ist. Die Verdampferzone 23 ist im Wesentlichen mittig im Hinblick auf die Flächenausgestaltung der Bodenwand 4 ausgebildet. Auf der Oberseite der Bodenwand 4 in der Darstellung gemäß Fig. 1 ist eine durch den Behälter 13 verdeckte Markierung ausgebildet, um diese Ausmaße der Verdampferzone 23 anzuzeigen und somit diejenige Stelle, auf der der Behälter 13 abgestellt werden muss, zu kennzeichnen.

Durch diese Ausgestaltung der Heizeinrichtung 15 kann unabhängig voneinander entweder die erste Heizeinheit 16 zur Erzeugung einer Unterhitze in dem Garraum 2 oder die zweite Heizeinheit 17 zur Erzeugung einer Hitze zum Beheizen der Verdampferzone 23 und somit zum Verdampfen des Wassers 14 in dem Behälter 13 aktiviert werden.

In Fig. 3 ist eine perspektivische Darstellung der Heizeinrichtung 15 gemäß der Darstellung in Fig.2 gezeigt. Sowohl örtlich als auch komponentenspezifisch sind hier die Heizeinheiten 16 und 17 entsprechend der Ausgestaltung in Fig.2 ausgebildet. Im Unterschied zur Ausgestaltung in Fig.2 ist in Fig.3 vorgesehen, dass die Isolierwand 18 integral in der Strahlungsschutzeinrichtung 21 ausgebildet ist. Dies erfolgt dadurch, dass in dem Blech der Strahlungsschutzeinrichtung 21 eine Prägung ausgebildet ist, die die Isolierwand 18 darstellt.

In Fig. 4 ist in einer perspektivischen Darstellung eine Ansicht von unten des Ausführungsbeispiels in Fig.2 gezeigt. In diesem Zusammenhang ist die Anordnung unter der Bodenwand 4 der Muffel 3 zu erkennen. Bei der Darstellung in Fig. 4 ist die Strahlungsschutzeinrichtung 21 entfernt.

In Fig. 5 ist die Darstellung gemäß Fig. 4 mit zusätzlich angebrachter Strahlungsschutzeinrichtung 21 gezeigt. Durch diese ist die Heizeinrichtung 15 somit nach unten hin abgedeckt und es ist eine entsprechende Strahlungsschutzfunktionalität gewährleistet.

In Fig. 6 ist eine Draufsicht auf die Ausführung der Heizeinrichtung 15 gemäß Fig. 2 dargestellt.

In Fig. 7 ist eine Schnittdarstellung der Heizeinrichtung 15 gemäß Fig. 6 entlang der Schnittlinie A-A gezeigt. Darüber hinaus ist zusätzlich die Bodenwand 4 der Muffel 3 als auch die Strahlungsschutzeinrichtung 21 gezeigt. Es ist zu erkennen, dass die Höhe (vertikale Erstreckung) der Isolierwand 18 größer als der Durchmesser des Rohrheizkörpers der zweiten Heizeinheit 17 ist und zumindest diese zweite Heizeinheit 17 mit ihrer spiralförmigen Windung 17a eingebettet beziehungsweise versenkt innerhalb dieser Isolierwand 18, die sich ringförmig erstreckt, angeordnet ist.

In Fig. 8 ist in einer perspektivischen Darstellung gemäß einer Betrachtung von unten ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Heizeinrichtung 15' gezeigt. I m Unterschied zur Ausgestaltung gemäß den Fig. 2 bis 7 ist hier die zweite Heizeinheit 17' als Strahlungsheizkörper ausgebildet. Es ist hier also nicht ein zweikreisiges Rohrheizkörpersystem realisiert. Vielmehr ist hier lediglich die erste Heizeinheit 16 als Rohrheizkörper ausgebildet, welcher sich im Übrigen formmäßig und geometriemäßig analog zu der Ausgestaltung in Fig. 2 bis 7 ausbildet.

Sowohl positioneil als auch im Hinblick auf die geometrische Ausgestaltung ist die zweite Heizeinheit 17' hier analog zur Heizeinheit 17 gemäß den Ausführungen in Fig. 2 bis 7 angeordnet. Es ist hier also lediglich die Ausgestaltung als Strahlungsheizkörper und nicht als Rohrheizkörper unterschiedlich zu den Ausführungen in Fig. 2 bis 7.

I n d e r D a rs t e l l u n g i n F i g . 8 i s t a n a l o g z u r D a rs t e l l u n g i n F i g . 4 die Strahlungsschutzeinrichtung 21 entfernt. Im eingebauten Zustand ist diese dann ebenfalls vorhanden und deckt die Heizeinrichtung 15' nach unten hin ab. Bezugszeichenliste

1 Backofen

2 Garraum

3 Muffel

4 Bodenwand

5, 6 Seitenwand

7 Rückwand

8 Deckenwand

9 Beschickungsöffnung

10 Tür

1 1 , 12 Traggestelle

13 Behälter

14 Wasser

15, 15' Heizeinrichtung

16 Heizeinheit

16a mäanderförmige Formgebung

17, 17' Heizeinheit

17a Windung

18 Isolierwand

19, 20 Aussparung

21 Strahlungsschutzeinrichtung

22 Vertiefung

23 Verdampferzone

A Schnittlinie