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Title:
HOUSING CASE FOR RECEIVING AN ANTI-THEFT DEVICE FOR A TWO-WHEELED VEHICLE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2018/197628
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a housing case as a receiving chamber (100) for electrical components (80, 81, 82) in a tubular section (15) of a two-wheeled vehicle (1), the housing case (20) having a pre-defined axial length (L) between a first end (21) and a second end (22). The housing case (20) is open on the first end (21) and carries a clamping device (30) on the second end (22), which is fixed on the tubular section (15) in a clamping position (41) . The clamping device (30) can be moved into the clamping position (41) by means of a moving element (50), the moving element (50) being at an axial distance (v) from the first, open end (21) of the housing case (20). The axial distance (v) amounts to more than 50% to 100% of the axial length (L) of the housing case (20). The moving element (50) is to be moved from outside the housing case (20) by means of a tool (13) inserted into the first, open end (21) of the housing case (20).

Inventors:
LÜCHOW, Wolfgang, Alexander (Helfferichstr. 8, Stuttgart, 70192, DE)
MACKE, Andreas (Waiblinger Str. 61, Stuttgart, 70372, DE)
WILICHOWSKI, Jan-David (Feuerbacher Weg 137, Stuttgart, 70192, DE)
Application Number:
EP2018/060767
Publication Date:
November 01, 2018
Filing Date:
April 26, 2018
Export Citation:
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Assignee:
CORE ELEMENTS GMBH & CO. KG (Tübinger Str. 77/1, Stuttgart, 70178, DE)
International Classes:
B62K19/32; B62H5/00; B62H5/20; B62K19/40; B62K21/18
Domestic Patent References:
WO2016058382A12016-04-21
Foreign References:
US9615472B12017-04-04
GB2492742A2013-01-16
EP2942245A12015-11-11
CN205059802U2016-03-02
US20050098979A12005-05-12
FR2880326A32006-07-07
US20030140727A12003-07-31
CA2757441A12013-05-07
DE202011110168U12013-05-08
Other References:
None
Attorney, Agent or Firm:
WASMUTH, Rolf (Menzelstr. 40, Stuttgart, 70192, DE)
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Claims:
Ansprüche

1. Gehäusehülse als Aufnahmeraum ( 100) für elektrische Bauteile (80, 81 , 82) in einem Rohrabschnitt (15) eines Fahrzeugs, insbesondere eines Zweirades (1), wobei die Gehäusehülse (20) zwischen einem ersten Ende (21) und einem zweiten Ende (22) eine vorgegebene axiale Länge (L) aufweist, dadurch gekennzeichnet,

- dass die Gehäusehülse (20) an dem ersten Ende (21) offen ist und an dem zweiten Ende (22) eine Klemmvorrichtung (30) trägt,

- dass die Klemmvorrichtung (30) in einer Klemmstellung (41) an dem Rohrabschnitt (15) festgelegt ist, wobei die Klemmvorrichtung (30) über ein Verstellelement (50) in die Klemmstellung (41) verstellbar ist,

- dass das Verstellelement (50) mit einem axialen Abstand (v) zum ersten, offenen Ende (21) der Gehäusehülse (20) liegt, wobei der axiale Abstand (v) mehr als 50% bis 100% der axialen Länge (L) der Gehäusehülse (20) beträgt,

- und dass das Verstellelement (50) über ein in das erste, offene Ende (21) der Gehäusehülse (20) eingeführtes Werkzeug (13) von außerhalb der Gehäusehülse (20) zu verstellen ist.

2. Gehäusehülse nach Anspruch 1,

dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmvorrichtung (30) über das Verstellelement (50) mechanisch aufzuweiten ist.

3. Gehäusehülse nach Anspruch 2,

dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmvorrichtung (30) radial verstellbare Klemmbacken (31) aufweist, die über zumindest einen axial zwischen die Klemmbacken (31) eintauchenden Stellkegel (32, 33) radial verstellt werden. Gehäusehülse nach Anspruch 1,

dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmvorrichtung (30) über eine in der Gehäusehülse (20) gehaltene Einstellschraube (46) axial verstellbar an dem zweiten Ende (22) der Gehäusehülse (20) gehalten ist.

Gehäusehülse nach Anspruch 4,

dadurch gekennzeichnet, dass die Einstellschraube (46) in einer in der Gehäusehülse (20) eingesetzten Einpressbuchse (42) unverlierbar gehalten ist.

Gehäusehülse nach Anspruch 4,

dadurch gekennzeichnet, dass das Verstellelement (50) eine Stellschraube (36) umfasst, die durch einen Hohlkanal (12) der Einstellschraube (46) für ein Werkzeug (13) zugänglich ist.

Gehäusehülse nach Anspruch 1,

dadurch gekennzeichnet, dass das erste, offene Ende (21) der Gehäusehülse (20) einen Ringflansch (28) trägt, der eine axiale Stirnseite (26) des Rohrab Schnittes (15) übergreift.

Gehäusehülse nach Anspruch 7,

dadurch gekennzeichnet, dass das erste, offene Ende (21) der Gehäusehülse (20) einen Vorsprung zur Drehsicherung der Gehäusehülse (20) am Gabelrohr (5) aufweist.

Gehäusehülse nach Anspruch 8,

dadurch gekennzeichnet, dass der Vorsprung als unterhalb des Ringflansches (28) ausgebildete Nase (128) vorgesehen ist.

Gehäusehülse nach Anspruch 1,

dadurch gekennzeichnet, dass in der Gehäusehülse (20) ein Systemgehäuse (60) aufgenommen ist.

11. Gehäusehülse nach Anspruch 1,

dadurch gekennzeichnet, dass das Systemgehäuse (60) aus einem ersten Gehäuseabschnitt (61) und einem zweiten Gehäuseabschnitt (62) zusammengesetzt ist. 12. Gehäusehülse nach Anspruch 1,

dadurch gekennzeichnet, dass der Außendurchmesser (S) des Systemgehäuses (60) dem Innendurchmesser (I) der Gehäusehülse (20) angepasst ausgebildet ist.

13. Gehäusehülse nach Anspruch 1,

dadurch gekennzeichnet, dass in der Mantelfläche (23) der Gehäusehülse

(20) zumindest eine Verriegelungsöffnung (27) ausgebildet ist, der ein Rastriegel (52) eines in den Aufnahmeraum (100) eingeschobenen Systemgehäuses (60) zugeordnet ist.

14. Gehäusehülse nach Anspruch 10,

dadurch gekennzeichnet, dass das Systemgehäuse (60) einen Antrieb (51) zur Verstellung des Rastriegels (52) umfasst.

15. Gehäusehülse nach Anspruch 1,

dadurch gekennzeichnet, dass das Systemgehäuse (60) mit Akkuzellen (80) gefüllt ist. 16. Gehäusehülse nach Anspruch 1,

dadurch gekennzeichnet, dass das Systemgehäuse (60) einen ersten, Akkuzellen (80) enthaltenden Gehäuseabschnitt (61) und einen zweiten, elektronische Bauteile (82) enthaltenden Gehäuseabschnitt (62) aufweist.

17. Gehäusehülse nach Anspruch 1,

dadurch gekennzeichnet, dass in dem Systemgehäuse (60) ein insbesondere drahtlos arbeitendes Kommunikationsmittel (81) aufgenommen ist.

18. Gehäusehülse nach Anspruch 1,

dadurch gekennzeichnet, dass das Systemgehäuse (60) an ihrem der Klemmvorrichtung (30) zugewandten Ende eine akustisch durchlässige Stirnseite (85) aufweist. 19. Gehäusehülse nach Anspruch 1,

dadurch gekennzeichnet, dass das erste, offene Ende (21) der Gehäusehülse (20) durch einen Verschlussdeckel (70) des Systemgehäuses (60) verschlossen ist.

20. Gehäusehülse nach Anspruch 19,

dadurch gekennzeichnet, dass der Verschlussdeckel (70) drehfest auf dem

Ringflansch (28) fixiert ist.

21. Gehäusehülse nach einem der Ansprüche 1 bis 18,

dadurch gekennzeichnet, dass das obere Rohrende (8) des Gabelrohrs (5) eine Anzeigeeinheit (90) trägt, die lösbar auf einem Träger (91) gehalten ist, wobei der Träger (91) am Gabelrohr (5) festgelegt ist.

22. Gehäusehülse nach Anspruch 19,

dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeigeeinheit (90) magnetisch auf dem Träger (91) gehalten ist.

23. Gehäusehülse nach Anspruch 19,

dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (91) eine elektrische Verbindung zwischen einem Akkupack (93) im Gabelrohr (5) und der Anzeigeeinheit (90) herstellt.

24. Gehäusehülse nach Anspruch 19,

dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeigeeinheit (90) mit einem

Kommunikationsmodul (96) in Verbindung steht, welches über eine drahtlose Verbindung (99) mit einer externen Applikation kommuniziert.

Description:
Gehäusehülse zur Aufnahme einer Diebstahlsicherung für ein Zweirad

Die Erfindung betrifft eine Gehäusehülse als Aufnahmeraum für elektrische Bauteile wie einer elektronischen Dieb Stahlsicherung in einem Rohrabschnitt eines Fahrzeugs, insbesondere eines Zweirades, wobei die Gehäusehülse zwischen einem ersten Ende und einem zweiten Ende eine vorgegebene axiale Länge aufweist.

Zum Einbau von Diebstahlsicherungen, GPS-Sendern, Akkupacks oder dergleichen sind an Zweirädern regelmäßig keine besonderen Aufnahmeräume vorgesehen. Bekannt ist, in das Gabelrohr eines Fahrrades eine elektronische Diebstahlsicherung anzuordnen, um bei unbefugter Entwendung des Fahrrades dieses über GPS oder dergleichen Trackingsysteme zu verfolgen und sicherzustellen.

Werden Diebstahlsicherungen eingebaut, ist dafür Sorge zu tragen, dass diese fest mit dem zu schützenden Zweirad verbunden werden und gegen manuellen Missbrauch gesichert sind.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Gehäusehülse als Aufnahmeraum für elektrische Bauteile in einem Rohrabschnitt eines Zweirades bereitzustellen, die mechanisch in einem Rohrabschnitt des Zweirades zu verankern ist und gegen mechanischen Missbrauch gesichert ist.

Zur Lösung der Aufgabe ist vorgesehen, die Gehäusehülse an dem ersten Ende offen auszubilden und an dem zweiten Ende mit einer Klemmvorrichtung zu versehen. Die Klemmvorrichtung ist derart gestaltet, dass sie in einer Klemmstellung in dem Rohrabschnitt des Zweirades festgelegt ist, wobei die Klemmvorrichtung über ein Verstell- element in die Klemmstellung verstellbar ist. Das Verstellelement liegt mit einem axialen Abstand zum ersten, offenen Ende der Gehäusehülse, wobei der axiale Abstand mehr als 50% der axialen Länge der Gehäusehülse beträgt, insbesondere bis zu 100% der axialen Länge der Gehäusehülse beträgt. Das Verstellelement ist dabei über ein in das erste, offene Ende der Gehäusehülse eingeführtes Werkzeug von außerhalb der Gehäusehülse zu verstellen, so dass die Gehäusehülse an ihrem unteren, im Rohrabschnitt liegenden Ende mittels der Klemmvorrichtung fest mit dem Rohrabschnitt des Zweirades verbunden werden kann. Die Klemmvorrichtung ist über das eingeführte Werkzeug mechanisch zu betätigen und fixiert die Gehäusehülse am Gabelrohr.

Da das Verstellelement mit axialem Abstand zum offenen Ende der Gehäusehülse liegt, ist der Aufnahmeraum der Gehäusehülse frei von Einbauten und kann in seinem

Volumen insgesamt zum Einbau zum Beispiel einer Dieb Stahlsicherung, von Akku- zellen als Energiespeicher oder dergleichen elektrische oder elektronische Bauteile genutzt werden.

Da der Aufnahmeraum der Gehäusehülse durch den Einbau von elektrischen oder elektronischen Bauteilen gefüllt wird, ist der Zugang zu dem Verstellelement der Klemmvorrichtung gesperrt, so dass nach dem Einbau der Gehäusehülse ein

mechanischer Zugriff auf die Gehäusehülse verwehrt ist.

In einem ersten Ausführungsbeispiel wird die Klemmvorrichtung über das Verstellelement mechanisch aufgeweitet und legt sich an die Innenwand des Rohrab Schnitts an; zweckmäßig wird die Klemmvorrichtung an der Innenwand des Rohrab Schnitts verankert.

In Weiterbildung der Erfindung weist die Klemmvorrichtung verstellbare Klemmbacken auf, die über zumindest einen axial zwischen die Klemmbacken eintauchenden Stell- kegel radial verstellt werden. Dabei ist vorgesehen, die Klemmvorrichtung über eine in der Gehäusehülse gehaltene Einstellschraube an dem zweiten Ende der Gehäusehülse anzubinden. Die Verbindung zwischen der Einstellschraube und der Klemmvorrichtung ist so vorgesehen, dass die Klemmvorrichtung axial verstellbar an dem zweiten Ende der Gehäusehülse gehalten ist. Die Einstellschraube ist vorteilhaft in einer in der Gehäusehülse montierten Einpressbuchse gehalten, wodurch die Klemmvorrichtung selbst über die in der Einpressbuchse gehaltene Einstellschraube an dem zweiten Ende der Gehäusehülse axial unverlierbar festgelegt ist. Die durch das Verstellelement mechanisch aufgeweitete Klemmvorrichtung übt hohe Klemmkräfte aus, so dass ein axiales Ausziehen der Gehäusehülse aus dem Rohrabschnitt sicher vermieden ist.

Das Verstellelement umfasst eine Stellschraube, die in Reihe mit der Einstellschraube liegt. Um mit einem Werkzeug auf die Stellschraube zugreifen zu können, ist in der Einstellschraube ein durchgehender Hohlkanal ausgebildet. Über den Hohlkanal der Einstellschraube kann ein Werkzeug in den Kopf der Stellschraube eingreifen.

Das erste, offene Ende der Gehäusehülse trägt einen Ringflansch, der eine axiale Stirnseite des Rohr ab Schnitts übergreift. Durch den Ringflansch kann ein vorteilhaft vorgesehener Spalt zwischen der Innenwand der Gehäusehülse und der Außenwand eines einzuschiebenden Systemgehäuses abgedeckt werden. Ein Ringspalt zwischen der

Gehäusehülse und dem Systemgehäuse ist so gegen Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit geschützt. Darüber hinaus liegt der Ringflansch insbesondere auf dem Vorbau auf, so dass die Gehäusehülse somit nicht nur als Aufnahmeraum, sondern zugleich zur Einstellung des Steuersatzes des Lenkkopfes genutzt werden kann. Vorteilhaft weist das erste Ende der Gehäusehülse einen Vorsprung zur Drehsicherung auf. Insbesondere wird eine Drehsicherung der Gehäusehülse mit dem Gabelrohr hergestellt, so dass eine Relativbewegung zwischen Gehäusehülse und Gabelrohr vermieden ist. Der Vorsprung kann vorteilhaft als unterhalb des Ringflansches ausgebildete Nase vorgesehen sein. In Weiterbildung der Erfindung ist das Systemgehäuse aus einem ersten Gehäuseabschnitt und einem zweiten Gehäuseabschnitt zusammengesetzt. Dabei ist der Außendurchmesser des Systemgehäuses dem Innendurchmesser der Gehäusehülse angepasst ausgebildet, insbesondere um etwa 0,5% bis 5% kleiner ausgebildet als der Innendurch- messer der Gehäusehülse.

In der Mantelfläche der Gehäusehülse ist zumindest eine Verriegelungsöffnung ausgebildet, der ein Rastriegel eines in den Aufnahmeraum eingeschobenen Systemgehäuses zugeordnet ist. Dadurch wird das Systemgehäuse mechanisch in der Gehäusehülse ver- ankert, wodurch der Zugang zu der Klemmvorrichtung der Gehäusehülse mechanisch gesperrt ist.

Der Rastriegel wird zweckmäßig von einem Antrieb verstellt, der in dem Systemgehäuse aufgenommen ist. Die für einen insbesondere elektromechanischen Antrieb notwendige Energie wird durch Akkuzellen bereitgestellt, die in dem Systemgehäuse angeordnet sein können.

Bevorzugt weist das Systemgehäuse einen ersten, Akkuzellen enthaltenden Gehäuseabschnitt und einen zweiten, elektronische Bauteile enthaltenden Gehäuseabschnitt auf. Dabei kann insbesondere in dem zweiten Gehäuseabschnitt ein vorteilhaft drahtlos arbeitendes Kommunikationsmittel aufgenommen sein, welches zum Beispiel als GSM- Sender/-Empfänger, als GPS-Sender/-Empfänger, als NFC-Sender-/Empfänger, als Bluetooth-Sender/-Empfänger oder dergleichen Sender/-Empfänger ausgebildet sein kann.

In besonderer Weiterbildung der Erfindung weist das Systemgehäuse an seinem der Klemmvorrichtung zugewandten Ende eine akustisch durchlässige Stirnseite auf, so dass ein im Systemgehäuse angeordneter akustischer Warner akustisch nach außen abstrahlen kann. Zweckmäßig weist hierzu das untere Ende der Gehäusehülse Schallaus- trittsöffnungen auf, die insbesondere als Ring von mit Abstand nebeneinander liegenden Offnungen ausgebildet sind. Ein im Systemgehäuse angeordneter akustischer Warngeber strahlt durch die akustisch durchlässige Stirnseite in den Aufnahmeraum der Gehäusehülse ab. Der Schall tritt aus dem Aufnahmeraum der Gehäusehülse über die Schallaustrittsöffnung am unteren Ende in den Ringspalt zwischen Systemgehäuse und Gehäusehülse aus. Ist der Rohrabschnitt Teil eines Gabelrohrs einer Vorderradgabel eines Zweirades, strahlt der Schall durch das untere offene Ende des Gabelrohrs im Bereich der Gabelbrücke in die Umgebung ab. Bei unbefugter Benutzung des Zweirades kann so ein Warnton abgegeben werden, der zum Beispiel durch Bewegung des Fahrrades aktiviert werden kann, oder auch über ein drahtloses Kommunikationsmittel - zum Beispiel über Handy - aktiviert werden kann.

Das erste, offene Ende der Gehäusehülse ist insbesondere durch einen Verschlussdeckel des Systemgehäuses zu verschließen, der in Weiterbildung der Erfindung einteilig mit dem Systemgehäuse ausgebildet sein kann. Insbesondere durch Eingriff einer axialen Drehsicherung ist der Verschlussdeckel drehfest auf dem Ringflansch der Gehäusehülse fixiert. Dadurch ist eine Sicherung gegen unbefugtes Abdrehen des Verschlussdeckels gewährleistet.

In Weiterbildung oder als selbstständige Erfindung kann das obere Rohrende des Gabelrohrs eine Anzeigeeinheit tragen, die lösbar auf einem Träger gehalten ist. Der Träger ist am Gabelrohr festgelegt. Hierzu kann der Träger mit einer Befestigungskralle im Gabelrohr selbst, in der im Gabelrohr festgelegten Gehäusehülse oder in einer im Gabelrohr oder der Gehäusehülse gehaltenen Aufnahmehülse fixiert sein. Die Anzeigeeinheit kann über eine Rastverbindung, eine Bajonettverbindung oder dgl. lösbare Verbindung auf dem Träger fixiert werden. In besonderer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, die Anzeigeeinheit magnetisch auf dem Träger zu halten. Dadurch kann die Anzeigeeinheit auch getrennt vom Zweirad an jeder magnetischen Fläche angebracht und - z. B. in Verbindung mit einem Smartphone - zur Anzeige aus- gewählter Informationen einer auf dem Smartphone laufenden APP genutzt werden. In Weiterbildung der Erfindung stellt der Träger eine elektrische Verbindung zwischen einem Akkupack im Gabelrohr und der Anzeigeeinheit her. Dadurch können ohne wiederholtes Aufladen sehr lange Betriebszeiten von zehn, zwölf oder mehr Stunden erzielt werden, was insbesondere für längere Fahrradtouren vorteilhaft ist.

Vorteilhaft ist in der Anzeigeeinheit ein Kommunikationsmodul integriert, welches insbesondere über eine drahtlose Verbindung mit einer externen Applikation (APP) kommuniziert. So kann - vom Benutzer ausgewählt - eine beliebige Information auf dem Display der Anzeigeeinheit dargestellt werden. Insbesondere können vom Benutzer gewünschte Informationen und/oder vom Benutzer gewünschte Daten vom Handy aus gespiegelt wiedergegeben werden.

Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den weiteren Ansprüchen, der Beschreibung und der Zeichnung, in der nachfolgend Ausführungsbeispiele der Erfindung beschrieben sind. Die zu den einzelnen Ausführungsbeispielen genannten Merkmale und Vorteile gelten dem Grunde nach für alle Ausführungsbeispiele. Die Merkmale und Vorteile des einen Ausführungsbeispiels können beliebig mit den Merkmalen und Vorteilen eines anderen Ausführungsbeispiels kombiniert werden. Die in den Zeichnungen dargestellten Figuren zeigen:

Fig. 1 in schematischer Darstellung einen Rahmen eines Fahrrads mit Gabel und vorderem Laufrad, Fig. 2 in vergrößerter Darstellung die Gabel nach Fig. 1 mit einem Vorbau zur Halterung eines Lenkers,

Fig. 3 eine schematische Darstellung der Gabel nach Fig. 2 mit geschnittenem Gabelrohr, Fig. 4 einen Schnitt durch die Gehäusehülse nach Fig. 3,

Fig. 5 in vergrößerter Darstellung eine Klemmvorrichtung an dem geschlossenen Ende der Gehäusehülse nach Fig. 4,

Fig. 6 eine perspektivische Ansicht der Klemmvorrichtung nach Fig. 5,

Fig. 7 eine perspektivische Ansicht der Gehäusehülse nach Fig. 4,

Fig. 8 einen Schnitt durch die in das Gabelrohr eingesetzte Gehäusehülse mit darin angeordneter Systemhülse,

Fig. 9 eine perspektivische Ansicht auf das obere Ende des Gabelrohrs mit eingesetz ter Gehäusehülse,

Fig. 10 in perspektivischer, schematischer Ansicht eine Systemhülse,

Fig.11 einen Schnitt durch die Systemhülse nach Fig.10,

Fig. 12 einen Schnitt durch die in die Gehäusehülse eingesetzte Systemhülse,

Fig. 13 eine perspektivische Ansicht auf den Vorbau mit einer auf das Rohrende des Gabelrohrs aufgesetzten Anzeigeeinheit,

Fig.14 einen Schnitt durch das Gabelrohr entsprechend Fig. 8 mit einer

Anzeigeeinheit,

Fig. 15 eine vergrößerte Darstellung eines Schnittes durch die auf das Rohrende des Gabelrohrs aufgesetzte Anzeigeeinheit, Fig. 16 eine Draufsicht auf eine Anzeigeeinheit,

Fig. 17 in Seitenansicht ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Gehäusehülse in einem Rohrabschnitt eines Rahmens wie einem Zweirad,

Fig. 18 eine perspektivische Ansicht der Gehäusehülse mit einer Klemmvorrichtung gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel nach Fig. 17,

Fig. 19 einen Schnitt durch den Lenkkopf des Rahmens nach Fig. 17 mit einer

Gehäusehülse nach Fig. 18,

Fig. 20 eine Ansicht auf den an dem oberen Rohrende befestigten Vorbau von hinten,

Fig. 21 eine vergrößerte Darstellung des oberen, offenen Endes der Gehäusehülse mit einer Nase zur Drehsicherung,

Fig. 22 in vergrößerter Darstellung einen Schnitt durch das untere Ende der Gehäusehülse mit einem Verstellelement für die Klemmvorrichtung. In Fig. 1 ist schematisch der Rahmen 1 eines Zweirades gezeigt, der einen Lenkkopf 2 aufweist, in dem eine Gabel 3 mit einem vorderen Laufrad 4 drehbar gehalten ist. Die Gabel 3 ist mit einem Steuersatz umfassend zwei Kugellager 56 und 57 (Fig. 8) im Lenkkopf 2 des Rahmens 1 gehalten. Die Gabel 3 weist ein Gabelrohr 5 (Fig. 2) auf, welches den Lenkkopf 2 des Rahmens 1 durchragt und einen Vorbau 6 für einen Lenker 7 trägt. Das Gabelrohr 5 (Fig. 2) ist hohl und an seinem oberen Rohrende 8 offen. Zweckmäßig ist das in der Gabelbrücke 10 endende Gabelrohr 5 an seinem unteren Rohrende 9 ebenfalls offen. Die Gabel 3 besteht zweckmäßig zusammen mit dem Gabelrohr 5 aus Stahl, Aluminium oder einem anderen Metall oder einer Metalllegierung, insbesondere aus einem Verbundwerkstoff, vorzugsweise aus einem faserverstärktem Kunststoff, so z. B. aus einem kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff wie Karbon. Das Gabelrohr 5 ist in Fig. 3 vergrößert dargestellt. Über das offene, obere Rohrende 8 ist in den Rohrabschnitt 15 des Gabelrohrs 5 in Pfeilrichtung 11 eine Gehäusehülse 20 eingeschoben, die einen Aufnahmeraum 100 bereitstellt. Das Gabelrohr 5 weist ein erstes, oberes Ende 21 und ein zweites, unteres Ende 22 auf. Zwischen dem ersten Ende 21 und dem zweiten Ende 22 erstreckt sich die Gehäusehülse 20 über eine axiale Länge L. Vorzugsweise erstreckt sich die Gehäusehülse 20 über eine gesamte Länge von 60% bis 90% des Gabelrohrs 5, insbesondere über dessen gesamte Länge.

An ihrem zweiten, unteren Ende 22 trägt die Gehäusehülse 20 eine Klemmvorrichtung 30, über die die Gehäusehülse 20 innerhalb des Rohrab Schnitts 15 des Gabelrohrs 5 festlegbar ist. Im Bereich des unteren Endes 22 sind in der Mantelfläche 23 der

Gehäusewand Öffnungen 77 vorgesehen, die als Schallaustrittsöffnungen dienen. Die Öffnungen 77 bilden insbesondere einen Ring von mehreren mit Umfangsabstand zueinander liegenden Öffnungen 77. Die Klemmvorrichtung 30 am Ende 22 der Gehäusehülse 20 ergibt sich in ihrem Aufbau insbesondere aus den Figuren 4 bis 7.

Die Klemmvorrichtung 30 hat einen zylindrischen Grundaufbau und besteht im

Wesentlichen aus Klemmbacken 31, die über Stellkegel 32, 33 zu verstellen sind. Wie die Fig. 5 und 6 zeigen, sind über den Umfang der zylindrischen Klemmvorrichtung 30 mehrere Klemmbacken 31 vorgesehen. Bevorzugt sind über den Umfang der Klemmvorrichtung 30 zumindest zwei, vorzugsweise drei, insbesondere vier Klemmbacken 31 angeordnet. In einer Ausführung mit vier Klemmbacken 31 erstreckt sich jede Klemmbacke 31 über einen Umfangswinkel 34 von 90°. Die Klemmbacken 31 sind durch einen Spannring 35 auf den Stellkegeln 32, 33 gehalten. Der Spannring 35 ist im Außenumfang der Klemmvorrichtung 30 vorgesehen und besteht vorzugsweise aus einem Gummiring, insbesondere einem O-Ring oder dergleichen.

Die Stellkegel 32 und 33 liegen mit ihren Spitzen einander zugewandt und sind durch eine Stellschraube 36 miteinander verbunden. Die Stellschraube 36 ist mit ihrem Kopf 37 im ersten Stellkegel 32 drehbar gehalten; der Gewindeabschnitt 38 der Stellschraube 36 ist in den zweiten Stellkegel 33 eingeschraubt. Durch Drehen der Stellschraube 36 wird der Abstand a der Stellkegel 32 und 33 zueinander geändert. Die Stellkegel 32 und 33 liegen an Kegelflächen 39 der Klemmbacken 31 an. Wird der Abstand a durch Drehen der Stellschraube 36 geringer, drängen sich die Stellkegel 32, 33 axial zwischen die Klemmbacken 31, wodurch diese in Pfeilrichtung 40 radial nach außen verstellt werden. Der Außendurchmesser A der Klemmvorrichtung 30 erweitert sich. Die Klemmvorrichtung 30 nimmt eine Klemmstellung 41 mit erweitertem Außendurchmesser A ein, wie dies in Fig. 5 - übertrieben dargestellt - schematisch wiedergegeben ist.

In dem unteren, zweiten Ende 22 der Gehäusehülse 20 ist eine Einpressbuchse 42 fixiert. Vorteilhaft kann die Einpressbuchse 42 durch einen in eine Sicherungsöffnung 43 eingesetzten Sicherungsstift in der Gehäusehülse 20 zusätzlich gesichert werden.

Die Einpressbuchse 42 hat eine Aufnahme für den Kopf 47 einer Sicherungs- und Einstellschraube 46, die mit ihrem Gewindeabschnitt 48 in das zugewandte Ende des Stell- kegels 32 eingreift. Zur Drehsicherung des ersten Stellkegels 32 relativ zur Gehäusehülse 20 weist die Einpressbuchse 42 einen axialen Drehanschlag 44 auf, der axial in eine Sicherungsnut 45 des Stellkegels 32 eingreift. Vorzugsweise sind zwei einander insbesondere diametral gegenüberliegende Drehanschläge 44 und entsprechende Sicherungsnuten 45 vorgesehen. Über die Sicherungs- und Einstellschraube 46 wird der Stellkegel 32 - und damit vorzugsweise die gesamte Klemmvorrichtung - an dem zweiten Ende 22 der Gehäusehülse 20 gehalten. Der Kopf 47 der Einstellschraube 46 liegt drehbar in der Einpressbuchse 42. Die Einstellschraube 46 ist in der in der Gehäusehülse 20 eingesetzten Einpress- buchse 42 unverlierbar gehalten. Dadurch ist die Klemmvorrichtung 30 über die Einstellschraube 46 axial zur Gehäusehülse 20 verstellbar an dem zweiten Ende 22 der Gehäusehülse 20 gehalten. Die axiale Verstellbarkeit dient der Einstellung des Steuersatzes im Lenkkopf 2.

Zur Begrenzung des axialen Stellweges e ist der Stirnseite 24 des zweiten Endes 22 der Gehäusehülse 20 eine Ringschulter 49 des ersten Stellkegels 32 zugeordnet. Über die Einstellschraube 46 kann der Stellkegel 32 so weit in Pfeilrichtung 29 in die Gehäusehülse 20 eingefahren werden, bis die Stirnseite 24 der Gehäusehülse 24 auf der Ringschulter 49 zur Anlage gelangt.

Der Stellkegel 33 ist relativ zum Stellkegel 32 an Führungsstangen 17 gehalten, die in Halteöffnungen 18 des ersten Stellkegels 32 festliegen. Der zweite Stellkegel 33 weist Führungskanäle 19 auf, in die die Führungsstangen 17 eintauchen. Bei mechanischer Verstellung des Verstellelementes 50 und einer Änderung des Abstands a gleitet der zweite Stellkegel 33 auf den Führungsstangen 17.

Das Verstellelement 50 zur Betätigung der Klemmvorrichtung 30 ist durch die Stellschraube 36 gebildet. Die Stellschraube 36 liegt in Reihe mit der Einstellschraube 46. Die Stellschraube 36 ist durch einen zentralen Hohlkanal 12 in der Einstellschraube 46 für ein Werkzeug 13 zugänglich. Bevorzugt wird als Werkzeug 13 ein Mehrkantschlüssel, Inbusschlüssel, Torxschlüssel oder dergleichen Werkzeug verwendet, wobei der Hohlkanal 46 einen Durchmesser aufweist, der etwas größer als die Schlüsselweite Wl des Werkzeugs für die Stellschraube 36 ist (Fig. 4). Der Kopf 47 der Einstellschraube 46 wird mit einem Werkzeug verstellt, welches eine Schlüsselweite W2 hat. Die Schlüsselweite Wl ist kleiner als die Schlüsselweite W2. Bevorzugt hat das Werkzeug 13 zur Verstellung der Stellschraube 36 eine Schlüsselgröße von M5; das Werkzeug 13 zur Verstellung der Einstellschraube 46 hat eine Schlüsselgröße von MIO. Das durch die Stellschraube 36 gebildete Verstellelement 50 liegt mit einem axialen Abstand v zum ersten, offenen Ende 21 der Gehäusehülse 20, die in Fig. 4 dargestellt ist. Dieser axiale Abstand v beträgt vorzugsweise 40 bis 100% der axialen Länge L (Fig. 3) der Gehäusehülse 20. Beispielhaft entspricht im gezeigten Ausführungsbeispiel der Abstand v des Verstellelementes 50 der Klemmvorrichtung 30 von dem offenen Ende 21 der Gehäusehülse 20 der axialen Länge L der Gehäusehülse 20 selbst.

Das erste Ende 21 der Gehäusehülse 20 ist - wie insbesondere die Figuren 4 und 7 zeigen - offen ausgebildet, so dass das Verstellelement 50 über ein in das erste, offene Ende 21 der Gehäusehülse 20 eingeführtes Werkzeug 13 von außerhalb der Gehäuse- hülse 20 zu verstellen ist. Das dargestellt Werkzeug 13 durchgreift mit seinem Eingriffsende 14 den Hohlkanal 12 der Einstellschraube 46 und greift in den Kopf 37 der das Verstellelement 50 bildenden Stellschraube 36 ein. Durch Drehen des Werkzeugs 13 wird die Klemmvorrichtung 30 mechanisch in Richtung auf eine maximale Klemmstellung 41 verstellt, bis die Klemmbacken 31 der Klemmvorrichtung 30 fest auf der Innenwand des Rohrabschnittes 15 aufliegen. Die Gehäusehülse 20 ist über die Klemmvorrichtung 30 im Rohrabschnitt fixiert.

Um einen drehfesten, axial unverschiebbaren Halt der Klemmvorrichtung 30 im Rohrabschnitt 15 des Gabelrohrs 5 zu gewährleisten, weisen die Klemmbacken 31 eine mit Eingriffsspitzen 16 besetzte Mantelfläche auf. Bevorzugt ist das Material der Klemmbacken 31 härter als das Material des Rohrab Schnitts 15, so dass sich die Eingriffsspitzen 16 in dem Rohrabschnitt 15 festsetzen. Wie die Figuren 4 und 7 zeigen, ist an dem ersten, offenen Ende 21 der Gehäusehülse 20 ein Ringflansch 28 angeordnet, der über die äußere Mantelfläche 23 der Gehäusehülse 20 vorsteht und die Stirnseite 26 des Gabelrohrs 5 übergreift. Der Ringflansch 28 ist fest mit der Gehäusehülse 20 verbunden und weist einen axialen Mitnehmer 25 auf. Der Ringflansch 28 ist vorteilhaft einteilig mit der Gehäusehülse 20 ausgebildet.

Der am Ringflansch 28 vorgesehene Mitnehmer 25 erhebt sich axial von der Ebene des Ringflansches 28 und bildet eine Drehsicherung für ein in die Gehäusehülse 20 einzusetzendes Systemgehäuse 60. Das Systemgehäuse 60 ist mit einem Verschlussdeckel 70 versehen, in den der Mitnehmer 25 axial eingreift. Dadurch wird das Systemgehäuse 60 mechanisch gegen Drehen gesichert.

Die Klemmvorrichtung 30 wird zusammen mit der Gehäusehülse 20 - mit der Klemmvorrichtung 30 voran - in Pfeilrichtung 11 (Fig. 3) in den Rohrabschnitt 15 des Gabel- rohrs 5 eingeschoben. In der eingeschobenen Endstellung der Gehäusehülse 20 wird das Werkzeug 13 über das offene Ende 21 in die Gehäusehülse 20 eingeführt und die Klemmvorrichtung 30 mechanisch aufgeweitet, bis diese axial unverschiebbar und drehfest im Gabelrohr 5 festliegt, wie in der Schnittdarstellung nach Fig. 8 angedeutet ist. Das Ende 21 der Gehäusehülse 20 kann etwa bündig mit dem Ende des Gabelrohrs 5 liegen; zweckmäßig steht das Ende 21 der Gehäusehülse 20 geringfügig aus dem Gabelrohr 5 hervor.

Wie in Fig. 8 strichliert dargestellt ist, liegt das Gabelrohr 5 im Lenkkopf 2 des

Rahmens 1. Der Ringflansch 28 übergreift den Rand des auf dem Gabelrohr 5 auf- gesetzten Vorbaus 6, der einen Lenker 7 trägt (Fig. 1). Die Gabel 3 ist am unteren Ende des Lenkkopfes 2 mit einem Kugellager 57 gegen den Rahmen 1 gelagert. Am oberen Ende des Lenkkopfes 2 ist ein weiteres Kugellager 56 zur drehbaren Montage des Gabelrohres 5 im Lenkkopf 2 vorgesehen. Um den Steuersatz aus Kugellagern 56 und 57 präzise einzustellen, wird über ein Werkzeug 13 mit größerer Schlüsselweite W2 die Einstellschraube 46 gedreht. Da die Klemmvorrichtung 30 im Gabelrohr 5 geklemmt festliegt, ändert sich mit Drehung der Einstellschraube 46 die axiale Lage der Gehäusehülse 20 im Gabelrohr 5; der Abstand e zwischen der Ringschulter 24 und der Stirnseite 24 des Gehäuserohres 20 ändert sich. Da der Ringflansch 28 den Rand des Vorbaus 6 übergreift, wird mit Drehung der Einstellschraube 46 in der einen Drehrichtung die Gehäusehülse 20 in Pfeilrichtung in das Gabelrohr 5 verlagert. Ein hierzu notwendiges axiales Spiel s ist zwischen dem Ringflansch 28 und der Stirnseite 26 des Gabelrohrs 20 vorgesehen. Mit Drehung der Einstellschraube 46 wird - da der Vorbau 6 auf das Gabelrohr 5 zunächst lediglich aufgesteckt ist - die Einbaulänge SZ verringert. Bei einer Drehung in Gegenrichtung wird die Einbaulänge SZ vergrößert. Auf diese Weise kann durch Drehen der Einstellschraube 46 die Einbaulänge SZ derart angepasst werden, dass die Kugellager 56 und 57 des Steuersatzes korrekt eingestellt sind und zur Ausführung von Lenkbewegungen die Gabel 3 im Lenkkopf 2 einfach und präzise zu bewegen ist. Erst nach Einstellung des Steuersatzes wird der Vorbau 6 auf dem Gabelrohr 5 festgelegt.

Die Gehäusehülse 20 dient somit nicht nur als Aufnahmeraum 100, sondern kann zugleich zur Einstellung des Steuersatzes des Lenkkopfes 2 genutzt werden.

Über das offene Ende 21 (Fig. 9) der im Gabelrohr 5 montierten Gehäusehülse 20 ist ein Systemgehäuse 60 in den Aufnahmeraum 100 eingeschoben, welches in Fig. 10 schematisch dargestellt ist. Das Systemgehäuse 60 weist einen Außendurchmesser S auf, der dem Innendurchmesser I der Gehäusehülse 20 entspricht. Bevorzugt ist der Außendurchmesser S des Systemgehäuses 60 derart dem Innendurchmesser I der Gehäusehülse 20 angepasst ausgebildet, dass das Systemgehäuse 60 passgenau und ohne Verklemmen axial in Pfeilrichtung 11 in die Gehäusehülse 20 eingeschoben werden kann. Es kann zweckmäßig sein, die Abmessungen so zu wählen, dass zwischen dem Systemgehäuse 60 und der Gehäusehülse 20 ein Spalt u ausgebildet ist, wie in Fig. 12 dargestellt. Dieser Spalt u kann ein Ringspalt sein, insbesondere ein Ringspalt mit gleichem Durchmesser. Das Systemgehäuse 60 ist - wie die Gehäusehülse 20 - zylindrisch ausgebildet. Der Rohrabschnitt 15, die Gehäusehülse 20 und das Systemgehäuse 60 sind als Rohre mit unterschiedlichen Durchmessern ausgebildet. Das Systemgehäuse 60 besteht aus einem - oberen - ersten Gehäuseabschnitt 61 und einem zweiten, unteren Gehäuseabschnitt 62. Die Gehäuseabschnitte 61 und 62 sind als Gehäuserohre 63, 64 ausgebildet, wie insbesondere die Figuren 11 und 12 zeigen.

Das Gehäuserohr 63 des ersten Gehäuseabschnitts 61 weist ein oberes Ende 65 auf, welches durch einen Verschlussdeckel 70 zu verschließen ist. Der Verschlussdeckel 70 ist vorteilhaft einteilig mit dem Gehäuserohr 63 ausgebildet. Das untere Ende 67 des

Gehäuserohrs 63 ist von einem Verbindung s stutzen 66 verschlossen, der mit einem ersten Abschnitt 68 in das untere Ende 67 des ersten Gehäuseabschnitts 61 eingreift.

Mit einem zweiten Abschnitt 69 greift der Verbindung s stutzen 66 in das zugewandte Ende 72 des zweiten, als Gehäuserohr 64 ausgebildeten Gehäuseabschnitts 62 ein. Das untere, zweite Ende 74 des Gehäuseabschnitts 62 ist durch einen Abschlussdeckel 71 verschlossen.

Der Verbindungsstutzen 66 ist im gezeigten Ausführungsbeispiel Träger für einen An- trieb 51, der zweckmäßig als elektromechanischer Servoantrieb ausgebildet ist. Der Antrieb 51 dient der Betätigung von Rastriegeln 52, die - wie Fig. 10 zeigt - durch Öffnungen 53 in der Wandung des Systemgehäuses 60 ausgeschoben werden können.

Wie Fig. 12 zeigt, liegen die als Rastbolzen ausgebildeten Rastriegel 52 vorzugsweise diametral auf einer gleichen Verstellachse 54 einander gegenüber.

In der Mantelfläche 23 der Gehäusehülse 20 sind den Rastriegeln 52 zugeordnete Verriegelungsöffnungen 27 ausgebildet, wie die Figuren 3 und 12 zeigen. Im gezeigten Ausführungsbeispiel ist ein Gehäuseabschnitt 62 beispielhaft mit Akkuzellen 80 gefüllt, die als Energiespeicher zum Betrieb zum Beispiel eines insbesondere drahtlosen Kommunikationsmittels 81 dienen. Der andere Gehäuseabschnitt 61 kann elektronische Bauteile 82 enthalten, die einen GPS-Empfänger und/oder GPS-Sender 83 bilden können. Das Systemgehäuse 60 kann ferner einen GSM-Sender enthalten, der z. B. die empfangenen GPS Daten an eine vorgegebene Adresse meldet.

In besonderer Ausgestaltung der Erfindung kann der Antrieb 51 über ein drahtlos empfangenes Signal gesteuert werden, so dass zum Beispiel über einen GSM- Empfänger die Verriegelung der Rastriegel 52 durch Betätigung des Antriebs 51 eingeschoben oder herausgezogen werden können.

Im gezeigten Ausführungsbeispiel liegt der die Akkuzellen 80 enthaltende zweite Gehäuseabschnitt 62 des Systemgehäuses 60 der Klemmvorrichtung 30 zugewandt, während der die elektronischen Bauteile 82 enthaltende erste Gehäuseabschnitt 61 dem ersten Ende 21 der Gehäusehülse 20 zugewandt liegt. Eine andere Zuordnung kann zweckmäßig sein.

Der Verschlussdeckel 70 weist vorzugsweise äußere Kontakte 88 auf, denen Kontakte 89 einer Kontaktkappe 78 zugeordnet sind. Die Kontaktkappe 78 wird auf den Verschlussdeckel 70 aufgeclipst, wobei die Kontakte 88 und 89 einander kontaktieren. Über eine elektrische Leitung 79 können z. B. die Akkuzellen aufgeladen werden oder ein externer Verbraucher angeschlossen werden. Das Systemgehäuse 60 kann auch als Powerbank genutzt werden.

Innerhalb des Gehäuseabschnitts 62 kann vorteilhaft ein akustischer Warngeber 84 vorgesehen sein, der über eine akustisch durchlässige Stirnseite 85 abstrahlt. Die Öffnungen 77 im Ende 22 der Gehäusehülse 20 dienen als Schallaustrittsöffnungen für den im Systemgehäuse 60 vorgesehenen akustischen Warner. Die Öffnungen 77 münden in einen Spalt u, insbesondere einen Ringspalt (Fig. 12), der zum unteren Ende 9 des Gabelrohres 5 offen ist. Da zwischen den Klemmbacken 31 der Klemmvorrichtung 30 in deren Klemmstellung 41 eine Lücke bzw. ein Spalt gegeben ist, kann der Schall unmittelbar zu dem offenen Ende 9 des Rohrab Schnitts 15 des Gabelrohrs 5 übertreten und austreten.

Zweckmäßig ist der akustische Warngeber 84 ein Lautsprecherelement, welches dem Boden 73 des Abschlussdeckels 71 zugewandt liegt. Der Boden 73 des Abschlussdeckels 71 ist gelocht ausgeführt, so dass ein Schallaustritt gewährleistet ist. Im Ausführungsbeispiel nach den Fig. 14 bis 16 ist als Weiterbildung der vorstehend beschriebenen Erfindung oder als eigenständige Erfindung eine Anzeigevorrichtung 90 dargestellt, welche insbesondere das obere Rohrende 8 des Gabelrohrs 5 abdeckt. Die Anzeigeeinheit 90 kann lösbar auf einem Träger 91 gehalten sein. Der Träger 91 ist im Gabelrohr 5 festgelegt.

In einem ersten Ausführungsbeispiel kann der Träger 91 eine Aufnahmehülse 94 eines Akkupacks 93 verschließen, welche in die Gehäusehülse 20 eingeschoben ist. Über eine nicht näher dargestellte elektrische Verbindung kann die Anzeigeeinheit 90 mit dem Akkupack 93 verbunden sein.

Es kann zweckmäßig sein, den Träger 91 im Gabelrohr 5 durch einen Befestigungsabschnitt 92 festzulegen, der mit Krallen 92a in der Aufnahmehülse 94 oder der Gehäusehülse 20 oder unmittelbar im Gabelrohr 5 festgelegt ist. Der Träger 91 ist über eine Befestigungsschraube 91a in den Befestigungsabschnitt 92 eingeschraubt, wobei die Krallen 92a mit zunehmender Anschraubkraft den Befestigungsabschnitt 92 fixieren.

In der vergrößerten Darstellung nach Fig. 15 ist die Anzeigeeinheit 90 im Schnitt gezeigt. Die Anzeigeeinheit 90 weist ein Gehäuse 95 auf, in dem die Steuereinheit für das Display 98 vorgesehen ist. Bevorzugt ist im Gehäuse 95 ferner ein Kommunikationsmodul 96 vorgesehen, welches über eine drahtlose Verbindung 99 mit einem externen Gerät, z. B. einem Smartphone 89 in Verbindung steht. Über die drahtlose Verbindung 99 kommuniziert die Anzeigeeinheit 90 mit einer externen Applikation, die z. B. als APP auf dem Smartphone 89 geladen ist. So kann die Anzeigeeinheit 90 als Anzeige für einen auf dem Smartphone 89 gestarteten Routenplaner dienen und im Display 98 z. B. Fahrtrichtungsanzeigen, Abbiegevorschläge und dergleichen anzeigen. Insbesondere können vom Benutzer gewünschte Informationen und/oder vom Benutzer gewünschte Daten vom Smartphone 89 aus gespiegelt wiedergegeben werden.

Die Anzeigeeinheit 90 kann ferner ein Empfangsmodul 97 enthalten, welches z. B. Betriebsdaten des Zweirads empfängt und auf dem Display 98 darstellt. Derartige Betriebsdaten können die Geschwindigkeit, die Pedalumdrehung, eine Verschleißanzeige für Bremsen, der Luftdruck der Reifen oder dergleichen sein.

Die Anzeigeeinheit 90 ist auf dem Träger 91 lösbar gehalten. Zweckmäßig wird die Anzeigeeinheit 90 auf dem Träger 91 mittels einer - in Fig. 15 angedeuteten - Rastverbindung 90a aufgeclipst. Es kann auch zweckmäßig sein, eine Bajonettverbindung oder dergleichen lösbare Verbindung zu nutzen.

In der in Fig. 16 dargestellten Draufsicht der Anzeigeeinheit 90 ist das Display 98 als Tachometer geschaltet. Das Display 98 kann über ein Smartphone 89 und eine entsprechende Applikation beliebige Informationen anzeigen oder ausgewählte

Informationen der auf dem Smartphone 89 betriebenen APP anzeigen. Hierzu kann eine WLAN- Verbindung, eine Bluetooth- Verbindung, eine NFC- Verbindung oder dergleichen drahtlose Verbindung genutzt werden. Das Kommunikationsmodul 96 ist zur Herstellung der drahtlosen Verbindung 99 entsprechend ausgestaltet.

In einer bevorzugten Ausführungsform ist die Anzeigeeinheit 90 mittels eines im Gehäuse 95 eingelassenen Magneten, insbesondere eines Magnetrings 58 auf dem Träger 91 gehalten. Hierzu kann der Träger 91 mit einem Umfangsflansch 59 ausgebildet sein, der insbesondere aus Metall besteht. Es kann zweckmäßig sein, den gesamten Träger 91 aus Metall zu fertigen. Die Anzeigeeinheit 90 trägt im Bodenbereich des Gehäuses 95 den Magneten bzw. den Magnetring 58, der dem Umfangsflansch 59 des Trägers 91 gegenüberliegt. Auf diese Weise ist eine magnetische Halterung der Anzeigeeinheit 90 auf dem Träger 91 erzielt, die ein leichtes Montieren und Abnehmen der Anzeigeeinheit 90 - bevorzugt in einer vom Benutzer bevorzugten Drehlage - gewährleistet.

Der Magnet oder der Magnetring 58 macht es möglich, die Anzeigeeinheit 90 nicht nur am Zweirad, sondern auch in anderer Weise zu verwenden. Die Anzeigeeinheit 90 kann auf jeder beliebigen magnetischen Fläche fixiert werden, z. B. auf einer magnetischen Fläche eines Armbandes, um so - z. B. beim Sport - als Anzeigeeinheit für Strecken- Informationen oder Health Informationen wie Puls oder Blutdruck genutzt zu werden. Im Gehäuse 95 der Anzeigeeinheit 90 ist zweckmäßig ein Akku verbaut, der einen Betrieb der Anzeigeeinheit 90 für eine längere Betriebsdauer von z. B. 3 bis 6 Stunden gewährleistet. Die Anzeigeeinheit 90 kann - nach Montage eines entsprechenden Trägers 91 - an jedem Zweirad verwendet werden. So ist z. B. auch eine Lenkerbefestigung möglich, bei der der Träger 91 über eine Rundklemme am Lenkerholm fixiert wird.

Das in den Figuren 17 bis 22 beschriebene Ausführungsbeispiel entspricht im Aufbau dem nach den Figuren 1 bis 12 und stellt eine vereinfachte Ausführungsform der

Erfindung dar. Gleiche Teile sind mit gleichen Bezugszeichen versehen. Die im Aus- führungsbeispiel der Figuren 1 bis 12 genannten Merkmale und Vorteile können mit denen des Ausführungsbeispiels der Figuren 17 bis 22 beliebig kombiniert werden. Das Ausführungsbeispiel der Figuren 17 bis 22 kann eine Weiterbildung der vorstehend beschriebenen Erfindungen sein und bildet daneben auch eine eigenständige Erfindung. In Fig. 17 ist der Rahmen 1 gezeigt, der als Rahmen 1 eines Fahrrades oder dgl. ausgebildet sein kann. Der Rahmen 1 hat den Lenkkopf 2, welcher von dem Gabelrohr 5 (Fig. 19) der Gabel 3 durchragt ist. An dem oberen Ende 8 des Gabelrohrs 5 ist der Vor- bau 6 für einen Lenker festgelegt.

Zum Festlegen der Gabel 3 am Lenkkopf 2 ist die Gehäusehülse 20 mit der Klemmvorrichtung 30 ausgebildet. Die Gehäusehülse 20 weist - wie Fig. 18 zeigt - eine Länge L auf und hat an ihrem oberen offenen Ende 21 einen Ringflansch 28, dessen Außen- durchmesser R größer ist als der Außendurchmesser G des Gabelrohrs 5.

Im Lenkkopf 2 sind ein oberes Lager 56' und ein unteres Lager 57' vorgesehen, welche bevorzugt als Kugellager ausgebildet sein können. Zur Montage wird das Gabelrohr 5, vorzugsweise von unten, in den Lenkkopf 2 eingeschoben. Auf das obere, aus dem Lenkkopf 2 herausragende Rohrende 8 des Gabelrohrs 5 wird der Vorbau 6 mit seiner Klemmhalterung (Fig. 20) zunächst lose aufgeschoben. Nun wird - in das obere Rohrende 8 - die Gehäusehülse 20 eingeschoben, deren Ringflansch 28 sich axial auf Klemmbacken 6a, 6b (Fig. 20) des Vorbaus 6 abstützt. Nun wird am anderen Rohrende 9 ein Klemmteller angeordnet, der vorzugsweise als Klemmkonus 131 ausgebildet ist. Der als Klemmkonus 131 ausgebildete Klemmteller weist eine mittige Gewindebohrung 132 auf. In die Gewindebohrung wird eine Befestigungsschraube 133 eingedreht, deren Kopf 134 in einem Boden 135 der Gehäusehülse 20 gehalten ist. Fig. 22 zeigt in vergrößerter Darstellung den Boden 135, der am Ende 22 der Gehäusehülse 20 festliegt. Insbesondere ist der Boden 135 im Ende 22 der Gehäusehülse 20 verpresst, ver- schweißt, verklebt oder dgl. befestigt.

Über ein in das offene Ende 21 der Gehäusehülse 20 eingeführtes Werkzeug 13 wird auf den Kopf 134 der Befestigungsschraube 133 als Verstellelement 50 der Klemm- Vorrichtung 30 zugegriffen. Die Gehäusehülse 20 dient somit nicht nur als Aufnahmeraum 100, sondern kann zugleich zur Einstellung des Steuersatzes des Lenkkopfes 2 genutzt werden. Durch Anziehen der Befestigungsschraube 133 wird der Steuersatz des Lenkkopfes 2 eingestellt. Das axiale Spiel zwischen der am unteren Lager 57' gelagerten Gabel 3 und dem am oberen Rohrende 8 mit dem oberen Lager 56' gelagerten Vorbau 6 wird über die Befestigungsschraube 133 als Verstellelement 50 der Klemmvorrichtung 30 eingestellt. Bei einem Anziehen der Befestigungsschraube 133 wirkt die aufgebrachte Axialkraft über den Ringflansch 28 der Gehäusehülse 20 auf den Vorbau 6 und über den Klemmteller bzw. den Klemmkonus 131 am unteren Ende des Gabelrohrs 5 auf das untere Lager 57'. Nach Einstellen des Axialspiels des Steuersatzes mittels des Werkzeugs 13 durch das offene Ende 21 der Gehäusehülse 20 wird der Vorbau 6 durch Anziehen der Befestigungsschrauben 106 (Fig. 20) festgelegt.

Es kann vorteilhaft sein, den Klemmteller bzw. den Klemmkonus 131 durch

Befestigungsschrauben zusätzlich insbesondere an der Gabel 3 zu sichern.

Bevorzugt weist die Gehäusehülse 20 unterhalb des Ringflansches 28 eine Nase 128 auf, die formschlüssig in eine Ausnehmung insbesondere des Vorbaus 6 eingreift. Die Gehäusehülse 20 ist auf diese Weise drehfest insbesondere mit dem Vorbau 6 und dem Gabelrohr 5 verbunden. Eine Relativdrehung zwischen der Gehäusehülse 20 und dem Gabelrohr 5 ist vermieden. Durch die Drehsicherung der Gehäusehülse 20 ist eine Relativdrehung zwischen der Klemmvorrichtung 30 und der Befestigungsschraube 133 vermieden. Dies wirkt einer Verstellung der Einstellung des Steuersatzes im Betrieb entgegen.

Bevorzugt greift die Nase 128 in einen Spalt 107 zwischen den Klemmbacken 6a und 6b des Vorbaus 6, wie es in Fig. 20 dargestellt ist. Im Klemmteller bzw. dem Klemmkonus 131 sind bevorzugt Schallaustrittsöffnungen 231 vorgesehen. Derartige Schallaustrittsöffnungen 231 dienen dem Austritt von Warntönen oder dgl. von einer im Gehäuserohr 20 angeordneten Schallquelle (vgl. Ausführungsbeispiel nach Fig. 11).

Der Klemmteller 131 weist ferner Durchgangsöffnungen 232, 233 auf, die als Kabeldurchführungen dienen können. So kann im Boden 135 der Gehäusehülse 20 vorteilhaft ein Busanschluss 234 für eine in der Gehäusehülse 20 aufgenommene Elektronik vorgesehen sein. Der Busanschluss 234 kann insbesondere für einen CAN-Bus oder dgl. Bus vorgesehen sein. Über den Busanschluss können Aktoren betätigt, und/oder Verbraucher des Zweirades gesteuert, und/oder Sensoren oder dgl. angeschlossen werden. Der Busanschluss 234 kann auch durch die Gehäusehülse 20 hindurch bis zu deren offenen Ende 21 geführt werden. Im Bereich des offenen Endes kann eine Schnittstelle zum Datenaustausch ausgebildet sein.

Darüber hinaus kann ein Stromanschluss 235 zweckmäßig sein, über den eine Stromleitung zu einem Generator oder dgl. z. B. eines Zweirads geführt werden kann, um vorteilhaft einen in der Gehäusehülse 20 vorgesehenen Akku aufzuladen (vgl. auch Darstellung in Fig. 11). Der Stromanschluss 235 kann auch durch die Gehäusehülse 20 hin- durch bis zu deren offenen Ende 21 geführt werden. Im Bereich des offenen Endes kann eine Schnittstelle zur Entnahme elektrischer Leistung ausgebildet sein.

Insbesondere kann der Akku eines E-Bikes über den Stromanschluss 235 und/oder den Busanschluss 234 mit einem elektronischen System in der Gehäusehülse20 verbunden sein. Ein derartiges elektronisches System kann z. B. eine Diebstahlsicherung, eine Fahrradnavigation oder dgl. sein. Das elektronische System wird vom Akku des E-Bikes mit Energie versorgt und kann über den Busanschluss 234 Daten mit der Elektronik des E-Bikes austauschen.