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Patent Searching and Data


Title:
HOUSING FOR FIXING TO A WALL
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2004/004291
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a housing for fixing to a wall, said housing comprising a plate-shaped housing element (1) having a slot-shaped recess (3) into which a carrier body (2) fixed to a wall and projecting from the surface of said wall can be introduced, in an introduction region (13) in an assembly position of the housing. Said carrier body can take on a fixing position by moving the housing into a suspension region (14). The housing element is arranged on the carrier body, an end piece (8) of the carrier body supporting said housing element in a hook-like manner. At least one elastic means (9) is arranged in the recess (3), said elastic means being elastically deflected when the carrier body is inserted and snapping back in the fixing position.

Inventors:
Verding, Markus (Imandtstr. 65, Essen, 45279, DE)
Application Number:
PCT/EP2003/004964
Publication Date:
January 08, 2004
Filing Date:
May 13, 2003
Export Citation:
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Assignee:
SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT (Wittlesbacherplatz 2, München, 80333, DE)
Verding, Markus (Imandtstr. 65, Essen, 45279, DE)
International Classes:
H04M1/02; F16B21/09; H04M1/02; F16B21/00; (IPC1-7): H04M1/02; F16B21/09
Attorney, Agent or Firm:
Berg, Peter (Siemens Aktiengesellschaft, Postfach 22 16 34, München, 80506, DE)
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Claims:
Patentansprüche
1. Gehäuse zur Befestigung an einer Wand, umfassend ein plattenförmiges Gehäuseteil (1) mit einer langlochförmi gen Ausnehmung (3) in welche in einem Einführbereich (13) in einer Montagestellung des Gehäuses ein an einer Wand befestigter und von der Wandfläche vorspringender Trag körper (2) einführbar und durch Einschieben des Gehäuses in einen Einhängbereich (14) in eine Befestigungsstellung überführbar ist, wobei das Gehäuseteil auf dem Tragkörper aufliegt und ein Endstück (8) des Tragkörpers hakenartig untergreift, dadurch gekennzeichnet, dass in der Ausneh mung (3) mindestens ein Federmittel (9) angeordnete ist, welches beim Einschieben des Tragkörpers elastisch ausge lenkt wird und in der Befestigungsstellung zuschnappt.
2. Gehäuse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das oder jedes Federmittel (9) in Längserstreckung der Aus nehmung angeordnet ist und aus Randbereichen (6, 6') der Ausnehmung im Gehäuseteil geformt ist, wobei der oder je der Randbereich (6, 6') als ein freigeschnittener, fe dernder Steg (10, 10') ausgeführt ist, der die Ausneh mung (3) jeweils von einem angrenzenden Freischnitt (16, 16') trennt.
3. Gehäuse nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Federmittel (9) in der Ausneh mung (3) um eine Längsachse (21) symmetrisch angeordnet sind.
4. Gehäuse nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der oder jeder Steg (10 ; 10') aus einem ersten Schenkel (18 ; 18') und einem zweiten Schenkel (20 ; 20') gebildet ist und die Schenkel 18 und 20 bzw. die Schenkel 18'und 20'jeweils einen stumpfen Winkel 12 einschließen.
5. Gehäuse nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge der ersten Schenkel (18, 18') größer als die Länge der zweiten Schenkel (20, 20') ausgeführt ist.
6. Gehäuse nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass in der Befestigungsstellung (5) die zweiten Schenkel (20, 20') mit Federkraft am Tragkörper (2) anliegen.
7. Gehäuse nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Freischnitt (16, 16') sich zwischen dem Einhängbereich (14) und dem Einführbereich (13) erstreckt und der freigeschnittene Steg gleich dick ausgeführt ist.
8. Gehäuse nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontur der Ausnehmung im Ein hängbereich (14) der Ausnehmung (3) der Form und Größe nach dem Querschnitt des Tragkörpers (2) im Auflager an gepasst ist.
9. Gehäuse nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Tragkörper als Schraube ausge führt ist und der Schraubenkopf in der Befestigungsstel lung (5) eine Schulter für das Gehäuseteil (1) im Ein hängbereich (14) bildet.
10. Gehäuse nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Federmittel (9) einstückig und materialeinheitlich mit dem Gehäuseteil (1) ausgebildet sind.
11. ll, Gehäuse nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass als Werkstoff polymeres Material verwendet wird.
12. Gehäuse nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es in einer Gebrauchslage als Wand gehäuse zur Aufnahme elektrischer und/oder elektronischer Baukomponenten verwendet wird.
13. Gehäuse nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es als Wandgehäuse für eine Telekom munikationseinrichtung ausgeführt ist und die langloch förmige Ausnehmung (3) in der bestimmungsgemäßen Lage des Gehäuses lotrecht angeordnet ist.
14. Wandaufhängung zur Befestigung eines Gegenstandes an ei ner Wand, umfassend ein plattenförmiges Tragelement (1) mit einer langlochförmigen Ausnehmung (3) in welche in einem Einführbereich (13) in einer Montagestellung des Gegenstandes ein an einer Wand befestigter und von der Wandfläche vorspringender Tragkörper (2) einführbar und durch Einschieben des Gegenstandes in einen Einhängbe reich (14) in eine Befestigungsstellung überführbar ist, wobei das Tragelement auf dem Tragkörper aufliegt und ein Endstück (8) des Tragkörpers hakenartig untergreift, da durch gekennzeichnet, dass in der Ausnehmung (3) mindes tens ein Federmittel (9) angeordnet ist, welches beim Einschieben des Tragkörpers elastisch ausgelenkt wird und in der Befestigungsstellung zuschnappt.
Description:
Beschreibung Gehäuse zur Befestigung an einer Wand Die Erfindung betrifft ein Gehäuse zur Befestigung an einer Wand, umfassend ein plattenförmiges Gehäuseteil mit einer langlochförmigen Ausnehmung in welche in einem Einführbereich in einer Montagestellung des Gehäuses ein an einer Wand be- festigter und von der Wandfläche vorspringender Tragkörper einführbar und durch Einschieben des Gehäuses in einen Ein- hängbereich in eine Befestigungsstellung überführbar ist, wo- bei das Gehäuseteil auf dem Tragkörper aufliegt und ein End- stück des Tragkörpers hakenartig untergreift.

Stand der Technik Wandbefestigungen für Gehäuse sind in verschiedenen Ausfüh- rungen bekannt. Häufig wird das Gehäuse durch schlüsselloch- förmige Ausnehmungen, die in Aufhängbereichen der Gehäuse- rückwand angeordnet sind, mittels Schrauben befestigt.

Auch Gehäuse für Kommunikationseinrichtungen werden häufig auf diese Weise befestigt. Von Nachteil ist hier, dass für die Befestigung an einer Wand entweder ein Teil des Gehäuses entfernt werden muss, um die dahinterliegende Befestigungs- schraube zugänglich zu machen, oder, wenn die Befestigungs- schraube von außen zugänglich ist, dieser Zugang zur Schraube einem gefälligen äußeren Erscheinungsbild abträglich ist.

Aufgabe der Erfindung ist es, ein Gehäuse anzugeben, das ein- fach und lagesicher an einer Wand montierbar ist, ohne dass das äußere Erscheinungsbild des Gehäuses durch einen sichtba- ren Zugang zu Befestigungsschrauben beeinträchtigt ist.

Darstellung der Erfindung Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß bei einem Gehäuse der ein- gangs genannten Art dadurch gelöst, dass in der Ausnehmung mindestens ein Federmittel angeordnete ist, welches beim Ein- schieben des Tragkörpers elastisch ausgelenkt wird und in der Befestigungsstellung zuschnappt. Das Gehäuse wird also in der üblichen Art beim Montieren an einem Tragkörper eingehängt.

Die Festlegung des Gehäuses erfolgt an einem oder mehreren Tragkörpern, die vor der Gehäusemontage an der Wand befestigt wurden. Ein Tragkörper kann beispielsweise eine herkömmliche Schraube oder ein Haken sein. Da das Gehäuse bei der Montage nicht verschraubt wird, entfällt die Notwendigkeit, einen Zu- gang für eine Befestigungsschraube vorzusehen, der von außen sichtbar ist und das Design stört. Der Schnappverschluss der Einhängung kann unterschiedlich ausgeführt sein. Je nach Aus- gestaltung der Federmittel kann durch Einrasten eine lösbare odor unlösbare Schnappverbindung gebildet werden. Entschei- dend ist hierbei lediglich, dass die Federmittel in der Be- festigungsstellung um den Tragkörper so zuschnappen, dass das Genauso nicht durch unbeabsichtigte Bewegung aus der Veran- kerung gelöst werden kann. Fachgerecht ausgestaltete Feder- mittel stellen dies entsprechend den Anforderungen der Befes- tigungsstellung sicher. Die Federmittel können beispielsweise als Draht-oder Blattfedern gebildet sein, die im Bereich der Au : Ehängungspunkte an der Rückwand befestigt sind.

Hinsichtlich der Fertigung des Gehäuses ist es günstig, wenn das oder jedes Federmittel in Längserstreckung der Ausnehmung angeordnet ist und aus Randbereichen der Ausnehmung im Gehäu- seteil geformt ist, wobei der oder jeder Randbereich als ein freigeschnittener, federnder Steg ausgeführt ist, der die Ausnehmung jeweils von einem angrenzenden Freischnitt trennt.

Au :-diese Weise ist die Wandbefestigung in die Rückwand des Gehäuses integriert. Dies ist insbesondere für Kunststoffge- häuse, die in Spritzgusstechnik hergestellt werden, günstig.

Die Einhängung gemäß der Erfindung ist in einem Arbeitsgang

mit dem Gehäuse herstellbar. Für die Fertigung in Großserie ist dies sehr vorteilhaft.

Durch Spritzgießen kann die Form und die Ausgestaltung der Stege sehr genau vorgegeben werden. Durch entsprechende Ges- taltung der Schenkel im Einhängbereich kann die Schnappver- bindung als lösbare oder unlösbare Verbindung ausgeführt wer- den. Eine unlösbare Verbindung kann insbesondere für Geräte von Bedeutung sein, die in Sicherheits-oder Alarmeinrichtun- gen eingesetzt werden. Bei diesen Geräten ist oft erwünscht, dass eine versuchte Demontage bzw. der Versuch eines miss- bräuchlichen Eingriffs möglichst von außen sichtbar wird.

Dies kann durch geeignete Formgebung und/oder durch Soll- bruchstellen der Stege erfolgen.

Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist es vorgesehen, dass die Federmittel in der Ausnehmung um eine Längsachse symmetrisch angeordnet sind. Auf diese Weise wer- den symmetrisch wirkende Gegenfedern in der Ausnehmung gebil- de-, die bei der Montage das Einschieben des Tragkörpers in die Befestigungsstellung erleichtern.

Fü ; : Gehäuse, die während ihrer Gebrauchsdauer mehrmals von der Wand demontiert werden, kann es günstig sein, dass die Einhängung so ausgeführt ist, dass jeder Freischnitt sich zwischen dem Einhängbereich und dem Einführbereich erstreckt und der freigeschnittene Steg gleich dick ausgeführt ist.

Wenn im Berührungspunkt zwischen einem Schenkel und dem Trag- körper der Steg bereits freigeschnitten ist, werden enge Bie- geraden bei der elastischen Verformung vermieden. Dies er- höht die Lebensdauer einer lösbaren Schnappverbindung.

Günstig für die Gebrauchsdauer ist es, wenn zumindest in ei- nem Endstück eines Schenkel ein Filmscharnier ausgebildet ist.

Für eine präzise Befestigung des Gehäuses ist es günstig, wer.. n die Kontur der Ausnehmung im Einhängbereich der Form und Größe nach dem Querschnitt des Tragkörpers im Auflager ange-

passt ist. Der Formschluss im Anschlag des Gehäuseteils er- möglicht ein genaues Einhängen und Halten in dieser Position.

Die Verwendung eines polymeren Werkstoffs ist insbesondere für Gehäuse der Telekommunikationstechnik von Vorteil, die vorwiegend in Spritzgusstechnik hergestellt werden.

Kurzbeschreibung der Zeichnungen Der Gegenstand der Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnungen weiter verdeutlicht. Es zeigen : Figur 1 in Aufsicht einen Ausschnitt eines Gehäuses im Be- reich der Wandaufhängung gemäß dem Stand der Tech- nik, Figuren 2 bis 4 in Aufsicht einen Ausschnitt aus einer ersten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Gehäu- ses im Bereich der Wandaufhängung, ausgeführt als lösbare Schnappverbindung, Figur 5 in Aufsicht einen Ausschnitt aus einer zweiten Aus- führungsform des erfindungsgemäßen Gehäuses, ausge- führt als unlösbare Schnappverbindung, Figur 6 ein Ausschnitt eines erfindungsgemäßen Gehäuses in einer Querschnitts-Darstellung in einer Befesti- gungsstellung.

Ausführung der Erfindung In Figur 1 ist ein Ausschnitt eines bekannten Gehäuses im Be- reich der Befestigung in montiertem Zustand dargestellt. Eine Rückwand weist ein plattenförmiges Teil 1 mit einer langloch- förmige Ausnehmung 3 auf, die in einem Einhängbereich 14 in

der Befestigungsstellung 5 auf einem Tragkörper 2 aufliegt.

Die Darstellung in Figur 1 zeigt das Tragelement 2 als Zylin- derschraube. Der untere Teil des Langlochs 3 ist kreisförmig ausgebildet ; der Durchmesser dieses Kreises ist so gewählt, dass beim Montieren der Schraubenkopf leicht einführbar ist.

Die Montage erfolgt so, dass die im Einführbereich 13 einge- führte Schraube 2 durch Absenken des Gehäuses 1 in Anlage mit dem Aufhängbereich 14 des Gehäuses kommt. Das Einschieben er- folgt im wesentlichen parallel zur Wandfläche. In der Befes- ti (ungsstellung bildet der Tragkörper ein Auflager für das Gehäuse. In dieser eingehängten Stellung wirkt der Kopf der Schraube 2 ähnlich einem Haken. Indem er das Gehäuseteil 1 im Einhängbereich 14 untergreift hält er, je nach Grad der Ver- schraubung, das plattenförmige Teil 1 nahe zur oder in Anlage mit der Wandfläche.

Aus den Figuren 2 bis 4 ist eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung als lösbare Schnappverbindung dargestellt. Ein plattenförmiges Gehäuseteil 1 weist eine sich länglich erstreckende Ausnehmung 3 auf. Diese Ausnehmung 3 hat in Längserstreckung gesehen Randbereiche 6, 6' die als Stege 10, 10 ausgebildet sind. Die Stege 10, 10'werden durch schlitz- förmige Freischnitte 16, 16'gebildet. Jeder der Stege 10 und 10'setzt sich aus einem ersten Schenkel 18 bzw. 18'und ei- nem zweiten Schenkel 20 bzw. 20'zusammen. Die Schenkel 18 und 20 sowie die Schenkel 18'und 20'stehen in einem stump- fen Winkel 12 aufeinander und zeigen in Richtung der Längs- achse 21, dh in die Öffnung 3. Um diese Längsachse 21 sind die Federmittel 9 symmetrisch angeordnet. Jeweils von einem Endpunkt des Langlochs aus betrachtet, sind Innenflächen 7, 7'der Schenkel 10, 10'sichtbar, die auf eine Engstelle 11 hin zulaufen. Es entsteht eine Passage, die sich zunehmend verjüngt. In der Aufsicht der Figuren 2 bis 4 erscheint die Ausnehmung 3 aus zwei schwalbenschwanzförmigen Abschnitten zusammengesetzt. In den Figuren 2,3 und 4 ist der Tragkörper in unterschiedlichen Positionen dargestellt. Es zeigt die Fi- gur 2 den Tragkörper in einer Montagestellung, in der er in

den Durchbruch 3 eingeführt ist ; die Figur 3 den Tragkörper in einer Einschiebestellung und Figur 4 in Befestigungsstel- lung.

In der Darstellung der Figur 2 wird der Tragkörper 2 in einem Einführbereich 13 des Gehäuseteils 1 eingesteckt. Durch Ab- senken des Gehäuseteils 1 wird der Tragkörper 2 in die Passa- ge eingeschoben und gelangt in Anlage mit den Innenflächen 7, 7'der Stege 10, 10'. Ein weiteres Absenken des Gehäuses be- wirkt, dass die Stege 10, 10'seitlich in Richtung der Frei- schnitte 16, 16'ausgelenkt werden. Die Stege 10, 10'wei- chen also in Plattenebene aus. Die Auslenkung kommt einer Aufweitung der Passage gleich. Ihre Wirkung ist auf Grund der Symmetrie mit einer Spreizung symmetrisch wirkender Gegenfe- de :-n vergleichbar, was in Figur 3 in einer Einschiebstellung des Tragkörpers 2 dargestellt ist. Ein weiteres Absenken des Gehäuses bewirkt zunächst eine weitere elastische Verformung bis der Tragkörper 2 die Engstelle 11 im Gehäuse 1 passiert und die Federmittel 9 sich wieder entspannen. Der Tragkörper findet im Einhängbereich 14 in einer Befestigungsstellung 5 einen Anschlag. Die Lagefixierung erfolgt durch Klemmung der Schenkel 20, 20'im Einhängbereich.

Figur 4 zeigt den Tragkörper 2 in dieser Endstellung. Die Schenkel 20, 20'liegen am Schraubenzylinder 2 an und verhin- dern mit Federkraft, dass das Gehäuse unbeabsichtigt aus der Verankerung gelöst wird.

Bei Gehäusen, die für die Wandmontage vorgesehen sind, ist das Langloch vorzugsweise lotrecht im Gehäuse angeordnet. Das Einschieben erfolgt in diesem Fall in Richtung des Lots. Es ist : aber auch denkbar, dass, bedingt durch den Montageort des Gehäuses, die Längserstreckung der Ausnehmung 3 in eine vom Lot abweichende, zB. : seitliche Richtung weist. In diesem Fall verläuft die Richtung der Einschiebbewegung in diese seitliche Richtung.

In Figur 5 ist eine weitere bevorzugte Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Diese Verbindung ist als unlösbare Schnappverbindung gestaltet. Die langlochförmige Ausnehmung 3 besteht in diesem Fall aus nur einem Abschnitt, der sich schwalbenschwanzförmig im Langteil der Ausnehmung 3 er- streckt. Auch hier wird durch Freischnitte 16, 16'im jewei- ligen Randbereich 6, 6'so freigeschnitten, dass elastisch federnde Stege 10, 10'entstehen. Wie aus der Zeichnung leicht zu erkennen ist, bestehen die Federmittel 9 in dieser Ausführungsform jeweils aus einem Steg 10, 10'mit jeweils nur einem Schenkel 18 bzw 18'. Der Tragkörper ist der Über- sichtlichkeit wegen in Figur 5 nicht dargestellt. Wie unter Figur 2 bis Figur 4 bereits erläutert, gelangt auch in diesem Ausführungsbeispiel der Tragkörper 2 in den Einführbereich 13 und kommt durch Einschieben des Gehäuseteils in Berührung mit den Innenflächen 7, 7'des Durchbruchs 3. Ein weiteres Verschieben des Gehäuses in Einschubrichtung bewirkt eine Aufweitung der sich auf eine Engstelle 11 hin verjüngenden Passage. Die Engstelle 11 ist aber in diesem Ausführungsbei- spiel nicht im Langbereich angeordnet, sondern bildet eine Fortsetzung der kreisförmigen Kontur der Öffnung im oberen Bereich der schlüssellochförmigen Ausnehmung. Sobald der Tragkörper 2 die Verjüngung 11 durchschritten hat, schnappen die Federmittel 9 zusammen und setzen den Tragkörper 2 im Einhängbereich 14 der Öffnung 3 fest. Die Verbindung ist un- lösbar, da eine Rückverschiebung den Bruch eines Stegs zur FoLge hat. Durch Sollbruchstellen in den Federmitteln 9 kann erreicht werden, dass eine unzulässige Krafteinwirkung, her- vo-gerufen durch Angriffe und Manipulationen auf ein befes- tigtes Gehäuse, von außen sichtbar ist.

In Figur 6 ist im einem Querschnitt ein Ausschnitt des Befes- tigungsbereiches eines Gehäuseteils l dargestellt. Das Trag- element ist als Zylinderkopfschraube 2 gezeichnet. Die Zylin- derkopfschraube 2 ist in einem Dübel 15 in einer Wand 17 be- festigt und springt gegenüber der Wandfläche 19 vor. Die Dar- stellung zeigt das Gehäuse in der Befestigungsstellung 5. Der

Schraubenkopf 8 bildet ein hakenförmiges Endstück, das im eingehängten Zustand unter den Einhängbereich 14 des platten- förmigen Gehäuseteils 1 greift. Wie oben dargestellt, ist die Kontur der Ausnehmung 3. so gestaltet, dass in einem Einführ- bereich 13 das verdickte Endstück 8 des Tragkörpers 2 leicht einführbar ist. In der Befestigungsstellung bildet die Schraube 8 ein Auflager für den Einhängbereich 14 des Gehäu- ses 1.

Selbstverständlich kann ein Gehäuse einen oder mehrere in Fi- gur 2 bis 6 dargestellte erfindungsgemäße Befestigungsberei- che umfassen.

Die Erfindung ist auch für die Befestigung anderer Gegenstän- de geeignet und selbstverständlich nicht auf die dargestell- ten Ausführungsformen beschränkt.

Bezugszeichenliste 1 plattenförmiges Gehäuseteil 2 Tragkörper 3 langlochförmige Ausnehmung im Gehäuseteil 4 Montagestellung des Tragkörpers im Gehäuse- teil 5 Befestigungsstellung des Tragkörpers im Ge- häuseteil 6, 6'Randbereich in der Ausnehmung 7, 7'Innenfläche eines Steges 8 Endstück des Tragkörpers 9 Federmittel 10, 10'Steg 11 Engstelle 12 stumpfer Winkel 13 Einführbereich 14 Einhängbereich 15 Dübel 16, 16'Freischnitt 17 Wand 18, 18'erste Schenkel am Einführbereich 19 Wandfläche 20, 20'zweite Schenkel am Befestigungsbereich 21 Längsachse 22 Einschiebstellung des. Tragelements im Gehäu- seteil