Login| Sign Up| Help| Contact|

Patent Searching and Data


Title:
HYDRAULICALLY DAMPING MOUNT
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2018/083178
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a hydraulically damping mount (10, 100) for supporting a motor-vehicle unit, in particular for supporting a motor-vehicle engine on a motor-vehicle body, comprising a supporting spring (12), which supports a mount core (14) and encloses a working chamber (16), and comprising a compensation chamber (18), which is separated from the working chamber (16) by a separating wall (20) and is delimited by a compensation membrane (22), wherein the compensation chamber (18) and the working chamber (16) are filled with a fluid (24) and are connected to each other by means of a damping channel (26), which is introduced into the separating wall (20), and wherein the separating wall (20) has a membrane (28), which is held in such a way that said membrane can vibrate, wherein a foam element (32, 46) is associated with the membrane (28), which foam element supports the membrane (28) in the event of a deflection.

Inventors:
LILLIGREEN, Michael (Am Wolfsgraben 14d, Worms, 67547, DE)
PHILIPP, Jan (Friedensstraße 16, Einhausen, 64683, DE)
SCHEMER, Thomas (Lindenstraße 2, Weinheim, 69469, DE)
STÖCKER, Timo (Königshütterstraße 35, Hemsbach, 69502, DE)
Application Number:
EP2017/078059
Publication Date:
May 11, 2018
Filing Date:
November 02, 2017
Export Citation:
Click for automatic bibliography generation   Help
Assignee:
VIBRACOUSTIC GMBH (Europaplatz 4, Darmstadt, 64293, DE)
International Classes:
F16F13/10
Foreign References:
DE102007014710A12008-10-02
US4657232A1987-04-14
Other References:
None
Attorney, Agent or Firm:
FLÜGEL PREISSNER SCHOBER SEIDEL PATENTANWÄLTE PARTG MBB (Nymphenburger Str. 20, München, 80335, DE)
Download PDF:
Claims:
Patentansprüche

1 . Hydraulisch dämpfendes Lager (10, 100) zur Lagerung eines Kraftfahrzeugaggregats, insbesondere zur Lagerung eines Kraftfahrzeugmotors an einer Kraftfahrzeugkarosserie, mit einer Tragfeder (12), die einen Lagerkern (14) abstützt und eine Arbeitskammer (1 6) umschließt, und einer Ausgleichskammer (18), die von der Arbeitskammer (1 6) durch eine Trennwand (20) getrennt und durch eine Ausgleichsmembran (22) begrenzt ist, wobei die Ausgleichskammer (18) und die Arbeitskammer (1 6) mit einem Fluid (24) gefüllt und über einen in die Trennwand (20) eingebrachten Dämpfungskanal (26) miteinander verbunden sind, und wobei die Trennwand (20) eine Membran (28) aufweist die schwingungsfähig aufgenommen ist, dadurch gekennzeichnet dass der Membran (28) ein Schaumstoffelement (32, 46) zugeordnet ist, das die Membran (28) bei einer Auslenkung abstützt.

2. Hydraulisch dämpfendes Lager (10, 100) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass das Schaumstoffelement (32, 46) die Membran (28) derart abstützt, dass durch ein Ausschwingen der Membran (28) das Schaumstoffelement (32, 46) komprimiert wird.

3. Hydraulisch dämpfendes Lager (10, 100) nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaumstoffelement (32, 46) in einer Kammer (30, 44) aufgenommen ist.

4. Hydraulisch dämpfendes Lager (10, 100) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Kammer (33,44) an einer Stirnseite durch die Membran (28) verschlossen ist.

5. Hydraulisch dämpfendes Lager (10, 100) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaumstoffelement (32, 46) aus einem geschlossenzelligen Schaumstoff besteht.

6. Hydraulisch dämpfendes Lager (10, 100) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaumstoffelement (32, 46) aus einem Polyurethanschaum, insbesondere einem mikrozellulären Schaum (MCU), besteht.

7. Hydraulisch dämpfendes Lager (10, 100) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an der Kammer (30, 44) eine Öffnung (48) vorgesehen ist, der ein Schaltventil (42) zugeordnet ist.

8. Hydraulisch dämpfendes Lager (10, 100) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaumstoffelement (32, 46) hohlzylinderförmig ausgebildet ist.

9. Hydraulisch dämpfendes Lager (10, 100) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Dämpfungseigenschaften des Lagers über die Shore-Härte des Schaumstoffelements einstellbar sind

Description:
Hydraulisch dämpfendes Lager

Die Erfindung betrifft ein hydraulisch dämpfendes Lager zur Lagerung eines Kraftfahrzeugaggregats, insbesondere zur Lagerung eines Kraftfahrzeugmotors an einer Kraftfahrzeugkarosserie, mit einer Tragfeder, die einen Lagerkern abstützt und eine Arbeitskammer umschließt, und einer Ausgleichskammer, die von der Arbeitskammer durch eine Trennwand getrennt und durch eine Ausgleichsmembran begrenzt ist, wobei die Ausgleichskammer und die Arbeitskammer mit einem Fluid gefüllt und über einen in die Trennwand eingebrachten Dämpfungskanal miteinander verbunden sind, und wobei die Trennwand eine Membran aufweist, die schwingungsfähig aufgenommen ist.

Derartige hydraulisch dämpfende Lager werden auch als Hydrolager bezeichnet und dienen insbesondere zur Abstützung eines Kraftfahrzeugmotors an einer Kraftfahrzeugkarosserie, um einerseits die von Fahrbahnunebenheiten hervorgerufenen Schwingungen zu dämpfen und andererseits akustische Schwingungen zu isolieren. So bewirkt die aus einem elastomeren Material bestehende Tragfeder eine akustische Isolierung. Die von Fahrbahnunebenheiten hervorgerufenen Schwingungen werden durch ein hydraulisches System gedämpft, wobei das hydraulische System durch die fluidgedämpfte Arbeitskammer, die Ausgleichskammer und den die beiden Kammern miteinander verbindenden Dämpfungskanal gebildet wird.

Die Arbeitskammer wird durch eine Bewegung der Tragfeder vergrößert oder verkleinert, wodurch ein hydraulischer Druck in der Arbeitskammer aufgebaut wird. Infolge des Drucks wird das in der Arbeitskammer befindliche Fluid über den Dämpfungskanal in die Ausgleichskammer gedrückt. Aufgrund des geringen Durchmessers des Dämpfungskanals und der damit verbundenen hohen mechanischen Übersetzung, die sich aus dem äquivalenten, verdrängenden Querschnitt der Tragfeder in Relation zu dem Dämpfungskanalquerschnitt ergibt, werden die eingeleiteten Schwingungen gedämpft.

Zur Entkopplung hochfrequenter, kleinamplitudiger Schwingungen, das heißt im akustisch relevanten Bereich, ist die Einbringung einer elastischen Membran innerhalb der Trennwand bekannt. Hierbei schwingt die Membran bei hochfrequenten, kleinamplitudigen Schwingungen, sodass eine Erhöhung der dynamischen Steifigkeit des Lagers erheblich gemindert werden kann.

Im Leerlaufbetrieb des Motors ist eine Absenkung der dynamischen Steifigkeit erwünscht, die kleiner als die statische Steifigkeit des Lagers ist. Hingegen wird im Fahrbetrieb eine hohe Steifigkeit des Lagers verlangt, um die erforderlichen Dämpfungseigenschaften zu erzielen. Hierzu ist es bekannt, das hydraulisch dämpfende Lager mit einer Schaltvorrichtung für die Membran zu versehen, mit der das Lager an einen Fahrbetrieb oder einen Leerlaufbetrieb des Motors ange- passt werden kann. Diese Schaltvorrichtung kann beispielsweise durch eine unter der Membran angeordnete Luftkammer realisiert werden, die schaltbar mit Luft gefüllt oder evakuiert wird.

Somit ist die Dämpfung von Schwingungen bei bestimmten Amplituden in der Regel verbunden mit einem Anstieg der dynamischen Gesamtsteifigkeit. Wenn eine geringe dynamische Steifigkeit erwünscht ist, wird gleichermaßen die Wirksamkeit des Dämpfungskanals eingeschränkt. Die beiden Zustände können jedoch üblicherweise nicht gleichzeitig auftreten.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde ein hydraulisch dämpfendes Lager zu schaffen, das trotz Dämpfung eine besonders niedrige dynamische Gesamtsteifigkeit aufweist.

Zur Lösung der Aufgabe wird ein hydraulisch dämpfendes Lager mit den Merkmalen des Anspruchs 1 vorgeschlagen. Vorteilhafte Ausgestaltungen des hydraulisch dämpfenden Lagers sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.

Bei dem erfindungsgemäßen Lager stützt das Schaumstoffelement die Membran bei einer Auslenkung ab. Dabei erzeugt das Schaumstoffelement im Dämpfungs- System genügend Steifigkeit, damit bei einer bestimmten abgestimmten Frequenz ein Dämpfungseffekt auftritt. Zudem ist oberhalb der Resonanzfrequenz des Lagers die kombinierte Steifigkeit des Membran/Schaumstoffelement - Systems niedrig genug, um die Steifigkeit der Tragfeder zu reduzieren.

Die physikalischen Eigenschaften des Schaumstoffelements erlauben somit sowohl eine hohe Dämpfung, als auch eine niedrige Steifigkeit in dem Lager, ohne die Nebeneffekte oder Nachteile, die die jeweiligen Zustände üblicherweise aufweisen würden.

Vorteilhaft wird durch ein Ausschwingen der Membran das Schaumstoffelement komprimiert.

Schwingungen, die auf das hydraulisch dämpfende Lager wirken, werden von der Tragfeder aufgenommen und bewirken, dass sich die Arbeitskammer vergrößert oder verkleinert. Somit wird ein hydraulischer Druck in der Arbeitskammer aufgebaut. Für den angepassten Frequenzbereich wird der in der Arbeitskammer aufgebaute Druck auf die Membran übertragen. Dabei weist das Schaumstoffelement und die Membran eine Steifigkeit auf, die hoch genug ist, dass das Schaumstoffelement die Membran schwingungsunfähig abstützt. Das Fluid wird folglich durch den Dämpfungskanal gezwungen und erzeugt eine Dämpfung.

Ab einem festlegbaren Grenzdruck in der Arbeitskammer ist die Steifigkeit des Schaumstoffelements und der Membran nicht groß genug, dass das Schaumstoffelement die Membran schwingungsunfähig abstützt. Folglich schwingt die Membran aus. Die Höhe des Grenzdrucks kann durch die Steifigkeit des Schaumstoffelements und der Membran eingestellt werden. Durch das Ausschwingen der Membran wird das Schaumstoffelement komprimiert. Somit wird der Membran Platz zum Ausschwingen eingeräumt. Die Steifigkeit des Schaumstoffelements und der Membran ist dabei aber derart niedrig, dass die dynamische Gesamtstei- figkeit auf einen Wert ähnlich dem Zustand ohne Dämpfung eingestellt werden kann.

Vorteilhafterweise sind die Dämpfungseigenschaften des Lagers über die Shore- Härte des Schaumstoffelements einstellbar. Das Schaumstoffelement ist vorteilhaft in einer Kammer aufgenommen. Diese kann in der Trennwand oder einem Lagertopf eingebracht werden.

In vorteilhafter Ausgestaltung ist die Kammer an einer Stirnseite durch die Membran verschlossen.

In einer vorteilhaften Ausgestaltung besteht das Schaumstoffelement aus einem geschlossenzelligen Schaumstoff. Ein geschlossenzelliges Schaumstoffelement ist im Gegensatz zu einem offenzelligen Schaumstoffelement wasserabweisend. Somit kann etwaig eintretende Feuchtigkeit nicht von dem Schaumstoffelement aufgenommen werden. In einer vorteilhaften Ausgestaltung ist das Schaumstoffelement aus einem PU-Schaum, insbesondere einem mikrozellulären Schaum (MCU), ausgebildet.

Das Schaumstoffelement kann aus einem Polyurethanschaum, insbesondere aus einem mikrozellulären Schaum (MCU) bestehen.

In einer vorteilhaften Ausgestaltung ist an der Kammer eine Öffnung vorgesehen ist, der ein Schaltventil zugeordnet ist. Durch die Öffnung an der Kammer, der ein Schaltventil zugeordnet ist, kann die Kammer steuerbar mit Luft gefüllt werden. Die Luft wird vorzugsweise direkt aus der Umgebung des hydraulisch dämpfenden Lagers entnommen.

Beim Ausschwingen der Membran wird das Schaumstoffelement derart komprimiert, dass ein leerer Raum in der Kammer entsteht. Dieser Raum vergrößert sich im Laufe des Ausschwingens radial nach außen und axial in Richtung des Ausschwingens der Membran. Wird der entstandene Raum über die Öffnung und das Schaltventil mit Luft gefüllt, entkoppelt dies für eine kurze Zeit die Membran von dem Schaumstoffelement und verringert somit die Steifigkeit des Membran/Schaumstoffelement - Systems. Dadurch kann die dynamische Gesamtstei- figkeit des hydraulisch dämpfenden Lagers reduziert werden.

In einer vorteilhaften Ausgestaltung ist das Schaumstoffelement hohlzylinderför- mig ausgebildet. Im Folgenden wird die Erfindung mit Bezug anhand von Ausführungsbeispielen näher beschrieben, die in den Figuren schematisch dargestellt sind. Es zeigen:

Fig. 1 einen Querschnittsansicht eines Ausführungsbeispiels des hydraulisch dämpfenden Lagers; und

Fig. 2 einen Querschnittsansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels des hydraulisch dämpfenden Lagers.

Fig. 1 zeigt ein hydraulisch dämpfendes Lager 10 mit einer Tragfeder 12, die einen Lagerkern 14 abstützt und eine Arbeitskammer 1 6 umschließt. Weiterhin ist eine r Ausgleichskammer 18 vorgesehen, die von der Arbeitskammer 1 6 durch eine Trennwand 20 getrennt und von einer Ausgleichsmembran 22 begrenzt ist. Die Arbeitskammer 16 und die Ausgleichskammer 18 sind mit einem Fluid 24 gefüllt und über einen in die Trennwand 20 eingebrachten Dämpfungskanal 26 miteinander verbunden.

Die Trennwand 20 weist eine schwingungsfähig aufgenommene Membran 28 auf. Der Membran 28 ist eine Kammer 30 zugeordnet, in der ein zylinderförmiges Schaumstoffelement 32 aufgenommen ist. Die Kammer 30 ist in einem Topf 34 eingeformt, der die Ausgleichskammer aufnimmt. Die Membran 28 deckt die Kammer 30 an einer Stirnseite der Kammer 34 ab.

Das Schaumstoffelement 32 füllt die Kammer 30 vollständig aus. Dabei liegt das Schaumstoffelement 32 sowohl an allen Seiten der Kammer 30, sowie an der Membran 28 an. Das Schaumstoffelement 32 ist allerdings nicht an der Membran befestigt. Das Schaumstoffelement 32 liegt an der Membran 28 in dem Bereich an, der im Betrieb des hydraulisch dämpfenden Lagers schwingungsfähig ist.

Schwingungen, die auf das hydraulisch dämpfende Lager 10 wirken, werden von der Tragfeder 12 aufgenommen und bewirken, dass sich die Arbeitskammer 16 vergrößert oder verkleinert. Somit wird ein hydraulischer Druck in der Arbeitskammer 1 6 aufgebaut. Für den angepassten Frequenzbereich wird der in der Arbeitskammer 16 aufgebaut Druck auf die Membran 28 übertragen. Das Schaumstoffelement 32 liegt jedoch in der Kammer 30 an der Membran 28 an und stützt diese. Das Schaumstoffelement 32 und die Membran 28 weisen zusammen eine Steifigkeit auf, die hoch genug ist, das Fluid 24 durch den Dämpfungskanal 26 zu zwingen und eine Dämpfung zu erzeugen. Die Steifigkeit ist dabei aber vergleichsweise niedrig, um somit die dynamische Gesamtsteifigkeit auf einen Wert ähnlich dem Zustand ohne Dämpfung einzustellen.

Fig. 2 zeigt eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen hydraulisch dämpfenden Lagers.

Das hydraulisch dämpfende Lager 100 weist eine Kammer 44 auf, die in radialer Richtung zentral auf der der Membran 28 abgewandten Seite eine Öffnung 48 aufweist, der ein Schaltventil 42 zugeordnet ist. In der Offenstellung des Schaltventils 42 kann von außerhalb Luft 36 in die Kammer 44 eingeleitet werden.

Außerdem weist das hydraulisch dämpfende Lager 100 ein hohlzylinderförmiges Schaumstoffelement 46 mit einem Durchgang 50 auf. Der Durchgang 50 ist in radialer Richtung zentral angeordnet und verläuft axial zu dem Schaumstoffelement 46 entlang der Achse A.

Auch bei dieser Ausführungsform werden Schwingungen, die auf das hydraulisch dämpfende Lager 100 wirken, von der Tragfeder 12 aufgenommen und bewirken, dass sich die Arbeitskammer 1 6 vergrößert oder verkleinert. Somit wird hydraulischer Druck in der Arbeitskammer 1 6 aufgebaut. Für den angepassten Frequenzbereich wird der in der Arbeitskammer 16 aufgebaut Druck auf die Membran 28 übertragen. Das Schaumstoffelement 46 liegt jedoch in der Kammer 44 an der Unterseite der Membran 28 an und stützt diese. Das Schaumstoffelement 46 und die Membran 28 weisen zusammen eine Steifigkeit auf, die hoch genug ist das Fluid 24 durch den Dämpfungskanal 26 zu zwingen und eine Dämpfung zu erzeugen.

Die Membran 28 wird durch das Schaumstoffelement 46 derart abgestützt, dass durch ein Ausschwingen der Membran 28 das Schaumstoffelement 46 komprimiert wird. Beim Ausschwingen der Membran 28 wird das Schaumstoffelement 46 derart komprimiert, dass ein leerer Raum in der Kammer 30 entsteht. Dieser Raum vergrößert sich im Laufe des Ausschwingens radial nach außen und axial in Richtung des Ausschwingens der Membran 28.

Mit Hilfe des in radialer Richtung zentral angeordneten und axial verlaufenden Durchgangs 50 des Schaumstoffelementes 46 kann der durch die ausschwingende Membran 28 in der Kammer 44 entstehende Raum mit Luft 36 ausgefüllt werden. Dies entkoppelt für eine kurze Zeit die Membran 28 von dem Schaumstoffelement 46 und verringert somit die Steifigkeit des Membran/Schaumstoffelement - Systems. Dadurch kann die dynamische Gesamtsteifigkeit des hydraulisch dämpfenden Lagers 100 reduziert werden.

Bezugszeichenliste , 100 Hydraulisch dämpfendes Lager

Tragfeder

Lagerkern

Arbeitskammer

Ausgleichskammer

Trennwand

Ausgleichsmembran

Fluid

Dämpfungskanal

Membran

, 44 Kammer

, 46 Schaumstoffelement

Topf

Luft

Schaltventil

Öffnung

Durchgang