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Title:
HYDRODYNAMICALLY GUIDED CIRCULAR SAW BLADE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2011/117002
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a circular saw blade, which comprises a supporting body (2), cooling channels (5) provided in the inner region of the supporting body (2) and running in the radial direction, and teeth (3) provided in the region of the outer periphery of the supporting body. The cooling channels (5) emerge from the circular saw blade in the region of the tooth bases (3c) or in the region of the flanks (3b) of the teeth (3). Furthermore, the circular saw blade has pockets (4) which, starting from a tooth base (3c) or a flank (3b) of a tooth (3), extend inwardly into the region of the supporting body (2).

Inventors:
FRIEDRICHS, Arno (Grünbaum 3, Kulmbach, 95326, DE)
Application Number:
EP2011/051118
Publication Date:
September 29, 2011
Filing Date:
January 27, 2011
Export Citation:
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Assignee:
FRIEDRICHS, Arno (Grünbaum 3, Kulmbach, 95326, DE)
International Classes:
B23D59/02; B23D61/02
Attorney, Agent or Firm:
EICHSTÄDT, Alfred (Kuhbergstr. 23, Kronach, 96317, DE)
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Claims:
Patentansprüche

1. Kreissägeblatt, welches einen Tragkörper (2), im inne- ren Bereich des Tragkörpers vorgesehene, in Radialrich¬ tung verlaufende Kühlkanäle (5) und im Bereich des Außen- umfangs des Tragkörpers vorgesehene Zähne (3) aufweist, wobei die Kühlkanäle (5) im Bereich der Zahngründe (3c) oder im Bereich der Flanken (3b) der Zähne aus dem Kreis- Sägeblatt austreten, dadurch gekennzeichnet, dass es Taschen (4) aufweist, die sich jeweils ausgehend von einem Zahngrund (3c) oder einer Flanke (3b) eines Zahnes (3) nach innen bis in den Bereich des Tragkörpers (2) erstrecken.

2. Kreissägeblatt nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Taschen (4) sackförmig ausgebildet sind . 3. Kreissägeblatt nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Taschen (4) stiftförmig ausgebil¬ det sind.

4. Kreissägeblatt nach einem der vorhergehenden Ansprü- che, dadurch gekennzeichnet, dass die Zähne (3) jeweils im Bereich hinter der Schneidkante (3d) einen verschmälerten Bereich (3e) aufweisen und ausgehend vom verschmälerten Bereich in Richtung des Nachbarzahnes einen sich wieder verbreiternden Bereich (3f) aufweisen.

Description:
Hydrodynamisch geführtes Kreissägeblatt

Die Erfindung betrifft ein Kreissägeblatt, welches Kühl ¬ kanäle aufweist, durch welche während des Sägebetriebes Kühlflüssigkeit in den Arbeitsbereich des Kreissägeblat ¬ tes transportiert werden kann und im Bereich der Zahngründe oder der Flanken der Zähne des Kreissägeblattes aus dem Kreissägeblatt austritt, um den Arbeitsbereich zu kühlen .

Aus der DE 10 2007 022 310 AI ist bereits ein Kreissäge ¬ blatt mit in Radialrichtung verlaufenden Kühlkanälen bekannt, welches einteilig ist und aus Hartmetall, Stahl oder Keramik besteht. Am Außenumfang des Kreissägeblattes sind Zähne derart in das Kreissägeblatt eingebracht, dass die Austrittsöffnungen der Kühlkanäle im Bereich der Zahngründe oder der Flankenmitten der Zähne des Kreissä ¬ geblattes liegen. Ein Nachteil bekannter Kreissägeblätter besteht darin, dass während des Sägevorganges Vibrationen des Kreissäge ¬ blattes auftreten, die die Qualität des Sägevorganges be ¬ einträchtigen. Insbesondere sind die Kanten des zersägten Gegenstandes vergleichsweise rauh.

Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein Kreissäge ¬ blatt anzugeben, bei dessen Verwendung der vorstehend beschriebene Nachteil reduziert ist. Diese Aufgabe wird durch ein Kreissägeblatt mit den im Anspruch 1 angegebenen Merkmalen gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Patentansprüchen angegeben. Die Vorteile der Erfindung bestehen insbesondere darin, dass im Betrieb eines erfindungsgemäßen Kreissägeblattes die Vibrationen des Kreissägeblattes im Vergleich zum Stand der Technik reduziert sind. Dadurch wird in vorteilhafter Weise die Qualität des Sägevorgangs erhöht. Die Kanten des zersägten Gegenstandes sind glatter als im Falle einer Verwendung eines Kreissägeblattes gemäß dem Stand der Technik. Diese Vorteile werden im Wesentlichen dadurch erreicht, dass während des Sägebetriebes die aus dem Kreissägeblatt austretende Kühlflüssigkeit nicht nur zur Kühlung des Arbeitsbereiches des Kreissägeblattes verwendet wird, sondern auch dazu verwendet wird, einen Flüssigkeitsfilm zu bilden, der das Kreissägeblatt wäh- rend des Sägevorganges führt. Dadurch werden die Vibrati ¬ onen des Kreissägeblattes während des Sägevorganges ge ¬ dämpft. Dies erhöht die Qualität des Sägevorganges und führt zu vergleichsweise glatten Kanten des zersägten Ge ¬ genstandes .

Weitere Vorteile der Erfindung bestehen darin, dass durch die Innenkühlung des Kreissägeblattes eine Verschleißmin ¬ derung auftritt. Dieser Vorteil ist darauf zurückzufüh ¬ ren, dass das Kreissägeblatt im Arbeitsbereich stets aus- reichend gekühlt wird und dadurch keinen Kolkverschleiß erfährt .

Nachfolgend wird die Erfindung anhand der Figuren bei ¬ spielhaft erläutert. Es zeigt

Figur 1 eine Skizze eines Kreissägeblattes gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel für die Erfindung und

Figur 2 eine Skizze eines Kreissägeblattes gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel für die Erfindung.

Die Figur 1 zeigt eine Skizze eines Kreissägeblattes ge ¬ mäß einem ersten Ausführungsbeispiel für die Erfindung. Dieses Kreissägeblatt weist in seinem mittleren Bereich eine zentrale Bohrung 1 auf, so dass das Kreissägeblatt auf einer Welle einer Kreissäge befestigt werden kann. Des Weiteren umfasst das Kreissägeblatt einen Tragkörper 2, der aus Hartmetall, Keramik oder Stahl besteht. Im inneren Bereich des Tragkörpers 2 ist eine Vielzahl von in Radialrichtung verlaufenden Kühlkanälen 6 vorgesehen, wobei in der Figur 1 nur vier dieser Kühlkanäle mit gestrichelten Linien angedeutet sind.

Im Bereich des Außenumfangs des Tragkörpers 2 ist eine Vielzahl von Zähnen 3 vorgesehen, die jeweils eine Vorderflanke 3a, eine Rückflanke 3b, einen Zahngrund 3c, ei ¬ ne Schneidkante 3d, einen verschmälerten Bereich 3e und einen sich wieder verbreiternden Bereich 3f aufweisen.

Durch die Kühlkanäle 6 wird im Sägebetrieb Kühlflüssig ¬ keit in den Arbeitsbereich des Kreissägeblattes geleitet und tritt dort aus dem Kreissägeblatt entweder im Bereich der Zahngründe 3c oder im Bereich der Zahnflanken 3b aus dem Kreissägeblatt aus.

Mittels dieser Kühlflüssigkeit erfolgt eine Kühlung des Arbeitsbereiches des Kreissägeblattes.

Bei einem Kreissägeblatt gemäß der vorliegenden Erfindung wird die Kühlflüssigkeit nicht nur zur Kühlung des Ar ¬ beitsbereiches des Kreissägeblattes verwendet, sondern auch zum Aufbau eines das Kreissägeblatt während des Sä- gevorganges führenden Flüssigkeitsfilmes. Um dies zu er ¬ möglichen weist das Kreissägeblatt Taschen 5 auf, die sich jeweils ausgehend von einem Zahngrund 3c oder einer Flanke 3b eines Zahnes 3 nach innen bis in de Bereich des Tragkörpers 2 erstrecken. Diese Taschen sind bei dem in der Figur 1 gezeigten Ausführungsbeispiel sackförmig ausgebildet. Sie haben die Aufgabe, die aus den Kühlkanälen 6 austretende Kühlflüssigkeit gezielt in den Bereich hin ¬ ter die Schneidkante 3d des jeweiligen Zahnes und auch in den Bereich des Tragkörpers 2 des Kreissägeblattes zu leiten. Die genannten Taschen sind auf beiden Seiten des Kreissägeblattes vorgesehen. Durch das gezielte Leiten der aus den Kühlkanälen 6 austretende Kühlfüssigkeit in den Bereich hinter die

Schneidkante 3d des jeweiligen Zahnes und in den Bereich des Tragkörpers 2 wird erreicht, dass dort beidseits des Kreissägeblattes jeweils ein das Kreissägeblatt führender Flüssigkeitsfilm aufgebaut wird. Durch diese hydrodynamische Führung des Kreissägeblattes werden im Sägebetrieb auftretende Vibrationen des Kreissägeblattes gedämpft, so dass die Kanten bzw. Ränder des jeweils zersägten Gegenstandes vergleichsweise glatt ausgebildet sind. Dies ent- spricht einer deutlichen Steigerung der Qualität des Sägevorganges .

Um den beschriebenen Führungseffekt des Kreissägeblattes durch den Aufbau eines Flüssigkeitsfilmes weiter zu verbessern weisen die Zähne 3 jeweils im Bereich hinter der Schneidkante 3d einen verschmälerten Bereich 3e und einen sich in Richtung des Nachbarzahnes wieder verbreiternden Bereich 3f auf. Dies ist insbesondere aus der in der Figur 1 rechts unten gezeigten Einzelheit A erkenn- bar. Dort ist mit der Bezeichnung 6a die Austrittsöffnung eines Kühlkanales aus dem Kreissägeblatt bezeichnet. In der Figur 1 links unten ist ein Schnitt längs der

Schnittlinie B-B des Kreissägeblattes gezeigt, oberhalb davon eine Ansicht der Schmalseite des Kreissägeblattes.

Die Figur 2 zeigt eine Skizze eines Kreissägeblattes ge ¬ mäß einem zweiten Ausführungsbeispiel für die Erfindung. Auch dieses Kreissägeblatt weist in seinem mittleren Be ¬ reich eine zentrale Bohrung 1 auf, so dass das Kreissäge- blatt auf einer Welle einer Kreissäge befestigt werden kann. Des Weiteren umfasst das Kreissägeblatt einen Trag ¬ körper 2, der aus Hartmetall, Keramik oder Stahl besteht. Im inneren Bereich des Tragkörpers 2 ist eine Vielzahl von in Radialrichtung verlaufenden Kühlkanälen 6 vorgesehen, wobei in der Figur 2 nur vier dieser Kühlkanäle mit gestrichelten Linien angedeutet sind. Im Bereich des Außenumfangs des Tragkörpers 2 ist eine Vielzahl von Zähnen 3 vorgesehen, die jeweils eine Vorderflanke 3a, eine Rückflanke 3b, einen Zahngrund 3c, ei ¬ ne Schneidkante 3d, einen verschmälerten Bereich 3e und einen sich wieder verbreiternden Bereich 3f aufweisen.

Durch die Kühlkanäle 6 wird im Sägebetrieb Kühlflüssig ¬ keit in den Arbeitsbereich des Kreissägeblattes geleitet und tritt dort aus dem Kreissägeblatt im Bereich der Zahngründe 3c aus dem Kreissägeblatt aus.

Mittels dieser Kühlflüssigkeit erfolgt eine Kühlung des Arbeitsbereiches des Kreissägeblattes.

Bei einem Kreissägeblatt gemäß der vorliegenden Erfindung wird die Kühlflüssigkeit nicht nur zur Kühlung des Ar ¬ beitsbereiches des Kreissägeblattes verwendet, sondern auch zum Aufbau eines das Kreissägeblatt während des Sä ¬ gevorganges führenden Flüssigkeitsfilmes. Um dies zu er ¬ möglichen weist das Kreissägeblatt Taschen 4 auf, die sich jeweils ausgehend von einem Zahngrund 3c eines Zah ¬ nes 3 nach innen bis in den Bereich des Tragkörpers 2 erstrecken. Diese Taschen sind bei dem in der Figur 2 gezeigten Ausführungsbeispiel stiftförmig ausgebildet. Sie haben die Aufgabe, die aus den Kühlkanälen 6 austretende Kühlflüssigkeit gezielt in den Bereich des Tragkörpers 2 des Kreissägeblattes zu leiten. Die genannten Taschen sind auf beiden Seiten des Kreissägeblattes vorgesehen.

Durch das gezielte Leiten der aus den Kühlkanälen 6 aus- tretenden Kühlfüssigkeit in den Bereich des Tragkörpers 2 wird erreicht, dass dort beidseits des Kreissägeblattes jeweils ein das Kreissägeblatt führender Flüssigkeitsfilm aufgebaut wird. Durch diese hydrodynamische Führung des Kreissägeblattes werden im Sägebetrieb auftretende Vibra tionen des Kreissägeblattes gedämpft, so dass die Kanten bzw. Ränder des jeweils zersägten Gegenstandes vergleichsweise glatt ausgebildet sind. Dies entspricht ei ¬ ner deutlichen Steigerung der Qualität des Sägevorganges

Bei diesem zweiten Ausführungsbeispiel wird der das Kreissägeblatt führende und Vibrationen des Kreissäge ¬ blattes reduzierende Flüssigkeitsfilm lediglich im Bereich des Tragkörpers aufgebaut. Dadurch bedarf es ledig lieh einer Vielzahl von Taschen, die von den Austrittsöffnungen der Kühlflüssigkeit in den Bereich des Tragkör pers führen. Eine Verschmälerung der Zähne in ihrem Bereich hinter der Schneidkante ist bei diesem Ausführungs beispiel entbehrlich.

Bezugs zeichenliste

1 zentrale Bohrung

2 Tragkörper

3 Zahn

3a Vorderflanke eines Zahnes

3b Rückflanke eines Zahnes

3c Zahngrund

3d Schneidkante eines Zahnes

3e verschmälerter Bereich eines Zahnes

3f wieder verbreiternder Bereich eines

4 stiftförmige Tasche

5 sackförmige Tasche

6 Kühlkanal

6a Austrittsöffnung eines Kühlkanals




 
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