LENKE, Ilka (Hermannstr. 13, Plochingen, 73207, DE)
| Patentansprüche 1. Verwendung eines Messers, bei dem zumindest die Schneidkanten aus Keramik bestehen, zur Bearbeitung von Eis oder Schnee. 2. Verwendung eines Messers nach Anspruch 1 zur Bearbeitung von Eis bzw. Eisblöcken für die Lebensmittel- und Pharmaindustrie. 3. Verwendung eines Messers nach Anspruch 1 oder 2 in Eisbearbeitungsmaschinen. 4. Verwendung eines Messers nach einem der vorhergehenden Ansprüche zum Zerkleinern von Eis oder Schnee. 5. Verwendung eines Messers nach einem der vorhergehenden Ansprüche zur Bearbeitung von Eis- bzw. Schneeoberflächen von Skisprungschanzen oder als Werkzeug in Eishobeln bzw. Eisfräsen. 6. Verwendung eines Messers nach einem der vorhergehenden Ansprüche zum Aufrauen von Eis- oder Schneeoberflächen. 7. Messer zur Verwendung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneidkanten aus einem oder einer Kombination der folgenden Materialien bestehen: > Oxidkeramik, Nitridkeramik, Carbidkeramik, Mischkeramik > Polykristalliner Diamant als massive Dick- oder Dünnfilmbeschichtung auf dem Keramiksubstrat 8. Messer nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Oxidkeramik Aluminiumoxid, Zirkonoxid, Aluminiumoxid verstärktes Zirkonoxid, Zirkonoxid verstärktes Aluminiumoxid ist. 9. Messer nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Nitridkeramik Siliziumnitrid, SiAION (SiliziumAluminiumOxynitrid) oder kubisches Bornitrid ist. 10. Messer nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Carbidkeramik Siliziumcarbid ist. |
Die Erfindung beschreibt die Verwendung eines Messers zur Bearbeitung von Eis oder Schnee.
Bisher werden zur Bearbeitung von Eis oder Schnee Stahl- oder Hartmetallnnesser eingesetzt. Metalle weisen in der Regel eine hohe Verschleißrate auf. Das verschleißende Metall hinterlässt in der Regel auch Metallabrieb, der in vielen Anwendungen zu Problemen führen kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Verwendung eines Messers zur Bearbeitung von Eis oder Schnee anzugeben, bei der die Verschleißrate minimiert ist und kein Abrieb des Messers das Eis oder den Schnee verunreinigt.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Dadurch, dass beim Messer erfindungsgemäß zumindest die Schneidkanten aus Keramik bestehen, ist die Verschleißrate minimiert und kein Abrieb des Messers verunreinigt das Eis oder den Schnee.
Durch den Einsatz von keramischen Werkstoffen können folgende Vorteile erreicht werden:
> Steigerung der Bearbeitungsgeschwindigkeiten durch eine höherer Schnitttiefe, ein schnelleres Zustellen und eine höhere Umdrehungsgeschwindigkeit (wie sie auch bei der Bearbeitung von Guss durch den Einsatz von Keramik möglich ist). > Verbesserung der Oberflächengüte des Eis / Schnees durch ein besseres Schneidverhalten des keramischen Werkstoffes.
> Längere Standzeit der keramischen Schneide durch geringeren Verschleiß
> Kein Abrieb von Metall in Eis, das zum Beispiel für die Lebensmittelindustrie oder Pharmaindustrie verwendet wird. Keramische Werkstoffe weisen eine gute
Körperverträglichkeit auf. Einige Sorten sind auch für die Lebensmittelindustrie und als Implantatwerkstoff zugelassen.
> Verbesserte und einstellbare Konsistenz der so genannten Eisspäne durch das Verbesserte Schneidverhalten des keramischen Werkstoffes.
In einer erfindungsgemäßen Ausgestaltung werden die Messer zur Bearbeitung von Eis bzw. Eisblöcken für die Lebensmittel- und Pharmaindustrie verwendet. In der Lebensmittel- und Pharmaindustrie muss unter allen Umständen eine Verunreinigung durch Abrieb der Messer verhindert werden.
In einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung werden die Messer in Eisbearbeitungsmaschinen verwendet. Vorteilhaft werden die Messer zum Zerkleinern von Eis oder Schnee verwendet. In einer anderen erfinderischen Ausbildung werden die Messer zur Bearbeitung von Eis- bzw. Schneeoberflächen von Skisprungschanzen oder als Werkzeug in Eishobeln bzw. Eisfräsen verwendet.
Zum Beispiel können die Messer zum Aufrauen von Eis- oder Schneeoberflächen verwendet werden.
Bevorzugt ist auch die Verwendung von Messern, bei denen zumindest die Schneidkanten aus Keramik bestehen, für Eisfräser. Bevorzugt besteht das ganze Messer aus einer Keramik.
Ein Messer zur weiter oben genannten Verwendung ist bevorzugt dadurch gekennzeichnet, dass die Schneidkanten aus einem oder einer Kombination der folgenden Materialien bestehen:
> Oxidkeramik, Nitridkeramik, Carbidkeramik, Mischkeramik
> Polykristalliner Diamant als massive Dick- oder Dünnfilmbeschichtung auf dem Keramiksubstrat Die Oxidkeramik ist zum Beispiel Aluminiumoxid, Zirkonoxid, Aluminiumoxid verstärktes Zirkonoxid, Zirkonoxid verstärktes Aluminiumoxid.
Die Nitridkeramik ist zum Beispiel Siliziumnitrid, SiAION (SiliziumAluminiumOxynitrid) oder kubisches Bornitrid.
Die Carbidkeramik ist zum Beispiel Siliziumcarbid.
Die Erfindung beschreibt auch
> Keramikmesser zur Bearbeitung von Eis und Schnee
> Keramikmesser zur Bearbeitung von Eisoberflächen / Schneeoberflächen
> Keramikmesser zur Bearbeitung von Eis- bzw. Schneeoberflächen von
Skisprungschanzen / in Eissporthallen als Werkzeug in Eishobeln bzw. Eisfräsen in Eisbearbeitungsmaschinen
> Keramikmesser zum Zerkleinern von Eis oder Schnee
> Keramikmesser zur Bearbeitung von Eis bzw. Eisblöcken für die Lebensmittel- und Pharmaindustrie
> Keramikmesser zum Aufrauen von Eis- oder Schneeoberflächen - A -
Das Material der Schneidkanten oder der gesamten Messer besteht bevorzugt aus oder es werden bevorzugt folgende Materialien verwendet:
> Material aus Oxidkeramik, Nitridkeramik, Carbidkeramik, Mischkeramik
> Oxidkeramik: Aluminiumoxid, Zirkonoxid, Aluminiumoxid verstärktes Zirkonoxid, Zirkonoxid verstärktes Aluminiumoxid
> Nitridkeramik: Siliziumnitrid, SiAION (SiliziumAluminiumOxynitrid), kubisches Bornitrid
> Carbidkeramik: Siliziumcarbid
> Polykristalliner Diamant (massiv, Dick- oder Dünnfilmbeschichtung auf
Keramiksubstrat)
Vorteilhafterweise kann das Messer auch eine beschichtete Keramik und/oder eine keramische Schicht auf einem Metall sein.
Next Patent: METHOD FOR JOINING AT LEAST TWO COMPONENTS USING A DUAL-HARDENING ADHESIVE COMPOSITION
