Login| Sign Up| Help| Contact|

Patent Searching and Data


Title:
ILLUMINATION DEVICE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2004/029506
Kind Code:
A1
Abstract:
Disclosed is an illumination device comprising at least one electrical planar lamp module (1) that is provided with a module housing (10), the depth of which is small compared to the light-emitting area of the planar lamp module (1). Said planar lamp module (1) can be connected to other planar lamp modules (1). The module housing (10) encompasses a lamp housing (2) and a lamp frame (3) which is connected to the lamp housing (2) and is provided with means (30) for mechanically connecting the lamp frame (3) to the lamp frame (3) of at least one additional planar lamp module (1).

Inventors:
KRAEMER REGINE (DE)
MELZNER ERWIN (DE)
HEINRICH JUERGEN (DE)
Application Number:
PCT/DE2003/003211
Publication Date:
April 08, 2004
Filing Date:
September 22, 2003
Export Citation:
Click for automatic bibliography generation   Help
Assignee:
ARNOLD & RICHTER KG (DE)
KRAEMER REGINE (DE)
MELZNER ERWIN (DE)
HEINRICH JUERGEN (DE)
International Classes:
F21S2/00; F21V21/005; F21V23/02; F21V23/04; F21V23/06; F21V9/08; F21V14/02; F21V17/10; F21V21/30; F21V29/00; (IPC1-7): F21S2/00; F21V21/005; F21V23/06
Foreign References:
EP0848206A21998-06-17
DE20019350U12001-02-15
DE20214879U12003-10-30
DE19833217A12000-02-03
US5890793A1999-04-06
DE10115846A12001-10-18
DE19833217A12000-02-03
DE19830271A12000-01-20
DE19853424A12000-06-08
Attorney, Agent or Firm:
Ninnemann, Detlef (Postfach 15 09 20, Berlin, DE)
Download PDF:
Claims:
Patentansprüche
1. Beleuchtungsvorrichtung aus mindestens einem elektrischen Flächenleuchten modul (1 ; 1a, 1b, 1c) mit einem Modulgehäuse (10), dessen Gehäusetiefe klein gegenüber der lichtabgebenden Frontseite (20) des Flächenleuchtenmoduls (1 ; 1a, 1b, 1c) ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Modulgehäuse (10) aus einem Leuchtenrahmen (3 ; 3a3d) und min destens einem in den Leuchtenrahmen (3 ; 3a3d) einsetzbaren Leuchtengehäu se (2 ; 2a2e) besteht.
2. Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Leuchtenrahmen (3 ; 3a3d) Mittel (30 ; 51,52) zur mechanischen Verbindung des Leuchtenrahmens (3 ; 3a3d) mit dem Leuchtenrahmen (3 ; 3a3d) mindes tens eines weiteren Flächenleuchtenmoduls (1 ; 1a, 1b, 1c) aufweist.
3. Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Leuchtenrahmen (3 ; 3a3d) eine größere Tiefe aufweist als das Leuch tengehäuse (2 ; 2a2e).
4. Beleuchtungsvorrichtung nach mindestens einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Leuchtengehäuse (2a2d) nebeneinander oder übereinander in einen Leuchtenrahmen (3c) einsetzbar sind.
5. Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass in die Verbindungen der Leuchtengehäuse (2a2d) mit anderen Leuchtengehäusen (2a2d) ein vorzugsweise elastisches Verbindungsmittel einsetzbar oder einspritzbar ist.
6. Beleuchtungsvorrichtung nach mindestens einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zur Aufnahme mehrerer nebenund übereinan der angeordneter Leuchtengehäuse (2e) ein Aufnahmeund Verbindungsgitter (4) in den Leuchtenrahmen (3d) einsetzbar ist.
7. Beleuchtungsvorrichtung nach mindestens einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in den Eckbereichen der der lichtabgebenden Frontseite (20) entgegengesetzten Rückwand (21) des Leuchtengehäuses (2 ; 2a 2e) vorzugsweise als Gummipuffer ausgebildete Abstandshalter (24) angeord net sind, deren äußere Enden über den Leuchtenrahmen (2) ragen.
8. Beleuchtungsvorrichtung nach mindestens einem der voranstehenden Ansprü che, dadurch gekennzeichnet, dass der Leuchtenrahmen (3 ; 3a3d) Montage bohrungen (30) aufweist, die zur Verbindung mit dem Leuchtenrahmen (3 ; 3a 3d) des mindestens einen weiteren Flächenleuchtenmoduls (1 ; 1a, 1b, 1c) bei bündig zueinander ausgerichteten Schenkeln (3134) der Leuchtenrahmen (3 ; 3a3d) der miteinander zu verbindenden Flächenleuchtenmodule (1 ; 1a, 1b, 1c) miteinander fluchten.
9. Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass zur mechanischen Verbindung der Flächenleuchtenmodule (1 ; 1a, 1b, 1c) Verbin dungselemente (7) durch die miteinander fluchtenden Montagebohrungen (30) steckbar und formund/oder kraftschlüssig miteinander verbindbar oder in eine Verriegelungsstellung bringbar sind.
10. Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungselemente aus Lateralverbindern (7) mit einem zylindrischen Verbin dungskörper (70), dessen Durchmesser kleiner als der Durchmesser der Monta gebohrungen (30) ist, einer an einem Ende des zylindrischen Verbindungskörpers (70) angeordneten Anschlagschulter (71), einem Hebel (73), einem mit dem Hebel (73) verbundenen und durch den zylindrischen Verbindungskörper (70) geführten Bolzen (72), zwischen dessen Ende und dem Ende des zylindrischen Verbin dungskörpers (70) eine in ihrer Breite durch Betätigen des Hebels (73) veränder baren Nut (74) ausgebildet ist, in der ein durch Kompression aufweitbarer elasti scher Ring (75) angeordnet ist.
11. Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungselemente (7) aus Schrauben und mit diesen verschraubbaren Mut tern bestehen.
12. Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungselemente (7) aus Bajonettoder Schwalbenschwanzverbindungen bestehen.
13. Beleuchtungsvorrichtung nach mindestens einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Leuchtengehäuse (2) aus einem Leuchtmit telgehäuse (26) zur Aufnahme einer Flächenleuchte, einer Wärmeverteilungsplat te (25) an der der lichtabgebenden Frontseite des Leuchtengehäuses (2) entge gengesetzten Rückseite des Leuchtmittelgehäuses (26) und einer Rückwand (21) besteht.
14. Beleuchtungsvorrichtung nach mindestens einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an der Rückwand (21) des Leuchtengehäuses (2) mindestens ein Kontaktelement (41) und mindestens ein Kontaktaufnahme element (42) zur Steuerung und Stromversorgung des Flächenleuchtenmoduls (1 ; 1 a, 1 b, 1 c) angeordnet sind.
15. Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückwand (21) des Leuchtengehäuses (2) einen mittleren, erhabenen Bereich (22) aufweist und dass das mindestens eine Kontaktelement (41) und Kontaktauf nahmeelement (42) mehrpolig ausgebildet und an einer Stirnseite (23) des erha benen Bereichs (22) angeordnet sind.
16. Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass der mittlere, erhabene Bereich (22) rechteckförmig mit einer eine Ecke überbrücken den Diagonalseite (23) ausgebildet ist und dass das mindestens eine Kontaktele ment (41) und Kontaktaufnahmeelement (42) an der Diagonalseite (23) angeord net sind.
17. Beleuchtungsvorrichtung nach mindestens einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Flächenleuchtenmodule (1 ; 1a, 1b, 1c) im wesentlichen identisch ausgebildet und über jeweils zwei Stirnseiten (3134) des Leuchtenrahmens (3) elektrisch und mechanisch unmittelbar miteinander verbind bar sind.
18. Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrische Verbindung der Flächenleuchtenmodule (1 ; 1a, 1b, 1c) über aus min destens zwei einander gegenüberliegenden Schenkeln (3134) des Leuchten rahmens (3) der Flächenleuchtenmodule (1 ; 1a, 1b, 1c) angeordnete Kontaktele mente (44,45) herstellbar ist.
19. Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, dass die mechanische Verbindung der Flächenleuchtenmodule (1 ; 1a, 1b, 1c) über an den Verbindungsschenkeln (3134) des Leuchtenrahmens (3) angeord nete, steckbare Formschlusselemente (51,52) herstellbar ist.
20. Beleuchtungsvorrichtung nach mindestens einem der voranstehenden Ansprüche 17 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass die mechanische Verbindung über die Formschlusselemente (16,17) und kraftschlüssige Verriegelungselemente (15) herstellbar ist.
21. Beleuchtungsvorrichtung nach mindestens einem der voranstehenden Ansprüche 17 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass der Leuchtenrahmen (3) im Bereich mindestens eines Schenkels (3134) eine Aufnahme zur Verbindung mit Form schlusselementen zur Kaskadierung von Flächenleuchtenmodulen (1 ; 1a, 1b, 1c) aufweist.
22. Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme aus einer Ausnehmung zur Verbindung mit einem Formschlussoder Verbindungselement besteht, das zwei miteinander fluchtende Aufnahmen zweier Leuchtenrahmen (3) miteinander verbindet.
23. Beleuchtungsvorrichtung nach mindestens einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Flächenleuchtenmodule (1 ; 1a, 1b, 1c) über Kabelverbindungen (8082) mit einem Stromversorgungsmodul verbindbar sind.
24. Beleuchtungsvorrichtung nach mindestens einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die modular aneinandergereihten elektrischen Flächenleuchtenmodule (1 ; 1a, 1b, 1c) individuellansteuerbarsind.
25. Beleuchtungsvorrichtung nach mindestens einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktelemente (41,42 ; 44,45) eine der Anzahl aneinandergereihter elektrischer Flächenleuchtenmodule (1 ; 1a, 1b, 1c) entsprechende Anzahl Kontakte zur individuellen Ansteuerung und Stromversor gung der einzelnen aneinandergereihten elektrischen Flächenleuchtenmodule (1 ; 1 a, 1 b, 1 c) aufweisen.
26. Beleuchtungsvorrichtung nach mindestens einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktelemente (41,42 ; 44,45) mit dem Stromversorgungsmodul verbundene Stromversorgungskontakte und einen Steu erund/oder Datenbus aufweisen, über den die aneinandergereihten elektrischen Flächenleuchtenmodule (1 ; 1a, 1b, 1c) individuell adressierbar und ansteuerbar sind.
27. Beleuchtungsvorrichtung nach mindestens einem der voranstehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen jedem Flächenleuchtenmodul (1 ; 1a, 1b, 1c) zuge ordneten elektrischen Schalter (43) zur individuellen Aktivierung des Flächen leuchtenmoduls (1 ; 1a, 1b, 1c).
28. Beleuchtungsvorrichtung nach mindestens einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Leuchtenrahmen (3) an der lichtabgebenden Frontseite (20) des Leuchtengehäuses (2) mit einem Zubehörrahmen (9) zur Auf nahme eines Filters, einer Jalousie, einer Farbfolie oder dergleichen verbindbar ist.
29. Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, dass der mit dem Leuchtenrahmen (3) verbundene Zubehörrahmen (9) vom Leuchtenrah men (3) abklappbar ist.
30. Beleuchtungsvorrichtung nach mindestens einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Leuchtenrahmen (3) mit einer die Beleuch tungsvorrichtung aufnehmenden Haltevorrichtung (6) verbindbar ist.
31. Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruch 30, dadurch gekennzeichnet, dass die Schenkel (3134) des Leuchtenrahmens (3) vorzugsweise mittig ein Formoder Kraftschlusselement (37,38) aufweisen und dass die Haltevorrichtung aus einem Haltebügel (6) besteht, an dessen Enden GegenFormschlusselemente oder Ge genKraftschlusselemente (63) angeordnet sind.
32. Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruch 31, dadurch gekennzeichnet, dass der Haltebügel (6) längenveränderlich ist.
33. Beleuchtungsvorrichtung nach mindestens einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an der Rückwand (21) des Leuchtengehäuses (2) eine Aufnahmeund Führungsplatte (5) angeordnet ist, in die ein mit dem Flä chenleuchtenmodul (1 ; 1a, 1b, 1c) verbindbares Befestigungselement (8) einsetz bar ist.
34. Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruch 33, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmeund Führungsplatte (5) mindestens zwei zu beiden Seiten einer Ein schuböffnung (53) angeordnete Führungsschienen (51,52) aufweist, und dass in Einschubrichtung des Befestigungselements (8) vor der Einschuböffnung (53) ein Verriegelungselement (15) an der Rückwand (21) des Leuchtengehäuses (2) an geordnet ist.
35. Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruch 34, dadurch gekennzeichnet, dass das Verriegelungselement aus einem federnden Druckstück (15) besteht.
36. Beleuchtungsvorrichtung nach mindestens einem der voranstehenden Ansprüche 33 bis 35, dadurch gekennzeichnet, dass an der der Einschuböffnung (53) ent gegengesetzten Seite der Führungsplatte (5) ein Griff (50) ausgebildet ist.
37. Beleuchtungsvorrichtung nach mindestens einem der voranstehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch die Verwendung einer flächig ausgebildeten Entladungs lampe als Flächenleuchtenmodul (1 ; 1a, 1b, 1c).
Description:
Beleuchtungsvorrichtung Beschreibung Die Erfindung betrifft eine Beleuchtungsvorrichtung aus mindestens einem elektrischen Flächenleuchtenmodul gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

Aus der DE 101 15 846 A1 ist ein modulares Lichtsystem bekannt, bei dem ein Lichtband beliebiger Länge durch Aneinanderreihen von einzelnen länglichen Elementen erzeugt wird und bei dem längliche Fluoreszenzleuchten elektrisch hintereinander geschaltet in einem länglichen Gehäuse untergebracht sind, das aus aneinandergereihten länglichen Trägerprofilen mit U-förmigem Querschnittsprofil zusammengesetzt ist. Zur Vereinfa- chung der Montage und Erhöhung der Flexibilität im Einsatz umfassen die Fluoreszenz- leuchten in einer baulichen Einheit eine Leuchtstoffröhre und ein zugehöriges elektroni- sches Vorschaltgerät sowie Mittel zum lösbaren elektrischen Verbinden mit benachbarten Leuchten, wobei die Fluoreszenzleuchten lösbar in dem Gehäuse befestigt sind.

Das bekannte modulare Lichtsystem ist ausschließlich für aneinanderreihbare stabförmi- ge Leuchten geeignet und eignet sich nicht zum modularen Aufbau von Flächenleuchten.

Aus der DE 198 33 217 A1 ist eine Leuchtstoffröhrenleuchte mit einer oder mehreren Leuchtstoffröhren und Reflektoren für die Leuchtstoffröhren bekannt, die einen Quer- schnitt aufweist, der eine Aneinanderreihung von mehreren derartigen Leuchtstoffröhren- leuchten erlaubt. Das Gehäuse der Leuchtstoffröhrenleuchten weist einen rechteckigen Querschnitt auf und an den Seiten des Gehäuses sind Verbindungseinrichtungen mit ineinandergreifenden Rasteinrichtungen zum Aneinanderreihen mehrerer Gehäuse vor- gesehen.

Bei mehreren aneinandergereihten Leuchten ist für jede Leuchtenkombination ein Vor- schaltgerät vorgesehen, das mit den einzelnen Leuchten elektrisch über Verzweigungs- stecker verbindbar ist, so dass eine der Anzahl der Leuchten entsprechende Anzahl elektrischer Verbindungsstecker und Leitungen vorzusehen ist.

Diese bekannte Aneinanderreihung mehrerer Leuchtstoffröhrenleuchten weist ein Ge- häuseprofil auf, das durch die Verbindungseinrichtungen in Form von Riegeln und Ha- ken-Profilen geprägt ist, so dass eine einzelne Leuchtstoffröhrenleuchte eine optisch we- nig ansprechende Gehäuseform aufweist. Die notwendige elektrische Verbindung mit jeder einzelnen der Leuchtstoffröhrenleuchten ergibt zudem eine Vielzahl von elektri- schen Steckverbindungen und Leitungen, die diese Beleuchtungsvorrichtung wenig ge- eignet für einen mobilen Einsatz macht.

Aus der DE 19830271 A1 ist eine Beleuchtungseinrichtung in Modulbauweise bekannt, die aus einem Leuchtkörper und einem den Leuchtkörper aufnehmenden Gehäuse be- steht, das Anschlussmittel zur mechanischen Verbindung mit weiteren, gleichartigen Ge- häusen und zur Spannungsanpassung erforderliche Mittel aufweist, wenn die Betriebs- spannung des Leuchtmittels von der Netzspannung abweicht. Die Module des Beleuch- tungssystems sind zu unterschiedlich langen geraden Abschnitten und unterschiedlichen Kurvenstücken zusammenfügbar, um ein ununterbrochenes Leuchtenband zu erzielen.

Aus der DE 19853424 A1 ist ein Leuchtdioden-Baustein bekannt, dessen Gehäusewand Zapfen und dazu passende Hohlkörper aufweist, die nach Art von Spielzeug-Bausteinen zu einer größeren Lichtquelle miteinander verbindbar sind. Die Zapfen und Hohlkörper dienen sowohl der mechanischen Verbindung der einzelnen Leuchtdioden-Bausteine als auch einer elektrischen Leitungsverbindung.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Beleuchtungsvorrichtung der eingangs genannten Gattung zu schaffen, die eine Verbindung einer beliebigen Anzahl neben- und/oder übereinander anzuordnender elektrischer Flächenleuchtenmodule zu einer Be- leuchtungsvorrichtung mit großer lichtabgebender Fläche bei geringer Bautiefe und in unterschiedlichen Bauformen ermöglicht, in jeder Kombination neben-oder übereinander angeordneter Flächenleuchtenmodule eine geschlossene, optisch gefällige Beleuch- tungsvorrichtung gewährleistet und die sowohl zum Zusammenbau mehrerer einzelner Flächenleuchtenmodule als auch im zusammengebauten Zustand als großflächige Be- leuchtungsvorrichtung einfach handhabbar ist und eine stabile Verbindung sicherstellt.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.

Die erfindungsgemäße Lösung ergibt eine Beleuchtungsvorrichtung, die aus einer beliebigen Anzahl neben-und/oder übereinander angeordneter Flächenleuchtenmodule zu einer Beleuchtungsvorrichtung mit großer lichtabgebender Fläche bei geringer Bautie- fe und in unterschiedlichen Bauformen kombiniert werden kann, in jeder Kombination neben-oder übereinander angeordneter Flächenleuchtenmodule sowohl bei miteinander verbundenen Leuchtenrahmen als auch bei einem sämtliche Leuchtengehäuse umge- benden Leuchtenrahmen eine geschlossene, optisch gefällige Beleuchtungsvorrichtung gewährleistet, die sowohl im Zusammenbau mehrerer Flächenleuchtenmodule als auch im zusammengebauten Zustand als großflächige Beleuchtungsvorrichtung einfach hand- habbar ist und eine stabile Verbindung sicherstellt.

Wegen der Trennung von Leuchtengehäuse und Leuchtenrahmen gestattet die erfin- dungsgemäße Lösung in unterschiedlichen Ausführungsformen a) die elektrische und mechanische Verbindung mehrerer aus einem Leuchtengehäuse und einem Leuchtenrahmen zusammengesetzter Flächenleuchtenmodule über die Stirnseiten der Flächenleuchtenmodule bzw. deren Leuchtenrahmen, b) eine getrennte elektrische Verbindung über Anschlüsse an den Leuchtengehäusen und eine mechanische Verbindung über die die Leuchtengehäuse aufnehmenden Leuchtenrahmen oder c) eine elektrische Verbindung über Anschlüsse an den Leuchtengehäusen und eine mechanische Verbindung sowohl mit weiteren Leuchtengehäusen als auch mit ei- nem alle Leuchtengehäuse einfassenden Leuchtenrahmen, wobei eine Aneinander- reihung mehrere Leuchtengehäuse über-und/oder nebeneinander vorgesehen wer- den kann.

Vorzugsweise weist der Leuchtenrahmen Mittel zur mechanischen Verbindung des Leuchtenrahmens mit dem Leuchtenrahmen mindestens eines weiteren Flächenleuch- tenmoduls auf und weist gegenüber dem Leuchtengehäuse insbesondere eine größere Tiefe auf, so dass größere Freiheitsgrade bei der Verbindung der Leuchtenrahmen meh- rerer Flächenleuchtenmodule zu einer großflächigen Beleuchtungsvorrichtung sowie eine problemlose und wegen ihrer Anordnung auf der Rückwandseite der Beleuchtungsvor- richtung insbesondere nicht sichtbare Verkabelung zur elektrischen Verbindung der Flä- chenleuchtenmodule gewährleistet sind.

Bei der Kombination und Zusammenstellung einer großflächigen Beleuchtungsvorrich- tung aus einzelnen Leuchtengehäusen und einem die Leuchtengehäuse einfassenden Leuchtenrahmen sind entweder die Leuchtengehäuse nebeneinander oder übereinander in den Leuchtenrahmen einsetzbar, wobei in die Verbindungen der Leuchtengehäuse untereinander ein vorzugsweise elastisches Verbindungsmittel einsetzbar oder einspritz- bar ist.

Alternativ kann zur Aufnahme mehrerer neben-und übereinander angeordneter Leuch- tengehäuse ein Aufnahmegitter in den sämtliche Leuchtengehäuse umfassenden Leuch- tenrahmen eingesetzt werden, so dass die Leuchtengehäuse innerhalb des Leuchten- rahmens mechanisch stabil gelagert sind.

Als Abstandshalter und zur ebenen Anlage oder Auflage bei einer Anbringung der Flä- chenleuchtenmodule an einer Wand oder Ablage auf einer horizontalen Fläche sowie zum Stapeln mehrerer Flächenleuchtenmodule sind in den Eckbereichen der der lichtab- gebenden Frontseite entgegengesetzten Rückwand des Leuchtengehäuses vorzugswei- se als Gummipuffer ausgebildete Abstandshalter angeordnet, so dass eine Punktauflage außerhalb der lichtabgebenden Glasfläche der Flächenleuchten geschaffen wird.

In einer ersten Variante der erfindungsgemäßen Lösung weist der Leuchtenrahmen Mon- tagebohrungen auf, die zur Verbindung mit dem Leuchtenrahmen mindestens eines wei- teren Flächenleuchtenmoduls bei bündig zueinander ausgerichteten Schenkeln der Leuchtenrahmen der miteinander zu verbindenden Flächenleuchtenmodule miteinander fluchten. Zur mechanischen Verbindung der Flächenleuchtenmodule werden Verbin- dungselemente durch die miteinander fluchtenden Montagebohrungen gesteckt und form-und/oder kraftschlüssig miteinander verbunden oder in eine Verriegelungsstellung gebracht.

Zur Herstellung einer leicht lösbaren Verbindung bestehen die Verbindungselemente aus Lateralverbindern mit einem zylindrischen Verbindungskörper, dessen Durchmesser klei- ner als der Durchmesser der Montagebohrungen ist, einer an einem Ende des zylindri- schen Verbindungskörpers angeordneten Anschlagschulter, einem Hebel, einem mit dem Hebel verbundenen und durch den zylindrischen Verbindungskörper geführten Bolzen, zwischen dessen Ende und dem Ende des zylindrischen Verbindungskörpers eine in ih- rer Breite durch Betätigen des Hebels veränderbaren Nut ausgebildet ist, in der ein durch Kompression aufweitbarer elastischer Ring angeordnet ist.

Diese Art der Verbindung ermöglicht die Anordnung einer der Anzahl der Montageboh- rungen entsprechende Anzahl von Lateralverbindern bei parallel oder in Reihe zueinan- der angeordneten Flächenleuchtenmodulen und gewährleistet ein einfaches Verbinden und Trennen der Leuchtenrahmen.

Insbesondere für eine feste Installation der Beleuchtungsvorrichtung beispielsweise an einer (tell-) Wand oder Decke können als Verbindungselemente Schrauben und Muttern vorgesehen werden, die die Leuchtenrahmen untereinander verbinden. Alternativ beste- hen die Verbindungselemente aus Bajonettverschluss-oder Schwalbenschwanzverbin- dungen, wobei letztere durch Aufeinanderstecken der einzelnen Leuchtenrahmen mitein- ander verbunden werden.

In einer bevorzugten Ausführungsform ist das Leuchtengehäuse aus einem Leuchtmittel- gehäuse zur Aufnahme einer Flächenleuchte, aus einer Wärmeverteilungsplatte an der der lichtabgebenden Seite abgewandten Rückseite des Leuchtmittelgehäuses und aus einer Rückwand zusammengesetzt.

Diese Zusammensetzung ermöglicht wegen ihres modularen Aufbaus die Verwendung unterschiedlicher Lampen in baugleichen Leuchtmittelgehäusen, eine gleichmäßige Ver- teilung der von den Lampen abgegebenen Wärme sowie eine individuelle Gestaltung der Rückwand zur Aufnahme eine Vorschaltgerätes bzw. der Steuerelektronik und der elekt- rischen Anschlüsse der Flächenleuchten.

Weiterhin sind in dieser Ausführungsform an der Rückwand des Leuchtengehäuses min- destens ein Kontaktelement und mindestens ein Kontaktaufnahmeelement zur Steuerung und Stromversorgung des Flächenleuchtenmoduls angeordnet. Insbesondere weist die Rückwand des Leuchtengehäuses hierfür einen mittleren, erhabenen, in den Leuchten- rahmen ragenden Bereich auf, wobei das mindestens eine Kontaktelement und Kontakt- aufnahmeelement mehrpolig ausgebildet und an einer Stirnseite des erhabenen Bereichs angeordnet sind, so dass eine problemlose Unterbringung des Vorschaltgerätes und der Leuchtenelektronik sowie eine leichte Zugänglichkeit zu den elektrischen Verbindungen des Flächenleuchtenmoduls auch bei mehreren miteinander verbundenen Flächenleuch- tenmodulen gewährleistet sind.

Die Zugänglichkeit zu den Kontaktelementen und Kontaktaufnahmeelementen wird noch dadurch verbessert, dass der mittlere, erhabene und in den Leuchtenrahmen ragende Bereich rechteckförmig mit einer eine Ecke überbrückenden Diagonalseite ausgebildet ist und dass das mindestens eine Kontaktelement und Kontaktaufnahmeelement an der Diagonalseite angeordnet sind.

In einer alternativen Ausführungsform der erfindungsgemäßen Lösung wird die elektri- sche und mechanische Verbindung der Flächenleuchtenmodule über die Stirnseite des Leuchtenrahmens hergestellt, wobei die mechanische Verbindung der Flächenleuchten- module über senkrecht zum Verbindungsschenkel des Leuchtenrahmens angeordnete, steckbare Formschlusselemente oder alternativ über die Formschlusselemente und kraft- schlüssige Verriegelungselemente herstellbar ist.

Zur Kaskadierung von Flächenleuchtenmodulen weist der Leuchtenrahmen im Bereich mindestens eines Schenkels eine Aufnahme zur Verbindung mit Formschlusselementen auf, die aus einer Ausnehmung zur Verbindung mit einem Formschluss-oder Verbin- dungselement besteht, das zwei miteinander fluchtende Aufnahmen zweier Leuchten- rahmen miteinander verbindet.

Weiterhin können die Flächenleuchtenmodule bzw. die Leuchtengehäuse über Kabelver- bindungen mit einem Stromversorgungsmodul verbunden werden.

Um auch bei einer Vielzahl miteinander verbundener Flächenleuchtenmodule bzw.

Leuchtengehäuse eine individuelle Ansteuerung einzelner Flächenleuchtenmodule oder gruppenweise zusammengefasster bzw. getrennt voneinander angeordneter Flächen- leuchtenmodule einer großflächigen Beleuchtungsvorrichtung ansteuern zu können, wei- sen die Kontaktelemente entweder eine der Anzahl aneinander gereihter elektrischer Flächenleuchtenmodule entsprechende Anzahl Kontakte zur individuellen Ansteuerung und Stromversorgung der einzelnen aneinandergereihten elektrischen Flächenleuchten- module oder einen Steuer-und/oder Datenbus auf, über den die aneinandergereihten elektrischen Flächenleuchtenmodule individuell adressierbar und ansteuerbar sind.

Weiterhin kann am Leuchtengehäuse ein elektrischer Schalter zur individuellen Aktivie- rung einzelner Flächenleuchtenmodule vorgesehen werden.

Durch die Trennung von Leuchtengehäuse und Leuchtenrahmen kann der Leuchtenrah- men an der lichtabgebenden Frontseite des Leuchtengehäuses mit einem Zubehörrah- men zur Aufnahme eines Filters, einer Jalousie, eines Farbwechslers oder dergleichen verbunden werden, ohne dass damit eine Belastung des das Leuchtmittel enthaltenden Leuchtengehäuses verbunden ist.

Zur Erleichterung der Zugänglichkeit und zum Wechsel beispielsweise von im Zubehör- rahmen eingesetzten Filtern oder dergleichen ist der mit dem Leuchtenrahmen verbun- dene Zubehörrahmen vom Leuchtenrahmen abklappbar.

Sowohl ein einzelnes Flächenleuchtenmodul als auch mehrere in Reihe und/oder parallel zueinander angeordnete und miteinander verbundene Flächenleuchtenmodule oder Leuchtengehäuse können über den oder die Leuchtenrahmen mit einer Haltevorrichtung verbunden werden, die dadurch sämtliche, die Beleuchtungsvorrichtung ergebenden Flä- chenleuchtenmodule aufnimmt.

In einer bevorzugten Ausführungsform weisen die Schenkel des Leuchtenrahmens vor- zugsweise mittig angeordnete Form-oder Kraftschlusselemente auf, während an den Enden der insbesondere aus einem Haltebügel bestehenden Haltevorrichtung entspre- chende Gegenformschlusselemente oder Gegenkraftschlusselemente angeordnet sind, die mit den Form-oder Kraftschlusselementen an den Schenkeln des Leuchtenrahmens verbunden werden.

In einer bevorzugten Ausführungsform ist der Haltebügel längenveränderlich ausgebildet, so dass er bei rechteckförmigen Flächenleuchtenmodulen bzw. Leuchtenrahmen sowohl an der kurzen als auch an der langen Achse des Flächenleuchtenmoduls bzw. der aus mehreren Flächenleuchtenmodulen zusammengesetzten Beleuchtungsvorrichtung ange- bracht und die Beleuchtungsvorrichtung um die kurze oder lange Achse verschwenkt werden kann. Eine entsprechende Verstelleinrichtung ermöglicht die Einstellung ver- schiedener lichter Weiten des Haltebügels.

Zur alternativen Befestigung des Flächenleuchtenmoduls oder der aus mehreren Flä- chenleuchtenmodulen zusammengesetzten Beleuchtungsvorrichtung ist an der Rück- wand des Leuchtengehäuses eine Führungs-und Aufnahmeplatte angeordnet, in die mit dem Flächenleuchtenmodul verbindbare Befestigungselemente einsetzbar sind wie bei- spielsweise ein schwenkbarer Zapfen zur Verbindung mit einer entsprechenden Hülse eines Stativs oder einer Wand-oder Deckenbefestigung.

Zu diesem Zweck weist die Aufnahme-und Führungsplatte mindestens zwei zu beiden Seiten einer Einschuböffnung angeordnete Führungsschienen auf, und in Einschubrich- tung des Befestigungselements vor der Einschuböffnung ist ein Verriegelungselement an der Rückwand des Leuchtengehäuses angeordnet.

Das Verriegelungselement besteht insbesondere aus einem federnden Druckstück, so dass beim Einschieben des Befestigungselementes in die Aufnahme-und Führungsplatte das Befestigungselement über das federnde Druckstück gleitet, das dann einrastet, wenn das Befestigungselement vollständig in die Aufnahme-und Führungsplatte eingeschoben ist. Zum Herausnehmen kann das Verriegelungselement durch Drücken wieder entriegelt werden.

Zur erleichterten Handhabung eines oder mehrere Flächenmodule ist an der der Ein- schuböffnung entgegengesetzten Seite der Aufnahme-und Führungsplatte ein Griff, vor- zugsweise ein angegossener Kunststoffgriff, angeordnet.

Für die erfindungsgemäße großflächige Beleuchtungsvorrichtung eignet sich insbeson- dere die Verwendung einer flächig ausgebildeten Entladungslampe als Flächenleuch- tenmodul.

Anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen der erfindungsgemä- ßen Lösung sollen der der Erfindung zugrunde liegende Gedanke und einzelne Lö- sungsmerkmale der Erfindung näher erläutert werden. Es zeigen : Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer Beleuchtungsvorrichtung mit drei in einer Reihe miteinander verbundenen elektrischen Flächenleuchtenmodulen eines modular erweiterbaren Systems gleichartiger elektrischer Flächenleuchtenmo- dule ; Fig. 2 eine Frontseitenansicht der Beleuchtungsvorrichtung gemäß Fig. 1 ; Fig. 3 eine perspektivische Rückseitenansicht der Beleuchtungsvorrichtung gemäß Fig. 1 in einer ersten Ausführungsform ; Fig. 4 eine perspektivische Darstellung der Rückseitenansicht eines einzelnen Flä- chenleuchtenmoduls in der ersten Ausführungsform mit gegenüber dem Leuch- tengehäuse tiefer gelegtem Leuchtenrahmen ; Fig. 5 eine Rückseitenansicht des Flächenleuchtenmoduls gemäß Fig. 4 ; Fig. 6 einen Schnitt durch das Flächenleuchtenmodul gemäß den Fig. 4 und 5 ent- lang der Schnittlinie VI-VI gemäß Fig. 5 ; Fig. 7 eine Seitenansicht des Flächenleuchtenmoduls gemäß den Fig. 4 bis 6 ; Fig. 8 eine Seitenansicht des Flächenleuchtenmoduls gemäß den Fig. 4 bis 6 mit einem in eine Aufnahme-Führungsplatte eingesetzten Befestigungsmittel ; Fig. 9 eine Seitenansicht der Anordnung gemäß Fig. 8 ; Fig. 10 eine Draufsicht auf zwei mittels eines Lateralverbinders zu verbindende Flä- chenleuchtenmodule ; Fig. 11 eine Draufsicht auf die beiden mittels eines Lateralverbinders verbundenen Flächenleuchtenmodule gemäß Fig. 10 ; Fig. 12 eine vergrößerte Darstellung eines Lateralverbinders zur Verbindung der Leuchtenrahmen von Flächenleuchtenmodulen ; Fig. 13 eine Seitenansicht des Leuchtenrahmens eines Flächenleuchtenmoduls mit angeklapptem Zubehörrahmen ; Fig. 14 eine Seitenansicht des Leuchtenrahmens gemäß Fig. 13 mit vom Leuchten- rahmen abgeklapptem Zubehörrahmen ; Fig. 15 eine Draufsicht auf eine Beleuchtungsvorrichtung aus vier übereinander in ei- nem Leuchtenrahmen angeordneten Leuchtengehäusen ; Fig. 16 eine perspektivische Ansicht einer Beleuchtungsvorrichtung aus sechs über- und nebeneinander in einem Leuchtenrahmen angeordneten Leuchtengehäu- sen ; Fig. 17 eine schematisch-perspektivische Ansicht eines einzelnen Flächenleuchten- moduls in einer zweiten Ausführungsform mit stirnseitig angeordneten elektri- schen Kontaktelementen und mechanischen Verbindungselementen ; Fig. 18 eine schematisch-perspektivische Rückseitenansicht des Flächenleuchtenmo- duls gemäß Fig. 17 ; Fig. 19 eine schematisch-perspektivische Ansicht der Steckerverbindung eines elektri- schen Flächenleuchtenmoduls gemäß Fig. 17 ; Fig. 20 eine Frontansicht einer aus drei Flächenleuchtenmodulen gemäß den Fig. 17 bis 19 zusammengesetzten Beleuchtungsvorrichtung ; Fig. 21 eine perspektivische Rückseitenansicht der Beleuchtungsvorrichtung gemäß den Fig. 17 bis 19 ; und Fig. 22 eine perspektivische Darstellung eines längenveränderlichen Haltebügels.

Die erfindungsgemäße Beleuchtungsvorrichtung ermöglicht unter Beibehaltung des Prin- zips der Trennung der Flächenleuchtenmodule in ein Beleuchtungsgehäuse und einen Leuchtenrahmen mit einer Aneinanderreihung mehrere einzelner Flächenleuchtenmodule zu einer großflächigen Beleuchtungsvorrichtung oder mit einer Aneinanderreihung meh- rerer Beleuchtungsgehäuse innerhalb eines alle Beleuchtungsgehäuse einfassenden Leuchtenrahmens zu einer großflächigen Beleuchtungsvorrichtung mit verschiedenen Ausführungsvarianten, von denen in den Fig. 1 bis 12,15, 16 und 17 bis 21 vier ver- schiedene Varianten dargestellt sind und nachstehend beschrieben werden, während die Fig. 13 und 14 eine Verbindung einer Beleuchtungsvorrichtung mit einem Zubehörrah- men und Fig. 22 eine Befestigung der Beleuchtungsvorrichtung an einem Haltebügel zei- gen. Der Haltebügel und der Zubehörrahmen sind bei allen vier dargestellten und be- schriebenen Ausführungsvarianten anwendbar.

In den Fig. 1 bis 3 ist eine Beleuchtungsvorrichtung aus drei übereinander angeordneten und elektrisch und mechanisch miteinander verbundenen Flächenleuchtenmodulen 1a, 1 b, 1 c eines modular erweiterbaren Systems mit gleichartigen elektrischen Flächenleuch- tenmodulen dargestellt, die dem in Fig. 4 in einer perspektivischen Rückseitenansicht dargestellten Flächenleuchtenmodul in einer ersten Ausführungsform entsprechen und gemäß den Fig. 5 bis 7 miteinander verbunden werden.

Die fest miteinander verbundenen und zu einer einheitlichen, großflächigen Beleuch- tungsvorrichtung zusammengefassten Flächenleuchtenmodule 1a, 1b, 1c ergeben eine große Beleuchtungsfläche, wie sie für Hintergrundbeleuchtungen oder eine schattenfreie Beleuchtung von Personen und Gegenständen benötigt wird. Die aus den drei einzelnen Flächenleuchtenmodulen 1 a, 1 b, 1 c zusammengesetzte Beleuchtungseinrichtung ist ein- heitlich handhabbar und über eine Haltevorrichtung 6, die an einem der Flächenleuch- tenmodule-im dargestellten Ausführungsbeispiel dem mittleren Flächenleuchtenmodul 1 b-befestigt wird, mit einem Stativ oder einer Deckenhalterung verbunden werden kann.

Zur Stromversorgung der Beleuchtungsvorrichtung bzw. der einzelnen Flächenleuchten- module 1a, 1b, 1c und zum Ansteuern der Flächenleuchtenmodule 1a, 1b, 1c dient ein einzelnes Kabel 80, das mit einem Kontaktaufnahmeelement des unteren Flächenleuch- tenmoduls 1c verbunden und von dort über Kabelverbindungen 81,82 mit den weiteren Flächenleuchtenmodulen 1b und 1a verbunden wird. Auf diese Weise können jeweils eines der Flächenleuchtenmodul 1a, 1b bzw. 1c, zwei Flächenleuchtenmodule, bei- spielsweise die Flächenleuchtenmodule 1a und 1b, oder alle drei Flächenleuchtenmodule 1a, 1b, 1c angesteuert und je nach den beleuchtungstechnischen Bedürfnissen auch gedimmt werden.

Aufgrund der modularen Erweiterung der Flächenleuchtenmodule 1a, 1b, 1c über alle vier Stirnseiten können beliebige Konfigurationen einer Beleuchtungsvorrichtung erzielt werden, die sich aus den einzelnen Flächenleuchtenmodulen 1 a, 1 b, 1 c zusammensetzt.

Da in einer bevorzugten Ausführungsform die einzelnen Kontaktelemente der Flächen- leuchtenmodule 1a, 1b, 1c neben den Stromversorgungskontakten auch einen Steuer- und/oder Datenbus aufweisen, der eine beliebige Adressierbarkeit der einzelnen Flächenleuchtenmodule 1 a, 1 b, 1 c ermöglicht, ist lediglich ein einzelnes, die Flächenleuchtenmodule 1 a, 1 b, 1 c durchschleifendes Kabel mit den Kabelabschnitten 80, 81,82 erforderlich. Dadurch und durch die Form der Verbindung der einzelnen Flächenleuchtenmodule 1 a, 1 b, 1 c miteinander ist ein einfacher Aufbau einer als Flächenleuchte ausgebildeten Beleuchtungsvorrichtung in nahezu beliebiger Größe und Konfiguration möglich.

Der Aufbau der einzelnen Flächenleuchtenmodule 1a, 1b, 1c soll nachfolgend anhand der Fig. 4 bis 7 näher erläutert werden.

Fig. 4 zeigt in schematisch-perspektivischer Darstellung die Rückseitenansicht eines Flä- chenleuchtenmoduls 1, Fig. 5 eine Draufsicht auf die Rückseite des Flächenleuchtenmo- duls, Fig. 6 einen Schnitt durch das Flächenleuchtenmodul entlang der Schnittlinie VI-VI gemäß Fig. 5 und Fig. 7 eine Seitenansicht des Flächenleuchtenmoduls.

Das rechteck-bzw. kastenförmige Modulgehäuse 10 setzt sich aus einem Leuchtenge- häuse 2 und einem außen um das Leuchtengehäuse 2 umlaufenden Leuchtenrahmen 3 mit mehreren in den Schenkeln 31 bis 34 des Leuchtenrahmens 3 verteilt angeordneten Montagebohrungen 30 zur Verbindung und modularen Erweiterung mit den Leuchten- rahmen 3 weiterer Flächenleuchtenmodule zusammen. Das Leuchtengehäuse 2 ist ge- genüber dem Leuchtenrahmen 3 tiefer gelegt, wobei die Frontseite des Leuchtengehäu- ses 2 bündig mit dem Leuchtenrahmen 3 abschließt.

Das Leuchtengehäuse 2 weist eine von der lichtabgebenden Fläche des Leuchtengehäu- ses 2 abgewandten Rückwand 21 abstehenden erhabenen rechteckförmigen Bereich 22 mit einer eine Ecke des erhabenen Bereichs 22 überbrückenden Diagonalseite 23 auf.

Der erhabene Bereich 22 der Rückwand 21 dient zur Unterbringung eines Vorschaltgerä- tes sowie der Leuchtenelektronik zum Ansteuern und Regeln der im Leuchtmittelgehäuse angeordneten Lampe. Durch die Abschrägung der erhabenen Fläche 22 wird ausrei- chend Platz zur Anordnung und elektrischen Verbindung von mit dem innerhalb der er- habenen Fläche 22 angeordneten Vorschaltgerät und der Steuerelektronik vorgesehenen Kontaktelementen 41,42 sowie zur Anordnung eines elektrischen Schalters 43 und zur Unterbringung von Verbindungskabeln geschaffen.

Als Abstandshalter und zur ebenen Anlage oder Auflage bei einer Anbringung des Flä- chenleuchtenmoduls 1 an einer Wand oder Ablage auf einer horizontalen Fläche sowie zum Stapeln mehrerer Flächenleuchtenmodule sind in den Eckbereichen der der lichtab- gebenden Frontseite entgegengesetzten Rückwand 21 des Leuchtengehäuses 2 vor- zugsweise als Gummipuffer ausgebildete Abstandshalter 24 angeordnet, so dass eine Punktauflage außerhalb der lichtabgebenden Glasfläche der Flächenleuchtenmodule 1 geschaffen wird.

Die Flächenleuchtenmodule liegen bei einer Wandmontage auf den als Gummipuffer ausgebildeten Abstandshaltern 24 auf. Da die Abstandshalter 24 den Leuchtenrahmen 3 überragen, besteht die Möglichkeit, die Verbindungskabel zur Stromversorgung und An- steuerung der einzelnen Flächenleuchtenmodule bei der Wandmontage hinter den Flä- chenleuchtenmodulen und damit hinter der Beleuchtungsvorrichtung von außen nicht sichtbar unterzubringen.

An dem erhabenen Bereich 22 der Rückwand 21 ist eine Aufnahme-und Führungsplatte 5 mit einem Handgriff 50 vorzugsweise aus Kunststoff angeordnet, die zwei seitliche Füh- rungsschienen 51 aufweist, deren gegenüber dem Handgriff 50 angeordnete Enden eine Einschuböffnung 53 ausbilden. Mittig vor der Einschuböffnung 53 ist ein Verriegelungs- element 15 in Form eines federnden Druckstücks angeordnet. Aufgabe und Funktion der Aufnahme-und Führungsplatte 5 und des Verriegelungselementes 15 wird nachfolgend anhand der Fig. 8 und 9 näher erläutert.

Fig. 8 zeigt in schematisch-perspektivischer Ansicht die Rückseite und Fig. 9 in einer Seitenansicht ein Flächenleuchtenmodul wie vorstehend anhand der Fig. 4 bis 7 be- schrieben.

In die Aufnahme der Führungsplatte 5 ist ein Befestigungselement 8 eingesetzt, das aus einer Befestigungsplatte 80, einem mit der Befestigungsplatte 80 verbundenen Verbin- dungskörper 81, einem schwenkbaren Zapfen 82 und einem Spannelement 83 besteht.

Die Befestigungsplatte 80 wird zur Verbindung mit der Aufnahme-und Führungsplatte 5 auf das Verriegelungselement aufgesetzt und drückt dieses vorzugsweise als federndes Druckstück ausgebildete Verriegelungselement 15 beim Einschieben in die seitlichen Führungsschienen 51 der Aufnahme-und Führungsplatte 5 herunter. Ist das Befesti- gungselement 8 vollständig in die Aufnahme-und Führungsplatte 5 eingeschoben, so rastet das federnde Druckstück 15 in eine Öffnung der Befestigungsplatte 80 ein oder es legt sich-wie in der Ausführungsform gemäß Fig. 8 dargestellt-an eine Außenkante der Befestigungsplatte 80 an.

Zum Trennen des Befestigungselementes 8 von der Aufnahme-und Führungsplatte 5 wird das Verriegelungselement 15 entriegelt, indem das als federndes Druckstück aus- gebildete Verriegelungselement 15 heruntergedrückt und die Befestigungsplatte 80 über das Verriegelungselement 15 gleitend aus der Aufnahme-und Führungsplatte 5 heraus- gezogen wird.

In der in den Fig. 8 und 9 dargestellten Ausführungsform weist das Befestigungselement einen schwenkbaren Zapfen 82 auf, der mittels des Spannelements 83 in einer beliebi- gen Winkelstellung arretiert werden kann. Der schwenkbare Zapfen 82 kann in einer Auf- nahmehülse eines Stativs oder einer sonstigen Befestigungsvorrichtung zur Aufnahme des Flächenleuchtenmoduls eingesteckt und verriegelt werden.

Als Befestigungselemente 8 können sowohl standardisierte Ausführungsformen als auch spezielle Befestigungsvorrichtungen wie beispielsweise Klemmvorrichtungen oder der- gleichen vorgesehen werden.

Die Verbindung mehrerer Flächenleuchtenmodule 1 der in den Fig. 4 bis 9 dargestellten ersten Ausführungsform zu einer flächenförmigen Beleuchtungseinrichtung ist in den Fig.

10 und 11 schematisch dargestellt.

Die aneinandergelegten Stirnseiten zweier Leuchtenrahmen 3a, 3b zweier Flächenleuch- tenmodule 1a, 1b werden mittels eines oder mehrerer, durch die Montagebohrungen 30 gemäß Fig. 4 gesteckter Lateralverbinder 7 fest verbunden, wobei Fig. 10 die Verbindung der beiden Flächenleuchtenmodule 1a, 1b vor dem Einrasten des Lateralverbinders 7 und Fig. 11 die Verbindung der Flächenleuchtenmodule 1a, 1b nach dem Einrasten des Lateralverbinders zeigt.

Fig. 12 zeigt den Aufbau eines Lateralverbinders, der aus einem hohlzylindrischen Ver- bindungskörper 70, einer an dem einen Ende des hohlzylindrischen Verbindungskörpers 70 angeordneten Anschlagschulter 71, einem Anlagestück 72, das über eine Verbin- dungsstange mit einem an der Anlageschulter 71 angeordneten Hebel 73 verbunden ist, und einem in die zwischen dem Anlagestück 72 und dem Ende des hohlzylindrischen Verbindungskörpers 70 ausgebildeten Nut 74 eingesetzten elastischen Ring 75 besteht.

Bei der in Fig. 12 dargestellten Stellung des Hebels 73, die der in Fig. 11 dargestellten Position entspricht, ist das Anlagestück 72 an das Ende des hohlzylindrischen Verbin- dungskörpers 70 angezogen, so dass die zwischen dem Anlagestück und dem Ende des hohlzylindrischen Verbindungskörpers 70 ausgebildete Nut 74 verkleinert ist und damit der elastische Ring 75 aufgeweitet wird. Zwischen dem aufgeweiteten elastischen Ring 75 und der Anlageschulter 71 wird dadurch eine Begrenzung geschaffen, die entspre- chend der Darstellung gemäß Fig. 11 die Leuchtenrahmen 3a und 3b der Flächenleuch- tenmodule 1 a, 1 b miteinander verbindet.

Durch Umklappen des Hebels 73 in eine Stellung, die in der Verlängerung des zylindri- schen Verbindungskörpers 70 entsprechend der Darstellung gemäß Fig. 10 liegt, wird die Nut 74 verbreitert und damit die Aufweitung des elastischen Rings 75 aufgehoben. Da der Außendurchmesser des hohlzylindrischen Verbindungskörpers 70 und der Außen- durchmesser des entspannten elastischen Rings 75 kleiner sind als der Durchmesser der Montagebohrungen 30 in den Schenkeln der Leuchtenrahmen, kann der Lateralverbinder 7 durch die miteinander fluchtenden Montagebohrungen 30 der Leuchtenrahmen 3a, 3b der miteinander zu verbindenden Flächenleuchtenmodule 1a, 1b gemäß Fig. 10 gesteckt werden.

Nach dem Durchstecken des Lateralverbinders 7 durch die miteinander fluchtenden Mon- tagebohrungen 30 der Leuchtenrahmen 3a, 3b wird der Hebel 73 in die in den Fig. 11 und 12 dargestellte Position verschwenkt, in der das Anlagestück 72 angezogen und da- mit der elastische Ring 75 aufgeweitet wird. Durch eine entsprechende Längenabstim- mung zwischen den Stirnseiten der miteinander zu verbindenden Leuchtenrahmen 3a, 3b und der Länge des Abstandes zwischen dem aufgeweiteten elastischen Ring 75 und der Anlageschulter 71 wird eine feste formschlüssige Rastverbindung zwischen den Leuch- tenrahmen 3a, 3b gemäß Fig. 11 hergestellt.

Alternativ zu einer Verbindung der Leuchtenrahmen 3a, 3b mittels eines Lateralverbin- ders kann ein feste form-und kraftschlüssige Verbindung mittels Schrauben und Muttern hergestellt werden, was insbesondere bei einer festen Wand-oder Deckenmontage der Beleuchtungsvorrichtung vorteilhaft ist.

Weitere Alternativen sind Bajonettverschlussverbindungen zwischen den einzelnen Leuchtenrahmen bzw. durch eine entsprechende Profilierung der Außenseiten der Leuchtenrahmen mittels Schwalbenschwanzverbindungen.

Zur Lichtsteuerung kann der Leuchtenrahmen 3 der Flächenleuchtenmodule 1 gemäß den Fig. 13 und 14 zusätzlich mit einem beweglichen Zubehörrahmen 9 zur Aufnahme von Filterscheiben, Farbfiltern, Jalousien und dergleichen verbunden werden. Die Ver- bindung erfolgt über eine Steck-oder Scharnierverbindung 90 an einem der stirnseitigen Enden des Leuchtenrahmens 3 sowie über ein Klappscharnier 91 und ein Sicherungs- element 92. Fig. 13 zeigt den Zubehörrahmen 9 in angelegter, gesicherter Stellung, wäh- rend Fig. 14 eine Seitenansicht des Leuchtenrahmens 3 mit einem Zubehörrahmen 9 in abgeklappter Stellung zeigt, so dass ein leichter Austausch beispielsweise von Filter- scheiben, Farbwechsler, Linsen oder Farbfolien möglich ist.

Alternativ zu der Verbindung mehrerer aus jeweils einem Leuchtengehäuse und einem Leuchtenrahmen zusammengesetzter Flächenleuchtenmodule können infolge der Zu- sammensetzung der Flächenleuchtenmodule aus Leuchtenrahmen und Leuchtengehäu- se auch mehrere Leuchtengehäuse über-und/oder nebeneinander in einem sämtliche Leuchtengehäuse einfassenden Leuchtenrahmen zu einer großflächigen Beleuchtungs- vorrichtung zusammengefasst werden. In den Fig. 15 und 16 sind zwei mögliche Varian- ten dargestellt und sollen nachstehend näher erläutert werden.

Fig. 15 zeigt eine Beleuchtungsvorrichtung aus vier Leuchtengehäusen 2a bis 2d, die in einem die Leuchtengehäuse 2a bis 2d umgebenden Leuchtenrahmen 3c mechanisch miteinander verbunden sind. Die elektrische Verbindung der Leuchtengehäuse 2a bis 2d erfolgt in der vorstehend beschriebenen Weise über an der Rückwand der Leuchtenge- häuse 2a bis 2d verlegte Steuer-und Stromversorgungskabel. Die vier übereinander an- geordneten Leuchtengehäuse 2a bis 2d sind seitlich und bezüglich des obersten und untersten Leuchtengehäuses 2a bzw. 2d auch an einer Stirnseite mit dem Leuchtenrah- men 3c in der vorstehend beschriebenen Weise verbunden. Die zwischen den Leuchten- gehäusen 2a bis 2d ausgebildeten Fugen können mit einem dauerelastischen Kunststoff, beispielsweise Silikon, geschlossen werden. Alternativ ist die Verbindung über geeignete elastische Zwischenstücke oder über Stege möglich, die seitlich mit dem Leuchtenrah- men 3c verbunden sind und in die die Leuchtengehäuse 2a bis 2d analog zu der in Fig.

16 dargestellten Verbindung eingesetzt werden können.

Fig. 16 zeigt in schematisch-perspektivischer Explosionsdarstellung eine Beleuchtungs- vorrichtung, die aus sechs neben-und übereinander angeordneten Beleuchtungsgehäu- sen 2e, von denen zur besseren Übersicht nur ein Leuchtengehäuse dargestellt ist, ei- nem die Beleuchtungsgehäuse 2e untereinander verbindenden und stabilisierenden Auf- nahme-und Verbindungsgitter 4 sowie einem die Beleuchtungsgehäuse 2e einfassenden Leuchtenrahmen 3d zusammengesetzt ist. Das Aufnahme-und Verbindungsgitter 4 weist der Anzahl und Form der Leuchtengehäuse 2e entsprechende Öffnungen auf, die durch seitliche Stege begrenzt sind. Nach oder vor dem Einsetzen des Aufnahme-und Verbin- dungsgitters 4 in den Leuchtenrahmen 3d werden die Leuchtengehäuse 2e in die jeweili- gen durch das Aufnahme-und Verbindungsgitter 4 und dem Leuchtenrahmen 3d gebilde- ten Aufnahmefelder eingesetzt, gegebenenfalls arretiert und an der Rückwand elektrisch miteinander verbunden. Das Einsetzen der Beleuchtungsgehäuse 2e in das Aufnahme- und Verbindungsgitter 4 und das Einsetzen des Aufnahme-und Verbindungsgitters 4 in den Leuchtenrahmen 3d ist durch senkrechte Linien symbolisch dargestellt worden.

Das Aufnahme-und Verbindungsgitter 4 kann bei festgelegter Größe der Leuchtenge- häuse nach Art eines Abbrechgitters ausgebildet sein, so dass jeweils die Anzahl Längs- und Querstege vorgesehen wird, die der Anzahl der in einem Leuchtenrahmen 3d anzu- ordnenden Beleuchtungsgehäuse 2e entspricht.

In einer weiteren alternativen Ausführungsform können auch aus Leuchtengehäuse und Leuchtenrahmen komplett zusammengesetzte Flächenleuchtenmodule in einen sämtli- che Flächenleuchtenmodule einfassenden Leuchtenrahmen eingesetzt werden, was den Vorteil hat, dass die Verbindung der einzelnen Flächenleuchtenmodule untereinander und mit dem sämtliche Flächenleuchtenmodule umgebenden Leuchtenrahmen über die vorstehend beschriebenen Verbindungselemente wie Lateralverbinder oder Schrauben- und Mutter-Verbindungen erfolgen kann.

In den Fig. 17 bis 19 ist eine weitere Ausführungsform eines elektrischen Flächenleuch- tenmoduls 1 perspektivisch in einer Vorderseiten-und Rückseitenansicht dargestellt. Es weist ein Modulgehäuse 10 auf, das sich ebenfalls aus einem Leuchtengehäuse 2 mit einer frontseitigen, lichtabgebenden Fläche 20 und einem Leuchtenrahmen 3 zusam- mensetzt, dessen durch die Breite der Schenkel 31 bis 34 gebildete Rahmentiefe klein gegenüber der lichtabgebenden Fläche 20 ist, die mit einer lichtdurchlässigen Abdeckung versehen ist, die den Lichtaustritt eines im Innern des Leuchtengehäuses 2 angeordne- ten Leuchtmittels gestattet. Als Leuchtmittel dient vorzugsweise eine Flachlampe, die aus einer flächig ausgebildeten Entladungslampe besteht.

Zur mechanischen Verbindung mehrerer derart ausgebildeter elektrischer Flächenleuch- tenmodule 1 zu einem modular erweiterbaren System weist das Modulgehäuse 10 Aus- nehmungen 35,36 auf, in die Formschlusselemente 16,17 einsetzbar sind, über die eine formschlüssige Verbindung mit einem benachbarten Flächenleuchtenmodul herge- stellt wird. Die Ausnehmungen 35,36 sind in dem in den Fig. 17,18 und 21 dargestellten Flächenleuchtenmodul 1 an dem einen Seitenschenkel 32 des Leuchtenrahmens 3 an- geordnet, so dass eine Erweiterung mit den Leuchtenrahmen 3 weiterer gleichartig aus- gebildeter Flächenleuchtenmodule 1 über die oberen und unteren Schenkel 33,34 mög- lich ist.

Zur elektrischen Verbindung mit weiteren an das in den Fig. 17 bis 19 dargestellte Flä- chenleuchtenmodul 1 sind an dem oberen und unteren Schenkel 33, 34 Kontaktelemente 44,45 in Form von Steckeraufnahmen vorgesehen, die mehrere Kontakte für die Steue- rung und Stromversorgung des Flächenleuchtenmoduls 1 aufweisen. Die Kontaktele- mente 44,45 können am Leuchtengehäuse 2 angeordnet sein und durch eine entspre- chende Öffnung im Leuchtenrahmen 3 ragen. Zum Anreihen eines weiteren gleichartig ausgebildeten Flächenleuchtenmoduls wird in die Kontaktelemente 44,45 eine mit den Kontakten übereinstimmende Kupplung vor dem Anfügen des weiteren Flächenleuch- tenmoduls eingesetzt und das gleichartig ausgebildete Kontaktelement des angereihten Flächenleuchtenmoduls in die Kupplung eingesteckt sowie eine mechanische Verbin- dung über die Verbindungselemente 16,17 hergestellt.

Alternativ können am oberen Schenkel 33 bzw. unteren Schenkel 34 ein Steckerelement und ein Steckeraufnahmeelement angeordnet werden, so dass eine zusätzliche Kupp- lung entfällt.

Die Kontaktelemente 44,45 und mechanischen Verbindungselemente 16,17 sind so angeordnet und beschaffen, dass ein bündiges Anliegen der an den Stirnseiten aneinan- dergereihten Flächenleuchtenmodule gewährleistet ist.

Alternativ oder zusätzlich zu der Möglichkeit der Aneinanderreihung mehrerer entspre- chend den Fig. 17 bis 19 ausgebildeter Flächenleuchtenmodule 1 können in den oberen und unteren Schenkeln 33,34 den Aufnahmen 35,36 entsprechende Aufnahmen vorge- sehen werden, die ein Aneinanderreihen von Flächenleuchtenmodulen über die Seiten- schenkel 31,32 ermöglichen.

Zur Verbindung eines einzelnen Flächenleuchtenmoduls 1 oder mehrerer aneinanderge- reihter Flächenleuchtenmodule weist das Leuchtengehäuse 2 oder der Leuchtenrahmen 3 des Modulgehäuses 10 eine parallel zu den Seitenkanten verlaufende Nut 11,12 auf.

An der Rückwand sind entsprechend der Fig. 18 abgestufte Nuten 13,14 vorgesehen. In die vorderseitigen Nuten 11,12 und rückseitigen Nuten 13,14 sind um die Seitenschen- kel 31,32 greifende Gleitstücke 61,62 einer Haltevorrichtung 6 eingesetzt, die in Längs- richtung der Nuten 11 bis 14 am Flächenleuchtenmodul 1 verschiebbar sind. Die beiden Gleitstücke 61,62 sind mit der Haltevorrichtung 6 verbunden, die eine schwenkbare Kupplung 60 zur Verbindung mit einem Stativ oder einer Decken-Haltevorrichtung auf- weist.

In das untere Kontaktelement 42 des Flächenleuchtenmoduls 1 ist gemäß dem in Fig. 19 dargestellten, vergrößerten perspektivischen Ausschnitt ein Kontaktstecker 8 eingesetzt, der über eine Leitung mit einer Steuer-und Stromversorgungseinrichtung für die Beleuchtungsvorrichtung bzw. das Flächenleuchtmodul 1 verbunden ist.

In den Fig. 20 und 21 ist eine Beleuchtungsvorrichtung aus drei Flächenleuchtenmodulen 1 a, 1 b, 1 c dargestellt, die über ihre oberen und/oder unteren Stirnseiten miteinander ver- bunden sind. Die Vorderseitenansicht gemäß Fig. 12 sowie die perspektivischen Rückseitenansicht gemäß Fig. 21 verdeutlichen die bündig aneinandergereihten Flächenleuchtenmodule 1 a, 1 b, 1 c, die eine maximale lichtabgebende Fläche gewährleisten.

Zur Herstellung der Beleuchtungsvorrichtung aus aneinander gereihten Flächenleuch- tenmodulen 1a, 1b, 1c entsprechend den Fig. 20 und 21 ist kein weiterer, die zusam- mengefügten Flächenleuchtenmodule 1a, 1b, 1c umgebender Rahmen erforderlich und über die miteinander verbindbaren Kontaktelemente 41,42 ist nur eine einzige Zulei- tungsverbindung über den Kontaktstecker 8 erforderlich, um sämtliche Flächenleuchten- module 1 a, 1 b, 1 c anzusteuern und mit elektrischer Energie zu versorgen.

Durch die Verwendung mehrpoliger Kontaktelemente 41,42 können dabei die einzelnen Flächenleuchtenmodule 1a, 1b, 1c individuell angesteuert werden. So ist es möglich, beispielsweise die Flächenleuchtenmodule 1a und 1c zum Leuchten zu bringen, während das Flächenleuchtenmodul 1 b ausgeschaltet bleibt.

Da die Ansteuerung der Flächenleuchtenmodule 1 a, 1 b, 1 c auch ein Dimmen der Leuchtmittel einschließt, können sämtliche Flächenleuchtenmodule 1 a, 1 b, 1 c gleichzeitig oder individuell in ihrer Leuchtstärke verstellt werden, so dass beispielsweise die Flä- chenleuchtenmodule 1a und 1b ihre volle Lichtstärke abgeben, während die von dem Flächenleuchtenmodul 1c abgegebene Lichtstärke reduziert ist. Analog hierzu ist auch die individuelle Ansteuerung eines mit den Flächenleuchtenmodulen 1a, 1b, 1c verbun- denen Farbwechslers oder anderweitiger Vorsatzelemente zur individuellen Lichtgestal- tung und Lichtsteuerung möglich, Die Kontaktelemente können Stromversorgungskontakte und eine Verbindung für einen Steuer-und/oder Datenbus aufweisen, über den die aneinandergereihten elektrischen Flächenleuchtenmodule 1 a, 1 b, 1 c individuell adressierbar und ansteuerbar sind.

Durch die Möglichkeit der modularen Aneinanderreihung von Flächenleuchtenmodulen 1a, 1b, 1c sowohl über die oberen und unteren Stirnseiten 33,34 als auch über die seitli- chen Stirnseiten 31,32 kann eine schachbrettartige Beleuchtungsvorrichtung erstellt werden, deren einzelne Flächenleuchtenmodule 1 a, 1 b, 1 c gesamtheitlich oder individuell ansteuerbar sind, so dass beliebige Lichteffekte erzielt werden können.

Zur Verbindung eines einzelnen Flächenleuchtenmoduls oder einer aus mehreren vor- stehend beschriebenen Flächenleuchtenmodulen zusammengesetzten Beleuchtungsvor- richtung mit einem Stativ oder einer Wand-oder Deckenbefestigung kann neben der vor- stehend anhand der Figuren 8 und 9 beschriebenen Verbindungsart über die Rückwand der Flächenleuchtenmodule eine als Haltebügel ausgebildete Haltevorrichtung 6 gemäß Fig. 22 vorgesehen werden, die mit Form-oder Kraftschlusselementen 37,38 an den Seitenschenkeln der Leuchtenrahmen 3 verbunden wird. Die Verbindung erfolgt über an den Enden der Haltebügelarme 64,64'des Haltebügels 6 vorgesehene Gegenform- schlusselemente oder Gegen-Kraftschlusselemente 63,63', die in die Form-oder Kraft- schlusselemente 37,38 des Leuchtenrahmens 3 eingreifen.

Dabei kann die Verbindung entweder über die kurze oder lange Achse des Flächenleuch- tenmoduls erfolgen, da der Haltebügel 6 gemäß Fig. 22 längenveränderlich ausgebildet ist, so dass die Bügelenden auf unterschiedliche Abstände zueinander eingestellt werden können. Hierzu sind die Haltebügelarme 64, 64' in ein Haltebügel-Mittelstück 65 einge- setzt, das zwei Langlöcher 67 aufweist, in die mit den Haltebügelarmen 64,64'verbun- dene Flügelschrauben 66 eingesteckt sind. Durch Lösen der Flügelschrauben 66 können die Haltebügelarme 64,64'innerhalb des Haltebügel-Mittelstückes 65 verschoben und dadurch der Abstand der Enden der Haltebügelarme 64,64'zueinander eingestellt wer- den.

Das Haltebügel-Mittelstück 65 ist mit einer Verbindungshülse oder einem Verbindungs- bolzen 68 verbunden, der in eine Wand-, Decken-oder Stativbefestigung eingesetzt wer- den kann. Die mit dem Haltebügel 6 verbundene Beleuchtungsvorrichtung oder das mit der im Haltebügel 6 verbundene Flächenleuchtenmodul kann somit um die durch die Ge- genformschlusselemente oder Gegen-Kraftschlusselemente 63, 63'des Haltebügels 6 gebildete Achse beliebig verschwenkt werden. Da die Verbindung zwischen dem Halte- bügel-Mittelstück 65 und der Verbindungshülse bzw. dem Verbindungsbolzen 68 drehbar ist, kann die Beleuchtungsvorrichtung auch um diese durch die Verbindungshülse oder den Verbindungsbolzen 68 gebildete Achse verschwenkt werden.

Bezugszeichenliste 1, 1 a-1 c Flächenleuchtenmodul 2,2a-2e Leuchtengehäuse 3,3a-3d Leuchtenrahmen 4 Aufnahme-und Verbindungsgitter 5 Aufnahme-und Führungsplatte 6 Haltevorrichtung (Haltebügel) 7 Lateralverbinder 8 Befestigungselement 9 Zubehörrahmen 10 Modulgehäuse 11,12 vorderseitige Nut 13, 14 rückseitige Nut 15 Verriegelungselement 16,17 Formschlusselement 18 Kontaktstecker 19 Kabel 20 lichtabgebende Frontseite des Leuchtengehäuses 21 Rückwand des Leuchtengehäuses 22 erhabener, rechteckförmiger Bereich des Leuchtengehäuses 23 Diagonalseite 24 Abstandshalter 25 Wärmeverteilungsplatte 26 Leuchtmittelgehäuse 30 Montagebohrung 31,32 Seitenschenkel 33 oberer Schenkel 34 unterer Schenkel 35,36 Ausnehmung 37,38 Form/Kraftschlusselement 39 Profilsteg 41 Kontaktelement 42 Kontaktaufnahmeelement 43 elektrischer Schalter 44,45 Kontaktelement 46,47 Kabelverbindungen 50 Griff 51,52 Führungsschiene 53 Einschuböffnung 60 schwenkbare Kupplung 61, 62 Gleitstück 63, 63'Gegen-Formschlusselement (Verbindungsschraube) 64, 64'Haltebügel-Arm 65 Haltebügel-Mittelstück 66 Flügelschraube 67 Langloch 68 Verbindungshülse (Verbindungsbolzen) 70 hohlzylindrischer Verbindungskörper 71 Anschlagschulter 72 Anlagestück 73 Hebel 74 Nut 75 Elastischer Ring 80 Befestigungsplatte 81 Verbindungskörper 82 Schwenkbarer Zapfen 83 Spannelement 90 Steck-oder Scharnierverbindung 91 Klappscharnier 92 Sicherungselement




 
Previous Patent: REFLECTIVE FLASHLIGHT HOLDER

Next Patent: PROJECTOR